#525 Katharina Krentz | Founder und CEO Connecting Humans & Initiatorin Working Out Loud Frauenstärken
Shownotes
Unser heutiger Gast hat Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und früh gelernt, wie stark gute Kommunikation und vertrauensvolle Beziehungen wirken können – und was passiert, wenn sie fehlen. Sie war viele Jahre bei Bosch tätig, zunächst in der Assistenz, dann in klassischen Projektrollen, später als Impulsgeberin und Transformationsbegleiterin für eine neue Arbeitswelt. Sie führte Bosch’ erste globale Plattform für Zusammenarbeit ein – und war lange die zentrale Figur hinter Deutschlands größter Working Out Loud-Bewegung im Konzern. Doch sie wollte mehr: Mehr Wirksamkeit, mehr Menschlichkeit – und mehr Fokus auf das, was Veränderung wirklich trägt. Nach 18 Jahren Konzern wechselte sie in die Selbstständigkeit, gründete mit Connecting Humans eine Beratung für Transformation und gesunde Hochleistungsteams und startete das Format Working Out Loud #FrauenStärken, das sich an Frauen richtet, die in Netzwerken wachsen und wirken wollen. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat – und was sich noch verändern muss. Wir fragen: Was motiviert Menschen, nach 18 Jahren erfolgreicher Konzernkarriere in die Selbstständigkeit zu gehen – und damit ein neues Kapitel zu beginnen?
Welche Rolle spielen Beziehungen, Netzwerke und soziale Fitness in einer Welt, die immer schneller, digitaler und unübersichtlicher wird?
Und wie können Formate wie #FrauenStärken echte Wirkung entfalten – jenseits von Buzzwords und Event-Hype? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Katharina Krenz.
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00:00:00: Unser heutiger Gast hat Medien- und Kommunikationsmanagement studiert und früh gelernt, wie stark gute Kommunikation und vertrauensvolle Beziehungen wirken können und was passiert, wenn sie fehlen.
00:00:11: Sie war viele Jahre bei Bosch tätig, zunächst in der Assistenz, dann in klassischen Projektrollen, später als Impulsgeberin und Transformationsbegleiterin für eine neue Arbeitswelt.
00:00:22: Sie führte Bosch erste globale Plattform für Zusammenarbeit ein.
00:00:26: und war lange die zentrale Figur hinter Deutschlands größter Working Out Loud Bewegung im Konzern.
00:00:32: Doch sie wollte mehr.
00:00:34: Mehr Wirksamkeit, mehr Menschlichkeit und mehr Fokus auf das, was Veränderungen wirklich trägt.
00:00:40: Einmal.
00:00:41: Doch sie wollte mehr.
00:00:42: Mehr Wirksamkeit, mehr Menschlichkeit und mehr Fokus auf das, was Veränderungen wirklich trägt.
00:00:47: Nach achtzehn Jahren Konzern wechselte sie in die Selbstständigkeit, gründete mit Connecting Humans eine Beratung für Transformation und gesunde Hochleistungsteams.
00:00:55: und startet es als Format, working out laut, Frauen stärken, das sich an Frauen richtet, die in Netzwerken wachsen und wirken wollen.
00:01:04: Wir haben in mehr als fünfhundert Episoden mit fast siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss.
00:01:12: Wir fragen, was motiviert Menschen nach achtzehn Jahren erfolgreiche Konzernkarriere in die Selbstständigkeit zu gehen und damit ein neues Kapitel zu beginnen.
00:01:20: Welche Rolle spielen Beziehungen, Netzwerke und soziale Fitness in einer Welt, die immer schneller, digitaler und unübersichtlicher wird?
00:01:27: Und wie können Formate wie Frauenstärken echte Wirkung entfalten, jenseits von Buzzwords und Eventhype?
00:01:34: Fest steht.
00:01:35: Für die Lösung und der aktuelle Herausforderung brauchen wir neue Impulse.
00:01:39: Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen.
00:01:46: Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.
00:01:55: Ihr seid bei On The Way To New Work heute nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal allein bei uns mit Katharina Kenz.
00:02:03: Herzlich willkommen, Kathar.
00:02:23: Danke, Michael.
00:02:24: Ich freu mich riesig, heute hier zu sein.
00:02:26: Sehr, sehr schön.
00:02:28: Ich erzähl's mal, weil wir immer mit unseren Schwächen auch spielen.
00:02:30: Wir hatten schon einen wahnsinnig geilen Start, bis ich gemerkt hab, mmh, Aufnahme drücken hilft.
00:02:36: Ja, aber das ist fast immer so beim zweiten Halbwitz noch besser.
00:02:40: Und ja, ich freue mich jetzt auch die Geschichte, du hast sie schon angefangen und ich freue mich jetzt, sie nochmal zu hören.
00:02:47: Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?
00:02:50: Ja, ich glaube oder ich weiß, dass mich vor allem Brüche geprägt haben und die ganz bewusste Entscheidung, was ich daraus mache und wie ich damit umgehe.
00:03:00: Ich bin als Kind ganz viel umgezogen.
00:03:02: Ich war in Afrika im Kindergarten, ich war in Amerika in der Vorschule, bin dann auf dem Dorf groß geworden, dann niedersächsische Kleinstadt, dann Stuttgart, die erste Großstadt, heute Hamburg.
00:03:14: Und das heißt, ich bin zwischen Ländern, Regionen und Systemen immerhin und hergewechselt.
00:03:19: Und das hat mich ganz früh gelehrt, einfach dass Zugehörigkeit nicht selbstverständlich ist und dass man die herstellen und vor allen Dingen auch gestalten kann.
00:03:28: In der niedersachsischen Kleinstadt kam dann Mobbing dazu und das allererste Mal auch wirklich das Gefühl nicht dazu zu gehören und sich anpassen zu müssen.
00:03:36: Ich hatte dann eine Beziehung, die von Gewalt geprägt war und habe meinen Vater sehr früh verloren.
00:03:45: und habe dann mit Drogen eine Zeit lang experimentiert, einfach aufgrund von wirklich Überforderungen und Schmerz, weil ich für die Familie natürlich funktionieren musste und ich war mitten in einer Ausbildungsprüfung und das wurde alles dann doch zu viel.
00:03:59: Und ich habe dann mit Wechsel in den Konzernen ganz lange geglaubt, dass Leistung, Kompetenz und Anpassung der Weg zum Erfolg sind und habe dann rausgefunden durch ein Fast-Burnout, dass dem nicht so ist und das Burnout auch die Summe der ungelösten Konflikte abbildet.
00:04:16: Das heißt, der Konflikt wurde irgendwann auch für mich dann mal zum Thema.
00:04:21: Und ich weiß zu tiefst oder ich glaube zu tiefst daran, dass Menschen eben nicht an fehlenden Kompetenzen scheitern, sondern sie scheitern an fehlender Verbindung, und zwar zu sich selbst und eben auch zu anderen.
00:04:32: Und das kann und möchte ich einfach gestalten, weil Verbindung ist eine Fähigkeit und es ist eine Wahl, die wir treffen und Es ist etwas, das jeder jede von uns wirklich lernen kann.
00:04:43: Und ich glaube, ich bin dafür eigentlich ein ganz gutes Beispiel, weil ich bin eigentlich eine ganz hart introvertierte und sage über mich selbst, ich bin eine trainierte Extrovertierte, einfach weil über Konzernkarriere dieses Thema Sichtbarkeit und du musst vernetzt sein und ich zeige natürlich mitkommt und ich gelernt habe, sehr schnell und sehr weit auch über meine eigenen Grenzen hinaus zu gehen und habe mir diese Fähigkeiten angeeignet.
00:05:09: Verbindung besteht und entsteht einfach nicht zufällig, sondern wirklich ganz bewusst.
00:05:14: Und ich habe mich dann bei Bosch sehr früh mit Kollaborationsplattformen beschäftigen dürfen, mit Communities, mit Netzwerken und eben mit diesem Wandel der Arbeitswelt, also euer Credo.
00:05:25: Wie können wir Arbeit so gestalten, dass sie den Menschen wirklich stärkt und dass wir aus Getriebenen wirklich ins aktive Gestalten kommen?
00:05:33: Ich finde es total spannend, da würde ich gerne einmal einhaken.
00:05:36: Also sehr es mich juckt auch, in deine Kindheit zu gehen.
00:05:39: Wir haben vorher gesagt, wir lassen das mal so stehen und wir wollen wirklich im Hier und Jetzt und im Wesentlichen bewegen.
00:05:45: Aber das mich schon interessiert in dieser Bosch-Zeit, dieses Entdecken.
00:05:51: Das Arbeit ist mittlerweile auch mit zahlreichen Studien belegt, dass Arbeit ja immer Arbeitsteiliger wird, wir immer mehr Zeit verbringen in der Zusammenarbeit mit anderen Menschen.
00:06:02: Und da aber ja auch ein Großteil der Konflikte herkommen und die wenigsten Leute Konflikt als was Positives.
00:06:07: greifen, was eigentlich sein könnte, wenn er gut geführt ist, zu entdecken, dass da ein Gestaltungsfeld liegt.
00:06:15: So, das passt jetzt heute in deiner Analyse von dir selbst, dass du eben immer auch um Verbindungen gerungen hast und die zu finden, weil du eben häufig auch gezwungen hast, neu zu finden.
00:06:26: Hast du das damals schon so reflektiert, dass du gesagt gesehen hast, wow, da liegt eigentlich genau meine größte, sagen wir mal, Quelle aber auch meine größte Wunde, hatte ich das damals schon bewusst oder ist das heute erst bewusst geworden?
00:06:38: Nein, das ist damals kam das Thema Konflikt auf dem Plan einfach durch eine Coach, die mir durch die Phase geholfen hat.
00:06:45: Und eben durch diese Erkenntnis, dass es bei mir nicht an Überarbeitung oder Unterforderung lag, weil ich unglücklich im Job war, sondern dass ich in einem sehr konfliktbehafteten Team war.
00:06:55: Und zwei Kollegen, mit denen ich direkt gearbeitet habe, hatten einen Dauerconflikt und ich wurde dazwischen wirklich zerrieben.
00:07:02: Und dazu kam natürlich, der sich mit Wandel der Arbeitswelt und mit Transformationsthemen beschäftigt, mit Change und Enabling, der ist von Konflikten umgeben, weil man jeden Tag dafür kämpft, etwas zu verändern, was viele einfach auch nicht möchten.
00:07:15: Und diese Erkenntnis, dass mein Fast Burnout wirklich ein Konflikthema ist, das kam im Prozess zutage und dass ich selber überhaupt nicht konfliktfähig bin, kam gleich mitgeliefert, einfach weil das hatte ich in meiner Familie überhaupt nicht gelernt.
00:07:30: Konflikte wurden vermieden, wurden unter ein Teppich gekehrt.
00:07:33: Ich erinnere mich, dass meine Mutter immer Migräne hatte und wir ihr Tee bringen mussten und sie drei Tage mit meinem Vater nicht gesprochen hat.
00:07:39: Und ich erinnere mich auch, meine Mutter hat mir früh beigebracht, dass ich einfach eh nicht recht habe, weil ich das Kind bin und sie die Mutter.
00:07:47: Und das war einfach, ja, ein unfassbar... Ja, okay, es war Scheiße.
00:07:53: So, und ich habe das nie gelernt.
00:07:54: Ich bin Konflikten ganz früh aus dem Weg gegangen.
00:07:56: Und durch meine Fähigkeit, mich schnell anzupassen, habe ich mich unfassbar schnell aus solchen Situationen auch rausgewunden.
00:08:03: Und das führt aber dazu, dass ich sehr konfliktsensibel bin.
00:08:05: Ich merke schnell, wenn die Stimmung kippt, wenn jemand was belastet, wenn jemand so ein Köfferchen mit sich rumträgt.
00:08:12: Und habe jetzt heute einen Beruf draus gemacht, denn ich bin heute zertifizierte Mediatorin.
00:08:17: Und durch eine Teamentwicklerausbildung habe ich gelernt, dass Konflikte wirklich eine Chance sein können.
00:08:22: Und dass Reibung natürlich unfassbar produktiv ist, wenn man sie gestaltet und die Menschen nicht alleine lässt.
00:08:27: Ja, und was ich eben auch finde, ich finde diesen Verbindungsteil auch so wichtig.
00:08:32: Menschen, die sich verbunden fühlen und dadurch auch, sagen wir mal so, was die psychologische Sicherheit entstehen kann, sind viel eher bereit, auch mal in den Konflikt zu gehen, weil sie sich mehr vertrauen, anderen mehr vertrauen.
00:08:47: Passen diese Themen so wunderschön zusammen, ja.
00:08:50: Ja, wir wissen ja dank Ruth Cohen zum Beispiel, die sich ja viel mit diesem Thema Konflikt beschäftigt hat, wissen wir, dass wenn die persönliche Beziehung stabil steht.
00:08:59: dann kann man sich auf der Sacheebene wirklich trefflich streiten.
00:09:02: Einfach, weil man die persönlichen Aspekte dann rauslassen kann.
00:09:05: Und die bleiben außen vor.
00:09:07: Und ich kann mit dir jetzt wahrscheinlich drei Stunden mich zu einem Thema streiten und hitzig diskutieren, ohne dass unsere persönliche Beziehung davon überhaupt in Mitleidenschaft gezogen wird.
00:09:17: Sogar ganz im Gegenteil.
00:09:18: Wahrscheinlich wird sie die eher festigen, weil wir beide ja Menschen sind die Perspektivvielfalt durchaus schätzen.
00:09:23: Ja,
00:09:24: absolut.
00:09:24: Ja, so spannend.
00:09:26: Das können wir da auch mal thematisieren.
00:09:29: Jetzt auch gerade, habe ich mal mit dir den Clifton Strengths Test gemacht.
00:09:34: Und da ist ja, es ist so abgefahren, weil du hast Harmoniestreben und Bindungsfähigkeit um eins und zwei.
00:09:41: Das ist so wahnsinnig, wie das dann zusammenpasst.
00:09:44: Also diese Fähigkeit, die dir geholfen hat, eben diese Netzwerkerinnen und diese Beziehungsmanagerinnen zu werden aus der Bindungsfähigkeit und der Harmonie, aber auch dieses zu erkennen, dass Harmonie Streben schon ein wahnsichts Geschenk ist, aber eben in einem Konflikt eher später kommen sollte, nicht am Anfang, nicht verhindern sollte oder so.
00:10:05: Das heißt, du hast da ohne dein Profil zu kennen, genau in die Richtung gearbeitet, die extrem gut zu dir passt.
00:10:15: Über die Rest reden wir mal nicht, das machen wir erst mal gleich danach, aber ich bin schwer begeistert und angetan, der hat es fast toll.
00:10:21: Lass uns mal bei Bosch ein bisschen... Bleiben.
00:10:24: Also Bosch ist ja ein Unternehmen, was ganz auch über Deutschlands Grenzen hinweg eine ganz große Bedeutung auch für das Image unseres Landes, was wir jahrzehntelang hatten, was im Moment ja so ein bisschen im Schwinden ist.
00:10:41: Ein Unternehmen, was aus verschiedenen Gründen immer wieder auch zitiert wird, als Vorbild auch gilt in vielen Bereichen.
00:10:48: Wie hast du diese achtzehn Jahre erlebt?
00:10:50: Kann man das so in den Phasen?
00:10:52: wo man sagt, das waren so bestimmte Schritte, die du gemacht hast, sodass das eigentlich kontinuierlich verlaufen und eher als eine Reise, die jetzt nicht gut, sagen wir mal, in den Abstitt, der unterteilbar ist.
00:11:03: Gut, ich glaube, so retrospektiv kann man schon sagen, dass man das gut in Abschnitte unterteilen kann.
00:11:08: Aber als ich eingestiegen bin, also wenn wir zurück zum Anfang springen, ich bin im Jahr zwei tausend fünf eingestiegen, dann war Karriere damals doch noch recht linear und auch geplant.
00:11:18: und stand gar nicht auf meiner Agenda.
00:11:20: Also ich komme aus der Assistenz, ich war immer glücklich in der zweiten Reihe, ich war total gerne so die Strippenzieherin, die den Vorgesetzten, den Chef damals... waren es eigentlich nur männliche Chefs, berät und unterstützt und aber unfassbar viel Gestaltungsfreiheit hat.
00:11:35: Also ich habe mir meine Themen schon immer sehr selbst ausgesucht und das liegt wahrscheinlich eben auch an diesen Brüchen, die ich am Anfang gesagt habe.
00:11:43: Ich schätze es einfach, Probleme zu lösen und ja, Langweile mich schnell und immer wieder neue Tätigkeiten irgendwie anzunehmen.
00:11:51: Und mein damals zweiter Chef hat, glaube ich, damals für den großen Wandel bei mir gesorgt, indem er gesagt hat, Frau Persche, hieß ich damals noch, ich muss das jetzt richtig zitieren.
00:12:02: Frau Persche.
00:12:04: Ich habe Angst vor dem Tag, an dem sie mich verlassen, aber der wird bald kommen und sie müssen dringend was anderes machen, weil das hier ist Potentialverschwendung.
00:12:13: Und ich weiß noch, ich war, ja, er ist heute, und das darf ich, glaube ich, ganz offen sagen, der CHO, der Robotbauschgruppe weltweit.
00:12:22: Grüße gehen raus an dich, Stefan.
00:12:24: Du hast mein Leben verändert.
00:12:25: Das weißt du und ich weiß, du hörst das nicht gerne.
00:12:27: Wir
00:12:27: werden ihn verlinken bei meinem linken Artikel.
00:12:30: Sehr schön.
00:12:31: Genau.
00:12:32: Und ich bin dann, hab dann eine Projektleiter Ausbildung gemacht.
00:12:35: Ich hab im Nebenberuf studiert.
00:12:37: Ich hab...
00:12:37: Oh, ist da mal eine kleine Pause, wenn wir machen.
00:12:40: Du hast einen Bachelor mit eins, drei abgeschlossenem Medien- und Kommunikationsmanagement und das wirklich neben einem vollen Job.
00:12:48: Also...
00:12:49: Neben globalen Reisen.
00:12:51: vor allen Dingen, weil ich habe damals schon die erste Kollaborationsplattform bei Bosch mit eingeführt als Teil eines großen zentralen Projekts.
00:12:59: Ich war zuständig für das Thema Community-basierte Zusammenarbeit und Community-Management.
00:13:05: Und ja, das lief noch so nebenbei und war einem unfassbar guten Personaler zu verdanken, der gesagt hat, Mensch, Frau Persche, Sie machen Bombenjob und ich brauche Sie dafür nicht bezahlen, weil Sie haben nicht studiert.
00:13:16: Sie sollten dringend studieren, dann kann ich hier einen Haken im System machen und dann können sie weiter Karriere machen.
00:13:20: Oh wow,
00:13:21: krass.
00:13:22: Wenn man heute wahrscheinlich nicht mehr ganz so oft zu hören, aber damals war das doch so, wenn er das nicht gemacht hat.
00:13:31: Keine Chance, gerade in so einem Unternehmen.
00:13:33: Gut, das war natürlich, und ich meine, wir reden über ein Großkonzern.
00:13:36: Wir reden über IG Metalltarif, wir reden über Erastellenprofile.
00:13:40: Das ist natürlich der Versuch, etwas sehr organisiert zu strukturieren und auch für Gerechtigkeit irgendwo zu sorgen.
00:13:47: Wir wissen heute deutlich besser, als damals, dass Kompetenzen erlernbar sind und wir eigentlich weniger auf den geschniegelten Zivil gucken als mehr, wie passt, wie ist der Team und Kaltscher fit.
00:13:58: Ich hatte damals, das muss ich einfach sagen, um es einzuordnen, das ist über fünfzehn Jahre her und ich hatte ... Und deshalb war ich auch so lange bei Bosch immer das Gefühl, dass mir genau diese Möglichkeiten offenstehen, dass Möglichkeiten geschaffen werden, dass solche Türen geöffnet werden, dass man sich entwickeln und entfalten kann und dass auch solche ungewöhnlichen Wege wie eben, bitte studieren Sie mal, in einer sehr klaren Ansage, dass das wirklich möglich ist.
00:14:27: Und so sehr wir heute vielleicht kritisch drauf gucken, damals war das eine unfassbar große Chance, weil aus einer Assistenzrolle raus zu gehen.
00:14:35: Und auch die Situation habe ich erlebt, heißt eigentlich, und mir wurde die Frage gestellt, wie gehen Sie eigentlich ab morgen damit um, wenn Sie selbst entscheiden, wie Sie arbeiten und dass nicht mehr die Anweisung Ihres Chefs ist.
00:14:49: Also
00:14:50: da haben die so in internen Karriereentwicklungsgesprächen oder so.
00:14:53: Exakt.
00:14:54: War auch eine HR-Frage.
00:14:56: Wahnsinn.
00:14:58: Aber Bosch ist unfassbar fortschrittlich und wirklich am Puls der Zeit.
00:15:02: Sehr kluge Menschen beschäftigen sich mit genau diesen vielen, vielen Themen, die Wandel mit sich bringt und wirklich auch der Frage, wie können wir Menschen entsprechend fördern und entwickeln, damit eben auch solche für mich sehr ungewöhnlichen Karriere-Themen möglich werden.
00:15:16: Und um das um Bosch sprechen zu sagen, ich bin eingestiegen bei Bosch auf Endgeldgruppe, also ihrer Stufe sieben und ich bin mit einer siebzehn ausgestiegen, also im Außertarif in der Führungsebene.
00:15:27: Das ist ungewöhnlich.
00:15:29: Wurde ist heute deutlich einfacher.
00:15:31: Und trotzdem war es mir möglich, weil es Menschen gibt, wenn die an einen glauben.
00:15:37: Und das sind ja eure Themen.
00:15:39: Der eine Mensch, der an dich glaubt, verändert deine Welt.
00:15:42: Ali Malachi hat das mal sehr schön gesagt, genau.
00:15:45: Das ist mal auf unseren gemeinsamen Freund, John Sapper, kommen.
00:15:51: Kannst du nicht noch daran ändern, weil du das erste Mal von Workout laut gehört hast?
00:15:57: Und das mal von diesem Moment, du hast davon gehört, bist du hast dafür gesorgt, dass diese Methode nach Deutschland gekommen ist, also ein bisschen im großen Stil gekommen ist, Konzern fie ich wurde und ja, ja, bei Boschen auch eine große, große Reise gemacht hat, erzählen uns die Geschichte mal.
00:16:16: Ja, ich habe tatsächlich den ersten Wiki-Eintrag bei Bosch im Community Management Handbuch zu Working Out Loud schon seit Jahrzehnten geschrieben.
00:16:24: Einfach weil der Begriff von Bryce Williams geprägt wurde und das... perfekt die Art und Weise beschrieben hat, wie wir wollten, dass auf so einer Plattform gearbeitet wird.
00:16:33: Also dieses Sprich über das, was du tust, teile dein Wissen und deine Erfahrungen und tue dich mit anderen zusammen, die mit anderen Wissen und anderen Erfahrungen dazu beitragen, dass wir ihr gemeinsam und wir alle gemeinsam besser werden.
00:16:49: Und das ist ja die Idee hinter Working Out Loud.
00:16:51: Narrating your work, visible work, better together.
00:16:54: Das war so die Formel damals.
00:16:56: Und John habe ich durch einen Zufall kennengelernt mit den anderen.
00:16:59: Damals hieß das noch Enterprise two-null.
00:17:02: Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst.
00:17:03: Das ist der Vorbote zu New York.
00:17:06: So ein bisschen.
00:17:08: Im Mai, zwanzig fünfzehn war ich auf einem Enterprise two-null Meetup bei der Deutschen Bank in Frankfurt.
00:17:15: Grüße gehen raus an das Gründungsteam.
00:17:16: Und damals war John Stepper per Skype zugeschaltet und hat über sein Buch und die Methode gesprochen.
00:17:23: Ehrlich gesagt kannte ich weder Buch noch Methode.
00:17:25: Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.
00:17:27: Aber das Wissen wurde sehr schnell aufgeholt.
00:17:30: Er hat erklärt, wie seine Methode funktioniert.
00:17:33: Alle Anwesenden im Raum haben nur Bahnhofverspül
00:17:36: verstanden, weil das, dass das war, absolut abstrakt war.
00:17:39: Also fünf Menschen, die sich nicht kennen, treffen sich eine Stunde in der Woche über zwölf Wochen hinweg mit einem selbst gewählten Thema und werden da erfolgreich rausgehen.
00:17:50: So,
00:17:50: das ist absurd.
00:17:53: Damals bei Bosch und wir waren wirklich innovativ, haben wir zu einem bestimmten Thema alle Experten zusammengebracht.
00:18:00: Die waren aber alle aus einem Team.
00:18:02: Und auf gar keinen Fall crossfunktional.
00:18:04: Warum?
00:18:04: Was soll das bringen?
00:18:05: Und dann kennen die sich nicht.
00:18:07: Das führt ja zu Störungen noch unnöcher.
00:18:09: Und das war so abstrakt, dass wir in dieser Runde entschieden haben, die Methode an uns selbst auszuprobieren.
00:18:13: Wir haben damals fünf Tage gegründet.
00:18:15: Und in Woche drei habe ich mit einer Kollegin gesprochen.
00:18:18: Und wir haben entschieden, das muss unbedingt zu Bosch, weil uns das ein riesiges Problem löst, nämlich eine Lücke im Portfolio.
00:18:25: Wir waren ja mit Change und Enabling-Themen für so eine Art der Zusammenarbeit beschäftigt.
00:18:29: Und Communities richten sich nicht an Einzelpersonen, sondern immer an Gruppen, die sich zu einem Thema treffen.
00:18:35: Und daraus wird dann im Laufe der Zeit, wenn es gut läuft, eine Community.
00:18:40: Das heißt aber, Individuen, die nicht zu einem Thema auf der Plattform war, die konnten wir nicht enablen.
00:18:46: Weil wir natürlich als Großkonzern damals, und ich sage ganz bewusst noch wir, weil das auch immer noch total Sinn macht in der Logik, natürlich nicht auf Individuen geschaut haben in Sachen Weiterbildung und Schulung und Entwicklung, sondern immer auf die Masse.
00:19:00: Was auch Sinn macht bei vierhunderttausend Mitarbeitenden.
00:19:03: Da guckst du nicht auf die Katta.
00:19:07: Ja, da guckst du in Hundertseptien Ländern damals.
00:19:10: Und da guckst du nicht auf die Cata, sondern da guckst du auf die Catas, nämlich alle Community Manager oder alle Führungskräfte in Level eins oder alle Software-Entwickler.
00:19:20: Da guckst du auf die großen Zielgruppen.
00:19:23: Und Working Out Loud hat sich an Individuen gerichtet, war selbst organisiert, war eigenmotiviert und eigenverantwortlich und das war einfach perfekt.
00:19:31: Also die Haltung, die wir versucht haben zu enablen, wurde mit diesem Programm mitgeliefert.
00:19:36: Ich weiß nicht, ob du dich erinnerst, aber wir hatten damals viele Diskussionen zu, musst du eigentlich erst enablen.
00:19:42: bevor Menschen so arbeiten können?
00:19:43: Oder kannst du Menschen so arbeiten lassen?
00:19:46: Und dann über Reflektion, diese Haltung, die es ja braucht, im Nachhinein ins Bewusstsein rufen?
00:19:51: Ja, ist gestalkt.
00:19:51: Das ist eine gute Frage, gell?
00:19:53: Ja.
00:19:53: Die hast du für dich beantwortet?
00:19:54: Henne Ai, es geht beides.
00:19:55: Liegt am Persönlichkeitstyp.
00:19:56: Hätte ich jetzt auch sofort auch meine Association gebrauchen.
00:19:59: Guck
00:19:59: mal, das sind die ganz alten Tage, wie schön, dass wir die Vergangenheit hier mal aufleben lassen.
00:20:03: Aber lass uns ruhig weiter in die Zukunft
00:20:05: gucken.
00:20:05: Ja, sehr schön.
00:20:06: Aber vielleicht gibst du einfach nochmal ein bisschen Kontext dazu, wie groß das geworden ist.
00:20:11: Du hast auch eigene Formate, also mittlerweile mehrere, aber du hast damals diese Ursprungsmethode, also für die, die im Workout-Laut nicht kennen, die jetzt noch denken, wo wir reden, die nochmal ganz kurz zusammengefasst.
00:20:23: Vier bis fünf oder drei bis sechs Originalquelle.
00:20:28: Vier bis fünf Best Practice Menschen.
00:20:30: Kommt zwölf Wochen lang zusammen, pro Woche eine Stunde.
00:20:34: Man braucht ein bisschen Vor- und Nachbereite, aber nicht jetzt unfassbar viel Zeit.
00:20:39: Jeder hat ein persönliches, idealerweise Entwicklungsziel, Lernziel und man begleitet sich mithilfe eines sehr gut und ständig sich weiterentwickelnden Playbooks dabei, dieses Ziel zu erreichen.
00:20:52: Also man sitzt da nicht einfach eine Stunde und redet ziellos umher, sondern es ist sehr gut vorbereitet, Phasen der Diskussion, Reflexion, des stillen Nachdenkens, des Arbeitens, des Imaginierens, also alle Sinne werden angesprochen.
00:21:06: Und jeder, der das mal erfolgreich durchlaufen hat, ist eigentlich danach irgendwie erstaunt, wie viel man erreichen kann.
00:21:15: Und das ist nicht immer, ich habe mein Ziel danach erreicht, aber mindestens, ich habe ein paar Türen entdeckt und reingeguckt, von denen ich wusste, dass es sie gibt oder dass sie sich von mir öffnen lassen.
00:21:26: Und ja, das hat sehr viel für Zusammenhalt unter diesen Menschen gesorgt.
00:21:33: Ich gehe hin bis zu Völkerverständigung, also wirklich großartig.
00:21:36: Ihr habt es eingesetzt in verschiedensten Themen zum Onboarding, grenzüberschreitende Themen.
00:21:41: Und du hast dann irgendwann gesagt, ja, diese Methode, diese Art zu lernen, ist eben nicht nur gut bei der Verfolgung eines eigenen Ziels, sondern zum Beispiel auch beim Zusammenwachsen von Gruppen.
00:21:51: Und du hast dann ein Format, ein Subformat Work Out Loud for Teams entwickelt.
00:21:56: Vielleicht erzählst du da noch mal ein bisschen was dazu.
00:21:58: Dann können wir doch so zusammenfassen, was da noch so gibt.
00:22:01: Und dann kommen wir zu.
00:22:03: Das ist für den ganz großen Thema, was wir heute besprechen wollen.
00:22:06: Genau.
00:22:08: Also ich hatte das große Glück, einfach seit twenty-fünfzehn dann sehr eng mit John zusammenzuarbeiten.
00:22:12: Wir haben die Circle Guides zusammen weiterentwickelt, weil damals gab's Circle Guides für Woche ein, zwei, drei, vier und die haben sich dann acht Mal wiederholt.
00:22:18: Das kannst du mit Bosch Entwicklern natürlich nicht machen, die langweilen sich sofort.
00:22:23: Wir haben dann große Events veranstaltet und tatsächlich kontinuierlich an der Frage gearbeitet, wie können wir das für andere Zielgruppen auch noch schlüssiger verwenden?
00:22:32: Und Teams war natürlich die erste großartige Idee, weil ein vierhunderttausend Mann Konzern, wo fünf Menschen zusammen zwölf Wochen brauchen, um durch das Programm zu gehen.
00:22:41: Und selbst wenn wir mit den besten Schneeballeffekten arbeiten, das ist mehr als eine Lebensaufgabe.
00:22:47: Das heißt, Teams zu nehmen, die sowieso im Alltag zusammenarbeiten und sie an einem Thema arbeiten zu lassen, war total naheliegend, einfach um schneller zu skalieren.
00:22:55: Und wir sind großartig gescheitert.
00:22:57: Kann ich direkt sagen, wir haben zwei Jahre gebraucht, um Woll für Teams an die Rampe zu schieben.
00:23:03: Heute läuft es auch standardmäßig und hat eben den Fokus auf Teambuilding und Performance.
00:23:08: Weil auch da das Thema Beziehung natürlich wieder eine essenzielle Rolle spielt.
00:23:12: Und gerade in hybrid arbeitenden Teams oder rein virtuell arbeitenden Teams wird auf das Thema Onboarding sehr wenig Wert gelegt, weil viele immer noch nicht verstanden haben, was es dafür braucht.
00:23:23: Und genau in diese Lücke geht Walking Out Loud für Teams.
00:23:26: Es braucht auch nur acht Wochen.
00:23:27: Dafür dauern die Sessions anderthalb Stunden.
00:23:30: Und das für zehn Leute dürfen mit tun?
00:23:32: Genau, es geht auch mit zwölf Leuten.
00:23:34: Danach muss man die Zeit ein bisschen erhöhen, damit wirklich jeder auch diese Sprechzeit bekommt, die es braucht.
00:23:39: Und das Interessante an Walking Out Loud für Teams ist, dass jeder erst mal auf die eigenen Bedürfnisse schaut.
00:23:44: Also acht Themen in den acht Wochen.
00:23:46: Ein Thema ist zum Beispiel Feedback.
00:23:48: Und man schaut erst mal auf die eigenen Bedürfnisse.
00:23:50: Was braucht denn ich?
00:23:52: Wann habe ich gutes Feedback erlebt?
00:23:53: Was darf auf gar keinen Umständen passieren?
00:23:55: Wie gebe ich selber Feedback?
00:23:56: Und dann kommt das Team zusammen und verhandelt.
00:23:58: Auf der Basis, dass alle ihre Bedürfnisse laut aussprechen, wird dann verhandelt, wie das im Team gehandhabt wird.
00:24:06: Und das ist unfassbar effektiv.
00:24:08: Weil sich auch das, wie Working Out Loud selbst, wieder so in den Arbeitsalltag einschmiegt.
00:24:12: Klar, acht Wochen, anderthalb Stunden.
00:24:15: Aber das kann man ins Team-Meeting mit reinlegen und führt einfach zu richtig guten Ergebnissen.
00:24:20: Ist das, also ich habe mir die mit, obwohl ich ja nun auch Workout Loud Coach bin mittlerweile, habe ich mit der Methode noch gar nicht gearbeitet und sie mir auch, das muss jetzt zu meiner Schande gestehen, noch nicht richtig angeguckt.
00:24:32: Da war gerade Zucker in der Wurst, Zucker.
00:24:35: Nervös.
00:24:36: Ist dann, das gibt es ein Endprodukt, dass man nachher so was wie ein Teamvertrag oder ein Teamvereinbarung hat?
00:24:41: Eine
00:24:42: Teamcharta.
00:24:44: Das ist das Endprodukt.
00:24:45: Es bleibt, ob liegt den Team, ob sie das ausfüllen und tatsächlich nutzen.
00:24:50: Aber wir haben, und das ist jetzt aus meinem eigenen Unternehmen heraus entstanden, ein Manual of me.
00:24:57: Im Endeffekt als Blaupause.
00:25:01: erstellt, wo die Ergebnisse der einzelnen Wochen eingetragen werden und wo du am Ende tatsächlich eine Teamcharte aber rausbekommst zu den acht essentiellen Themen, von denen wir wissen, dass sie für Teamzusammenhalt und für gesunde Hochleistung die Basis bilden.
00:25:18: Also ich muss meinen Weltbild einmal ändern.
00:25:21: Ich war bei dem anderen Methode am Thema Teamvertrag, die auch ihre Gültigkeit hat, aber das ist ja großartig.
00:25:27: Das ist toll.
00:25:28: Super.
00:25:28: Ja, bitte verratet mich nicht, dass ich als Coach nicht alle diese Tools drauf habe.
00:25:33: Ja, es gibt weitere, es gibt das Thema Mental Health, gibt es eine Variante.
00:25:38: Und du hast dann irgendwann in deinem Übergang, das wir vielleicht auch noch mal als Einleitung sagen, dass du dann irgendwann quasi die Selbstständigkeit genau wie du das Studium nebenberuflich gemacht hast, hast du auch die Selbstständigkeit nebenberuflich gemacht und angefangen und dann erst nach drei Jahren.
00:25:55: den du das Parallel gemacht hast, bist du dann quasi gesprungen.
00:26:00: Dann hast du irgendwann das Gefühl gehabt, da gibt noch mehr und hast, wir haben jetzt ein paar Sachen übersprungen, aber ich finde das einfach wichtig.
00:26:07: Du sagst, eigentlich kann man diese Methode-Work-Outlaw auch sensationell für dieses Thema Frauen stärken nutzen.
00:26:13: Es ist schön, dass es jetzt mittlerweile immer mehr Netzwerke für Frauen gibt, aber viele von denen sind eben dann... Man trifft sich und versichert sich, wie man sich gern wertschätzt und freut sich, dass man zusammen ist, wie es bei Männernetzwerken auch ist.
00:26:28: Aber nur wenige kommen so richtig ins Doing.
00:26:32: Sicherlich muss man da sowas wie Ten More im Nennen.
00:26:35: Das ist schon doll, das ist ja auch ein Programm, richtig so was dahinter steht, aber ihr seid eben auch eine wirklich sehr kraftvolle.
00:26:42: Idee, die du da entwickelt hast, vielleicht erzählst du mal, weil es jetzt auch losgeht und weil wir auch aus einem guten Grund diese Folge jetzt noch vor Weihnachten ausstrahlen, weil wir so gerne möchten, dass viele tolle Frauen sich das Thema jetzt quasi über die Festare mitnehmen, sich überlegen, Mensch, ist das nicht eigentlich genau die richtige Zeit, um jetzt dieses Programm zu machen.
00:27:03: Also, wie bist du darauf gekommen?
00:27:05: Und dann reden wir ein bisschen, wo es genau geht.
00:27:08: Genau, also Frauen stärken war mein Beitrag zur Corona-Krise.
00:27:12: Tatsächlich war so, dass mein ganzes Umfeld plötzlich ganz viele Hilfeaktionen gestartet hat und ich hatte nicht so viel Zeit.
00:27:19: Und meine Idee war dann, Working Out Loud als Programm zu öffnen.
00:27:22: Weil damals gab es Working Out Loud mit all den Programmen, die wir angeboten haben, wirklich nur im Unternehmen, weil Lizenzrechtlich geregelt.
00:27:30: Und meine Idee war tatsächlich, ein öffentliches Programm zu machen, weil in Corona gerade die Frauen wieder in die zweite Reihe zurückgetreten sind und in meinem Umfeld zu wirklich sehr schockierenden Erlebnissen geführt hat, also wie Abteilungsleiterinnen plötzlich am Struggeln waren, obwohl der Partner weniger verdient hat und auch nicht so gut aufgestellt war, mussten sie die ganze Kehrarbeit machen.
00:27:50: Also unmöglich.
00:27:52: Und die Idee war tatsächlich in meinem Sommerurlaub geboren.
00:27:56: ein öffentliches Frauenstärken Powered by Working Out Loud Programm zu machen, wo wir aber auch alles, was wir wussten, aus den ganzen Jahren Erfahrung mit reinbauen, um es zu verbessern.
00:28:07: Und ich hatte das Glück, dass John mir einfach erlaubt hat, ordentlich in seinen Zirkelgeiz rumzufuschen und es auch wirklich anders aufzuziehen.
00:28:14: Und was wir gemacht haben, war, dass wir, und ich sage ganz bewusst wir, wir waren am Anfang zu viert, weil das kann man alleine, konnte ich alleine gar nicht auf die Beine stellen.
00:28:24: Dazu fehlt mir unfassbar viel Kompetenz.
00:28:28: Aber wir haben angefangen mit sogenannten Rollmodels zu arbeiten.
00:28:31: Also wir haben uns sehr bewusst jede Woche für das Programm und für das Thema der Woche eine Vorbildfrau gesucht, die dann aus dem eigenen Leben berichtet, wie sie es macht und was sie gelernt hat.
00:28:42: Einfach, weil wir wussten, es fehlt so sehr an Vorbildern.
00:28:45: Es fehlt an Blicken hinter die Kulissen, die ehrlich sind, die aufrichtig sind.
00:28:48: Weil damals, das war zwanzig, einundzwanzig, natürlich High Glossy, shiny, LinkedIn, große Erfolge.
00:28:55: Die Geschichten kennen wir alle, aber was ist mit tatsächlich diesen Background-Geschichten?
00:29:00: Und wir haben damals zwölf unfassbar tolle Frauen mit dabei gehabt, die gesagt haben, ja klar, dürft ihr ein Video mit mir aufzeichnen, ja klar, dürft ihr all diese Fragen stellen.
00:29:08: Und so ist tatsächlich dann die erste, allererste Runde entstanden.
00:29:12: Und damals muss man sagen, war Twitter noch sehr groß.
00:29:15: Und das hat sich sehr schnell sehr verselbstständigt.
00:29:17: Ich habe gedacht, wenn so zwei Hundert Frauen teilnehmen, es sind wir erfolgreich.
00:29:20: Und es waren dreieinhalbtausend.
00:29:22: Nein, das ist nicht ernst.
00:29:23: Drei-einhalbtausend.
00:29:25: In der ersten Runde waren wir dreieinhalbtausend.
00:29:27: Da haben wirklich alle teilgenommen.
00:29:29: Und obwohl das Programm Frauen stärken heißt, haben auch über hundert Männer teilgenommen.
00:29:33: Es war unfassbar.
00:29:34: Also
00:29:35: auch immer noch so ist für Männer offen.
00:29:36: Es
00:29:36: ist natürlich auch für Männer offen.
00:29:38: Aber der Fokus, und das möchte ich hier noch mal betonen, ist, dass ... A. Frauen lernen sich selbst zu stärken, weil das immer noch ein Thema ist.
00:29:46: Und dass Frauen lernen, andere Frauen zu stärken, weil auch das immer noch ein Thema ist.
00:29:51: Der Mythos von es kann nur eine geben, ist lange überholt.
00:29:54: Und ja, wir reden von Gleichberechtigung und Gleichstellung, aber das ist an vielen Enden und Ecken einfach nicht erreicht.
00:29:59: Ganz spannend.
00:30:00: Ich hab immer gerne ... sehr gerne mit Frauen gearbeitet.
00:30:06: Ich komme aus einem Haushalt, wo die Frauen auch zumisst, was meine Leben war, die das stark geschlecht war.
00:30:13: Mein Vater war in seinem Job, in seiner Rolle glaube ich auch stark, aber die fand voran das statt auf dem Schiff.
00:30:18: Also der war Kapitän bei der Marine und meine Mutter hat uns erzogen.
00:30:23: Deswegen bin ich mit dem Bild froh geworden.
00:30:25: Frauen sind das stark geschlecht.
00:30:28: Und hab das auch im Arbeitsleben immer das Gefühl gehabt, ich kann mich mehr an gute Chefinnen erinnern als an gute Chefs.
00:30:35: Und für mich hat lange Zeit, ich hab das gar nicht gesehen, dass da ein Problem ist, weil ich eben die Frauen so gesehen hab, wie sie sind und nicht irgendwie ein Bayer im Kopf hatte oder wenn ein Bayer ist in die andere Richtung.
00:30:47: Und natürlich verfolge ich jetzt seit vielen, vielen Jahren, was es für Initiativen gibt, was für Dinge gibt.
00:30:54: Und was mich manchmal so geschockt hat, ist so, ich war auf so ein paar Frauenveranstaltungen, wo ich erst mal im ersten Eindruck so dachte, wow, Frauen machen das viel besser als Männer.
00:31:05: Sie sind viel inklusiver.
00:31:06: Also die wenigen Männer, die dann da waren, wurden wahnsinnig freundlich integriert und so weiter.
00:31:12: Ich fand die Bühnenprogramme toller.
00:31:15: Ich fand die so paar preisverlauenden Lauda-Arztchen.
00:31:21: viel besser, viel herzlich und so weiter.
00:31:23: Was mich dann aber, das war nur ein kleiner Punkt gewesen, aber was mich dann geschockt hat, ist, wie dann aber einige Frauen über andere Heldes so gezogen sind und auch so abgekanzelt haben, was sie dann auf der Bündelmann, wo ich so dachte, der ist viel besser als vier Männer.
00:31:38: Also auch da gibt es so, das was du gerade gesagt hast, dieses kann nur eine geben, es gibt da auch so das Thema, wie man nennt, Frauen, die anderen Frauen nicht scharben.
00:31:49: Ich weiß nicht, ob das ein Massenphänomen ist, aber das war für mich so ein Schock.
00:31:54: Na ja, ich glaube, es ist Sozialisierung.
00:31:56: Also, wenn du damit groß wirst, dass es entweder gar keine Frauen gibt in Führung oder halt nur eine, dann hast du diesen sehr besonderen Blick darauf.
00:32:03: Wenn du dann erlebst, dass diese Frau immer sehr äußerlich beurteilt wird, vor allen Dingen von vielen Männern, dann übernimmt man das, um dazuzugehören.
00:32:10: Ich befürchte, dass auch wir da für die fahren.
00:32:13: Nicht
00:32:13: alleinig.
00:32:14: Wir könnten uns ja auch dagegen stellen.
00:32:16: Aber ich glaube, und du hast das so schön beschrieben, für dich war völlig klar, Frauen sind das starke Geschlecht.
00:32:21: Ja, weil du so erlebt hast und weil du nicht betroffen bist.
00:32:24: Das heißt, du hast etwas als normal angenommen, was aber viele ebenso nicht erleben.
00:32:29: Und ich glaube, dazu neigen wir einfach alle, das ist menschlich.
00:32:31: Wir wachsen auf, wir sind sozialisiert, das ist die Kultur im Unternehmen und das übernehmen wir häufig unhinterfragt.
00:32:37: Und ich glaube, hier liegt schon, ja, das eigentlich das erste große Problem, wir hinterfragen zu wenig und wir reflektieren zu wenig mit anderen Perspektiven, um drauf zu schauen.
00:32:48: wie es denn auch sein könnte und wie es besser sein könnte.
00:32:51: Und dieses Frauenstärken ist mit Absicht als Begriff mit Hashtag und das S wird großgeschrieben, genau so gewählt, weil es geht nicht darum, Frauen zu verbessern.
00:33:00: Und ich hab bei Bosch unfassbar viel Blödsinn erlebt.
00:33:03: Ich war in einem Frauenseminar oder in einer Ausbildungsreihe, wo ich gelernt habe, wie man sich anzieht, wie man sich bewegt, Rhetoriktraining, wie man Männern ins Wort fällt, wie man sich in Meetings durchsetzt und wie man sich an der Bar verhält, um nicht als Feindbild gesehen zu werden.
00:33:17: Und das ist unfassbar in der heutigen Welt.
00:33:23: Und damals völlig normal.
00:33:24: Und gut, ich habe mich sehr unbeliebt gemacht, mit der Idee, ein Männerprogramm ins Leben zu rufen, das Männern beibringen, wie sie gut mit Frauen umgehen, damit sie Frauen nicht als Feindbild empfinden.
00:33:33: Das wurde dann erst mal abgelehnt.
00:33:35: Und heute gibt es dieses Programm für Frauen auch nicht mehr, kann ich sagen.
00:33:39: Aber es war mir immer ein Anliegen.
00:33:41: Frauen beizubringen, wie sie es selber stärken und wie sie sich gegenseitig stärken, weil es kann eben doch sehr viel mehr als nur eine geben.
00:33:47: Und jede Frau, die sich selbst gut kennt, die weiß, was sie mit an den Tisch bringt und die ein Stuhl mit Randschieb für die nächste und die übernächste, sorgt für den Wandel, den wir uns ja alle wünschen, nämlich mehr Inklusion, diversere Teams, diversere Führung.
00:34:02: Und das ist etwas, das sich Frauen gerne beibringen möchte, nämlich dieses Gefühl, dass wir einen Safe Space haben, wo sie sich wirklich öffnen können.
00:34:09: Weil das Interessante ist ja, warum gibt es reine Frauengruppen?
00:34:14: Weil viele der Probleme oder Herausforderungen, die wir Frauen haben, eben Männer nicht haben.
00:34:20: Und wir sehr schnell genau auf der ebenen Frage gestellt werden mit, ach, das ist doch gar nicht so und das passiert doch so nicht.
00:34:25: Nummer eins, Nummer zwei.
00:34:27: Viele Schwierigkeiten, gerade wenn es um Glaubenssätze geht, die sind in Beziehung entstanden und die können auch nur in Beziehung geheilt werden und wir haben unfassbar viel von unseren Müttern mitgenommen.
00:34:36: Und deshalb sind Frauenrunden unfassbar heilsam, weil das Dinge sind, die wir alle erlebt haben und aus denen wir uns alle rauskämpfen, weil wenn du mit dem Glaubenssatz, ich bin nicht gut genug und ich muss leisten, um Erfolg zu haben, da draußen unterwegs bist und Karriere machen willst, kann ich dir sagen, das funktioniert nicht so gut.
00:34:52: Und hallo Burnout, der ist ganz schnell, steht er im Raum.
00:34:56: Den negativen Glaubenssatz am Übrigen ist nicht nur Frauen, aber auch das neue Sprecher.
00:35:02: Ich frage mich jetzt, also bevor wir gleich mal auch reinsteigen, in was passiert während des Programms.
00:35:11: Du hast gerade gesagt, dass es eben auch wahnsinnig schön für die Frauen ist, eben gemeinsam zu sein.
00:35:15: Wie geht dir damit um, wenn sich Männer anmelden?
00:35:19: Also kann ich als Frau zum Beispiel sagen, ich möchte aber nur mit Frauen zusammen sein.
00:35:23: Also das ist möglich und dann nur die Frauen, die auch Lust haben, dass da Männer dabei sind, kommen dann in die Gruppe mit.
00:35:30: Wenn er zusammen oder wie funktioniert.
00:35:32: Tatsächlich funktioniert es genauso.
00:35:33: Also Männer sind uns ganz herzlich willkommen, auch nonbinäre Menschen, also wirklich alle Menschen, die sich selbst stärken und die aber auch einen Beitrag zum Thema Frauen stärken leisten wollen, sind uns herzlich willkommen.
00:35:44: So, das ist tatsächlich schon vorgekommen, dass sich eine Frau bei uns gemeldet hat und gesagt hat, oh, sie dachte hier sind nur Frauen, dann haben wir sie in einen anderen Circle gehen lassen und damit war sie in einer reinen Frauenrunde, weil dadurch das immer noch Frauen sind und wir gehen auch dieses Jahr wahrscheinlich wieder mit knapp fünfhundert Teilnehmenden an Start.
00:36:03: Ist die Auswahl groß genug und das ist überhaupt gar kein Problem.
00:36:06: Wir haben aus vielen Zirkeln gehört, wo ein Mann dabei war, dass das hervorragend funktioniert hat, einfach weil da ein sehr inklusiver Raum entstanden ist, weil das natürlich Männer sind, die sehr reflektiert sind, die auch sehr offen sind, die sehr neugierig sind, die sehr aufgeschlossen sind und das dann eigentlich sogar noch eine besondere und Ich will gar nicht besser sagen, aber eine andere und eine sehr zum Erfolg führende Dynamik entstanden ist.
00:36:31: Einfach, weil du natürlich eine Perspektive bekommst.
00:36:34: Von
00:36:34: der anderen Seite.
00:36:35: Erklagt.
00:36:36: Genau.
00:36:36: Super.
00:36:37: Aber keine, die sich laut in den Vordergrund drängt.
00:36:40: Niemand.
00:36:40: Und ich glaube, das kennen wir alle dieses Bild.
00:36:43: Testosteron, geschwängerte Alphatiere, die die ganze Zeit reden, das Wort an sich reißen und eigentlich auch keinen Platz herrschen, mehr neben sich dulden.
00:36:52: Die haben in diesen Runden einfach, ja, da von denen würden wir uns direkt wieder verabschieden.
00:36:57: Ja, verstehe ich.
00:36:59: Bei der Methode Workout Loud Standard kommt jeder mit einem eigenen Ziel.
00:37:05: Bei Workout Loud for Teams geht es darum, das Team zu stärken und zum Beispiel, wie ich heute gelernt habe, bei deiner Teamcharte herauszugehen.
00:37:13: Ich habe ja in der Zwischenzeit zusammen mit John auch ein eigenes Tool entwickelt, nämlich Workout Out for Leaders.
00:37:19: Da geht es darum, in der Leadership Rolle zu wachsen.
00:37:23: Wir haben das gebaut als Anschlussmodul für Leadership Training.
00:37:27: Glaube aber auch, es wird sogar auch ohne das Training funktionieren.
00:37:31: Was genau ist das, was hier euren Teilnehmerinnen verspricht, was nach dem Programm anders ist als vorher?
00:37:41: Was ist die Zielsetzung?
00:37:43: Und dann vielleicht gehen wir auch mal in die Inhalte rein.
00:37:45: Und vorhin wird mir noch mal interessieren, wie packt ihr quasi diese inspirativen Menschen, die ihr dazu halt, diese Role Models, wie genau funktioniert das vom Ablauf?
00:37:55: Also was wir gut versprechen, ist natürlich das, was du reingibst, kriegst du auch raus.
00:37:59: Wenn du nur auftauchst, dich nicht vorbereitest und nicht einbringst, dann ist wahrscheinlich der Lerneffekt gleich null.
00:38:05: Trotzdem wirst du Gemeinschaft erleben.
00:38:06: Und das ist, glaube ich, das erste Versprechen, dass wir... auch ganz stolz geben
00:38:10: können.
00:38:11: Wir haben einen Safe Space geschaffen, auch mit einer großen LinkedIn-Community.
00:38:16: Über sechseinhalb Tausend Menschen waren bis heute dabei in der LinkedIn-Gruppe.
00:38:21: Unfassbar tolle Frauen aktiv.
00:38:24: Und du kannst dort in einem Safe Space einfach sein.
00:38:28: Du kannst da die ersten Schritte in die Sichtbarkeit gehen, du kannst um Hilfe bitten, du kannst Probleme teilen, du kannst Fragen stellen und du wirst eine Antwort bekommen.
00:38:36: in dieser Haltung von Working Out Loud, nämlich unfassbar großzügig, ganz wertschätzend und mit einer sehr großen Anerkennung, dass wir alle noch am Lernen sind und niemand perfekt ist.
00:38:45: Das heißt, Gemeinschaft ist das erste Thema.
00:38:48: Dann kommt über die Inhalte natürlich das Thema Sichtbarkeit sehr stark.
00:38:52: Also für was und wie möchtest du sichtbar sein?
00:38:54: Was kannst du tun, um deine Sichtbarkeit zu erhöhen?
00:38:57: Möchtest du das im Unternehmen oder außerhalb machen?
00:39:00: Möchtest du das online oder in Präsenz machen?
00:39:02: Wir unterscheiden da ein bisschen und es gibt jede Menge Inhalte über die Circle Guides, die wirklich nur für Frauenstärken auch so sind, wo man sich gut daran orientieren kann.
00:39:12: Dann kommt natürlich über das Thema Sichtbarkeit, auch das Thema Vernetzung.
00:39:15: Wir bringen den Teilnehmenden also wirklich bei, suche und finde Experten, baue eine Beziehung mit ihnen auf, die so stark ist, dass man sich gegenseitig hilft.
00:39:23: Und das eben wieder genau mit dieser Haltung.
00:39:26: Und das Schöne ist, dass zum Beispiel die Role Models im Programm sagen, sie merken sofort, wenn jemand aus dem Programm eine Vernetzungsanfrage schickt, weil die von der Tonalität her schon sehr besonders ist.
00:39:37: Ja, weil es eben immer mit Kontext ist, über Wertschätzung.
00:39:41: Ich verkaufe dir was.
00:39:43: Oder ohne personalisierten Einladungstext.
00:39:46: Und das große dritte Thema im Programm, das über die Inhalte kommt, ist das Thema Selbstwirksamkeit.
00:39:51: Weil wir das als eine der Superpower sehen, die gerade Frauen für sich wirklich stärken dürfen.
00:39:58: Nämlich die klare Auseinandersetzung.
00:39:59: Was ist eigentlich Selbstwirksamkeit?
00:40:01: Was bedeutet das für mich und wie kann ich die stärken?
00:40:04: Und wir schreiben, dass wir in Selbstwirksamkeit wirklich groß, dass sich über Gruppe skalieren lässt.
00:40:11: Super, ganz stark.
00:40:13: Das Programm läuft wie viele Wochen?
00:40:16: Neun Wochen.
00:40:17: Die Vorbereitungszeit ist ein bisschen verlängert, weil wir möchten, dass Detailnehmenden sich wirklich intensiv mit Selbstreflektionsthemen auseinandersetzen.
00:40:25: Wir bekommen einen Set von Aufgaben, Fragestellungen an der Ranken.
00:40:29: Und sie bekommen in dieser Runde ganz neu auch ein Custom-GPT mit dazu geliefert.
00:40:33: Mira.
00:40:34: Wir haben herausgefunden, dass das ein guter Name für jemand, der lehrt und im Sparing und im Coach aktiv ist.
00:40:41: Das heißt, es kommt ein Custom GPT zum Chatten.
00:40:44: Also wirklich ein Sparringspartner, der dich, wenn du nämlich schon alleine diese Vorbereitung machst, auf jeden Fall begleitet und unterstützt, gerade beim Thema Zielfindung.
00:40:53: Das ist ja immer die große Frage, mit welchem Ziel gehe ich denn jetzt rein in die neuen Wochen?
00:40:57: Was ist ein gutes Ziel?
00:40:58: Du hast das vorhin so schön Entwicklungsziel genannt.
00:41:01: Und das kann ich natürlich ganz toll in einem Chat mit einem Custom-GPT rausfinden.
00:41:07: Super.
00:41:08: Das heißt also, Menschen hier reinkommen, bekommen ja ... Nennen nachher auch durch uns mal den Preis, der, finde ich, erschreckend gering ist.
00:41:18: Nein, also ist es toll.
00:41:19: Nein, das ist schön, dass ihr das so günstig anbietet, weil es natürlich die Eintrittsbarrieren, die andere Programme, also wir haben auch einen sehr hohen Frauenquote in unserem Programm, aber das ist natürlich viel, viel teurer, auch Tenmoin ist viel, viel teurer, also dadurch, dass ihr die Frauen selber arbeiten, lasst miteinander und jede Teilnehmende ja auch eine Coach-Roller kriegt, weil es ja ein Peer-to-Peer-Coaching-Hansatz ist, kann man sowas natürlich auch günstiger machen, aber trotzdem ist es schon wirklich großartig, wie ihr das kuratiert, auch was für Flow-Models ihr bekommt.
00:41:51: Also das ist schon doll.
00:41:53: Also es heißt, ich melde mich an, ich werde Cripple-Komodern fragen, kann mich vorbereiten.
00:41:59: Es gibt diese... quasi die Impulse der Role Models, die sind nicht live, sondern die sind vorproduziert, dass jeder sich diese anschauen kann, wann er oder sie möchte.
00:42:09: Empfehlung wahrscheinlich immer vor der Woche, dass alle das angeguckt haben.
00:42:14: Und dann geht es quasi in eine ganz normale Circle runter, die wahrscheinlich etwas anders ist als die normale, weil es einfach ein schönes Thema ist, aber so ist es richtig.
00:42:22: Genau, und wir begleiten das Programm mit vier Live-Impulsen.
00:42:25: Also durch unser Team sind Jens und Sophie von Connecting Humans und in diesem Jahr sogar noch zusätzlich Irene Kielubi und Gerda Marie Adenau, weil die einen Zusatztrack anbieten zum Thema Joint Generations.
00:42:39: Das machen wir hin und wieder, dass wir noch Sondertämen mit aufnehmen, die dann extra kuratiert werden.
00:42:45: Und John ist natürlich dabei.
00:42:47: Der darf natürlich nicht fehlen, weil er der Schirmherr dieser Frauenbewegung geworden ist.
00:42:52: Und wir begleiten das Programm über vier Live-Events.
00:42:55: Das heißt, Start ist, siebenundzwanzigster erster, darf ich so sagen, siebenundzwanzigster erster, achtzehn Uhr für zwei Stunden.
00:43:02: Und dann gibt es noch drei weitere.
00:43:04: Meetings oder Sessions mit uns, wo wir natürlich alle zusammen reflektieren, wo wir Fragen beantworten, wo wir aber auch weitere Hintergründe und Hintergrundinformationen teilen, wo wir auch nochmal Live-Interviews führen für einfach noch ein tieferes Verständnis.
00:43:20: Weil die CircleGuides, also dieses Arbeitsbuch, das jeder, jede Teilnehmende bekommt zu Beginn des Programms, fällt natürlich immer auf das Erfahrungswissen, das vorhanden ist.
00:43:31: Und um zu gewährleisten, dass wir da alles gut abdecken können, machen wir quasi zwei Pit-Stops, also Boxenstops im Programm.
00:43:37: Und dann gibt es ein großes gemeinsames Abschluss-Event am siebzehnten April hier in Hamburg, ein hybrides Event.
00:43:45: wo ich mich riesig freuen würde, wenn du zum Beispiel mit dabei bist.
00:43:48: Weil, und das darf ich jetzt, glaube ich, spoilern, du ja mit deinem Sohn Oscar dieses Jahr als Rollmodel mit dabei bist.
00:43:54: Und warum machen wir das?
00:43:56: Weil gerade Frauen total gut von Vorbildern lernen.
00:44:00: Und weil das eine unfassbar schöne Art der Wertschätzung ist, wenn Menschen, die das schon erreicht haben, was viele versuchen zu erreichen, einfach mit uns teilen.
00:44:09: Und du hast vorhin oder gerade vom Preis gesprochen, wir können es deshalb so billig.
00:44:13: Und es ist wirklich, ich finde billig, ne, zweihundert Euro für neun Wochenprogramm mit den Inhalten.
00:44:20: Das ist, glaube ich, ja, brauchen wir nicht weiter, genau, brauchen wir nicht drüber reden.
00:44:24: Es geht uns auch nicht um ein Billigprodukt für die Masse.
00:44:26: Das möchte ich bitte noch mal in der Deutlichkeit auch sagen, sondern das liegt an zwei Dingen.
00:44:30: Erstens in Corona, was kostenlos?
00:44:32: weil wir einfach einen Beitrag leisten wollten und das kann ich heute nicht mehr abbilden, weil ich bin nicht mehr bei Bosch.
00:44:39: Bosch zahlt meine Miete nicht mehr und ich kann es mir nicht leisten, zweihundert Stunden in ein kostenloses Programm zu investieren.
00:44:45: Ich muss Miete zahlen.
00:44:46: Nummer eins, Nummer zwei, John verzichtet auf die Hälfte der normalen Kosten in Unternehmen und wir verzichten quasi auf die Hälfte und so kommt der Preis zustande und auch wieder in meiner Familie begründet.
00:44:57: Mein Vater hat immer gesagt, für Bildung wird immer Geld da sein.
00:45:01: Und ich möchte, dass dieses Programm möglichst allen zur Verfügung steht.
00:45:04: Das heißt, der normale Preis für Menschen, die sich das leisten können ist zwei Hundert Euro, wenn es dir gerade finanziell nicht gut geht.
00:45:11: Und wir erleben gerade heute U-Fünfzig unfassbar viele Kündigungen, Menschen, die wirklich struggling.
00:45:16: Wir haben viele aus der Ukraine mit dabei mittlerweile, die hervorragend Deutsch sprechen.
00:45:21: Das ist unglaublich, was die erreichen in den letzten zwei, drei Jahren.
00:45:25: Aber es gibt immer Menschen mit finanziellen Engpästen.
00:45:27: Das heißt, wir bieten das Programm auch zum halben Preis an.
00:45:30: Und wer uns schreibt, auch sogar kostenlose Wildcards für Menschen, denen es wirklich nicht gut geht.
00:45:35: Einfach weil das ist ein großes Stück Bildung, was da drin steckt.
00:45:40: Und das wollen wir einfach verbreitet sehen.
00:45:43: Sensationell.
00:45:43: Also das ist auch genau der Grund, warum ich so gerne dir euch hier mit unserem kleinen Podcast eine Bühne gebe und auch selber jetzt dann das Posten und unterstützen werde.
00:45:55: auch so dankbar und stolz bin, dass Oscar und ich da einen kleinen Beitrag liefern können, so in unserer generationsüberschreitenden Rolle, da ihr jetzt mal mit, natürlich noch bewusster war, warum wir uns ausgewählt habt, weil ihr diesen extra Track habt, aber ich glaube, das ist ja das auch für die Teilen in dem normalen Track, dass das auch, glaube ich, ganz gut helfen kann, was und wie wir das machen.
00:46:18: Das ist super.
00:46:22: Gehen dann nach diesen Wochen raus und haben in der Regel, wie das ja so häufig ist bei Workout Loud, in der Motivationsschub.
00:46:30: Sie haben eine etwas klare Vorstellung davon, was sie vielleicht wollen, wie sie was justieren wollen, wo sie sich mehr einbringen wollen.
00:46:39: Sie haben Sichtbarkeit, denn das wird ja auch geübt.
00:46:43: Was hast du doch so für Effekte gesehen von den bisher teilnehmenden?
00:46:47: Hast du ganz konkrete Beispiele, was aus Frauenstärken entstanden ist?
00:46:51: Also ich könnte Beispiele jetzt bei uns, wir setzen ja Workoutlaute in unserem Executive-Programm ein, wo sich Geschäftsideen auch entstanden sind.
00:47:00: Das habt ihr fürchte über auch.
00:47:01: Exakt.
00:47:02: Also es sind Unternehmen gegründet worden, es sind Menschen in die Selbstständigkeit gegangen.
00:47:06: Es haben sich Teilnehmende zusammengetan, die zusammen ein Unternehmen gründen, auch das total abgefahren.
00:47:12: Es sind Bücher geschrieben worden, es sind Podcasts entstanden, es sind Menschen, die über Zeitschriften, über Publikationen sehr sichtbar geworden sind.
00:47:21: Menschen, die sagen, es hat mein Leben verändert und bereichert.
00:47:24: Wenn wir mal so auf die Historie gucken, wer da alles dabei war und wie die heute sichtbar sind, das ist schon sehr beeindruckend, wem wir da im Endeffekt zusammen Startschussvorhäufen haben.
00:47:35: Im Endeffekt ist es so, dass ganz viele einfach genießen diese andere Art der Zusammenarbeit und sagen, Mensch, das brauche ich auch.
00:47:42: Und sie wollen auch nicht mehr zurück.
00:47:44: Sie haben erlebt, wie das ist, wenn gerade Frauen sich gegenseitig unterstützen, die setzen eigene Netzwerke auf, die gründen eigene Communities in ihren Unternehmen.
00:47:52: Event-Formate entstehen, Events werden umgebaut, ist uns jetzt schon zu Ohren gekommen.
00:47:57: Und das Tolle ist, dass fast egal auf welchem Event ich bin, dort immer Menschen sind, die in dieser Bewegung dabei waren.
00:48:03: Und die dann berichten, sie fühlen sich gestärkt, sie sind mutiger, sie sind selbstbewusster geworden, sie sind reflektierter.
00:48:11: Sie wissen, wie sie ihre eigene Selbstwirksamkeit stärken können.
00:48:14: Und sie haben auf jeden Fall Freundschaften fürs Leben geschlossen.
00:48:17: Und ich glaube, das ist das, was du ja auch weißt.
00:48:21: Zirkel bestehen über die Zeit hinaus.
00:48:23: Ja,
00:48:24: das sind Erfahrungen, die ich gerne auch noch mal teile.
00:48:28: Wir haben bei denen jetzt mittlerweile, gerade aktuell ist der neunte Jahr, also acht Jahr ging, haben das Workout laut schon gemacht.
00:48:40: Der neunte ist jetzt quasi eingestiegen und in allen acht Jahrgängen haben wir diesen Effekt gesehen, dass diese Circle bestehen bleiben.
00:48:49: Ich habe am Anfang selber mitgemacht und ich habe jetzt diese Woche, glaube ich, auch einen Circle-Call.
00:48:55: Wir machen es jetzt nicht jede Woche, sondern jetzt sind wir ja so auf einmal im Viertel und manchmal auch einmal im halben Jahr, aber wir machen es.
00:49:04: Und ich kenne Beispiele, die da haben sich vier Teilnämende bei uns... Nach dem Programm lange zu Ende war es sich jetzt irgendwie, wir sind vier Tage nach Kroatien gefahren, haben sich ein Haus gemietet, haben wirklich ... ja, an sich gearbeitet, weitergearbeitet.
00:49:22: Wir setzen ja die Workout laut vor Liders ein, bei unserem Kunden-Riverty, für den wir das gemeinsam mit John entwickelt haben, eine Battles-On-Tochter.
00:49:31: Und auch dort sehen wir den Effekt, dass die Circle danach weiter bestehen.
00:49:37: Also ich glaube, es ist ein großartiges Instrument.
00:49:40: was auch zeigt, wie vielfeld ich es eingesetzt werden kann.
00:49:44: Also dieses Fonds stärken überzeugt mich komplett, muss ich wirklich sagen.
00:49:48: Ich hatte es noch nicht so im Detail verstanden, wie du es jetzt noch mal erzählt hast und ich kann hier wirklich nur den großen Aufruf starten an unsere Zuhörenden und Zöhner.
00:50:00: Ihr könnt so viele Dinge damit verbinden, auch für diejenigen, die zum Beispiel bis hier Angst hatten, sich an KI wirklich ranzuwagen und immer noch so auf dem Status sind, ich benutze KI halt nicht so wie Google, also noch nicht wirklich so in die Tiefe des guten Promptics gegangen sind, auch noch nicht wissen, wie man sich einen eigenen ChatGPT anlegt.
00:50:20: Hier ist die Chance, also du kannst dir ganz, ganz viel an dir selber ausprobieren, für dich selber das, was dir am wichtigsten sein sollte, wo du dich auch besten auskennst, wo du genau weißt, wenn die KI halluciniert.
00:50:32: Da ist, glaube ich, ein guter und geschützter Raum.
00:50:35: Und ja, bevor ich dir gleich die Abschlussfrage stelle, wirklich hier der Wunsch auch an alle unsere Zuhörenden, auch für die, die sagen nö, ich bin ganz gut aufgestellt.
00:50:47: Ich brauche das gerade nicht.
00:50:48: Vielleicht habt ihr in eurem Freundeskreis, bekannten Kreis, in der Familie Menschen, wo ihr wisst, die sind gerade in einem... Fenster, wo sie Stärkung brauchen.
00:51:01: Und es kann durchaus sein, dass sie schon stark sind, aber eben jetzt eine bestimmte Richtungswechsel wollen.
00:51:06: Es kann sein, dass sie gerade Angst haben, ihren Job zu verlieren oder vielleicht ihren Job schon verloren haben.
00:51:11: Es können unterschiedliche Anlässe sein, sich mal mit sich selbst zu beschäftigen und das in einer tollen und geschützten Gruppe.
00:51:18: Und ich finde das ein großartiges Angebot.
00:51:21: Ich hoffe, dass wir helfen, dass ihr die fünfhundert nochmal deutlich übertrefft.
00:51:28: Genau.
00:51:30: Ja, und vielleicht noch ein Zusatz.
00:51:32: Es ist das beste Programm, um Social Fitness einmal live zu erleben, weil wir wissen, die Welt wird immer vernetzter und immer digital vernetzter und trotzdem nimmt Einsamkeit exorbitant zu.
00:51:43: Wie kann das sein?
00:51:44: Und was Working Out Loud macht, ist eigentlich so ein bisschen insgeheim und durch eigentlich nicht so richtig vordergründig.
00:51:52: Es bringt dir bei, eine gute Beziehung aufzubauen im Circle und weit darüber hinaus.
00:51:57: Und was ist eine gute Beziehung?
00:51:58: Eine gute Beziehung ist gesehen und gehört zu werden, verstanden zu werden.
00:52:03: Es sollte einem geholfen werden und man darf sich nicht ausgenutzt fühlen.
00:52:06: Das ist die Basis für eine gute Beziehung.
00:52:08: Und genau das passiert Woche für Woche mit Menschen, die sich nicht kennen.
00:52:12: Und über das Kennenlernen, über zehn persönliche Fakten, über die fünfzig persönlichen Fakten, über dieses Teilen von Großzügigkeit, Anerkennung, Aufmerksamkeit und Wertschätzung für die Person, die du bist und für das, was du tust, entsteht schon nach Woche drei Vertrauen.
00:52:29: Und das ist so unfassbar wirksam, dass ich nicht häufig genug betonen kann, wie schön es ist, das zu erleben, weil das der Kit ist, aus dem wirklich Freundschaften und vor allen Dingen tragfähige Beziehungen entstehen.
00:52:42: und dass die Basis einer Gesellschaft sein sollte, in der wir alle leben und arbeiten.
00:52:46: Und selbst wenn Menschen sagen, ich bin total gut vernetzt und ich brauche das nicht, ist den wenigsten Menschen genau diese Effekte bewusst.
00:52:53: Und die sich noch mal anzueignen, da ein Fokus draufzulegen und das zu spüren, zu erleben und zu reflektieren, kann ich wirklich von Herzen nur jedem empfehlen.
00:53:02: Und bitte, liebe Herren der Schöpfung, macht mit, fühlt euch nicht abgestoßen nur durch den Titel Frauen stärken.
00:53:09: Es ist ein unfassbar tolles Programm.
00:53:11: Wir stehen alle dahinter und ich hoffe einfach, es wird sich weiter verbreiten.
00:53:15: Ja,
00:53:15: ich auch.
00:53:16: Und ich hoffe auch, dass ihr uns das nachseht, dass wir untypisch für uns mal so ein ganz konkretes Angebot, der hat ich auch begeistert hier.
00:53:28: Ich muss sagen, auch B-Werben, das machen wir sehr selten.
00:53:32: Wir haben neulich eine Folge gehabt mit Julia Freudenberg von der Hacker School.
00:53:37: Wo ich, glaube ich, ähnlich euphorisch war, und auch, ja, okay, es ist jetzt kurz vor Weihnachten, da ist man da auch noch vielleicht offener, aber es geht nicht darum jetzt hier kommerziellen Erfolgwürgen, wie man sich herzustellt.
00:53:51: Es geht wirklich darum, ein Angebot, das deutlich günstiger ist, als es sonst sein könnte oder müsste, sichtbar zu machen und Frauen und anderen Menschen, die Lust haben dabei zu hätten, dass Frauen stärker werden.
00:54:07: Ja, das zu geben, was glaube ich sehr, sehr gut in die Zeit kommt.
00:54:12: Ich stelle mir erstaunen fest, wie schnell die Stunde hier mit uns beiden vorbeigeht.
00:54:19: Kathar, du weißt in der Podcast fängt ähnlich an, wie hört ähnlich auf, ihr angefangen habt mich mit der Frage, wo du noch hin möchtest.
00:54:28: Ja, ich möchte einfach Social Fitness in die Welt bringen.
00:54:31: Ich möchte mit Connecting Humans weiter erfolgreich sein, mit meinem Mitgründer Jens, den ich hier, glaube ich, nennen darf.
00:54:38: Ein großartiger Mensch, den ich ja auch schon erlebt habe, der bei einer ganz tollen Firma bei IDEO sein Handwerk gelernt hat und dich, glaube ich, auf ganz großartiger Weise ergänzt.
00:54:53: Ja, schön, dass du ihn noch nennst.
00:54:54: Genau.
00:54:56: Das heißt, wir möchten weiter solche Programme in die Welt bringen.
00:54:58: Wir möchten weiter Unternehmen natürlich unterstützen beim Wandel der Arbeitswelt mit aber diesem Fokus auf Beziehungen und Verbindung.
00:55:06: Ja, einfach versuchen hier einen Beitrag zu leisten, weil ich glaube zutiefst daran, dass Verbindung eine Kompetenz ist, die wir erlernen können, die uns alle stärkt und die uns auch als gesellschaft wieder enger zusammenbringt, wenn wir dann wissen, wie es geht und ein bisschen rechts und links schauen, um das weiter auszubauen.
00:55:23: Dafür wünsche ich euch beiden und allen, die mit euch zusammenarbeiten, alles Gute, viel Erfolg und ich hoffe, dass wir da weiterhin an der einen oder anderen Stelle zusammenarbeiten.
00:55:32: Ich freue mich jetzt erstmal sehr.
00:55:33: auf die nächsten Wochen mit den fantastischen Menschen, die du da sicherlich wieder rekrutieren wirst.
00:55:38: Und nochmal, liebe Hörer und Hörer, macht mit.
00:55:41: Dann erlebt sie auch Oscar und mich noch mal zusammen.
00:55:45: Aber ganz, ganz andere und noch viel coolere Leute sind auch dabei.
00:55:49: Schaut einfach mal auf die Seite.
00:55:50: Vielleicht nimmst du sie noch mal, die Seite Frauenstärken.
00:55:53: Ist das die Domain, wie heißt sie?
00:55:55: Genau.
00:55:55: Tatsächlich ist es am einfachsten.
00:55:56: Ihr geht auf www.connecting-humans.de.
00:56:00: Und dort ganz oben das Banner.
00:56:03: da seht ihr das Frauenstärkenprogramm.
00:56:05: Ansonsten folgt uns auf LinkedIn, folgt Michael auf LinkedIn.
00:56:08: Das lässt sich jetzt kaum noch ausblenden, glaube ich, einfach weil wir alle jetzt viel darüber reden und kommunizieren.
00:56:15: Grüße gehen raus an euch und nochmal hier die Einladung.
00:56:18: Wenn zweihundert Euro zu viel sind für euch, schreibt mich wirklich gerne an.
00:56:21: Wir finden eine Lösung.
00:56:23: Bitte bringt den Mut auf, das offen mit mir zu teilen.
00:56:27: und ja, lasst euch davon nicht abschrecken.
00:56:29: Ansonsten Gebt alles, wir spenden eine Menge an die Hackerschool, an Julia Freudenberg.
00:56:35: Ja!
00:56:36: Natürlich, um auch wieder was zurückzugeben.
00:56:38: Schön.
00:56:39: Ja, dann können wir eigentlich jetzt fast schon ... Frohe Weihnachten wünschen.
00:56:46: Frohe Weihnachten?
00:56:47: Ja, die Folge wird ausgestrahlt.
00:56:49: Unmeldbar vor dem Weihnachtsfest, für diejenigen, die Weihnachten nicht feiern, die Zeit anders tut, die sie genauso herzlich gegrüßt.
00:56:56: Herrliche Winterferien an euch.
00:56:58: Holidays, genau.
00:57:00: Und für unsere Zuhörer und Zuhörer noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache.
00:57:05: Wir werden am XXV eine zusätzliche Folge ausstrahlen, ein kleines Experiment.
00:57:11: Ich habe mich mit meinem Freund Simon Heger, den wir auch schon zu Gast hatten, einen ganz großartigen Musiker, der die Firma Zwei Musik macht, der auch unsere Musik für unseren Podcast gemacht hat.
00:57:26: Der, was bei den warmen zwei Musik ganz, ganz traurig ist, sich ja gerade damit fertig werden darf und muss es auch wird, in seinen Partner verloren zu haben.
00:57:36: Also der Partner lebt, dem geht es auch gut, aber der sich eben in Klassen hat, das Unternehmen zu verlassen und wir reden über Partnerschaft, wir reden über das Jahr, wir reden über das, was passiert ist und andersherum mal ein Jahresabschlussgespräch genannt.
00:57:49: Das wird auf seinem Podcast Hungry ausgestrahlt.
00:57:53: und auf unserem Podcast, also für diejenigen, die am ersten Mal das Tag Lust haben, ein bisschen Podcast zu hören, ihr seid herzlich eingeladen.
00:58:00: Und ich hab da nochmal die letzten Worte an dich.
00:58:03: Alles alles Gute fürs nächste Jahr, ganz viel Erfolg bei Frauenstärken und allem, was du sonst auch so anfasst.
00:58:09: Und ich bin mir ganz sicher, dadurch, dass wir beide so sehr für diese Methode brennen, wird es einige Berührungspunkte geben.
00:58:15: Darauf freue ich mich.
00:58:17: Und ich mich erst danke, dass ihr das Programm unterstützt, dass Oscar und du mit im Programm warst als Role Model.
00:58:22: Ich kann spoilern, es ist ein tolles Video geworden mit tollen Insights.
00:58:27: Und ich freue mich einfach, dass ihr euch da noch mal aktiv auch von der anderen Seite zeigt.
00:58:32: Vielen Dank und euch eine gute Woche.
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