#543 Anne Latz und Nora Blum | Ten More In Livepodcast aus Frankfurt
Shownotes
Unsere beiden heutigen Gäste beschäftigen sich mit zwei Themen, die für unser Leben und unsere Arbeit immer zentraler werden: körperliche Gesundheit und mentale Gesundheit. Eine unserer heutigen Gäste ist Ärztin und Unternehmerin. Sie hat parallel zu ihrem Medizinstudium einen Master in Betriebswirtschaft gemacht, promoviert und zunächst an einer Universitätsklinik gearbeitet. Doch statt die klassische Krankenhauskarriere weiterzugehen, entschied sie sich für einen anderen Weg. Sie wollte Gesundheit neu denken: unternehmerischer, digitaler und stärker aus der Perspektive der Menschen heraus. Nach Stationen bei Health-Tech-Unternehmen wie Amboss und Alley gründete sie schließlich ihr eigenes Unternehmen. Dort beschäftigt sie sich mit der Frage, wie wir unseren Körper besser verstehen können und warum Wissen über den eigenen Stoffwechsel helfen kann, gesünder zu leben. Unsere zweite Gästin ist Psychologin und Unternehmerin. Sie hat mit der Therapieplattform Selfapy ein Unternehmen aufgebaut, das mittlerweile mehr als 50.000 Menschen auf ihrem Weg zu mehr mentaler Gesundheit begleitet hat. Nach mehreren Jahren als Geschäftsführerin ist sie inzwischen in den Beirat gewechselt und widmet sich verstärkt einer Frage, die sie schon lange beschäftigt: Wie können wir gesündere Strukturen in Organisationen schaffen? In ihrem Buch und in ihrer Arbeit mit Unternehmen und Führungskräften spricht sie über ein Konzept, das zunächst überraschend klingt, aber große Wirkung entfalten kann: radikale Freundlichkeit. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich noch verändern muss. Warum wird Gesundheit – körperlich wie mental – zu einer der wichtigsten Ressourcen unserer Zeit? Wie können Technologie, Medizin und Unternehmertum dazu beitragen, Menschen zu einem besseren Verständnis ihres Körpers zu verhelfen? Und welche Rolle spielen Empathie, Freundlichkeit und neue Formen der Zusammenarbeit für gesündere Organisationen? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Anne Latz und Nora Blum.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Unsere beiden heutigen Gäste beschäftigen sich mit zwei Themen, die für unser Leben und unsere Arbeit immer zentraler werden – körperliche und mentale Gesundheit.
00:00:08: Unser erster Gast ist Ärztin und Unternehmerin.
00:00:11: Sie hat parallel zu ihrem Medizinstudium auch Betriebswirtschaft studiert, promoviert und zunächst an einer Universitätsklinik gearbeitet.
00:00:18: Doch statt die klassische Krankenhauskarriere weiterzugehen entschied sie sich für einen anderen Weg.
00:00:22: Sie wollte Gesundheit neu denken, Unternehmerischer digitaler und Stärke aus der Perspektive der Mensch.
00:00:28: nach Haus Nach Stationen bei medizinischen Wissensunternehmen Amboss und im Helf-Tech-Wumfeld wurde sie schließlich selbst Unternehmerin und Mitgründerin von Hello Inside.
00:00:37: Dort arbeitet sie an einer Idee, die gerade enormer in Bedeutung gewinnt – Menschen dabei zu helfen ihren eigenen Körper besser zu verstehen.
00:00:45: Zum Beispiel über Daten zur Stoffwechselernierung und Blutzucker.
00:00:48: Neben ihrer Arbeit als Unternehmerinnen ist sie weiterhin Ärztin an der Uni Klinik Cologne und hat sich unter anderem an der Harvard Medical School im Bereich Healthcare Leadership weitergewildet.
00:00:57: Unser zweiter Gast ist Psychologin und ebenfalls Unternehmerin.
00:01:02: Nach ihrem Psychologie-Studium unter anderem in Cambridge gingen sie zunächst in die Startup-Welt zu Rocket Internet, das musst du mir nachher noch erklären.
00:01:09: Doch schon kurze Zeit später gründete sie ihr eigenes Unternehmen Selfapy.
00:01:14: Sprecht es richtig aus?
00:01:15: Selfapie!
00:01:16: Selfapi!
00:01:17: Selfapi!
00:01:17: Eigentlich ziemlich logischer... Mit der Idee, psychologische Hilfe digital zukünftig zu machen baute sie eine Plattform auf die mittlerweile mehr als fünfzigtausend Menschen auf ihrem Weg zur mehr mentaler Gesundheit begleitet hat.
00:01:28: Als Grunderin und Geschäftsführin führte sie ein Team von über hundert Mitarbeitenden sammelt er achtzehn Millionen Euro Venture Capital ein und entwickelte digitale Therapien, die heute von allen gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.
00:01:40: Nach neun Jahren hat sich das Unternehmen erfolgreich verkauft und beschäftigt sich heute verstärkt mit einer Frage, die auch für Organisation immer wichtiger wird Wie können wir Arbeitswelten schaffen, in denen Menschen gesund bleiben?
00:01:52: Darüber schreibt sie auch im Spiegelbesteller radikale Freundlichkeit.
00:01:57: Seit mehr als acht Jahren – ehrlich gesagt fast neun Jahre – beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage wie Arbeit den Menschen stärkt, den zu schwächen.
00:02:06: In über fünfhundertvierzig Gesprächen haben wir mit wahrscheinlich mehr als siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen was sich für Sie verändert hat und was sich weiter ändern wird.
00:02:15: Warum wird Gesundheit körperlich wie mental zu einer der wichtigsten Ressourcen unserer Zeit?
00:02:19: Was können wir von Unternehmerinnen lernen, die nicht nur Unternehmen aufgebaut haben sondern auch versuchen gesundheit und Arbeit neu zu denken.
00:02:25: Und was müsste sich eigentlich in unser Arbeitswelt verändern damit Frauen ihre Potenziale wirklich entfalten können statt sie in Strukturen einzupassen die lange Zeit vom Männern gepricht worden?
00:02:35: Fest steht für die Lösung.
00:02:36: unsere aktuellen Herausforderungen brauchen neue Impulse.
00:02:39: Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen die uns dem Kern von New Work näher bringen.
00:02:47: Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.
00:02:55: Ihr seid Wer on the way to new work live on tape aus Frankfurt Von einer Regionalveranstaltung von Tenmore Inn Heute mit Anne-Laz und Nora Blunt.
00:03:29: Das war die längste Vorstellung, die es in einem Podcast je gab.
00:03:32: Aber weil ihr auch so krasse Lebensläufe habt also ich habe glaube ich eine Stunde damit verbracht das nachzugucken was jeder eigentlich alles hingekriegt und gemacht hat dass man unfassbar bei uns im podcast gibt's aber trotzdem immer die frage auf wenn ich jetzt ein bisschen etwas vorgelesen hab wie seid ihr eigentlich die menschen geworden die ihr heute seid?
00:03:52: Das ist eine super schöne Frage.
00:03:54: Ich muss da zu allererst in meine Familie denken, vor allem meine Großmutter.
00:03:58: Weil ich immer so an diesen Wert von Urvertrauen denke also... ...ich bin die älteste Tochter der ältesten Tochter und habe jetzt eine Tochter bekommen.
00:04:05: Dementsprechend ist das was mich schon ganz früh geprägt hat.
00:04:12: Meine Großmütter war nicht mehr da, sie hat viele Dinge zum ersten Mal gemacht.
00:04:18: Die war die erste Frau in der Familie als ältester Schwester.
00:04:23: Meine Mutter war die Erste, die auf dem Gymnasium war.
00:04:25: Die hat immer sehr viel für uns als Familie eingestanden und mir was beigebracht, was ich jetzt so reflektieren durfte.
00:04:34: Was eine gute Mischung ist aus... Ich bin auch wieder vom Sternzeichen und Intuition.
00:04:40: Die war nicht immer rational, sondern sehr weiblich in vielen Dingen und hat das vorangebracht.
00:04:47: Das hat mich gut in die Welt getragen auf viele Stationen.
00:04:51: Vielen Dank für diese ausführliche Vorstellung!
00:04:54: Hat es einiges vergessen mittlerweile?
00:04:55: Das ist wichtig dabei.
00:04:59: Dana hat sich für mich was wiederholt.
00:05:01: Den Begriff kann ich klug beschreiben als ... Charismatic Adults, das ist was in Harvard so gelehrt wird.
00:05:07: Ich liebe dieses Konzept, dass man Menschen in seinem Leben hat die nicht die Eltern sind, nicht Partner, nicht Geschwister, die erwachsen sind, Charismatic-Adults, die einem Energie geben, die einen vielleicht Mentoren sind, die Wegbegleiter sind.
00:05:22: und so bin ich geworden wie ich bin weil ich in fast all dieser Stationen von Ambos
00:05:26: vom
00:05:27: Studium immer Menschen hatte diese Perspektive mir ermöglicht haben, weil ich habe viele Dinge auch zum ersten Mal machen dürfen.
00:05:34: Und das ist sicherlich was, was mich bis heute sehr prägt und wo ich sehr dankbar für bin.
00:05:38: Super, magst du auch einen Charismatic-Adult benennen?
00:05:41: Wer kommt dir da als erstes?
00:05:43: Ich habe einen sehr guten Mittlerweilefreuen mit dem ich lange gearbeitet hab den Gunther Trojan.
00:05:47: Das ist ein Gesundheitsunternehmer
00:05:49: und
00:05:49: der... Das ist so eine Person, das kennt ihr bestimmt auch alle die hier zuhören wenn man zusammen ist hat man gute Energie!
00:05:56: Es gibt ja diese energiegebenden Leute und egal wie fertig man ist man spricht, man fühlt sich besser.
00:06:03: Als ich das Konzept kennengelernt habe, hab' ich das auch ihm gegenüber benannt.
00:06:06: Das ist nämlich auch schön!
00:06:07: Ihr könnt mir darüber nachdenken... Hab' ich so eine Person?
00:06:10: Ich wünsche es allen, man darf auch mehrere haben und bin nicht die für jemanden und weiß die Person, dass da vielleicht sie das für mich
00:06:16: ist.".
00:06:17: Und vielleicht der letzte Punkt, der mich natürlich auch sehr geprägt hat.
00:06:20: Ich mache herzliche Psychotherapie und das ist sicherlich was wo man sehr viel über sich lernt dass ich das überhaupt zu reflektieren durfte.
00:06:26: welcher Einfluss hat meine Familie andere Menschen?
00:06:30: Das hat mich sehr geprägt und es ist ja auch warum Coaching, warum Therapie, warum Gruppe so cool ist Auch den eigenen Anteil und den eigenen Weg so einordnen zu können.
00:06:38: Super Vielen Dank Nora.
00:06:41: wie bist du dir geworden die Du heute bist?
00:06:43: Wohl schön war jetzt für mich bald spannend.
00:06:46: Ich glaube, ein ganz bringender Faktor ist das ich geboren bin in einer Familie mit fast ausschließlich Psychotherapeuten und Psychoanalytikern.
00:06:56: Normalerweise wird mir auch an dieser Stelle das Bylight ausgesprochen aber ich habe das immer als krasses Privileg angesehen weil für mich psychologische Hilfe nur einen Anruf zu Hause entfernt war und es bei uns einfach von wirklich Geburt an immer ... um das Innenleben ging und darum, wie verhalten sich Menschen?
00:07:15: Warum verhalten die sich so, wie sie sich verhalten.
00:07:17: Das waren einfach so die Gespräche, die wir abends amästisch gefühlt haben.
00:07:21: Und ich glaube es hat mich auch krass geprägt.
00:07:23: also ich hab dann natürlich auch Psychologie studiert und es gab für mich auch irgendwie keinen anderen Weg.
00:07:27: Es war einfach das was mich immer am meisten interessiert hat.
00:07:30: Also warum ja, warum wir uns so verhalten wie wir uns verhalten und das fand ich finde ich auch immer noch eigentlich eine der spannendsten Fragen.
00:07:38: und Ich glaub dass zweite ist das meine Mutter, die hat eigentlich jahrelangen PR- und Kommunikationswissenschaften gearbeitet.
00:07:51: Und hat dann aber mit fünfzig Jahren noch die Psychotherapieausbildung gemacht.
00:07:56: Das ist für mich irgendwie so ein Hobbelt und gleichzeitig dieses ... Es ist nie zu spät, das zu machen, worauf du Bock hast!
00:08:06: Und das wurde auch bei uns immer viel zu Hause gelebt.
00:08:08: also dieses Du musst dich nicht!
00:08:10: durchbeißen, wenn du keinen Bock hast.
00:08:12: Wenn du dann nicht glücklich bist, dann schul um!
00:08:16: Dafür ist es nicht zu spät... Du kannst das dir suchen wo du glücklich wirst.
00:08:21: und ich würde sagen.. Ich bin auch eine Hedonistin.
00:08:24: Meine Freundin hat mich geschrieben.
00:08:25: also wenn so drei Wörter gibt die sie nutzen würden für mich würden sie sagen irgendwie Hedonian oder Wild?
00:08:32: Neben den ganzen Arbeitsthemen wo ich mich auch voll rein schmeiße lebe ich auch ultra gerne einfach zu leben, muss ich sagen.
00:08:38: Und gehe ganz feiern und bleib gerne nachts auf und trink Wein mit Freundinnen und Quatsch und so...
00:08:46: Sehr sehr nice!
00:08:49: Ich greife mal kurz dazwischen weil ich hier eine Gruppe von Frauen sehe und erlebe und die Idee demäude verstehe, dass es hier Frauen zusammenbringt, die Lust auf Veränderung haben.
00:09:03: Du wirst auch nochmal bestätigt hast das diese Veränderungen Ja, bis ins Alter möglich ist.
00:09:08: Ich habe mich auch mehrfach in meinem Leben neu erfunden das letzte Mal mit der Ende Fünfzig.
00:09:13: jetzt bin ich eine Sechzig und die Wissenschaft sagt ja auch das geht.
00:09:18: Die Neuroplastikität des Gehirns kann so wenn wir nicht Einschränkungen haben wie Demenz, kann das und kann es mitmachen.
00:09:25: also wenn irgendwelche Eltern Großeltern Chefs Chefin sagen na hey musst du dich mit abfinden?
00:09:31: Ich bin so wie ich bin als natural.
00:09:34: Du bist so wie du bist, weil du so bleiben willst.
00:09:36: Aber nicht, weil es zu sein
00:09:37: muss.".
00:09:38: Gibt's ja sogar einen neuen tollen Begriff zur Cognitive Longevity ist ja auch ein Trend den Du quasi schon früh geprägt hast.
00:09:45: Cognitiv Longeivity also... Man
00:09:47: stand im letzten Nervog sogar drin!
00:09:49: Ich brichst so viele Geschenke mit, also auch schon diese Definition...
00:09:54: Ein paar Buzzwords habe ich dir schon
00:09:55: darauf.
00:09:56: Longevity, du hast das Stichwort gebracht?
00:09:58: Das ist hier am Moment Das Schlagwort überhaupt.
00:10:01: Es poppt ein Unternehmen, einen Start-up nach dem anderen auf und da sehen wir viel mit Biohacking, Supplements, Blutests, Männern die mit Pan-Fünfzig oder Ende Vierzig aussehen wie ihre achtzehnjährige Söhne sich auch das Urin ihrer Söhnen ins Gesicht schmieden... Nein, Entschuldigung!
00:10:20: Das Blut ihrer Söne wohin spritzen?
00:10:22: Das ist jetzt böse.
00:10:23: drei Millionen Dollar ausgegeben pro Jahr.
00:10:29: Muss man das rausschneiden?
00:10:30: Ja, vielleicht.
00:10:33: Wenn ihr beide aus medizinischer und psychologischer Perspektive drauf schaut worum geht es eigentlich wirklich bei longevity?
00:10:41: sehr spannende frage.
00:10:42: für mich ist das ja das eine wichtige station unterschlagen war auch im bereich behörde und amt tätig im recht prävention.
00:10:49: wir können jetzt einmal sagen es ist einfach ein schöner fancy begriff herzi longevity statt gut gemachter präventions.
00:10:55: Wir verstehen das natürlich ein bisschen anders.
00:10:57: Nora Lichter haben auch schon viel darüber diskutiert über Gesundheitsthemen, vor allem finde ich nochmal hier in dem Kreis wichtig female healthy longevity.
00:11:04: es ist da scheidet sich nämlich ganz deutlich zwischen den Männern die das machen was du beschrieben hast und was vielleicht das Image so mitbringt biohackingoptimierung usw.
00:11:14: denn eigentlich kann's ja eine Möglichkeit sein und dass ihr auch gefragt warum ist das so groß uns wieder mit dem eigenen Körper erstmal mehr auseinander zu setzen?
00:11:22: Man denkt natürlich viel an so Hacking und Kontrolle.
00:11:25: Das ist aber auch gar nicht so eine Überraschung, weil wir sind in einem Krisen... prägt ein Umfeld, eine Multikrise jagt die andere.
00:11:32: Also es ist wirklich was, was im Außen ist viel Unruhe und dann werdet man sich ja oft sich und dem Körper zu versucht den ich sage jetzt mal zu verstehen.
00:11:39: Für viele ist das auch zum Managent dass der mehr performt.
00:11:42: aber ich würde das erstmal gar nicht bewerten sondern longevity heißt einfach mit verschiedenen Lebensstil-Säulen auf die eigene Gesundheit erst einmal zu schauen.
00:11:51: Ernährung Bewegungs Stress Schlaf und andere Artenregenationen, soziale Fitness.
00:11:57: Also das ist wir auch hier ja gerade machen all diese Hebel überhaupt mal für sich anzuschauen Und ich bin immer ein Fan davon dass auch eher so ein bisschen es soll ja auch Spaß bringen Das ist ja immer so.
00:12:09: dieser Gedanke Wir wollen ja nicht alle wollen hundertfünfzig oder dreißig um jeden Preis werden sondern Es geht ja darum diese Gesundheits- und Lebensspanne anzu anzunehren.
00:12:19: Und da gehört nicht nur darum, sich irgendwie fit zu fühlen in der Zukunft sondern auch jetzt und vor allem was ist ja sehr persönlich eigene Ziele umzusetzen?
00:12:27: Ja es geht also wenn ich es richtig zusammenfasse eher um Healthspan als um Lifespan.
00:12:32: Das geht eher darum dass wir das Leben was wir haben möglichst gesund und möglichst lange gesund leben können als unter allen Umständen.
00:12:38: Wir haben jetzt halt so ein Gap dazwischen den beiden Begriffen von so zehn Jahren.
00:12:42: heute morgen habe ich noch gelesen es gibt jetzt die Performance und Peakspan, so das nächste was da noch dazu kommt wo es dann nochmal darum geht wie lange sind wir im Peak den wir in unseren Dreißigern haben?
00:12:53: aber um's mal runter zu brechen gehts glaube ich genau an diese Annäherung.
00:12:56: Und da und dass ist immer jedem der sich mit longevity auseinandersetzen will Was ist denn euer Ziel?
00:13:01: Möchtet ihr später mit euren Enkel spielen, wollt ihr auf dem Tennisplatz stehen, wollt Ihr reisen.
00:13:06: Wollt ihr euch nochmal ganz neu erfinden und was Kognitiv noch mal leisten?
00:13:10: also das ist ja wichtig.
00:13:11: für Gesundheitsziele, für Veränderungen sind jetzt Ziele wichtig und die müssen möglichst persönlich sein.
00:13:17: Wenn ihr jetzt zum Elevator Pitch macht da steht jetzt jemand in einem Fahrstuhl sagt was wenn mir so drei Hacks mitgeben würdest du drei Ansatzpunkte wie ich in das Thema Am besten reinkommen wir.
00:13:31: Was wären deine drei Tipps?
00:13:32: Einer ist mein Klassiker, den muss ich jetzt hier sagen Eat the Rainbow every day.
00:13:36: Also Ernährung wirklich Pflanzen basiert, dreißig verschiedene Pflanzenpunkte pro Woche.
00:13:40: Vielfalt Ist gut für Mikrobiom und für Blutzucker.
00:13:43: Und sich immer fragen bei jedem Teller, dem man sich zusammenbaut ging ja heute super, where's my rainbow?
00:13:48: Das wäre so ein ganz Basala der total gut in der Familie auch geht.
00:13:52: das ist auch super wichtig mit Kids.
00:13:53: das früh zum machen zum Beispiel.
00:13:57: Zweites Thema Heute Morgen haben wir auch schon viel über Dopamin gehört hier, so der digitale Sonnenuntergang.
00:14:04: Sechzig Minuten vor dem Schlafen kein Handy mehr aber auch keine anderen Screens einfach diesen Input reduzieren.
00:14:09: Dopamindetox da man muss nicht fasten, dopaminfasten Wochen lang kann man auch machen, aber wirklich diesen sechzig-minuten digitalen Sonnenuntergang und
00:14:19: ein
00:14:20: Thema was Ich im Winter immer ganz spannend finde, es so auf Schlaf zu optimieren oder versuchen den Schlaf zubeinflussen plus Familie zu haben.
00:14:30: Gute Nacht beginnt am Morgen.
00:14:32: das heißt der dritte Tipp wäre zu versuchen in den ersten sich sechzig Minuten nach dem Aufwachen zehntausend Glucks ins Gesicht zu bekommen führt ungefähr zehn Minuten.
00:14:41: Wie soll das gehen?
00:14:43: Es geht natürlich, wenn man irgendwie im Sommer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt.
00:14:46: Und gerade Sonnenbrille aufsetzen?
00:14:47: Genau!
00:14:48: Aber das ist wirklich sogar unter Wolkendecke da.
00:14:51: oder indem man sich wirklich... Wenn man so ein bisschen sich einen Tool anschaffen will für dreißig Euro so'n Panel hinstellt.
00:14:56: Ich hab das bei mir in Bad stehen und wenn ich Zähne putze und so weiter kriege ich einfach diesen Reiz rein und der hilft wiederum dann beim Schlaf.
00:15:05: Was würdest du doch ergänzen?
00:15:07: aus psychischer Sicht was ist dafür longevity wichtig?
00:15:10: Ja, also ich gucke mir natürlich eher die psychologische Sicht an.
00:15:13: Also für mich klar mein Thema
00:15:15: ist
00:15:15: Freundlichkeit.
00:15:16: Es ist... Für mich meine Lebensphilosophie.
00:15:19: Ich probiere radikal freundlich zu sein zu allen Menschen und mir selbst.
00:15:23: Und das wäre auf jeden Fall mein erster Tipp.
00:15:27: Wir verschwenden einfach enorm viel Energie damit uns über andere zu ärgern und zu sagen, wieso macht der das denn so?
00:15:35: Der hat jetzt schon wieder ein doges Kommentar gemacht.
00:15:37: wenn man dann den Blick des Wohlwollens so ein bisschen übt und sagt okay, das wird wahrscheinlich auch ein verletztes Bedürfnis hinter.
00:15:45: Warum ist die Person... Hatte sie vielleicht einfach einen schlechten Tag?
00:15:49: Ist nicht so negativ um auf sich zu beziehen?
00:15:51: Damit kann man ganz viel Energie sparen.
00:15:55: Deswegen ist Freundlichkeit für mich auf jeden Fall mein größter Heck der auch meine Lebenszufriedenheit am meisten gesteigert hat.
00:16:00: Und das zweite ist gerade bei Menschen, die das Thema Stress kennen.
00:16:07: Sich einmal mit seinen eigenen Leistungsanteilern auseinanderzusetzen weil ich habe das Gefühl dass sie gerade auch bei den Menschen, mit denen ich arbeite wirklich in alle anderen Themen einfunken also... Die Leute schlafen
00:16:18: schlecht
00:16:18: ja auch weil sie zu spät noch am Handy sind etc.
00:16:22: aber aus meiner Erfahrung ganz oft auch weil die ab morgens wach werden und schon wieder über die Arbeit denken der Ohren soll weg Mach Danke Weil die Menschen schon über die Arbeit nachdenken oder weil sie sich über wen aufregen.
00:16:37: Oder weil die denken, fuck hab ich so viel zu tun, wie schaff' ich das alles?
00:16:41: Und dann schlafe ich auch schlecht und es macht Stress
00:16:44: etc.,
00:16:45: also ich da mal hinzusetzen und zu überlegen was sind diese Leistungsstimmen in mir, was diesen kritischen Antreiber stimmen wir und wie kann ich den gut begegnen ist finde ich Game Changer im Bezug auf alle anderen Säulen dann auch.
00:16:59: Sehr schön!
00:17:00: Eine Frage noch eine Ergänzende Wenn man sich anguckt, was auch gerade so im Bereich Sport passiert.
00:17:06: Also immer mehr Menschen die auch hart arbeiten, die Performance dann auch in Sport suchen, Marathon laufen Triathlon machen am liebsten Long Distance also den Iron Man.
00:17:21: Was seht ihr beim Thema Sportbewegung als das Wichtige für den normalen Menschen?
00:17:26: Was ist da wichtig?
00:17:28: um das im longevity Kontext zu sehen Ist das richtig, wenn man einen Hafenjob unternehmen kann?
00:17:34: Ich habe eben noch so gelesen.
00:17:36: Das Wort von allen Säulen ist es wo wir im wenigsten krasse Passionierten sind.
00:17:41: aber natürlich haben wir Hex und wir sind beide aktive Frauen.
00:17:44: Es ist nicht gerade unser Thema gewesen ich würde sagen die unterschätzteste.
00:17:51: Wir wollen jetzt ja gar nichts da reintauchen.
00:17:52: warum laufen alle Leute vor was weg zu was hin sondern eher Was ist mit Alltagsbewegung also den Nied Die ganze Energie die wir halt nicht dedicated als Sport machen, Treppen steigen.
00:18:05: Irgendwie Schritte machen, Frühjahr aussteigen mit der Bahn.
00:18:08: Man wegparken mit dem Auto ein bisschen weiter und uns nicht freuen, dass direkt vor der Tür was frei ist.
00:18:13: Diese kleinen Dinge sind massiver Faktor.
00:18:15: die können bis zu fünfzig Prozent unseres Energieverbrauchs sein.
00:18:18: Die sind alltags nahem möglich.
00:18:20: das heißt vielleicht zum Kollegen hingehen zur Kollegin Und nicht eine E-Mail schreiben die Toilette einen Stock weg rüber.
00:18:25: also so ganz basale Themen weil natürlich ist Bewegung eine essenzielle Säule.
00:18:31: Und im Kontext Frauengesundheit, ich denke wir haben es heute bestimmt auch schon häufig gehört bei allen Präventionsthemen, dass natürlich Kraft was wichtig
00:18:38: ist.
00:18:38: Muskeln deswegen... Ich habe jetzt eben nicht Proteine genannt aber das müssen wir dann doch nochmal kurz hier so
00:18:44: platzieren.
00:18:46: Das hab' ich auch gehört im Zusammenhang mit Frauen werden älter Aber wenn sie nicht aufpassen altern Sie schlechter Weil das Thema Muskel da noch mehr sich abbaut?
00:18:56: Genau.
00:18:57: Weniger da ist, das heißt also das ist glaube ich zentraler Tipp.
00:19:00: Ist ein zentraler Tipp und man ist auch schön sich irgendwie stark zu fühlen.
00:19:03: Früher waren ja so Frauen schön als ideale Kalio um Skinny zu sein.
00:19:07: jetzt machst du eher so Krafttrainingen um irgendwie strong zu sein es eigentlich auch ganz schön ist und hilft genau kaltersbedingte Erkrankung vorzubeugen.
00:19:16: Ich muss
00:19:16: dazu sagen, ich hab gestern das erste Mal wieder Krafttraining gemacht.
00:19:19: Ich hab für fünf Monate ein Baby bekommen und ich habe so hart gekommen, muss er gerade
00:19:23: haben!
00:19:24: Die ganze Zeit so ... Fuck, Kraftsport?
00:19:26: Ich bin hier kaum die Treppe hochgekommen grade.
00:19:28: Alles tut weh.
00:19:29: Aber es ist gut ja...
00:19:32: Wir haben jetzt schon das Thema Körper, Psyche und auch Arbeit gehabt aber wir müssen noch mal diese drei Begriffe in einen Kontext packen also das Zusammenspiel von Gesundheit, wenn wir Körper und Psyche ganz zeitlich sehen.
00:19:46: Und das vor dem Arbeitshintergrund.
00:19:48: Dann tue ich mich wirklich immer schwer, wenn ich Menschen sehe die zwar sich mit Leistungssportlern vergleichen sagen ja Leistungsportler machen ihr auch so viel aber eben nicht genau hingucken dass zum Beispiel ein LeBron James einer der bekanntesten Basketballspieler der alle Rekorde hält über vierzig ist zwölf Stunden am Tag schläft ... die den Stress, den sie im Sport entbringern.
00:20:10: Wir haben ja immer wieder Ausgleichen durch rube Phasen also...
00:20:13: Recovery Coaches!
00:20:14: Also das hat jeder Leistungssportler tatsächlich jemandem der sich darum kümmert mit einem sogar.
00:20:19: Was habt ihr da auch für einen Arbeitsalltag?
00:20:22: Für Hex?
00:20:22: Also dieses Thema Körperpsychiarbeit wirklich so hinzuklösen ist schon super angedeutet.
00:20:28: Morgens nicht gleich Sie sich über Leute ärgern und irgendwie E-Mails machen.
00:20:32: was sagt ihr noch?
00:20:33: Was kann man machen um eher wie ein Sportler sich zu verhalten?
00:20:38: Also ich finde das Thema Pausen ist einfach essentiell.
00:20:42: Für mich war es schon ein interessanter Blick, dieses Arbeit ist ein Marathon-Training wo man eben auch wirklich pausen und auch im Marathon Training machen muss die ganze Zeit.
00:20:53: Und ich bin da wirklich das schlechteste Beispiel weil ich habe SelfIP aufgebaut, hatte acht Jahre lang alles reingeschmissen an Energie was ich hab.
00:20:59: Ist auch der Grund warum ich dann nach acht Jahren gesagt habe wir können bocken auf die Geschäftsführung Ich möchte nicht mehr in operativen Rolle sein Ich hab so wenig Urlaub gemacht und es ist so dumm gewesen im Nachhinein, weil jetzt denke ich ... Ich hätte so viel besser gearbeitet.
00:21:12: Hätte ich mir diese Pausen genommen?
00:21:13: Und das ist krass!
00:21:14: Wie oft man immer noch denkt so... Ja, ich bin Psychologin, ich weiß, Pausens sind wichtig aber es gibt so viel zu tun.
00:21:21: So dann kann ich mich doch die Pause nicht nehmen und ich kann auch das Wochenende nicht arbeiten und ich habe so oft doch um Urlaub gearbeitet und so.
00:21:28: Ich hatte so ein krass hohes Verantwortungsgefühl fürs Team.
00:21:32: Mittlerweile denke ich, was war ich denn eigentlich auch für ein schlechtes Vorbild in Teilen?
00:21:35: Weil ich den vorgelebt habe.
00:21:36: Dass man im Urlaub und am Wochenende noch arbeitet wenn man Führungskraft ist.
00:21:39: also das würde ich alles nicht mehr so machen Und deswegen ist mein Blinkerwege jetzt ganz stark darauf dass es weil Ich eine Performing person bin ich deswegen Pausen mache.
00:21:53: Also das pausen sozusagen Teil meines Antriebs sind.
00:21:56: so und meine Leistungen und ich lebe das jetzt seit ein paar Jahren Ich bin deutlich mehr und ich bin einfach deutlich besser.
00:22:03: Natürlich, wenn man Pause macht ist man besser.
00:22:05: Klar!
00:22:06: Ich habe gerade drei Tage leadership Training als Trainer hinter mir in Berlin... ...und ich leg mich da mittags immer auf so ein Sitzsack und mach eine Viertel schon die Augen zu und ertrage das wundervoll, dass Leute mich dann so auslachen.
00:22:20: Und ich finde es nichts auch mehr.
00:22:21: Der geiles Vogelt?
00:22:22: Ja,
00:22:23: ich weiß, dass es besser geht danach.
00:22:26: Lass uns ganz kurz – auch wenn das heute schon Thema war – Frauengesundheit auch noch mal streifen, ob es um Zyklus geht.
00:22:34: Umschwangerschaft, Omone und Menopause... Die Arbeitswelt ist männlich aufgebaut.
00:22:40: Es ist teilweise erschütternd wie wenig Rücksicht auf Frauen genommen wird.
00:22:46: Wie würdet ihr dieses Thema zusammenfassen?
00:22:48: Was müsste sich eigentlich in der Arbeitswelt, in der Führung ändern damit man diese Gesundheitsthemen die ins für so eine Frau betreffen besser adressiert?
00:22:57: habt ihr da ne Idee?
00:22:59: Na ja, ganz basal langweilige Antwort.
00:23:02: Erstmal müssten auch Männer die meistens oder häufig in Führungsrollen sind dauerb Bescheid wissen dass es sowas wie Wechseln Jahre gibt, wie sie sich zeigt.
00:23:10: ich kann das ganz klar sehen und meine Arbeit in der Psychosomatik kommen viele Frauen sehr gut ausgebildet tolle Karriere hinter sich.
00:23:18: dann kommen die Wechseljahre und sie kommen zum Beispiel in der Angststörung, eine Depression.
00:23:22: Und lange wird nicht zusammengebracht dass das eigentlich sehr ihren Leistungen im Arbeitsplatz beeinflusst.
00:23:27: also es geht natürlich erstmal um Wissen entlang des ganzen female health cycles.
00:23:33: Also du hättest zyklos angesprochen wirst das vielleicht monatlich macht und Menopause ist finde ich das beste Beispiel.
00:23:38: da kriegen wir ja ganz viel Visibilität zu.
00:23:41: aber es ist auch ein Worthing so drin Beispiel gebracht, Spitzen-Sportlerinnen und kommt ins Unternehmen.
00:23:47: Also alle wollen jetzt so corporate as lead sein?
00:23:50: Aber würde ich mich... also ich fühle mich null abgeholt von diesem Begriff!
00:23:53: Also ich denke so ne, ich finde auch Performance immer so.
00:23:57: natürlich sind wir performant und leisten und sehr gut in vielleicht auch besser in einigen Dingen und es geht jetzt gar nicht immer um dieses Männer-Frauen-Vergleichen, sondern es geht so um einen sehr männlich geprägten Wording.
00:24:11: In der Medizin ist das ganz krass!
00:24:12: Es wurden nach und nach alle Magazine, also jeder Facharzt hat ein eigenes Magazin.
00:24:17: Das aus dem gynäkologischen Bereich hieß seit Jahrzehnten der Gynäcologe... Der Pediater So, und das wurde jetzt alles umbenannt in die Gynäkologische Praxis oder oder.
00:24:31: Aber das macht natürlich was, dass wir überhaupt das so ein bisschen in unsere Worldings bringen.
00:24:36: Das heißt bevor.
00:24:37: natürlich sind dann Programme wo Frauen zum Beispiel mit Wechseljahrsbeschwerden sich anblinden können super.
00:24:42: aber ich finde wir müssen immer noch eine Bubble mehr darüber sprechen und das weiß ich weil auch häufig männliche Patienten haben für dies das blank space.
00:24:51: Weil woher sollen sie es aufwissen?
00:24:52: Es war auch etwas wo wir Frauen tabuisierte Themen hatten.
00:24:55: Das ist so.
00:24:56: Ich würde auch gerade nochmal auf diese psychologische Ebene, also wenn ich jetzt noch mal gründen
00:25:02: würde...
00:25:03: ...ich würde so hardcore jedem Mitarbeiter und jeder Mitarbeiterin empfehlen sich mit seinen Antreibern auseinanderzusetzen.
00:25:10: Es ist wieder sehr der psychologischen Blick.
00:25:11: aber wir haben das erst am Ende mit unserer Firma gemacht und es hat so geholfen zu wissen oh hier sind ein paar die sind so bisschen people pleasing unterwegs die geben eventuell das kritische Feedback nicht so gerne.
00:25:24: Aha, sie können wir damit
00:25:25: arbeiten.".
00:25:25: Und die hatten auch total Lust daran ein bisschen drauf zu gucken und auch so ein bisschen Gebrauchsanweisung über sich selbst schreiben zu lassen oder mitzuschreiben um zu gucken wie funktionieren wir als Team?
00:25:38: Die Erfahrung, die ich gemacht habe ist super viel... Auch Frauen-Konfliktscheue sind, ich höre da auch dazu ganz viele eben mit krassen Leistungsantreibungen, die im Zweifel noch mehr arbeiten.
00:25:50: Und zu jeder Aufgabe dann, wenn beides zusammenkommt auch ja sagen, wenn jemand sagt kannst du noch mal und könntest du das nochmal kurz übernehmen?
00:25:57: Wenn man da so ein bisschen gutes Verständnis für einander hat was sind meine Trigger wie funktioniere?
00:26:04: ich bin nicht jemand der nicht so gerne Feedback gibt, bin ich jemand der eigentlich gar nicht gerne Feed back bekommt und ich brauche so drei Mal ganz vorsichtig dran tasten.
00:26:12: Das hilft extrem das übereinander zu wissen.
00:26:16: Ich glaube, man könnte alle auch sehr viel zufrieden und entspannter miteinander arbeiten.
00:26:19: Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen?
00:26:22: Ihr habt es auch jahrzehntelang falsch gemacht und über diese vielen Podcastgespräche eben auch für gelernt was es für gute Ansätze gibt.
00:26:30: also das war wirklich so eine Betriebsanleitung was sich selber schreibt und da mal aufschreibt.
00:26:36: Was eine gute Art mir Feedback zu geben, was musst du für mich wissen?
00:26:38: Was triggert mich?
00:26:39: wie bin ich drauf wenn ich unter Stress bin.
00:26:43: Was mache ich am liebsten?
00:26:44: das bringt mich in Flow.
00:26:45: und was solltest Du vielleicht an meinen privaten Themen kennen zum Beispiel Kehrarbeit usw.
00:26:50: Mich interessiert aber auch da Du Psychologin bist setzt Du Tests ein.
00:26:54: hast Du bestimmte Tests die du gerne einsetzt also Diagnostik Charakterstärken oder Talent Test irgendwas was Du hier als Tipp geben kannst?
00:27:04: Also bei Self-Equival haben wir auch wirklich diese... ...Gerausanweisung gemacht.
00:27:08: Was wir viel gemacht haben oder was ich jetzt auch mache, wenn ich mit Teams zusammen arbeite ist diese Antragattests zu machen also zu gucken hast du eher so die kritische Stimme die sagt
00:27:16: macht allen recht?
00:27:17: Oder die die sagt irgendwie sei perfekt sei kontrollier alles gibt bloß nichts ab sei stark.
00:27:23: Das finde ich hilft schon mal sehr das über sich und auch über seine Kollege und Kollegen zu wissen und dann auch zu gucken worauf muss man ein bisschen achten?
00:27:31: Und natürlich insgesamt Stresslevel ab und zu mal Abfragen um Team, das haben wir immer gemacht.
00:27:37: Und das fand ich auch gut so ein bisschen das Barometer zu haben.
00:27:41: Lass uns mal auf eure krasse Leistung ja auch als unternehmerisch angetriebene Frauen mal sprechen oder auch über Rollenbilder die es da gibt!
00:27:50: Ihr habt euch beide entschlossen dazu nicht nur in den klassischen Strukturen zu arbeiten sondern wirklich selbst an Unternehmen zu bauen.
00:27:59: was
00:28:00: habt ihr auf dem Weg über euch gelernt?
00:28:03: Was hat euch überrascht inspiriert, abgeschreckt.
00:28:06: Also wie waren diese Reise jeweils?
00:28:08: Ich habe mich auch sehr wiedergefunden was Nora sagte.
00:28:11: eben ich glaube wir haben beide jetzt waren nicht die perfekten longevity role models in unserer Karriere und haben immer alles richtig gemacht und total auf uns geschaut sondern gerade aus dieser Perspektive dass wir ganz schön viel tatsächlich beide schon gemacht haben, auch aus einem sehr inneren Antrieb raus.
00:28:27: Es ist noch mal leichter glaube ich auf Veränderungen jetzt umzusetzen und wirklich nochmal das Practice What You Preach zu machen.
00:28:33: also das wird es jetzt auch so meinen und fühlen wenn wir unsere Tipps hier geben.
00:28:38: Das war für mich ganz spannend.
00:28:40: in der psychotherapeutischen Ausbildung macht man eine Selbsterfahrung und das ist wirklich was, was sich eigentlich verschiedene Menschen wünschen würde, dass man das erlebt.
00:28:47: und mein Therapeut ist aller Erste als er mich in der ersten Stunde kennengelernt hat sagte Okay, warum bist du so schnell gerannt?
00:28:53: Also, warum hast Du das alles in so schnellster Zeit gemacht?
00:28:56: und da hab ich das überhaupt erst mal nicht so affinlich.
00:28:59: Und überhaupt diese Frage sich selbst zu stellen dann sich zu fragen, warum, wo kommt das her?
00:29:04: muss das so bleiben?
00:29:05: also Ich bin auch immer ein großer Fan von what brought you here won't get your there.
00:29:10: Es war für den Zeit lang gut und es war irgendwie Energie da und die war auch vielleicht da an der richtigen Stelle.
00:29:16: und jetzt ist es einfach eine andere Priorität und das finde ich immer voll schön und wichtig innezuhalten.
00:29:23: Zum Thema, was ich am Anfang sagte, Intuition.
00:29:25: Jetzt habe ich so ein ganz gutes Bauchgefühl für mich, was tut mir gut?
00:29:28: Was tut mir nicht
00:29:28: gut?".
00:29:29: Und das muss man ja auch erst mal entwickeln im Leben.
00:29:31: Wenn ich es überlege – Ich hab ein achtzehn angefangen zu studieren, jetzt bin ich Mitte dreißig!
00:29:35: Das ist schon Weg hinter mir und aber auch einer der noch nicht zu Ende ist, weil immer wieder fällt, falle ich zumindest in alte Muster macht dann doch noch mal eine Ausnahme, doch nochmal ein Telefonade.
00:29:45: Obwohl ich eigentlich gesagt habe, das mache ich nicht mehr und es ist ja auch
00:29:48: menschlich.".
00:29:49: Und dann aber frage ich mich immer so okay tut mir das gut?
00:29:52: Wo geht meine Energie
00:29:53: hin?".
00:29:54: Das ist als so einen Prozess sich selbst immer neugierig und freundlich zu begegnen.
00:29:57: Das finde ich da total wichtig.
00:30:00: Danke!
00:30:02: Also ich sehe mich in ganz vielm auch wieder.
00:30:04: Ich glaube was ich gut gemacht hab damals ... ist einfach mal gemacht.
00:30:12: Also ich war viel zu viel gegründet haben, und da waren wir halt noch total grün hinter den Ohren... ...und haben einfach mal was aufbauen wollen.
00:30:19: Wir wollten Menschen mit psychischen Belastungen helfen.
00:30:21: Es ist halt krass wie lange Menschen auf dem Psychotherapieplatz warten in Deutschland.
00:30:24: Vier, fünf Monate.
00:30:25: War vor zehn Jahren so als wir die Company gegründe haben.
00:30:27: es ist jetzt immer noch so, dass echt schade ist und... Seid
00:30:30: ihr anderthalb Jahre?
00:30:31: Wie bitte?
00:30:31: Einige warten anderthaler Jahre!
00:30:33: Ja, ja.
00:30:34: Und jetzt dann die Plätze ja noch geküsst werden, das wir erzählen.
00:30:37: Ja, es ist für mich eine traurige Situation und damals haben wir nicht groß drüber nachgedacht.
00:30:44: Wir haben einfach fast aufgebaut und das ist dann in dieser Start-up-Bubble sehr schnell gewachsen, waren auch teilweise muss man sagen komplett überfordert.
00:30:54: also mit dem Vierundzwanzig gegründet an plötzlich ein Hundertleuteteam war schon auch nicht ohne.
00:30:59: Und ich dann mit meinen ganzen Leistungsantreibern da so, boah krass, wie manige ich das jetzt?
00:31:05: Ich glaube, da hätte ich jetzt auch nacheinander vieles anders machen.
00:31:09: und gleichzeitig ist es dieses mehr auf seine Gesundheit hören, mehr Pausen machen.
00:31:17: Ich glaube hätte ich das gemacht, hätte ich am Ende noch mal viel mehr Freude daran gehabt.
00:31:21: Ich habe das erst am Ende gemacht ... meine Rolle gekündigt, hatte ich noch mal richtig Bock drauf.
00:31:27: Und ich glaube so kann es oft sein und... Ich finde auch dieses Leben ist irgendwie so phasenhaft, ne?
00:31:32: Jetzt bin ich total happy gerade nicht in einem großen...
00:31:35: ...
00:31:36: Company-Konstrukt zu sein und ich find das total
00:31:38: schön!
00:31:39: Und arbeite viel lieber grade einfach mit Menschen die selbst diese Leistungsantreiber haben... ...und irgendwie viele Verantwortung tragen mehr Leichtigkeit und Freude daran zu spüren.
00:31:48: Das macht mir jetzt auch viel mehr Freude.
00:31:51: Ich weiß nicht mal gucken, was das Leben noch so in welchen Phasen es noch so verläuft.
00:31:55: Aber ich glaube man darf die Freude einfach nicht verlieren.
00:31:57: dafür ist das Leben zu kurz.
00:31:59: und wenn ich doch als ergänzend darf Das ist nämlich super spannend aus einer biologischen Sicht Wenn man sich viel mit Dopamin beschäftigt.
00:32:05: wir nutzen ja durch diese krassen Dopaminhopping und Reize total ab Und wenn wir nicht mal eine Pause machen und überhaupt man spüren kann können wir an diesen Analogenreizen gar nicht mehr so viele Freude empfinden.
00:32:16: also die Natur das lesen alles macht nicht mehr Soviel Spaß.
00:32:19: dass heißt Es ist sozusagen notwendig, mal dieses Innerhalten und überhaupt mal wieder die Dopaminrezeptoren ein bisschen so zu regulieren.
00:32:26: Das finde ich schon sehr eindrücklich, weil wenn wir uns fragen wie wir jeden Tag zugeschüttet werden, wie soll man denn dann mal kurz in sich rein fühlen?
00:32:33: Also es ist ja immer schön, wenn man Expertin für sich selbst ist aber für mich war der Schritt auch erstmal paar Dinge zu lassen und überhaupt vielleicht auch mal negative Gefühle zuzulassen.
00:32:42: das ist ja auch Teil davon.
00:32:44: Ist ja nicht immer alles nur super und auch meine Anstrengung anzuerkennen oder so.
00:32:49: Wenn ihr nochmal auf den Weg guckt, und ich boh es noch einmal nach.
00:32:54: Wie sehr habt ihr eigentlich registriert als ihr euren Weg gegangen seid?
00:32:59: Und wenn ihr mal Ausbildungen, Unternehmerschüttinge alles zusammen, dass die meisten Spielregeln von Männern geschrieben sind?
00:33:05: Wie sehr ist euch das in den Weg gekommen?
00:33:07: oder seid ihr so privilegiert, dass ihr das nicht gemerkt habt weil sie einfach so nicht Jahre besser wart?
00:33:15: Auch die Männer, die entschieden haben gesagt haben A ist zwar eine Frau aber sie ist einfach so gut da kommen wir nicht
00:33:20: dran vor.
00:33:20: Also ich denke sofort an eine Geschichte mit der auch endlich mein Buch beginnt Aber es für mich schon ein prägener Moment gewesen.
00:33:26: Ich habe nämlich mal Gefundraised für meine Company.
00:33:29: Wir hatten noch so zwei drei Millionen Euro gebraucht Und ich bin in den Raum reingekommen und gegenüber von mir saßen fünf Finanzinvestoren und ich hab das Unternehmen gepitched.
00:33:36: Ich war voll konsolent, hatte das Gefühl ich mache's voll gut Umsatz ist gestiegen jedes Jahr So, hab allen freundlich noch mal die Hand gegeben.
00:33:43: Ich bin rausgegangen und habe mich gut gefühlt.
00:33:45: Und dann drei Tage später wurde ich angerufen ... Mir wurde das Geld nicht gegeben.
00:33:49: Und ich hab nachgebohrt, warum nicht?
00:33:51: Dann hat der gesagt, weil ich zu freundliche
00:33:53: war.".
00:33:56: Der Ton geht schon werngeladen!
00:33:57: Ja, der Ton geht
00:33:58: wirklich ganz gut.
00:34:00: Und als du diesen Zeitpunkt hundert Leute unter mir gehabt und ein super erfolgreiches Start-up führten, wurde mir gesagt, ich besitze nicht die notwendige Ehlenbogenmentalität, die es in der Unternehmenswelt braucht.
00:34:11: Und das war für mich schon ein einschneidendes Erlebnis.
00:34:14: Weil ich finde, und auch gerade als Frau ... wir brauchen die Ellenbogen nicht so.
00:34:20: Ich hab das Gefühl, grade dieses männliche Leadership ist oft so.
00:34:23: du musst dich entscheiden.
00:34:24: Du kannst entweder erfolgreich sein oder deine Begrenzen setzen.
00:34:27: Und du kannst deinen Interessen vertreten.
00:34:29: Oder du kannst freundlich sein und weich.
00:34:33: Das find' ich stimmt nicht!
00:34:34: Wir müssen uns nicht entscheiden, wir können beides sein.
00:34:37: Ich find', das sind so die Spielregeln... die ich gerne als Frau setzen würde?
00:34:41: Möchte ich gerne mit einem persönlichen Beispiel ergänzen.
00:34:44: Ich bin in der Familie groß geworden mit starken Frauen, also meine Mutter hat Erziehung quasi alleine geleistet, weil mein Vater Marine-Offizier war immer auf dem Schiff.
00:34:54: Meine Großmutter hat Erziehungen alleine geleistert, weil ihr Mann zwölf Jahre Sibirien gefangen war und für mich, weil wir als Bildfrauen sind stärker als Männern die Rahmenbedingungen für Frauen aber viel beschissener sind.
00:35:09: Und ich habe immer auch besser mit Frauen gearbeitet, ich fand auch meine Chefinnen besser als meine Chefs und ich hab jetzt aber in der kleinsten Firma, in der ich je war wir sind zu zweit, die Firma gehört uns Hälfte, Hälfe... Ich bin dabei nicht der Chef sondern Svantil, meine Co-Founder ist die Chefinne weil sie es einfach besser kann!
00:35:28: Und ich bin in meinem Leben, die ist gut fünfzehn Jahre jünger als ich, Noch nie so viel kritisiert worden, aber auch noch nie soviel gelobt worden und vor allen Dingen noch nicht so freundlich kritisierend worden.
00:35:39: Ja!
00:35:40: So dass ich immer das Gefühl habe, wow was finde ich wert?
00:35:43: Also wirklich die Saison sagt ja Feedback ist ein Geschenk Fuck you, Feedback is oft kein Geschenkt Aber man kann es als Geschenken haben und man kann wirklich freundlicher sein und trotzdem klar.
00:35:52: also von daher wir kommen ja gleich auf dein Thema aber ich würde gerne noch einmal hier diese wunderbaren Frauen hier mit rein nehmen nämlich Einer der Gedanken ist ja von Ten Moin, wenn eine Frau einen Platz am Tisch bekommt soll sie am liebsten zwei oder zehn weitere mitbringen.
00:36:11: Jetzt habt ihr die Chance hier welche mitzunehmen?
00:36:13: Wenn ihr nochmal auf den Weg schaut und euch fragt was sind so die wichtigsten Dinge die ihr den Frauen hier mitgeben wollt und Unternehmer tun, meine ich jetzt nicht unbedingt.
00:36:23: Ich musste Firma gründen sondern ich unternehme etwa also ich mache ein Projekt eine Gestalt, ich möchte was gestalten.
00:36:29: Also Frauen, die gestalten wollen, Verantwortung nehmen wollen mehr als sie vielleicht bisher haben.
00:36:34: Was würdet ihr Den mit auf den Weg geben?
00:36:39: Also ich glaube so aus meiner Perspektive war das herausfordernd.
00:36:43: Es ist auch das schönste Dinge zum ersten Mal zu machen.
00:36:46: Es hat mir so viel Freude gemacht im Nachgang, dass ich als Ärztin mal aus der Klinik rausgeschaut habe.
00:36:52: Neue Wege gegangen bin ... Ich hab da auch ein Buch drüber geschrieben, Wege aus der klinik.
00:36:55: Jetzt hast du verraten, ich bin wieder in der Klingelz und das Wege mit der Klineg sozusagen!
00:37:00: Aber einfach... zu sagen, okay es gibt dieses nicht was ich mir vorstelle.
00:37:04: Ich bin auf einer Suchbewegung.
00:37:06: für mich ist es immer so lieber zu etwas hin als von was weg.
00:37:10: Ich kann das auch total verstehen.
00:37:11: irgendwann reicht's und ich brauche was Neues.
00:37:13: aber ich war heute immer den Wunsch ein bisschen zu sagen ok worin ziehts mich noch dass das was ist was man sich dann auch trauen kann und wenn es noch keine Möglichkeit gibt einfach in Gespräch darüber zu gehen Und... Dann ist was was ich sehr wichtig finde aus einem Vorschuss zu geben immer gerne gefallen, bevor ich nicht immer eine Gegenleistung dazu bin.
00:37:35: Sondern so ein bisschen give what you need the most.
00:37:37: an irgendeiner Stelle wird sich vielleicht auszuhalten.
00:37:40: Vielleicht auch nicht aber dass man versucht wirklich ja was rauszugeben wenn man die Energie hat das man versucht voraus zu gehen und vielleicht um zu inspirieren Das ist jetzt noch ein bisschen abstrakt Aber ich denke so die Richtung ist verständlich ist einfach eine schöne Erfahrung, wenn man das so machen kann.
00:37:59: Man muss nicht für alles was man tut ne Gegenleistung bekommen sondern einfach mal ein bisschen offen sich der Welt irgendwie gegenüberstellen ja.
00:38:09: Ja ich glaube
00:38:09: bei
00:38:09: mir
00:38:10: wäre das das erste Wichtigste.
00:38:12: dieses du kannst beides sein.
00:38:14: also du kannst sehr klar kommunizieren und trotzdem zugewandt sein freundlich so.
00:38:20: man kann sehr klar seine Grenzen setzen und sagen das möchte ich nicht.
00:38:24: und dabei aber ... war ich zum Menschen bleiben, so wir müssen nicht in diese Härte gehen.
00:38:29: Das ist glaube ich das Wichtigste für mich und... Ich glaube das zweite noch
00:38:33: ist wirklich
00:38:34: dieses Kritikscheue oder Konfliktscheu.
00:38:40: Das macht echt viele Probleme.
00:38:42: also immer wieder zu gucken okay gibt es gerade Konflikte in meinem Leben die ich so ein bisschen unter einem Teppichkehre sei es mit Partnern, mit Freunden im Business und
00:38:50: lieber ansprechen.
00:38:59: Ja?
00:39:00: Hallo, hallo.
00:39:02: Ist es lauter?
00:39:03: Oh ja, um!
00:39:08: Danke.
00:39:09: ich will einmal kurz auf deinen Punkt eingehen.
00:39:12: da gibt's einen ganz berühmten Organisationspsychologen in den USA, Adam Grant.
00:39:16: der hat give and take geschrieben und er die Menschheit in drei Gruppen eingeteilt Gebernehmer und Tauscher und hat dann sich angeguckt wer ist eigentlich am erfolgreichsten Und hat herausgefunden, ja die Tauscher sind irgendwie normal verteilt.
00:39:33: So ist ein bisschen dieses.
00:39:34: ich hab dir einen gefallenen Teil.
00:39:35: jetzt musst du mir eintun das gibt's in gut und es gibt auch ein schlecht bei der Mafia.
00:39:39: Ich habe dir Geld gegeben!
00:39:40: Du wirst mir eben zurück.
00:39:44: Die Nehme, das sind häufig Leute die dann kurzfristig erfolgreich sind aber auch häufig den Kontext wechseln müssen weil sie halt immer einen Schnitt machen wollen.
00:39:52: Und die Geber sind echt die Erstaunlichsten und zwar sind sie überrepräsentiert bei den allerunterfolgreichsten Menschen.
00:39:58: Das sind dann diese Mutter Teresa, ich opfer mich auf.
00:40:04: meine Freundin hat ihren Job verloren.
00:40:06: Ich nehme zwei Wochen Urlaub um ihre Bewerbung zu schreiben.
00:40:09: Ich weiß nicht ob wir sowas im Freundeskreis haben so eine Legeberufe
00:40:14: also altruistische Abtreitungen die ganze Zeit.
00:40:17: Aber unter den allererfolgreichsten Menschen sind die Geber eben auch überproportional.
00:40:22: Und sie sind eben genau so, dass Sie sagen ich erwarte nichts.
00:40:26: Die können sich überhaupt abgrenzen.
00:40:27: Sie können wenn die Freundin sagt Ich habe jetzt meinen Job verloren und sagen was auf bin gerade selber wahnsinnig eingespannt aber... ...ich hab eine Stunde für dich.
00:40:33: Ich hab einen richtig geilen Headhunter.
00:40:35: Ich habe hier ein Buch gefunden das mir selber mal geholfen hat und dann können wir vielleicht nochmal ein bisschen brainstormen.
00:40:40: Und diese Stunde geht immer.
00:40:42: er selbst spricht vom fünf Minuten gefallen Ja, bei der richtig guten Freund.
00:40:46: Aber dieses sich dann auch abgrenzen und sagen was kann ich geben?
00:40:50: Aber dafür nichts zu haben.
00:40:50: Nicht
00:40:51: um jeden Preis.
00:40:52: Wir wollen natürlich jetzt noch mal eine radikale Freundlichkeit reintauchen vorher aber unseren kleinen Cliffhänger den wir hatten und die nicht gerne einmal zumindest auf Tape haben möchte als ich dich im Vorgespräch angesprochen habe auf das Thema psychologische Sicherheit.
00:41:08: Ich muss dazu sagen, ich habe Amy Edmunds in die Erfinderin dieses Begriffes auch im Podcast gehabt und ich bin ein riesen Fan von ihr.
00:41:14: Und du so, oh, bitte nicht!
00:41:16: Also sag mal was ist dein Problem mit psychologischer Sicherheit bevor wir zur Radikaler Freundlichkeit kommen?
00:41:21: War es jetzt böse?
00:41:22: Ja, ein bisschen, ne?
00:41:27: Irgendwie triggert mich der Begriff aber ich muss mal rein spülen wieso... Ich glaube weil wir damals so viele Workshops zu diesem Thema hatten gefühlt dafür keine Zeit hat, was auch nicht so richtig dafür spricht.
00:41:48: Ja ich glaube eigentlich ist es natürlich ein wichtiges Thema.
00:41:55: Aber vielleicht habe ich als Psychologe mal gedacht das sollte doch ein Given sein und hab glaub ich zu spät auch realisiert dass das Fülle nicht der Fall ist.
00:42:11: Also ich glaube, du kannst kurz auf eingehen.
00:42:14: Die meisten Leute, die das sich kurz angucken nehmen den Teil mit der als erstes in den Kopf kommt okay es ist immer alles gut und das ist damit aber nicht gemein.
00:42:26: also Teams die psychologisch sicher sind aber keine Leistungsstandards haben dass sie Komfortzone und das meinen viele dass das damit gemeint ist.
00:42:36: Es geht ja eben genau darum Teams, die in einer Hochperformenzone arbeiten müssen.
00:42:42: Wenn sie keine psychologische Sicherheit haben werden die krank.
00:42:44: Wenn die eine hohe haben dann geht's ab.
00:42:47: und das heißt aber speak up also eben konfliktfreudig sein zu sagen nein das hast du gerade gesagt das stimmt nicht.
00:42:53: hier sind die Daten auch wenn die Person mit der ich gerade spreche meine Chefin ist.
00:42:58: Also absolute Offenheit Fehler handzusprechen kritische Fragen zu stellen verrückte Ideen auf den Tisch zu bringen und keine Angst haben zu müssen dafür bestraft zu werden.
00:43:09: Das ist eigentlich damit gemeint, ja.
00:43:11: Aber ich kann nur verstehen... Ich finde den Begriff auch wenn man in der Praxis auch teilweise andere Erfahrungen macht hat es sehr schwierig zum Beispiel Klinikalltag und eine psychologische Sicherheit.
00:43:20: Und das können wir noch so viele Workshops und Konstrukte haben.
00:43:24: also ich find' wenn man dann schlechte Erfahrungen damit hat und eigentlich weiß, es wäre jetzt das Allerwichtigste, dass wir hier eine Fehlerkultur haben und uns sicher fühlen.
00:43:33: Dann ist unser Begriff manchmal einfach frustrierend irgendwie.
00:43:36: Hast du die Geschichte von Amy mal gehört?
00:43:38: Du warst ja in Harvard aber die Geschichte wie sie das entdeckt hat, hat sie im Klinik, in der Klinikkstudie entdeckt.
00:43:44: Die hat Teams untersucht, die hoch komplizierte Operationen machen Herz alles Mögliche und ihre These war also für ihre PhD Arbeit.
00:43:53: Teams Also die besten Performance haben, wo die meisten Leute überleben, wenigstens Komplikationen sind.
00:43:59: Die, die die erwilligsten Fehler machen.
00:44:01: und dann kriegte sie ihre Daten und die Koalition war zehnmal höher als erwartet aber falsch rum.
00:44:05: also die Daten haben gesagt die besten Teams machen die meisten Fehler.
00:44:09: Und dann hat sich natürlich noch mal tiefer einbohren müssen und hat rausgekriegt dass es die einfach darüber sprechen.
00:44:14: die besten Team sprechen drüber in ihren Besprechungen Sie schreiben Paper drüber sie will sie dokumentieren diese Dinge und die schlechtesten Teams reden nicht drüber, sie schieben es unter ein Teppich.
00:44:27: Und deswegen finde ich das gerade im Klinikalltag so ein wichtiges Thema.
00:44:30: aber es gibt noch zu viele Halbgöttern weiß glaube ich.
00:44:32: Ich
00:44:32: würde sagen, ich habe nicht immer einen guten Teams gearbeitet.
00:44:34: Okay!
00:44:36: So jetzt nochmal radikale Freundlichkeit.
00:44:37: wir haben noch ein bisschen paar Minuten haben wir ja ein bisschen zu spät angefangen.
00:44:40: Vivina haut mir auf den Finger.
00:44:42: genau du sitzt hier vorne.
00:44:46: dieses Prinzip radikaler Freundlichkeit wie du es beschrieben hast finde ich hoch sympathisch wenn du das mal auf Führung überträgst.
00:44:54: Was sind so Prinzipien beim Thema Führung?
00:44:56: oder interessiert mich eure beide Perspektive, die du wichtig findest und die vielleicht Frauen besser reinbringen können als Männer?
00:45:07: Ich glaube auch da geht es darum... dass man beides gleichzeitig hingehinkriegt.
00:45:13: Und ich glaube, das ist wahrscheinlich auch ein bisschen was du mit psychologischer Sicherheit meinst also, dass man kritisches ansprechen kann und trotzdem dabei eben freundlich ist.
00:45:21: Dass man sich nicht entscheiden muss, dass du extrem freundlicher sein kannst während du einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin gehen lassen lässt.
00:45:29: Also du musst nicht umfreundlich zu sein nur die... leichten Dinge tun oder nur die schwierigen Gespräche vermeiden, sondern es geht eben beides.
00:45:41: und ich glaube das ist so.
00:45:42: der wichtigste Ansatzpunkt finde ich in Führung.
00:45:46: Und top gehören für mich aber auch die Kleinigkeiten dazu als Führungskraft.
00:45:50: Für mich ist ganz klar dass ich morgens irgendwie wenn ich ins Büro komme jeden einmal guten Morgen sage oder die Menschen meinem Namen nenne, andere Frage wie's ihnen geht, Smalltalk mache, mich wirklich für die Leute interessiere.
00:46:04: Das sind so die Kleinigkeiten, finde ich, die einfach dazugehören und wichtig sind.
00:46:07: Und die nicht in jedem Unternehmenskontext normal sind.
00:46:11: Hab ja auch mal bei Rocketdyntarnis gearbeitet.
00:46:13: Ich weiß wie es anders laufen kann!
00:46:14: ...
00:46:19: menschlich und interessiert, und persönlich sein kann trotzdem professionell.
00:46:22: Ich denke immer es ist wie beim Date.
00:46:24: wenn ich jetzt bei einem Mitarbeiterin mir erzählt dass sie vegan lebt... dann wäre's cool wenn ich beim Geburtstag dann nicht eine Sahne Torte organisiere also so ganz plakativ sondern dass man sich die Dinge... Also wenn ich mit dem ersten Date was erfahre finde ichs cool wenn das beim zweiten Date noch weiß das Gegenüber!
00:46:40: Und das sind so Dinge die ich sonst oft im Unternehmenskontext merke dass da nicht so ne Verbundenheit ist.
00:46:46: Genau so stecken ja da oft auch wichtige Faktoren hinter.
00:46:48: Zum Beispiel habe ich viele Patienten, die in Burnout sind, die einfach zu Hause eine Mehrfachbelastung haben und der Arbeitgeber weiß nicht dass sie vielleicht ne Tochter haben, die ein Typ eins Diabetes hat wo die Nächte total schwierig sind oder oder oder Und das so ein persönliches Interesse aber helfen kann dann eine Nähe zu machen und man trotzdem professionell zusammenarbeiten kann.
00:47:07: denn das ist ja es haben wir heute schon viel gehört Beziehungen Bindung Da geht's ja auch darum sich zeigen zu können Wie wenn ich eine ganz andere Rolle immer einnehmen muss bei der Arbeit, wie anstrengend ist das?
00:47:17: Weil wir im besten Performen werden.
00:47:19: Jetzt habe ich es vorhin sogar auch verwendet Wenn wir authentisch sind und uns gut und vollständig fühlen können.
00:47:26: zu dem Thema Interesse an den Mitarbeitenden.
00:47:28: Ich habe mir damals wirklich auch immer kleine Spickzettel geschrieben, ich hab das aber öffentlich gemacht!
00:47:33: Ich finde auch, dass zeigt von Interesse, aber ich konnte mir das nicht bei allen merken – auch nicht die ganzen Namen teilweise und ich find's dann schön wenn ich auf den Zettel gucken kann und das dann so ein bisschen auswendig lernen kann, aber es ist besser als wenn wir die Namen dann nicht einfallen oder ich nicht weiß, dass die Person eigentlich das gerne hat oder mag.
00:47:49: Es ist dann schon bessers da zu haben und kann man für mich auch Publiken machen?
00:47:54: Ist zurück von Interessen
00:47:56: Vor allem von mir ist Therapeuten, die schreibt sich immer auf.
00:47:58: Trinkt der Kaffee, Tee mit Milch oder ohne?
00:48:00: Es steht auf der Akte und das sind so kleine Dinge, dann kommst du heute hin und das fühlst dich willkommen!
00:48:04: Und es sind Dinge, die passieren halt und kumulieren.
00:48:06: Ja...
00:48:08: Und ihr habt gerade die tollen Beispiele geliefert, warum ich wirklich glaube dass the future of leadership female is aber more female.
00:48:16: gegen endnoses podcast stellen wir noch eine Frage, die an die erste anschließt und die könnt ihr so persönlich Abstrakt oder Short Distance, oder Long Distance wie ihr möchtet beantworten.
00:48:29: Wo möchtete ihr noch hin?
00:48:33: Ich hab' immer gefreut.
00:48:34: Wohin?
00:48:38: Genau da wo wir sind.
00:48:41: Fertig okay!
00:48:42: Das ist super wenn man im Podcast auch mal einfach nachdenkt und nicht sofort redet.
00:48:45: Wir halten das alle gut aus hier.
00:48:47: ich merke dass sie ist viel Fokus.
00:48:51: Also ich habe schon Bock irgendwann nochmal ein richtig großes Unternehmen zu führen aber eher so in zehn Jahren Und ich hab total Lust darauf, dann alle Learnings, die ich beim ersten Pancake anders machen würde umzusetzen.
00:49:06: Aber das ist für mich echt so was wo ich sage, ey, das kann ich auch noch mit ... ... vierzig-fünfzig machen egal.
00:49:11: Einen
00:49:12: Sechzig.
00:49:14: Hm?
00:49:14: Vorbild meine Mutter, man kann auch noch mehr fünfzig komplett etwas anderes machen und... Ich möchte doch eine ziemlich große Familie gründen glaube ich.
00:49:24: Habe ja schon noch Lust drauf!
00:49:26: Und ich setze mich gerade sehr intensiv Frauengesundheitsthemen auseinander.
00:49:30: Also da wird eventuell auch etwas kommen,
00:49:32: wie wir als Frauen
00:49:34: in Gemeinschaft gesund leben können.
00:49:37: Vielen Dank!
00:49:38: Ja also finde ich total schöne Gedanken und ich glaube was eingeführt das ich dieses Jahr besonders habe.
00:49:44: Ich bin jetzt Mutter geworden ist so Dankbarkeit und es ist natürlich eine anstrengende Zeit aber es ist auch eine wo viele Säulen damit manches nicht die Lebensdie sollen sondern die Lebens sollen so sehr stimmig sind.
00:49:55: Und was ich mir schon wünsche und auch zuversichtlich bin, weil das war die quasi mentale Arbeit der letzten Jahre ist dieses Gefühl mitzunehmen.
00:50:04: Das heißt bei all dem, was ich mache, genau ich habe gerade einen neuen Podcast wir haben auch noch mal ein Unternehmen gegründet.
00:50:10: es gibt immer spannende Ideen wo man irgendwie dran ist und da aber immer auch bei mir zu bleiben also quasi diese Reise weiterzusetzen aber nicht mehr... Ich muss nicht mehr so rennen sozusagen
00:50:23: Vielen Dank und ich bin total beschenkt, vor dieser wundervollen Audience mit euch wunderbaren Menschen hier zu sitzen und dieses Gespräch führen zu dürfen.
00:50:34: Und ihr kriegt – ich weiß es!
00:50:35: Ich spüre schon einen richtig großen Applaus von uns allen.
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