#536 Raphael Gielgen | Trendscout New Work Vitra | Kollab-Folge mit Zoomer meets Boomer
Shownotes
Unser heutiger Gast war schon mehrfach bei uns. Er gehört zu den Menschen, die wir immer wieder einladen, wenn wir selbst merken: Wir brauchen einen Blick weit über den Tellerrand. Er ist Trendscout und Future-of-Work-Experte bei Vitra. Wer jetzt nur an Möbel denkt, denkt zu klein. Denn was ihn wirklich umtreibt, sind nicht Tische und Stühle, sondern tektonische Verschiebungen: KI, Robotik, geopolitische Dynamiken, neue Organisationsformen und vor allem die Frage, wie Unternehmen in einer Welt handlungsfähig bleiben, die sich schneller verändert, als Strategiepapiere geschrieben werden. Er beobachtet globale Innovationscluster, spricht mit Gründern, Militärstrategen, Wissenschaftlern und C-Level-Führungskräften, und er verdichtet das alles zu einer klaren Diagnose: Tempo wird zur Währung. Kooperation wird zur Überlebensstrategie. Anpassungsfähigkeit ist keine Option mehr, sondern Kernkompetenz. Und doch ist es diesmal eine besondere Folge: Eine Kollaboration Zoomer meets Boomer. Ich spreche gemeinsam mit meinem Sohn Oskar und unserem Gast der als Vertreter der Generation X zwischen uns steht. Drei Perspektiven auf eine Welt im Umbruch. Seit fast neun Jahren sprechen wir mit Menschen darüber, wie sich Arbeit verändert hat und was sich weiter verändern muss und wird. Wir haben in mehr 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten nach Mustern gesucht, Brüche analysiert und Zukunftsbilder diskutiert. Heute fragen wir: Wenn Tempo zur Währung wird, was heißt das konkret für Führung, Strategie und Entscheidungskultur?
Warum verlagert sich Innovation immer stärker in Netzwerke und was bedeutet das für klassische Organisationen?
Und ist „Ability to Adapt“ tatsächlich die wichtigste Kompetenz unserer Zeit, mental, strukturell und kulturell? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Perspektiven, die uns helfen, Orientierung in Bewegung zu finden. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute in einer Kollaborationsfolge mit Zoomer meets Boomer und meinem Co-Host Oskar Trautmann. Unser heutiger Gast: Raphael Gielgen.
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00:00:00: Unser heutiger Gast war schon mehrfach bei uns.
00:00:02: Er gehört zu den Menschen, die wir immer wieder einladen wenn wir selbst merken Wir brauchen einen Blick weit über den Tellerrand.
00:00:08: er ist Trend Scout und Future of Work Experte Bei Vitra.
00:00:12: Wer jetzt nur an Möbel denkt, denkt zu klein Denn was ihn wirklich umtreibt sind nicht nur Tische und Stühle sondern tektronische Verschiebungen KI Robotik Geopolitische Dynamiken Neue Organisationsform Und vor allem die Frage, wie Unternehmen in einer Welt handlungsfähig bleiben, die sich schneller verändert als Strategie-Papiere geschrieben werden.
00:00:31: Er beobachtet globale Innovationscluster, spricht mit Gründern, Militärstrategen, Wissenschaftlern und Sea Level Führungskräften – und er verdichtet das alles zu einer klaren Diagnose.
00:00:41: Tempo wird zur Währung.
00:00:43: Kooperation wird zur Überlebensstrategie.
00:00:45: Anpassungsfähigkeit ist keine Option mehr sondern Kernkompetenz.
00:00:49: Und doch ist es diesmal eine besondere Folge!
00:00:51: Eine Kollaboration mit Zuma Mitzbouma.
00:00:55: Ich spreche gemeinsam mit meinem Sohn Oscar und unserem Gast, der als Vertreter der Generation X zwischen uns steht – drei Perspektiven auf eine Welt im Umbruch!
00:01:04: Seit fast neun Jahren sprechen wir mit Menschen darüber wie sich Arbeit verändert hat und was sich weiter ändern muss und wird.
00:01:11: Wir haben in mehr als fünfhundert Episoden mit fast siebenhundert Persönlichkeiten nach Mustern gesucht Brüche analysiert und Zukunftsbilder diskutiert.
00:01:19: Heute fragen wir, wenn Tempo zur Währung wird.
00:01:21: Was heißt das konkret?
00:01:22: Verführungsstrategie und Entscheidungskultur.
00:01:25: Warum verlagert sich Innovation immer stärker ein Netzwerk?
00:01:28: Und was bedeutet das für klassische Organisationen?
00:01:31: Und ist Ability to Adapt tatsächlich die wichtigste Kompetenz unserer Zeit mental strukturell und kulturell fest steht?
00:01:39: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse.
00:01:42: Wir suchen weiter nach Perspektiven, die uns helfen Orientierung in Bewegung zu finden.
00:01:47: Ihr seid bei On the Way to New Work.
00:01:50: Heute in einer Kollaborationsfolge mit Summa Mitspuma und meinem Co-host Oscar Trautmann, unser heutiger Gast Raphael Gilgen!
00:02:17: Ja wir sind mal ganz konkret, wir sind im Herrschaftszeiten.
00:02:19: Wir sind Gast bei den Pottstars die hier ihr Münchner Studio haben und ich habe heute Morgen schon von draußen ein Foto gemacht Philipp geschickt und geschrieben Bilder Rätsel Potsdast München, in etwas auf.
00:02:32: Und dann hab ich geschrieben ja und wir nehmen vier Folgen auf, boah!
00:02:37: Aber wir sind nicht alleine aus Kappen?
00:02:38: Nein, wir haben einen großartigen Gast.
00:02:41: Longtime In The Making.
00:02:42: schön das er jetzt hier bei uns ist war schon oft bei euch im Podcast mal schauen wo und wie wir es jetzt hier überall ausstrahlen.
00:02:47: aber Es ist eine absolute Freude und Ehre Raphael dich heute hier bei Sumamids Boomer als Gen X in der Mitte zu haben.
00:02:55: Und
00:02:55: ich sage schon mal Vorsichtshalber und bei On the Way to New Work, ich glaube es wird eine Kollabfolge.
00:02:59: Ja ganz
00:02:59: sicher!
00:03:00: Wir sind frisch wir sind heiß, wir sind motiviert und ich glaube mit dem was wir im Vordergrund besprochen haben, was dich gerade beschäftigt, was uns gerade beschäftigen, haben wir auch genug zu besprechen.
00:03:09: So wird das sein.
00:03:10: und dann noch von meiner Stelle ein herzliches Grüß Gott aus dem Herzen der Münchner Allstadt und das ist wirklich ne Ausnahme.
00:03:18: also wenn ich nicht lande an einem Samstag oder nicht wegfliegen muss, verlasse ich Samstags nie.
00:03:24: Nie den Hof!
00:03:26: Ich habe meine Frau gesagt das geht nicht anders?
00:03:28: Das ist gut da muss ich hin und hatte gesagt alles klar aber du bist wieder zu Hause hab ich gesagt ich schätze um vier viel Spaß.
00:03:35: Also was so schön ist.
00:03:36: wir haben kurz vorher gesagt ja wir haben alle irgendwie Lust in unseren kleinen Wirkungskreis die Welt ein bisschen besser zu machen und darauf halt ergänzt uns Spaß zu haben.
00:03:45: und genau dass es ist.
00:03:47: Und ja, Oskar.
00:03:49: Ich hab Rafa schon dreimal interviewt damit es mal ein bisschen anders und cooler wird.
00:03:53: Bist du heute der Main-Interviewer?
00:03:56: Und ich bin dann so ein bisschen der Sidekick!
00:03:58: Was interessiert
00:03:58: dich?!
00:03:59: Das machen wir genau so.
00:04:00: Erstmal machen wir das klassischerweise bei uns im Podcast eigentlich immer so... Gäste selber vorstellen dürfen, weil ich glaube niemand so gut die eigene Geschichte erzählen kann wie man selbst.
00:04:09: Deswegen Raphael vielleicht kurz für die Hörenden, die drei vier Studierende von mir, die das hier hören und nicht den anderen Podcast hören stelle dich doch gerne mal vor du bist bei Vitra für alles was Zukunft angeht schon lange im Lied.
00:04:23: Und ja hilfst auch andere Leuten auf dem Weg Zukunft zu verstehen einzuordnen bis zwischen Trend Scout Innovator allem dazwischen.
00:04:32: Und ja, aber wie würdest du dich beschreiben?
00:04:34: Zumindest habe ich dich immer so wahrgenommen!
00:04:36: Ich werde nämlich genauso beschreiben, würde mich noch einordnen... weil hier ist der Zuma mit Buma und jetzt sitzt das X genau in der Mitte zwischen zwei noch deutschen Riesensitz, das kleine militärale X in der Mitte, der spanische Terrier.
00:04:50: Ich bin sechsundfünfzig haben wir scheinbar Kaufmann gelernt.
00:04:54: Habt ihr Uni nie besucht?
00:04:55: Das ging damals noch sage ich immer.
00:04:58: Jetzt geht's
00:04:59: wieder.
00:04:59: Und arbeite seit zwölf Jahren für das tolle Schweizer Familienunternehmen WITRA, wir verstehen uns als Design Company.
00:05:09: Man kennt uns.
00:05:09: wenn man länger am Flughafen wachten mussten sie jetzt auf unseren Komfort haben und banken.
00:05:14: vielleicht hatte einer oder anderen tollen Büroschul von unserem tolles Büro ein tolles Zuhause.
00:05:18: und mein Aufgabengebiet ist die Zukunft der Arbeit!
00:05:23: Ich hätte es nie geglaubt nach der Pandemie Da ist das Thema eigentlich so ein bisschen runtergegangen, aber ... Das Thema Zukunft der Arbeit und ich hab ja nie mein Thema als New Work besetzt.
00:05:34: Anführungsstrichen?
00:05:35: Hat jetzt voll Konjunktur!
00:05:37: Ich
00:05:38: bin jetzt in der größten Waschtrommel, die man sich vorstellen
00:05:40: kann.
00:05:40: Ja absolut.
00:05:41: Ich glaub, Zukunft der Arbeit ist eine gute Überschrift für das was wir heute besprechen.
00:05:44: Zukunft der Führung, Zukunft von dem... Also ich hatte gerade einen sehr spannenden Workshop im Wien mit einer Firma, mit der wir jetzt zusammenarbeiten und da ging es eben auch genau um die Frage.
00:05:59: Können wir Arbeit überhaupt noch in irgendeinem Kontext so denken wie wir das die letzten vierzig, fünfzig Jahre gedacht haben oder hundertfünfzig Jahren?
00:06:07: Und ich meine, wir können weder in den Pyramidenstrukturen, indem wir hierarchisch immer noch geordnet sind denken.
00:06:13: Wir können wieder in technologischen Grundpfeilern denken, weil Saas ist obsolet.
00:06:19: Die Zyklen
00:06:20: können wir nicht mehr denken?
00:06:22: Ich bin ein Fan von Simmels Mode-Theorie und das wird immer noch schneller.
00:06:25: Am Ende ist es irgendwo vielleicht zirkulär aber er hat sich alles überholt.
00:06:28: Wir können auch nicht mehr klassisch in Trends denken.
00:06:31: Weil die Megatrends auch nicht gelten wenn uns eine Technologie so überrennt wie es gerade eben künstliche Intelligenz und alles im Fahrwasser tut.
00:06:38: Wir könnten nicht mehr in Krisen denken weil sowieso alles immer nur Krise ist.
00:06:41: ja und deswegen die Frage wie denken wir neu?
00:06:44: ne Darauf hab ich Lust, heute zu sprechen.
00:06:46: Wow, dickes Bett!
00:06:47: Ja und wie immer natürlich probieren wir uns so kurz zu halten, wie es geht aber eben... Ich weiß du liest viel, du denkst viel in dem Bereich, du besprichst viel im Bereich Und Papst du ja genauso.
00:06:58: Aber lass uns da doch vielleicht mal rein starten genau mit diesem Thema Hierarchien weil das ist was mich gerade so beschäftigt bei Kundinnen und Kunden wo ich sitze im eigenen Haus egal wo.
00:07:10: Also Papst und ich probieren das hier her auch zu praktizieren auf Augenhöhe zu arbeiten, ich glaub wir kriegen das ganz gut hin.
00:07:16: Da
00:07:16: komm' ich ja schon mal schlecht weg jetzt bei euch
00:07:18: zwei.
00:07:18: Im Sitzen ist das auch hier alles ... Wenn
00:07:20: man da ein Foto hat wie die Dalton's zu nehmen.
00:07:22: Ja genau!
00:07:23: Ich bin nicht so groß wie du.
00:07:24: Wir sind genau in der Mitte zwischen uns.
00:07:27: Aber mein Tendenz ist ja genau dieses Auf-Augenhöharbeiten was für den Deutschen und fast schwerfällt.
00:07:31: Ich denk mal den Schweizern genauso, ich weiß nicht wie deine Erfahrung ist aber hast du auch das Gefühl dass vielleicht einen Schritt ist wo wir in eine richtige Richtung gehen wenn wir weggehen von dieser klassischen Hier Archie und hingehen zu einer Organisation, die ja probiert wirklich auf Augenhöhe.
00:07:47: Die Vorteile, die jeder von uns hat jede Generation mitbringt, mit dem aktuellen Umstand umzugehen oder wie es dann geht?
00:07:57: Und bevor es mit der aktuellen Folge von On the Way to New Work weitergeht ganz kurz Werbung in eigener Sache.
00:08:03: Es geht wieder um den New Work Master Skills Programme.
00:08:06: Vielleicht spürst du's auch gerade.
00:08:08: Führung ist grade kein nice to have.
00:08:10: sie ist entscheidend Und wir glauben, nie war es wichtiger in Haltung, Klarheit und Weiterentbildung zu investieren als jetzt.
00:08:16: Das gilt insbesondere auch für Führungskäfte.
00:08:19: Im April startet zum zehnten Mal unser New Work Master Skills Executive-Programm.
00:08:23: drei intensive Tage mal vier also über zehn Monate eine gewachsene starke Community in die er automatisch eintretet einen neuen wundervolle Location in der Hamburger Innenstadt mit Blick über die Dächer.
00:08:35: ganz tolle Anmeldungen sind schon da ein paar Plätze sind noch frei.
00:08:38: Und dann gibt's auch die ledersche Programme, die dreiveltägig sind.
00:08:43: Für alle, die Führung ganzheitlich denken wollen.
00:08:46: Selbstführungen eins zu eins Führungs- und Teamführung.
00:08:49: Kein Theorie Marathon, sondern echte Entwicklung.
00:08:51: So ist es eigentlich bei uns in allen Programmen mit Menschen, die wirklich was wollen.
00:08:55: Wenn du spürst das jetzt der richtige Moment ist den Stil zu gehen demnächst und wir können gerne diskutieren welches Programm das passende ist.
00:09:03: Dann schreib mir unter hello at newworkmasterskills.com.
00:09:08: Sandhir und ich freuen es auf dich.
00:09:10: Und auf das, was möglich wird wenn gute Führung und eine Weiterentwicklung der eigenen Person zur Priorität wird.
00:09:17: Vielen Dank!
00:09:18: Und weiter geht's mit On the Way to New Work.
00:09:23: Du betracht mir das mal von außen.
00:09:25: angenommen du betrachte es da so dass ob du kein Akteur davon bist?
00:09:28: Du bist ein Buch im Unternehmen und egal was einfach den Raum aufnimmt dann wirst du ganz schnell eins feststellen Das die Art und Weise wie wir Arbeit organisieren Das weite Teile davon überhaupt gar nicht mehr tragen, was wir eigentlich tun müssten.
00:09:43: Ich sag mal die meisten Teile.
00:09:44: ich würde sagen ich hätte gefühlt zwei Drittel.
00:09:47: also bei zwei Drittel der Art und Weise McAfee würde sagen der Normen wie wir Arbeit einrichten ja wie so eine Maschine einrichten sind die alten Normen obsolet.
00:09:59: das ist der eine Teil.
00:10:01: Der zweite Teil ist warum tun wir uns so schwer?
00:10:05: Das ist der Verlust von Privilegien Die kleineren Größe, also das ist so zu Hause auf einmal.
00:10:11: Gibt es einen neuen S-Tisch und du sitzt woanders?
00:10:13: Da gibt's ja Leute die drehen schon komplett an der Uhr!
00:10:17: Und so fängt das an.
00:10:18: Das ist die Komplexität aber zurück in sich.
00:10:21: Das nehm ich mir jetzt auch mit, die Eingangssituation.
00:10:24: Ja Du hast Recht Es muss alles neu verhandelt werden.
00:10:27: Alles.
00:10:28: Ich meine dass ist das Spannende.
00:10:29: wir Menschen haben eben eine unfassbares Problem damit uns anzupassen.
00:10:33: Und das fällt jetzt einer neuen Generation vielleicht doch dann leichter war wir in diesem Dauerzustand der Veränderung.
00:10:40: reingekommen sind, weil ich seh's ... Ich schlachte meinen aktuellen Praktik-Torben da immer gerne aus für diese Geschichten.
00:10:47: Schönen
00:10:47: Gruß, Torben!
00:10:48: Danke, dass du da bist.
00:10:51: Jetzt bald als Werkei und ich merke, er ist ein Zwanzig.
00:10:54: Für den ist das eine unfassbare Umstellung.
00:10:57: Er kommt aus dem Unternehmen.
00:10:58: auch klassischer uraltergebrachter Familienbetrieb, klare Hierarchie.
00:11:02: Der durfte sich nicht in der Form ausleben wie bei uns nicht ausleben darf.
00:11:07: Ohne ein Riesentechnisches Skills her reingekommen.
00:11:09: und jetzt weibkolle der im Hintergrund mit Microsoft Foundry eben schon Agenten umzuschauen.
00:11:13: können wir irgendwie mit Co-Pilot auf den Level kommen, wie wir es mit Claude kommen.
00:11:17: Das ist jetzt bisschen technisch aber Es ist auf jeden Fall einen Sprung innerhalb von drei vier Monaten.
00:11:21: die da gemacht hat das kannst du keine fünfzigjährigen Flüchtlingskraft zutrauen habe ich noch nie gesehen!
00:11:28: Aber wir haben halt gerade das Privileg.
00:11:29: Wir haben junge Menschen, die lernen mit KI zu studieren, zu lernen... Die haben auf der anderen Seite vielleicht nicht die Resilienz wie Menschen, ...die das Ganze noch klassisch gelernt haben,... aber wir haben so viel Potenzial in den Firmen, dass es nicht genutzt ist, weil er hätte das auch in seiner alten Firma gemacht!
00:11:45: Jetzt aber gehen wir mal zurück.
00:11:47: Der Mensch ist das Wesen.
00:11:48: Die Spezii, die am wenigsten per Geburt kann.
00:11:52: Gar nichts.
00:11:53: Zero
00:11:53: außer Atmen, Essen und Furzen.
00:11:56: Genau.
00:12:00: Anmerkung der Redaktion.
00:12:01: So, überlegt mal und alles was wir können haben wir gelernt.
00:12:04: ja und auf einmal ähneln wir uns da nicht mehr dran.
00:12:08: Und und glauben wir können Hä?
00:12:10: Weißt du das macht überhaupt keinen Sinn so und ein Teil des Problems ist ich weiß nicht ob das dann Dummheit ist Ignoranz oder auch.
00:12:18: Ich verstehe es einfach nicht Ja Aber ist doch irre, oder?
00:12:20: Eigentlich können wir alles lernen.
00:12:21: Ja absolut.
00:12:22: aber ich glaube wenn wir einmal in der Komfortzone sind die wir auch einfach die letzten Jahrzehnte so stark ausgeprägt hatten weil ich meine wenn du jetzt in einem Automobilkonzern warst hier irgendwo München rum und dein Leben lang ging es nur nach oben immer mehr Gehalt immer weniger Verantwortung oder Stress weil du konntest alles an die Dienstleiste abgeben.
00:12:39: das ist eine Arbeitskultur die sich geschaffen hat die nicht mehr tragfähig ist.
00:12:43: und jetzt auf einmal musst du dich wieder umstellen und muss ein ganzes Wissen in Maschinen geben, muss neu denken, muss wieder richtig anpacken.
00:12:49: Also ich will nicht veragemeinern aber das ist ja für viele Leute eine Realität.
00:12:53: Du bringst einen spannenden Punkt.
00:12:55: Am Donnerstag gab es eine Sendung um SWR Baden-Württemberg vor der Wahl.
00:13:01: Schaut mal ab Minute Fünfzig also findest du eine ARD Mediathek.
00:13:05: Der erste Teil ist natürlich Entschuldigung der tragische Teil von The Land wo Menschen komplett verzweifelt sind, weil alles was gegolten hat.
00:13:13: Alle Annahmen die sie hatten nicht mehr greifen.
00:13:15: Der zweite Teil ist die Firma Eithat mit dem Slava und der Firma Neura mit dem Riga.
00:13:23: Und das ist die andere Welt!
00:13:24: Jetzt kommt eins aber weißt du hier auch wieder?
00:13:26: Weißt du was wir verlernten?
00:13:28: Diese Unternehmen haben verlernt das neue in die Welt zu bringen.
00:13:32: Und jetzt merkst Du einfach ich habe hier gesprochen bei den München und Spelchen hab den Satz gesagt Ich respektiere Systeme, aber ich glaube an Kreisläufen.
00:13:42: Und jetzt sind wir genau beim Thema und wir hatten es vor mit der Natur und da steckt so viel drin.
00:13:48: Ja
00:13:49: absolut!
00:13:50: Und ja ich meine am Ende ist alles was wir machen in der Firma auch irgendwo ein Prozess.
00:13:55: Jede Powerpoint die wir machen jede Abgabe alle sind Prozesse und wir haben halt gelernt im Prozessen zu denken die nicht tragfähig sind weil wir halt auch... Wir haben zu viele Ebenen aufgeblähte Organisationen gebaut, die das nicht tragen können.
00:14:10: Die aktuelle Veränderung, das Tempo und dann eben auch die Anpassungsfähigkeit, die jeder in der Organisation braucht um damit umzugehen.
00:14:17: Auch dass wir Menschen sind ja auch nicht gut darin uns anzupassen.
00:14:20: Also veränderungen schwierig, Anpassungen schwierig ... Und das Spannende ist ja, wir haben noch ganz viel Raum und das Wissen was in diesem Land ist, die Expertise dafür zu nutzen, dass es weitergeht.
00:14:33: Dass das Wissens in der Organization bleibt, das mitnehmen können, damit richtig geile Sachen bauen können.
00:14:40: Aber das schaffen wir eben noch nicht gerade, dass auf eine Ebene zu bekommensproduktiv werden.
00:14:43: Ich würde einst nur anmerken, dass wir Menschen in diesem sehr bestimmten Kulturkreis... Ja klar!
00:14:49: Genau so.
00:14:50: Wenn du die Griechen besuchen würdest und in Griechland siehst was da passiert ist dann denkst du totaler
00:14:56: Boom.
00:14:57: Wir haben das gemacht.
00:14:57: ja genau so.
00:14:58: Vor fünfzehn Jahren noch quasi der Absteiger Europas und jetzt boomen.
00:15:04: Ja gut, am Ende des Tages kommt es auch immer darauf an.
00:15:07: Guckt ihr Polen zum Beispiel an?
00:15:09: Wenn du siehst die haben ein stabiles Wirtschaftswachstum seit Jahren drei vier Prozent.
00:15:12: Die arbeiten natürlich auch anders.
00:15:15: Ich möchte das nicht in den Märzlogik verfallen aber trotzdem muss man ja auch ich sehe einfach aktiv vor allen Dingen in Strukturen die sich eben sowohl fühlen konnten die letzten Jahrzehnte Das Arbeit nicht mehr damit in Verbindung gebracht wird dass man sich ständig verändern muss ausprobieren muss, dass man neue Dinge lernen muss.
00:15:32: Dass man immer weiter lernen muss und das man nicht mit einem Status quo weiter kommt genauso wie jetzt ein Land wie Polen gemerkt hat wir kommen nicht mehr in status quo weiter.
00:15:40: vielleicht können wir konkurrieren mit deutschland bei ganz vielen sachen tun sehr gut sei das jetzt bei fenstern sei es beim hausbau beim jachtenbau oder was weiß ich gibt's auch viele gute dokos und Ich glaube das haben wir so bisschen verlernt zu sagen Wir müssen uns jeden tag fragen Was habe ich heute gelernt?
00:15:54: Oder was will ich heute lernen?
00:15:55: Wie hilft mir das in den nächsten zwanzig zehn, fünf Jahren.
00:15:58: Das sind noch zwei Jahre in der Organisation.
00:15:59: Oder
00:15:59: wie relevant ist das für sich heute?
00:16:01: Ja oder wie relevant muss ich das überhaupt noch so machen?
00:16:04: weil das ist nämlich der absolut richtige Punkt wenn man heute aufsteht und sagt okay so wie wir Menschen die irgendwie am Laptop arbeiten so wie ich gelernt habe die letzten zehn, zwanziger zu arbeiten mit meinem Salesforce beim SAP mein was weiß ich mit all diesen Tools die uns täglich eigentlich nur Nerven, weil es ist für Millionen oder hunderte Millionen von Menschen gebaut.
00:16:23: Für keinen richtig.
00:16:24: und jetzt haben wir auf der anderen Seite eine Technologie, die uns das ermöglicht, individualisiert für jeden genau das zu bauen und auch jeder hat die Möglichkeit ohne zu koden sich das selber herzurechnen.
00:16:34: Das macht niemand!
00:16:35: Und wir können dementsprechend Wissensarbeit ganz neu denken, ganz neu aufbauen und können komplett weg von diesen Strukturen, die eigentlich ja nur aufgehalten haben.
00:16:43: Die haben Sicherheit gegeben, vielleicht mal Klarheit gegeben – das braucht's.
00:16:46: Aber wir brauchen nichts mehr von dem, was wir noch vor fünf Jahren gebraucht haben.
00:16:50: Ich würde gerne einmal einen kleinen Einschub machen in welchem Zeitraum habe ich innerhalb der letzten ein, zwei Wochen?
00:16:57: Wall Street, dreieinhalb Milliarden Börsenwert Vernichtung durch eine Pressemitteilung von Entropic ohne jetzt ins Detail zu gehen aber das hat die SARS-Industrie geschockt.
00:17:06: Oskar erklärt es gleich mal, aber was sich so spannend finde?
00:17:09: Ich habe heute in einem Podcast, den ich sehr empfehle, Meckel und Mattes.
00:17:14: Also die mir ja meckelt zusammen mit dem Sebastian Mattes?
00:17:19: Das ist richtig cool!
00:17:20: Auch wie sie sich streiten liebig.
00:17:21: Aber gut also richtig cool.
00:17:24: Und sie hat gesagt Ja von Saas, Service as a service zu ... Service as the Software.
00:17:29: Und das fand ich am ersten Mal ein bisschen... aber ja klar du willst einen Ergebnis Du hast etwas, du hast ein Problem, du willst ein Ergebnis.
00:17:35: Und dabei hilft dir der Agent.
00:17:37: Früher hast du, ah ich will irgendwas machen aber da gibt es hier den Layer Software.
00:17:43: Dafür zahlst du hunderttausend Euro im Jahr an diese Organisationen die dir am Ende kein Mehrwert bieten.
00:17:47: Da musst du ja noch eine Firma dabei helfen das Tool aufzusetzen.
00:17:50: Keiner vermisst doch diese Zeit.
00:17:52: trotzdem halten wir uns klammern wir uns an diesen alten Strukturen weil wir gewohnt sind also und dass ist eben so spannend dieses Software-Service obsolet.
00:17:59: deswegen ein Service als Software haben wir auch von einem Jahr schon erzählt.
00:18:02: Wobei auch ihre Anmerkung hat aber auch damit zu tun Das übergeochte System der Wirtschaft war stabil.
00:18:08: Also alles hat ja seinen Grund.
00:18:09: Ja, genau!
00:18:10: Und ich finde es ist immer wichtig zu wissen also wo stehen wir?
00:18:14: Dafür musst du wissen ok wo kam er nicht her?
00:18:16: Was ist jetzt diese Zwischenzeit und wo geht die Reise hin?
00:18:21: Wir sind ja jetzt genau an dieser Bruchkante, wo dann jetzt wahrscheinlich zwei dritte Leute würden sagen okay das was mal war das gibt's so nicht mehr.
00:18:29: Ich akzeptiere dass das jetzt allerwichtigste Und jetzt muss ich mich rütteln und schieben.
00:18:36: Da sind wir genau da angekommen!
00:18:38: Aber du hast so lange Wandel begleitet?
00:18:40: Weil am Ende des Tages, wenn wir uns rein historisch habe ich letztens wieder gelesen, damit auseinandersetzen das Ende vom Caroliner Reich, von dem was Bismarck uns hier credenzt hat – all die Sachen waren ja ein viel größerer kultureller und gesellschaftlicher Umbruch als das, was wir jetzt gerade erleben.
00:19:00: Klar, für uns Menschen fühlt sich das in dem Moment immer schlimmer an.
00:19:04: Trotzdem waren die Veränderungen vom Römischen Reich, wenn wir historisch denken.
00:19:07: Es waren alles Veränderung, die so viel größer waren als alles was wir gerade erleben.
00:19:11: und trotzdem fühlt es sich überfordernd an.
00:19:15: Auf der einen Seite sind wir Menschen mit gedanklich in der Höhle und haben Angst vor dem Sebelzahn-Tiger.
00:19:21: natürlich ist dann, wenn immer mehr Tempo, Geschwindigkeit durch Digitalisierung und die Technologie, die uns jetzt irgendwie in den letzten Jahren erreicht hat entsteht.
00:19:30: Aber wie würdest du das einordnen?
00:19:31: Weil ich meine, du begleitest jetzt so lange schon die Veränderung in Organisationen und eigentlich war ja immer durchgehend schon Change als Dauerprozess.
00:19:39: Jetzt nur mit dem Tempo X
00:19:42: Und... Ja, ich würde sagen der also das erstes was jetzt passiert ist viel schneller.
00:19:47: Also es ist mit Sicherheit der größte Kompetenzwandel In der E-Mungeschichte der Welt, also in der Geschichte der modernen Welt Dann in der Die davor waren so eindimensional Und es kann sein, dass das dein Nachbar schon gar nicht betroffen hat.
00:20:03: Weil der nicht Teil dieses wirtschaftlichen Systems war oder so what?
00:20:07: Ja und damals konnten... Jetzt wird's richtig spannend.
00:20:10: Achtung aufgepasst!
00:20:12: Damals konnte man sich doch entscheiden ob man mitmacht oder nicht.
00:20:15: Das geht jetzt
00:20:16: nicht
00:20:16: mehr.
00:20:16: Also ich zitiere sie jetzt auch.
00:20:18: Ich verspreche dir Oscar zum letzten Mal aber diese McKinsey-Zahlen die vor sieben acht Jahren kamen Die Veränderungen sind zehnmal heftiger und dreihundert mal schneller als bei der industriellen Revolution glaub ich.
00:20:28: Und du hast recht, geopolitisch waren das viel größere Veränderungen die Menschen aushalten mussten.
00:20:33: aber jetzt in einer Zeit des Aufbaus, des keine Kriege, des ewigen Wachstums und ist es natürlich krass!
00:20:42: Ich glaube da liegt, dass wir auch bei uns in Deutschland sind.
00:20:45: Wir haben aus einer ziemlich schlimmen Geschichte, die wir hinter uns haben einen Aufbau hingelegt und ein... ich sag nur die Trümmerfrauen, die dieses Land und auch die Männer, aber weniger, weil viele im Krieg gefallen sind aufgebaut und daraus leiten, glaube ich Menschen jetzt auch ein Anspruch ab.
00:21:03: Das haben wir doch verdient made in Germany das ist doch... Wir sind doch wehr Daraus leiden sich.
00:21:08: die linken Parteien leiten daraus ab Früheres Rentenalter und weniger Arbeitszeit Und wir haben keinen Anspruch mehr.
00:21:17: Die Leute müssen glaube ich mal verstehen Hallo Stell dir mal vor Das Land ist pleite?
00:21:25: Wir haben kein Geld mehr.
00:21:27: Es ist wie nach dem Zweiten Weltkrieg.
00:21:29: Aber geil, die Häuser stehen noch.
00:21:30: Wir müssen nicht die Häuse aufbauen, aber den Rest müssen wir aufbauten.
00:21:36: Das ist vielleicht zu hart, aber ich glaube wenn wir nicht aufpassen werden wir irgendwann aufwachen und dann ist das so?
00:21:41: Ich
00:21:41: glaube wir gehen jetzt zehn Jahre noch so weiter und dann kommt genau der Punkt wo wir merken wir können uns in einer Staatshaushalt nicht leisten, wir können unser Rentensystem nicht leisten oder ein Sozialsystem nicht leisten Wenn wir eben jetzt nicht aktiv hinterfragen wie wir arbeiten, wie wir Organisation denken, wie unsere Zukunft als Land, als Produktionsstandort.
00:21:59: Und dann hast du genau den Zeitpunkt.
00:22:01: Ich glaube auch, der kommt!
00:22:02: Die Frage ist, ob wir vielleicht gar nicht erst dahin wollen?
00:22:04: Nein,
00:22:04: das möchte ich
00:22:05: nicht.
00:22:05: Hab noch eine Anmerkung, warum fühlt sich das so anders an?
00:22:09: Also die Menschen...die Gesellschaft war per se mal stabiler einmal geprägt durch Religion.
00:22:14: also es gab einen ganz anderen Bezug zur Religion und zu religiösen Gemeinschaften, dann zur Familie Und damit verbunden Rituale und den Halt, in dem es gab.
00:22:25: Absolut!
00:22:25: Dann die Unternehmen waren viel stabilere kulturelle Systeme.
00:22:29: überlegen wir damals der Freitag war der coolste Tag weil da wurde's ein bisschen lockerer dass du fehlst gemacht bist.
00:22:34: vielleicht Donnerstags bist du schon einen Trinken gegangen weil du wusstest freitag ist wird alles nicht so ernst genommen ja?
00:22:40: Und Mittwoch ist der kleine Samstag.
00:22:42: So und das heißt Du hattest viel mehr Halt.
00:22:44: und damals war die Gesellschaft hat dann ein Gesellschaftsbezug und heute ist das anders.
00:22:49: Heute haben wir einen Bezug zum Individuum, nämlich mich ja gar nicht von aus.
00:22:54: Und deshalb fühlt sich das da noch härter
00:22:55: an?
00:22:56: Ja ich glaube in der kollektivistischen Gesellschaft hast du natürlich auch immer einen anderen Bezug zu einer Unternehmung weil du vielleicht auch immer als Land denkst oder als Gesellschaft und nicht zwangsläufig als Individuum.
00:23:05: Ich glaube, das ist einer größten Fehler die wir gemacht haben Und dass es ja auch immer ein dieser Themen war.
00:23:09: wenn du von Religion sprichst Wir alle wenden uns immer mehr dann auch viele Menschen der Esoterik zu Weil trotzdem sucht er jeder einen Sinn.
00:23:15: Das möchte ja keiner wahrhaben Dass wir ganz kleiner Staubklecks im Universum sind Der irgendwann erlischt und danach ist es halt auch gut.
00:23:21: Die allerhöchste Chance ist, dass wir in der Simulation sind.
00:23:24: Also, ne?
00:23:25: Und damit muss man aushalten!
00:23:26: Die eigene Bedeutungslosigkeit Auch als Land, wenn man eben diese Bedeutung hatte, diese Relevanz wirtschaftlich damit jetzt umzugehen.
00:23:35: Dass wir da nicht mehr sind und dass wir auch geopolitisch auf so viele wilde Leute und Systemen nicht den Einfluss haben, den wir gerne hätten.
00:23:43: Und allein per Existenz von denen!
00:23:46: Bist du schon überfordert, dass es die überhaupt gibt in der Realität und nicht im Kinofilm.
00:23:53: Das ist aber eine privilegierte Wahrnehmung weil natürlich haben wir alle so viel gelernt selbst wenn wir kein Schuljahr abgeschlossen haben über das was wir uns anlesen durften Was wir für Leute treffen durften, was wir Organisationen bearbeiten durften.
00:24:05: Das Privileg haben die wenigsten Leute.
00:24:06: Wenn du dann Länder wie jetzt die USA hast wo das Schulsystem sie so herabgewirtschaftet hat und hier in Deutschland ist es ja das Gleiche wenn wir Bildung nicht anpassen und Leute nicht darauf vorbereitet werden was gerade für eine Veränderungsstadt findet, dann wird's auch genauso weitergehen.
00:24:19: aber wir sind viel zu langsam um ein Bildungssystem zu hinterfragen.
00:24:22: also Organisationen hinterfragend kriegen wir hin weil davon ist der Spaß abhängig.
00:24:26: das dann auch noch zu machen und neu zu denken ist nochmal anderer Punkt.
00:24:29: Aber die Frage ist halt echt, wo fangen wir an?
00:24:32: Deswegen ... Wir haben hier gerade süße Kinder.
00:24:36: Du und Aska kann es nicht.
00:24:37: Aufhalten habe ich jetzt zu gucken.
00:24:39: Bei Süßen-Süßmeusen
00:24:41: ist es
00:24:41: immer schwierig.
00:24:42: Nee, das ist halt wirklich eine unfassbar spannende Phase aber was...
00:24:47: Lass mich mal ganz kurz einhaken.
00:24:48: Ihr habt einen wichtigen Punkt gehabt und Rafa hat heute die Überschrift in seinem Newsletter.
00:24:54: Hallo X Rafa!
00:24:55: Wir werden den verlinken.
00:24:56: Das ist eigentlich eine WhatsApp-Gruppe.
00:24:59: Jetzt hast du die zweite gemacht, weil es schon tausend sind?
00:25:01: Genau!
00:25:02: Und
00:25:03: ich wach morgens auf immer und werde so herrlich von dir aus der Komfortzone geholt und zwar immer mit einer Tunnelität, die mir Lust macht mich damit auseinanderzusetzen.
00:25:11: Du hast eben diesen Punkt sehr schön nochmal hergeleitet den ich auch schon mal gehört habe aber von der Wissengesellschaft zu einer skillbasierten Gesellschaft das ist auch was wir ja in unseren Programmen sagen geht um Skills und diese Skills wie du gesagt hast vielleicht den Einpunkt mal sagen, ein bisschen nutzwertartiger machen.
00:25:31: Was empfiehlt ihr heute Menschen die dann auch davor stehen und sagen oh my gosh gestern hatte ich noch einen Faxgerät und heute muss sich irgendwie mich mit Agenten unterhalten?
00:25:45: Was was sagen wir denen?
00:25:46: wie kommt man da rein?
00:25:47: Wie geht das?
00:25:48: Wie komme ich aus so einem Verdrängungsmechanismus Angstmechanismus hinein?
00:25:51: Ich möchte es vorsichtig ausprobieren Lust haben.
00:25:54: Ja, es ist halt dieser Wandel zur Portfolio-Karriere oder zum Portfoliolebenslauf.
00:25:58: Wirklich!
00:25:59: Weil wenn ich jetzt sehe okay... Ich habe einen jungen Menschen der ins Unternehmen kommen möchte den wo ich sehe nebenbei der hat viele Interessen der kann das was er gerne tut auf viele dinge anwenden.
00:26:10: dann seh ich da sofort ein Mehrwert.
00:26:11: Wenn jemand vierzig Jahre das Gleiche getan hat und trotzdem Lust hat das immer weiterzuentwickeln, weil zum Beispiel Sales ist nicht Sales wie vor vierzig Jahren.
00:26:20: Wenn jetzt aber ein Sales Manager zu mir kommt und sagt ich benutze schon die und die KI Tools, ich benutz Clay als Basis und die und Arpys und deswegen denke ich nicht mehr so Sales wie früher weiß ich sofort ja geil kann Ich einstellen der wird mir mehr bringen als alle Union die ich hier einstellen könnte weil er seine Expertise weiter gedacht hat Und dass es glaube ich so wichtig zu verstehen.
00:26:39: jeder hat die Möglichkeit entweder wenn man noch jung und unvoreingenommen ist, neu zu denken.
00:26:44: Weil auch mein Job sage ich ja immer wieder.
00:26:46: Achtzig Prozent von dem was ich gelernt habe wo ich an tollen Unis war, wo ich wirklich ein Riesenprivileg hatte großartig zu studieren mich da einzugraben nichts mehr von dem das ich ursprünglich gelernt habe es wirklich relevant für den Job heute mache
00:26:58: Nein.
00:26:59: Aber gäbst den Job dann noch der Relevant für das, was du studiert hast?
00:27:02: Nur die Gegenfrage... Ich glaube,
00:27:03: du hast ja Denken gelernt!
00:27:04: Ich glaub wirklich, dass du sowohl an einer Zeppelin in Friedrichshaven als auch in Kuppenhagen vor allen Dingen denken gelernt hast.
00:27:10: und das was wir hier schon sehen wenn du anfängst geschichtliche Themen zu zirtieren.
00:27:14: Du hast in deinem Clifton-Strengsprofil Kontext eine der strategischen Fähigkeiten dich nicht habe.
00:27:20: Du hast ja gelernt aus Geschichte abzuleiten, du hast komplexe Zusammenhänge dir zu erklären.
00:27:27: Du hast gelernt in Modellen zu denken und du hast gelernt zu diskutieren.
00:27:32: Du bist jemand geworden der aus Diskurs lernt?
00:27:36: Also du hast ja ganz viel...
00:27:38: Ja aber wenn wir jetzt mal praktisch sagen das was ich gelernt habe... Faktisch
00:27:41: ja!
00:27:41: ...faktisch Innovationen und dann am Ende strategisch zu arbeiten war ja zumindest im digitalen Kontext.
00:27:47: Ich gucke mir jetzt für den Automotive Hersteller XY die gesamten Konkurrenz-Websites an.
00:27:53: Schau, was machen die besser als die anderen?
00:27:55: Wie ist die Preiskommunikation und wie ist ein Konfigurator?
00:27:57: Das kennen ja jeder von euch der Zuhörter, wenn man sich so in einem Mercedes oder BMW-Konfiguratoren anschaut... Oder Fiat!
00:28:05: Und wie kann man das dann vielleicht anders denken, neu denken?
00:28:08: am Ende ging es dann darum, es wurde irgendeinen Button von grün auf rot gefärbt.
00:28:12: Das gab zwei Prozent mehr Conversionen und alle haben sich gefreut.
00:28:15: So, und das war dann schon Innovationsarbeit.
00:28:16: Das waren ja schon Arbeiten am Limit.
00:28:18: Aber achtzig
00:28:19: Prozent dieser Sachen kann halt seit drei Jahren guter KI-Agent übernehmen.
00:28:22: Diese Recherche in der Kostüm, natürlich braucht es mein Wissen um das zu instruieren und zu überprüfen ob das gut und richtig ist.
00:28:28: aber diese ganze Fleißarbeit alles was wir am Laptop machen kannst du heute ja automatisieren.
00:28:32: uns kommt darauf an dass Menschen das merken dass wir nicht mehr so arbeiten müssen wie wir mal gearbeitet haben das dann aber auch in diese Tools zu übersetzen.
00:28:40: Und das ist eben nicht nur eine Produktfrage Das is ne Mindset Frage.
00:28:43: So jetzt auf die Frage von Michel.
00:28:45: So, was würdest du dann mich raten oder empfehlen?
00:28:48: Was glaubt ihr wohl ne?
00:28:49: Also ich glaube das hat zum einen natürlich nochmal mit dem Alter zu tun.
00:28:52: Also angenommen, ich wär heute jünger als dreißig ja oder vielleicht jüngere als drei Jahre vieler.
00:28:58: Dann würde ich mir sehr bewusst ein Unternehmen suchen, was mich im positiven grillt.
00:29:03: Ich weiß, Junge da gehst du jeden Abend nach Hause und überlegst dann ob du um Dennisplatz gehst oder Battlespiels oder noch mal ein Trinken gehst so nach dem Motto Das ist die Die Schmiede, das ist ein Rüstzeug.
00:29:16: Jetzt angenommen du bist in einer anderen Lebensphase und die wird dann durchaus kritischer als sagen wir mal thirty-fünf plus.
00:29:21: da hat der Blick erst einmal mit zu tun.
00:29:24: Bist du mutig genug?
00:29:26: Hast du Hingabe genug oder bist du demütig genug jetzt an dieser Stelle grundlegende Sachen deines Lebens nochmals zu hinterfragen?
00:29:34: Das ist ein ganz anderes Match.
00:29:36: Du hast ja schon Karriere gemacht, hast schon gutes Geld verdient Du hast eine Anspruchshaltung.
00:29:40: Ich finde, das ist ne ganz andere Nummer.
00:29:42: Ein ganz anderer Film!
00:29:44: Und dann... Das heißt auf Basis deiner Lebensumstände die du hast und der Energie die du hasst weil du hast ja Familie, dies und das.
00:29:50: Was steht denn auch zur Verfügung?
00:29:51: Um dann was zu verproben.
00:29:53: Weil das musst du ja im Realabor machen.
00:29:57: Der einheit vielleicht eine Eigentumswohnung.
00:29:59: also das ist nicht so dass du sagst, du kannst da groß spielen.
00:30:02: Die nächste Nummer zähl ich mich schon zu.
00:30:05: Ich sage mal ... Hey, da ist die Luft eh dünn.
00:30:09: Mit
00:30:09: der Leute, die sagen, die Gen X sind die warnen Verlierer... Also du
00:30:17: nicht!
00:30:17: Das ist dann ein anderes Brett?
00:30:19: Absolut!
00:30:19: Weil wenn ich angenommen hätte jetzt heute keine Arbeit losgelöst.
00:30:24: was ich sonst so tue Ist das natürlich mit ab fünfundfünfzig oder ab fünfzig ist es dann nicht mehr einfach
00:30:30: So.
00:30:30: und dann Da ist das andere Game von dem der Jünger isst.
00:30:34: Dann muss ihr jetzt einfach sagen Du rufst irgendwo an wurde weiß der baut auf die Zukunft und sagt, ich bin bereit.
00:30:41: Ich zeig dir jetzt mal was ich
00:30:42: kann.".
00:30:42: Ja voll!
00:30:43: Und ich glaube da kann so viel entstehen.
00:30:45: aber wir sind es eben nicht gewohnt zu denken und so zu arbeiten.
00:30:48: das deswegen ich glaube dass was über allem steht wenn man's praktische gehen ist genau das anwenden.
00:30:53: weil das kann dir niemand abnehmen weil ich habe überall wo ich bin die gleiche Erfahrung möchten nicht aus ihrem klassischen Denken ausbrechen.
00:31:01: Weil sie natürlich supergut mit Excel umgehen können, wissen wie Sie da Ihre Columns anlegen und damit arbeiten.
00:31:08: Und dann zu sagen okay das habe ich jetzt mir zwanzig Jahre angeeignet dass ich ein Excel-Wizard bin, dass ich einen Powerpoint großartig bin.
00:31:12: Dass ich einen guten Text schreibe.
00:31:14: Das hat sich ausgewissert?
00:31:15: Ja es hat sich's ausgewisselt so!
00:31:17: Man kann natürlich mit diesem Wissen eine KI, einen Co-Pilot und guck ich möchte ja nicht jemanden... aber es ist halt zumindest für uns Leute die intellektuelle Fleißarbeit leisten was die meisten sind die das hier wahrscheinlich hören.
00:31:28: In der letzten Wortenstudie hat es, ich glaube, neun-neinzig und halb Prozent aller Beruf.
00:31:32: Wir haben irgendwo eine Überschneidung mit KI, das ist eine Querschnittstechnologie.
00:31:35: Das ist wie Strom dann die Dampfmaschine, erst die Dampfmaschine dann Strom dann als Internet.
00:31:40: so wir denken jetzt nicht mehr darüber nach.
00:31:42: genauso werden wir über KI dann nicht mehr in dem Kontext nachdenken.
00:31:44: aber wir haben halt das Potenzial... Unser
00:31:45: Leben findet darin statt!
00:31:47: Genau
00:31:47: Punkt
00:31:48: So.
00:31:48: Und jetzt ist es die industrielle Revolution des Gehirns.
00:31:51: Das ist das letzte Organ, was noch mal im Einzug
00:31:54: gehalten hat.
00:31:54: Jetzt gehe
00:31:55: ich zu einem anderen Punkt.
00:31:56: Ich begleite gerade Unternehmen aus dem Bayerischen Seil.
00:32:00: Hast du irgendwo gelesen?
00:32:01: Und da habe ich jetzt umgekehrt gesagt... Die Industrialisierung des Unbekannten.
00:32:06: Angenommen wir die Könige der Industrialisieren begeben uns an die industrialisierung des unbekannte.
00:32:13: Das is a giant sweet spot!
00:32:15: Die Illustralisierung des Gehirns Jesus.
00:32:18: Lass mal einen kleinen Twitch-Mann und ein bisschen aus dem umfangreichen Erfahrungsspektrum von Rafa nochmal sehen, außer dass du sehr viel liest, sehr viele Studien dir anguckst.
00:32:28: Also ich habe irgendwann gehört, du machst das irgendwie zwei Stunden am Tag oder wieviel?
00:32:33: Ja
00:32:33: also fünfzehn bis zwanzig Stunden liest du
00:32:35: mein Traum
00:32:37: Aber du bist ja auch sehr viel unterwegs.
00:32:38: Wenn du nicht auf deinem Hof bist, bist du bestimmt hundertfünfzig Tage irgendwo in der Welt unterwegs?
00:32:43: Du machst Reisen, ihr organisiert das vom Vitra aus mit Menschen an die interessanten Spots der Welt zu fahren – ob in Amerika oder China und elsewhere!
00:32:53: Und wenn du jetzt mal anguckst... Du hast jetzt von ein paar positiven Beispielen ja auch immer berichtet, was in Deutschland ist.
00:32:58: Aber wenn du jetzt mal das Mindset, dass du siehst in einer Asien-Reise und an der USA, was machen diese Menschen anders?
00:33:06: Was können wir uns vielleicht als Gesellschaft abgucken und was vielleicht nicht?
00:33:10: Okay, du hast natürlich dann... also immer Süd aus Asien, da hast du den Hunger eine Gesellschaft die viel jünger ist als wir hier in Europa wo dann das versprechen auf ein besseres Leben noch greift, weil die Eltern natürlich ein anderes Leben hatten.
00:33:22: Den Kindern steht und den Jugendlichen haben eine Superbildung durch die Bank weg Die Top-Unternehmen sind dort, hat nochmal ganz andere als mit der Pandemie Und mit der ganzen Verknappung sind ja auch viele Unternehmen dann aus China nochmal weggegangen.
00:33:37: Also das heißt diese Länder sind aufgeladen worden Ja?
00:33:39: Dann wenn ihr jetzt mal China nimmst Obwohl das Land ja also wirtschaftlich nicht mehr so wächst wie Gebanne oder Obwohl das Land an der einen oder anderen Stelle Druckpunkte hat, findest du doch dort auch eine Gesellschaft vor.
00:33:55: Die so erstaunlich von einem Hype... Ich meine, ihr müsst nicht überlegen!
00:33:58: Die haben diesen Mietfahrrad-Hype gehabt, dann haben sie den Solar-Hyp gehabt, den Elektroauto-Hybe, den Batteriehype und jetzt den Robotik-Hyper.
00:34:05: Das heißt die hypen alles durch?
00:34:07: Und wenn ein Hype runtergeht, dann schütteln die sich irgendwie ... und machen dann weiter.
00:34:11: Aber
00:34:11: die leben halt in den Zehn-Jahrauszügel, die denken nicht, dass wir es im Quartal sind.
00:34:14: Ja, aber das ist so... Und das
00:34:15: Zweite was sie haben ist, die haben eine Technologie, die keine ist, sag ich immer, das ist Tempo.
00:34:20: So nein!
00:34:20: Das ist einfach... So jetzt nehmen mal die Amerikaner oder die amerikanischen Unternehmen ja.
00:34:26: Nicht die amerkanische Gesellschaft per se.
00:34:27: Die amerikanische Unternehmen.
00:34:28: Die Artenweise wie die skalieren oder wie die straight forward sind.
00:34:33: Hit the ground running.
00:34:35: Das fällt dann auch mir schon mal schwer.
00:34:36: Würden mir sagen, boah, das würde mich jetzt anstrecken.
00:34:40: Ich würde mal nicht sagen, was würdest du nicht tun oder was nimmst du nicht mit?
00:34:45: Also ich funktioniere dich wirklich so.
00:34:46: Aber ich würde etwas anderes sagen!
00:34:48: Was wir ja... also was wir hier überhaupt nicht monetarisieren nehmen die wir haben, die wir nicht monetarisieren können.
00:34:55: Ja
00:34:56: das
00:34:57: ganz genau.
00:34:58: und es ist und mir tut's dann stellenweise weh weil das macht...weißt du was du merkst?
00:35:04: Du kannst unternehmen beobachten die den Garten nicht mehr bestellt haben, dann waren Berater da und Manager da.
00:35:09: Die das überhaupt nicht abrufen konnte.
00:35:12: Sorry!
00:35:13: Der laden den Pferzer einfach an die Wand so.
00:35:15: Und das ist eigentlich eine große Schatzkammer.
00:35:17: Und Jungs hat – ich weiß nicht wieso er BCG oder McKinsey genau darüber geschrieben über diese europäischen Unternehmen, die genau diese Verlässlichkeit für die neue Zeit haben als Wirtschaftspartner.
00:35:32: So und dann nannten die die Ericsons, die nannten den Airbus.
00:35:35: Die nannten ihn Siemens.
00:35:36: You name it!
00:35:37: Und dann denkst du... Jetzt wird's bitter.
00:35:40: so betrachten wir uns selber gar nicht.
00:35:42: Wir
00:35:43: haben ja auch dieses Europa.
00:35:45: Also, wir haben ja die Geschichte von Europa.
00:35:47: Die muss ja nicht Frau von der Leyen erzählen oder die Europäische Union sondern wir können die Geschichte Von europa selber erzählen.
00:35:54: das tun wir aber Nicht.
00:35:56: Ja weil wir dass selbstverständlich gar nicht dafür Es gibt.
00:35:58: in der Jugend gibt es gerade einen richtigen So wie man so reborn so ein turn habe ich von von weiter gehört.
00:36:04: du kennst dir aus eine Staatswissenschaftlerin, die in Harvard einen Phänomen Internet und Politik geforscht hat.
00:36:11: Und die sagt da gibt es jetzt wirklich so eine richtige Bewegung von jungen Leuten, die das Thema Europa wieder nach vorne holen.
00:36:16: Ja aber ich mein...
00:36:17: Er wollte ist ja ein
00:36:19: Auswuchs davon absolut und das Problem ist aber wir sehen auch aktuell.
00:36:24: also vor allem kann ich das aus der Praxis sagen weil wir haben zum Beispiel auch gute europäische KI-Systeme.
00:36:28: Ein Mistral ist ein super KI System.
00:36:29: dann natürlich ist es limitierter oder
00:36:31: der Finne?
00:36:31: Ja
00:36:33: genau!
00:36:33: Es
00:36:33: gibt gute Sachen absolut, aber wir kaufen auch nicht von Europäern.
00:36:37: Also das ist eben das Ding.
00:36:37: dann probieren wir es händeringt im eigene Land zu machen und schauen eben nicht pan-europäisch.
00:36:41: was gibt's dafür gute Lösungen?
00:36:42: wie können wir uns da unterstützen?
00:36:43: Dann kaufen wir wieder aus den USA, dann kaufen wir hier aus China.
00:36:46: und der europäische Gedanke ist glaube ich genau dass was uns da über Wasser halten könnte und ja natürlich sind wir nicht so abgeschlagen oder irgendwas wie man denkt.
00:36:54: trotzdem es geht durch die schnellen Zyklen in denen es gerade läuft und den Mut und die Lust auf diese Themen.
00:37:02: Im Gegensatz dazu, die Angst hier ist genau das was uns dann tatsächlich dahin bringen wird dass es nicht mehr weiter geht.
00:37:07: Weil du sagst, die Länder in Südostasien wir haben ja auch mit Paar Aurora der Professorinnen aus Holland drüber gesprochen hier im Podcast.
00:37:16: Sehr coole Frau.
00:37:17: Ja, genau und sie sagt ja eben auch ihre Forschung zeigt neunzig Prozent der Leute die eben Bottom of the Pyramid global globaler Süden sind Die sehen das mit Hoffnung.
00:37:29: Die sehen KI mit Hoffnungen, die sehen Social Media Mit Hoffnung.
00:37:31: Und wir haben hier nur Angst.
00:37:33: Wir leben nur in Angst vor dem wirtschaftlichen Absprung vor den Tools, die uns ersetzen.
00:37:37: Die uns übernehmen vor all dem.
00:37:39: und das ist glaube ich das größte Thema.
00:37:41: wie kommt man aus dieser Angst?
00:37:42: Und was ist da dein Gedanke?
00:37:44: ne?
00:37:44: Weil ich habe auch nicht... Ich hab auch Angst!
00:37:45: Also es ist...
00:37:47: Okay jetzt sehe ich also ich erlebe ja noch tie... Also ich erleben in Deutschland auch zu viele gute Geschichten dass ich... Dass mir bewusst ist, äh ja klar weite Teile der Gesellschaft können das schaffen.
00:38:04: Ja
00:38:05: und ehrlich gesagt Wissen wir das auch.
00:38:08: Aber wir sprechen es nicht an!
00:38:10: Das hat ja damit zu tun, hör mal wie verklausuliert deutsche Vorstände sprechen wo ich dann denke okay wenn jetzt ein Politiker verklausüliert spricht das verstehe ich gerade noch.
00:38:20: aber wenn wir jetzt bei den Vorstellern anfangen so zu sprechen und thematisieren die Dinge nicht mehr das versteh' ich nicht.
00:38:25: Wenn's einem Unternehmen schlecht geht, musst du einfach sagen Okay uns gehts nicht gut.
00:38:30: Ja, alles
00:38:30: Gute ist Wir wissen was herkommt.
00:38:32: Das Zweite ist Und jetzt lass uns doch einfach mal darüber reden, wie wir da rauskommen.
00:38:38: Aber weißt du was wir machen?
00:38:39: Dann sucht Gewerkschaft versus Vorstand den Schuldigen!
00:38:42: Alter, haben wir sie noch alle?
00:38:43: Ja und das werden die Technologien ins Ausland verkauft.
00:38:45: Genau so mit der Konsequenz dann dass der Vorstand sagt ihr seid zu langsam, dass die Leute sagen um wir hätten kein Königungsschutz.
00:38:52: und hinten rum wird dann verhandelt, dass der in der Teil der Organisation in ein anderes Land geht.
00:38:56: ja aber nochmal das hat damit zu tun.
00:38:57: wir haben es verlernt die Dinge anzusprechen.
00:38:59: Ich hatte ja nochmal diese Woche wieder dieser besagte bayerische Unternehmer.
00:39:04: Den habe ich dann mitgenommen zum Unternehmensstreicher nach Dengdorf.
00:39:07: Mein Freund Michael Feis angerufen, ich sage Michael, pass mal auf, jetzt hier ... Mit dem Johannes Herrmann können wir vorbeikommen.
00:39:14: Ja wann?
00:39:15: Die Woche kommt vorbei!
00:39:17: Und dieser Streicher der die besagten Geilen Achterbahnen baut, der Wackel-Zylinder baut und der Pipelinega baut.
00:39:23: Der, äh, siebzig Prozent aller Designstudios in der Wahrscheinlichkeit der Welt einrichtet mit seiner automatisierten Claymaschine.
00:39:28: Da stand Achtung eine Fünfzig Tonnen Zylinder ... zum Titan schmelzen.
00:39:35: Im Vakuum, also die Schmelzen... Du kennst dich außen ein bisschen, ne?
00:39:38: Man schwelzt das im Vakum,... ... weil es dann die beste Qualität hat für Luft- und Raumfahrt!
00:39:43: Und dann steht er dieser Drumm,... ...und die können zwölf Zentimeter Metall in Plasma Schneider schneiden,... ...dann kommt dann ein Kerl wie dein Vater,... ...ich sag da wirst du dir was fragen.
00:39:53: ja, sie betreuen das Projekt,
00:39:54: ja?!
00:39:55: Wie lang sind Sie schon hier?
00:39:55: thirty-five Jahre?
00:39:56: Weil meine Frage war denn, wie lange brauche ich um sowas bauen zu können?
00:40:00: Also Brain so, dann sagt der zu mir,... Nee, die Frage ist anders.
00:40:04: Wenn ich einen Lehrling hab', dann erkennen wir einem ja das er sowas auch kann nicht morgen oder übermorgen.
00:40:10: aber es erkennt man früh und die machen ja also ein Laden eine Halle nach der anderen nur so'n crazy Zeug.
00:40:17: Ich habe abends da noch gelesen warum muss man überhaupt Titanum?
00:40:20: Und dann gingen wir in die Halle wo die großen Fräsen standen.
00:40:23: Da sind Frässe so groß wie meine Scheune, da sind Werkstücke zwei Tage drin Die wiegen vierzig Tonnen, die musst du erst mal einspannen können.
00:40:29: Da ist der Werkzeughalter so groß als eine Autogagage.
00:40:33: Da hab ich zu mich ja gesagt.
00:40:34: Sag mal, wie kannst du jeden Tag noch mal nach Hause fahren?
00:40:37: Ich sag da die Frage stelle ich mir auch.
00:40:38: Aber weißt du was das ist für die Leute, ist das selbstverständlich?
00:40:42: Die Leute, die da arbeiten, die dann mit ihrem Skoda oder was weiß ich im Golf um die Ecke krusen... Für die ist das so normal!
00:40:48: Die kennen gar nichts anderes.
00:40:50: Hey und die nicht mitgenommen hatte der hat gesagt Boah Raffers muss dir eins sagen, sowas habe
00:40:56: ich noch nie gesehen.
00:40:57: Aber das ist doch genau dieser Entwicklergeist, der unser Land nach dem Weltkrieg groß ist.
00:41:02: Unser Macher Machen, entwickeln.
00:41:05: Nicht über, ey du findest da keine Kanbanen, kein OKR, kein KP... Also das ganze Harvard-Gedöns ohne dem jetzt zu nahe zu treten, das brauchst Du auch, findest Du da gar nicht?
00:41:15: Und jetzt die Firma, als ich würde mal sagen der Eigentümer dann seine vier wichtigsten Leute, die dann auch die Geschäftsführer sind und dann seine Abteilungsleiter sind zusammen.
00:41:25: Achtundvierundzwanzig Mann bei Vierneibtausend noch Fragen und den Rest organisieren die dann eine Halle.
00:41:34: Gleich geht es weiter mit On the Way to New Work.
00:41:36: Aber hier kommt unser Werbepartner für diese Woche.
00:41:39: Kennt ihr das?
00:41:39: Ihr sucht noch ein Event, dass euch wirklich weiterbringt nicht nur im Job sondern auch persönlich eines, das euch inspiriert und mit echt guten Erkenntnissen voran bringt.
00:41:47: Ich glaube ihr wisst schon wovon ich spreche!
00:41:48: Ich spreche von einem der wichtigsten Events des Landes die OMR.
00:41:53: Wommerfestival ist eines der größten Events für digitales und online Marketing in ganz Europa.
00:41:59: mittlerweile Hier in Hamburg treffen sich die glücksten Köpfe unserer Branche für zwei Tage voller inspirierender Vorträge.
00:42:05: Diskussion und praktische Learnings über achthundert Speakerinnen, darunter Namen wie Pip Klöckner und Meredith Whitaker aber auch bekannte Persönlichkeiten wie Tom Brady.
00:42:14: also es ist wirklich wirklich spannend.
00:42:15: ich habe schon diverse YouTube Videos von der OMR gemacht.
00:42:17: könnt ihr mal bei mir im Channel gucken lohnt sich!
00:42:19: Es ist wirklich ein Highlight!
00:42:21: Also beeindruckend dazu tausende Ausstellende auf der Expo von internationalen Tech-Giganten bis hin zu Startup-Style kennen müsst.
00:42:30: Also bei der OMR dreht sich alles um Networking, Praxismehrwert und natürlich gibt es auch ein verdammt gutes Festival-Feeling am Abend – die perfekte Mischung aus Weiterbildung, Inspirationen und einzigartigen Entertainment!
00:42:40: Falls ihr dabei sein wollt habe ich was für euch.
00:42:42: Sichert euch jetzt den OMR-Sixundzwanzig Festival Pass zum Early Bird Preis mit dem Code New Work Einhundert.
00:42:49: spart Ihr hundert Euro Netto auf den regulären Ticketpreis.
00:42:53: bis zum achtundzwantigsten Februar könnt ihr euch diesen Vorteil sichern.
00:42:58: Den Link dazu findet ihr in den Show Notes.
00:42:59: und jetzt viel Spaß mit dem Rest von On The Way To New Work!
00:43:10: Die Revolution ist ja nicht irgendwie in den Büros entstanden, sondern die ist in den Werkzeilen entstanden.
00:43:18: Und auch das was man aus Japan mit Lean Management kann waren selbstorganisierte Teams Fertigungsinseln und so weiter.
00:43:25: also da ist es los und genauso auf der Krankenstation.
00:43:31: also du musst mit den Pflegern arbeiten.
00:43:33: oder wie mein hier der Karsten Der Vorstand von Hornebach, der immer sagt, Karsten Kühn.
00:43:39: Er sagt wir führen unser Unternehmen nicht von oben nach unten sondern von außen nach innen.
00:43:44: Wie geil!
00:43:45: Der Mensch
00:43:45: im Zentrum absolut.
00:43:46: So ja, der den Kundenkontakt hat aber also... Also ich nehme mit, wir müssen mehr diese Geschichten auch hier reinholen.
00:43:52: Wenn du es mal nach Dekendorf mitnimmst dann machen wir da
00:43:54: ein Podcast.
00:43:55: Ich nehm ja schon mal wieder eine schöne Föhnfrisur.
00:43:57: Sehr geil!
00:43:57: Aber...
00:43:58: Also mehr drüber reden, mehr nach vorne halten um den Leuten auch wieder Mut zu machen.
00:44:01: Es gibt diese Beispiele so.
00:44:03: Absolut.
00:44:04: Und die kannst du dekodieren und wenn du die dekodierst verstehst du also als wieder rausging war hat mir nur eine Frage was ist die Zauberformel?
00:44:13: Arbeit?
00:44:14: Leute, Fähigkeiten, Anlagen, Geschwindigkeiten.
00:44:18: Weil du musst noch mal fertig werden knifflige Dinge so zu orchestrieren dass immer genau in diesem Move drin bist.
00:44:25: und dann haben wir gesagt dafür müsste man eine Woche hier arbeiten um das überhaupt zu verstehen wie ihr das tut weil da steht ja in der Angst.
00:44:31: wo aber für die leute ist es so normal?
00:44:34: aber das ist auch eben das was passieren muss dass Leute von außen genau da reinkommen und schauen, was funktioniert.
00:44:40: Woanders hinbringen wir uns übertragen.
00:44:41: Wir müssen gerade im Netzwerken denken.
00:44:44: Genau so müssen Leute in Organisationen gehen, wo es gar nicht funktioniert, einfach eine Woche die Menschen begleiten gucken ... Warum denkst du das noch?
00:44:51: Kann es nicht sein, dass es eine Lösung dafür gibt, was dir überhaupt keinen Spaß macht mit neuer Technologie oder Arbeitsweise anders zu denken?
00:44:59: So kann man ja maximal voneinander profitieren!
00:45:01: Und wir sehen, dass diese ganzen aktuellen Projekte scheitern wenn sie eben intern gelöst werden, weil man nicht den Blick von außen hat.
00:45:07: So und das braucht's halt einfach!
00:45:09: Ich war ja bei der New Work Master Skills vor einer Woche in dieser aktuellen Kochte... wie viel ist das?
00:45:16: Das war die achte.
00:45:19: Und hab dann relativ bald gesagt, dass was ich dieses Jahr, sorry wir haben heute den siebten oder achten Februar mitgenommen habe und hab gesagt drei Sachen.
00:45:28: Das erste ist Geschwindigkeit.
00:45:30: Wir müssen schneller werden.
00:45:32: Das zweite ist Firmen Egal wie groß sie sind.
00:45:36: Die Firmen entstehen nur noch aus Ökosystemen, weil auf der CES die ganzen Großen dann alle so kleine Ökosesysteme packt und drei oder vier Mann buden
00:45:43: bei sich so.
00:45:44: Und das Dritte ist the Ability to Adapt.
00:45:46: Deine Möglichkeit dich auf diese veränderte Gemengelage einzulassen und dann irgendwie zu sagen okay wenn dem so ist musst du das ändern.
00:45:56: Hey!
00:45:56: Und die drei Dinge?
00:45:57: Wenn die liebe Herz sechs Alleinstand ist die mal Geschwindigkeit.
00:46:03: Aber Geschwindigkeit könnt ihr machen durch Automatisierung als einfache Arbeit, wie auch immer und da ist genau die Zauberformel jetzt in dieser Zeit drin.
00:46:11: Und genau da muss man ins Doing kommen weil drüber reden... Ein schöner Teil des ganzen Prozesses.
00:46:16: Aber dann ist eben der erste Schritt zu sagen, wie kann ich für mich genau das übersetzen?
00:46:20: Wie schaffe ich mehr Geschwindigkeit über die Sachen, die mir keinen Spaß machen zu automatisieren?
00:46:25: Wie darf ich mir jeden Tag den Freiraum auszuprobieren, wirklich jeden Tag zu hinterfragen?
00:46:28: Muss sich das noch eines mal machen?
00:46:29: Mache eine Woche mein Lockbuch!
00:46:31: Schreib mal auf was mache ich diese Woche und es macht mir keinen Spass daran.
00:46:34: Auch jeder von euch, der das hört, ihr könnt mir schreiben, ich kann nicht versprechen, ich schicke euch ein Tool, dass das automatisiert oder zumindest teilautomatisiert.
00:46:39: Wow... Das ist jetzt Das ist jetzt cool.
00:46:42: Du machst jetzt, hey, ohne Witz, du machst dann einzulegen, legst eine Seite an oder baust irgendwie Block und da steht das immer dran.
00:46:49: Aber ich mach noch mal... Ich hab auch heute in dem Podcast von Miriam und Sebastian reingehört und wenn man sieht auf der einen Seite gibt es immer noch Menschen die überhaupt gar keinen Kontakt wissendlich mit einem AI-Tool hatten, ja sie übersetzen irgendwas.
00:47:06: Wir wissen aber nicht, dass das auch ein Large-Language-Modell ist.
00:47:09: Was es schon seit zehn Jahren in Ihrem iPhone macht...
00:47:13: Das gibt's wirklich?
00:47:14: Wissenslich?
00:47:14: Das sind
00:47:15: doch keine Large-langauge-Hultesmaschinen-Learninge.
00:47:16: Danke!
00:47:18: Vielen Dank richtig nochmal.
00:47:20: Wobei die ja auch schon wirklich... Na egal auf jeden Fall.
00:47:23: dann gibst du ein paar, die benutzen das noch immer.
00:47:26: Benutzt das schon so ein bisschen Aber die machen dann schreiben da so Sachen rein.
00:47:28: Machen wir mal eine Präsentation über KI.
00:47:30: Also wir benutzen sie wie Google So und dann gibt´s Leute
00:47:34: Die bauen
00:47:34: Plattformen, Social Media-Plattform und in dieser Social Media Plattform ist kein Mensch zugelassen.
00:47:40: Sondern nur KI-Agenten, die sich untereinander austauschen.
00:47:42: Das ist aber auch nur Werbung?
00:47:43: Ja natürlich!
00:47:44: Aber
00:47:45: wenn der Gedanke sauscht ...
00:47:47: Was heißt das nur Werbungen?
00:47:48: Warum,
00:47:48: wofür?
00:47:49: Also das was da eben besonders geklickt hat, was besonders dramatisch lang am Ende muss trotzdem ja ein Mensch im Hintergrund instruieren und sagen so macht es jetzt.
00:47:56: ne also klar ist das schon auch spannend und alles interessant.
00:47:58: aber dann muss man jetzt eine der Welt darauf beschwören weil die meisten Sachen die bei Twitter getrennt oder bei X getrennet sind war von eben Firmen oder Leuten, die eben KI-Agenten haben und die bewerben wollten über dieses Netzwerk.
00:48:08: Super funktioniert!
00:48:09: Das ist keine Frage.
00:48:10: Trotz alledem der Mensch ist immer dahinter im Zentrum und jeder hat die Möglichkeit heute anzufangen seine Arbeit zu hinterfragen und zu schauen.
00:48:19: wie kann ich in Zukunft es so anwenden?
00:48:21: Dass sich fokussiert auf das was mir Spaß macht und nicht jeder hat Bock mit Menschen zu arbeiten.
00:48:26: Ist auch okay.
00:48:26: Aber trotzdem gibt's keinen Menschen der davon nicht profitieren kann und der es nicht auch nutzen sollte für sich.
00:48:32: Ich meine am Ende des Tages, es gibt ja keine Ausreden.
00:48:36: Diese Late-Language Modelle.
00:48:37: du kannst deinen Screenshot von jedem Tool reinmachen und jeder Aufgabe die Du machst und sagen so wie könnte ich das anders lösen?
00:48:43: Es geht nur ums machen!
00:48:44: Und dass wir haben verlernt zu machen.
00:48:50: Unser Programm, ich zebte so drei Tage Leadership-Programm und das hab' ich für verschiedene Firmen immer adaptiert.
00:48:55: Und ich habe jetzt so eine wirklich neunzig Minuten Session wo ich am Anschluss an dieses Leadership-programm darf.
00:49:00: Pass mal auf!
00:49:01: Ich könnte euch jetzt in neunzig Minuten nochmal erklären wie ihr mithilfe von KI all die Tools sich euch beigebracht habt noch einmal aufs nächste Level zu bringen.
00:49:10: Und du kriegst danach Mails.
00:49:13: sie sagen Michael it changed my life.
00:49:17: Ich brauche für weniger Zeit, ich mache mir weniger Gedanken darüber.
00:49:22: Ich probiere einfach.
00:49:23: Zum Beispiel diese einfachen Sachen.
00:49:25: Ich habe ein schwieriges Feedback-Gespräch.
00:49:27: Ja?
00:49:27: Ich kann da reingehen und die Personen beschimpfen oder ich kann ins Modell reinschimpfen und kann sagen ob das ist gerade meine Emotion.
00:49:34: aber eigentlich ist der Typ ganz gut er kann das und dass und das hier ist übrigens mal sein CV Hier ist meiner, hier ist mein Stärken, wie es meint bitte
00:49:41: keine klaren Namen in dieses Thema geben möchte
00:49:43: genau ja immer anonymisieren danke ich möchte gerne der Person ein Feedback geben, was wirklich der Person hilft besser zu werden.
00:49:51: Also mach es nach Scarf.
00:49:52: Scarf ist so eine Neurowissenschaftliche Methode wo man eben vermeidet Autonomie relatedness und so weiter zu verletzen.
00:49:59: Und dann kriegst du einfach Ergebnisse wo du sagst okay damit kein Feedback gespricht und der Mitarbeiter wird sagen wow mein Chef A gut vorbereitet B nicht verletzend C
00:50:07: perfektiert mega!
00:50:09: Was ich
00:50:10: eigentlich sagen will?
00:50:11: in der Tat du kannst jeder Mensch kann innerhalb von Eine Stunde bis zum halben Tag ein wunderbaren Einstieg in diese Themen finden und wenn er eine gewisse Neugier hat, es weitermachen.
00:50:23: Und was ich auch nochmal sagen will dann kommen wir vielleicht noch auf ein weiteres Thema bei aller Euphorie und aller Angst was alles passiert.
00:50:33: man darf aber uns immer schmunzeln wenn man da so liest heute Waymo also der Gefeierte Self-Card Driving Thing kam jetzt raus, dass sie irgendwo in Puerto Rico tausende von Menschen beschäftigen.
00:50:43: Die aufpassen das ja
00:50:46: alle kochen nur mit Wasser.
00:50:47: Das ist ja das Schöne und deswegen muss man sicher auch nicht so abgehängt fühlen.
00:50:51: was es braucht ist genau das was du gerade sagst.
00:50:52: es braucht Menschen die eben die Lebenserfahrung haben die Führungs Erfahrungen die Erfahrungen Organisationen aufzubauen die das ansprechen wie sie KI nutzen das Aufenteilen darüber sprechen die sich junge Menschen nehmen, die ihnen dabei helfen, das schnell auf die Straße zu bringen.
00:51:06: Da sprechen wir jetzt auch schon seit einem Jahr drüber.
00:51:08: Schaut einfach, dass ihr auf Augenhöhe arbeitet und dann sieht die Zukunft ziemlich rosig aus.
00:51:14: weg von der Angst rein ins Doing, weg von diesen Blockaden, die uns jetzt die letzten Jahre aufgehalten haben und uns noch mehr aufhalten.
00:51:21: so es gibt tolle Beispiele.
00:51:23: schaut euch die an kann mit dem kleinen Thema anfangen aber ein ganz kleines Projekt kann ganz doll strahlen.
00:51:29: ja es geht einfach darum, dass man's macht.
00:51:31: Ich
00:51:32: würde euch beide gerne nochmal fragen, ich weiß es von euch beiden.
00:51:36: Wenn ihr jetzt Menschen ein bisschen Tipps oder Erfahrungsbericht geben wollt was sind Quellen die er empfiehlt?
00:51:44: Also welche Newsletter, welche Quellen, welche YouTube-Channels, whatever?
00:51:49: gibt es bestimmte Dinge wo ihr sagt wow wenn du einen Einstieg finden möchtest je nachdem wie du am besten lernst ob über Video oder über Lesen schauen wir da rein jeder von euch.
00:51:57: drei kleine Nuggets die unsere Hörer und Hörere mitnehmen können.
00:52:03: Also die einfachste Methode ist immer, ich hab irgendwann angefangen.
00:52:08: Alles was ich nicht verstehe wollte ich verstehen.
00:52:10: Ich habe irgendwann nicht mehr akzeptiert etwas nichts zu verstehen egal was auch das mit gehört.
00:52:14: im Gespräch war beim Kunden habe was gelesen also habe ich das recherchiert geht heute natürlich viel einfacher.
00:52:21: dass hat meine frau ist dann durchgedreht.
00:52:22: was willst du alles wissen?
00:52:24: aber heute darf ich das ist alles was wissen.
00:52:26: das zweite ist Ein möglichst universeller Zugang zur Welt.
00:52:32: ist bei mir dann Bloomberg, weil dieses eine Abo für diese dreißig Dollar im Monat, Studi-Abo und Test-Abus günstiger hat.
00:52:40: Fünfzehn Untermagazine da kannst du alles erfahren was du willst.
00:52:43: das ist für mich so.
00:52:44: wenn ich nur auf ein Ding gehen würde wäre das das?
00:52:46: Weil es einfach diese Welt in ihrer Veränderung an sich trägt!
00:52:50: Und das Dritte ist natürlich die unterschiedlichen GPT Modelle.
00:52:55: So, weil es gibt ja sehr komplexe Sachen wo ich sage wie funktionieren die eigentlich?
00:52:58: und dann...
00:52:59: Das ist dir erklären.
00:53:00: Und du kannst da über ein deep research Agenten kannst das auch alle Quellen zusammensuchen.
00:53:06: Das hat jedes Tool, das hat Perplexity.
00:53:08: Das haben alle diese Tools.
00:53:10: Jetzt sind die ersten leicht eingetrunken Diern, die uns hier eine gute Laune machen.
00:53:13: Du weißt gar nicht heute Fußballspiel?
00:53:15: Morgen ist Bayern!
00:53:16: Ach so aber die fangen jetzt schon an.
00:53:17: Sie schaut alt.
00:53:18: Also das ist ja Kultur.
00:53:19: Komm zurück zum Sehmarkt.
00:53:21: Ich bin doch gespannt gerade.
00:53:23: Auf jeden Fall mit den KI-Modellen kann man sich alle Quellen zusammensuchen, auch genau die, die einen selber interessieren.
00:53:27: Ich lerne am besten damit!
00:53:28: Dann sucht man sich das zusammen... ich brauche es so erklärt dass ist das eine das andere sind Menschen.
00:53:33: wenn man die Möglichkeit hat mit Menschen von der ganzen Welt zu sprechen denen zuzuhören sollte man's machen.
00:53:37: Ich glaube für mich war Erasmus die wertvollste Erfahrung meines Lebens weil man immer mit Vorurteilen behaftet es, weil's menschlich ist in Schubladen zu denken.
00:53:45: Je mehr man mit Leuten auch vor allem in seinem Alter und seinen Lebensumstand sich umgibt und merkt wir haben alle gleichen Herausforderungen, die gleichen Ängste, die gleiche Themen.
00:53:52: Wer danach noch ein Rassist ist, ist selber schuld.
00:53:53: Wer dann nach noch ein Sexist ist selbst schuld.
00:53:55: also dann stehst du morgens auf und wählst das eine Arschloch zu sein.
00:53:59: So aber sobald du dich mit Leuten umgibst und merkst wir sind alle so unfassbar gleich wie all die gleichen Themen egal wie wir aufgewachsen sind Und das kann man auch in jedem Alter machen.
00:54:08: In welchem Umfeld und Rahmen man das immer macht, aber je mehr wir merken, wir sind alle ziemlich gleich in dem, was wir uns so wünschen.
00:54:14: Wir haben alle eine andere Art damit umzugehen, aber da kann man sich viel abschauen.
00:54:17: Also den Viel lesen alles gut, Podcasts alles gut über Menschen
00:54:21: ... Machen, sprechen,
00:54:22: sprechen, treffen, sich austauschen.
00:54:24: Und ein cooler Podcast ist, finde ich... Wir können froh sein, dass wir öffentlich-rechtlichen haben.
00:54:30: Der KI-Podcast ist supernice, den empfehle ich immer.
00:54:33: Gregor Schmalzried, der
00:54:34: Allgemeine
00:54:35: Legende.
00:54:39: Es gibt coole unabhängige Sachen.
00:54:42: Man kann uns immer wieder zu, es gibt Rafa eben.
00:54:44: Ja genau noch mal Hallo X Rafa.
00:54:45: ich vernetze es also ganz stark
00:54:47: und am besten einfach den Leuten zuhören die nicht den ganzen Tag predigen dass sie irgendwas komplett verstanden haben und die Besten darin sind sondern wir geben ja alle gerne zu.
00:54:55: Wir sind alle durchgehend am Lernen.
00:54:56: Wir haben nichts komplett Verstanden.
00:54:58: Wir teilen unsere Erfahrung aber ich glaube mit je weniger Leute denken, die gesamte Wahrheit zu kennen.
00:55:05: Das entspannter ist es dazuzuhören weil keiner von uns kennt.
00:55:08: Die Leute kochen alle nur mit Wasser damit sich jeden Tag auseinanderzusetzen.
00:55:11: Keiner ist abgehängt.
00:55:12: jeder kommt dahin wenn er möchte und das dem Prozess den den Walk muss man aber walken.
00:55:17: Also mein Freund John Stepper aus den USA sagt immer jedes Gespräch ist ein Prototyp Ja!
00:55:22: Und das wäre nicht total schön, wenn man wirklich mehr in Gespräche geht.
00:55:26: Mehr in so einer Fragende Haltung kommt.
00:55:27: Mehr lernen möchte.
00:55:29: ältere Mitjüngeren sowie was bei Suma Mitzbumer immer sagen... Mittelalter mit... So wichtig
00:55:35: war ich auch bei einem Unternehmer.
00:55:36: der war ein bisschen, ich will es sagen, der trisgniert, er war kritisch und die hat gesagt dass er das in seinem Unternehmen vermisst.
00:55:42: Die Jungen lerne ich mal von den Alten umgekehrt und da wüsste nicht was er da tun
00:55:46: könnte.
00:55:46: Genau das ist, schickt jetzt zu mir, ich gebe dir ihm gerne die Tools an die Hand.
00:55:49: Super
00:55:51: Also Männer, was haben wir jetzt festgehalten?
00:55:53: Wir machen auf jeden Fall mal in der Deckendorf und sagen nochmal wie die Firma heißt.
00:55:58: Die Max-Streichergruppe.
00:55:59: Max-Streichergruppe, Shoutout ist hier!
00:56:02: Also vielleicht wenn du uns mit dem Inhaber von Bitschern machen wir super mit Michael Freist aber der Daniel Düsentree.
00:56:10: Die lieben wir.
00:56:11: und ich habe noch eine andere Idee die ich erzähle gleich, kleiner Cliffhanger.
00:56:15: Lieber Hörerin und Hörer von Soma Meets Boomer & On The Way To New Work Wenn ihr solche Gespräche gerne hört, dann gibt es uns doch gerne auch mal euer Feedback auf den Plattformen.
00:56:25: Man kann da so fünf Sterne geben man kann die Glocke aktivieren, dann abonniert man.
00:56:29: Vor allen Dingen kann man direkt mal so nach so einer Folge schreiben das dir einem gefallen hat Wenn es euch nicht gefällt kontaktiert uns direkt auf LinkedIn gibt uns Tipps.
00:56:37: Ihr habt gesehen Oscar könnt ja auch eure schlechten Prozesse schicken und er gibt euch Tools.
00:56:43: Und ich gehe... Das ist immer so.
00:56:44: wenn ich eine Stunde mit meinem Sohn Oscar-Verbringe oder eine Stunde mit meinem Freund Rafa-Verbringen gehe ich super motiviert, glücklich am Leben zu sein raus.
00:56:53: und das Ganze ist jetzt heute noch mal potenziert.
00:56:57: Und ich weiß gar nicht wo ich damit hin soll!
00:56:59: Ich danke euch beiden dafür und wünsche dem Rest eine gute Woche, wann immer ihr es hört.
00:57:05: Wir küssen ein neuer Herz.
00:57:06: Tschüss!
00:57:07: Ciao Servus.
00:57:08: Ja, das war die erste von vier Kollaborationsfolgen, die ich mit Oscar in München aufgenommen habe.
00:57:14: Der Auftakt für unsere Munich-Tapes sozusagen.
00:57:19: Tolle Studio!
00:57:20: Vielen Dank an dieser Stelle an die Potsstars, die uns diesen Raum zur Verfügung gestellt haben wirklich großartig.
00:57:26: Danke an unsere Gäste, die sich einen Samstag freigenommen haben um uns dort zu treffen.
00:57:33: Raphael der von seinem Bauernhof rübergefahren ist, das war eine wirklich tolle Folge.
00:57:38: drei Menschen die sich sehr für die Zukunft interessieren.
00:57:41: Die sich auch Sorgen machen um die Zukunft, die aber im Wesentlichen mit viel Gestaltungswunsch und Wille in die Zukunft schauen.
00:57:50: Ich bin gespannt!
00:57:50: Wir sind gespannt wie euch die Folge gefallen hat.
00:57:54: wir freuen uns über Kommentare auf LinkedIn.
00:57:58: auch auf Kommentare direkt bei den Podcast-Plattformen.
00:58:02: Man kann das ja mittlerweile für jede Folge einzeln machen, bei Spotify zumindest und wir freuen uns natürlich auch wenn ihr uns ab und zu mal wieder fünf Sterne gebt!
00:58:10: Wir haben ja deutlich deutlich mehr Hörerinnen und Hörere als wir Beurteilung haben.
00:58:15: also für die jetzt und die gemacht haben bitte bitte schenkt uns doch mal diese Währung.
00:58:20: vielen Dank und ja ist eine kurze Restwoche noch und wir hören uns am Montag wenn es wieder heißt on the way To you,
00:58:28: Work.
00:58:29: Macht's gut!
00:58:29: Liebe Grüße auch von Christoph.
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