#528 Dr. Peter Artenberg und Peter Muhr | Geschäftsführende Gesellschafter ARQET
Shownotes
Unsere heutigen Gäste sind Unternehmer mit jahrzehntelanger operativer Führungserfahrung – geprägt durch Werkhallen, Bilanzverantwortung und industrielle Strukturen. Beide bringen über 35 Jahre Industrieerfahrung mit. In über 50 Projekten haben sie gemeinsam rund 1,9 Milliarden Euro unternehmerischen Wert verantwortet. Der eine ist promovierter Ökonom, Unternehmer, strategischer Architekt von Plattformmodellen. Er hat Industrieunternehmen durch Eigentümerwechsel, Transformationen und Skalierung geführt. Der andere war CEO global aufgestellter Hidden Champions. Er verantwortete Werke, Wertschöpfungsketten und Wachstum in Europa, Asien und Nordamerika. Heute führen sie gemeinsam die Industrieholding ARQET Industriebeteiligungen, ein Modell für langfristigen industriellen Aufbau. Ziel ist es, innerhalb von 36 Monaten kapitalmarktfähig zu werden, mit Perspektive auf 1 Mrd. € Umsatz und einem Unternehmenswert zwischen 3 und 5 Mrd. €. Was ARQET auszeichnet: disziplinierter Aufbau, strategische Entwicklung und ein Netzwerk, das Industrie versteht. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt. In über 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten haben wir gefragt: Was bedeutet für euch Arbeit, die Menschen stärkt? Wie übernimmst ihr Verantwortung, in euren Rollen, für andere, im System? Welche Zukunft hat ein Wirtschaftsmodell, das eure Werte, Arbeitsplätze und Substanz trägt? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Dr. Peter Artenberg und Peter Muhr.
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00:00:00: Unsere heutigen Gäste sind Unternehmer mit jahrzehntelange operativer Führungserfahrung geprägt durch Werkhallen, Bilanzverantwortung und industrielle Strukturen.
00:00:08: Beide bringen über thirty Jahre Industrieerfahrung mit.
00:00:10: In über fünfzig Projekten haben sie gemeinsam rund eins Komma neun Milliarden Euro unternehmerischen Wert verantwortet.
00:00:17: Der eine ist provierte Ökonom, Unternehmer, strategische Architekt von Plattformmodellen, er hat Industrieunternehmen durch Eigentümerwechsel, Transformation und Skalierung geführt.
00:00:25: Der andere war CEO global aufgestellter Hidden Champions, er verantwortete Werke, Wertschöpfungsketten und Wachstum in Europa, Asien und Nordamerika.
00:00:33: Heute führen sie gemeinsam die Industrieholding ARCAT, Industriebeteiligung, ein Modell für langfristigen industriellen Aufbau.
00:00:40: Ziel ist es, innerhalb von six-dreißig Monaten kapitalmarktfähig zu werden mit Perspektive auf eine Milliarde Umsatz und ein Unternehmenswert zwischen drei und fünf Milliarden Euro.
00:00:49: Was ARCAT auszeichnet, disziplinierte Aufbau, strategische Entwicklung und ein Netzwerk, das Industrie versteht.
00:00:55: Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt.
00:01:00: In über fünfhundert Episoden mit fast siebenhundert Persönlichkeiten haben wir gefragt.
00:01:04: Was bedeutet für euch Arbeit, die Menschen stärkt?
00:01:07: Wie übernehmt ihr Verantwortung euren Rollen für andere im System?
00:01:10: Welche Zukunft hat ein Wirtschaftsmodell, das eure Werte, Arbeitsplätze und Substanz trägt?
00:01:15: Fest steht für die Lösung, unsere aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse.
00:01:19: Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, den es dem Kern von New Work näher bringen.
00:01:26: Dabei naus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen.
00:01:34: Ihr seid bei On the Way to New Work heute mit Dr.
00:01:38: Peter Artenberg und Peter Moer.
00:01:58: Hallo ihr beiden, wie geht's?
00:02:00: Hallo Michael.
00:02:01: Ich freue mich so sehr, dass wir jetzt finally das mit dem Podcast hinkriegen.
00:02:05: Wir haben uns vor etwas mehr als einem Jahr kennengelernt.
00:02:08: Ich bin ein großer Fan von der Story, die wir gleich gemeinsam hier ausbreiten werden.
00:02:14: Und jetzt hat es geklappt.
00:02:15: Ihr seid extra nach Hamburg gekommen.
00:02:16: Dafür bin ich euch sehr dankbar.
00:02:18: Und dann habe ich mich natürlich auch nicht lumpen lassen und habe gesagt, okay, wieso?
00:02:22: das beste Studio der Stadt.
00:02:23: Und das ist natürlich bei den Podstars.
00:02:26: Und ihr habt auch... den Podcast ja schon ein paar mal gehört.
00:02:30: Deswegen kennt ihr auch die erste Frage, sie wird euch nicht überraschen.
00:02:33: Und es wird euch aber wahrscheinlich trotzdem überraschen, wie ihr sie selber beantwortet, weil ganz egal, wie man sich darauf vorbereitet, es passiert dann irgendwie.
00:02:39: Also, ich fange mal bei dir, lieber Peter Atmerk an, wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?
00:02:44: Ja,
00:02:45: hallo Michael, ich freue mich sehr, hier zu sein.
00:02:48: Hamburg, die Einladung habe ich sehr, sehr gerne angenommen, weil Hamburg in der Vorweihnachtszeit natürlich ein Erlebnis ist und das wollte ich mir nicht entgehen lassen.
00:02:58: Ja, gute Frage.
00:02:59: Wie bin ich der geworden, der ich geworden bin?
00:03:02: Ich glaube, was mich immer getrieben hat, war, Dinge zu verstehen.
00:03:08: Und Dinge zu verstehen ist eins.
00:03:10: Und der nächste logische Schritt ist es, Dinge in eine Ordnung zu bringen.
00:03:15: Also was ist und was sollte sein?
00:03:19: Und in dieser Brückenfunktion habe ich mich hingearbeitet, also gefunden, hingearbeitet.
00:03:26: Und das, was ich heute tue, ist eine logische Fortsetzung davon.
00:03:31: Das ist eine sehr, sehr coole Zusammenpassung.
00:03:33: Das kriegen nicht so viele Leute hin.
00:03:35: Und da würde mich natürlich interessieren, wo siehst du die Wurzel dafür?
00:03:40: Ist das irgendwie familiär ein Vorbild gewesen, was ähnlich funktioniert hat?
00:03:44: Oder ist das aus dir selbst herausgekommen?
00:03:48: Die Frage kann ich nicht gut beantworten.
00:03:51: Es war einfach... Man geht seinen Weg und kommt dann im Rückblick, kommt man drauf.
00:03:58: War Vater oder Mutter, waren die ähnlich?
00:03:59: Nein,
00:04:00: gar nicht.
00:04:02: Also irgendwie hatte ich das und diesen Weg.
00:04:04: bin ich gegangen und bin recht zufrieden damit.
00:04:08: Sehr schön.
00:04:08: Erzähl mal ein bisschen, war vielleicht so ein paar Stationen, also wo bist du aufgewachsen, Schule, Studium und so ein paar Berufstationen, die für dich prägend waren?
00:04:16: Ja, ich bin gebürtiger Österreich aus Wien.
00:04:18: Wunderbar.
00:04:19: Danke, habe in Wien Wirtschaft studiert, habe sehr viel in Deutschland gearbeitet und lebe heute in Brüssel.
00:04:27: Die Frage, warum Drüssel?
00:04:29: Weil meine Frau Vorständin ist einer der größeren Konzerne in Belgien und wir eben keine Fernbeziehung führen wollten.
00:04:37: Ich finde das eigentlich eine richtige Idee, da einfach quasi mitzugehen.
00:04:42: Also ich bin da so ein Stück weit First Husband, wenn es da Veranstaltungen gibt oder so, bin ich beim Damanprogramm mit dabei.
00:04:49: Und das ist auch eine Rolle, die macht einen, ich darf so sagen, auch ein Stück weit demütig, weil man, sag ich mal, alles runterschalten muss in meinem eigentlichen Job.
00:05:00: Da muss ich sehr viel Führungsarbeit leisten, sehr viel Richtung vorgeben.
00:05:04: Und im Damenprogramm darf man das nicht, das kommt ganz, ganz schlecht.
00:05:07: Aber das ist ja im Prinzip eine Entscheidung, weil die Art von Arbeit, wie deine Frau sie macht, natürlich mehr Präsenz erfordert an einem Ort.
00:05:15: Deswegen wahrscheinlich die Entscheidung dann da zu sein.
00:05:18: Und die Art und Weise, und da kommen wir dann gleich drauf, wie ihr arbeitet, ja sowieso mit viel Reisetätigkeit verbunden ist und auch mit mehr Gestaltung.
00:05:28: Raum, weil ihr Unternehmer seid.
00:05:30: Also für mich war trotzdem modern, weil typischerweise ist das ja in Leuten unserer Generation.
00:05:36: Ich darf uns mal so als ein ungefähr Age-Cluster bezeichnen.
00:05:41: Ja, anders gewesen.
00:05:41: Da hat der Mann entschieden, wo man wohnt und die Frau musste sich irgendwie anpassen.
00:05:44: Also zumindest habe ich das noch in der Mehrheit so erlebt in meiner Altersgruppe.
00:05:48: Ja, das ändert sich Gott sei Dank und ich bin froh, dass ich da auch meinen Beitrag leisten kann.
00:05:54: Und zum anderen, Reisetätigkeit ist ohne die Teil unserer Arbeit.
00:05:59: Das heißt, du musst dort sein, wo du Musik spielst.
00:06:01: Es ist am Ende des Tages ein Peoples Business.
00:06:04: Und ob ich jetzt aus Wien nach Düsseldorf und nach Hamburg und keine Ahnung, wie Frankfurt muss oder ob ich das von Brüssel aus tue, das macht dann keinen so riesigen Unterschied.
00:06:14: Und es gibt noch einen Punkt, wo sich unglaublich viel geändert hat.
00:06:19: Seit Corona ist es ja quasi ganz normal Videokonferenzen zu machen.
00:06:23: Ich kann mich noch erinnern, wie wir Ich glaube, es sind neunzehn oder zwanzig Unternehmen, das wir erwerben wollten.
00:06:30: Das erste Mal vorgeschlagen haben, wir fliegen da jetzt nicht hin, sondern ... Wir machen das über Video, dann war die Gegenseite noch ein Stück weit bequert.
00:06:39: Das ist heute ganz, ganz normal und das ist ein richtiger Effekt.
00:06:42: Das ist nicht die beste Lösung, das beste ist es immer persönlich mit Personen im Raum zu sitzen und diesen persönlichen Austausch zu haben.
00:06:49: Aber es ist eine gute, zweitbeste Lösung, um diese Kontakte aufrecht zu erhalten und weiter zu schreiben.
00:06:54: Meine Erfahrung ist auch, dass es natürlich wahnsinnig Ressourcen schon, weil du in einem Anbahnungsprozess in so einer Videokonferenz ganz viel auch erstmal vorchecken kannst.
00:07:03: Sie es macht Sinn.
00:07:04: Und früher sind wir für einen kennengelernt Gespräch über irgendwelchen Geflogen und dann eine dreifelige, unverrichtete Dinge wieder weggeflogen.
00:07:10: Das passiert natürlich viel.
00:07:11: Das war so.
00:07:12: Peter Moore, jetzt erzähl mal deine Geschichte.
00:07:15: Meine Geschichte ist leicht anders als den anderen Wäderseine und eigentlich bedingt bei meinen Eltern.
00:07:22: Also meine Eltern haben das Thema Herausforderung geliebt und das Thema Veränderung.
00:07:26: Allerdings sind wir nie umgezogen.
00:07:28: Also ich bin zwanzig Jahre in einer Stadt aufgewachsen, wollte vom Kindergarten Schule irgendwann mit dem Studium weggehen.
00:07:37: Damals zentrale Vergabestelle, wo bin ich gelandet, in der gleichen Stadt.
00:07:42: Und welche war das?
00:07:44: Das war Bamberg.
00:07:46: Im Nachhinein eigentlich ideal.
00:07:47: Das war eine Universität mit fünfzig Studierenden und zwölf Professoren, also ideale Ausstattung, konnte man nicht finden.
00:07:54: Wichtig war für mich, nach dem Studium woanders hinzugehen und so bin ich zum Beispiel zu Bosch gegangen.
00:07:58: als Traini mit dem Ausblick ins Ausland zu gehen.
00:08:02: Ausland hat mich immer interessiert.
00:08:04: Endeffekt war, ich bin von Bosch weg, weil Bosch wollte mich in eine Zentrale stecken.
00:08:08: Und wo ich hin wollte, Frankreich oder Spanien, kam nicht in Frage.
00:08:12: Also bin ich beim anderen Unternehmen gelandet, die gesagt haben, wir wollen internationalisieren.
00:08:16: Und das habe ich auch bei dem Unternehmen geleistet.
00:08:18: Ich war in, ich glaube, zwölf Ländern für den Unternehmen tätig in allen möglichen Funktionen.
00:08:24: Das war von Brose, Automotive, Hersteller.
00:08:28: Und die ganzen Standorte, angefangen mit einem Standort in einem Ort und mit, ich glaube, zweihundertfünfzig Millionen Umsatz, wenn man es jetzt in Euro rechnen würde, wenn mich weggegangen hat, dass das Unternehmen vier Komma fünf Milliarden gehabt hat.
00:08:40: So ganz unschuldig war ich nicht, weil eben auch die Standorte mit aufgebaut sind.
00:08:44: Und so war ich zum Beispiel drei Jahre in China als Geschäftsführer.
00:08:49: Und es hat mich eigentlich dorthin gebracht.
00:08:51: Ich habe Veränderung gesehen.
00:08:53: Ich konnte selber gestalten und die Standorte entwickelten mit einem Backup.
00:08:57: von dem großen Unternehmen.
00:08:59: Und das war auch der nächste Schritt, den ich dann gegangen bin.
00:09:02: Ich wollte noch weiter Veränderungen machen, auf einer Ebene höher als Geschäftsführer permanent.
00:09:06: Und so bin ich bei Bühler Motor gelandet an Führungszeichen.
00:09:10: Und habe das Unternehmen vierzehn Jahre als CEO geführt, bin parallel dazu im Verband der bayerischen Wirtschaft aktiv gewesen im Vorstand.
00:09:17: Und da war einmal das Thema Veränderung erkennen von Veränderungsthemen, Weiterentwicklung, strategischer Ausrichtung, internationale Führung.
00:09:25: Ein zentrales Thema für mich.
00:09:28: Ich war innerhalb von eineinhalb Jahren in England aktiv.
00:09:32: Und was ich in England mitgenommen habe, war no problem.
00:09:36: Wie ich dann in China gelandet bin, war ich erstaunt, dass es ein ähnliches Wort auch im Chinesisch gibt.
00:09:43: Das heißt meoventi.
00:09:45: Allerdings mit den Ausreden, warum was nicht funktioniert, waren die Engländer wesentlich besser aufgestellt.
00:09:49: Also da habe ich für mein Leben lang gelernt.
00:09:51: Und das war auch ein Grund für mich, wo ich dachte, was machst du eigentlich?
00:09:55: Noch, du bist von der Gesellschaft gefördert worden, ich habe ein schönes Leben in Deutschland gehabt, ich bin zur Schule gegangen, ich habe ein Kindergang gehabt, ich konzentrieren und ich will irgendwas der Gesellschaft zurückgeben.
00:10:04: Und so sind wir zwei, das waren wir später nochmal besser beleuchten zusammengekommen.
00:10:08: Und man sagt, Deutschland wollen wir was tun, da gibt es unheimlich interessante Unternehmen.
00:10:14: Die meisten heißen so Hidden Champions, weil sie schön verborgen sind, sind überwiegend im Familien, wer es besitzt und mittelständisch unterwegs wie so schön heißt.
00:10:23: Und das ist so mein Beweggrund gewesen, da heute mit Arket eine wesentliche Veränderung mit reinzubekommen.
00:10:29: Ja.
00:10:31: Arket ist der Grund, warum wir zusammengekommen sind.
00:10:34: Zusammengebracht worden sind wir durch einen gemeinsamen Freund, einen an meiner ältesten Freunde, Reif Denkmann, der mal irgendwann von euch erzählt hat und bei mir sofort einen Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, weil ich diese Idee ... so spannend fand ich.
00:10:49: Ich weiß noch genau, als ich das erste Mal ... ... von dem Begriff Hidden Champion gehört habe, ... ... das ist schon ... ... wahrscheinlich zwei Jahrzehnte hier, ... ... damals Hermann Simon, ... ... der darüber geschrieben hat, ... ... damals, glaube ich, ... ... zweitausend Weltmarktführer aus Deutschland, ... ... ich fand das immer faszinierend, ... ... auch wenn ich in ... ... Wirtschaftszeitschriften darüber gelesen habe, ... ... fand ich immer genial, ... ... weil da sind dann so Stories gewesen, ... ... da gibt es Weltmarktführer, die machen ... Nur fünfzehn Millionen Umsatz, aber die bauen irgendwie Schiffsschrauben, die sonst keiner auf der Welt so bauen kann.
00:11:19: Also teilweise sind auch sehr hochspezialisierte Dinge.
00:11:22: Und den Begriff fand ich toll.
00:11:24: Und dann zu hören, da gibt es Leute, die sich das angeguckt haben und sagen, das muss man retten in Deutschland.
00:11:30: Und da gibt es Themen, nämlich zum Beispiel Nachfolgeproblem.
00:11:33: Das kennen wir alle.
00:11:34: Und deswegen, bevor wir da einsteigen, vielleicht aber auch nochmal ganz kurzer Blick.
00:11:39: Warum es so wichtig ist gerade?
00:11:41: Und ich finde, wenn wir uns jetzt mal unser Land angucken, das Gejammer und Gejaule, die Angst, die umgreift, Entscheidungen, die getroffen werden oder nicht getroffen werden, also ich bin zum Beispiel, das werden wir jetzt nicht vertiefen, aber... tief frustriert darüber, dass das, was jetzt als Sondervermögen ausgewiesen wird, nicht in Investitionen geht, nicht das macht, was vielleicht mit dem Geld gemacht werden sollte, sondern eher so Rennenlöcher stopft.
00:12:08: Aber wie gesagt, das werden wir jetzt nicht vertiefen.
00:12:11: Und deswegen finde ich so Ideen, die eben nach vorne gehen, die konstruktiv sagen, wir haben hier große Assets, ja, man können andere, lass uns mal machen.
00:12:18: Und deswegen Wollte ich so gerne die Arcade-Geschichte hier einmal hören?
00:12:22: Erzähl doch mal, wie ihr zusammengekommen seid.
00:12:25: Also wie seid ihr die geworden, die ihr heute seid?
00:12:28: Wäre dann die Frage beim Anfang?
00:12:30: Also Peter und ich, wir kennen uns seit vielen Jahren, haben immer Kontakt gehalten.
00:12:36: Und ich habe, als ich dann das Arcade-Konzept aufgesetzt hatte, das in einer sehr frühen Phase mit ihm besprochen.
00:12:43: Und das ist so eine Phase, wo man sehr, ja, von letztlich ist es ein Stück weit.
00:12:50: Wo du nicht weißt, ist das gut, was du da produzierst.
00:12:53: Ich weiß ja, das Rückblick würde ich sagen, es ist okay, aber noch nicht gut.
00:12:58: Und dann ist es ganz wichtig, mit welchen Personengruppen du dich austauscht, welches Feedback du bekommst.
00:13:03: Und der Peter war von Anfang an jemand, der sehr gradlinig auf eine sehr höfliche und diplomatische Art, aber sehr gradlinig, sagt, was Sache ist.
00:13:13: Und als das Ganze dann spruchreifer wurde, habe ich ihn gefragt, ob er uns im Beirat begleiten möchte.
00:13:20: Er ist dann zunächst in dem Beirat und später hat er den Vorsitz übernommen.
00:13:24: Und dann wurde er in der Geschäftsleitung und als Partner quasi frei.
00:13:32: Und da hat der Peter zu meiner Freude meine Frage mit Ja beantwortet.
00:13:36: Und seitdem sind wir quasi als Gründungspartner-Tagel unterwegs.
00:13:42: Wenn man sich so ein Thema vornimmt, wie ihr euch das vornimmt, ist das ja nicht so, ich mach mal eine App, Vibecoding und drei Tage später zeige ich dann irgendwie Investoren, dass das schon ungefähr geht, kriegt Geld und los geht's.
00:13:56: Das ist ja nicht diese typische Start-up-Story, die wir momentan häufig hören, sondern das ist ja ein ganz, ganz oder mehrere dicke Beretta, die ihr da... Bord schon gebohrt habt und noch weiter bohren müsste.
00:14:09: Hol das mal so ein bisschen rein in dieses Mittelstandsthema in Deutschland.
00:14:14: Was sind das für Unternehmen?
00:14:17: Was haben die für Themen Probleme?
00:14:19: Was habt ihr da gesehen in der Zeit, in der euch damit beschäftigt?
00:14:22: Also letztendlich sind wir beide und ich seit vielen, vielen Jahren im Mittelstand unterwegs.
00:14:28: Das heißt, wir haben unglaublich viele Unternehmern gesehen.
00:14:31: Das, was für mich faszinierend ist, dass dieses Mittelstandspiatrupp, sage ich mal, was ganz einzigartiges ist.
00:14:38: Im Mittelstand definieren wir nicht mit KMU, sondern wir definieren es quasi zwischen, was sage ich, fünf oder hundert Mitarbeiter bis dreitausend.
00:14:48: sagen wir mal gehobener Mittelstand.
00:14:51: Und wenn man das recherchiert, kommt man drauf, dass um die Fünfzigtausend Unternehmen es gibt.
00:14:57: In der Größenordnung.
00:14:58: In der
00:14:58: Größenordnung.
00:15:00: Und
00:15:01: das aber jetzt auch wahrscheinlich, also der zählt dann meine von mir mitgegründete Agentur mit Fünfhundert Leuten genauso dazu.
00:15:08: Ja, korrekt.
00:15:09: Wie ein Maschinenbau.
00:15:11: Korrekt.
00:15:11: Zulieferer, Tallerlasen, alle Unternehmen, nicht nur Industrie.
00:15:14: Genau.
00:15:15: Und die machen mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsproduktes.
00:15:19: Das ist eine Nummer.
00:15:22: Und jetzt gilt natürlich das Gleiche, was du hast, wenn du ein Lieferantenbordfolio oder ein Kundenbordfolio dir anschaust.
00:15:28: Wenn du viele Spieler hast in einem Markt, dann bist du stabiler unterwegs.
00:15:34: Weil jeder sich für sich optimiert und aufstellt.
00:15:38: Und diese Unternehmern sind, bezeichnend sie gern als Hidden Champions, das sind Unternehmer, die zum Teil in ihrer Nische extrem gut performen.
00:15:48: Wir haben uns die Grenze gesetzt, dass wir Unternehmen nicht unter zehn Prozent EBITDA noch besser fünfzehn Prozent anschauen.
00:15:56: Und die, die wir im Augenblick in der Pipeline haben, also unmittelbar über deren Erwerb sprechen, die liegen bei neunundzwanzig und, ich glaube, neununddreißig Prozent EBITDA Marge.
00:16:06: Da sind Unternehmen, die extrem gut im Markt eingeführt sind.
00:16:11: Die brauchen keine Optimierung.
00:16:13: Ja, da kannst du links oder rechts eine Kleinigkeit machen.
00:16:16: Aber das, was super spannend ist, ist die zu skalieren.
00:16:18: Das eine Unternehmer, das ich jetzt im Kopf habe, ist Maschinenbauer, Spezialmaschinenbauer.
00:16:24: Die sind in Baden-Württemberg.
00:16:26: Man könnte den Zirkel nehmen, so dreieinhalbfünfzig Kilometer, um den Standort tätig, Nachfolgethematik.
00:16:32: Das heißt, es gibt keine Nachfolge, der das Unternehmen übernehmen möchte.
00:16:36: Die Verkäufer werden auch ein Stück weit jünger, also die sind nicht mehr um achtzig.
00:16:41: Sondern sind da noch ein Fickenjür.
00:16:45: Und wir haben mit dem Eigentürmer darüber nachgedacht, wie kann man das Unternehmen in die nächste Ära führen?
00:16:49: Und da sind uns relativ schnell zwei so ganz große Handlungsstränge eingefallen.
00:16:55: Das eine ist eine Skalierung.
00:16:57: Das heißt, man geht mal ins Ausland, ins benachbarte Bayern, vielleicht auch Nordrhein-Westfalen.
00:17:04: Und dann in den gesamten deutschsprachigen Raum und vielleicht darüber hinaus.
00:17:08: Also quasi eine klassische Beinbild- und Skalierungsstrategie.
00:17:13: Und das Zweite ist, wenn man sich das Unternehmen anschaut, warum macht ein Maschinenbau um das einzuordnen und das zweieinhalbfache von dem, was der Branchen-Durchschnitt irgendwo schafft, weil die eine sehr schlaue Reduktion der Komplexität geschaffen haben.
00:17:31: So, und wenn ich mir das anschaue, dann sage ich, dieses Unternehmen ist de facto reif.
00:17:36: auch in die übernächste Ära zu gehen.
00:17:38: Das heißt, wir haben uns mit dem Eigentümer und einem unserer Beiräte, das ist der Professor Alois Knoll von der Technischen Universität in München, zusammengesetzt und haben darüber nachgedacht, wie können wir auf einer echten Applied, also Anwendungsebene, Kail-Lösungen entwickeln, die den Kunden dieses Unternehmens vielleicht auch dessen Kunden-Kunden das Leben viel, viel einfacher machen.
00:18:00: Und da haben wir eine ganze Reihe von Dingen entwickelt.
00:18:03: Also das ist wirklich bottom-up.
00:18:05: Wir fangen nicht oben an, wenn es wirklich war, und dann schauen wir, wie können wir es vermarkten, sondern umgekehrt.
00:18:09: Wir wissen ganz genau, was wir im Prozess bei unseren Kunden und Kunden der Kunden verändern möchten.
00:18:16: Und da freue ich mich schon riesig drauf, das dementsprechend umzusetzen.
00:18:19: Weil ich glaube, wenn das erfolgreich ist, dann haben wir so ein echtes kleines Leuchtungprojekt in Deutschland geschaffen.
00:18:24: Und wenn uns die anderen kopieren, umso besser, weil dann wissen wir, dass wir einfach was in Bewegung geschafft haben und hier eine Veränderung in die Wege geleitet werden, also der Transformation vom Feinsten.
00:18:37: Also für mich jetzt zusammengefasst heißt das, ihr sucht nicht nach Sanierungsfällen, sondern ihr sucht nach Perren, die wirklich Kompetenzen haben, die nicht jeder hat, also zweieinhalb mal besser als der Markt, aber eben im regionalen Markt ist ja, man sagt, es geht ja gar nicht besser, also das ist ideal.
00:18:56: Aber da dann eben das Thema Nachfolge nicht geregelt und vielleicht das Thema, ich sage es mal früher in Industrie, vier Punkt Null.
00:19:04: weiß gar nicht, wie man es heute nennt, gibt es das schon, fünf Punkt Null oder ist KI nicht Teil von vier Punkt Null, I don't know, auf jeden Fall zu sagen, wie kann man diesen Mittelstand nicht nur skalieren, sondern auch digitalisieren und sehr stark.
00:19:19: Vielleicht erzählt ihr nochmal die Logik, die euer Ansatz hat, ihr wollt ja nicht, wie das ein PE-Form macht, irgendwie eine Struktur aufbauen und dann nach fünf Jahren für den zweieinhalb bis X-Fachen Kaufpreis wieder verkaufen und ihr sagt, ihr wollt etwas Dauerhaftes aufbauen, ist das richtig?
00:19:38: Also unser Ziel ist, eine Industriebeteiligung aufzubauen.
00:19:41: Das heißt, wir kommen, um zu bleiben.
00:19:44: Deswegen ist es auch wichtig, ich sage mal, in welchen Bereichen sind wir aktiv?
00:19:47: Was für uns ein zentrales Thema war, war das Thema so Megatrends, um einfach die richtige strategische Ausrichtung zu finden.
00:19:56: Was ist in Deutschland oder im Dachbereich ein Treiber für die Zukunft?
00:20:02: Und so sind wir auf drei Bereiche gekommen.
00:20:05: Durch Zufall waren wir auch in den Bereichen früher aktiv, also kennen uns auch aus.
00:20:10: Das ist das Thema Smart Industries, also alles was Anlagen, Bau, Werkzeug, Bau, Automatisierungstechnik.
00:20:16: heißt, ist das eine Feld?
00:20:18: und das andere Feld ist Environment und Energy, also was mit Umwelt und Energie zu tun hat.
00:20:23: Da stehen wir auch in Europa vor großen Herausforderungen, wenn man sich die nächsten paar Jahre anschaut, ob das Klimaneutralität heißt, umstellen von Kohlenwasserstoff auf Wasserstoff.
00:20:33: Und wenn man das mal durchspinnt, da finden wir unheimlich viele Anwendungen, zum Beispiel Gebäude, Haustechnik.
00:20:40: Also nicht nur primäre Energieerzeugung.
00:20:42: Und das war so unser Suchfeld.
00:20:43: Und dann sind wir drüber gegangen und gesagt, was sind denn Unternehmen, wie es der Peter beschrieben hat vorhin.
00:20:48: So eine Größenordnung, dreißig, vierzig, fünfzig, Millionen Umsatz bis dreihundert Millionen Umsatz, die in den Bereichen aktiv sind.
00:20:57: Und da hat man einen riesen Vorteil, weil durch das Netzwerk, da kommen wir sicherlich nachher nochmal drauf.
00:21:02: wo einfach Tipps fließen, wo man sagt, redet man mit dem Unternehmen oder mit dem Unternehmer, nachdem es ja Familienunternehmen sind in der Regel, das Thema Nachfolge fast immer eine Rolle spielt, kann man da so einen schönen Einführungsprozess machen.
00:21:16: Das heißt, Energiefelder sind definiert oder die Businessfelder sind definiert, wo man hinwollen.
00:21:22: Das
00:21:22: sind Smart Industries, Environment Design und Energy.
00:21:27: Und die zwei wird man zusammenfassen, weil das ist relativ Die zwei letzten sind miteinander verkoppelt.
00:21:32: Und das ist eben das Ziel, die entsprechenden Unternehmen zu finden.
00:21:35: Du hast ja selber von gesagt, Michael, keine Restrukturierungsfälle.
00:21:38: Da geht viel auf und rein für wenig.
00:21:41: Sondern das ist vielleicht auch der Unterschied von uns zu Private Equity.
00:21:45: Viele Private Equity steigen ein und schauen nach einem billigen Unternehmen an Führungszeichen.
00:21:49: Bei dem billigen Unternehmen werden die Wente grün gestrichen statt weiß und nach vier, fünf Jahren wird es wieder verkauft.
00:21:55: Das fällt aber den Unternehmen eigentlich schwierig.
00:21:59: Wenn ich jetzt mit unseren zwei Unternehmen, die wir im engeren Fokus haben, redet, die wollen weiterhin in ihrer Region wohnen, die sind eigentlich mit ihrem Unternehmen groß geworden.
00:22:09: Ihr Herz schlägt für das Unternehmen und die sagen, ich kann mein Mitarbeiter nicht zumuten, ich kassiere jetzt Geld von euch.
00:22:15: Und in vier, fünf Jahren andere oder andere Private Equity werden dann wieder ein Preislabel draufdrücken und sagen, verkaufen wir es mal, machen wir einen Schnitt.
00:22:24: Und das ist halt nicht die Vorgehensweise, was bei denen gut ankommt.
00:22:27: ist eine Aussage, die heißt, ihr denkt eigentlich wie Unternehmer.
00:22:30: Wir sind ja auch Unternehmer.
00:22:31: Ihr denkt langfristig.
00:22:33: Ihr denkt drüber nach, die Unternehmen zu entwickeln.
00:22:35: Und was für uns wichtig ist, das Thema Performance spielt immer eine Rolle.
00:22:39: Da kann man immer was machen.
00:22:40: Aber das ist nicht der große Hebel.
00:22:41: Der große Hebel findet über Innovation statt.
00:22:44: Dass man sagt, ich denke mal über neue Produkte, über neue Technologien, über neue Märkte oder über neue Geschäftsmodelle nach.
00:22:51: Und das ist der Werthebel.
00:22:52: Wir haben mal vorhin das Thema KI angesprochen.
00:22:55: Das nennen wir so industrielle, integrative Digitalisierung.
00:22:58: Klingt wie besser, weil KI, ich will nicht sagen, dass es abgelutscht klingt, aber es gibt zumindest in den nächsten eineinhalb Jahren bestimmt Schwierigkeiten als KI-Unternehmen aufzutreten.
00:23:10: Und das ist auch wesentlich einfacher.
00:23:14: in dem Prozess, dass man sagt, was will ich eigentlich tun?
00:23:17: Ich will die wesentlichen Prozesse voranbringen im Unternehmen und nicht schöne Software-Lösungen entwickeln, die keiner braucht.
00:23:23: Aber ich glaube, da kann Peter doch wesentlich dazu mehr erzählen.
00:23:26: Ja, mir ist gerade aufgefallen, dass wir mit dir, Michael, ja sehr viel gemeinsam haben, weil wir sind der Meinung, dass in diesem Unternehmen so viele Ressourcen schlummern.
00:23:38: dass wenn du den Handeln und Personen sehr viel mehr Freiräume gibst, Way to New Work, du unglaublich viel freisetzen kannst.
00:23:47: Also wir treten eigentlich an, um diese Potenziale freizusetzen, nutzbar zu machen und wir glauben, dass das auch volkswirtschaftlich einfach das ist, was das Land und die Region im Moment braucht.
00:23:58: Ich habe da zwei Vertiefungsfragen.
00:24:00: Einmal die Frage, was genau, also ich die, die, die Logik auf ein einzelnes Unternehmen zu schauen, so vorzugehen, klingt total richtig und klug und mit dem Background, den ihr habt, klingt ihr auch extrem glaubwürdig.
00:24:17: Was ist eure These dahinter daraus, eine Industrie Holding zu machen mit mehreren solchen Unternehmen, dass ihr einfach sagt, man kürzt ab oder man hat so Energie.
00:24:27: Was sind so die Hebel, die euch da war, hofft?
00:24:29: Strategischer
00:24:30: Relevanz.
00:24:31: Ja.
00:24:31: Sichtbarkeit.
00:24:32: Ganz wichtig.
00:24:34: Wenn du was verändern wirst, musst du gesehen werden kannst du nicht nachgeräumt ist jetzt das falsche Wort aber du weißt was ich mein kannst du nicht das Vorbild dienen und das ist auch mit anderen betriebswirtschaftlichen Faktoren verknüpft.
00:24:55: Ich meine, du musst dir vorstellen, wie viel bürokratischen Aufwand den Mittelstandsunternehmern, was ISG Reporting, was Lieferkettengesetz, was statistische Meldungen und und und betrifft, dann die Anbindung über EAP-Systeme in Vor- und Nachgelagerteinheiten.
00:25:13: Wir wollen in Wahrheit den Unternehmern, das Abnehmern in der Holding.
00:25:19: Das heißt, du hast ein Shared Service Center, Und die kümmern sich wirklich um das ESG-Reporting.
00:25:23: Und das ist so aufgesetzt, dass du über KI gesteuert möglichst wenig administrativen Aufwand produzierst und möglichst viel operativen Aufwand.
00:25:34: Ich meine, das ist doch wunderschön, wenn du siehst, wir haben vorher einen CO²-Ausstoß von X und anschließend einen von X minus zehn Prozent.
00:25:42: Das ist ja unglaublich motivierend.
00:25:43: Und mir ist es wichtiger, unsere Ressourcen kümmern sich um diesen Effekt als um die Administration.
00:25:50: Die Unternehmen, die wir kaufen, sind extrem gut in ihrer Leistungserstellung.
00:25:55: Und wir wollen sie bei allem, was nicht unmittelbar diese Leistungserstellung dient, soweit unterstützen, soweit Synergien schaffen, soweit zusammenfassen.
00:26:04: Dass das, also Du-Läufer sind großes Wort, aber möglichst frictionsfrei funktioniert und Ressourcen für das Wachstum, für Kundenbetreuung und freisetzt.
00:26:15: Das habe ich verstanden.
00:26:17: Das klingt extrem smart.
00:26:19: Lass es nochmal auf Professor Knoll gucken, tun.
00:26:22: Also tun groß eine ja wichtigen großen technischen Universitäten.
00:26:26: Wie seid ihr auf den gekommen?
00:26:27: Was kann der genau?
00:26:28: Also ich weiß es aber auch so hören und hören vielleicht nicht alle.
00:26:31: Also für alle, die ist mal interessiert.
00:26:34: Es gibt wunderschöne AI-Einkopierungen, die kann jeder webmäßig einsehen.
00:26:41: Und wir sind, ich nenn's mal durch Zufall auf ihn gekommen.
00:26:45: Also Da hat Zufall und Glück eine Rolle gespielt.
00:26:47: Wir haben uns kennengelernt in München und dann festgestellt, die Interessen sind relativ ähnlich, Unternehmen weiterzuentwickeln und unsere Ansätze sind eigentlich die Themen, die er bei anderen Kollegen oder bei anderen Unternehmen vermisst.
00:27:04: Sein Hauptproblem ist, ich kann tolle Softwareentwickler in den Markt entwickeln, die können tolle Programme schreiben.
00:27:13: Die nutzen wunderschöne, large Language-Modelle.
00:27:18: Aber warum nutzen sie die?
00:27:20: Die wissen nicht, wie die Prozesse lauten.
00:27:22: Und die Verknüpfung zwischen ihm und uns steht dahin, dass man sagt, wir fokussieren die Prozesse in den Unternehmen.
00:27:29: Und die Prozesse, die wichtig sind für ein Unternehmen, die das Unternehmen voranbringen, die Innovation betreffen oder die auch einfach Arbeitsläufe reduzieren.
00:27:38: Das ist der erste Fokus, den wir realisieren.
00:27:40: Und darum auch der Weg, dass man sagt, wenn man eine Einheit schafft, von einem Unternehmen, das vielleicht fünfzig Millionen Umsatz macht, und jetzt schauen wir, welche ähnlichen Unternehmen, drum unsere Fokussierung auf die drei oder zweieinhalb Bereiche.
00:27:53: Ich bleibe bei Smart Industries.
00:27:55: Die Prozessabläufe sind bei allen Unternehmen relativ ähnlich in dem Segment.
00:28:00: Das heißt, was man einmal gewonnen hat, kann man relativ schnell, Neutron, schuld mir sagen, jetzt skalieren und auf andere Unternehmen übertragen und den Benefit relativ schnell erschließen.
00:28:10: Und es ist ein Wettbewerbsvorteil, wenn es um Daten geht, da müssen andere Unternehmen viel, viel tun, um das zu kriegen.
00:28:18: Das heißt, das, was wir von jetzt erst noch ausgearbeitet haben, Shared Service Center, all das, was ähnlichen Unternehmen abläuft, was in Deutschland ja auch als ein großer Hemmschuh gesehen wird, viel Bürokratie, Reportingaufwand, der jetzt vielleicht in Teilen etwas vereinfacht werden soll, aber erst mal gucken.
00:28:36: Da seht ihr die große Chance zu helfen und das dann quasi mit einem Prof.
00:28:42: Knoll und Team als Turbo, der das Ganze dann eben
00:28:45: auch... Genau, das ist der Turbo Booster, der das beschleunigt.
00:28:47: Ein kleines Beispiel, wenn ich jetzt Einkaufsprozesse anschaue, ob ein Unternehmen fünfzig Millionen macht, kaufen sie vielleicht fünfundzwanzig Millionen ein.
00:28:54: Wenn die gleiche Gruppe vierhundert Millionen macht, kaufen sie zweihundert Millionen ein.
00:28:58: Das heißt, ich bekomme Quaddefinition über das größere Volumen, erstens mal bessere Preise.
00:29:02: Ich wäre als kompetenter Abnehmer mehr wahrgenommen als als kleiner Lieferant.
00:29:09: Und die Unternehmen, die haben alle mit den gleichen Themen zu kämpfen.
00:29:12: Das heißt, die brauchen Ersatzteile, die sind keine Großziehernfertige.
00:29:16: Das heißt, die müssen klein Volumene beschaffen, haben vielleicht ein hohes Mix.
00:29:20: Und das ist die ideale Umfeld für die integrative industrielle Digitalisierung, die Unternehmen dazu unterstützen und die Personen in den Unternehmen zu befähigen, sich um die wesentlichen Themen zu kümmern.
00:29:32: Das heißt, uns geht es weniger um das Thema Mitarbeiterabbau.
00:29:36: Das ist der falsche Weg.
00:29:37: Aber Ich kann die Unternehmen weiterentwickeln und weiterentwickeln, heißt er bei uns.
00:29:41: Wir wollen eine Umsatz- oder eine Wertsteigerung in den Unternehmen reinbringen.
00:29:45: Und dazu braucht man den Weg.
00:29:47: Gibt es da Vorbilder in Deutschland, im Ausland, wo ihr sagt, da gibt es schon, wie man das eh nicht macht?
00:29:53: Oder ist das ein Weg, wo ihr sagt, nee, so konsequent wie wir das da bauen wollen?
00:29:57: Also
00:29:57: so konsequent wie wir das bauen gibt es keinen, weder im Ausland noch in Deutschland.
00:30:01: Weil die meisten kommen von anderen, die sagen, es gibt ganz bekannte Unternehmen, die irgendwo im Schwäbischen sitzen.
00:30:05: Die werden hoch.
00:30:07: millionenhaft bewertet und machen geringen umsatz.
00:30:10: die kommen genau aus den thema raus.
00:30:12: sie haben was schönes entwickelt aber das will kein mensch oder braucht kein mensch.
00:30:15: und wir gehen den anderen weg.
00:30:16: was braucht es unternehmen um erfolgreich zu sein und die werte und die wert vorstellungen zu entwickeln?
00:30:24: und dann kann man es einsetzen und dann wird es auch akzeptiert.
00:30:27: und wir haben den riesen vorteil.
00:30:28: Dadurch, dass wir Eigentümer von den Unternehmen sind, brauchen wir die Eigentümer nicht überzeugen, dass sie den Weg mitgehen.
00:30:34: Das ist auch so ein Hemmschuh, der im mittelständischen Unternehmen oft vorkommt.
00:30:40: Wie Peter Voran angesprochen hat, viele Unternehmen sind auf ihre Produkte fokussiert.
00:30:44: Aber das Prozesse-Thema ist einfach mitgelaufen oder hat sich irgendwie entwickelt.
00:30:49: Und da kommt wieder ein klarer Fokus drauf auf die Produktinnovation, auf die Markt Innovation auf die Technologie Innovation begleitet von Prozess Innovation.
00:31:00: Klingt spannend.
00:31:01: und wenn wir noch mal vielleicht auf die Größenordnung zurückgehen und uns dann von da noch mal bewegen in eure theoretische Pipeline, also wir sprechen über Unternehmen von fünfzighundert bis dreitausend Mitarbeitern.
00:31:15: Wir reden über fünfzigtausend Unternehmen insgesamt, die mehr als die Hälfte des oder ungefähr die Hälfte des Bruttoinland-Produktes machen.
00:31:24: Da haben natürlich nicht alle, neunundzwanzig bis neununddreißig Prozent und nicht alle sind in der Industrie, sondern auch Dienstleisten, aber theoretisch habt ihr ein Gefühl dafür, wie viele Unternehmen theoretisch für euch in Frage kommen.
00:31:35: in Deutschland, was schätzt ihr?
00:31:36: Ich denke,
00:31:36: die im engeren Kreisen sind drei bis dreihundert bis tausend Unternehmen.
00:31:39: Dreihundert, aber immerhin dreihundert bis tausend Unternehmen, ja.
00:31:42: Und die sind vor allem für normale Private Equities nicht interessant, weil sie noch zu klein sind.
00:31:47: Oder ... zu groß für die kleinen Private Equities, die sich dann in Beträgen umschauen von fünf Millionen, zehn Millionen Umsatz.
00:31:54: Und die normalen Private Equities schauen eher nach Unternehmen, die dann deutlich über fünfhundert Millionen machen.
00:31:59: Also da haben wir schon einen Alleinstellungsmerkmal.
00:32:02: Auch mit dem Ansatz, die Unternehmen weiterzuführen und nicht nach vier, fünf Jahren wieder zu veräußern.
00:32:07: Wie muss man sich vorstellen, wie ist die... Ich weiß gar nicht, wie das richtige Wort ist.
00:32:14: Finanzierungslogik dahinter.
00:32:16: Also ich habe aus einer ersten Gespräch eine Erinnerung, dass ihr ja auch nach Unternehmen, Männern und Unternehmern sucht, die durchaus ja skin in the game behalten wollen.
00:32:24: Also ihr wollt ja nicht quasi Unternehmen zu hundert Prozent übernehmen, oder aber Rückbetagen, erklärt mal was da so, bevor ich was Falsches sage, euer Ansatz ist.
00:32:33: Ja, also viele der Unternehmer sind so zwischen Mittefünfzig und Mittesechzig, die verkaufen wollen.
00:32:40: auf der erste oder zweite Generation, also so eine Gründerwelle, die in den neunzig Jahren sehr stark stattgefunden hat, die jetzt darüber nachdenken, sich nicht zur Ruhe zu setzen, aber was anderes zu machen.
00:32:53: Und die sind mit den Unternehmen noch sehr eng verbunden.
00:32:57: Was wir anbieten, ist hier eine Begleitung als Fachbeirat über ein oder zwei Amtsperioden, vier oder acht Jahre.
00:33:05: und eine Rückbeteiligung an der Holding.
00:33:07: Warum die Rückbeteiligung an der Holding?
00:33:09: Weil damit das große Interesse besteht, das gesamte Vehicle nach vorne zu bringen.
00:33:14: Also du kommst raus aus diesem Segmentsdenken hin zu einem umfassenden Denken.
00:33:20: Und der Name ARCAT, ich weiß nicht ob du das fragen wolltest, aber ich sag's jetzt mal.
00:33:25: Steht noch weisste, ja?
00:33:26: Er kommt
00:33:26: ja von ARC, also der Bogen auf englisch oder französisch dieses umfassende Denken, also quasi vom Entlieferanten zum Entkunden zu denken und auf welcher Stelle wir stehen.
00:33:37: Oder wenn du das Kleiner sehen möchtest, wie ist ein Gesamtunternehmern aufgestellt?
00:33:44: Wie kann man es optimieren?
00:33:45: Wie kann man diese Ordnung herstellen, dass dieses Unternehmern im besten Fall Weltmarktführer wird?
00:33:52: Da kann man einmal durchatmen.
00:33:55: Eine spannende Strategie.
00:33:57: Was sind so für euch jetzt, wie viele Jahre seid jetzt am Start mit der Idee?
00:34:01: Wie seit wann arbeiten Sie
00:34:02: drinnen?
00:34:02: Ja, also wir arbeiten doch schon einige Zeit dran, spannende Reise.
00:34:06: Am Fundraising sind wir jetzt seit Mai, Juni, das sind jetzt mal sechs Monate irgendwo.
00:34:12: Das fahren wir gerade ganz intensiv vor.
00:34:14: Ja.
00:34:16: Was sind so die Feedbacks, die ihr kriegt in neuen Gesprächen?
00:34:20: Wie wird diese Idee gesehen?
00:34:22: Also ich habe ja gerade so zum Einstieg gesagt, wie ... Die Negativ-Erfühle auf unser Land auch gucken.
00:34:26: Also musst du doch eigentlich bei sowohl den Investoren als auch den Unternehmen ganz stark Hoffnungen auslösen, weil die Logik eine interessante ist.
00:34:37: Erzählt mal ein bisschen, was was hört ihr so, was kriegt ihr gespiegelt über die
00:34:40: Idee?
00:34:40: Ja, das ist eine spannende Frage.
00:34:43: Vielleicht auch, wenn ich die letzten paar Monate mir anschaue.
00:34:46: Also die Stimmung war, ich sag mal Anfang dieses Jahres sehr, sehr gedrückt.
00:34:50: Also was in Deutschland wollte, was machen.
00:34:54: Du liest ja permanent was wir alles nicht können, was Blödsinn ist, aber das ist in der Köpfe der Leute drinnen.
00:35:00: Das hat sich ein Stück weit gedreht.
00:35:02: Also in den Kreisen, mit denen wir sprechen, erkennt man bereits, welches Potenzial da drinnen ist.
00:35:10: Man prüft es ja genau in welche Richtung das geht und man gewinnt mehr und mehr Vertrauen in dieses Modell.
00:35:16: Man kann ja nicht davon ausgehen, dass du das einmal vorstellst und dann sagt jemand, Tess Huber, da bin ich dabei, das mache ich.
00:35:23: sondern das ist einfach eine Reise, die man gemeinsam macht, wo man auf einer sehr sachlichen Ebene Argumente austauscht, Daten vorlegt, dementsprechend zur Prüfung freigibt und am Ende dieses Prozesse steht dann eine gelungene Kapitaleerhöhung.
00:35:43: Was ich mir vorstelle so, ich habe jetzt Freunde, die im Bereich VC und Private Equity unterwegs sind, Das, was ihr macht, ihr macht ja einen ganz anderen Neuigkeitsgrad.
00:35:55: Also, wenn ihr jetzt ein erfahrener PE-Manager irgendwann sagt, ich mach jetzt meinen eigenen Fond und der hat vorher einen guten Track-Rekord gehabt, der konnte ja jetzt, sagen wir mal, bei den letzten zwanzig Jahre sich hinstellen und dann haben die schnell irgendwie hundert, zweieinhalb Millionen eingesammelt und dann geht's irgendwie los und mal klappt's, mal nicht.
00:36:13: Das ist so wie auch VC gelernt.
00:36:17: Ich selber weiß, wie schwer es auf der anderen Seite ist.
00:36:20: diese Menschen für sich zu begeistern.
00:36:22: Aber ich stehe mir das bei euch schon noch mal anders vor, weil die Logik, wir wollen das aber gar nicht verkaufen, wir wollen fast für dieses, du hast ja auch Peter Muhr, du hast auch gesagt, auch aus dem Antrieb heraus, auch dem Land irgendwie, weil ihr sagt, wir glauben, dass das dem Land auch gut tut, verfängt die Geschichte.
00:36:38: Also gibt es da, also gerade bei den... Inhaber geführten Unternehmen, also auch viele geben die sagen ja geil, oder ist das schwer zu erklären?
00:36:45: Bei den Inhaber geführten Unternehmen ist es, glaube ich, einfacher zu erklären.
00:36:48: Als bei den Investoren?
00:36:49: Als
00:36:49: bei den Investoren, wenn ich einfach letztes Jahr anschaue, da hat man mit einer bekannten Kapital-Sammelstelle, der Namen spielt jetzt keine Rolle, gesprungen, und gesagt, euer Konzept ist wahnsinnig interessant.
00:37:00: Aber Leute, ich habe fünfundzwanzig Jahre meinen Kunden erklärt.
00:37:05: Das Closed End des Non-Plus-Ultra-S.
00:37:08: Nach fünf, zwanzig Jahren erkläre ich, dass es keinen Kunden mehr.
00:37:10: Dass es noch eine andere Alternative gibt.
00:37:12: Und die Schöne war, heute ist eine WhatsApp-Rein gekommen, von der, die das ausgesprochen hat.
00:37:18: Und er gesagt, lass uns einfach mal zusammensetzen.
00:37:20: Ich bin von meiner Kapitalsammelstelle weg.
00:37:22: Ich mache jetzt was anderes.
00:37:24: Ihr interessiert mich.
00:37:25: Und da merkt man einfach, ich sag mal, man muss die richtigen Personen ansprechen.
00:37:29: Das ist uns auch, wie Peter jetzt gesagt hat, wir sind seit Mai, Juni intensiv mit den richtigen Personen im Gespräch.
00:37:36: Wenn ich das letzte Jahr anschaue, war mir, ich sage nicht mit den falschen Personen im Gespräch, aber die Erwartungshaltung der Person war anders.
00:37:43: Ich muss jemanden finden, der sich darauf einlässt, sagt ich Unternehmerische Verantwortung für Deutschland.
00:37:49: Ich will deutsche Unternehmen oder Unternehmen im Dachbereich weiterentwickeln.
00:37:54: Das ist für mich ein Wert, den ich mitgebe.
00:38:00: Ja, das ist so ein bisschen, wenn ich jetzt mal so auf die Jungunternehmerwelle der letzten Jahre gucke, auch teilweise auf Podcast Gäste gucke, zum Glück nicht so viele, aber wir hatten immer wieder auch so Leute dabei, die eigentlich noch bevor das Unternehmen gegründet ist, schon über ihre Hexenstrategie nachdenken.
00:38:18: Und das ist so eine Mentalität, die ich finde auch über die sozialen Medien getrickert wird, also du kannst ganz schnell mehr der werden, so hier kooperiert, also auch gerade der Blick auf Amerika, auf Silicon Valley, ich finde da kommen so die falschen Vorbilder, also dieses ich kann über Nacht schwer reich werden und dann raus und das... Das ist ja genau was anderes, was ihr macht.
00:38:42: Das ist ja eben zu sagen, nee, wir sind eher in der Familienleggesiehrichtung unterwegs.
00:38:47: Wir wollen etwas machen, was Bestand hat, Struktur hat und eben nicht dauernd nachdenken, bevor das Ding fliegt.
00:38:53: Wie werde ich es danach schnellstmöglich wieder los?
00:38:55: Ich glaube, das ist so etwas, was in den Köpfen sich dann auch drehen muss.
00:38:58: Das muss ich drehen.
00:38:59: Ich sage mal, ich will jetzt nicht negativ über Start-ups reden, aber es
00:39:03: funktioniert
00:39:04: gut.
00:39:04: Wenn der ihn nicht in den Start-up macht, der ist innovativ, kreativ.
00:39:08: Ab einer gewissen Größenordnung, wenn genügend Mitarbeiter außen sind, scheidet sich ja die Schwelle, geht ein Start-up weiter, schaff ich es in eine...
00:39:14: Das schafft das der Gründer.
00:39:15: Das ist ja ganz oft das Start-up voll.
00:39:17: Das geht aber mit der Gründer, das ist nicht mehr die richtigen Person.
00:39:19: Auch das gibt es ja auf jeden Fall.
00:39:20: Und wenn ich mir die Unternehmen von uns anschaue, die waren, früher hätte ich genauso gesagt, wie die gegründet waren, waren die Start-ups, haben aber ein Unternehmer gehabt, der das Unternehmen über die Start-up-Phase hinausgeführt hat, der die Idee weiterentwickelt hat.
00:39:34: Jetzt sind wir halt eine Generation oder zwei Generationen in den Unternehmen.
00:39:37: weiter, aber
00:39:38: die
00:39:39: fundamentale Entwicklung.
00:39:41: Was ist wichtig für ein Unternehmen?
00:39:44: Was ist wichtig für mein Umfeld?
00:39:46: Die Frage konnten die beantworten.
00:39:47: und die führen die Unternehmen heute nach dreißig, vierzig, fünfzig Jahren immer noch erfolgreich.
00:39:52: Und da müssen einige Start-ups erst mal zeigen, dass sie das können.
00:39:55: Ja, also ich habe ganz spannend, ich habe einen Zweiswöhne.
00:39:59: Der ältere Sohn hat ein großes Hebel für der S.M.K.R.I.
00:40:03: tätig, aber der hat einen.
00:40:04: Ich habe gesagt, Papi, eigentlich hätte ich Wirtschaftshistoriker werden wollen und müssen, aber das wird nur an der Uni, es wird so schlecht bezahlt.
00:40:12: Und er hat sowohl im Bachelor als auch im Master Familienunternehmen untersucht.
00:40:19: Im Bachelor hat er geguckt, wie unterschiedlich gehen Familienunternehmen im Vergleich zu Start-ups mit dem Thema Angst um.
00:40:28: In der Masterarbeit, Oskar, wenn du das jetzt hörst, und ich sag's falsch, bitte verrat mich nicht, aber in der Masterarbeit ging's darum, wie sind mittelständische Unternehmen eigentlich früher mit Krisen umgegangen, vergleichst du heute mit Corona?
00:40:43: Also wirklich abgefahren, ist da in die Archive und Museen eingestiegen und der ist ein richtig großer Fan von diesem Thema Familienunternehmen.
00:40:53: Wir haben auch einen Bekanntenkreis Familienunternehmen mehr Rinnen und Unternehmer, und wenn man die so reden hört über, wie entschieden wird, wie geguckt wird, wie Familienvermögen übertragen werden, wo wirklich immer man sagt, okay, wir wollen die Unternehmen enkelfähig machen.
00:41:13: Das ist eine völlig andere Angehensweise.
00:41:15: Und das finde ich so spannend.
00:41:16: Und ich würde gerne nochmal, dass wir, wir haben jetzt die Finanzierungsseite, glaube ich, ganz gut angeguckt, dickes Brett, aber nochmal die Seite der potenziellen Unternehmen.
00:41:30: Wie weit seid ihr da?
00:41:30: Wie viel habt ihr euch schon angeguckt?
00:41:32: Wie viel Unternehmen habt ihr schon richtig mal so gescreen?
00:41:35: Also angeschaut haben wir uns bestimmt zehn Unternehmen.
00:41:38: Intensiv.
00:41:39: Also
00:41:39: richtig angeschaut.
00:41:40: Wenn ich die Unternehmen anschaue, wo wir dann Potenzial sehen.
00:41:44: sind wir aktuell mit zwei ziemlich intensiv verbandelt und zwei stehen so auf der längeren Liste.
00:41:49: In Summe reden wir da über ein Einkaufsvolumen von fünf bis siebenhundert Millionen Eigenkapital,
00:41:54: also
00:41:54: auch nicht wenig.
00:41:56: Was für mich, ich sage mal das, was du vorhin gerade gesagt hast vor ein paar Jahren, ist mir mal eine Studie reingekommen.
00:42:00: Was haben eigentlich Unternehmen richtig gemacht, die älter als zweieinhalbzig Jahre sind?
00:42:05: Und das sind
00:42:07: eigentlich drei, vier Themen reingekommen.
00:42:09: Die Unternehmer waren nie Patriarchen.
00:42:13: Haben ihr Unternehmen nicht dominiert?
00:42:15: Die haben sich die richtigen Mitarbeiter ausgesucht, die ihre Ideen weiterbringen.
00:42:20: Die haben die Märkte angeschaut, die Potenzial haben.
00:42:23: Haben wir also auch das Unternehmen evolutionär weitergeführt.
00:42:30: Und die haben immer einen Kundenfokus gehabt.
00:42:32: Was könnte der Kunde wollen?
00:42:34: Und dagegen war gespiegelt, das sind vielleicht zehn Unternehmen gewesen, die da berücksichtigt wurden.
00:42:38: Und dann sind noch mal so zehn Unternehmen dran gewesen, die die ersten vierzig Jahre nicht überstanden haben.
00:42:45: Und was waren die Ursachen, dass sie nicht überstanden haben?
00:42:47: Und es waren eigentlich genau Fehler in den fünf oder sechs Kategorien, dass da irgendwas schräg gelaufen ist.
00:42:54: Dass man Innovation zu früh gebracht hat zum Beispiel, da war der Markt noch nicht da.
00:42:59: Und das sind halt Themen, was für uns wichtig ist, wenn wir uns die Unternehmen anschauen.
00:43:03: Es sollten keine Patriarchen sein, weil das sind die Unternehmen nicht gewohnt, wenn der Patriarch weg ist, das Unternehmen.
00:43:09: Also wenn die Patriarch, dann meinst du auch, die
00:43:11: Kommande
00:43:12: und Kontrolle.
00:43:13: Ich weiß alles, ich kann alles.
00:43:16: Und das ist ein Unternehmen, das wir uns gar nicht anschauen.
00:43:18: Das kann noch so gut Ergebnis bringen, aber das sind Themen, die wir außen vorlassen.
00:43:24: Was für uns wichtig ist, wenn wir einen Blick auf das Team bringen, wie fähig ist die erste oder die zweite Ebene?
00:43:31: Können die Ideen entwickeln?
00:43:33: Und da haben wir uns angewöhnt, Workshops zu machen mit denen.
00:43:37: Um einfach mal so eine Response zu kriegen.
00:43:39: Und aber auch zu... Norddeutsch wird uns sagen, Challengen.
00:43:43: Ich denke an das eine Unternehmen, wo man gesagt hat, ich wünsche, ihr habt euch in den letzten zwölf Jahren verdreifacht.
00:43:47: Was müsst ihr tun, in vier Jahren auch euch zu verdreifachen?
00:43:51: Da wird man erst mal intensiv angeschaut und sagt, naja, ihr seid Arche an Private Equity, das geht ja gar nicht, die Frage.
00:43:57: Man sagt, mach mal was anderes rum.
00:43:59: Ihr nehmt euch drei Wochen Zeit?
00:44:01: Wir auch.
00:44:02: Und dann treffen wir uns wieder.
00:44:03: Und beide
00:44:04: kommen mit den Ideen?
00:44:04: Und beide kommen mit den Ideen mit rein.
00:44:06: Und da haben die dann festgestellt, es waren drei Geschäftsführer, die liegen ja gerade so weit weg.
00:44:12: Also wir hatten noch eine Idee mehr als die.
00:44:14: Und der erste Satz von dem See-over, wir sind leider nicht auf Vertreifachung gekommen, aber eine Vertreifachung trauen wir uns zu.
00:44:22: Mit denen und den Themen.
00:44:24: Und da merkt man einfach, ich sage mal, in den meisten Unternehmen müssen die Leute lernen, wieder strategisch zu denken.
00:44:30: oder sich Raum für die Strategie zu schaffen.
00:44:32: Weil wenn ich nur am Laufen bin, lauf ich, ich schau, dass das operative läuft, aber ich kann mich nicht um die Weiterentwicklung kümmern.
00:44:41: Und das sind interessante Unternehmen, wo man sagt, da ist Potenzial, auch mal über Themen nachzudenken.
00:44:45: Innovation war vorhin das Stichwort von mir.
00:44:47: Wie kann ich Innovation in das Unternehmen mit reinbringen?
00:44:51: Super.
00:44:52: Wenn man jetzt nochmal auf diese Logik guckt, wir sind in Deutschland, wir haben in Deutschland diese große Zahl von Hidden Champions, ihr habt beide verdiente Karriere in der Mittelstand gemacht, Peter, du hast erzählt, viele Mausen gewesen, viele andere Sachen gesagt.
00:45:07: Was würdest du sagen, sind die zentralen beschreibenden Faktoren, die jetzt den deutschen Mittelstand vielleicht unterscheiden von anderen Ländern?
00:45:20: Also in den anderen Ländern gibt es eigentlich keinen deutschen Mittelstand?
00:45:24: Ja, klar, aber was da gibt es dann?
00:45:28: Da gibt es entweder große Unternehmen oder kleine Unternehmen.
00:45:31: Aber diese Segmentgröße gibt es nicht so.
00:45:33: Ja, die
00:45:34: gibt es dann nicht so.
00:45:34: Und die Innovationstreiber sind entweder in einem ganz kleinen Bereich oder in einem großen Bereich im Ausland.
00:45:40: Und bei uns findest du viele Unternehmen, die halt den mittleren Bereich, der für uns Interessantes abdecken.
00:45:45: Die heißen nicht umsonst zum Teil jetzt schon Hidden Champions.
00:45:48: Die kennt kein Mensch.
00:45:50: Wir haben ja vorhin über das eine, fünfzehn Millionen Unternehmen gesprochen.
00:45:54: was eigentlich eine Leistung anbietet, die weltweit nachgefragt wird, aber kein Mensch kennt das Unternehmen.
00:45:59: Und es ist für uns ein zentrales Thema, ein Unternehmen zu beurteilen.
00:46:03: Wenn es noch nicht hitten Champion ist, hat es das Potenzial, den Champion zu wehren.
00:46:08: Das Hitten würde ich streichen, weil man kann sich nur weiterentwickeln, wenn man bekannt ist.
00:46:12: Und es ist auch so ein Thema, was viele Mittelständler in Deutschland, ich sage mal, muss es sich etwas schwer tun mit dem Leben.
00:46:22: Man kann Gutes tun, man muss es aber kommunizieren, dass man Gutes tut.
00:46:25: Wenn ich nur im verborgenen lebe, komme ich nicht richtig weiter.
00:46:29: Wenn du was verändern willst, musst du gesehen werden.
00:46:31: Den Satz, das wird die Überschrift für dieses Volk ist nicht ganz
00:46:34: toll.
00:46:34: Ich würde das auch noch ein paar Punkte
00:46:36: dazu.
00:46:38: Da gab es ja mal im letzten Jahrhundert sowas wie die deutschen mittelständischen Tugenden.
00:46:43: Das heißt der Unternehmer, der sich persönlich um das Wohle gehen, das Unternehmern seiner Kunden, der Produkte, seiner Mitarbeiter und so weiter kümmert.
00:46:51: Und das ist ein ganz wichtiger Wert.
00:46:54: Das heißt, das sind ja Mitarbeiter, die über Jahre, die Jahrzehnte manchmal in strukturahmen Gebieten sind, wo jemand, wenn es wirtschaftliche Entwicklung gibt, die nicht positiv verläuft, schaut, dass ein Personal so lang wie möglich im Hause behält, weil er einfach sagt, wenn es dann losgeht, habe ich die Ressourcen, kann nach vorne gehen.
00:47:14: Diese Unternehmen sind oft mit kaum Fremdkapital finanziert.
00:47:18: Wir haben Unternehmer gesehen, wo der Bilanz um eineinhalb Millionen Kondokurent und zehn Millionen Bankguthaben gestanden ist.
00:47:25: Also, die sind wirklich unabhängig von, also unabhängig von äußeren anderen Flüssen ein großes Wort, aber von verschiedenen Dingen, die anderen Unternehmen das Leben schwer machen oder zu deutlichen Verwerfungen führen können.
00:47:39: Da ist eine Langfristigkeit mit dabei, das ist eine regionale Verwurzeltheit mit dabei, das sind Unternehmen, die sehr eng mit ihren Zulieferern zusammenarbeiten.
00:47:49: Und es hat alles eine Berechtigung.
00:47:51: Es hat eine Berechtigung kurzfristig, sage ich mal, Unternehmen hochzuziehen und zu schauen, wie kann ich sie verkaufen.
00:47:57: Aber es ist eine ganz andere Reise oder eine ganz andere Herangehensweise zu sagen, eigentlich interessiert mich das langfristig zu entwickeln.
00:48:03: Eigentlich ist es schade, eine Unternehmen nach vier, fünf Jahren.
00:48:06: Verkaufen zu müssen, weil das einfach in Verträgen so vorgesehen ist, ist doch viel spannender zu überlegen.
00:48:10: Wie kann ich dann die nächste Ebene hier anstreben?
00:48:13: Wie kann ich hier zu kaufen?
00:48:14: Wie kann ich integrieren?
00:48:15: Wie kann ich durch das nächste Stückchen Markt mehr holen?
00:48:19: Und das ist das, was uns antreibt.
00:48:22: Ich glaube, das ist auch das Stichwort gewesen, wenn ich mal die Unternehmen entwickeln anschaue.
00:48:26: Warum macht Private Equity eigentlich keine Unternehmensentwicklung?
00:48:29: Wenn ich nach fünf Jahren Unternehmen verkaufen will, stecke ich am Anfang kein Geld rein, was ich nicht innerhalb der fünf Jahre wieder verdienen kann.
00:48:35: Wenn ich über Innovation nach dem Produkt oder Technologie kann, das schon länger dauern.
00:48:39: Also langfristig Orientierung, langfristig nachgedacht und eine nachhaltige Unternehmensführung.
00:48:44: Das ist, glaube ich, der wesentliche Unterschied zwischen uns über eine Industriebeteiligung und normal Private Equity.
00:48:51: Ich würde gerne nochmal auf das, was wir eigentlich nicht so streifen wollten.
00:48:56: Wir wollen jetzt niemanden basten.
00:48:57: Wir wollen nicht in dieses Horn.
00:49:00: Es wird alles schlimmer und wir müssen nach Dubai auswandern.
00:49:02: Das wollen wir überhaupt nicht hin, weil wir das alle nicht wollen.
00:49:05: Ich liebe es, in diesem Land zu leben.
00:49:06: Es ist immer ganz spannend, wenn Leute wirklich mal anfangen und sich zu überlegen, wohin könnte man denn auswandern, ganz schnell feststellen.
00:49:14: Ja, so richtig viel geiler ist es dann auch nicht in so wahnsinnig vielen Ländern.
00:49:18: Aber wir haben ja schon strukturelle Themen.
00:49:21: Wir haben eine Staatsquote, die zu hoch ist.
00:49:23: Wir haben einen Krankenstand, der zu hoch ist.
00:49:26: Ich glaube, der auch was mit der Gesetzgebung zu tun hat.
00:49:30: Wir haben eine Politik, die nicht richtig in allen Punkten bankt.
00:49:36: Wenn ihr euch jetzt was wünschen dürftet für die Zukunft, also von politischen Entteilungsträgern, von Verbänden und so was, was wären so Themen, wo ihr sagt und da auch positiv, wir wollen eben nicht baschen.
00:49:46: Was, was muss passieren?
00:49:47: Was, was müssen wir stärken?
00:49:49: Ich meine, wir haben noch tolle Universitäten, müssen wir mehr in Bildung stecken.
00:49:51: Was, was wünscht ihr euch?
00:49:54: Also wenn ich meine universitäre Bildung anschaue, ich habe zwar einen Abschluss gemacht.
00:49:59: Ich habe gewisse Grundkenntnisse mitgenommen, aber das wahre Leben habe ich erst im Beruf kennengelernt.
00:50:03: Also auch das Thema Unternehmensführung.
00:50:06: Tolle Vorlesungen gehört.
00:50:08: Aber wie man jetzt Leute wirklich führt, wie man die voran bringt, fördert und gleichzeitig fördert, das habe ich an der Universität nicht kennengelernt.
00:50:16: Also da ist es mehr auf das Thema Ausrichtung, Notwendigkeit, im Berufsleben sicherlich ein Thema.
00:50:21: Wenn ich mal in der Schule anschaue, ich land viel über digital.
00:50:25: Also jeder, der zehn, fünfzehn Jahre ein Smartphone hat, wird sich wahrscheinlich wundern, dass es da vor Zeit ohne Smartphone gegeben hat.
00:50:33: Aber heute hat man die.
00:50:35: Und wie gehen die Kinder damit um?
00:50:37: Ich muss neue Themen den Kindern mitgeben.
00:50:41: Das heißt, das Thema Digitalisierung kann nichts mehr machen.
00:50:43: Ja, ihr könnt Excel bedienen.
00:50:45: Wunderschön.
00:50:46: Aber was mache ich mit dem Ding dann?
00:50:48: Also nicht nur das Instrument zu geben, sondern wirklich sagen, was ist denn die Problemlösung dahinter?
00:50:52: Wenn ich mal meine eigenen Unternehmensaktivitäten anschaue, wo ich angestellter Geschäftsführer war, Das Thema Bürokratie spielt eine Rolle.
00:51:00: Es gibt unheimlich viele Meldungen, wo ich sage, die braucht es bestimmt nicht.
00:51:05: Aber die Staatsquote, hast du erwähnt, je höher die Staatsquote ist, umso mehr Leute sind da, die tolle Ideen haben, was man alles abfordern kann.
00:51:15: Also da eine deutliche Reduktion.
00:51:17: Das Thema Energie würde ich zwar anfordern.
00:51:21: über einen wunderschönen Energiepreis, wurde gesprochen, so zu fünf bis sieben Cent für einen Strom, aber Bei dem liegt man eigentlich als Industrieunternehmen, da zahlt man nicht allzu viel mehr.
00:51:31: Also das ist Jammern auf hohem Niveau.
00:51:33: Wenn ich mir das Thema Digitalisierung anschaue, ist ein zentrales Thema, aber das hängt wieder auch an den Unternehmen zusammen.
00:51:40: Ist ein Unternehmer so eingestellt, dass er sagt, ich sehe ihn der Digitalisierung, egal ob Prozesse oder auch Unternehmenskommunikation oder so weiter, eine Möglichkeit des Unternehmen voranzubringen.
00:51:50: Wenn ich das sehe, muss ich das selber fordern und tun und nicht nur Jammern und sagen, ich bin zu schlecht digitalisiert.
00:51:56: Also es sind viele Themen, wo man selber aktiv werden kann, aber die Unternehmer müssen die Politiker anfordern.
00:52:04: Ich renne mich zum Beispiel an eine Diskussion in der Stadt in Nürnberg.
00:52:08: Da war ich als Geschäftsführer aktiv.
00:52:10: Das ist um das Thema Elektro-Autos gegangen.
00:52:14: Und dann kam jemand aus der Stadt auf die Idee, ja, Elektro-Autos kein Problem.
00:52:18: Wir machen in jede Straßendate eine Ladeseule rein.
00:52:22: Wie ihr dann gehört habt, dass man da wahrscheinlich unterschiedliche Stromsteigen braucht, war die Idee relativ schnell weg.
00:52:28: Und es sind so Themen, dass man sagt, ich habe eine tolle Idee, aber ich sehe es über den Verband der bayerischen Wirtschaft, wo ich ja aktiv war.
00:52:35: Das ist so ein Kommunikationsorgan, wo man versucht, die Wirtschaft vorab zu lenken und in die richtige Richtung zu bringen.
00:52:43: Und je mehr Unternehmen in dem Verband aktiv sind, umso größer wird auch das Wort werden, was man erzählen kann.
00:52:50: Finde ich sehr charmant, wie du das gemacht hast.
00:52:52: Und ich freue mich gleich, Peter, wenn dort was ich toll finde ist.
00:52:55: Also ich versuche euch ja nicht aufs Glatteis zu führen, aber ihr bleibt auch bei eurer Einstellung.
00:53:02: Hey, wir müssen selber, wir sollten uns nicht so viel.
00:53:06: aufhalten, jetzt den Job der Politiker.
00:53:08: Wir müssen einfach machen, machen, machen.
00:53:09: Das nehme ich so als Botschaft mit, aber Peter, du hast aber auch Puls gerade auch
00:53:13: reingekriegt.
00:53:13: Ich hätte den Wunsch, das bei uns sehr stark vergessen wird, sind Zusammenhänge, die die Wirtschaft am Laufen halten.
00:53:22: Eines davon ist eine positive Sicht in die Zukunft.
00:53:26: Und es spannt, das als nicht Deutsche zu sagen, als aus Österreich zu sagen, aber ihr habt In schwierigen Zeiten immer wieder bewiesen, dass mit Ingenieurskunst, mit schlauen Vorgehensweisen sehr, sehr viel geschaffen werden konnte.
00:53:41: Und das lässt mich keinen einzigen Zehntelsekundelang darüber nachdenken, dass ihr das auch die Herausforderungen, die für uns liegen, nicht bewältigen könnt.
00:53:52: Und dieses ewige Tod, die man für dazu, dass Leute Konsum einschränken, dass Investitionen nicht getätigt werden.
00:54:01: Ich muss dir mal sagen, Michael, mit wie vielen Investoren ich darüber diskutiert habe, dass Deutschland doch ein Investi-Paresland ist.
00:54:08: Und ich finde das schade, dass es so ähnlich wie der Bettler, der sein ganzes Leben lang sich tot, jammert und dann draufkommt, der sitzt eigentlich auf einer Schatztruhe mit Gold.
00:54:16: Und eigentlich wird es Zeit, diese Schatztruhe mit Gold mal aufzumachen und auch voller Stolz sie zu nutzen, die Potenziale, die da sind.
00:54:25: Also bitte treff dir bei mir genau den richtigen.
00:54:29: Die Fragen, die ich gerade gestellt habe, stelle ich sonst nie, weil ich auch immer sage, okay, es gibt so, das hat meine Geschäftspartner, das fand hier Heimers mir mal erklärt, das Modell ist Circle of Influence.
00:54:42: Also du hast, der hindere.
00:54:43: Circle of Influence ist das, was du mit dir selber ausmachen kannst.
00:54:46: Du kannst entscheidend dich gesünder zu ernähren, dich produktiver einzubringen.
00:54:51: mehr auf deine Mitmenschen zu gucken, mehr zu fragen als zu sagen.
00:54:54: Alles kannst du selber entscheiden.
00:54:55: Dann gibt es deine Familie, dein unmittelbares Arbeitsumfeld, dass du auch eine große Möglichkeit Einfluss zu nehmen.
00:55:02: Und so geht es Circle um Circle.
00:55:04: und dann gibt es noch den ganz großen Circle, wo sehr viele Menschen sehr viel Zeit mit dem Schauen von Talkshows, Balance oder drei oder fünfmal am Tag News abrufen, wie schlecht doch die Welt ist und wo du eben keinen Einfluss hat, außer dass du dir schlechte Energie holst.
00:55:23: Das heißt jetzt nicht, dass ich da zu aufruhen will, sich damit nicht zu beschäftigen, aber ich glaube den Großhalt und seine Energie.
00:55:29: Und das ist so die Botschaft, die ich aus den Gesprächen mit euch mitnehme.
00:55:33: auf das zu packen, was wir können, was ihr als Geschenke mitbekommen habt.
00:55:38: Ihr habt beide es so geschafft, euch so auf jeweils zwei Worte zu beschreiben und die haben sehr viel mit Machen zu tun.
00:55:48: Also mit Verändern, mit Machen, mit Gestalten.
00:55:52: Und das finde ich großartig und deswegen bin ich so froh, dass wir gesprochen haben.
00:55:57: Haben wir noch irgendein Thema vergessen, bevor ihr die Abschlussfrage kriegt, wo ihr ja noch gerne darüber reden wollt.
00:56:02: Also ich
00:56:02: würde ein Thema gerne fragen.
00:56:05: Ist schon ewig her, ein Management-Training hat, da waren zwei Gruppen und alle der Gruppenteilnehmer sollten sich den rechten Schnürsenkel aufmachen.
00:56:15: Haben alle gemacht, wir haben uns in zwei Gruppen aufgeteilt.
00:56:17: Und dann sagt der Management-Trainer, die eine Gruppe, die recht steht, das waren so sieben Leute.
00:56:25: Ihr braucht eine positive Idee, wie ihr mit einem offenen Schnürsenkel umgeht.
00:56:31: Die linksstehende Gruppe waren auch so fünf, sechs Leute.
00:56:33: Ihr habt eine negative Idee, ihr jammert über euren offenen Schnürsenkel.
00:56:38: Und dann schauen wir mal, wer schneller in eine Entscheidung findet und so ist Deutschland gestrickt.
00:56:41: Ich habe einen offenen Schnürsenkel, ich brauche mich nur bücken und hinzumachen und dann kann ich wieder weitergehen.
00:56:46: Aber man kann auch darüber nachdenken.
00:56:48: Was könnten passieren, wenn ich jetzt hinfalle?
00:56:51: Ich find keinen, ich komm nicht runter oder da teufel was.
00:56:55: Also das ist der wesentliche Unterschied.
00:56:56: Wir erkennen den offenen Störssägel, binden den zu und sind aktiv unterwegs und sehenspositiv.
00:57:02: Da möchte ich mich anschließend, da hätte ich noch einen Wunsch.
00:57:05: Ich möchte auf Linkt ihn keine Prosts mehr sehen, was für Idioten wir hier sind und wie viel gescheite alle anderen.
00:57:11: Ihr wisst, das Gras ist viel grüner beim Nachbarn drüben.
00:57:16: Das finde ich einfach doof.
00:57:17: Das bringt nix.
00:57:18: Das ist vor sich hin zu Hudern.
00:57:20: Das
00:57:21: heißt hin zu Hudern auf Deutsch.
00:57:23: Jammern.
00:57:24: Ja, man.
00:57:24: Sehr
00:57:24: schön.
00:57:25: Ich wünsche euch ganz viel Erfolg auf jetzt der Reise, die ihr angefangen habt.
00:57:29: Ich weiß, ihr seid auf der Suche nach Geld.
00:57:34: Es gibt...
00:57:36: Wir beschreiben das anders mich heller.
00:57:38: Nein, nein, nein,
00:57:38: nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.
00:58:04: Was, wo wollt ihr noch hin?
00:58:05: Was ist so, wenn wir so sagen, jetzt geht's los, wo wollt ihr hin?
00:58:10: Also für mich die Idee der Veränderung und der deutschen Gesellschaft oder der Dachgesellschaft, das mitzugeben, was man in der letzten Einstunde mitgegeben hat, wäre für mich so ein Unternehmensschritt oder ein Lebensschritt, wo ich sage, den will ich noch realisieren.
00:58:27: Sehr schön.
00:58:27: Ja, es schließt mich an dem an, was du schön eingeleitet hast.
00:58:31: Ich will keine Bock, also ich freue mich hier zu sein und die Stunde, das war cool.
00:58:35: Aber letztendlich geht es darum, zu machen.
00:58:38: Es geht darum, das umzusetzen, zu zeigen, dass es geht und hier möglichst viel Impact und hier möglichst viel strategische Relevanz zu schaffen.
00:58:48: Vielen Dank für die Stunde.
00:58:49: Ich bin gehofmotiviert raus und hoffe, euch ganz, ganz bald wiederzusehen, vielleicht in der zweiten Folge.
00:58:57: und Vielen Dank, dass ihr den weiten Weg jeweils auf euch genommen habt, dieses von der schöne Studio.
00:59:03: Danke.
00:59:04: Danke an dich.
00:59:09: Das war eine Folge, die für mich ganz besonders spannend war, weil wir eigentlich solche Unternehmerpersönlichkeiten noch nicht hatten.
00:59:19: Der hatte sich vielfältig im Mittelstand bewegt haben, die eine Idee gebaut haben, die, wie ich finde, sehr, sehr gut in die Zeit passt.
00:59:30: Sehr, sehr offen sind auch dem Thema Artificial Intelligence.
00:59:35: Das sehr, sehr gerne mit Industrie, also den Kernkompetenzen bei uns in Deutschland zusammenzubringen.
00:59:40: Sehr offen, sehr netzwertfähig, sehr auch interessiert an Perspektiven aus anderen Bereichen.
00:59:47: Und ja, ich wünsche den beiden alles Gute für diesen Weg und hoffe, dass euch die Folge aufhören.
00:59:51: Sie wissen, anders war als andere, sehr viel industrieller.
00:59:57: dass euch das gefallen hat.
00:59:58: Gebt uns gerne Feedback.
00:59:59: Wir freuen uns natürlich immer über fünf Sterne.
01:00:01: Wir freuen uns, wenn ihr die Glocke, also die Glocke aktivieren, heißt Kup-Podcast abonnieren.
01:00:07: Dann verpasst ihr keine Folge.
01:00:09: Am allermeisten freuen wir uns über Kommentare, weil das immer so das direkteste Feedback ist.
01:00:17: Kommt gut durch diesen Winter.
01:00:19: Es ist wild, wie wir in dieses Jahr gekommen sind, wenn man die weltweite Lage anguckt.
01:00:23: Ihr wisst, hier sind kein Politikpodcast, gehen die politischen Entwicklung nicht spurlos an uns vorbei.
01:00:31: Wir haben uns viele Gedanken dazu, was die Welt da gerade veranstaltet, was da passiert.
01:00:37: Und ja, wünschen euch und euren Familien und euren Unternehmen, euren anderen Arbeitgebern, wissen ja die Unternehmer, Unternehmen seien alles Gute, ein gutes Jahr, ein friedliches Jahr, ein erfolgreiches und ein erfülltes Jahr.
01:00:52: Liebe Grüße auch von Christoph und bis bald, euer Michael.
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