#541 Jennifer Kossow und Yannick Müller, Co-Founder Days With Us
Shownotes
Unsere beiden heutigen Gäste glauben daran, dass es auch noch in Zukunft Büros geben wird Sie hat ihre Karriere zunächst im Finanzsektor begonnen. Sie arbeitete bei Credit Suisse, KPMG, Deloitte und später in einer Bank als Head of Legal, Compliance & Risk Control: eine klassische Karriere im Finanz- und Beratungsumfeld, bis sie eine ungewöhnliche Entscheidung traf. Sie verließ diesen Weg noch einmal, um Innenarchitektur zu studieren. Heute verbindet sie zwei Welten: Businessverständnis und Raumgestaltung. Unser zweiter Gast startete seine Laufbahn bei Vitra, einem der weltweit bekanntesten Unternehmen für Arbeitsumgebungen. Dort lernte er die Welt von Bürokonzepten, internationaler Projektarbeit und Organisationsstrukturen aus nächster Nähe kennen. Später arbeitete er im Bereich Innovation Scouting und Business Development und beschäftigte sich intensiv mit Fragen rund um New Work, Zusammenarbeit und Organisationsentwicklung. Kennengelernt haben sich die beiden bei berry in Zürich und später dann Days With Us gegründet, ein Unternehmen, das Organisationen dabei begleitet, Arbeitswelten neu zu denken. Nicht nur aus der Perspektive von Möbeln oder Grundrissen, sondern als Zusammenspiel von Raum, Kultur und Zusammenarbeit. Seit mehr als acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 540 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter ändern muss. Warum braucht es für gute Arbeitsorte mehr als einen Möbelhersteller oder eine schöne Innenarchitektur? Wie entsteht aus einer gemeinsamen Idee ein Unternehmen, das Organisationen auf dem Weg in neue Arbeitswelten begleitet? Und warum werden wir auch in Zukunft Büros brauchen?
Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Wir suchen weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit unseren beiden Gästen Jennifer Kossow und Yannick Müller.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Eiden.
00:00:00: heutigen Gäste glauben daran, dass es auch noch in Zukunft Büros geben wird.
00:00:04: Sie hat ihre Karriere zunächst im Finanzsektor begonnen.
00:00:07: Sie arbeitete bei Credit Suisse, KPMG, Deloitte und später an einer Bank als Head of Legal Compliance and Risk Control Eine klassische Karrierei im Finanz- und Beratungsumfeld bis ihr eine ungewöhnliche Entscheidung traf.
00:00:20: Sie verließ diesen Weg nochmal um im Architektur zu studieren.
00:00:24: Heute verbindet sie zwei Welten Business Verständnis und Raumgestaltung.
00:00:29: Unser zweiter Gast startete seine Laufbahn bei Vitra, einem der weltweit bekanntesten Unternehmen für Arbeitsumgebung.
00:00:36: Dort lernte er die Welt von Bürokonzepten internationaler Projektarbeit und Organisationsstrukturen aus nächster Nähe kennen.
00:00:43: Später arbeitete im Bereich Innovation Scouting und Business Development und beschäftigte sich intensiv mit Fragen rund um New Work Zusammenarbeit und Organisationen-Entwicklung.
00:00:52: Kennengelernt haben sich die beiden bei Barry in Zürich und später dann Days with Us gegründet.
00:00:58: Ein Unternehmen, das Organisation dabei begleitet, Arbeitswelten neu zu denken – nicht nur aus der Perspektive von Möbeln oder Grundrissen sondern als Zusammenspiel von Raum, Kultur und Zusammenarbeit.
00:01:10: Seit mehr als acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage wie Arbeit den Menschen stärker tut ihn zu schwächen.
00:01:17: Wir haben in über fünfhundertvierzig Episoden mit fast siebenhundert Persönlichkeiten aber gesprochen was sich bereits verändert hat und was ich weiter ändern muss.
00:01:26: Warum braucht es für gute Arbeitsorte mehr als ein Möbelhersteller oder eine schöne Innenarchitektur?
00:01:31: Wie entsteht aus einer gemeinsamen Idee ein Unternehmen, das Organisationen auf dem Weg in neue Arbeitselten begleitet?
00:01:37: und warum werden wir auch uns zukunft noch Büros brauchen.
00:01:40: Fest steht!
00:01:42: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderung brauchen wir neue Impulse.
00:01:45: Wir suchen weiter nach Methoden Vorbildern Erfahrung Tools und Ideen, die uns im Kern von New Work näher bringen.
00:01:51: Darüber hinaus beschäftigen uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.
00:01:59: Ihr seid bei On The Way To New Work heute mit unseren beiden Gästen Jennifer Kosso und Janik Müller.
00:02:25: Herzlich Willkommen in Hamburg!
00:02:27: Schön dass wir da sein dürfen.
00:02:28: Vielen Dank Hallo
00:02:29: Liebe Jennifer, lieber Yannick.
00:02:31: Lange geplant und was ich immer besonders schön finde wenn Gäste die einen weiten Weg haben hier kommt aus einer wunderschönen Stadt in der Schweiz das erzählt ihr gleich selber extra nach Hamburg kommen um mit uns Podcast zu machen ist für uns eine große Ehre.
00:02:45: das heißt nicht dass Menschen die mit uns per Riverside aufnehmen das werden wir uns da auch geehrt fühlen aber es schon ein besonderes Zeichen Wenn viel beschäftigt.
00:02:54: den menschen sagen das mir so wichtig möchte gerne mit dem menschendetal Bitte uns spricht in einem Raum sitzen.
00:03:00: Wir sind große Fans von Räumen, darauf kommen wir auch später noch.
00:03:03: Aber ich mache es so wie immer.
00:03:06: Ihr seid ja zum ersten Mal zu Gast.
00:03:08: Wie seid ihr die Menschen geworden, die ihr heute seid?
00:03:11: Erst einzeln und abwandern zusammen.
00:03:14: Jenny magst du hier anfangen?
00:03:16: Ja gerne!
00:03:17: Bin ja schon jährchen älter als Yannick, von daher wird die Story nicht ganz so kurz aber ich versuche mich kurz zu halten.
00:03:25: Ich glaube... Ist es ein bisschen Zusammenspiel aus drei Elementen?
00:03:29: Natürlich, ganz klar die Erziehung und wie ist man aufgewachsen.
00:03:33: Ich glaube das gehört in jeder Antwort zu dieser Frage.
00:03:37: Bei mir war das so ein bisschen.
00:03:41: ja meine Eltern sind kommen aus eher einfacheren Verhältnissen sage ich mal haben sich aber der stark hoch gearbeitet und sich alles selber arbeitet bis hin zum Topmanagement von Bertelsmann und dementsprechend war da auch schon da meine unausgesprochene Erwartungshaltung vorhanden und so ein stark geprägter Perfektionismus auch von meiner Mutter.
00:04:01: Gar nicht unbedingt negativ, sondern etwas was ich halt mitbekommen habe.
00:04:04: also das Motto war Ich schaff das schon nach einem Song von Kinderlead von Rolf Zuckowski dass mir doch stark geblieben ist, dass es nicht immer einfach war als Kind weil das war ja dann natürlich auch mit Sportverbunden aber auch mit schulischen Leistungen bis hin zum sechs Uhr morgens aufbecken, um Schreibmaschine zu üben.
00:04:24: Was ich natürlich jetzt schätze, weil ich glaube ich eine der schnellsten bin im Schreib- maschine schreiben.
00:04:30: und was aber auch ein ganz großes Element war bei beiden Elternteilen war so diese Weltoffenheit und positive Einstellung.
00:04:38: also ich glaub ja meine Mutter noch nie gehört sich über irgendwas zu beschweren.
00:04:42: sie schätzt die kleinsten Dinge vom Tag im Schnee hin dazu, dass man einfach auch mal realisiert was hat man alles wenn man so privilegiert aufwächst wie wir alle in dieser in diesen Regionen der Welt nur schon alleine das man zwei gesunde Kinder hat.
00:04:58: Das ist etwas was ja man auch mal wieder kurz innehalten sollte.
00:05:03: Zweite Thema oder das zweite Element des Dreiecks sag ich mal war eigentlich meine erste Karriere oder erster Karrière weil meine zweite komplett anders wurde In der Unternehmensberatung, wo ich wirklich gelernt habe zu arbeiten.
00:05:18: Also ich wurde komplett ins kalte Wasser geworfen.
00:05:20: Ich hab die einfachsten komplexesten Tasks annehmen müssen und das hat mich schon sehr stark geprägt weil ich einfach gelernt hab zu schuften und das Ziel zu erreichen auch natürlich in sehr starren Hierarchien in einer Unternehemsberatungen klaren Karrierewegen und es haben mich stark gepreckt.
00:05:39: Und dann aber auch mein persönlicher Charakter, der eher so ein bisschen auch rebellisch sein kann.
00:05:45: Dann die Gegenreaktion zu meinen Eltern und zu diesem starren Hierarchischen wo ich dann irgendwann gesagt habe nach mehreren Erschöpfungsdepressionen und Phasen auch gesagt hab gesundheitlich, so wird das nichts!
00:05:57: War das
00:05:58: während deiner ersten Karriere?
00:06:00: Genau ja also Finanzbranche, Unternehmensberatung... Ich bin auch sehr jung Mutter geworden mit sechsundzwanzig.
00:06:06: Das heißt immer, die Doppelbelastung hat berufsbegleitend studiert also sehr viel auf einmal und irgendwann ging es dann halt auch körperlich und psychisch nicht mehr.
00:06:15: und da habe ich den gesagt Moment mal kurz ich Bin eigentlich ein lebensfroher Mensch Und ich will möglichst viele Spaß haben im Leben und viel Freude.
00:06:23: und da hab ich dann wirklich inne gehalten und die Notbremse selber gezogen gesagt so Moment mal kurz so nicht, aber was will ich denn eigentlich im Leben?
00:06:31: Was will ich wirklich und da sind wir ja schon komplett im New Work-Thema drin.
00:06:34: Und hab dann den kreativen Weg in die Innenarchitektur, in den Workplace Consulting gefunden... ...und das prägt mich jetzt auch täglich weil ich diesen Weg gegangen bin und weiß was es mit einem macht und auch mit dem Lebensgefühl und der Gesundheit wenn man eben etwas findet wo man gar nicht mehr merkt dass man arbeitet Einfach gesagt.
00:06:53: Aber es ist tatsächlich so, auch wenn's kitschy klingt und diese drei Elemente haben mich als Mensch geprägt.
00:07:01: Bist du in einer bester Gesellschaft derjenigen die das sehr kurz und knackig rübergebracht haben?
00:07:05: Also irgendwie ist die Zahl rein magisch und ich weiß dass sich heute Abend noch erinnern werde.
00:07:11: Sehr schön.
00:07:11: Vielen Dank.
00:07:11: Ich würde einmal kurz nachfragen weil dieser Wechsel aus der Unternehmensberatung hin in ein so kreatives Umfeld ist ja auch bei mir mein Muster gewesen Bei mir war das schon angelegt, dass ich eigentlich bevor ich BWL studiert hab, schon gesagt habe.
00:07:27: Ich könnte mir irgendwie vorstellen irgendwas mit Werbung zu machen.
00:07:30: Also bei mir war es schon so ein Thema wie... Wie ist bei dir der Zugang zum Thema Innenarchitektur?
00:07:35: War das auch ein Thema für das du dich immer interessierst oder war's Zufall?
00:07:38: Ja also ich habe jetzt nicht jahrelang überlegt wo ist mein Purpose und was könnte ich jetzt machen?
00:07:43: Ich habe immer wieder tausend Ideen gehabt und auch Tausend Sachen ausprobiert.
00:07:46: Ich hatte mal einen Online-Shop für Organic Geschenke aber alles Mögliche komische Ideen, die da immer wieder kamen.
00:07:54: Manche umgesetzt manche nicht.
00:07:55: Nichts davon erfolgreich!
00:07:57: Aber die Innenarchitektur oder generell die Architekture Immobilienwelt hat mich schon immer interessiert.
00:08:02: Ich habe mit dreiundzwanzig meine erste Wohnung gekauft mit meinem ersten Bonus in der Bankenbranche.
00:08:08: von daher ich hab den Markt immer verfolgt und ich habe mich immer für schöne Dinge interessiert vor allem für schöne Butikotels in denen ich mich wirklich dann auch für die Innen-Architekturen und das Design interessiert habe.
00:08:20: von daher Das war schon immer eine Leidenschaft, aber es kam nie aus mir raus durch diesen geebneten Weg das wirklich auch im Erststudium zu machen.
00:08:30: Super!
00:08:30: Danke!
00:08:32: Janek?
00:08:34: Ja ich kenne natürlich die Frage aus etlichen Podcastfolgen.
00:08:37: Ich glaube auch stark an die Prägung und Zuhause aus komme aus einer klassischen Arbeiterfamilie.
00:08:41: Meine Mutter ist Floristin Mein Vater gelernt am Aura.
00:08:46: Ihnen war's schon immer wichtig dass meine Bruder und ich was werden Und was aus uns machen.
00:08:49: Aber wir hatten jetzt nie eine Anforderung von zu Hause oder in Druck, dass wir mal studieren müssten oder irgendeine spezielle Rolle einnehmen müssen.
00:08:58: Das andere was mich ganz stark sicherlich geprägt hat ist der Sport.
00:09:03: Ich habe viele Jahre Fußball gespielt eigentlich mein ganzes Leben bis vor wenigen Jahren zum Kreuzbahndriss und wenn mich etwas interessiert hat gerade jetzt auch der Sport.
00:09:12: natürlich war ich schon immer sehr ehrgeizig wo ich als Kind und als Jugendlicher weniger ehr geizig war.
00:09:17: bei einer Schule war Stinke faul.
00:09:20: Das hat sich dann Gott sei Dank und Gott sei dank auch im Sinne meiner Eltern geändert, als ich wusste was ich werden will.
00:09:26: Und das war Kriminalpolizist.
00:09:30: Sogar's SEK war mal noch ein Thema, was ich verfolgt hatte... ...und für den gehobenen Dienst brauchte ich einen Fachabbie!
00:09:38: Dann war für mich klar okay, ich muss mir der Schule weitermachen, muss dieses Fachabbi schaffen.
00:09:43: Der Weg war klar.
00:09:46: Ich möchte zur Polizei, hatte dort auch Praktika gemacht etc.. Nur dann ist etwas passiert, mit was ich nicht gerechnet hatte.
00:09:52: Ich hatte mit achtzehn dann zum ersten Mal wegen dem Fußball auch eine Knieoperation und hätte nichts zum Sporttest können – zum regulären Termin!
00:10:00: Und wie gesagt wir hatten keinen Druck von zu Hause aber Fleiß war schon immer ne Tugend bei uns und einfach in den Jahren nichts machen wäre keine Option gewesen bei uns.
00:10:10: So hatten wir uns geeinigt dass ich mich für unterschiedliche kaufmännische Ausbildungen bewerbe und so meinem Unglück hat sich auch jemanden ...bei bei uns gemeldet und das war die Firma Vitra.
00:10:20: Das ist ein Designmöbelhersteller, viele Zuhörerinnen... ...und Zuhürer werden den auch kennen.
00:10:24: Rafael Gelgen war schon oft bei dir im Podcast oder bei euch?
00:10:27: Ja, schon einige.
00:10:28: bei unserem Podcast sind es ja auch ein wichtiger Partner.
00:10:30: So haben wir's auch kennengelernt.
00:10:32: Genau!
00:10:34: Und wurde eingeladen zum Assessment und ich weiß es noch wie heute.
00:10:37: Es war ein schrecklicher Tag für mich.
00:10:39: Die Sonne hat geschehen.
00:10:40: Das Ganze war für vier Stunden angesetzt.
00:10:42: Ich wollte da auch nicht hin.
00:10:44: Das war nur der Deal mit meinen Eltern.
00:10:46: Bin dann aber doch hingegangen Und habe dann die Ausbildung auch bekommen, hab sie auch angenommen.
00:10:52: Das ist eine eigene Geschichte, die würde ich jetzt hier wie ausklammern und an meinem ersten Tag bei der Vitra.
00:10:57: auf dem Vitrakampus kannte ich kein einziges Produkt keine Design-Klassiker wusste nicht was die Firma macht im Nachhinein eigentlich peinlich oder auch tragisch fast schon.
00:11:07: Habt dann aber mich in diesem Umfeld relativ schnell zurechtgefunden war auch begeistert und hatte dort zum ersten mal Berührungen mit Betrieb und Beratung.
00:11:16: Und Arbeitsplatzgestaltung nenne ich es jetzt mal, da war mir natürlich Workplace Consulting noch kein Begriff.
00:11:23: Allerdings waren alles das Themen was nicht Teil meiner Ausbildung war.
00:11:27: Also alles was ich eigentlich spannend fand, war nicht Teil meine Ausbildung.
00:11:31: Ich hatte dann das große Glück dass mir Vitra nach meiner Ausbildungen einen Studienplatz angeboten hatte.
00:11:37: Wir hatten intern also als Dualer Partner eine Dualen Hochschule Baden-Württemberg.
00:11:43: War dann Vitra mein dualer Partner und wir hatten intern den praktischen Schwerpunkt gelegt im Vertrieb und ich habe unterschiedliche vertriebliche Schnittstellen kennengelernt.
00:11:52: Und hab dann auch im Global Key Account Management meine Bachelorarbeit geschrieben, das ist ein wichtiger Schritt weil der damalige Chef dort war auch Länderchef der Schweiz zwar Heiko Stahl und dort habe ich meine Bachelor Arbeit geschrieben und bin danach in dem Projektvertrieb Vitra Süd und hab dort eigentlich das Thema Beratung ganzheitliche Begleitung weg vom Produkt, dass es um andere Themen geht in einer frühen Phase als wirklich um die räumliche Übersetzung von der Pieke auf gelernt.
00:12:23: Nur leider war's dann so das nach circa einem Jahr hätte ich einen Raum Stuttgart wechseln müssen und das wollte ich zum damaligen Zeitpunkt nicht.
00:12:30: Das hat familiär nicht gepasst.
00:12:32: Ich hatte damals meine Freundin kennengelernt und wollte nicht weg Und der Heiko Stahl hat bei der Unterschrift meiner Bachelorarbeit geschrieben du kannst dich immer melden wenn was ist.
00:12:44: Und das ist ja erstmal so eine Flosgill, die sagt man am Schluss um irgendein gutes Gefühl zu geben.
00:12:49: Bei Vitra ging es nicht weiter und ich habe mich an dieses Gespräch erinnert... ...und hab ihn tatsächlich angerufen und gesagt, hey hör zu!
00:12:56: Ich hab hier ein Thema, hab ihm erklärt was es geht.
00:12:59: und dann hat er gesagt also gut bin gerade auf dem Rollfeld in Sydney wir fliegen gleich los aber melde ich ihn zwei Tagen bei mir.
00:13:06: Und ich hab aufgelegt und war mir eigentlich sicher, ich rufe ihm zwei Tage später an.
00:13:10: Man muss dem wahrscheinlich erklären, wie sowas vergessen hat oder er sich entschuldigt.
00:13:15: Mit der Einstellung bin ich da wirklich rein und habe zwei Tage später wieder angerufen.
00:13:19: Und er gesagt, ich hab eine Idee.
00:13:21: Du hast in zwei Tagen einen Vorstellungsgespräch in Luzern.
00:13:25: ein wichtiger Partner von uns kauft einen anderen Partner in Zürich auf und möchte dort das Thema Workplace Consulting groß machen, einen völlig anderen Vertriebsweg gehen und du hättest die Chance etwas mitaufzubauen Und das war natürlich für mich ein riesiger Schritt, ein anderes Land.
00:13:41: Das war aber nie mein originärer Plan auch vom Südschwarzwald nach Zürich in der Weltmetropole.
00:13:48: Auch das war nochmal natürlich einen Gedankengang bei mir.
00:13:52: Ich habe es dann aber gemacht und ja, der Rest war eigentlich oder ist Geschichte?
00:13:57: Ein halbes Jahr später kam Jenny dazu.
00:13:59: Wir haben das Thema Workplace Consulting zusammen großgemacht und haben dann zusammen vor drei Jahren Days with Us gegründet.
00:14:05: Ja!
00:14:07: Schritt zurück, das wir uns kennengelernt haben.
00:14:10: Also Vitra für mich auch eine absolute Sehnsuchtsmarke.
00:14:16: schon zu einem Zeitpunkt wo ich noch nicht wusste dass es hier gibt weil ich habe glaube ich seit ich zwanzig bin das erste mal so ein Eams Launch Share gesehen hab ich davon geträumt den zu besitzen hat viele viele Jahrzehnte gedauert bis ich mich dann getraut habe mir einen zu kaufen.
00:14:31: und Vitra war vor uns ja ganz toller Partner für unser Buch.
00:14:36: Ich habe eine Lesetournee durch zehn Plus-Städte in Deutschland und der Schweiz machen dürfen, und in der Tat... ...der Nachmittagabend in der Schweiz war für mich ein absolutes Highlight euch da kennenzulernen bei der Firma wo ihr damals gearbeitet habt, coole Marke auch alles wunderbar!
00:14:57: Und wir haben dort bis spät in die Nacht Gefeiert, diskutiert, getanzt, getrunken.
00:15:04: Ich erinnere das noch sehr gut.
00:15:05: und dann als ich die Geschichte von euch noch mal ausführlich erzählt bekommen habe ihr wollt gründen, das fand ich spektakulär.
00:15:15: Und da sind wir jetzt schon bei dieser Gründungsgeschichte und vielleicht im Gründung Impuls, vielleicht erzählte man die Entstehungsgeschichten Days with Us ein wie immer noch finde fantastischer Name den ich wirklich um erst mal hören an schon gefeiert habe und erzählt man.
00:15:34: Ja, ich fange mal an!
00:15:37: Ich gehe vielleicht nochmal einen Schritt zurück.
00:15:40: als ich dann eben zu der Firma kam wie haben wir uns kennengelernt?
00:15:43: Janik und ich, Sina unsere Mitgründerin die kamen ja später dazu.
00:15:49: da war Janik noch gar nicht in dieser Workplace Consultingrolle.
00:15:51: also das klang so als könnte man das sofort aufbauen.
00:15:54: das war aber nicht der Fall sondern Janik war eigentlich ein klassischer Fachhandelsverkäufer hat ziemlich viel Umsatz gemacht und hat aber immer wieder gesagt, ja lass uns ein Podcast machen.
00:16:05: Lass uns Events machen.
00:16:07: Events machen New Work wir müssen ganzheitlich denken etc.
00:16:10: in der Geschäftszeit gab es doch nicht so viele die wirklich daran geglaubt haben Und so haben wir dann das relativ langsam auch aufbauen können weil wir immer noch im Fachhändler waren und die Beratung eigentlich neben Business.
00:16:22: da ich aber aus dem Consulting kam war für mich klar Beratung hat seinen Preis und ist nicht einfach ein Zusatz.
00:16:30: Ja, gut wie man noch bekommt, genau wenn man ein paar Möwe bestellt.
00:16:34: Und so haben wir quasi intern auch sehr stark dafür gekämpft um das Thema großzumachen.
00:16:39: Haben Neuleiter eingestellt in der Innenarchitektur in der Beratungen und haben irgendwann den Schritt gemacht zum Rebranding weil wir gemerkt haben der alte Brand, der vertritt es nicht mehr.
00:16:48: So hat sich das hingezogen.
00:16:50: Wir haben einen großen Brand aufgebaut in der Schweiz doch Ja, erfolgreich in der Branche auch eben als du auch zu uns kamst.
00:16:57: Es stand eine neue Brand schon.
00:16:58: aber die Thematik Produkte Möbel und Consulting und ja auch die kulturellen Unterschiede in der Unternehmung und eben auch die komplett nicht vorhandenen Unabhängigkeit zwischen den beiden Themen hat eben schlussendlich dazu geführt dass wir gesagt haben wir wollen im Fokus nur noch auf Beratung setzen.
00:17:16: Das haben auch große Kunden verlangt, also wenn man aus der Wirtschaftsprüfung kommt dann ist das schon eine Alarmglocke die da läutet, weil man eben nicht unabhängig ist.
00:17:25: und so hat sich das eigentlich ja organisch ergeben am Ende.
00:17:31: Die effektive Story geht nicht ganz so organisch aber ich glaube im Kontext, also im Inhalt es ist wirklich organisch.
00:17:38: Hat sich das ergeben?
00:17:39: Wir sind größer geworden!
00:17:40: Wir haben die Beratungen aufgebaut, die Innenarchitektur Und wir wollten uns wirklich auf die unabhängige Beratung konzentrieren und nicht über das Möbel reden, weil das MÖBEL ist schlussendlich nur ein ganz kleiner Teil eines wirklich guten Arbeitsumfelds.
00:17:54: Dass wir entwickeln für unsere Kunden.
00:17:57: Wenn wir jetzt mal Days with Us als Unternehmensgründung angucken was war damals schon klar?
00:18:03: Als ihr gesagt habt, wir machen das habt ihr schon über Werte gesprochen, Purpose, Vision habt ihr euch damit beschäftigt eigentlich.
00:18:10: Ich weiß es, aber ich frage jetzt für unsere Hörer und Hörere ja?
00:18:13: Also wir hatten relativ früh uns auch mit der eigenen Organisation beschäftigt würde sagen auch mehr als man das sonst tun würde als junge Unternehmung.
00:18:25: Wir hatten natürlich diverse Erfahrungen gemacht beim vorherigen Arbeitgeber wo wir gemeinsam gearbeitet haben und zwar klar wie möchten das mal ein bisschen anders machen.
00:18:36: Leben, was wir da erzählen?
00:18:38: Wir sind in einem konkreten Umfeld.
00:18:41: Wir sprechen über die Zukunft der Arbeit, über Veränderungen und Transformation natürlich immer im räumlichen Kontext aber doch geht es um viel mehr, um kulturelle Themen usw.
00:18:51: Und uns war das schon auch wichtig dass wir das selber leben und nicht einfach nur erzählen und da eine hohe Glaubwürdigkeit gegenüber den Kundinnen und Kunden haben.
00:19:02: Aber das ist auch ein eigener Überzeugung von uns.
00:19:05: Ja ich finde Ich weiß noch, als ihr mir das erste Mal davon erzählt habt.
00:19:09: Ich war sehr positiv überrascht von dem Reifegrad eurer Idee, als sie mir mitgeteilt gepitscht hat und gesagt mich gefragt hat was ich davon halte und denke und hab ja auch ganz früh euch entschieden eine Governance von Anfang an zu haben mit einem Beirat wo er sagt wir wollen eigentlich von Anfang ein Sparring haben mit Menschen die das vielleicht beurteilen können was wir da machen.
00:19:35: hab das sofort einen und umgesetzt.
00:19:38: Trotzdem ist ja so eine Geschichte vom Start weg anzufangen, ihr habt vorher Gehälter gehabt, Familien
00:19:45: usw.,
00:19:47: wie sicher wart ihr euch, dass es sofort geht?
00:19:49: Wie viel Sicherheit hattet ihr?
00:19:50: oder was war eigentlich ein Sprung ins kalte Wasser?
00:19:54: Also...
00:19:55: Ich glaub da haben wir unterschiedliche
00:19:56: Meinungen.
00:19:57: Ja, die euch gerne beidet!
00:19:58: Da haben wir verschiedene Meinungen zum Glück im Podcast, genau.
00:20:01: Also ich hatte da ... ... eine gewisse Naivität aber auch ein Urvertrauen in die Gruppe.
00:20:08: Wir gingen es tatsächlich nie darum, mal Unternehmer zu sein oder eine Unternehmung zu führen – auch wenn das im BWL-Studium natürlich immer das Erste ist was man hört ihr werdet mal Führungskräfte und Unternehmer usw.
00:20:21: Mein Impuls war eigentlich dass wir zusammenbleiben.
00:20:25: also ich wusste wenn ich das mit Jenny und Sina zusammen mache und wie einfach mit unseren Fähigkeiten und Kompetenzen die wir ja natürlich auch schon operativ fünf Jahre prüfen konnten zusammen dann kann das eigentlich nicht schief gehen.
00:20:36: Und ich hatte da einen Urvertrauen so ein bisschen in dieses Konstrukt, muss ich sagen.
00:20:40: Schön!
00:20:41: Also finde ich auch ganz tollen Gründungsrepult zu sagen Ich möchte mit diesen Menschen zusammen was Tolles machen und da muss auch nicht schön draufstehen.
00:20:47: Was ist ganz genau?
00:20:49: Wie war's bei dir Jenny?
00:20:50: Also ich war zu hundert Prozent überzeugt dass das Businessmodell funktioniert weil ich habe es ja als Teil der Geschäftsleitung am Ende siehe auch bei der vorherigen Firma schon aufgebaut.
00:21:00: d.h.. Man muss es vorsichtig genießen, dass wir ein Start-up sind.
00:21:05: Wir hatten schon drei Jahre Vorlaufzeit um das Businessmodell und die Kunden aufzubauen.
00:21:10: Also wir haben schon ganz viel Gedanken da reingesteckt.
00:21:15: Und für mich war immer klar, dass ich mich selbstständig machen wollte seit der Karrierewende.
00:21:22: Ich habe die Weiterbildung in einer Innenarchitektur gemacht.
00:21:25: In jeder Vorlesung kamen die Frage was ihr hier wollt?
00:21:29: Was macht ihr hier?
00:21:30: hat dann noch ein bisschen gedauert, weil ich in der Realität dann doch gemerkt habe vielleicht muss ich erst noch ein paar Skills on the job lernen bevor ich mich selbstständig mache.
00:21:38: Aber ich war überzeugt dass wir das hinkriegen.
00:21:40: und ja
00:21:42: toll wenn wir uns jetzt mal heute days with us angucken dann erzählt er nochmal so ein bisschen was über die Ja Was ist das jetzt eigentlich?
00:21:51: Ihr seid in einem ganz besonderen Haus.
00:21:53: Vielleicht erzählte da was ihr habt auch eine Büro was viel größer ist als ihr selber es bereuchtet.
00:21:58: Das hat verschiedene Gründe.
00:22:01: Ich erinnere zwei und wenn ihr sie nicht sagt, dann erzähle ich Sie gleich.
00:22:04: Genau!
00:22:05: Und wie groß hat die Alterswertplatte?
00:22:07: nochmal ganz kurz zur Aufstellung was haben?
00:22:08: Dann steigen wir ein in das Thema Warum brauchen wir eigentlich noch Büros?
00:22:13: Wir müssen ja aussehen.
00:22:15: Also zu unserer Gründungsgeschichte gehört auch vielleicht noch eine spannende Information.
00:22:19: Wir haben uns innerhalb von einen Vierzig Tagen gegründet.
00:22:22: also von der Idee wir machen es zusammen selbst bis zu notariellen Beglaubigungen der Aktiengesellschaft waren es Einen vierzig Tage.
00:22:30: Das ist vielleicht auch noch Teil unserer Gründungsgeschichte.
00:22:32: In der Zeit haben wir uns für Name, Farben und besämtliche Grundstrukturen geeinigt.
00:22:40: Und das gehört auch noch mit dazu.
00:22:42: Vielleicht noch kurz vorweg.
00:22:44: Wir haben uns gekründet im Dezember.
00:22:48: Wir sind mittlerweile acht Personen tendenzwachsend und haben uns vor gut anderthalb Jahren sind jetzt.
00:22:57: im August, vierundzwanzig entschieden eine größere Fläche anzumieten.
00:23:01: Die ersten acht Monate waren wir in der Dachwohnung an der Partymeile von Zürich und an der Langstrasse und hatten dort oben ein kleines Büro wenn man es so nennen möchte.
00:23:10: aber da war auch ne Badewanne drin und die Dusche.
00:23:12: also das war eigentlich eine alte Wohnung.
00:23:13: ja aber wir haben irgendwie das Gefühl gehabt wir brauchen einen Ort wo wir zusammenkommen haben wir mal dann noch schon auch gemerkt mit der Kompetenzraum konzeptionelle Themen zeigen die muss man erleben die muss Bildern und Fotos beschreiben, haben uns dann eigentlich entschieden eine größere Fläche anzumieten.
00:23:32: Und haben das dann auch gemacht und hatten aber vorher aus unserem Netzwerk mit unterschiedlichen Unternehmen gesprochen und haben eigentlich mit denen Untermietverträge unterschrieben sind auch Unternehmen, die in der SEMA nichts mit den Räumen zu tun haben und mit denen gemeinsam natürlich dann mit der kaufmännischen Schützung von allen haben wir ein Konzept entwickelt was allen dient Natürlich mit allen Bedürfnissen von den unterschiedlichen Untermieterinnen und Untermetern.
00:23:58: Aber uns natürlich auch als Showcase dient, dort finden Events start, Workshops, Kundentermine wo wir die Kompetenzraum in Hülle und Fülle zeigen wollten und können.
00:24:09: Und was vielleicht noch wichtig ist eben nicht eine klassische Untermiete, wo wir einfach Firmen gesucht haben, die uns die Kosten abnehmen sondern es geht wirklich um das Thema Co-Creation auch.
00:24:18: Was wir als kleine Unternehmung daran glauben dass wir den Austausch brauchen Das ist auch der Grund oder ein Grund fürs Advice-Report in Beirat, den du eben erwähnt hast.
00:24:27: Indem du ja auch einen Sitz hast zu unserem großen Glück.
00:24:32: Genau!
00:24:33: Irgendwann muss ich es jetzt mal hier sagen?
00:24:36: Und wir wollten wirklich eine Fläche auch, wo wir von Außen Inspiration bekommen ohne dass wir nach außen müssen sondern wirklich organisch in der Fläche und da entstehen schon wirklich sehr spannende Situationen.
00:24:48: Wir haben gemeinsame Events.
00:24:51: Diskussion zwischen den Finanzverantwortlichen über eine Deuersituation, Steuerdiskussionen.
00:24:57: Also wir haben ganz viel Austausch der spontan entsteht und das ist ja auch einer der Hauptgründe wieso wir daran glauben dass es eben physisches Office braucht für diese spontanen Austausche, für die Innovation die dadurch entsteht.
00:25:11: Kannst vielleicht noch mal als sagen wir mal nur mittelbefangene Externa halb externer sagen wie das ist.
00:25:18: wenn man euch ankommt hat dieses Gefühl, dass es ein fast wie ein Co-Working Space in aber wir sein sollte.
00:25:27: Also nicht überfüllt, nicht so zugemüllt, wie das verfehlen ist und so ganz angenehm.
00:25:33: man sieht die Leute, die Flächen, die ihr dort ja auch gut ratiert und ausprobiert nutzen.
00:25:38: also ihr habt im Prinzip immer diesen Testlauf Und da hab ich auch mal Kunden, die sich das da angucken, da einen Tag arbeiten.
00:25:45: Ich glaube diese Kombinationen aus eure Kunden erleben diese Räume andere Firmen erleben, dass ihr erlebt die dieser Austausch.
00:25:51: Das ist wirklich was Großes und das dann eingebettet in so ein Konzept.
00:25:55: Dass dort in diesem Haus ja auch noch andere Ideen zum Bereich Interieur gelebt werden.
00:26:01: Es ist glaube ich wie so ein kuratiertes Haus.
00:26:07: So ein Cluster-Haus.
00:26:09: also ich glaube sehr daran, dass es für die Zukunft auch interessant sein kann In Berlin, Christopher und ich sind in Berlin bei einer Firma beteiligt Mirantex die so einen AI-Cluster haben.
00:26:19: Also sie sind selber ein AI Studio investieren im Startups machen eine AI Beratung und Betreiben einen Co-Working Space mit siehundert Menschen und fünfzig AI Firmen wo auch so was entsteht.
00:26:34: Und ich glaube das ist absolut vorbildlich für die Art von Geschäft die ihr da macht und das kann man eben erleben.
00:26:40: Ihr habt auch von Veranstaltungen Wir sprachen vielleicht erzählt immer von der einen, die jetzt auch schon erfolgreich wiederholt wurde und nochmal wiedergemacht wird.
00:26:48: Also wo ja wirklich fast so ein kleines Format erfunden hat?
00:26:52: Was ist das noch mal so genau?
00:26:54: Das Ganze nennt sich Next Work Forum.
00:26:56: Das hat letztes Jahr zum zweiten Mal stattgefunden bei dem Format.
00:27:01: Bei dem Event-Format geht es ganz wenig um uns sondern ganz viel um die Themen.
00:27:07: Das bedeutet wir haben unterschiedliche Speakerinnen und Speaker Wir einigen uns immer gemeinsam, sprechen wir so bisschen ab auch.
00:27:13: Was sind gerade aktuelle Themen die die Unternehmen beschäftigen?
00:27:16: Setzen dann so eine Fokusthema und haben da eigentlich immer so hundertzwanzig bis hundred vierzig Gäste an einem Abend finde das ganze immer statt.
00:27:25: So zwei bis drei Speeches aber eben auch ganz ganz viel Möglichkeit für informellen Austausch.
00:27:30: es gibt ein DJs, es gibt gutes Essen man die Leute sollen zusammenkommen.
00:27:35: Es geht doch mehr um den Gefühl wie jetzt wirklich drum dass jeder Fünfzig besten Slides dort zieht, auch wenn wir immer hochkarätige Speakerinnen und Speakers da haben.
00:27:44: Und da laden wir Gäste ein.
00:27:47: Wir posten das auch immer also jeder... ...und jede die hier zuhört und nächstes Jahr dabei sein möchte.
00:27:52: Das Ganze findet am dreißigsten zehnten wieder statt.
00:27:55: Das Programm steht noch nicht aber wird dann zeitnah wieder gepostet und kommuniziert.
00:28:01: Super!
00:28:03: Begegnungen Menschen treffen sich?
00:28:05: Das ist der perfekte Brücke zur Frage, die wir uns auch noch vorher aufgeschrieben haben.
00:28:11: Dass wir auf jeden Fall darüber sprechen wollen, brauchen wir überhaupt noch Büros für Menschen, die früher immer in Büros gearbeitet haben und dann irgendwann gelernt haben, während Corona ihr braucht nie wiederkommen?
00:28:22: Und jetzt wieder lernen?
00:28:23: Nee!
00:28:23: Ihr müsst doch alle wieder zurück kommen.
00:28:25: Lasst es die Debatte mal kurz zusammenfassen.
00:28:28: was ist euer Blick auf die Bedeutung des Büros?
00:28:33: Gut das ist ein Bürobrauch.
00:28:35: ich glaube dass würden wir unterschreiben sonst gäbe es unsere Firma nicht mehr so lange.
00:28:39: Aber ich glaube, die Frage, die man sich eigentlich stellen muss ist was passiert im Büro oder was sollte im Bürow passieren und wieso passiert es aktuell nicht?
00:28:48: Und mit der Fragestellung kommen ganz viele Firmen zu uns.
00:28:50: Dass sie sagen, die Leute kommen nicht ins Büro aber wir wollen jetzt auch nicht, die jeden Freitag.
00:28:55: zwingend gibt's auch ein paar, die das jetzt in den letzten Monaten umgesetzt haben.
00:28:59: Aber Sie kommen eben zu uns, um die Beratung zu haben.
00:29:02: Was müssen wir machen damit diese Leute freiwillig ins Bürow kommen?
00:29:05: Das ist genau das, was wir erreichen wollen dass das Büro so attraktiv dass man da viel mehr Möglichkeiten hat als an anderen Orten.
00:29:13: Heißt aber nicht, das jetzt Homeoffice komplett verbandt wird oder die Arbeit im Café oder was auch immer.
00:29:18: Aber sie ist eben nur ein Teil und die wirkliche Identifikation und der Zusammenhalt – und das ist quasi auch die Basis jeder Unternehmung und die Basisse von Kreativität und Innovation – findet im physischen Office statt wenn Menschen zusammenkommen und nicht wenn Sie alleine an unterschiedlichen Orten arbeiten.
00:29:37: Und deswegen muss man sich fragen, was muss der Raum haben damit genau das passiert?
00:29:42: Und die Frage versuchen wir für die Firmen zu beantworten.
00:29:45: Die ist natürlich nicht generisch sondern sehr abhängig von den Unternehmen und von den Tätigkeiten.
00:29:50: aber deswegen auch unser Ansatz dass wir erstmal reinhören Was passiert denn in dem Unternehmen?
00:29:55: oder wo will die Firma hin?
00:29:57: Ist es eine Wachstumsstrategie?
00:29:59: Haben wir neue Firmen die reinkommen?
00:30:01: Haben unterschiedliche Kulturen?
00:30:02: Das sind alles Themen die einfließen Darauf oder sollten darauf einfließen, wie man den Raum gestaltet und entwickelt?
00:30:09: Wir gehen da auch gleich tiefer drauf ein.
00:30:11: Was sind eigentlich die richtigen Schritte um das daraus zu bekommen?
00:30:15: Lass uns mal bei den Zahlen noch vielleicht bei den unterschiedlichen Perspektiven nochmal bleiben.
00:30:19: Janik du hattest auch ein paar Studien für ihn beim Mittagessen schonmal zitiert.
00:30:22: der Blick darauf grob vereinfacht ist dass es meinen Verständnis.
00:30:26: Mitarbeitende wollen eigentlich in der Tendenz viel mehr Flexibilität.
00:30:32: also die Mehrzahl bevorzugt Hybrid-Versus nur zu Hause oder nur im Büro, also so ungefähr achtzig Prozent.
00:30:43: Fusskräfte sehen das anders.
00:30:44: da gibt es um zwanzig Prozent bummelig die das überhaupt gar nicht mehr wollen dass Menschen Hybrid arbeiten.
00:30:50: Fünfzig Prozent würden am liebsten vorschreiben das wieder alle zurückkommen und ich glaube eigentlich die Zahl dazwischen ein paar und dreißig Prozent fordern drei bis vier Tage im Bürow.
00:31:00: Es gibt einen großen Gap zwischen dem, was Mitarbeitende und Führende möchten.
00:31:04: Ist das auch eure Beobachtung?
00:31:07: Im ersten Moment ja!
00:31:09: Wenn man aber ein bisschen nachfragt und challenget warum sie das wollen dann merkt man relativ schnell dass es einfach die einfachste Lösung oder auf den ersten Blick wirksame Lösungen der Führungskräfte.
00:31:19: weil Sie halt so Bühren gelernt haben da bist du ja der Experte drinnen im Thema Leadership.
00:31:26: Das ist ihre Führungsrolle.
00:31:28: So haben sie es gelernt, so haben sich die letzten twenty-fünf Jahre gemacht aus dem Einzelbüro durch den Glasband.
00:31:34: Die Gefängniswerte oder der Herr oder die Dame saßen neben ihnen, die Mitarbeitenden?
00:31:39: Aber wenn man da mal nachfragt wieso und Ihnen auch aufzeigt wie wichtig eine vertrauensbasierte Führungskultur hat bzw was das für einen Einfluss hat auch auf die Leistungen und die Produktivität dann kommt man relativ schnell bei den Führerskräften zum Erkenntnis zu Erkenntnissen dass Jetzt vielleicht eine einfache, aber eine sehr kurzsichtige Lösung wäre.
00:31:59: Und erst ist ja auch der Grund wieso wir eben nicht nur mit dem Raum arbeiten sondern eben auch den Menschen mit dem Führungspersonen.
00:32:05: Der erste Schritt nehmen das jetzt mal schon weg vorweg in unseren Projekten Ist wirklich mit dem Topmanagement Mit der Geschäftsleitung mit dem Verwaltungsrat mit dem Gemeinderat wer immer da drin ist Die sitzen an einem Tisch und die müssen erstmal sich einig werden wo wollen wir hin?
00:32:21: Und wir müssen Sie erst mal challenge'n.
00:32:23: Wisst ihr überhaupt, was hier für ein Projekt startet?
00:32:25: Ihr baut nicht einfach einen Büro um sondern... ...Ihr wollt euch für die Zukunft aufstellen und da ist der Raum einfach nur ein Element in dem Zusammenspiel mit den Menschen und der Organisation.
00:32:37: Vielleicht noch eine Ergänzung.
00:32:38: Wir hatten jetzt gehört wie wichtig Führungskräfte sind bei der ganzen Diskussion, was wir schon auch erleben und das ist vielleicht ne kritische Betrachtung dass halt die Mitarbeitenden Unternehmenskultur häufig als Ich-Kultur bestehen und mit und durch Corona schon auch so ein Ungleichgewicht an Rechten und Pflichten entstanden ist.
00:33:00: Dass es natürlich die Mitarbeitenden gibt, die sagen ich möchte Homeoffice, ich möchte dies, das ist alles gut und es ist wichtig und das bleibt auch dieser Muskel, hybrides Arbeiten der wird nie wieder verschwinden da bin ich mir ziemlich sicher.
00:33:12: Nur die Frage, die ich natürlich auch stellen muss gegenüber dem Unternehmen was bin ich bereit zu leisten?
00:33:18: Und dass das wieder auf Augenhöhe geschieht und sich auch Unternehmen und Mitarbeitende wieder auf den Augenhöhen begegnen.
00:33:24: Und sich darüber unterhalten ist, glaube ich, auch ein ganz wichtiger Schritt.
00:33:27: Weil wenn ich was fordere, möchte ich auch etwas bekommen dafür.
00:33:32: Das ist so eine Diskussion die manchmal zu kurz geführt wird.
00:33:36: für mich.
00:33:37: Also auch meinem Beobachter kann das nur bestätigen.
00:33:40: viele Menschen führen diese New Work-Diskussion verkürzt also fängt an mit dass man dann auch nicht mehr so viel leisten muss und auch immer Stuhlkreis, immer alle ganz ruhig.
00:33:55: Und es geht eigentlich nur noch um den Wohlfühlfaktor der wichtig ist und das auch bei Menschen die dann Büros schöner machen wollen, bei einigen auch dann das in diese Richtung umschlägt ja viele Sophas, wieder Wohl-Fühloasen.
00:34:14: Die haben aber alle auch einen Zweck.
00:34:18: New Work heißt nicht No-Work, sondern heißt wie können wir eigentlich in einer Welt die immer schneller wird sich immer schneller dreht.
00:34:24: Immer höhere Herausforderungen mit sich bringt.
00:34:30: Top Leistung erbringen das muss bleiben.
00:34:33: also Leistungskultur muss bleiben weil sonst könnte ich diese Firma überleben.
00:34:37: und wie kriegen wir es hin dass die Menschen trotzdem gesund bleiben?
00:34:42: Es ist eben kein Wellness Oasenprogramm, sondern es ist eher wie bei einem Spitzensportler ... der hohe Performance nur dann erbringen kann, wenn er auch hohe Phasen hat.
00:34:52: Und deswegen ... ... so Dinge wie Akustik das im Büros eben eigentlich ... ... in einer Top-Umklade-Kabine beim FC Bayern ... ... sieht es eben anders aus als ... ... im Umkladeraum beim KSC Tupfing und genauso ist das... ... aus meiner Beobachtung mit Büros in den High-Performance-Organisationen.
00:35:11: Ja da gibt's dann Vitra, da gibt ganz tolle Dinge.
00:35:13: Da gibt es super gedämmte Räume, wenn dort Es ist wichtig, dass Menschen sich konzentrieren können.
00:35:21: Aber sie haben einen Zweck, die sollen die Menschen eben gesund halten und die Arbeit optimal organisieren aber nicht die Arbeit ersetzen.
00:35:29: Ich glaube das ist ein bisschen der Punkt.
00:35:30: also wir haben Prozess Schritt eins Prüfungskräfte Workshop Workshops Befragungen.
00:35:35: wie geht es weiter dann?
00:35:39: Dann geht es weiter mit den definierten Rahmenbedingungen, die dort gesetzt worden sind.
00:35:43: Also das ist vielleicht auch noch mal wichtig zu erwähnen wie wir verkaufen keine Religion?
00:35:46: Wir möchten jemanden von irgendwas überzeugen und sagen dass ist unsere Idee oder gar nicht sondern was unsere Aufgabe ist.
00:35:54: und so verstehen wir unsere Aufgabe.
00:35:55: Wir möchten ganz viel sensibilisieren, wir möchten aufklären, wir möchte Themen und auch Trends in einen Kontext setzen und in ein Kontext für jeweilige Organisation.
00:36:05: Und dann steht aber Strategie über allem Und innerhalb dieser definierten Rahmenbedingungen, die dann auch nach den Themen, die wir dort zeigen und präsentieren und aufzeigen.
00:36:16: Die dann dort gesetzt werden mit denen Rahmenbedinger zu den Mitarbeitenden gehen.
00:36:20: Und innerhalb der Rahmenbedinge haben dann die Mitarbeiter in Form von Mitarbeiter-Workshops nennen wir sie, die Möglichkeit die eigene Arbeitswelt mitzugestalten.
00:36:29: Das sind Nutzervertreterinnen und Nutzervertreter aus unterschiedlichen Fachbereichen, die eine Interesse und eine Tätigkeit vertreten für das Gesamtkonzept.
00:36:38: Wir machen aber auch Mitarbeiter Umfragen, wo nochmal... ...für die Analyse die Informationen geschärft werden, wo wir noch mal mehr Informationen bekommen,... ...die für uns ganz wichtig sind.
00:36:49: und dann ist es eben so, da reden wir jetzt wieder vom Change Management,... ...dass es halt nicht der Chef war oder Janik Müller oder Days With Us oder Jennifer Kossoff sondern wir haben unsere Arbeitswelt mitgestaltet und wir verkaufen das viel viel mehr als Chance für alle.
00:37:05: und je mehr Informationen wir bei diesen... Umfragen über diesen Workshops bekommt, desto besser können wir dann auch eine Arbeitswelt kreieren die für sie den größten Mehrwert stechen.
00:37:14: Und also wenn ihr jetzt quasi diese Research-Phase und Mitarbeiter Workshop abgeschlossen habt, also Rahmenbedingungen habt ihr erklärt ja vorher gibt es eine Art Budget?
00:37:27: Gibt's ne Vorstellung?
00:37:30: Sanieren im Bestand versus wir ziehen irgendwo hin oder wir müssen Fläche für Fläche da gibts ja die unterschiedlichen Dinge.
00:37:37: dann geht quasi direkt so eine Art Kreativphase los.
00:37:40: oder ist es schon auch vorne kreativ?
00:37:42: Also, dass man eigentlich in den Mitarbeiter-Workshops und in den Führungskräfte-Workstups auch schon kreativert.
00:37:46: Dass man schon Dinge austestet.
00:37:49: Deswegen muss man ein bisschen nochmal spezifizieren.
00:37:51: was heißt Mitgestalten oder mitgestalten heißt nicht wir gehen mit den Mitarbeitern von Führungskräften hin und zeigen den Grundriss und sie fangen an zu skizzieren.
00:38:01: Dann geht's wirklich darum das wir einen strukturierten Prozess haben um herauszufinden Wie arbeiten Sie?
00:38:06: Was haben sie für Tätigkeiten, wie kommunizieren Sie.
00:38:08: Was haben Sie für Sitzungen
00:38:09: etc.?
00:38:10: Das heißt in der ersten Phase sind wir wirklich nur inhaltlich unterwegs also nur beratungstechnisch
00:38:15: und
00:38:16: genau mit ganz viel Daten mit Anwesenheiten Messungen
00:38:20: etc.,
00:38:21: um wirklich eine Aussage auch zu machen, wie viele Arbeitsplätze brauchen wir, wieviel Sitzungsthema, wie groß sind die Also wirklich Facts auf dem Tisch haben, um nachher sagen zu können weiter räumlichen Übersetzungen.
00:38:30: Und da geht es dann erst mal in ein Zwei D Grundriss Um die Nutzung der Räume, was passiert wo?
00:38:37: Wie groß ist die Cafeteria?
00:38:38: Haben wir da achtzig Sitzplätze oder hundertzwanzig.
00:38:42: Soll das multifunktional sein
00:38:43: etc.,
00:38:44: geht es auch um ganz viele technische Themen natürlich IT-mäßig heute extrem relevant hybride Funktionen et cetera.
00:38:50: und erst danach gehts in die Gestaltung.
00:38:53: Das heißt ein Großteil zu Beginn des Projekts, da geht's noch nicht um Farbenmaterialien Akustik und Licht.
00:38:58: Dann ergibt es wirklich um die konzeptionelle Entwicklung eines Büros, das einen Mehrwert generiert.
00:39:04: Wo die Mitarbeiter besser arbeiten können, besser kommunizieren können, kreativer sind und innovativer.
00:39:08: Ist diese aus den Achtzigerjahren stammende Philosophie des Activity-Based Workspaces immer noch der Standard, dass man sagt man orientiert?
00:39:19: Eigentlich das Büro bauen an den, an der Art der Tätigkeiten.
00:39:23: Also das nehme ich so jetzt nett über euch mit dass es eigentlich immer noch...
00:39:26: Ja also grundsätzlich Activity based working ja wird noch häufig genannt aus unserer Sicht nicht ganz zu Ende gedacht Aus dem Grund Dass man sagt ja wir orientieren uns an die Tätigkeit Wir müssen wissen was die Menschen in den Büros machen und Es gibt ganz viele unterschiedliche Angebote für die Tältigkeiten.
00:39:44: aber In dem Konzept ist aus unserer Ansicht der individuelle Mensch nicht berücksichtigt.
00:39:49: Das heißt ein Yannick beispielsweise, der sitzt bei uns in einer Cafeteria hochkonzentriert, da laufen dreißig Leute vorbei und da läuft Jazzmusik im Hintergrund.
00:39:58: dann gibt es eine Sarah die sagt ich muss jede Fokusarbeit in einem akustisch abgeschirmten Raum machen.
00:40:04: das heißt individuelle Bedürfnisse auch sehr tagesabhängig stimmungsabhängige was passiert gerade im Privatleben kann es keinen riesen Einfluss darauf haben.
00:40:12: wie fühle ich mich grade Und deswegen ist es nicht nur die Tätigkeit, sondern auch das individuelle Bedürfnis in dem Moment.
00:40:19: Sehr
00:40:19: schön!
00:40:19: Habe ich so schön noch nie gehört.
00:40:21: und die Frage was mache ich mit einer Chefbuchhalterin dieser dreißig Jahre im selben Einzelbüro sitzt?
00:40:28: Und jetzt Angst hat wie er lesen letzten zehn Jahre das Jobs auf einer großen Fläche zu sitzen, die beantwortet ihr eben auch nicht dogmatisch.
00:40:35: nein wir haben jetzt quasi Flexdesk also keine Ausnahme.
00:40:40: Also Newark heißt auf keinen Fall keine Einzelbüros und keine Ausnahmen oder keine individuellen Konzepte.
00:40:46: Wir haben auch immer noch Kunden, die auch mit Einzelbüro arbeiten.
00:40:49: es gibt aber inhaltliche Gründe dafür also eine Empfangsmitarbeiterin oder ein Empfangsmitarbeiter.
00:40:56: Die Person kann nicht irgendwo in der Fläche sitzen sondern ich hatte einen fixen Arbeitsplatz.
00:41:00: dann gibt's ganz viele Unternehmen die wir gleiten aus der Industrie die Maschinen auf den Arbeitsplätzen haben die auch fix verortet sind in der fläche.
00:41:10: Aber es gibt schon auch viele Themen wie zum Beispiel Einzelbüro und Desk Sharing.
00:41:15: Die haben, wenn man das Konzept gesamtheitlich betrachtet für die gesamte Unternehmung generieren sie keinen Mehrwert.
00:41:21: ein Einzel Büro hat mehrere Funktionen in einem Raum Besprechungen und Einzlarbeit.
00:41:27: Ich kann nur eines gleichzeitig nutzen Das heißt ich habe per se schon mal eine ineffiziente Fläche nutzen.
00:41:32: Es gibt unterschiedliche Themen die man auch Argumentiert eben genau in dem Strategie Workshop mit der Geschäftsleitung um zu challengen, um zu überlegen.
00:41:40: Macht es wirklich Sinn?
00:41:41: Wie effizient sind wir in der Fläche wenn wir solche alten Strukturen mitnehmen und nicht hinterfragen?
00:41:47: Da gibt's dann ja manchmal auch so Lösungen dass ein Chef sagt okay Ich möchte gerne noch mal ein eigenes Büro haben, aber ich bin im Prinzip vier Tage in der Woche in der Welt unterwegs.
00:41:56: Also ist mein Büro in den vier Tagen Konfi für alle.
00:41:58: Genau!
00:41:58: Wie brennt das Einzelbüro?
00:42:00: Am Ende entscheidet die Bauherrschaft der Kunde.
00:42:02: wir
00:42:03: geben nur konzeptionale Input und versuchen es beste rauszuholen.
00:42:06: Wenn wir jetzt nach dem Schritt Analyse mit Bührungskräfte Workshops und Mitarbeitenden Workshobs Bauen doch Befragungen.
00:42:17: Ihr habt dann ein Bild und ihr kommt mit einer... ...zwei D-Lösung, bevor ihr dann in die dreideh gestaltung gibt.
00:42:27: Gibt es für euch so einen Schritt wie das Büro auch irgendwie eine Art Idee haben muss?
00:42:33: Ich sage mal, ich habe zum ersten Mal gehört als ich im Silicon Valley bei Google war und die mir erzählt haben warum das eben der genialste Ort ist mit Volleyballfeldern, Kinos, Wäschereien, Restaurants alle dreißig Meter.
00:42:51: Die haben es so erklärt, die haben sich gefragt als sie in diese große Wachstumsphase eingetreten sind was für Leute wollen wir eigentlich haben?
00:42:58: In Zukunft?
00:42:58: welche Leute brauchen wir damit wie dieses wachstum kriegen?
00:43:00: und dann haben die gesagt wir brauchen die besten aller Besten.
00:43:03: und die wollen aber eigentlich also zumindest so wie wir sie definieren ihr Leben lang an der Uni bleiben.
00:43:08: und dann war die Idee Wir bauen den Traum Campus.
00:43:13: Das ist dann natürlich sofort klar, du hast so eine Idee und daran kannst du auch alle Umsetzungsideen messen.
00:43:19: Ist das etwas was ihr auch macht?
00:43:20: Dass man eine berühmte Idee kriegt?
00:43:22: oder es mal so können sich... Ich kenne auch Kunden die sich darauf gar nicht verstehen und nicht einlassen.
00:43:28: Absolut also wir haben gerade jetzt letzte Woche ein neues Projekt gestartet wo quasi eines der ersten Meeting war mit dem HR und Marketing Communication und da ging's eine Stunde lang ums Employee Branding Wie sie sich positionieren als Arbeitgeber innovatives Unternehmen in der Finanzbranche.
00:43:47: Davon gibt es nicht so viele, aber wenige in der Finance Branche sind tatsächlich innovativ und positionieren sich auch so.
00:43:55: Und ihr Anspruch ist eben auch so dass das Employee Branding die Story von Employee branding in der Fläche spürbar ist damit die Talente diese gewinnen und auch schon haben das Spüren In der Fläche auch sich bewegen genauso wie es eben im Recruiting kommuniziert wird.
00:44:13: Das heißt die Werte sind extrem relevant und das geht eigentlich in das Thema, wer sind wir?
00:44:20: Wen wollen wir anlocken oder wen wollen wir behalten?
00:44:23: Und wir haben auch schon Kunden gesagt wo wir gemerkt haben deren Werte stimmen überhaupt nicht mit der Realität zu ein.
00:44:29: Überein geht nochmal einen Schritt zurück Und dann haben wir das Projekt gestoppt und sie haben nochmal bei den Werten angefangen.
00:44:34: Weil eben, dass schon extrem wichtig ist, dass man sich überlegt wer sind wir?
00:44:39: Wie soll das Büro das widerspiegeln?
00:44:41: Wie sollte es spürbar werden?
00:44:42: Es ist
00:44:42: ein schönes Bild zu sagen, also dieses Thema Employer Branding oder Werte als Ausgangspunkt zu nehmen.
00:44:49: Das ist für mich so ähnlich wie eine Idee.
00:44:52: Die Unternehmer hat eine Idee die Markert eine Idee und diese Idee sollte auch im Raum übersetzt werden.
00:44:58: Wir haben noch nicht so einen.
00:44:59: ganz spannenden bin ich eingeladen worden von der Firma Vielmann, die ihr Headquarter neu gemacht haben.
00:45:08: Und das war ohne jetzt ins Detail zu gehen aber das war wirklich fantastisch weil du wirklich gemerkt und gespürt hast dass sie die Marke in ein modernes Büro übersetzt haben.
00:45:16: und bis hinzu wir haben sehr sehr charismatischen Gründer gehabt Günther Vielmann den nicht mehr lebt aber wo es eben an einem Ort so einen Meeting Platz gibt er.
00:45:28: aber offen ist wirklich das kurze Bild, was ich von Günther Fielmann je gesehen habe.
00:45:32: Ich hab auch mal mit ihm gearbeitet, Berater und das heißt dann auch bei Günther.
00:45:36: Der Ort heißt so, also wo man sagt auch Bezüge in die Vergangenheit des Unternehmens eine Art Markenwalk, wo man dann wenn man reinkommt auch das Produkt sieht und so ist.
00:45:47: es fand ich sehr spannend.
00:45:49: Ihr habt ja auch sehr namhafte Firmen mit denen ihr sprecht wie Siemens oder so.
00:45:55: Wie sind denn, wie sind Unternehmen heute da?
00:45:57: Muss man da jetzt ganz viel erklären oder sind die viele auch schon so dass sie eigentlich ready to work sind und man da gar nicht so viel Überzeugung machen muss sondern sich gleich in die Workshops schüpfen kann?
00:46:07: also ich finde schon das sich das verändert hat.
00:46:10: Dass man damit und durch Corona schon eine hohe Sensibilität bei den Unternehmen erlebt das Büro vielerorts auch als strategisches Tool verstehen, also will ich auch über diese Idee sprechen möchten die du gerade auch beschrieben hast.
00:46:24: Früher war die Idee des Büros dort wird gearbeitet und sonst waren da eigentlich nicht viele Ideen da.
00:46:29: heute geht es wirklich um den Zweck und was passiert da?
00:46:31: Und wie unterstützt ein Büro einen physischer Ort unsere strategische Auslegeort in unterschiedlichen Bereichen wie sie Jenny schon genannt hatte.
00:46:42: Solche, solche Kunden wie Siemens möchten das natürlich nochmal anders auf die Spitze treiben.
00:46:48: Also die blockiert man jetzt nicht mehr mit einem bunten Workshop-Raum und ein paar Hockern und einem klappbaren Tisch sondern da möchten sie jetzt schon...
00:46:56: Ein paar Posts jetzt an der Wand?
00:46:57: Genau genau also das ist, da holt man niemanden mehr vom Ofen vor.
00:47:02: aber da geht es jetzt auch um andere Themen.
00:47:04: im konkreten Fall beschäftigen uns da gerade mit nem Kreativraum aber eben mit der Übersetzung, wie wir sie jetzt gerade beschrieben hatten.
00:47:13: Sondern wirklich mit einem wissenschaftlichen Background.
00:47:16: Wie können wir Divergents und Convergents?
00:47:19: Also eigentlich den Lösungsraum die Diver Gents nochmal größer machen und auch die Convergenz also das konkret werden in Lösung übersetzen.
00:47:27: Auch physisch unterstützen, räumlich unterstützen.
00:47:30: Wir sprechen da wirklich von ganz anderen Themen Und das sind natürlich wahnsinnig spannende Projekte wo auch wir eine Lernkurve erleben, die natürlich fantastisch ist.
00:47:39: Also das ist ja, wir kommen gleich wieder auf die Prozessschritte zurück.
00:47:42: Aber was ihr dann macht hat ja schon auch etwas mit Change Management zu tun.
00:47:46: Das ist nicht mehr nur eine Office Beratung sondern eher wie du es vorhin gesagt hast Jennifer einen Kunden auch mal zu sagen muss aufgehen ein Stück zurück und arbeite man deinen Werten.
00:47:55: also du hast davor noch gesagt Es geht nicht darum ein paar Möbel einzupacken umzuziehen oder Möbelauszusuchen.
00:48:02: Es geht darum sich zu fragen Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?
00:48:07: Ist Change Management ein Begriff, den ihr erwendet?
00:48:11: Also Change
00:48:11: Management ist Teil unserer Identität.
00:48:14: Wie ernst würde es sein?
00:48:15: Das kann ich an einem schönen Beispiel beschreiben.
00:48:17: Wir waren ein halbes Jahr alt und durften bei einem großen Energieversorger beim Projektpitch teilnehmen haben das Projekt gewonnen gegen vierzehn andere Unternehmen.
00:48:28: Das war natürlich ein großer Erfolg!
00:48:30: Es war auch ein großes Volumen was für uns zum Start extrem wichtig war.
00:48:35: Wir haben aber nach zwei drei Workshops gemerkt, dass die noch nicht ready sind.
00:48:39: Wir würden denen einen Raum bauen der nicht funktioniert weil sie sich nicht klar sind wo sie hin möchten ihre Werte nicht klar waren und auch die Führungskultur nicht klar war beziehungsweise innerhalb der Führungsriege keine Einigkeit da war.
00:48:52: wenn man eigentlich sein möchte zukünftig Und das meine ich mit Ernst wir haben das Projekt gestoppt und haben gesagt hey wir möchten das gerne parkieren aus folgenden Gründen wir würden euch was bauen was euch kein Mehrwert schenkt.
00:49:04: Bitte kümmert euch nochmal um eure Werte, beschäftigt euch mit eurer Führungskultur.
00:49:08: Und das haben sie dann auch gemacht und jetzt passt.
00:49:11: anderthalb Jahre später geht es jetzt weiter.
00:49:14: aber das meinen wir.
00:49:15: also wir hätten das extrem gebraucht.
00:49:17: Aber wie meine ich es auch wirklich ernst und Change Management ist ein wichtiges Thema wo elementar ist für den Projekt Erfolg
00:49:24: Ja und auch im Begriff dem mittlerweile die Kunden aktiv nutzen wenn Sie zu uns kommen.
00:49:28: Also noch mal zur Frage vorher.
00:49:30: Es gibt eben einige, die jetzt schon ein bisschen weiter sind.
00:49:32: Sie sagen wir brauchen auch Change Management als unsere Leute sind nicht ready aber wir haben eine Vision.
00:49:38: es gibt aber schon noch einige die grundsätzlich sagen ja wir wollen die Mitarbeiter involvieren Aber nur so an der Bize des Eisberg und nicht unter Wasser Und merken dann im Prozess dass das eben doch gut wäre Dass man eben gewisse Informationen die man da nicht hat den Prozesse ... im späteren Projekt einfach verzögert.
00:50:01: Und da haben wir jetzt schon ein paar Beispiele gehabt, weil wir wissen es braucht es aus Datenanalyse aber auch aus Change Management Gründen... ...aber es gibt schon immer mehr Firmen die auch realisieren das ist ein Transformationsprojekt was wir starten.
00:50:16: Das ist ganz spannend.
00:50:18: ich bin ab und zu mal in so Projekte eingebunden, dass mich Unternehmer dann mal dazu hören und fragen und wenn ich merke für uns Kräfte Angst davor haben, die Menschen einzubinden.
00:50:35: Ja, wieso haben wir das?
00:50:36: Das ist ja dann nur so ein Durchschnitt und das ist auch dann irgendwie nicht gut.
00:50:39: Dann erzähle ich Ihnen immer diese kleine Falschschuhe von Building Twenty am MIT.
00:50:44: Damals nach dem Zweiten Weltkrieg aus einem Büro wo alle Paketen und Sonarforscher waren, die Abwehrwaffen für den Weltkrig oder so entwickeln sollten wurden alle wieder Hause geschickt.
00:50:56: Und dann wollte die Uni das eigentlich abreißen hatte aber gleichzeitig einen extrem wachstumens Druck und kein Budget zum Neubau.
00:51:02: Und dann, nachdem da keiner rein wollte die entschieden haben okay alle Fakultäten müssen ihre Überkapazitäten da reinschicken und alle waren total pist und unzufrieden.
00:51:12: Dann haben sie quasi die Kontrolle an die Menschen abgegeben.
00:51:15: Wie macht es euch schön?
00:51:16: Reiß Wände ein, reiß Decken ein.
00:51:18: Da wurde wirklich so eine Atomuhr, die ging über drei Stockwerke.
00:51:22: Man musste nur nicht Statiker fragen.
00:51:24: Aber durften alles so fass hingestellt.
00:51:26: also... Durch Zufall erster Co-Working Space und es in einem Buch, How Buildings Learn ist diese falsche Studie sehr schön beschrieben worden.
00:51:34: Und wenn du das hörst und liest und dass dann dieses wahrscheinlich als best versäuchte Bürogebäude jahrtausend vierzig erst neunzehnt achtundneinzig abgerissen wurde und tausende von Architektinnen und Planungsingenieurinnen da hingefahren sind um sich anzugucken wie so entsteht also für Innovation.
00:51:53: Und da weiß man eigentlich, okay, das macht schon Sinn dass die Leute arbeiten auch was damit zu tun haben wie es aufseht.
00:51:58: Aber es geht ja genau um den Kontrollverlust oder?
00:52:00: Dass sie das eigentlich als sinnvoll erachten.
00:52:03: aber wenn's dann darum geht, dass Sie mitbestimmen und wir dann... Auf deren Basis quasi den Raum zeichnen Dann wirds dann schon... Da sind wir schon Meter mitten in einer Führungskultur thematik.
00:52:14: Ihr habt jetzt den Vorteil, dass ihr ganz viel zeigen könnt in eurem Space und Leute ausprobieren lassen könnt.
00:52:21: Aber wie geht dann die Kreativphase?
00:52:23: Was ist so?
00:52:23: das Erste, was ihr dann nachdem man sich direkt auf Konzept-Raum also zwei D Floorplan und so weiter geeinigt hat.
00:52:33: Wie geht es dann weiter?
00:52:34: Also wie nutzt ihr auch die Ideen der Kundenfarben vom Referenzen?
00:52:41: Und wie sieht der erste Vorschlag bei euch aus?
00:52:43: Was is das?
00:52:45: Ich würde anfangen, Jenny, dass gerne ergänzen!
00:52:48: Also natürlich ist die Innenarchitektur dann auch ein hohes Gut des Handwerks und da unterscheidet sich natürlich schon auch, ob man ein gutes Innen-Architekture-Team hat oder nicht.
00:52:57: Das ist ein hoher und großer Kreativprozess.
00:53:01: Und viele Unternehmen haben das Gefühl ja also wir haben jetzt irgendwie Rot im Logo und jetzt machen wir natürlich alles so fassrot und die Wände wäre auch noch gut.
00:53:09: Diese Übersetzung von CICD auf der Fläche ist selbstverständlich wichtig und kann auch akzentmäßig mit integriert werden Aber per se hat Kultur oder auch Werte und auch eine zukünftige Vision.
00:53:23: Nicht immer was mit den CD Farben zu tun, sondern wie spüre ich das sich jetzt bei desusas stehe?
00:53:30: Das hat etwas mit einem Raumgefühl zu tun.
00:53:31: Was per se mal nichts mit dem Logo zu tun haben muss.
00:53:34: Und das möchten wir eigentlich viel mehr noch rausarbeiten gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden aber auch in unseren Konzepten sichtbar machen.
00:53:41: Aber das sind eben die Informationen, die wir dann erhalten in den Strategie Workshops, in den Nutzer-Workshops um zu verstehen Was ist das für eine Organisation?
00:53:47: Also ich könnte mir jetzt vorstellen, Vielmann als Beispiel was du gerade genannt hast hat eben ganz andere Farben Materialitäten.
00:53:54: Als Traditionsunternehmen sich wieder zu erkennen wie ein junges Start-up wie jetzt Mirantics in Berlin beispielsweise.
00:54:02: also genau darum geht es.
00:54:03: und dass eben nicht ein Copy Paste entsteht.
00:54:06: und Mensch die Holzlamelle hier jetzt im Podcast Raum habe ich schon bei vier anderen gesehen.
00:54:11: Sondern das Grund will
00:54:12: ich um die Indie.
00:54:14: Das meine ich gar nicht so, natürlich aber es geht mir willig und uns geht's um die individuelle Übersetzung der Werte unter Kultur.
00:54:24: Und konkret gehen wir eigentlich so vor nach dem zweite Layout dass wir mit den Branding Communication verantwortlich in das Corporate Design tatsächlich anschauen Und auch das Gespräch suchen, wie relevant ist es euch.
00:54:39: Versteht ihr auch dass das Corporate Design das für ein Print oder Online gemacht ist?
00:54:43: Nicht eins zu eins in den Raum übersetzt werden kann gerade wenn man mit Farbwirkungen, psychologischen Farbwerkungen arbeitet und daraus entwickeln wir unterschiedliche Varianten von Farben und Materialkonzepten.
00:54:54: Wir analysieren die Farben nach einer gewissen Skala ergänzen sie mit Farben die im Raum wirken machen unterschiedlich Vorschläge als Basis für die Detailplanung in der Innenarchitektur damit komplett ausgearbeiteten Pinkenvorscher kommen und die Richtung wäre eigentlich grün-blau gewesen.
00:55:11: Das finde ich super, weil ich auch wie du es beschrieben hast macht sofort Lust mit euch Büro zu bauen, weil... Ich habe wirklich Büros gesehen wo die Leute wahnsinnig stolz drauf fahren und die dann aber also schon wurde.
00:55:24: schon weiß Die CICD dieses Unternehmens hat große Schwächen Und dann wird das eins zu eins in den Raum übersetzt genau dieselben Farben.
00:55:32: Dann denkst du okay die ganze Hütte ist jetzt Ich sage mal bewusst eine andere Farbe, als das wir gesehen haben.
00:55:37: Ist ja nur orange und braun?
00:55:40: Das kann es nicht sein!
00:55:41: Also da ist ein Raum, der hat eben was anderes.
00:55:44: Der braucht auch andere Farben.
00:55:45: Da musst du eben genau diese... Was du beschrieben hast.
00:55:47: Farb- und Materialkonzept wo man sagen kann, okay hier kennen die Firma wieder aber es ist jetzt nicht einfach in der Verpackung übersetzt auf einen Raum.
00:55:55: Ja schön toll.
00:55:57: Das heißt ihr holt ihr auch, ihr habt ja diese mit Superlichtmaterialproben.
00:56:02: Das habt ihr alles bei euch da.
00:56:04: präsentieren und zeigen kann, genau.
00:56:05: Genau!
00:56:05: Und es gibt natürlich auch viele Firmen wo noch andere Themen rein fließen Materialien beispielsweise.
00:56:10: Wir haben jetzt eine Firma die ist im Geschäftszweig Beton oder ähnlichen Materialien und ihnen ist ganz wichtig dass diese Materialität in ihrem Büro erkennbar ist weil sie haben jetzt einen Empfangsbereich wo sie schon häufig gefragt wurden seit in der Schreinerei und das hat dann gar nicht viel mit der Identität der Firma zu tun.
00:56:31: Das heißt es können auch Materialien sein andere Themen sein, die wir zuerst abholen bevor wir das Konzept entwickeln.
00:56:37: Das ist ganz spannend weil ich habe also diese, dass ich so eingeladen werde in tolle neue Büros.
00:56:42: Das hat sich irgendwie so eingeschlichten über den Podcast.
00:56:44: Ich war auch vor einigen Jahren bei Bayerstorf eingeladene als sie ihre neue Fläche hatten und da haben die mir erzählt, dass die eben als sie dann so einen... Wir hatten ja schon so ein paar Standard-Arbeitsplätze und dass Sie die denn wirklich erstmal aufgebaut haben im alten Büro noch?
00:56:58: Und die Leute daran haben arbeiten lassen zum Beispiel auch dann festgestellt haben dass das optimale Licht von zwanzigjährigen, was völlig anderes ist als für einen sechzigjährigen.
00:57:08: Das glaube ich irgendwie Faktor zehn braucht der Sechzig-Jährige, das dann irgendwann heller.
00:57:14: macht ihr solche Experimente denn auch?
00:57:15: Dass ihr das irgendwo aufbaut und die Leute da arbeiten können also dass das was ihr vorkonzipiert.
00:57:22: Also wir machen Bemustung, die dauern bei großen Projekten mehrere Tage wo alles getestet wird alle Produkte teilweise werden auch von Herstellern T-Shirt produziert extra für die Bemusterung.
00:57:35: Das wird alles ausprobiert und gerade die Sensorik, die du ansprichst hat natürlich einen riesen Einfluss.
00:57:40: also Licht, Akustik, Luftqualität das sind Themen.
00:57:44: da muss man sich genau überlegen was passiert jetzt in dem Raum?
00:57:46: wer sitzt da wie kann man das auch individuell anpassen eben auf die Bedürfnisse nicht einfach nur One Fits All Lösung fest einbauen?
00:57:55: Also es sind wichtige Themen die eben in dem Bestaltungskonzept dann auch eine Rolle spielen.
00:58:03: Wenn man sagt, wir sind jetzt gerade bei UMR.
00:58:08: Das ist eine Firma hier am Standort mit Philipp Verzheimer, falls ich es nicht sagen darf, aber fünfhundert-plus Menschen.
00:58:15: Es ist ein altes Gebäude, das ist sehr unterschiedliche Zonen auch.
00:58:21: Also ich mag's hier sehr gern, aber es ist eben etwas was gewachsen ist.
00:58:24: Wenn ihr mal so ne Firma wie diese als Kunden bekämet geht man davon aus dass sie Tolle Menschen, die hier arbeiten können schnell entscheiden sind selber geübt.
00:58:38: Weil sie ihre große Konferenz einmal im Jahr machen und da eine Erlebniswelt für Siebzigtausend Menschen bauen.
00:58:43: also haben gefühlt für Raum.
00:58:48: wie lang wird so ein Projekt dauern?
00:58:49: wenn die euch jetzt sagen wir mal fragen würden hey wir wollen jetzt hier mal einmal das richtig cool neu machen.
00:58:55: was ist so ein typische Projekt darauf für ne Firma in der Größenordnung?
00:58:57: Neun bis zwölf Monate.
00:58:59: Hängt
00:58:59: natürlich stark auch nach Fläche ab und wie viel man macht, aber das ist so die Durchschnittsausse.
00:59:03: Die meisten Kunden kommen anfangs... Bei dem
00:59:05: Jahr vorher kommen und sagen wir haben da schon was.
00:59:08: Wahrscheinlich idealerweise würde ihr sogar mit entscheiden wollen, was dann genommen wird.
00:59:12: Aber sagen wir mal, da gibt's was?
00:59:14: Dann würdet ihr sagen ja okay.
00:59:16: Also es wäre sogar der beste Fall dass wir bei der Suche schon mit involviert werden.
00:59:21: Es wär nicht nur schön sondern eigentlich weil das halt der beste Weg dort mit uns schon einzusteigen, dass wir damit den Bedürfnissen-Suchprofil entwickeln können und dann auch eine Fläche zu finden, die für die zukünftigen Bedürfnisse bestmöglich passt.
00:59:32: Weil der Raum natürlich immer die Restriktion ist, die da im Schluss dann bleibt.
00:59:36: Lass uns doch zum Schluss nochmal einmal auf das was die meisten Menschen hier in den Büros gerade beschäftigt viele mit Ablehnung aber einige auch mit Umarmungen eigentlich mit so viel umarmendes Thema KI, KI-Agenten.
00:59:51: wie ändern sich eigentlich die Arbeitsbedingungen für Menschen die in Büros arbeiten?
00:59:59: Inwieweit spielt das heute schon in euren Projekten eine Rolle, stellen Kunden da schon Fragen.
01:00:07: Was hat eure Gedanken dazu?
01:00:09: Also wir hatten damals eine ganz kleine Pilot-Idee die wir auch mal präsentiert hatten kürzlich bei einem Event und dann mit Mach One also mit dem Europapark ins Gespräch gekommen sind und das war die Idee einer KI-Lounge.
01:00:26: Dass man eigentlich gesagt hat oder die Tese, die wir aufgestellt haben war die dass man das alleine prompten macht dumm.
01:00:31: Also wenn jetzt du mich mit deiner prägung und einer kisprächs dreht ihr euch irgendwann konzeptionell im kreis.
01:00:38: deswegen
01:00:38: red ich alle zwei wochen mit meinem so.
01:00:42: Die idee war eigentlich okay.
01:00:43: wir müssen es irgendwie verbinden in physischen ort mit mit k i verbinden Und die idee war da alles nichts neu erfunden.
01:00:50: aber die konzeptionskomposition ... aus unterschiedlichen Bereichen, dass wir gesagt haben, wir brauchen eigentlich Räume wo sich Menschen austauschen.
01:00:57: Wir brauchen einen großen Screen... ... wo dann beispielsweise die KI auch bildlich darstellt welche Gedankengänge sie gerade aufgezeigt hat oder gemacht hatte.
01:01:08: Einer immer am Prompten ist.
01:01:09: vielleicht haben wir noch ein Whiteboard in der Ecke sitzen oder in der ecke.
01:01:12: Vielleicht haben wir doch irgendwo ein Whiteboarding der Ecken stehen, wo noch mit gescribbelt wird und wir dann eigentlich gemeinsam mit der KI zur besten Lösung kommen und das mal weitergesponnen war dann so der nächste Die nächste These, die wir dann drauf gesetzt hatten, dass wir gesagt haben naja wenn wir jetzt von einem Vorstand ausgehen.
01:01:28: Von dem siebenköpfigen Vorstand Wie kann denn der der Meinungs sein das der die besten Ideen hat?
01:01:34: Wenn wir innerhalb von Sekunden auf Millionen von Daten zurückgreifen könnten und diese strategische Idee noch viel viel besser geschärft werden könnte Und diese diese Vermischung dieser in diesen Entwicklungen hatten mir dort mal gezeigt und Genau fanden viele viele spannend
01:01:51: finde ich ein wunderschönes Gedankenexperiment, was mich auf jeden Fall meiner Zugfahrt heute noch beschäftigen wird.
01:01:57: Ich muss heute nach Berlin.
01:01:59: Wir sind jetzt schon bei der Stunde.
01:02:02: Das ging so schnell vorbei aber ich möchte sehr gerne euch beiden auch die Frage stellen, die wir allen Gästen stellen und die könnt ihr persönlich, kurzmittel oder langfristig beantworten wie ihr möchtet.
01:02:17: Wo möchtest du ja auch hin?
01:02:19: Also ich persönlich bin ja, bin ja zuviel und habe noch glaube ich ganz vieles vor.
01:02:25: Ich möchte mich weiterentwickeln auch im Bereich Change Management.
01:02:29: das sind so meine persönlichen Ziele.
01:02:31: in beruflichem Kontext mit Days With Us.
01:02:33: Möchten wir natürlich weiterhin an unserer Thought Leadership Rolle arbeiten möchten die auch ausbauen mittelfristig in der kompletten Dachregion also die Schweiz soll nicht unser einziges Einzugsgebiet bleiben sind da gewillt auch zu wachsen Und dort wirklich als Themenführer in diesem Thema Zukunft der Arbeit, in der Dachregion verstanden werden.
01:02:55: Kann ich es unterschreiben?
01:02:56: Meine Ziele sind eher so ein bisschen persönlich glaube ich weil ich ja bin eigentlich beruflich komplett angekommen wo ich hin wollte.
01:03:06: mein Ziel wäre beruflig sicher auch das noch so aufzugleisen dass nicht mehr ganz so viel bei mir hängt und ich Zeit nutzen kann in meinem Leben für Familie, meine Mutter und meine Schwester.
01:03:21: Freund Kinder einfach da noch mehr den Fokus zu setzen und ein bisschen mehr Balance ins Leben zu bringen weil das schon jetzt ein paar sehr intensiver Jahre waren.
01:03:31: Sehr schön aber auch kann jetzt langsam mal ein bisschen in den Alltag übergehen würde ich sagen.
01:03:38: Sehr schönen vielen Dank für euren Besuch für eure Einblicke und du hast ja sofort auch den Ton gesetzt indem du sofort auch sehr offen über dich und deinen Weg berichtet hast.
01:03:49: Und ich hoffe, dass unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer – und auch Zu-Seherinnen – so viel mitnehmen wie ich das heute tue.
01:03:58: Ich bin extrem beschenkt und dankbar bei euch in diesem Advise Reboard zu sein!
01:04:03: Mit einer noch fantastischen Mitschreiterin, die mega schlau und mega smart ist.
01:04:09: Liebe Grüße, liebe Sahra an dich auch an dieser Stelle und ans ganze Team von Days With Us, dass ich auch zum Großteil schon kennengelernt habe und ein großer Fan von euch.
01:04:19: das ist rübergekommen.
01:04:20: Das muss man immer wenn man einen Podcast macht auch sagen, das in der Beziehung gibt.
01:04:25: es haben wir ja früher auch schon gemacht in dieser Folge und ich hoffe, dass sich trotzdem Neutrage genug gefragt hat.
01:04:30: Vielen vielen Dank!
01:04:31: Danke schön!
01:04:32: Es war schön danke.
01:04:38: Die Folge mit Jennifer und Janek hat mir sehr viel Spaß gemacht.
01:04:42: In der Folge auch schon gesagt, als Beirat von Days with Us quasi von Beginn an begleitet das Unternehmen die Art und Weise wie dort gearbeitet wird.
01:04:54: Wie ernsthaft das Gründungstrio und aber auch die ganze Mannschaft dieses Thema nimmt.
01:05:02: nicht einfach Büros mit Möbeln vollstellen sondern Orte kreieren in denen Menschen wirklich und gerne und gut zusammenarbeiten können.
01:05:12: Das ist ein
01:05:12: Anspruch, den ich
01:05:14: super gut finde und gerne unterstütze.
01:05:17: Sehr gespannt!
01:05:18: Schickt mir doch gerne auch oder uns eure Ideen zum Thema Büro.
01:05:22: Jahrnein Wahrscheinlich werde ich bald auf einer großen Konferenz in Hamburg einen live Podcast machen dürfen wo eine Person die absoluter Fan von Remote Arbeit ist mit einer Person, die absoluter Fan von BRO ist.
01:05:40: Gemeinsam darüber diskutierte was denn nun das Richtige ist?
01:05:44: Wenn euch die Folge gefallen hat freuen wir uns wie jedes Mal über fünf Sterne.
01:05:47: Wir freuen uns über weitere Abos
01:05:49: Wir freuen
01:05:49: und sind hier uns empfehlt Und wir freuen uns besonders wenn ihr uns auch bei den Plattformen immer mal einen Kommentar da lasst.
01:05:57: Habt eine gute Woche.
01:05:58: ganz liebe Grüße auch von Christoph, euer Michael.
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