#524 Simon Heeger | Gründer und CEO 2WEI Music | Musiker, Komponist für Film, Werbung und mehr
Shownotes
Unser heutiger Gast war einer der Ersten, der in unserem Podcaststudio Platz nahm. In Folge 23 (!) sprachen wir über die Kraft der Disziplin, die Magie von Soundtracks und darüber, wie man in Hollywood überhaupt ernst genommen wird, wenn man aus Nordhorn kommt. Heute, 501 Folgen später, ist er zurück. Und es ist kein Interview, sondern ein Gespräch, das wir bei uns und er in seinem Podcast HUNGRY streamen Er ist Komponist, Musiker, Unternehmer und Gründer von 2WEI Music, einem der weltweit gefragtesten Studios für Trailer-, Werbe- und Game-Musik. Von Fluch der Karibik bis Wonder Woman, von Porsche bis Pepsi, von Hamburg bis Los Angeles.
Sein Team arbeitet an der Schnittstelle von Emotion, Technologie und Klang. Und das mit einem Anspruch, der weit über Awards und Plays hinausgeht: Musiker:innen Bedingungen zu geben, so dass sie von ihrer Musik leben können. In dieser gemeinsamen Jahresrückblick-Folge sprechen wir über Themen, die uns beide 2025 bewegt haben. Was bedeutet Partnerschaft in einer Welt, in der alles schneller und unpersönlicher wird? Warum ist es so wichtig, sich auch angemessen aus Partnerschaften zu verabschieden, die nicht mehr funktionieren? Wie verändert künstliche Intelligenz (kreative) Prozesse und wie begegnet man der Angst vor dem Kontrollverlust? Und was braucht es, um ein Unternehmen aufzubauen, das nicht nur erfolgreich ist, sondern auch Haltung hat? Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich noch verändern muss. Heute nehmen wir euch mit in ein Gespräch, das persönlicher ist als sonst, in dem auch Tränen fließen und das trotzdem, oder vielleicht genau deshalb, voller Erkenntnisse steckt. Ihr seid bei On the Way to New Work und bei Hungry, in einem Weihnachtsgespräch, das wir ab jetzt jedes Jahr führen wollen. Wir? Das sind der wunderbare Simon Heeger und ich, Michael Trautmann
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Transkript anzeigen
00:00:00: Unser heutiger Gast war einer der ersten, der in unserem Podcaststudio Platz nahm.
00:00:05: In Folge XXIII sprachen wir über die Kraft der Disziplin, die Magie von Soundtracks und darüber, wie man in Hollywood überhaupt ernst genommen wird, wenn man aus Nordhorn kommt.
00:00:15: Heute, fünfhundert-eins folgen später, ist er zurück.
00:00:20: Und es ist kein Interview, sondern ein Gespräch, das wir bei uns und er in seinem Podcast Hungry streamen.
00:00:27: Er ist Komponist, Musikerunternehmer und Gründer von zwei Musik, einem der weltweit gefragtesten Studios für Trailer, Werbe und Game Musik.
00:00:37: Von Fluch der Karibik bis Wonder Woman, von Porsche bis Pepsi, von Hamburg bis Los Angeles.
00:00:44: Sein Team arbeitet an der Schnittstelle von Emotion, Technologie und Klang.
00:00:48: Und das in einem Anspruch der Video Awards und Plays hinausgeht.
00:00:53: Musikerinnen Bedingungen zu geben, sodass sie von ihrer Musik leben können.
00:00:59: In dieser gemeinsamen Jahresrückblick-Folge sprechen wir mit Themen, die uns beide twenty-fünfundzwanzig bewegt haben.
00:01:05: Was bedeutet Partnerschaft in einer Welt, in der alles schneller und unpersönlicher wird?
00:01:10: Warum ist es so wichtig, sich auch angemessen aus Partnerschaften zu verabschieden, die nicht mehr funktionieren?
00:01:16: Wie verändert künstliche Intelligenz, kreative Prozesse und wie begegnet man der Angst vor dem Kontrollverlust?
00:01:22: Und was braucht es, um ein Durnehm aufzubauen, das nicht nur erfolgreich ist, sondern auch Haltung hat?
00:01:28: Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, um ihnen zu schwächen.
00:01:34: Wir haben
00:01:34: in über fünfhunderten Wesen mit fast siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich
00:01:40: noch verändern muss.
00:01:42: Heute nehmen wir euch mit in ein Gespräch, das Persönlicher ist als sonst, in dem auch Tränen fließen und das trotzdem oder vielleicht genau deshalb Vollerkenntnisse steckt.
00:01:54: Ihr seid bei On The Way To New Work und bei Henry in einem Weihnachtsgespräch, das wir ab
00:02:00: jetzt
00:02:01: jedes Jahr führen wollen.
00:02:03: Wir,
00:02:05: das sind der wunderbare Simon Heger und ich, Michael Trautmann.
00:02:28: Ja, ich finde das auch schön ein bisschen aufgeregt zu werden, weil das ist so Respekt vor dem Medium, Respekt vor den Zuhörenden.
00:02:34: Also total geil.
00:02:35: Ja.
00:02:36: Ja.
00:02:36: Michael,
00:02:38: Simon,
00:02:38: so, da sitzt du wieder.
00:02:40: Wie
00:02:40: geil, ich weiß noch beim letzten Mal, ich war danach so unzufrieden mit mir und dachte, ey, das ist so eine geile Chance hier.
00:02:46: bei Simon in diesem tollen Studio mit Kamera.
00:02:48: Ich fand mich so späßig und so langweilig.
00:02:51: Ich hab's mir noch nicht mal angehört, die Folge.
00:02:53: War die einigermaßen okay?
00:02:54: Super, du warst ja mein erster Gast,
00:02:55: tatsächlich.
00:02:57: Und nee, es war toll.
00:02:58: Und du war auch sehr persönlich.
00:02:59: Du hast ja auch über eine Depression in Zitra gesprochen.
00:03:03: Aber heute machen wir eigentlich was anderes.
00:03:05: Ja, heute machen wir was anderes.
00:03:06: Wir haben beide gesagt, wir möchten uns unbedingt noch mal sehen, bevor das Jahr zu Ende geht, weil wir uns lange nicht gesehen haben.
00:03:12: Und hatten die Idee, Mensch ... Du warst so lange nicht bei mir im Podcast.
00:03:16: Ich jetzt auch schon einmal bei dir, aber auch länger nicht.
00:03:20: Und lass uns doch mal eine Podcast-Folge zusammenmachen.
00:03:22: Und das machen wir eine.
00:03:22: Fünfundzwanzigsten.
00:03:23: Heute Weihnachten vor Weihnachten.
00:03:26: Ja,
00:03:26: vor Weihnachten.
00:03:27: Genau.
00:03:27: Und angucken.
00:03:28: Ja.
00:03:29: Und wir wollten so ein bisschen das Jahr mal Revue passieren lassen.
00:03:32: Find ich super schön.
00:03:33: Freu mich total aufs Gespräch.
00:03:34: Ja, ich mich auch.
00:03:35: Und genau, wir machen jetzt auch gar nicht so das, was wir immer machen.
00:03:38: Du fängst nicht mit deiner Einstiegsfrage an.
00:03:40: Ich höre nicht mit meiner Abschlussfrage auf.
00:03:43: Wir reden einfach mal so ein bisschen, wie für uns das Jahr gelaufen ist.
00:03:47: Lass uns doch damit anfangen.
00:03:48: Gerne.
00:03:50: Wenn du jetzt so zurückschaust, die letzten zwölf Monate, was ist so das Erste, was aufploppt?
00:03:55: Woran denkst du als Erstes?
00:03:56: Das Erste, was aufploppt ist, das ist ein super intensives Jahr war.
00:04:02: Intensiv in jeder Hinsicht, private intensiv, beruflich intensiv.
00:04:08: Ich habe nicht gedacht, dass ich in meinem sechzigsten Lebensjahr so viel fühlen würde, wie ich es tu gerade.
00:04:16: Das meiste ist wirklich positiv und toll, ganz viel Erfüllung im Beruf, auch viele schöne persönliche Begegnungen, aber auch Schmerz, Trauer, Verlust, verschiedene Dinge, die da so hoch poppen.
00:04:29: Und das, was als Erstes kommt, ist das Wort Intensiv.
00:04:32: Mhm.
00:04:33: Ja, aber bei dir?
00:04:34: Kann ich gut nachvollziehen.
00:04:37: Ich mach die letzten fünf Jahre, hab ich immer mir selber so ein Fotoalbum.
00:04:40: gemacht.
00:04:41: Weil ich finde es immer so doof, dass man am Handy durchgeht und dann verliert man das irgendwann nicht.
00:04:45: Wow,
00:04:45: das heißt du suchst ja aus deinen Fotos die besten und du druckst es?
00:04:47: Ja, ich druck es richtig aus, sodass ich es in der Hand klappt.
00:04:50: und die letzten Jahre, ich glaube, zwanzig-einzwanzig war vielleicht das erste Jahr.
00:04:55: Die ersten drei Jahre hieß es immer another awesome year oder so, weil ich ein paar gute Jahre hatte.
00:05:01: Müsste mir nachher unbedingt zeigen, also das mache ich nach.
00:05:05: Ich kann dir sagen, ich habe seit Früher gab es Konzerte aus dem iPhone direkt bei Apple.
00:05:09: Es gibt ja keine Apple-Footbücher mehr.
00:05:11: Ich fand die von der Qualität ja so schön.
00:05:13: Ja.
00:05:14: Und ich finde diese ganzen anderen Dinger so spießig.
00:05:16: Hast du einen guten,
00:05:17: guten... Ja, ist jetzt nichts Besonderes.
00:05:18: Aber mir geht es jetzt nicht gar nicht so krass um die Qualität.
00:05:20: Mir geht es wirklich einfach darum, durch die
00:05:22: Bilder zu gehen.
00:05:22: Was du es blättern
00:05:23: kannst.
00:05:23: Genau, aber das letzte Jahr war schon... Erster Heck.
00:05:25: ...another awesome and exhausting
00:05:28: year.
00:05:29: Und ich glaube, dieses Jahr wird wirklich ein exhausting year auf so vielen Ebenen.
00:05:33: Ich hatte auch... Ich kann das auch wiedergeben.
00:05:34: Ich hatte richtig... schöne Momente und es passiert in meinem Leben ganz viel, wo ich ja heute vielleicht auch mal erzählen kann, was ja gar nicht nur Interview heute.
00:05:43: Ja,
00:05:43: es finde ich super, weil dein Podcast Community wächst ja auch weiter und du bist ja alleine.
00:05:50: Das heißt, du hast nicht so wie Christoph und ich das am Anfang gemacht haben.
00:05:52: Wir haben uns am Anfang sehr früh gegenseitig interviewt, sodass unsere Gäste uns dann auch die, die uns nicht schon kannten.
00:05:59: kennengelernt haben.
00:05:59: und ja, ich finde es schön, wenn ich heute ein bisschen auch was frage.
00:06:03: Ja, ja, ja, da kann ich auch mal was erzählen.
00:06:04: Nee, aber genau, deshalb, es war ein sehr intensives Jahr und es fing schon wahnsinnig intensiv an einfach.
00:06:13: Ja, fang
00:06:13: mal an, ja, erzähle.
00:06:14: Dass mein Partner Christian gesagt hat, er möchte aus persönlichen Gründen nicht mehr bei zwei sein.
00:06:22: Ich hab's ein bisschen kommen sehen, er hat letztes Jahr schon Sabbatja gemacht und er hatte einfach viele Themen, mit denen er zu kämpfen hatte, sag ich mal.
00:06:29: Aber ich hatte immer noch die Hoffnung, er kommt zurück, aber dann war's so, ich bin raus und da stand ich dann erst mal.
00:06:35: Wieder Ochs von Berg und dachte, okay, will ich das denn eigentlich noch machen?
00:06:38: Will ich noch zwei?
00:06:39: Zwei ist mein unser Baby immer gewesen, wir haben das immer zusammen als unser Ding gesehen.
00:06:44: Und auf einmal hab ich dann gedacht, ist es, das überhaupt noch, hat's noch den gleichen Wert für mich und flüchtest immer noch so.
00:06:51: Und das war, so fing mein Jahr erst mal an.
00:06:53: Und gepaart mit Februar, wo ich dann auch einmal wieder Papa geworden bin.
00:06:57: Nee, nicht auf einmal.
00:06:57: Das war
00:06:58: schon klar.
00:06:59: Die Idee, dass
00:07:00: da was kommt.
00:07:01: Aber dass ich auch noch Papa geworden bin, also es war schon auf vielen Ebenen sehr emotionaler Jahresstaat.
00:07:07: Ich find's spannend auch für die Zuhörenden und zwar sowohl für deine als auch unsere, weil du ja auch schon bei uns zu Gast warst.
00:07:13: Dein Partner auch schon bei uns zu Gast war.
00:07:16: Ihr, die Musik für unseren Podcast gemacht habt.
00:07:18: Deswegen haben wir Nicht nur freundschaftliche Beziehungen, sondern auch sogar über das berufliche, auch vorher ja schon, bei THINK.
00:07:27: Erzähl mal ein bisschen was über die Partnerschaft.
00:07:28: Wie seid ihr eigentlich zusammengekommen?
00:07:29: Ich meine, der Name zwei sagt ja schon ganz viel.
00:07:33: Wenn bei zwei einer weg ist, das ist was anderes, als wenn bei einer Namen, also einer ... Ja, bei
00:07:40: Omnikom.
00:07:40: Ja, bei
00:07:40: Omnikom, wenn er weg ist oder so.
00:07:43: Ja, genau.
00:07:43: Also Christian und ich ... Wir waren schon im Studium.
00:07:46: Wir haben zusammen in Holland studiert und da waren wir Buddies und Freunde und haben immer von Anfang an schon gesagt, wir werden irgendwann unsere Firma gründen.
00:07:55: In Los Angeles über dem Surfshop war die Idee.
00:07:58: Und das ist dann zwar nicht so gekommen, wir haben erst mal verschiedene Wege eingeschlagen.
00:08:03: Aber wir haben
00:08:04: das selber studiert.
00:08:05: Genau,
00:08:05: wir haben beide Kompositionen und Musikproduktionen in Holland studiert.
00:08:09: Und dann war nach dem Studium, war ich zwei Jahre in Los Angeles und hab da ein bisschen Werbemusik für mich entdeckt.
00:08:14: bin ich gegangen und dann, das haben wir immer gesagt, High Five am Flughafen, dann ist Christian rübergegangen und ist dafür sechs Jahre geblieben und hat Filmmusik gemacht.
00:08:21: Da
00:08:22: kann man euch schon mal sagen bei Hans
00:08:24: Zimmer,
00:08:25: wo du ja auch reingeschnuppert hast, ne?
00:08:26: Genau,
00:08:27: so ein bisschen, aber eher über Christian.
00:08:30: Und es war aber immer eher, wir haben uns nie ganz aus den Augen verloren.
00:08:34: Ich hab ihn auch einmal im Jahr besucht.
00:08:35: Studiert
00:08:36: habt ihr zusammen?
00:08:36: Wir haben zusammen studiert,
00:08:37: genau.
00:08:38: Habt ihr euch da auch kennengelernt?
00:08:39: Ja,
00:08:39: wir haben uns im Studium kennengelernt.
00:08:41: Und also ... Ich kenne ihn in meinem halben Leben schon und war noch immer, auch wenn wir uns dann nicht viel gesehen haben in den LA-Zeiten, waren immer sehr eng und verbunden und war immer schön.
00:08:51: Und dann war Christian irgendwann nach fast sechs Jahren, fünfmal Jahren in LA, ich hab genug.
00:08:56: Und ich war so, okay, ich will meine eigene Firma gründen.
00:08:59: Und dann war Christian so, komm, wir machen das zusammen.
00:09:01: Und dann war es eigentlich von Tag eins, also erst mal noch vor Tag eins, war es so, ich hab meine, ich hab gekündigt in der Musikfirma, in der ich gearbeitet hab.
00:09:12: Und dann ging's Richtung
00:09:13: ... Du warst bei John, ne?
00:09:14: Erst bei John Groves und dann bei Jessien.
00:09:16: Das war so eine andere Musikfirma, die gibt's jetzt in Hamburg, nicht mehr, aber noch in den USA.
00:09:20: Aber was dann passiert ist, kurz vor der Gründung ist mein Vater gestorben.
00:09:24: Und ich ... zum Teil, warum ich auch diese Trennung von Christian jetzt so als so emotional sehe, sind solche Momente, wo er direkt gesagt hat, Simon, bist du in Norderl, in meiner Heimatstadt, ich komm vorbei, und dann hatte mich da zwei Wochen Besuch, glaub ich, wenn ich das richtig im Kopf hab.
00:09:42: Und wir haben Konzepte für unsere Firma gemacht.
00:09:45: Und es war so viele Momente und so viele Ideen.
00:09:49: Boah, das werde ich auch schon wieder
00:09:51: emotional dabei.
00:09:53: Und dann ist irgendwann, weiß ich noch, meine Mutter und mein kleiner Bruder waren unten, Christian und ich waren oben.
00:09:59: Und wir kamen runter, wir heißen zwei.
00:10:00: Und meine Mutter, der ist mal, okay, was ist das jetzt?
00:10:04: Und deshalb ist es so, ist es so emotional beladen einfach, weil ... Weil so viele Erinnerungen und Momente an diese mehr ist es einfach so viel mehr als eine Firma.
00:10:15: Und dann auch in den fast zehn Jahren, in denen wir dann zusammengearbeitet haben, gab's die ersten Jahre, wo wir nur zusammen alles zusammen gemacht haben.
00:10:23: Sport, gefeiert, wir haben sogar zum Teil gewohnt zusammen.
00:10:27: Und es war einfach ... dass war das, was uns zusammengebracht hat.
00:10:31: Ich muss schon sagen, dass sich das über die letzten Jahre ein bisschen auseinandergelebt hat.
00:10:35: Ich hab ne Partnerin bekommen, Christian hat ne Partnerin bekommen, wir wohnen nicht mehr im Studio, meistens nicht.
00:10:41: Und so haben wir uns dann ein bisschen eher auf das berufliche fokussiert, aber es war immer noch der Gedanke, hey, das ist unser erstes Baby.
00:10:51: Also für mich ist das jetzt über mir, pochern die Tränen gerade auch an, weil ich hab ... Ich hab ja zwei gescheiterte Partnerschaften, wenn man ganz hart ist, drei.
00:11:03: Und ich hab das nie so betrauert.
00:11:06: Sei froh, dass dir da auch mal Tränen kommen und dass du das betrauerst.
00:11:11: Weil ich finde, das gehört dazu.
00:11:13: Ich weiß heute, dass man so was nicht einfach ziehen lässt und sagt, dann das nächste.
00:11:17: Sondern es ist ein super wichtiger Abschnitt eines Lebens, die hat unfassbar viele Dinge erreicht.
00:11:25: Ich hab euch ja auch mal coachen dürfen, wir waren zusammen, haben wir ein Wochenende an der Ostsee verbracht und das war eines der, der intensivsten Wochenenden, die ich mit anderen Unternehmern verbringen durfte.
00:11:35: und sei froh, dass du traurig bist.
00:11:39: Du hast sowas was Schönes gesagt, wir waren immer so wie kann man denn... zwei, wir sind ja viel mehr als zwei, wir haben ja ein tolles Team.
00:11:45: Kann man das aufs ganze Team wünschen?
00:11:46: Und dann hast du, glaub ich, gesagt, there's a we in zwei.
00:11:48: Was ich mir total schön fand und auch immer noch vielen Leuten erzählen.
00:11:51: Ah, wow.
00:11:52: Ja, stimmt.
00:11:52: Genau.
00:11:53: Das war gut.
00:11:53: Ja, und dementsprechend, dann, als das vorbei war, auch wenn ich das respektiert hab und verstanden hab, es war ein bisschen so, als würde mit mir Schluss gemacht werden.
00:12:02: Ich stehe vor vorendeten Tatsachen und was mach ich jetzt?
00:12:06: Und das war, um darauf zurückzukommen, schon die ersten Monate ... Inzwischen ist jetzt ein Jahr Passier vergangen.
00:12:12: Zum Glück geht es der Film auch ohne Christian gut.
00:12:14: Das ist ja auch nicht unwichtig.
00:12:15: Das war auch noch so.
00:12:16: ein Gedanke geht es weiter mit zwei.
00:12:19: Und ich habe gemerkt, ich liebe das halt immer noch so.
00:12:21: Ich bin es toll, Leuten zu ermöglichen, Musik zu machen und von ihrer Kunst leben zu können.
00:12:25: Das auch Teil meiner Mission ist, die ich, glaube ich, auch mit dir entwickelt habe.
00:12:29: Ich finde es einfach toll, ich glaube, dass Sie das auch noch in zehn Jahren machen werden, halt dann ohne Christian.
00:12:34: Ja, super.
00:12:34: Also ich finde, ich habe euch ja vom ersten Moment an wirklich bewundert, die Qualität eurer Arbeit, aber vor allem auch die besondere Qualität des Entstehungsprozesses, wie ihr Menschen um euch herumgeschaut habt, dass ihr eben in diesem Feld, wo so wahnsinnig viele Menschen Talent auch haben und das gerne zu einem Beruf machen möchten, aber gar nicht genug Berufsmöglichkeiten da sind und viele mit großem Talent gesegnete Menschen eigentlich in der Ambussgrenze oder unterhalb leben und den großen Traum vom Künstler nicht verwirklichen können.
00:13:09: Und ihr schafft es hier über bezahlte Auftragsproduktion für Bewerbung, für Hollywood-Trailer, für Spielemusik Geld reinzubekommen, sodass man quasi für Kompositionen und das Einspielen von Musik Auf jeden Fall Geld bekommt, weil es nicht davon abhängig ist, ob danach CDs verkauft werden oder gestehen wird.
00:13:30: Und dann aber die Menschen, die bei euch sind, die Chance haben, ihre eigenen Musikprojekte zu leben, zu verwirklichen.
00:13:37: Ich habe ja den Jan Salander kennengelernt, der bei dir ist, der immer bei unseren, wenn wir unser Seminarprogramm zweimal im Jahr beenden, bei uns auftritt.
00:13:48: und die leute lieben ihn.
00:13:49: und dann fahre ich mal und menschlich ist bei zwei und sagt das ist das geilste was mir passiert ist und ich kann musik zu meinem beruf machen und der ist strahlt und redet nur gut von euch und wie ihr handelt und welche möglichkeiten ihr auch wächst.
00:14:06: und
00:14:06: das ist ganz fantastisch.
00:14:07: und damit habt ihr wirklich.
00:14:09: deswegen habt ihr auch beide in in unseren Podcasts on the way to New Work so gut reingepasst, weil wir dieses Thema völlig neu lebt.
00:14:17: Ja, und das war auch einer der Gründe.
00:14:19: Ich selber denke, ich hab den absoluten Jackpot getroffen.
00:14:22: Ich lebe davon, Musik zu machen und das auch anderen zu ermöglichen.
00:14:28: Und ich hab's nicht ... Am Anfang nicht verstanden, wie man so was an den Nagel hängen kann.
00:14:32: Weil es eine andere Perspektive ist.
00:14:34: Wir müssen auch gar nicht darauf eingehen, warum er es an den Nagel gehängt hat.
00:14:36: Das ist viel zu persönlich.
00:14:38: Das will ich auch respektieren.
00:14:40: Aber ich mag ihn ja sehr.
00:14:42: Er ist ein Mann, der Verletzlichkeit zeigen kann und auch nicht so ein vermeintlichen Superhero spielt, weil wir Männer so sein müssen.
00:14:55: Ich habe ihn ja das letzte Mal hier gesehen, als wir euch auf dem Dach diesen fantastischen afrikanischen Chor gehört haben.
00:15:02: Und ich konnte seinen Schmerz fühlen.
00:15:06: Und das ist ja, das ist so, ich bin so traurig für ihn, dass er das hergegeben hat.
00:15:11: Diese Heimat, die er hier hatte mit dir und diesen fantastischen Kollegen und Kollegen.
00:15:15: Also, ja, ich hoffe, er hört es und er spürt die Liebe, die wir beide zu ihm haben.
00:15:22: Aber ich kann das total nachvollziehen.
00:15:25: Berufliche Partnerschaft ist auch für mich ganz, ganz wichtig.
00:15:27: Auch in diesem Jahr noch mal.
00:15:30: Ich habe das eben so angedeutet.
00:15:31: Ich habe ja ein paar Partnerschaften verbockt.
00:15:34: Würdest
00:15:35: du selber sagen, dass du es verbockt hast?
00:15:37: Ja, aber
00:15:38: ich kann ja nur für mich sprechen.
00:15:42: Ich habe da einen großen Anteil daran gehabt.
00:15:43: Ich glaube, dass wir es zusammen verbockt haben, vorsichtig auszudrücken.
00:15:49: Und zwar immer, weil ich mich beruflich immer sehr an den Schwächen der anderen abgearbeitet habe und die an meinen.
00:15:55: Und ich habe früher immer so gedacht, so wie ich denke, muss doch jeder denken.
00:15:58: Heute weiß ich, dass das Bullshit ist, dass wir alle neurodiverse sind.
00:16:00: Also neurodiverse ist nicht nur Asperger und ADHS, sondern wir denken völlig anders, weil wir unterschiedliche Filter haben, unterschiedliche Talente, unterschiedliche Stärken.
00:16:12: Und seit ich das weiß, bin ich auch eigentlich erst partnerschaftsfähig.
00:16:15: Und ich habe das jetzt gemerkt, ich habe ... Ich bin ja jetzt seit gut fünf Jahren beruflich mit Swantier-Almas verbunden.
00:16:26: Wir haben seit dem ersten Januar vor fünf Jahren ungefähr, also bald, dann genau fünf Jahre, wir haben also bald das fünften Geburtstag eine gemeinsame Firma und die ist noch viel unterschiedlicher, noch neurodiverser als alles, was ich um mich herum hatte.
00:16:42: Aber die hat halt eben einen Coaching-Training, Beratungs-Backround und hat von Anfang an gesehen, auch was ich für eine Herausforderung für sie bin, mit meinem Profil.
00:16:52: Und hat sehr, sehr viel dazu beigetragen, dass wir heute ein unfassbar gutes Team sind.
00:16:57: Also
00:16:57: du kannst schon sagen, dass du aus den vergangenen Partnerschaften gelernt hast.
00:17:00: Ja,
00:17:00: gelernt hab.
00:17:00: Und das hat viel mit Selbstreflektion zu tun, das hat aber mindestens genauso viel damit zu tun, es zu erleben, wie es sein kann, wenn man diese Unterschiedlichkeit gut, gut managt.
00:17:10: Und das hat, ich sag immer, Santje ist neben meiner Frau die Person, die mich am allermeisten ... kritisiert hat in meinem Leben, aber auch am allermeisten gelobt hat.
00:17:20: Sontier ist fast wie so ein, weißt du, so ein Tennis-Coach, der neben seinem Schüler steht und dann immer quasi jeden Ball kommentiert.
00:17:29: Ja, aber kritisiert also in Bezug auf deine Arbeit oder
00:17:33: auch
00:17:33: zwischenmenschliche
00:17:34: Sachen?
00:17:34: Also alles, was sie sieht, ich übertreibe es jetzt vielleicht ein bisschen, aber deutlich häufiger als andere.
00:17:41: Es vergeht keinen Tag, wo nicht irgendwie ... Aber immer auf eine super angenehme Art, nie verletzend, nie irgendwie von oben herab, nie irgendwie im Ton falsch.
00:17:53: Und immer so, dass du dich so etabt fühlst und sofort das erste Gefühl immer ist, danke, danke, dass du mir das sagst.
00:18:00: Okay, aber das ist auch eine große Kunst da.
00:18:02: Große
00:18:02: Kunst, eine große Gabe, was ich jetzt in den letzten fünf Jahren mit ihr da also entwickelt und aufgebaut habe.
00:18:07: Und das habe ich in diesem Jahr so starken spürt.
00:18:09: Ich habe das ja von, als wir kleinen Check-in gemacht haben, oben bei dir in der Küche.
00:18:14: Ich hab noch nie so hart gearbeitet, aber noch nie so erfüllt.
00:18:17: Ich bin so an meinem Wesenskern, an meinen Talenten dran.
00:18:20: Und das hat ganz viel mit dieser sehr, sehr guten Partnerschaft.
00:18:23: Deswegen kann ich das gerade so fühlen bei dir, wie das eben auch fehlt, wenn man das nicht hat.
00:18:28: Genau, also das war eigentlich meine große Angst, dass ich normalerweise alle schweren Themen immer mit ihm abgesprochen hab.
00:18:35: Und dass ich jetzt erst mal natürlich alleine ... Da stehe und mir meine Themen mit anderen Leuten besprechen muss.
00:18:43: Aber ich habe noch eine Rückfrage dazu.
00:18:47: Ich frag mich, was du daraus gelernt hast, wie man gutes Feedback geben kann.
00:18:52: Weil das, ich glaub, ganz viele Leute haben damit auch Probleme.
00:18:55: Und oft ist es ja auch so, gerade so in Streits in Partnerschaften, dass man sagt, du machst immer das und das und das.
00:19:01: Immer
00:19:01: und nie sollte man auf den Index setzen.
00:19:04: Genau.
00:19:04: Und du auch, oder?
00:19:05: Genau.
00:19:06: Und ich weiß,
00:19:07: dass ich Form ist toll.
00:19:09: Also, vielleicht mal ein paar so Best-of, was ich gelernt hab, wie gut es vor allem ein kritisches Feedback geht.
00:19:15: Zeitnah.
00:19:17: Persönlich.
00:19:17: Also zeitnah ist passiert.
00:19:18: Nachdem es passiert ist, gerade wenn es so ungefragt ist, dropfragen, du mir ist da was aufgefallen, darf dir mal so ein Feedback geben.
00:19:28: Also wenn es eben dieses ist, dann ganz wichtig Beobachtung und Interpretation trennen.
00:19:34: Also nicht sagen du bist doof, du bist unaufmerksam, du bist faul, du kommst zu spät.
00:19:40: Also dich interessiert unser Projekt nicht, weil du zu spät gekommen bist, weil kann ja sein, jemand kommt dreimal zu spät.
00:19:45: zum Projekt, weil er dreimal die Frau zur Chemo gefahren hat.
00:19:50: Also beobachte Interpretation-Trennen.
00:19:53: Nicht zu viel zur gleichen Zeit.
00:19:56: Viel Fragen.
00:19:57: Erst
00:19:58: mal Fragen.
00:19:59: Wie hast du die Situation wahrgenommen?
00:20:01: Dann sagen.
00:20:03: Es gibt so eine goldene Regel, die hat die Therese Houston, das ist so eine Verhaltensforscherin, die sich auf Feedback spezialisiert hat.
00:20:10: Die sagt, der Feedback gäber.
00:20:13: Sollte immer weniger reden als der Feedbacknehmer, wo man so denkt, eh,
00:20:16: what?
00:20:17: Ja, aber es ist total gut.
00:20:20: Erst versuchen, dass du die andere Perspektive siehst, gerade wenn du was gehört hast voneinander.
00:20:26: Hilfe anbieten, gemeinsam daran arbeiten, wie man es besser machen kann.
00:20:30: Es gibt ein paar, also es gibt so, ich könnte so eine Liste mal schicken und so zwölft, wir haben so zwölft Tipps so.
00:20:36: Und dann gibt es ein paar Formate, die man sich auch gut merken kann.
00:20:42: Und da ist eins, was so ein bisschen ähnlich ist, wie du hast bestimmt mal von gewaltfreier Kommunikation gehört.
00:20:48: Das kannst du dich die meisten nicht merken, weil es vier sind, man kann sich ja nicht mehr als drei Sachen merken.
00:20:52: Und es gibt ein etwas leichtes Format und das ist das für mich immer Fallback, wenn du irgendwas hast, was du Wahrnehmung, Wirkung, Wunsch.
00:21:03: Also du sagst jemand, du pass mal auf, ich hab das wahrgenommen, dann auch immer die Chance geben.
00:21:10: Wie hat die andere Person wahrgenommen?
00:21:11: Dann sagst du, das hat mir das und das gemacht.
00:21:13: Die Wirkung.
00:21:15: Und ich wünsche mir eigentlich das und das.
00:21:17: Und mit den drei Schritten kriegst du fast immer eine gute Wirkung hin.
00:21:23: Man kriegt auch mal die Wirkung hin, let's agree to disagree, weil ich sehe es ganz anders.
00:21:27: Aber man bleibt bei sich,
00:21:28: ne?
00:21:28: Man bleibt bei sich.
00:21:29: Man hat das Thema aus dem System.
00:21:31: Und du bist nicht verletzend, weil du eben über diese Ich-Form sehr stark kommst.
00:21:36: Es gibt auch mehr, aber ich kann dir das gerne nochmal...
00:21:38: Das würde mich sehr interessieren.
00:21:39: Es gibt ja auch immer noch dieses Shit-Sandwich, aber ich glaube, das ist überholt.
00:21:43: Das ist total überholt.
00:21:45: Ich lass mich das kurz dir sagen, warum...
00:21:51: Und bevor es mit der aktuellen Weihnachtsfolge weitergeht, dem Gespräch zwischen Simon und mir, möchte ich euch auf unser Exekutive-Programm hinweisen.
00:22:01: Einige von euch haben es hier schon gehört, dass Svantialmas und ich seit einigen Jahren dieses Programm anbieten.
00:22:09: Wir starten im April unsere zehnte
00:22:11: Ausgabe.
00:22:12: Wir sind wahnsinnig stolz, wie sich das entwickelt hat.
00:22:16: Der Dreiklang Better Me, Better We, Better Society scheint zu verfangen und auch das Format mit viermal drei Tagen in Präsenz in Hamburg in einer neuen Location, die wirklich großartig über den Dächern von Hamburg ist.
00:22:30: Ja, dort haben sich bisher hundertneunzig Menschen schon ungefähr hundertachtzig bis hundertneunzig Menschen uns anvertraut, aus eigenem Antrieb eine Community gebaut.
00:22:40: Diese Community trifft sich nicht nur einmal im Jahr.
00:22:43: selbst organisiert durch die Teilnehmenden, sondern hat viele Aktivitäten, viele gemeinsam mit.
00:22:49: Projekte sind auch schon entstanden, zum Beispiel Unfold, ein eingetragener Verein für das Thema Stärkenventiven bei Kindern, ein Projekt im Bereich Wohnungsbau für Obdachlose und so weiter und so fort.
00:23:01: Wir sind super, super stolz.
00:23:04: Das jetzt schon so lange zu machen, das Interesse ist nach wie vor groß.
00:23:07: Wir haben auch, obwohl wir noch überhaupt nicht geworben haben, schon einige wirklich tolle Anmeldungen.
00:23:11: Diesmal sehr viel mehr Frauen als Männer, was ich toll finde, weil wir so im Schnitt bisher wirklich bei fünfzig Prozent Männer, fünfzig Prozent Frauen sind.
00:23:20: Und sind wirklich für alle
00:23:21: offen.
00:23:21: Und für wen ist das eigentlich?
00:23:23: was?
00:23:24: Ja, das ist für Menschen fast immer Führungskräfte, aber nicht nur und ausschließlich auch Coaches, die sich anmelden.
00:23:30: Wir haben eine Altersspanne von Ende zwanzig bis sechzig.
00:23:34: Es sind Menschen, die irgendwie eine Neujustierung machen wollen, sich selber einmal hinterfragen wollen, challengeen wollen, mit neuen Tools versorgen wollen, sich vernetzen wollen und die großen Möglichkeiten und Chancen, die auch das Thema künstliche Intelligenz bietet.
00:23:49: Auch das ist ein Thema, was am Anfang ein halber Tag war, aber uns jetzt quasi in dem Programm natürlich immer wieder und durchgehen begleitet.
00:23:56: spielt eine Rolle und es geht eben wirklich darum, Arbeit zuzumachen, dass sie erstmal uns stärkt und dann andere stärkt.
00:24:05: Wir versuchen also wirklich, die Menschen mit Dingen auszurüsten, die ihnen helfen sollen, ähnlich wie diese Ansage bei Flügen, in case of emergency.
00:24:17: Nimmst du dir erstmal selber die Sauerstoffmaske und dann hilfst du anderen.
00:24:20: Also wir fangen bei mich an, gehen zum wir, zu besseren Zusammenarbeit und dann auch zu großen Gesellschaftenthemen.
00:24:25: Also wenn ihr mehr wissen wollt, schreibt uns,
00:24:28: hello
00:24:28: at newworkmasterskills.com
00:24:31: oder geht auf
00:24:31: unsere Seite, newworkmasterskills.com.
00:24:34: Alle, die schreiben und die gern sprechen, mögen sprechen mit mir persönlich.
00:24:37: Ich mache bei uns die Gespräche und ja, ganz prima, bis zu den ersten, sechsundzwanzig anmelden und fünfhundert Euro Frühbuchapreis sichern.
00:24:47: Und für all diejenigen, die sagen zehn Monate, vier mal drei Tage plus zwanzig Zoom-Calls ist mir irgendwie zu viel.
00:24:53: Wir haben auch ein Dreitagesprogramm, was wir eigentlich für junge Führungskräfte konzipiert haben.
00:24:58: Das findet im Mai zum fünften Mal statt und dort ist aber auch die Altersbahnbreite so mit der Ende zwanzig bis über fünfzig.
00:25:08: Also melde euch.
00:25:10: Ich freue mich auf die Gespräche mit euch und ich freue mich euch im April, in unserem Executive-Programm zu begrüßen oder im Mai in unserem Leadership-Programm.
00:25:17: Und weiter geht's mit der Folge mit Simon und Michael.
00:25:20: Es
00:25:24: wird fast immer entlarvt.
00:25:26: Ah, okay, der sagt jetzt was Nettes, damit er mir die Scheiße verpackt.
00:25:30: Du verschwendest zwei schöne Sachen, selbst wenn du im Mühe gibst, nette Sachen zu sagen.
00:25:35: Verschwendest du die?
00:25:38: Es kommt entweder ... Hören die es dann gar nicht, dann hast du die Möglichkeit zu loben verschenkt mit den beiden Punkten.
00:25:46: Oder so Leute, die auch gerne so kritisch Feedback abherrn lassen, die sagen, wir haben zwei gute Sachen, eine schlechte, läuft doch.
00:25:52: Ach so.
00:25:53: Und das, was man damit machen möchte, kann man anders machen.
00:25:56: Das ist auch eine der Grundregeln, ist positive Intention klar machen.
00:26:00: Also der Feedbacknehmer sollte das Gefühl haben, Simon möchte mir helfen, besser zu werden.
00:26:09: Das ist Feedback.
00:26:10: Feedback ist nicht sich anschreien, wenn man sauer ist.
00:26:14: Auch das ist dieses Jahr zwölf Regeln.
00:26:17: Check dein Mindset, bevor du Feedback gibst.
00:26:19: Wenn du eigentlich sauer bist, wenn du ihn anbrüllen willst, dann brüllen ihn erst dann und sag, sag pass mal auf, ich bin total sauer.
00:26:25: Ich kann dir, ich würde dir gerne auch mal sagen, aber ich muss erst mal abdampfen.
00:26:29: Weil
00:26:29: das wäre auch mein.
00:26:30: noch, noch eine Frage.
00:26:31: Ich meine, das wollten wir heute gar nicht so machen.
00:26:33: Ist ja nicht schlimm.
00:26:35: Man darf auch noch was lernen.
00:26:37: Weil das klingt alles toll in der Theorie, aber wenn man sich, also jetzt, mit einer Partnerin, mit einer Partner irgendwie streitet, dann ist man quasi so angespannt, dass man erst mal nur zurückschießen will.
00:26:47: Und da sich irgendwie einen Moment rauszunehmen, stelle ich mir...
00:26:50: Ja, ist extrem schwer.
00:26:51: Wir üben das auch nicht, und ich bin auch weiter davon entfernt, das in der Partnerschaft immer richtig zu machen.
00:26:56: Man kann ja anfangen, langsam anfangen.
00:26:58: Dieses in der Ich-Form bleiben hilft total.
00:27:01: Fragen stellen hilft total.
00:27:03: Den Raum zwischen dem Reiz... Also der Partner sagt irgendwas, was du richtig kacke findest und deiner Reaktion.
00:27:11: Einfach mal erzählen, einundzwanzig, zwanzig, zwanzig, nicht sofort, nicht sofort gegen schießen.
00:27:15: Zeit
00:27:16: schaffen.
00:27:16: Zeit schaffen.
00:27:17: Das können wir jetzt, können die Tiere nicht.
00:27:19: Wir haben den Raum zwischen Reiz und Reaktion.
00:27:21: Auch dafür gibt es Formate.
00:27:23: Also, was ich so super finde, wichtig finde, gerade bei Partnerschaften, ist dieses ... Beide Partner denken, ja, wir haben ja eine Beziehung.
00:27:32: Die Beziehung, das ist ja ... Die hundert Prozent der Beziehung sind bei Simon genauso im Kopf wie bei mir.
00:27:38: Das ist aber der totale Irrtum.
00:27:40: Also es gibt einen Soziologen, Lukas Möller, der hat das mal beschrieben in einem Buch, Zwiegespräch, das wahrscheinlich bei den meisten Menschen nur ein Prozent Schnittmenge ist.
00:27:49: Und die anderen, neun, neunzig Prozent sind in deinem Kopf und in dem deiner Partnerin.
00:27:53: Und der schlägt eben vor, dass du einmal in einer Woche eine Stunde redest und das jeder nur in der Ich-Form von sich berichtet.
00:28:01: Und da können auch Sachen dabei sein, die ... die schmerzhaft sind.
00:28:05: und die andere Person, die sagt nichts, außer Verständnisfragen zu stellen.
00:28:10: Und kommentiert auch nicht, rechtfertigt nicht und so weiter und dann dreht das.
00:28:14: Und das wirkt so sehr mechanisch, ist aber echt ganz cool.
00:28:18: Und du kannst
00:28:18: darüber schon... Gerade so in Phasen, zwei kleine Kinder, wo die nette Sprechzeit, die man zusammen hat, auf ein Minimum zusammen schrumpft, können solche Formate oder Rituale helfen.
00:28:30: Das werde ich mir auf jeden Fall bemerken.
00:28:32: Eine Sache, die wir seit der Geburt unserer ersten Kindes, unserer Tochter, machen und auf die ich auch sehr stolz bin, ist, dass wir uns, das haben wir uns irgendwie selbst überlegt, aber vielleicht haben wir auch mal so was in der Art gelesen, war, dass wir uns am Anfang des Monats, also ... im ersten, zweiten des Monats zusammensetzen und so einen Check-in machen.
00:28:50: Und so emotionslos, sag ich mal, natürlich nicht ganz emotionslos, aber jetzt ohne, dass es irgendwie zum Streit führen kommt, einmal auflistet, wie was man gerade fühlt.
00:29:02: Oder
00:29:02: was man
00:29:03: vielleicht auch ein bisschen stört am anderen, kann auch was Gutes sein.
00:29:07: Dass man einmal kurz checkt, einscheckt, hey, wo stehen wir gerade?
00:29:11: Und wir haben gemerkt, das hilft, dass wenn wir im Monat Zum Glück streiten wir uns auch mit zwei Kindern jetzt nicht in einer Tour und überhaupt nicht viel, aber wenn es Themen gäbe, die aufploppen könnten, könnte man die mal kurz ... kurz pinnern nicht, kurz warten und dann wieder mit mehr Zeit dazwischen, wie du auch sagst, einmal kurz wieder auf den Tisch springen und dann entspannt über solche Themen sprechen.
00:29:33: Also ich finde alles, was man sich als Paar gemeinsam vornimmt, um Kommunikation zu verbessern, erst mal gut.
00:29:37: Nicht total gut.
00:29:40: Wenn es so ist wie bei euch, wie du es beschreibst, klingt es total gut.
00:29:43: Paare, die mehr Stress haben, da kann das einmal am Monat zu viel sein.
00:29:47: Wo man sagt, du hast dann zu, da staut sich zu viel auf.
00:29:50: Ich hab da von einem Paar gehört, da hat er irgendwie hier irgendwann eine Liste mit zwanzig Dingen überreicht, die er an ihr nicht gut fand.
00:29:58: Und dann hat sie gesagt, super, dann lass uns doch einfach trennen, obwohl ich getrennt.
00:30:01: Also, nee, also nicht zu lange auf so.
00:30:05: Es gibt wirklich so viele schöne Dinge, die man da machen kann.
00:30:10: Und ich glaub wirklich ... zuhören, fragen, verstehen wollen, ist ganz wichtig.
00:30:15: Und es gibt so einen sehr coolen Heck, den ich mal von einem Paar-Therapeutin, Oskar Holzberg, heißt der, gehört hab.
00:30:23: Der hat gesagt, dass es zwischen ... Also in ... Hetero-Beziehung, Mann, Frau, ist sehr häufig so,
00:30:34: dass
00:30:35: Männer sofort Probleme fixen wollen, wenn Frauen irgendwie ein Thema ansprechen.
00:30:40: Und Frauen wollen sehr häufig erst mal reden.
00:30:41: Ah, okay.
00:30:42: Und das ist nicht immer so, aber da vergibt es ein ganz gutes Kennenwort, nämlich, oder so sagen wir, check in, wenn deine Frau jetzt irgendwie kommt und erzählt dir was, was sie gerade beschäftigt, dass du vorher fragst, Blaumann oder Rotwein.
00:30:56: Blaumann heißt, willst du jetzt hier Bob den Baumeister,
00:30:58: der Problem
00:30:59: fixt oder Rotwein zuhören.
00:31:03: So, und das ist ganz schön, wenn man das ja manchmal macht, dann ist manchmal ja nie Rotwein und dann so... sagt die Frau vielleicht, jetzt kann sein Blaumann rausholen.
00:31:11: Das heißt jetzt vielleicht Tipps oder so.
00:31:13: Kommunikation bietet so wahnsinnig viele Möglichkeiten.
00:31:16: Und wir sind immer noch eigentlich alle auf diesem Niveau, was der Simon Sinek mal in seinem Zitat so beschrieben hat, zuhören ist nicht der Zeitraum, in dem du wartest, bis du selber widersprichst.
00:31:28: Also wenn man dieses wirklich Interesse hat, mehr zu verstehen, auch mal nochmal eine extra Frage zu stellen.
00:31:33: Und was noch?
00:31:34: Was ist deine Herausforderung?
00:31:35: Was ist deine ... Schmerz.
00:31:38: Das hilft.
00:31:40: Das lernen wir doch beide im Podcast, oder?
00:31:41: Ja, total.
00:31:42: Das ist man wirklich zuhört.
00:31:43: Und genau, es ist ja eine andere Situation, als wenn man einfach am Tisch, mit dem man sitzt und sich unterhält.
00:31:48: Man ist wirklich interessiert an den anderen Leuten.
00:31:51: Und total, also auch ein gutes Learning.
00:31:54: Außer heute.
00:31:55: Heute reden wir beide.
00:31:57: Also, Partnerschaft ambitioniert ist schwierig.
00:32:02: Aber ich bin erst mal froh, dass ich da ... heute hier dabei sein durfte, als du auch diesen, diesen, diese Trauer hier gezeigt hast.
00:32:11: Ja,
00:32:12: ja.
00:32:12: Was, was, was haben wir noch für Themen?
00:32:14: Wir haben so paar vorher aufgeschrieben, die uns beschäftigen.
00:32:16: Ja,
00:32:16: Spotify rampt.
00:32:17: Wollen wir gleich zum Spotify?
00:32:19: Okay, fangen
00:32:19: wir damit mal an.
00:32:20: Ich hab's ja, ich hab da mal was vorbereitet.
00:32:21: Also, was ich sehr cool fand, diese Altersnummer, ne?
00:32:25: Ich kriegte das zuerst in unserer Familiengruppe, ich such's mal kurz raus und schreiend schickte mir ... Jules, meine Schwiegertochter, die am Tag der Aufnahme heute Geburtstag hat.
00:32:36: Ich werde die nachher noch anrufen.
00:32:38: Die schickte mir ihr Alter.
00:32:41: Und sie ist im wirklichen Leben, ich glaube, sie ist vielleicht dreißig heute geworden.
00:32:48: Ich glaube, sie ist dreißig geworden.
00:32:50: Aber sie hat ein musikalisches Alter von sportlichen ... ... achtundfünfzig.
00:32:57: Okay.
00:32:58: Dann kam Oscar, also ihr Mann und unser Sohn.
00:33:01: Musikalisch, Alter, Achtzig.
00:33:04: Dann haben
00:33:04: wir anderen nachgelegt.
00:33:07: Michael, ich hab, äh, Vierundzwanzig.
00:33:10: Okay.
00:33:10: Ähm,
00:33:11: wir gehen gleich mal auf die, auf die Top fünf Songs ein.
00:33:14: Moritz, der jüngere Bruder von Oscar hat Achtzehn und Caesar hat einundzwanzig, meine Frau.
00:33:18: Oha, ja.
00:33:19: Ich hab gerade gestohlt, ich hab neunundseventeig Stein, Alter.
00:33:22: Ja, also ähm ... Wir müssen noch keine Angst haben, dass KI uns überrollt.
00:33:27: Aber das ist ein ganz guter Punkt, weil du ja, das hast du das letzte Mal erzählt, als wir uns gesehen haben, großer Fan von einer KI-Band.
00:33:34: Nee, ich bin eben kein Fan.
00:33:35: Nein, nein, nein.
00:33:36: Die KI-Band, ich hab auch zum Glück wieder vergessen, wie die hießen, die haben seit letztem Jahr irgendwie vierzig Alpen gemacht.
00:33:42: Ich fall immer wieder darauf ein, da kommst du ein Song, der schleicht sich ins Ohr.
00:33:46: Und nach drei Sekunden kannst du es nicht mehr ertragen.
00:33:50: Die haben es nicht auf meine Top-Fünf geschafft.
00:33:51: Gott sei Dank.
00:33:53: Was ich spannend fand ist, wie sehr meine Playlist, ich will gar nicht so sehr drauf eingehen, dass ein Komponist und der dazu passende Sänger wirklich zweimal den Top-X auftauchen.
00:34:08: und der Komponist ist Henrik Heuermann.
00:34:12: Der Sänger ist Phil Siemers, den ich sehr, sehr schätze.
00:34:14: Der für mich einfach Hamburgs, wenn ich Deutschlands Best kept.
00:34:19: Secret Singer Songwriter ist das für mich fast so ein John Mayer Typ.
00:34:22: Also wenn ich ihn so in Videos sehe, wie Virtuos, der auch mit Instrumenten umgeht.
00:34:27: Und er hat Songs geschrieben, zum Beispiel Was Wenn Doch.
00:34:32: Und ich lass dich nicht los.
00:34:33: und solche Songs und das sind so Songs, die sehr, sehr stark in Hoffnung gehen.
00:34:38: Und wo du, wenn du die Geschichte des Komponisten Hendrik Heuermann kennst, der im Rollstuhl sitzt, Friedrich Attaxi hat eben sehr Ja, wo du eben siehst, wie sehr Musik wichtig wird, wenn auch du die Geschichten dahinter kennst.
00:34:53: Es hat echte Geschichten
00:34:54: drin und nicht einfach generiert, sondern wirklich Menschen, die über ihr
00:34:59: Leben
00:34:59: schreiben.
00:35:00: Es ist auch einfach ein wahnsinnig persönliches Thema Songwriting.
00:35:03: Das ist ja das Besondere immer in Songwriting-Sessions, dass man einmal wirklich so einen Seelenstrip dies macht.
00:35:09: Und ja, ich glaube, da können noch so viele KI-Bands kommen und hoffentlich wieder gehen.
00:35:14: Ja, ja.
00:35:15: Ich glaube, so ganz ersetzbar ist das nicht.
00:35:18: Aber ich bin ein großer Phil-Fan, also der war auch schon hier öfter im Studio und hat auch zusammen Musik für Wärmung gemacht, wenn er nicht gerade ein krasses Soul-Song schreibt, macht er das auch.
00:35:27: Also,
00:35:28: du hast ja ja vor ein paar Wochen mal mein Wunschprojekt erzählt, dass ich ab dem nächsten Jahr jedes Jahr einen Song mit einem Musiker oder Musikerin zusammen im Duett oder auch mal vielleicht noch mehr einsingen möchte, damit ich in zehn Jahren mein eigenes Album habe.
00:35:41: Ja,
00:35:41: aber Michael, das hast du mir nicht vor ein paar Wochen schon erzählt.
00:35:44: Das hast du mir schon vor zwei Jahren erzählt.
00:35:45: Aber jetzt ist es gleich von Themen.
00:35:46: Ja, ja, ja.
00:35:47: Ich hab jetzt mit Moritz, meinem Sohn, das wird Nummer eins.
00:35:51: Nummer zehn wird Robbie Williams.
00:35:55: Also vielleicht auch früher, aber später ist es Nummer zehn.
00:35:57: Ja.
00:35:58: Und Phil steht auch auf der Wunschliste, da werde ich über Hendrik.
00:36:01: Aber du sagst, du kennst ihn auch.
00:36:03: Ja.
00:36:04: Genau.
00:36:04: Und das möchte ich nächstes Jahr anfangen.
00:36:05: Und du hast schon gesagt, du unterstützt mich und darauf freue ich mich sehr.
00:36:07: Also von daher Musik.
00:36:08: Natürlich.
00:36:09: Erzähl mal vielleicht, aber du hast jetzt nur deinen Alter gesagt, was war bei dir so der Song deines Jahres?
00:36:14: Oder die Musikrichtung deines Jahres?
00:36:16: Also ehrlicherweise sind immer wieder auch zwei in den Top fünf.
00:36:20: Also meine eigene Art ist sozusagen, offensichtlich bin ich dann noch immer noch dahinterher, das auch nochmal selber anzuhören.
00:36:26: Aber ... Ich hab eine Ultraschwäche für hohe Frauenstimmen auf modernen Elektrobeats.
00:36:34: Ja, das ist voll mein Ding.
00:36:35: Kannst du mir mal was zeigen?
00:36:36: Ja, sehr gerne.
00:36:37: Und ich hatte dieses Jahr eine ... Oder was ... Ne, Anfang dieses Jahres hatte ich eine Dängerin im Podcast, die ich auch schon ... Kann ich über Jan Salander sogar kennengest.
00:36:46: Jolle.
00:36:47: Und die war ... Da hab ich mal relativ ... Haben
00:36:49: die dich auch mal ein Duett gemacht?
00:36:50: Ja, die haben auch ein Duett
00:36:51: gemacht.
00:36:52: Die war im Februar noch relativ unbekannt und hatte ihre ... paar tausend Follower, wenn man das als Matrix sieht.
00:36:59: Und zwei Wochen nachdem der Podcast rauskam, ich nehme an, das hat nichts mit dem Podcast zu tun, hat sie einen Song rausgebracht, der hieß, alle Märchen sind gelogen.
00:37:07: Und der ist so durch die Decke gegangen.
00:37:09: Muss
00:37:09: ich mehr anhören.
00:37:10: Wirklich toll.
00:37:11: Ich glaube, auf Instagram hat sie ein Video gepostet und das hat schon gleich ein paar Millionen Streams bekommen.
00:37:16: Dann ist Crow auf sie aufmerksam geworden.
00:37:17: Und die haben zusammen Feature gemacht.
00:37:19: Sie hat die sämtliche... Turen, Bühnen des Dachraums bereist und ist richtig erfolgreich geworden.
00:37:26: Und der Song, den ich jetzt am meisten gehört habe, ist nicht alle Märchensink gelogen, sondern ein Fünfzig-Stufen-Grau, was auch
00:37:32: ein schöner
00:37:33: Song ist, auch sehr persönlich.
00:37:36: Ich bin ein großer Fan von ihr und ich hoffe, dass sie noch weiterhin so eine tolle Karriere hat, weil das hat sie wirklich verdient.
00:37:42: Voll.
00:37:43: Das war auch ganz schön.
00:37:44: Ja,
00:37:44: genau.
00:37:44: Also das, ich wundere mich, dass nicht mehr Kinderlieder in den Topten sind.
00:37:48: Ich hab das Gefühl, Spotify filtert das irgendwie raus, weil es müsste auf jeden Fall Jimmy Floop oder Simone Sommerland da irgendwie drin sein.
00:37:57: Ja, ist ganz spannend.
00:37:58: Also vielleicht können wir noch ein bisschen abnorden über Musik.
00:37:59: Also wer, wen ich wirklich auch angefangen hab, mehr zu hören,
00:38:03: die ich ...
00:38:04: Überhaupt gar nicht auf dem Zettel hatte ist wirklich Taylor Swift.
00:38:08: Als sie so groß wurde, ich kannte kein Song von ihr.
00:38:12: Und dann habe ich irgendwann auch ein kleiner Nord-Tipp Tiny Desk.
00:38:16: Konzerts, die ich wahnsinnig liebe.
00:38:19: Da hat sie Taylor Swift alleine auf der Gitarre, musste mal rein, das ist wirklich toll.
00:38:23: Und da hab ich gedacht, wow, die kann richtig was.
00:38:26: Und sie hat meine Frau da auch neulich irgendwie gesagt, ich fang jetzt gerade auch mal an mit Taylor Swift.
00:38:31: So hab ich gesagt, ja, ich auch.
00:38:32: Finde ich sehr beeindruckend.
00:38:34: Also auch, wir allen unten rufen zum Trotz, dass es eben dann doch immer wieder große Stars gibt, die wirklich durch sehr viel Fleiß, sehr viel Talent.
00:38:46: Kreativität so Imperien aufbauen.
00:38:49: Gerade ich finde es so toll, dass es das bei Frauen gibt.
00:38:52: Also ob das eine Bio-C ist, ob das ... oder auch bei den Jüngeren, Billie Eilish oder so.
00:38:58: Das finde ich so großartig zu sehen.
00:39:00: Das freu ich mich jedes Mal wieder, wenn Lady Gaga, wenn da so Power, gerade bei den Frauen finde ich es genial, wenn er auch, ob das jetzt Bruno Mars ist, Ed Sheeran.
00:39:09: Also es gibt es eben immer noch.
00:39:11: Aber ich glaube so, das, was das große Drama ist, ist, dass die ... Mitte so wegbricht, ne?
00:39:15: Genau,
00:39:16: das ist das Problem.
00:39:17: Ich glaub, es wird auf jeden Fall auch ein Spotify-Problem sein, weil am Tag jetzt einfach siebzigtausend Songs rauskommen und man sich da... Und
00:39:22: wie viel ist davon KI?
00:39:24: Das weiß ich nicht.
00:39:25: Spotify ist dafür auch bekannt, dass die nicht hart genug dagegen vorgehen, wie ich finde.
00:39:30: Ich glaub, andere Streamer wie Apple Music und Titles sind da viel radikaler und Spotify zahlt auch sehr schlecht.
00:39:37: Also auch im Fall ist es viel schlechter als alle anderen.
00:39:40: sind halt die größten und deshalb können sie sich das wahrscheinlich noch rausnehmen.
00:39:43: Aber es gibt schon Tendenzen, dass immer mehr Leute, immer mehr Artists ihre Musik da wegnehmen.
00:39:49: Was die Lösung ist, ich weiß es nicht.
00:39:51: Ich hab meinen Bauchgefühl sagt, dass es erst mal nicht besser wird.
00:39:55: Es gibt ja jetzt auch Zuno, es ist eine Musik-KI, die verblüffend gut schon solche Sachen macht, die jetzt ein Partnership mit Warner
00:40:02: eingeht.
00:40:03: Das ist Zuno, S-U-N-O.
00:40:05: Wahrscheinlich die Bands, die du hörst, werden wahrscheinlich von Zuno gepromptet worden sein.
00:40:09: Was wirklich so schlimm ist.
00:40:11: Und genau jetzt gibt's das war alles noch im illegalen Bereich.
00:40:14: Wir haben vorher darüber gesprochen, Marken etc.
00:40:17: sollen bitte davon die Finger lassen, wenn sie nicht welche rechte Probleme Mathiken bekommen wollen.
00:40:22: Jetzt hat Warner eine Partnerschaft mit den angekündigt.
00:40:25: Also das kann nochmal interessant werden, wo Künstler auch rein ob innen können sozusagen, also entscheiden können, ob sie dabei sein wollen.
00:40:35: Natürlich ist das auch ein Stück weit.
00:40:36: mein Business.
00:40:37: beobachtet das sehr genau, aber ich hoffe immer noch das handgemachte echte musik wie du wie wir vorhin gesprochen haben von Leuten wie viel sie was irgendwie durchsetzen wird.
00:40:48: wir werden sehen.
00:40:48: ich aber ja um darauf zurück zu kommen ist es schon erstaunlich dass es dann solche super art es gibt wie die erste musik milliardären ist also Schon toll und natürlich auch genau mein Stil, also genau dieser hohen Stimme.
00:41:05: Lass uns mal beim Thema KI bleiben, das finde ich ganz spannend.
00:41:09: Ich habe ja eine Freundin und langjährige Wege fährt in der Agentur Mica Hase, die unsere Loft Unit mit mir gegründet hat.
00:41:19: Und die hat ja so ein, die ist zur KI gekommen, also quasi vor drei Jahren, als es losging, war krank zwei Wochen.
00:41:28: Und dachte scheiße ich muss jetzt da die Zeit mal nutzen hat dann mit mit dir angefangen zu prompten und hat also.
00:41:34: Fass ich.
00:41:36: Wundertausend Bilder gepromptet und sehr schnell war sie eben auch unfassbar.
00:41:41: Gute Art Direktoren ist ein super hohes Niveau erreicht mit Ausstellung Vorträgen und hat dann auch so ein alter Ego geschaffen also eine Figur die.
00:41:52: sie selbst sein soll, eine Mischung aus Pipi Langstrumpf unter schüchternden Asiatin.
00:41:57: Koi, nennt sie die, und die hat eben auch dann alles probiert.
00:42:00: Auch Koi hat ein Album auf Spotify.
00:42:03: Das fand ich schön, weil es so ein Kunstprojekt war, wo du genau wusstest, wer steht dahinter und so weiter.
00:42:08: Und dann hörst du das, denkst du, ja, wow, auch nicht schlecht und cool und so.
00:42:12: Ich find das Gesamte, was sie gemacht hat, einfach irre.
00:42:14: Und ich find das, was sie visuell macht, wirklich spektakulär.
00:42:17: Aber was ich an dem ... Rott, der da sonst so passiert.
00:42:23: Das ist einfach so ein Tritt in die Eier von echt Musik-Fans, finde ich.
00:42:29: Aber und ich habe die Chance gehabt, weil wir bei Bertelsmann Top-Manager trainieren, zwei Top-Manager von BMG getroffen.
00:42:38: Und die waren beide total entspannt.
00:42:39: Die haben ja auch die Zahl gesagt, wie viel da hochgeladen wird.
00:42:42: Ich habe gesagt, was macht das mit euch?
00:42:43: Wir glauben, dass das, was wir besitzen, also die rechte Kataloge und die tollen Künstler, dass das noch wertvoller wird.
00:42:50: Weil, weil es wird, na, die Qualität wird sich durchsetzen, Top-Qualität wird sich durchsetzen, wird noch wertvoller.
00:42:58: Das fand ich relativ erhoffnungsvoll ermutigend und ich sehe einfach, und zwar egal was, ich war jetzt gerade wieder in der Elbphilharmonie, ein fantastisches, klassisches Konzert, die auf alten Instrumenten gespielt haben, was ich auch gar nicht auf dem Schirm hatte, das ist wirklich Orchester gibt die auf richtig alten Instrumenten.
00:43:17: Da sahen dann die Blasinstrumenten aus, die habe ich noch nie gesehen.
00:43:25: Und jetzt sind wir bald bei so einem sehr coolen Countrysänger, den ich vorher nicht kannte, in der Morgen.
00:43:31: Fabrik, der auch zehn Millionen Streams hat.
00:43:34: Es gibt immer wieder neue Sachen.
00:43:35: Es ist so schön, Menschen auch zu sehen, wie sie Musik machen.
00:43:39: Und ich glaube,
00:43:39: das ist das Ding.
00:43:40: Und das ist Oscar, mein ältester Sohn.
00:43:43: Und ich färme ja, wir haben auch noch einen Podcast zusammen, Zoomer mit Boomer, wo wir über Generationenthemen reden.
00:43:49: Wir hatten in der letzten Folge, die wir gemacht haben.
00:43:51: haben wir über die Gegentrends gesprochen, die gerade zu sehen sind.
00:43:55: Dass Leute sich wieder zum Brett-Spiele machen, verabreden.
00:43:59: Handwerk, auch so Sportarten wie Paddle Tennis, Pickle Ball oder auch High Rocks.
00:44:05: Die Leute wollen wieder sich treffen, sich anfassen, körperlich sein.
00:44:09: Und ich glaube, dass das Thema Live-Musik absolut ... und antastbar uns noch, also solange ich lebe, auf jeden Fall, eine Riesenbedeutung haben wird und vielleicht sogar noch größer wird.
00:44:21: Vielleicht sogar noch exklusiver wird und damit auch ausschließender, weil die Konzerte natürlich immer noch teurer werden.
00:44:25: Genau.
00:44:26: Und keiner will irgendwelche Roboter sehen, wie sie ihr Eier machen.
00:44:29: Also das wird einfach nicht passieren.
00:44:30: Also Gorillas
00:44:31: ist so ein Projekt, das hat Oscar mir mal vor zehn Jahren erklärt oder fünfzehn, da waren wir im Konzert, das ist beeindruckend, wo er so quasi so avatare ... Das ist aber ein Projekt, da stehen ja auch unfassbar geile Musiker, tausend Musiker dahinter.
00:44:46: Genau, also ich kann mir vorstellen, dass es auch solche Projekte gibt.
00:44:49: Ist ja auch
00:44:49: gut, aber zwischen KI und so weiter.
00:44:51: Aber ich bin auch bullish, was Musik angeht, genauso auch Film.
00:44:57: Ja, ich sehe, was da möglich ist.
00:45:00: Auch da ist der Andreas Loft, ein ganz cooler Typ Loffy, der auch Podcaster ist.
00:45:05: Der angefangen hat, sehr früh in KI reinzugehen, auch Film zu machen.
00:45:09: Ich sehe das alles.
00:45:10: Aber den Hollywood-Spielfilm, der mich wirklich umhaut, der mit KI gemacht ist,
00:45:16: die sehe ich nicht kommen.
00:45:17: Ich glaube, es wird auch immer mehr in Marken zeichnen, wenn man sagt, nicht mit KI.
00:45:20: Ja, genau.
00:45:21: Ich glaube, bei A-Twenty-Four, so einem großen Produktionsfirma aus Hollywood, steht inzwischen im Abspannen, no generative music art was used for this film.
00:45:31: Also ich glaube, das wird immer mehr in Marken zeichnen und das gibt einem natürlich Hoffnungen.
00:45:36: Ganz spannend, vielleicht mal deine Einschätzung.
00:45:39: Wir hatten bei uns im On The Way To New Work Podcast war den Jürgen Schmidt-Huber, ganz früh schon, sogar einer der führenden KI-Forscher.
00:45:46: Der sagte, er glaubt, dass relativ bald der erste Top-Einhundert-Zon kommen wird.
00:45:52: Das
00:45:52: ist schon passiert.
00:45:53: Es ist jetzt vor kurzem, weil es ist irgendein Song.
00:45:56: Dann ist
00:45:56: seine Prognose, die hat er vor anderthalb
00:45:58: Jahren ... Nicht nur Top-Hundert, ich glaub, der war auch Nummer eins.
00:46:01: Nein, voll KI-Song.
00:46:03: Ich kann nicht mehr sagen, wie der heißt, aber es war relativ aktuell, dass es gerade passiert ist.
00:46:09: Shit happens.
00:46:10: Ja, ja.
00:46:12: Oh Gott.
00:46:12: Ja.
00:46:12: Oh,
00:46:13: ja.
00:46:13: Was hat mir noch?
00:46:14: Vater sein.
00:46:15: Vater
00:46:15: sein.
00:46:16: Genau.
00:46:16: Bisschen was Positiveres.
00:46:17: Das machen wir noch.
00:46:17: Vater machen wir noch.
00:46:18: Bisschen was Positiveres.
00:46:20: Ja, wie ist das für dich?
00:46:21: Ja, genau.
00:46:22: Und Überzahlspiel
00:46:23: auf Mann-Deckung.
00:46:24: Wir
00:46:25: sind in einer sehr unterschiedlichen Lebensphase, du und ich.
00:46:27: Ich habe zwei sehr kleine Kinder und
00:46:30: bin,
00:46:30: wie man so sagt, in the thick of it.
00:46:31: Also die ältere, bald drei Jahre der Jüngere noch nicht mal ein Jahr.
00:46:36: Und für mich, ich glaub, das ist das Interessante der Learning, ich glaub, da unterscheiden sich Männer auch sehr von Frauen, das, was ich ein bisschen mitbekommen hab, hat ja das zweite Kind deutlich größeren Einschränkung in mein Leben gebracht als das erste Kind.
00:46:50: Erklär mal, warum, das ist spannend.
00:46:51: Ja, weil das erste Kind natürlich mein Blown als Mann, oh mein Gott, ich bin Vater.
00:46:56: Und dann hängt das kleine Bündel aber nur an der Mutter.
00:46:59: und letztendlich denkt man, klar, die Nächte sind unruhiger, man ist auf einmal viel mehr ... fokussiert auf was anderes.
00:47:06: Aber so richtigen Einfluss hatte das auf mein Leben in den ersten Monaten zumindest nicht.
00:47:11: Und dann werde ich nochmal Vater und auf einmal muss ich mich halt um die Größe kümmern.
00:47:16: Und zwar komplett.
00:47:17: Und das ist total schön, weil auf einmal habe ich eine ganz andere Bezug zu meiner Tochter bekommen.
00:47:24: Aber es ist wie Tag und Nacht.
00:47:26: Und vorher konnte ich mal kurz sagen, so jetzt kümmerst du dich mal, ich gehe jetzt was auch immer joggen und das ist alles erst mal on Eis.
00:47:34: Und das war ein kleiner Schock.
00:47:35: Und inzwischen ruft sich das ganz gut ein.
00:47:39: Ich kann nur für meine Frauen die Presse sprengen.
00:47:42: Sie ist einfach die beste Mutter.
00:47:43: Sie ist
00:47:44: so großartig.
00:47:44: Und sie hat ja auch eine Karriere gehabt.
00:47:47: Und ich
00:47:48: hoffe, sie wird
00:47:48: es ja wieder aufnehmen.
00:47:49: Sie ist eine fantastische Anwältin.
00:47:50: Genau,
00:47:50: sehr intelligente, sehr ambitioniert.
00:47:54: Und das muss ich auch mal hier sagen.
00:47:56: Ich sage dir das natürlich auch persönlich.
00:47:58: Wie dankbar ich dafür bin, dass sie für da ... sich gerade wieder in Elternzeit ist, damit ich hier meine Karriere weiter machen kann.
00:48:07: Ich das rechne ich eher hoch an und hoffe, dass ich ihr das irgendwann zurückgeben kann.
00:48:12: Ich
00:48:12: weiß, dass du's wirst.
00:48:13: Was isst du, was du am liebsten mit deinen Kindern machst?
00:48:17: Hast du so bestimmte Themen, die du gerne machst?
00:48:19: Also ich hab schon die Songs, die ... Genau,
00:48:21: ja, da hast du geweint.
00:48:24: Genau, ich schreib, das ist ein schönes Ding, dass ich für meine Kids immer Songs schrei.
00:48:28: Also, du bist wieder auf Toni bossen.
00:48:30: Hast du die zweiten?
00:48:31: Ja, hab ich auch.
00:48:32: Ich hoffe, du hast noch ein paar Minuten Zeit.
00:48:34: Ja,
00:48:34: ja, klar, auf jeden Fall.
00:48:36: Und natürlich ist Musik ein wichtiges Thema für mich.
00:48:39: Das liegt mir natürlich im Blut.
00:48:40: Und ich gehe mit meiner Tochter zu einem Musikkurs zusammen.
00:48:44: Das war gestern wieder sehr schön, um einfach Musik da zu bringen.
00:48:47: Ich merke schon, wie Wim meinen Sohn, der Junge, schon totales Interesse an Percussionen und die Augen glänzen, wenn ich Gitarre spiele oder klar wie ich spiele.
00:48:57: Und das ist ein wichtiges Thema.
00:48:58: Und ansonsten probiere ich immer so ein bisschen Inseln zu schaffen, die wirklich mir und meiner Tochter gehören, damit sie ... sich auch nicht vergessen fühlt.
00:49:05: und wir gehen jede Woche zusammen schwimmen.
00:49:07: Das ist schon toll, aber ja.
00:49:10: Das Schöne ist, wenn ich das nochmal dir sagen darf, als älterer Fahrt, also ich habe ja zwei Söhne, neunundzwanzig und siebenundzwanzig.
00:49:17: Und ich war, ich habe ein ähnliches Phänomen gehabt wie du mit deinen Kindern, aber extremer.
00:49:23: Ich bin ja noch voll in dieser achtziger Jahrwelt schneller höher weiter.
00:49:28: Der Mann muss das Geldrand schaffen, Welt groß geworden.
00:49:31: Und ich habe die ersten zwölf, vierzehn Jahre viel zu wenig Bonding gehabt.
00:49:38: Ich habe es versucht über ein Sport.
00:49:40: Da habe ich, glaube ich, ein bisschen überzogen.
00:49:41: Und beide Kinder haben irgendwann dann mit Hockey aufgehört.
00:49:44: Dann gab es dann so einen grotesken Zufall.
00:49:46: Ich hatte den Moritz Fürste bei mir in der Firma.
00:49:48: Und mein junger Sohn heißt Moritz.
00:49:50: Und dann gab es noch einen anderen Olympiasieger, der hieß Oscar Decke, so wie mein Älterer, den ich auch gefördert habe.
00:49:56: Und dann haben meine Söhne irgendwie gesagt, jetzt hast du ja deinen Oscar und Moritz, die gut Hockey spielen.
00:50:01: Ich war so geschockt.
00:50:03: Deine Söhne, das hab ich ja auch mal in Südafrika mitbekommen.
00:50:05: Sie sind aus sehr klar, sehr ehrlich.
00:50:07: Aber ich bin super
00:50:08: dankbar.
00:50:08: Ich bin super dankbar.
00:50:09: Der ist auch einmal sehr am Vorm für den Leuten.
00:50:11: Und er redet ja auch offen.
00:50:12: Ja,
00:50:13: genau.
00:50:13: Und Oscar hat irgendwie ... Er hat ja auch den Hoffmann-Prozess gemacht, also so ein ... Selbsterkundungsformat, wo du danach auch ein wichtiges Gespräch mit deinen Eltern führst.
00:50:23: Und er hat in dem Gespräch hatte, da weißt du, Papi, bis du bis ich vierzehn war, habe ich so deinen Hinterkopf vor allen Dingen, wie du das Haus verlässt im Kopf und Mami wie sie traurig ist.
00:50:33: Aber danach ist es so geil geworden, dass ich euch das super gut verzeihen kann.
00:50:38: Das haben wir hingekriegt und jetzt sind wir eben in so einem Alter.
00:50:41: Oskar und ich machen den Podcast zusammen.
00:50:43: Wir sind jetzt angeschrieben worden von einem richtig geilen Wirtschaftsbuch Verlag.
00:50:47: Der möchte das für ein Buch über über das Thema JNZ und Leadership schreiben.
00:50:52: Wir haben wirklich ganz tolle Themen zusammen mit Moos.
00:50:55: verbindet mich noch mehr.
00:50:58: das Thema Sport, das Thema Musik auch, verbindet mich mit beiden.
00:51:02: Und Moritz hat auch als Praktikant ja schon bei Hirox, war der erste Hirox-Praktikant, der den Social Media Account jetzt ...
00:51:09: Ja, und das kann man ja sagen, du warst ja beteiligt, oder bist sogar beteiligt.
00:51:13: Ja,
00:51:13: ich hab das mitgegründet und bin beteiligt, genau.
00:51:16: Und jetzt hat er mir wieder geholfen als Praktikant.
00:51:18: Er hat jetzt gerade nach Hamburg Media School sein MBE gemacht.
00:51:21: Und hat mir in einem, ich hab mal so ein paar Monate, war ich nachlässig im Vertrieb und hatte mir wirklich geholfen, ein Programm vollzubekommen.
00:51:31: Also ich hab zu beiden Kindern richtig tollen Draht und für, was wir auch sagen, Jahreshighlight.
00:51:37: Ein echtes Highlight war Moritz und ich haben zusammen im letzten Jahr bei Oskars Hochzeit gesungen, mit meinem Bruder noch zusammen, also mein Bruder und ich, Gitarre, Moritz Litzhänger, wir so.
00:51:48: Und das war echt schön.
00:51:49: und ein Oskars bester Freund war dann, fand das so geil, sagte, hey, nächstes Jahr heirate ich in Frankreich, da müsst ihr auch kommen.
00:51:55: Da habe ich dann mit meinen beiden Söhnen zusammen in Frankreich auf einer Hochzeit vier Liter performt.
00:52:01: Toll.
00:52:02: Also so eine Boyband für Erwachs, ne?
00:52:05: Und
00:52:05: das macht einfach so eine Freude.
00:52:06: Da bin ich jetzt schon gespannt, wie ich das hinkriege, meine Kinder davon zu überzeugen, bei der anderen Musik dranzubauen.
00:52:11: Sie müssen jetzt bei Weitem keine Profimusiker werden.
00:52:13: Nein,
00:52:13: aber es ist so ein Geschenk, genau.
00:52:15: Ich hab das auch das falsch gemacht.
00:52:16: Als das mit dem Sport zu Ende war und ich merkte, wir haben Bonding über Musik, da hab ich den in Keller, Oskar hat Schlachtzeug gespielt, Moos Gitarre, mega Schlachtzeug, fast PA-Technik.
00:52:29: Das haben die einmal mit Freunden benutzt.
00:52:31: Und
00:52:31: dann haben die da auch wirklich so Jam Session gehabt, wo ich dachte, ey, geil, das geht jetzt hier richtig ab und dann nicht wieder.
00:52:36: Weil ich das einfach too much, ich glaub, das, was man machen muss, einfach akzeptieren, wenn's nicht so ist.
00:52:43: Und das Spiel, und jetzt seh ich, das ist so schön.
00:52:44: Weißt du, jetzt kommt so über Bande zurück beim Thema Sport.
00:52:49: Die beiden haben zusammen High Rocks gemacht, bevor ich das erst mal eingemacht hab.
00:52:53: Wir Eltern waren in Berlin dabei.
00:52:56: Ich
00:52:56: spiel jetzt Paddle mit Moritz.
00:52:59: Und dieses ... Ja, die Kinder mal selber machen lassen, kommen lassen, immer da sein Tür offen.
00:53:04: Ich bin mir aber sicher.
00:53:05: Jan sagt, Jan Salander haben wir letzte Woche noch nur begesprochen, dass er dankbar seinen Eltern ist, weil sie ihm mehr oder weniger gezwungen haben, nicht aufzuhören.
00:53:13: Nein, das
00:53:14: finde ich auch.
00:53:14: Und das würde ich z.B.
00:53:15: auch sagen, den Part ja, du musst dann irgendwann loslassen.
00:53:23: Aber ich finde auch, also das würden wir unsere Kinder wahrscheinlich auch heute sagen, wenn sie fragt, ja, vielleicht hätte ihr bei dem ... Instrumententhema ein bisschen besser dran bleiben können.
00:53:32: Ich finde auch dieses Thema ein Musikinstrument zu können, Noten lesen können.
00:53:36: Und so, das ist schon schön, als ob bei dir viel noch viel naheliegend wäre.
00:53:40: Ja, aber ich muss auch sagen, dass meine Eltern das schon sehr gepusht haben.
00:53:43: Ich hatte immer mein Vater schon als Idol, der jedes Instrument der Welt spielen konnte.
00:53:47: Der konnte auch singen oder so Dixieland-Band.
00:53:49: Und ich hab den immer so ein bisschen nachgeeifert.
00:53:51: Sänger bin ich jetzt nicht geworden.
00:53:53: Aber doch, da bin ich schon sehr dankbar, dass es so passiert ist.
00:53:58: Wir werden
00:53:59: auch.
00:53:59: also du bist auf meiner Top-Zähnliste und ich mag deine Stimme sehr.
00:54:02: Ich weiß noch das erste Lied für deine Tochter geschrieben hast.
00:54:07: Wir machen auch was zu sagen.
00:54:08: Vielleicht machen wir eins über wie es ist, Vater zu sein.
00:54:10: Jetzt machen wir da ein eigenes Song.
00:54:11: Würde ich aber vielleicht gerne noch einmal am Rechner
00:54:14: ein bisschen gerade ziehen.
00:54:17: Ja, schön, Michael.
00:54:18: Ich glaube, wir kommen ans Ende, ans Ende des Jahres und ans Ende des Podcasts.
00:54:23: Ja, ich finde es total schön, dass wir uns die Zeit nochmal genommen haben und auch, dass wir so eine schöne Freundschaft jetzt über die Jahre entwickelt haben.
00:54:29: Ja.
00:54:30: Und ich bin gespannt, was es im Jahr ist, ich hoffe, dass es für uns beide gut ist.
00:54:34: Ich
00:54:34: glaube, es wird ein gutes Jahr.
00:54:37: Danke
00:54:37: dir.
00:54:38: Frohe Weihnachten.
00:54:49: Das war ein Experiment.
00:54:51: Simon, ich bin sehr happy mit dem Experiment.
00:54:53: Wir haben uns ...
00:54:55: Dann haben wir angelegt und gesagt, ja, das machen wir wieder, das machen wir immer machen.
00:54:59: So wie ich es jetzt auch am Anfang in der Einführung, die ich ja jetzt erst gesprochen habe, auch schon gesagt habe.
00:55:07: Und für mich sind solche Gespräche extrem wichtig.
00:55:10: Ich habe über das Podcasten insgesamt ganz anders gelernt, zuzuhören, im Kontakt zu bleiben.
00:55:16: Wir hatten einen Kollegen, der gesagt hat, Michael, du interessierst dich sehr für uns, du interessierst dich sehr für Menschen, aber nach fünfzehn Minuten gehst du aus der Aufmerksamkeit raus, dass das große Geschenk von Führer, was ich mir selbst gemacht habe, mit über sixhundert Podcastgesprächen, in denen ich Interviewer war, Gastgeber war oder Kurs war,
00:55:37: einfach
00:55:38: mehr zuzuhören.
00:55:39: Heute waren wir natürlich, ich hoffe ausgewogen und ich hoffe, dass wir an diesem Tag und den Tagen danach, wir steuern ja am fünfundzwanzigsten Dezember aus.
00:55:49: Für viele von euch ist das ja ein Fest, was ihr feiert.
00:55:54: Viele auch, obwohl nicht gläubig und für die dies nicht feiern, aber trotzdem die freie Zeit genießen.
00:56:01: Wünschen wir Simon und ich, aber auch Christoph euch
00:56:04: weiterhin
00:56:05: Happy Holidays und dann einen
00:56:09: guten,
00:56:11: feuchtfröhlichen oder besinnlichen, wie auch immer von euch gestalteten und gewünschten Übergang das nächste Jahr und dann ein Jahr, dass wir gemeinsam positiv angehen mit natürlich auch einer gewissen Vorsicht vor den vielen Bedrohungen, Herausforderungen, die um uns liegen, aber nur wenn wir die annehmen, ernst nehmen und uns auch ein bisschen dagegen aufstellen und wehren und in dem Circle of Influence oder in dem Circle of Influence, wo wir etwas bewegen können,
00:56:43: also weniger in
00:56:44: dem lamentieren darüber, man müsste mal, man könnte mal,
00:56:47: man
00:56:47: sollte mal eher da, wo wir wirklich etwas bewegen können, indem wir da auch tätig werden.
00:56:53: Ganz im Sinne von Rutger Breckmann, der uns attestiert hat, dass wir Menschen im Grunde gut sind, aber in seinem neuesten Buch Moral Ambition die Frage stellt, wer willst du gewesen sein?
00:57:07: Und vielleicht sollten wir uns diese Frage jetzt alle diesen
00:57:09: Tagen
00:57:10: stellen.
00:57:11: Angesichts der Herausforderung, die auf uns zukommen, wer wollen wir gewesen
00:57:15: sein,
00:57:16: wenn wir diesen Planeten an unsere Kinder und Kindeskinder übergeben?
00:57:20: Das soll
00:57:21: kein.
00:57:22: Er ruft mir ein Zeigefinger oder irgendwas.
00:57:24: Das ist eine ernst gemeinte
00:57:25: Frage
00:57:25: und ich freue mich auf das nächste Jahr mit euch.
00:57:29: Wir hören uns noch einmal vorher, aber schon mal alles.
00:57:34: alles Gute für das Jahr zwanzig sechs und zwanzig.
00:57:39: Macht's gut!
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