#546 Dominik Maier | Co-Founder nunc | Unternehmer, Investor und Adjunct Professor

Shownotes

Unser heutiger Gast ist Unternehmer, Hochschuldozent, Investor und jemand, der sich seit vielen Jahren mit der Frage beschäftigt, wie aus Ideen funktionierende Geschäftsmodelle werden. Er hat Volkswirtschaftslehre studiert, einen MBA an der Stellenbosch University gemacht und war später für ein High Impact Leadership Programm in Berkeley. Früh hat er begonnen, an der Schnittstelle von Strategie, Innovation und Unternehmertum zu arbeiten. Über viele Jahre war er in internationalen Beratungs- und Entwicklungsrollen tätig, unter anderem bei Tata Interactive Systems, wo er globale Projekte verantwortete und mit Führungsteams und Organisationen an neuen Geschäftsmodellen arbeitete. In dieser Zeit hat er mit über 100 Unternehmen gearbeitet und tausende Führungskräfte weltweit begleitet. Parallel dazu ist er seit vielen Jahren als Dozent und Adjunct Professor an verschiedenen Hochschulen aktiv, von der TUM über Reutlingen bis hin zu internationalen Programmen in Finnland, Österreich und der Schweiz. Sein Fokus liegt dabei auf Innovation, Entrepreneurship und der Frage, wie Organisationen sich in einer sich ständig verändernden Welt neu aufstellen können. Heute ist er Co-Founder und Managing Director von nunc, einem Unternehmen, das sich einer scheinbar einfachen, aber ziemlich anspruchsvollen Frage widmet: Wie bekommt man besseren Kaffee dorthin, wo die meisten ihn trinken – nach Hause? Außerdem ist er als Investor aktiv und begleitet weiterhin Unternehmen beim Aufbau neuer Geschäftsfelder. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich noch verändern muss. Warum ist es so schwierig, ein Produkt neu zu denken, das es vermeintlich schon hundertfach gibt und worauf kommt es dabei wirklich an? Was macht aus einer gute Idee ein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell? Und was können wir von einem Produkt wie Kaffee darüber lernen, wie Innovation im Kleinen beginnt – und im Großen wirkt? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Dominik Maier.

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00:00:00: Unser heutiger Gast ist Unternehmer, Hochschulduzent, Investor und jemand der sich seit vielen Jahren mit der Frage beschäftigt wie aus Ideen funktionierende Geschäftsmodelle werden.

00:00:10: Er hat Volkswirtschaftslehr studiert ein MBA an der Stellenbosch University gemacht was später für einen High Impact Leadership Programm in Berkeley.

00:00:18: Früher hatte er begonnen an der Schnittstelle von Strategie Innovation und Unternehmertum zu arbeiten.

00:00:24: über viele Jahre war eine internationalen Beratungs- und Entwicklungsrollentätik unter anderem bei Tata Interactive Systems, wo er globale Projekte verantwortete und mit Führungsteams und Organisationen an neuen Geschäftsmodellen arbeitete.

00:00:36: In dieser Zeit hat er mit über einhundert Unternehmen gearbeitet und tausende Führungskräfte weltweit begleitet.

00:00:43: Parallel dazu ist er seit vielen Jahren als Dozent- und Adjunktprofessor an verschiedenen Hochschulen aktiv von der TUM über Reutlingen bis hin zu internationalen Programmen in Finnland, Österreich und der Schweiz.

00:00:56: Sein Fokus liegt dabei auf Innovation, Entrepreneurship und der Frage, wie Organisationen sich in einer sich ständig veränderndenen Welt neu aufstellen können.

00:01:05: Heute ist er Co-Founder & Manager Indirektor von Nunk – ein Unternehmen das sich eine scheinbar einfache aber ziemlich anspruchsvolle Frage widmet.

00:01:13: Wie bekommt man besseren Café dorthin wo die meisten ihn trinken?

00:01:17: Nach Hause!

00:01:18: Außerdem ist er als Investor aktiv und begleitet weiteren Unternehmen beim Aufbau neuer Geschäftsfeldern.

00:01:24: Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkst, statt ihn zu schwächen.

00:01:30: Wir haben in mehr als fünfhundertvierzig Episoden mit mehr als siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen was sich für Sie verändert hat und was ich noch verändern muss.

00:01:38: Warum ist es so schwierig ein Produkt neu zu denken dass es vermeintlich schon hundertfach gibt?

00:01:43: Und worauf kommt das dabei wirklich an?

00:01:45: Was macht aus einer guten Idee ein nachhaltiger erfolgreiches Geschäftsmodell?

00:01:49: Und was können wir von einem Produkt wie Café darüber lernen, wie Innovation im Kleinen beginnt und dem Großen wirkt?

00:01:55: Fest steht.

00:01:57: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderung brauchen wir neue Impulse.

00:02:00: daher suchen wir weiter nach Methoden Vorbildern Erfahrungen Tools und Ideen Die uns den Kern vom New Work näher bringen.

00:02:07: Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage ob wirklich alle Menschen das finden und leben können Was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.

00:02:16: Ihr seid bei on the way to a new work Heute mit Dominik Meyer.

00:02:39: Die ich mich freue, Dominik!

00:02:40: Herzlich

00:02:40: willkommen.

00:02:41: Ganz meinerseits.

00:02:42: Schön dass wir hier sind zusammen.

00:02:43: Wir sitzen zusammen und geben immer Kontext in der Embassy of Good Living in Hamburg.

00:02:49: Wir haben gerade eine gemeinsame Veranstaltung hinter uns.

00:02:51: Wir hatten

00:02:52: ein Produkt

00:02:53: vorgestellt, unser Hörer und Hörern kennen das Produkt, nämlich unser New Work Journal, zusammen mit Leuchtturm.

00:03:00: Und du hast mit deiner Marke Nunk über die wir später sprechen werden?

00:03:05: Ja... ... den Rahmen geschaffen, dass das eine so tolle Veranstaltung war.

00:03:10: Warum genau wie genau erzählen wir später?

00:03:12: Und wir fangen so an, wie wir immer anfangen mit der Frage einer Fragen... Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?

00:03:18: Spannende Frage!

00:03:19: Danke dir!

00:03:20: Erst mal Glückwunsch zum Launch.

00:03:21: Es war ein tolles Event heute mit hundert Leuten und ich glaube jeder hat gespürt was ihr vorhabt und was ihr macht und jetzt ist es so greifbar geworden hier deswegen.

00:03:29: Vielen Dank.

00:03:30: Also schön, dass wir dabei sein dürfen.

00:03:34: Ich glaub bei mir hat das tatsächlich ganz früh angefangen.

00:03:37: Ich bin in einer recht kleinen Stadt aufgewachsen, in Heidenheim an der Brenz.

00:03:40: Das ist so mittlerweile kennt man es aus dem Fußball aber war eine sehr behütete Jugend wenn man so möchte mit zwei Brüdern ein Zwillingsbruder und ein großer Bruder.

00:03:48: und da glaube ich ging's eigentlich auch schon los weil man vom Butterbrot bis zum Vennimpfers Fahrrad heute und Co.

00:03:55: sich eigentlich immer wieder ...durchsetzen durfte, in einem behüteten Umfeld.

00:03:59: Aber immer im Spannungsfeld.

00:04:02: drei Geschwister zu sein und... ...Zwillingsbruder ist ja so ein bisschen was wie ein... Wir sind zwar eigig also wir sehen unterschiedlich aus aber wir sind uns auch unterschiedlich,... ...aber doch halt am gleichen Tag aufgewachsen und nebeneinander gelegen.

00:04:14: Ich glaube so bin ich aufgewachsend da... Da lernt man sich durchzusetzen und da lermt man auf der anderen Seite aber auch kooperativ zu werden... ...und gemeinsam Lösungen zu finden.

00:04:23: Und ich glaub eine zweite Anekdote ... oder ein zweites Thema, was einen sehr früh prägt ist sicherlich.

00:04:30: Ich war... Das steht auch nirgends glücklich über mich.

00:04:32: Deswegen erzähle ich das zum ersten Mal in einem Podcast.

00:04:35: Ich warte mit dem Pfadfinder sehr viele Jahre also und es ist wirklich so wie man sich's vorstellt.

00:04:39: Also mit Rucksack und nur sieben Dingen drin dann im Kanu in Schweden zwei Wochen lang und nur ausm Zelt dort wo man einfach zwei drei Wochen niemanden sieht und wirklich sehr viel Arbeit an sich selber.

00:04:51: Und die Zeit hat mich sehr geprägt weil Also A war es vor Internet und iPhone.

00:04:55: Und zweitens war das natürlich in der Gruppe, wo man in einer kleinen Gruppe neue Wege finden muss.

00:05:01: Man muss ganz anders mit sich umgehen weil auch damals war der Alltag schon von Nintendo oder Fernseher oder anderen Möglichkeiten sich abzulenken geprägt und wir hatten die Chance wirklich rauszugehen in die Natur, in die Wildnis zum Teil auch wirklich nur mit dem zu leben was es dort gab nichts groß mitzunehmen und sich mit einem Kompass zu navigieren z.B.

00:05:19: Karte zu lesen, Kompas.

00:05:21: Ganz im Inneren bleibt man das, glaube ich immer.

00:05:23: So ein Pfadfinder der dann mit recht wenig... Englisch heißt es dann wahrscheinlich Resourcefulness.

00:05:29: Dann was machen muss?

00:05:30: Kommt man so aus einem schwäbischen Haushalt Da komme ich ursprünglich her aus der Alp Dann bei den Pfadfindern und dann gab's sicherlich Wie du es in der Anmoderation so schön gesagt hast ganz viele prägende Menschen und Bewegungen.

00:05:42: Ich habe in über sechzig Ländern Mit ganz vielen vielen vielen tollen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Koleur Arbeiten dürfen und ich sage wirklich dürfen weil es ein riesen Geschenk ist ganz viele Perspektiven zu bekommen.

00:05:56: Ich mache euch mal ein Bild warum mich das fast alles zusammen, wo's für mich sichtbar geworden ist.

00:06:04: mein Großvater hatte immer eine Landkarte so ne Weltkarte bei sich im Wohnzimmer hängen in der große Weltkart Und ich hab mir jetzt Kind häufig verdutzt angeschaut die Weltkarten Weil auf der Weltkate war Die war anders irgendwie die sah anders aus die sah nicht so aus wie die ich kannte und ich war mir immer nicht klar warum.

00:06:20: aber Man wurde recht schnell klar, dort war nicht Europa oder Deutschland in der Mitte.

00:06:24: Sondern dort war die USA und Kanada und Südamerika in der Mitte.

00:06:27: Und das ist für mich immer so sinnbildlich zu sagen Wir haben halt ein Bild auf die Welt Ein Bild auf... Die Arbeitswelt, ein Bild Auf die Menschen.

00:06:35: Wenn ich dann aber die Chance kriege mal eine andere Perspektive Oder eine andere Karte zu sehen.

00:06:40: Ist es so bereichernd?

00:06:41: Weil?

00:06:41: mir wurde dann irgendwann mal klar Nur weil ich die Landkarte so kenne Heißt uns ja nicht dass die Welt so ist.

00:06:48: Das hat mich schon sehr geprägt, dieses viele in anderen Kulturkreisen unterwegs zu sein mit sehr vielen Menschen zu arbeiten.

00:06:56: Führt irgendwann mal dazu glaube ich dass man versucht nicht judgmental zu werden also nichts zu bewerten so viel weil... Man hat einen eigenen Blick und der ist auch gut aber das heißt nicht dass es der einzige ist.

00:07:06: Wunderschön!

00:07:06: Also das ist etwas was sich in unseren Coaches und Trainings immer wieder versuche zu erzählen.

00:07:11: Ich habe immer ein Bild.

00:07:16: Soziologen mal in einem Buch vermittelt bekommen haben, dieser Soziologe hieß Lukas Möller und hat ein Buch geschrieben Zwiegespräche.

00:07:24: Und er hatte von den Phänomen geschrieben das wir eben immer denken.

00:07:27: also wer nicht reflektiert sind dass das was wird über eine Beziehung ob es die tiefe große Lebensbeziehung mit einer Partner oder ein Partner ist oder war auch eine wichtige Freundschaft oder eine berufliche Beziehungen dass wir dieses Bild der Beziehungs zu Hundert Prozent haben.

00:07:43: Und das haben wir auch, aber nur unser Bild.

00:07:46: Die andere Person wenn sie ähnlich unreflektiert ist hat das Gefühl... ...auch zu hundert Prozent die Situation zu sehen.

00:07:53: Beide glauben dass es diese Situation und die Schnittmenge ist in vielen Fällen nur ein Prozent.

00:08:00: Das gefällt mir super.

00:08:01: du hast es anders her geleitet bei selbe Phänomen.

00:08:03: Unser Blick unsere Art und Weise Dinge zu sehen.

00:08:07: ich habe noch einen zweiten Herleitungspunkt.

00:08:08: das ist dieses Stärken Coaching Ausbildung die ich gemacht hab Bei Clifton, wo du eben genau kennenlernst dass wir alle die Welt unterschiedlich filtern.

00:08:18: Jemand wie ich der sehr und ich bin mir sicher wenn du diesen Test machst hast so auch sehr viel grün also sehr kreativ viele Ideen denken.

00:08:25: Ich denke immer wenn eine Information auf mich zukommt kommen sofort Ideen.

00:08:29: Meine Geschäftspartnerin Zwang hier die mit mir auch dieses Journalist vorgestellt haben geschrieben hat, die Ding erst mal okay was wäre der erste Schritt.

00:08:39: Die denkt prozessorientierter, denkt umsetzungsorientierta und wenn dann noch kulturelle Blickwinkel dazu kommen... Ja das ist sehr schön, einmal dieses Non-Judgmentals habe ich das erste Mal dieses Wort gehört bei Ted Lasso.

00:08:55: Und ja danke für diesen Einstieg!

00:08:58: Ich finde es macht auch wie du gerade gesagt hast, es macht ein hohes Wort aber es macht demütig weil Ich weiß ja schon, was ich weiß.

00:09:05: Und das ist so immer meine grundsätzliche Annahme und wir uns jetzt unterhalten.

00:09:07: Ich weiß, was sich weißt in meinem Podcast.

00:09:09: Das heißt, wir berichten natürlich.

00:09:10: du stellst auch die Frage.

00:09:12: Ich grundsätzlich weiß vieles von dem, was ihr weiß.

00:09:15: Aber dass ich das allermeiste noch überhaupt nicht weiß.

00:09:17: Ja.

00:09:17: Und ich glaube es für mich immer ein Zeichen auch von spannenden interessierten Menschen, dass sie eigentlich auch wissen, dass Sie nicht viel wissen.

00:09:24: Und deswegen das gegenüber dann auch als Geschenk annehmen zu sagen hey, ich kann etwas von dir lernen und das möge auf ganz anderen Ebenen sein.

00:09:30: Also was ich von meiner Frau schon alles lernen durfte auf Ebenen, die ich überhaupt gar nicht kannte vorher.

00:09:35: Ich kannte A die Ebene nicht und B wusste ich nicht dass ich da auch noch so viel lernen darf.

00:09:38: Das ist ein großes Geschenk.

00:09:40: Und ich darf es sich mit Menschen zum Geben, wo man viel lernen kann, auch gemeinsam lernen kann... ...und das ist ja das was ihr auch macht in eurer Arbeit.

00:09:49: Das is'n großes geschenk!

00:09:50: Ja mich interessiert.

00:09:52: also erstmal vielen Dank für deine Geschichte.

00:09:56: Mich interessiert.

00:09:59: Wir haben uns kennengelernt vor ein paar Wochen vermittelt durch Jürgen Alka.

00:10:02: Vielen Dank, Jürg, an dieser Stelle!

00:10:06: Und ich habe dieses Gespräch in total lebendiger Erinnerung und eben auch extrem viel schon in diesem Gespräch gelernt... ...und mich interessiert was für dich oder kannst du festmachen wo bei dir das erste mal diese Neu-Hier auf Innovationen ist?

00:10:22: Diese Lust dann diese Dinge zu entwickeln, zu gestalten Wo sich das manifestiert hat bei dir, wo das herkommt?

00:10:29: Ich glaube es hat ganz, ganz viel angefangen.

00:10:31: Und dann natürlich hat sich's manifestiert und vertieft in der beruflichen Laufbahn.

00:10:34: aber im Kern war das glaube ich durch meine Eltern geprägt und auch durch meinen Dad.

00:10:40: Es ist leider schon verstorben vor vielen Jahren, aber er hat uns eigentlich, wenn du überlegst was sind drei Söhne einer ist Ingenieur geworden Luft- und Raumfahrttechnik der andere ist Lehrer geworden und ich bin jetzt so ein Kaffee und Business Mensch geworden.

00:10:53: also ganz unterschiedliche Laufbahnen und allein schon drei im gleichen Haushalt lebenden Jungs die Möglichkeit zu geben, sich komplett anders auszutauschen.

00:11:00: Also mit dem einen hat er eine Steinschleuder gebaut... ...mit dem anderen hat er irgendwie sich über Geschäftsunterhalten und kann mich eines nachts mal etwas trinken.

00:11:08: nach Hause war wahrscheinlich nach der Uhrzeit wo ich hätte da sein sollen und kam nur so zur Terrassentür rein und ich war vermutlich auch noch nicht so richtig im besten Trinkfähigen Alter.

00:11:15: das ist schon lange her.

00:11:17: und dann meinte er nur so es weiß ich noch bis heute, dann kam ich nachhause und er meinte also sagst du aber ganz schön zu viel getrunken.

00:11:25: Und ich dachte schon, jetzt geht das los mit irgendwie ... es gibt eine Pauke oder so.

00:11:32: Eigentlich richtig so, weil halb betrunken wäre ausgeschmissenes Geld und ab ins Bett morgen nicht beschweren um acht Uhr geht's los.

00:11:38: Diese Milde gepaart aber mit der Möglichkeit sich auch auszuleben die Grenzen auszutesten und zu entdecken.

00:11:43: Ich glaub, viel hat davon im Elternhaus begonnen.

00:11:46: Viel Inspiration auch.

00:11:47: Dann natürlich durch Reisen und durch die Möglichkeit, sich mit anderen Kulturkreisen zu beschäftigen ... ist die Neuge immer mehr gewachsen, weil ich immer mehr verstanden habe... ... dass das was ich eigentlich dachte.

00:11:57: Was ist nicht alles ist?

00:11:59: Und dadurch wurde Neuge mit Sicherheit zu einer ganz großen Triebfeder her.

00:12:03: Was hat dir deine Mutter mitgegeben?

00:12:05: oder was hast du von der Mutter bekommen an Eigeschöpfen?

00:12:08: Oh so viel!

00:12:09: Meine Mutter liebt glaube ich Design sie liebt Innen-Architektur Sie liebt die schönen Dinge den Genuss.

00:12:16: also wir sind jetzt hier in den Embassies zum Beispiel und ihr wird es hier lieben.

00:12:19: Sie liegt auch alles was in irgendeiner Form Ja, es ist vielleicht ein belegter Begriff mit Ordnung auch zu tun.

00:12:26: Also mit Klarheit und Struktur und die Dinge gut machen.

00:12:31: Wie wir essen war wichtig.

00:12:32: das war nicht unwichtig wie wir am Tisch sitzen.

00:12:34: Es war auch nicht unwichtig wie wir mit Menschen sprechen.

00:12:37: so diese wirkliche Erziehung neben der Innovation.

00:12:41: Ich glaube, diese beiden Banden zu haben, an denen man sich dann quasi reiben konnte.

00:12:44: Auf der einen Seite die Klarheit, die Ordnung und die Intention, die Struktur.

00:12:48: Und auf der anderen Seite aber auch das Loslassen, die unbedingte Liebe und die Grenze Richtung einfach ganz viel Spaß haben.

00:12:55: Also ich glaube es war ein schönes...

00:12:57: Super!

00:12:58: Ganz tolles Elternhaus und auch das Spannungswelt auszuhalten.

00:13:01: Übrigens auch zwischen den beiden, als Kinder einander.

00:13:04: dass nicht eine Meinung nur herrscht, sondern das ist auch ein Spannungsfeld gibt zwischen den Polen.

00:13:08: Ja also schon Vielfalt und unterschiedliche Perspektiven über die Eltern mitbekommen?

00:13:12: Ich bin

00:13:12: hier.

00:13:13: Wenn du jetzt auf dein Studium, auf deine Studienzeit schaust, also Stellenbosch ungewöhnlich als Deutschland in Südafrika zu studieren... Also erst tübingend an Stellenbosh erzähl mal deiner Studienreise wie die Entscheidungen getroffenes.

00:13:27: Volkswirtschaft ist ja eigentlich auch schwer theoretisches und auch anspruchsvolles Wissenschaftlingsfach.

00:13:32: Wie bist Du darauf gekommen?

00:13:36: Mir ist es recht, muss ich dazu sein, recht einfach beziehungsweise Schule war für mich nicht schwierig.

00:13:42: Das hatte seine Gründe so einfach... Es hat funktioniert!

00:13:45: Ich konnte mit verhältnismäßigem Aufwand recht gute Noten erzielen und dann ganz gute Schulaufbahn machen.

00:13:51: das ist ein großes Geschenk weil ich weiß dass in jedem so geht.

00:13:55: Das hat aber auch eine große Lektion gemacht weil ich bin.

00:13:57: dann habe dann mich für das Betriebswirtschaft- und Volkswirtschaftsstudium entschieden.

00:14:02: Lustigerweise habe ich mich dafür entschieden, weil es das Internationale Studium war.

00:14:05: Es war ein Studium was Sprachenpolitik und Volkswirtschaft verbunden hat.

00:14:08: Das waren also wieder so... Man könnte auch sagen, er hätte sich nicht entscheiden können.

00:14:11: dann hat er halt das gemacht.

00:14:12: aber es war für mich eine sehr runde Studium, weil viele Perspektiven wieder zusammengebracht haben und eben nicht rein zahlen getrieben haben.

00:14:18: Aber trotzdem die harte Zahlen wird auch mithatte.

00:14:21: Und es war ganz großartig, weil man hat mit den Tübingen Sprachwissenschaftlern, Sprachen studiert mit den Politikwissenschaftlern und mit den BWL-VWL'ern diese Berge.

00:14:32: Man ist wirklich auch da ganz unterschiedlich in die Perspektiven gekommen?

00:14:36: Also ein bisschen wie Liberal Arts, was ja in Englischsprachigen Ländern viele machen, was ich auch ganz häufig heute jungen Menschen als Empfehlung gebe, also denken lernen und aus verschiedenen Perspektiven auch Phänomene angucken.

00:14:47: Ja schön!

00:14:48: Da

00:14:48: bin ich wirklich im Studiengang gelangt, der hatte einen krassen NC, also ich glaube, eins, eins zwei oder so wirklich ultra Zum ersten Mal in meinem Leben der Dümste im Raum, so richtig.

00:14:57: Was hast

00:14:58: du denn so ein Abi gehabt?

00:14:59: Auch so!

00:15:00: Es hat gereicht für diesen NC.

00:15:01: Ja, war ehrlich super

00:15:03: ja.

00:15:05: Ich war aber der Dimmste im Raum.

00:15:06: Mir kam es wirklich so vorne im Moment und da war auch wieder so'n Grenzenverschieben... Da war mir zum erst mal so richtig klar... Du hast eigentlich bisher mit dem Intellekt und dieser gar kein Thema gehabt und plötzlich bist du in einem Raum wo du mit Abstand ... derjenige, bis er sich am meisten anstrengen muss um zu.

00:15:20: kam mir das vor.

00:15:21: Ich weiß gar nicht ob es so war.

00:15:21: vielleicht ging's den anderen auch so aber... ... dem ist besser versteckt.

00:15:24: aber mir kam es so vor und dann bin ich aus der Studienstiftung geflogen.

00:15:27: Also ich hatte dort einen Stipendium von der Studienstiftung.

00:15:29: Das war super cool!

00:15:31: Aber aufgrund meiner Noten bin ich dann im Grundstudium aus der Studiestiftung flogen.

00:15:34: Und das war für jemanden der grundsätzlich irgendwie... Klarheit hatte, wenn du dich anstrengst und wenn du dein Intellekt an den Tisch springst, dann wird es schon funktionieren.

00:15:43: War schon eine harte Erkenntnis.

00:15:44: also das war schon so auf die Fresse gefallen.

00:15:46: ich sag das mal so.

00:15:47: Im Podcast darf man das ja.

00:15:50: Ja aber genau richtig absolut!

00:15:52: Das muss man natürlich... Was mich das aber angefangen hat zu lernen und deswegen auch Stanbosch nicht irgendwie in die USA zum Beispiel zu gehen gesagt okay was sind jetzt wirklich deine Leidenschaften?

00:16:02: Also wo sind jetzt die Dinge die du gerne vertiefen möchtest?

00:16:04: Und Stelmos war zum Beispiel so ein Thema, da hatten wir gar keine richtige Kooperation als Uni.

00:16:08: Das heißt ich habe dann die Kooperation weitergetragen und auch wirklich aufgemacht... ...dass man die Studiengebühren gewaved bekommt usw.

00:16:16: Ich will dahin, das hat mich irgendwie fasziniert nach Südafrika zu gehen.

00:16:19: Habt es denn auch verbunden mit dem Studium?

00:16:20: Und noch arbeiten dort vor Ort in Weingütern?

00:16:23: So hat übrigens meine Genussreise angefangen!

00:16:24: Wir sind ja beim Hinterdecolissen der Menschen schauen und dort hab' ich zum ersten Mal richtig mit Wein, mit Terroir, Essen, ganzen anderen Zugang noch bekommen.

00:16:32: Wir hatten immer gutes Essen zu Hause.

00:16:35: Der hat auch viel gekocht in Restaurants als Hobby noch nebenhergekocht und war Lehrern.

00:16:40: Hat aber nebenher dann so Sachen gemacht, Kochkurs gegeben usw.

00:16:44: Und dort in Südafrika ist mit zum ersten Mal der Stern aufgegangen sein Mensch.

00:16:48: Das macht mir ja total große Freude, also neben der BWL und der Logik diese Ästhetik und den Genuss irgendwie mitzubringen.

00:16:54: Ich glaube in Südafrika bin ich zum Genuss-Mensch geworden.

00:16:57: Toll!

00:16:58: Also mir kommt jetzt schon die Analogie.

00:17:02: Steve Jobs, der ja in seinem wichtigen Vorträgen, er so gehalten hat häufig von Connecting the Dots gesprochen hat oder in seinem Fall war das das Studium im Reed College, wo er auch eigentlich gescheitert ... Du bist ja nicht gescheitert.

00:17:17: Aber du warst deinen Ansprüchen genügend was so in Tübingen nicht so wie du wolltest.

00:17:20: und er war da richtig gescheittert, wollte nicht mehr weiterstudieren und hat dann eher sich gefragt, was möchte ich eigentlich wirklich?

00:17:27: Und hat angefangen, eine Calligraphie zu studieren!

00:17:29: Und hat dann das Thema Ästhetik von Schriften kennengelernt, was ihn später bei der Erfindung des Mac beflügelt hat.

00:17:38: Warum muss Computer eigentlich grün auf schwarz Schlimm aussehen sein, warum kann das nicht so beautiful design sein?

00:17:45: Wenn wir uns ein bisschen vorspulen die Kassette sozusagen.

00:17:47: Ich glaube dass es sinnbildlich im Grunde für die Dinge das würde ich auch jedem der das kann irgendwie empfehlen rauszugehen und auch die anderen Perspektiven wirklich einzunehmen.

00:17:57: weil wenn mir später noch auf Innovationen

00:17:59: zu springen kommen

00:18:00: Und da habe ich das vor allem wie das gesehen was nicht funktioniert ums ehrlich zu sagen Aber dort wo's funktioniert hat war es immer an Schnittstellen.

00:18:07: Es war selten ... in dem eigentlich singulären Bereich, sondern meistens passiert Innovationen an der Schnittstelle.

00:18:13: Wenn sich zum Beispiel Technik und Design umarmen oder wenn die BWL mal mit den Menschen wirklich in Berührung kommt... ...oder wenn und und also wenn wir nicht einzelne Menschen in einzelnen Dimensionen anschauen,... ...sondern die Schnittstellen versuchen zu feiern weil da passiert was.

00:18:30: Da ist man bei Reibo, die Füttern auch zum Zündfunken aber da passiert Innovation.

00:18:34: Passiert ganz selten nicht in einer einzelne Branche in einem einzelnen Metier oder einen einzelnen Disziplin.

00:18:40: Und ich glaube, das hat dort auch angefangen.

00:18:42: also...

00:18:42: Spannend!

00:18:44: Lass uns gerne mal auf die berufliche Reise an den Anfang gehen wie du reingekommen bist was so die ersten Themen waren und wie du dann auch das was du im Kopf hattest eben in Innovationsprojekten mit Menschen und unterschiedlichen Blickweisen Dinge zu entwickeln.

00:19:01: Wie können wir es vorstellen?

00:19:02: Du hast ein zwei Beispiele was du da erlebt hast.

00:19:07: Ja, ganz viele.

00:19:08: Ich habe tatsächlich lustigerweise die Reise bei Tata, hast du sie angesprochen, ein großer internationaler Konzern angefangen als im Studium schon.

00:19:18: Ich hab dort einen Werkstudenten gemacht ich wollte eigentlich Pizza austragen oder irgendwie im Café arbeiten und dann bin ich aber meinem damaligen Mentor und Geschiffsführer Denils höchster begegnet.

00:19:27: der ist heute an der HDM tätig in Stuttgart.

00:19:31: Die hat einfach, die große Glaube gehabt an Menschen zu glauben und hat einfach an mich geglaubt.

00:19:36: mit neunzehn.

00:19:37: Und so wenn ich das mal zurückdenke, mit einundzwanzig stand ich in Vorlesungszählen und habe unterrichtet weil Tata hatte damals Simulationen, so Business Simulations, die sie angewendet haben bei der Praxis also bei Corporates und dann eben auch in der Führungskräfte und dann auch bei Studenten.

00:19:56: Dann hab' ich mit ein und zwanzig plötzlich Vorlesungen gehalten Hab das seither auch gemacht.

00:19:59: Also macht die letzten zwanzig Jahre Vorlesungen immer wieder, weil es ist ein große, sehr rewarding und wirklich was mir sehr viel Freude bereitet auch.

00:20:07: Und wenn ich überlege dass das alles dort angefangen hat, weil ein Mensch an mich geglaubt hat, wirst du nachher sehen warum ich gerne mit Menschen mich umgebe, an die ich glauben darf oder die ja nicht glauben?

00:20:17: Wenn du das schaffst in Menschen etwas zu sehen, was sie selber noch nicht in sich sehen.

00:20:22: Es ist eine unglaubliche, tolle Sache und ich habe einfach ... Nils war ein Beispiel.

00:20:25: Mein Dad und meine Eltern waren sicherlich andere.

00:20:27: Ich hatte doch einen Torwart-Trainer in meiner Jugend der das so gesagt hat.

00:20:30: Fußball-Torwart?

00:20:31: Ja

00:20:32: genau bei Heidenheim.

00:20:33: Der Bernd Weng, wenn er zuhört, ist immer noch Torwarttrainer.

00:20:35: Da sind wir jetzt in der ersten Liga.

00:20:37: gerade stehen nicht so gut da aber...

00:20:38: Wie wert hast du es dargebracht kleinerseits?

00:20:40: Wenn du mit Sport ansprichst bin ich sofort abgelenkt.

00:20:43: ja!

00:20:44: Ist ja auch so ein Teil der Reise weil ich hab's.

00:20:48: Also ich habe in den Jugendmannschaften gespielt und dann auch bis immer Markus Sorg, der heutige Co-Trainer da mal ganz kurz ein, zwei Spiele unter ihm gemacht.

00:20:58: Dann in der ersten Mannschaft aber interessanterweise an dem Sprung von der Jugend zu den Profis.

00:21:03: Er hat mir mein Torwartrainer irgendwann mich beiseite genommen.

00:21:05: Der Bernd hat gesagt, Dominik, ihr habt es sehr spät angefangen.

00:21:08: Wo ist das?

00:21:08: Ich bin fünfzehn erst also vier, fünf Jahre nur aktiv gespielt.

00:21:11: Und er hat irgendwann zu mir gesagt du hast echt einen guten Schweinehund.

00:21:14: Du bist so fleißig!

00:21:15: Du bist auch echt talentiert Aber für mehr als jetzt reicht es wahrscheinlich nicht und du bist nicht so dumm, also macht doch was anderes vielleicht.

00:21:22: Und wir hatten mir das gesagt

00:21:23: und es tut richtig weh!

00:21:25: Wenn du

00:21:25: so siebzehn, achtzehn bist, bist du auch in der Karriere...

00:21:27: Das ist davon geträumt.

00:21:28: Du hast es zumindest

00:21:30: nicht ganz unerscheinlicher Achtung, dass sowas passieren könnte.

00:21:32: Du bist beim guten Club, du hast da irgendwie dann so bis da spielst dann jetzt dann auch an der ersten Mannschaft und so.

00:21:37: und dann ist mir aber aufgefallen Ja, Mensch, der hatte recht.

00:21:40: Und ich bin ihm bis heute dankbar.

00:21:41: Ich habe ihn neulich mal wieder auf den Glas Rotwein getroffen und habe ihn darüber gesprochen und philosophiert und bin ihm sehr, sehr dankbar!

00:21:46: Genau also Fußball im Heidenheim aber mein Name steht jetzt nicht in den Geschichtsbüchern.

00:21:52: Ja, aber es gibt Leute die im Fußballclub nicht in Geschichts bücheren standen, die da ein ganz erstaunlich Karriere gemacht haben wie z.B.

00:21:59: Bobby D. Kaiser, der glaube ich ist auf einen Bundesliga-Spiel gebracht hat beim FC Bayern ... als dritter, vierter Torwart und mit Deedon.

00:22:07: eine fantastische Marke.

00:22:08: Also deswegen alles gut.

00:22:11: Lass uns genau einfach da nochmal reingehen.

00:22:13: erstmal die... Ich habe jetzt verstanden wie früh diese Begegnung mit diesen Menschen der einen Feld eröffnet hat was man auf normalem konservativen Weg nicht hinbekommt.

00:22:23: ich finde diesen können wir ruhig noch mal festhalten.

00:22:26: Diese Bedeutung die ein Gespräch, eine Begegenung einem Mensch der an einen glaubt haben kann.

00:22:31: Ich hab das in diesem Podcast schon häufiger von Menschen gehört.

00:22:35: Und einer, der das wirklich auf ein Gespräch reduzieren konnte war Ali Madocsi, der eine Flüchtlingsgeschichte hat und der gesagt hat ich manchmal eben reicht dies eine Gespräch um einen Menschen auf den richtigen Weg zu bringen.

00:22:49: er hat das zu seinem Geschäfts-Zweck oder zu einem Lebenszweck gemacht redet mit Menschen in Gefängnissen mit jungen Menschen macht Programme und versucht genau das eben hinzukriegen.

00:22:59: ganz toll dass du so im Moment auch hattest Wenn du heute über das Thema Innovation nachdenkst und dir anguckst, was da in den letzten Jahren, in denen du da in diesem Feld gearbeitet hast, was sich geändert hat.

00:23:12: Wir sind ja ein New Work-Podcast der sehr genauer Hingucfi.

00:23:16: Was hat sich beim Thema Arbeit geändert?

00:23:17: Was muss ich ändern?

00:23:18: Was wird sich ändern?

00:23:19: Nimm uns mal auf diese Innovationsreise mit!

00:23:22: Was glaubst du bleibt bei dem Thema und was sieht gerade Veränderung?

00:23:28: Wird weitere Veränderungen

00:23:29: sehen?!

00:23:31: Ich glaube, die Sache, die immer mehr ins Bewusstsein rückt ist das Innovation recht wenig mit dem Ideen-Tum zu tun hat.

00:23:38: Also es geht nicht um den glühbirnen Moment.

00:23:41: ich habe zum Beispiel so ein Buch, so ähnlich wie jetzt hier vor uns liegt.

00:23:44: da schreibe ich meine Ideen rein.

00:23:46: also wenn ich eine neue Idee habe oder mir irgendwas kommt dann schreib ich's auf.

00:23:49: und wenn ich es dann bis Ende der Woche nicht umgesetzt habe oder irgendwie einen Schritt weitergebracht habe Dann nehme mich das und schmeißes als Grill am Zünder in den Kamin.

00:23:57: Warum sage ich das so auch mit diesem Bild?

00:23:59: Weil Ideas are cheap.

00:24:02: Und der echte Wert von Ideen kommt dann nachher in die Umsetzung, also im Machen.

00:24:07: Nicht darüber reden und nicht im Post-its kleben.

00:24:09: Das

00:24:09: gehört

00:24:11: alles dazu.

00:24:11: aber am Schluss musst du es machen.

00:24:13: Die Dinge fallen dann nicht vom Himmel sondern sie müssen dann von Unternehmern kommen.

00:24:16: davon unternehmen und nicht von unterlassen müssen dann auch gemacht werden.

00:24:20: Ich glaube das ist das große auch unternehmerische Corporate Missverständnis von Innovation.

00:24:24: Das häufig Innovation mit Technologie oder dem Glühbirnenmoment gleichgesetzt wird.

00:24:31: Aber am Schluss geht es ja um die Menschen und die Innovation, die dann umgesetzt werden auch wirklich bei den anderen Menschen wieder ankommen.

00:24:38: Und der zweite große Trend, glaube ich, den man sieht ist... Ich habe einen guten Bekannten, der sehr viel mit Google zu tun hat.

00:24:47: Sie sind AI-Direktor bei Google und Christian.

00:24:50: Und Christian hat mir noch nicht mal so ein bisschen versichert.

00:24:53: Google macht zum Beispiel so Moonshot-Projekte.

00:24:57: Das ist so die bisherige Spanne von Mundshot-Projekten.

00:25:00: Und wenn man ihn zuhört, dann sind sie nicht mehr zehn Jahre sondern weil man immer davon ausgeht nach zehn Jahren weiß man ja nicht wie es dann ist.

00:25:07: also so ein Long Shot nur so einen Mundshot.

00:25:09: Das ist mittlerweile zwei

00:25:10: Jahre.

00:25:11: Also wenn man heute bei Google oder anderen Tech Unternehmen schaut wann wissen wir nicht mehr wie die Welt vermutlich aussieht in ganz großen Teilen?

00:25:19: Dann sind das zwei Jahre.

00:25:20: und

00:25:21: das zeigt diesen radikalen Geschwindigkeitszuwachs den wir kriegen bei Innovation.

00:25:26: Jetzt sehen wir durch die KI, also die künstliche Intelligenz.

00:25:29: Durch Cloud Code, durch all diese Themen, die wir gerade ja benutzen und auch unsere, wie jetzt zuhören wahrscheinlich auch selbst schon in Berührung kommen mit sieht man das immer mehr, immer schneller möglich wird.

00:25:38: Software wird viel austauschbarer.

00:25:41: Wir sehen der radikal schnelle Wandel im Moment Und es interessante ist aber dass der Mensch und dessen Bedürfnisse sich überhaupt nicht so schnell wandeln.

00:25:49: Also wir haben nicht so schnelle Wandelebedürfnissen Aber die Zugänge zu diesem Bedürfen sind die Lösungsmöglichkeiten ändern sich Aber der Mensch an sich hat dieselben Bedürfnisse.

00:25:57: Und jetzt wird es ganz spannend für Unternehmer und Unternehmen, Innovationen nicht mit hektischem JetGPT oder Claude zu verbinden sondern so ähnlich wie du das hier mit dem New Work Journal auch eigentlich zelebriest zu sagen was ist denn jetzt der Fokus?

00:26:11: Was ist die Intention?

00:26:13: Was kann ich wirklich innovieren?

00:26:15: Es möge da jetzt neue technologische Zugänge geben.

00:26:17: Es mögen da auch neue Bedürfenes gegeben aber die verändern sich nicht so schnell.

00:26:23: Am besten ist es, wenn wir da nicht in Hektik verfallen oder in Panik sondern in Klarheit und den Fokus.

00:26:28: Und insbesondere zu überlegen ich habe dann sehr menschensensiertes Bild was ist denn eigentlich der Zweck der Innovation?

00:26:34: Was

00:26:35: ist denn wirklich gelöst?

00:26:36: Und

00:26:36: lösen wir jetzt besser anders gibt es einen Grund diese Problemlösung die ja häufig schon da ist.

00:26:43: Anders als neu zu machen finde ich super spannend den Zugang und ich denke auch dass ich das genauso beobachte Die Mundschrottphilosophie von Google, die ja mit Ten X. Das muss irgendwie nicht zehn Prozent verbessern sondern zehnmal besser... ...muss für eine Milliarde Menschen eine Relevanz haben.

00:27:00: Wir haben sehr große Vorgaben da und schon auch erstaunlich auf was sie daraus dann geholt haben aber auch was für Flops dann natürlich rauskommen.

00:27:09: also das ist das Spannende dass wir natürlich werden innoviert.

00:27:14: Du hast es vorhin selber gesagt du hast mehr schlechte Geschäftsmodelle gesehen und was ich noch daran mitentwickelt als sein Guten, weil es eben so ist.

00:27:21: Du kannst nur richtig gute Dinge machen wenn du auch Shot produzierst und aus dem Shot lernst.

00:27:26: Und das Wichtige ist jetzt glaube ich sind zwei Dinge.

00:27:28: Das eine ist... Es gibt ja dieses Failfast-Learnfast Prinzip, was sich grundsätzlich unterstütze aber kein Mensch steht hier auch um zu fehlen.

00:27:35: also die Intention der Innovation oder des Vorgehen sollte ja nicht der Fehler sein sondern sollte das so gut wie möglich zu machen sein.

00:27:42: Wenn wir jetzt aber höre Risiken, also sprich Unsicherheiten uns eingehen.

00:27:46: Also wenn Innovation der Unsicherheit begegnet wo sie meistens sehr stattfindet dann ist die Wahrscheinlichkeit dass es auch nicht sofort so klappt recht

00:27:54: hoch und das ist auch

00:27:56: eine ganz spannende Überlegung.

00:27:58: in anderen Kulturkreisen wird ja komplett anders gehandhabt.

00:28:02: Wenn man mal sagt Innovationsmanagement und Management von Neuem ist eigentlich das Reduzieren von Unsicherhalten.

00:28:08: wir versuchen etwas was grundsätzlich Unsicherstheologien menschliche Bedürfnisse neu zu ergründen, zu bestätigen oder zu bauen was in diesem Feld dann ist es erst nur in Unsicherheit verbunden.

00:28:18: Das heißt das Scheitern müsste eigentlich oder dass nicht klappen müsste eigentlich Teil der Rechnung sein.

00:28:23: Ja sind wir's aber gewöhnt und da so ist unser Bildungssystem aufgebaut.

00:28:26: auch unsere Corporate Systeme sind so aufgebaut Dass dieses nicht direkt zum Ziel zu kommen.

00:28:31: ja Da sind wir heute in Deutschland ein sehr starken immer noch einer sehr stark ich nenne es immer know it all Kultur.

00:28:36: also Wir wollen dass Menschen alles wissen.

00:28:39: dafür werden sie ja bezahlt.

00:28:40: Dafür haben sie einen Titel, Senior Vice-President of Know It All.

00:28:44: Aber eigentlich sollten wir ganz stark in den lernenden Modus kommen und sagen learn it all oder try it all ja?

00:28:52: Also wie kriege ich eine Organisation gebaut die auch maximal auf schnelles Lernen und dann Resilienz im Lernen ausgebildet ist und nicht auf okay wenn man scheitert?

00:29:02: jetzt einer Schul.

00:29:03: Und das merke ich sehr stark dass uns da asiatische aber auch amerikanisch Unternehmen Lichtjahre voraus sind, in der Kultur.

00:29:12: Was braucht es eigentlich um Innovation zu bauen?

00:29:13: Es braucht nämlich nicht nur Kapital oder gute Köpfe und es braucht dieses Neudeutsch Mindset oder Mindstate

00:29:20: genau

00:29:21: eben sich mit Unsicherheit zu beschäftigen.

00:29:23: und Unsicherkeit gerade wenn ich an meine Schulzeit meine Studienzeit zurückdenke war unsicherheit ganz ganz häufig oder auch das.

00:29:28: der Begriff Risiko ist häufig verbunden mit Downworld.

00:29:32: also es geht nach unten Risiko dass es schlecht wird.

00:29:34: Aber Risiko heißt im Kern, unterrichte Risikomanagement, nur Abweichung vom erwarteten Zielzustand.

00:29:41: Das kann auch noch

00:29:41: oben abweichen!

00:29:43: Und das ist

00:29:43: ja das Interessante, dass es deswegen risk capital oder venture risk capital gibt, dass Menschen eben auch bereit sind, das Risiko nach oben einzugehen und ich glaube – und das ist vielleicht auch meine persönliche Prägung, mein Wunsch, da die Chance kriegen öfter mal zu überlegen Ja, wie könntest du dann richtig cool werden?

00:30:02: Nicht nur was könnte nicht klappen.

00:30:04: Die Frage können wir sehr gerne beantworten müssen wir auch.

00:30:06: jeder Ingenieur und jeder Betriebswirt sollte sich die Frage stellen Was kann denn nicht klappt?

00:30:09: das ist ein klassisches Risikovermeidung.

00:30:11: aber ich würde mich sehr gerne wieder in Räumen finden mit Menschen die fragen hey jetzt mal ganz kurz wenn es klappt Wie wird das denn, wie sieht denn dann die Welt aus?

00:30:21: Und wenn ich das merke, wie ich es ausspreche, dann kriegst du schon

00:30:24: jetzt auch.

00:30:24: Deswegen

00:30:25: so und in solchen Räumen möchte ich gerne sein mit solchen Menschen gerne arbeiten und Du bist ja auch noch einer.

00:30:29: deswegen ist das total schön hier zu sein.

00:30:31: also Ich habe meine prägensten Erinnerungen fürs Thema Innovation waren wahrscheinlich meine Zeit bei Audi als CMO wo ich ja als Quereinsteiger mit siebenund dreißig in ein Unternehmen gekommen bin.

00:30:45: was glaube gewisse Primetime, da hatte er im Jahr zwei Tausend zwei.

00:30:49: Ich glaube auch ganz fest an die Marke, die ja in der Presse zumindest auch gerade nicht nur die besten Nachrichten produziert.

00:30:56: jetzt gerade wieder wird geschrieben, weil doch nicht alles ist schlecht und habe dort eben gesehen was die Rolle eines CMOs in so einem Innovationsprozess ist?

00:31:07: Was die Rolle der anderen Dinge ist dass ein Produkt wie neues Auto eben mehrere Tausende also zu dem Zeitpunkt mehr tausenden Menschen mit völlig konflikteren KPIs daran gehen.

00:31:18: Ein Designer möchte maximale Freiheit, ein Marketing-Mensch möchte maximal viele Bedürfnisse erfüllen, möchte die Marke sehen der Sales Typ möchte möglichst viele Optionen haben zu möglichst günstigen Kosten und so weiter.

00:31:31: alles läuft gegeneinander Und ich muss dort es schaffen dass Menschen irgendwie in einem damals war das ja diese sieben Jahre Innovationsfenster unterbrochen immer von einer sogenannten Modellpflege etwas machen.

00:31:43: Das hat mich sehr geprägt.

00:31:45: für mich ... jungen Jahren zumindest was verantworten, bei einem mit ... ... sieben und drei bis neun und dreißig.

00:31:49: Und dann war es sicherlich die Phase... ...die ersten zwei Jahre High Rocks zu sehen.

00:31:56: wie geht das eigentlich eine völlig ... ... crazy Idee im Anfang keiner verstanden hat außer die.

00:32:02: dies betrifft nämlich die potenziellen Kunden, die haben sofort verstanden ... ...zu entwickeln.

00:32:06: also von da habe ich der Erfahrung und ich hab mich dann auf der ... theoretischen Seite mit Konzepten auseinandergesetzt.

00:32:12: Ich will zwei gerne mal nennen und da vielleicht kommen wir da dann ein bisschen ins Machen, also eins was mich sehr geflasht hat einen ganz einfacher Ansatz war bei Google.

00:32:21: dort habe ich Alberto Savoia kennengelernt der das Preto Typing genannt hat wie eigentlich so

00:32:29: schnell ...

00:32:29: ... der Prototypen, also der Protos- und Formprototünen.

00:32:33: und da hat er zwei Beispiele nämlich unfassbar cool fand.

00:32:37: einmal das Thema Was war eigentlich der Pre-Total für Spracheingabe beim Computer?

00:32:44: Weißt du, wie der war?

00:32:45: Wie erzähl ich.

00:32:46: Das ist im... Ich glaube es waren in den Siebzigerjahrens letzten Jahrhunderts, da haben die schon darüber nachgedacht, wie wäre das eigentlich wenn man ein Spracheingabe machen könnte.

00:32:54: und dann haben die so überlegt was könntest du ein Prototyp kosten und behandeln?

00:32:57: irgendwie bei Milliarden-Summen und sind total absurd und auch sehr offene, ob man's hin kriegt.

00:33:02: Und dann haben sie gesagt okay um rauszukriegen, ob das noch eine Relevanz hat, machen wir etwas anderes.

00:33:07: Machen Faken so ein Computer mit einem Mikrofon und dem Bildschirm.

00:33:12: Und setzen Leute davor, die dort reinsprechen... ...und im Nebenraum sitzt die schnellste Sekretärin der USA, die es dann quasi reinhaut in die Tasten.

00:33:21: Und da gucken wir mal was das mit den Leuten macht?

00:33:22: Das hat die Leute wohl interessiert!

00:33:24: Und so ist die Tastatur dann das Medium geworden.

00:33:27: Was fand ich ein krasses Beispiel?

00:33:29: Ein zweiter Beispiel war die Firma, die den Palmen... Die Eltern unter uns ändern sich nach.

00:33:34: Palmen war so'n kleiner Planer von der Form schon vergleicher im iPhone, aber nicht auf Smartphone oder wirklich so.

00:33:43: Plan und so weiter.

00:33:45: Der Finde hatte einen Flop, hat ein Gerät gemacht was viel zu groß war, also ähnlich wie der Newton auch zu groß ist und hat sich dann überlegt, was wäre eigentlich eine Größe die cool wäre?

00:33:55: Eine Größe, die cool wär irgendwie so... Damals haben die Männer noch auf ihren halbärmigen Oberhemden Taschen gehabt und dann könnte man das da oben reinstecken können.

00:34:05: Das hat er gemacht, aus Balsachholz ausgesicht ein Design draufgemacht und ich nehme es immer raus wenn ich das Gefühl hätte ich könnte was machen, was reinschreiben in Notizen, Termin gucken und guck mal was das mit mir macht wie cool das wäre wenn ich dass dann könnte.

00:34:21: Man hat das mehrere Wochen gemacht wurde immer angesprochen von Leuten hat dann gemerkt jeder der das sieht sagt das will ich haben so und das fand ich zwei so schöne Beispiele.

00:34:31: Na, und hat es mit uns geübt?

00:34:32: Hat er gesagt okay wir üben jetzt mal was könnte der Preto-Type sein für Max Spaghetti bei McDonalds.

00:34:38: Und da kann man als beste Lösung raus.

00:34:39: Denken wir mal was würde das für dich, was wäre ein Preto Type für Max spaghetti?

00:34:45: Eigentlich

00:34:46: musst du es auf die Anzeigetage schreiben und gucken, wer's bestellt.

00:34:50: Genau das war's!

00:34:52: Also maximal schlank?

00:34:53: Ja.

00:34:54: Aber

00:34:54: maximaler Effekt des Lernens weil wenn sie jemand schon bestellen will hast du die Intention abgefragt.

00:34:58: Das ist mal bei dem Team

00:35:00: ein

00:35:01: Prototyp, Rapid Prototyping bleiben.

00:35:03: Wie weit hat dich das begleitet in deiner Tätigkeit?

00:35:06: Dauerhaft also von Tag eins an.

00:35:09: Ich komme sofort drauf, ich glaube noch ein Ding mehr mitgeben.

00:35:14: Das war perfekt!

00:35:15: Weil es ist genau das Segway also der Zugang dazu.

00:35:20: Ich habe festgestellt mit den über hundert Unternehmen und tausend von Menschen egal in welcher Branche.

00:35:27: Bevor man anfängt zu pretotypen und zu lernen was Menschen wirklich wollen fehlt im häufigen Fall und ich weiß nicht ob bei deinem vorherigen Arbeitgeber auch der Fall ist, fehlt ein inspirierendes wirklich die Menschen mitnehmen des Zukunftsbildes.

00:35:42: Das sage ich jetzt so ganz fluffig, aber was ich meine ist ein klares Bild ob in zwei oder fünf Jahren das einmal dahingestellt.

00:35:49: wie sieht denn unsere Marke und unser Unternehmen in der Zukunft aus?

00:35:52: Wer sind wir für diese Menschen?

00:35:54: Welche

00:35:54: Rolle spielen wir?

00:35:55: Welcher

00:35:55: Rolle spielen im Leben den Menschen?

00:35:57: Und dann kann man natürlich die Technologie-Innuktion dazu nehmen und sagen wenn die Technologien entwickeln sie Richtung Aber am Schluss muss trotzdem und deswegen bin ich ein großer Freund von auch markenzentrierten Unternehmen muss am Schluss die Klarheit entstehen für die Innen- und Außen, wer sind wir in Zukunft?

00:36:12: Nicht nur heute für die Menschen.

00:36:14: Und jetzt wird es dann recht einfach, dass wenn jemand eine Idee bringt oder ein Preto type oder noch weiter bis zur fast schon vorstellenden Geschäftsmodelle müsste man sich doch einfach nur fragen... Einfach nur sind jetzt die... Wie müsste man streichen aus dem Protokoll?

00:36:28: Man müsste sich doch fragen, passt diese Idee dieser Prototyp, diese Gedanke die vielleicht schon dieses erste Geschäftsmodell, dieser Zugauf führt uns das näher an diese Zukunftsbild?

00:36:43: Fokussiert mit Intention und der Zukunft oder hilft es uns nicht ist zu bauen.

00:36:46: Und dann müsste die Entscheidung normalerweise in einem Board oder auch in einer Innovationsabteilung glissglasklar sein.

00:36:53: Und häufig ist sie das nicht.

00:36:55: Häufig ist sie lange nicht.

00:36:56: Dann verkürzt werden Entscheidungswege lang.

00:36:58: Dann gibt's Gremien.

00:37:00: Da wird diskutiert.

00:37:00: Dann werden Punkte verteilt.

00:37:01: Dann wird Budgetdiskussion angefangen.

00:37:03: Das sind alle Schatten-Diskussionen Für die einzige Diskussion, die man führen müsste.

00:37:07: Was ist das Zukunftsbild?

00:37:08: Und wenn das klar ist... klar ist klar und es dauert!

00:37:12: Das knetet man, dass das kontrovers, das dauert.

00:37:14: aber wenn das da ist dann mache ich Montag morgens die eine E-Mail auf und nicht die andere.

00:37:18: um's mal ganz konkret zu sagen Ich mache nicht die eine vor der anderen auf weil ich weiß Die wird mich und des Unternehmens dazu führen dahinzukommen und die Anderen nicht.

00:37:27: Deswegen mache ich die auf.

00:37:28: Also, auf der kleinsten Nenner der Priorisierung finden dann bei Mitarbeitenden oder bei Kolleginnen und Kollegen, bei Teams, bei Gruppen, bei ganzen Märkten findet dann Klarheit statt.

00:37:38: Und das glaube ich ist der ganz große Missingling den wir häufig übersehen – und das aus meiner Sicht ist keine Aufgabe einer Strategieberatung, die kann helfen, sondern es ist Aufgabe des Vorstands oder der Gründer oder Unternehmern.

00:37:49: Und deswegen sieht man dass Unternehmen, die unternehmergeführt sind also im Kern noch Unternehmer an der Spitze haben Familienunternehmen

00:37:54: usw.,

00:37:56: häufig Stubborn sind, aber radikal klar sind.

00:38:00: Und diese Klarheit bei allem was drum herum technisch passiert mit KI und Co führt am Ende häufig dazu nicht immer, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu dass effiziente Proorganisationen entstehen und Menschen auch wirklich in Innovation dann auch Klarheit finden.

00:38:14: Man merkt immer am Ergebnis dessen wenn es nicht funktioniert.

00:38:17: ich habe das einfach so oft gesehen dachte mir die ganze Zeit warum wird hier nicht entschieden?

00:38:22: Haben die kein Budget?

00:38:23: Sind die irgendwie, haben die eine komische Unternehmenskultur.

00:38:25: Mögen sie sich nicht?

00:38:26: Nein es war immer... Ich weiß nicht so richtig ob ich jetzt mein Koffer für hinten halten muss weil ich ja gar nicht weiß ob das uns dahin bringt.

00:38:34: und wenn man diese Klarheit erzeugt und das ist alle die Zuhören, dass ist Vorstands- und Management auf und Topführungsaufgabe Das ist die Aufgabe.

00:38:42: Clarity und Energy dann um das umzusetzen

00:38:44: und

00:38:45: diese zwei Begriffe bringen ich immer ganz gerne, wenn ihr keine Klarheit und keine gute Energie habt dazu ... dann wird es nicht funktionieren, weil das wird dann diffus werden.

00:38:52: Und Diffusionen gerade in Zeiten wo hektik und viel passiert... Das lähnt die Organisation!

00:38:58: Ich hab's wirklich auf der Pieke kennengelernt dass Teams keine Entscheidungen bekommen haben und auch in Innovationen nicht vorangekommen sind.

00:39:05: Auch gute Ideen einfach nicht weitergeführt worden sind.

00:39:07: und meine Frage war jedes Mal warum?

00:39:09: Bis zwölf Jahre lang gemacht, in hunderttausende von Projekten?

00:39:13: irgendwann mal kam es mal wie so Klick Das liegt gar nicht an denen, das liegt nicht an der Idee, es liegt nicht am Budget, es ist nicht am Markt.

00:39:19: Es liegt auch nicht an die Innovationskraft!

00:39:20: Es liegt daran dass keiner oben die absolute Präzision und Gleit hat... ...dass das zum erfolgten Film erweitert oder nicht?

00:39:27: Und dann schwebt diese Sache.

00:39:28: Ja krass.

00:39:30: Ich würde gerne mit dir nochmal auf das Thema Prozess gucken.

00:39:34: Es gibt ja unterschiedliche Herangehensweisen an Innovationen.

00:39:40: in den letzten zehn, fünfzehn Jahren ist für mich so das was Die meiste Sichtbarkeit hatte Design-Thinking, solche Methoden oder Sprint von Google.

00:39:50: Wie man in fünf Tagen gibt es ein Buch, dann springt man in nur fünf Tagen neue Ideentestete Probleme löst was mich sehr angesprochen hat die Methode und auch die Anweise wie die angewendet wird.

00:40:01: Was ist bei dir beim Thema Prozess so?

00:40:03: Dein Learning aus so vielen Nervationsprojekten.

00:40:07: Ich durfte mit großartigen Kollegen dann in meiner Folgerolle bei Orange Hills eine kleine Boutique Beratung in München recht viele solche Projekte gestalten, noch viele Innovationssysteme und Prozesse für Corporates und Mittelstand aufbauen.

00:40:19: Und das Interessante ist ich bin nicht mehr dogmatisch sondern ich habe so drei Grundprinzipien die glaube ich, die ich jetzt mitgeben würde.

00:40:29: Das erste Grundprincipt wäre eben dieses Zielbild.

00:40:32: also welchen Zweck, welche Intention und welches Ziel verfolgen wir mit der Innovation?

00:40:38: Das wäre das erste Bild.

00:40:39: Das muss wirklich klar sein und bevorher würde ich auch gar nicht mehr anfangen weil sonst wird es diffus und wird in irgendeiner Form abschweifen von dem was wir eigentlich wollen.

00:40:49: Das zweite Thema ist hohe Iterations- und Entscheidungsgeschwindigkeit.

00:40:53: Also Innovation entsteht und das kann dann ein Design Thinking Prozess sein usw.. Okay, da gibt es verschiedenste Ansätze.

00:41:01: Ich habe viele Gute gesehen und wir haben das bei Nunk auch so gebaut.

00:41:04: aber hohe Iterationsgeschwindigkeit und zwar von Antwanger also nicht lange Rumfaseln sondern machen mit den Händen denken sagt er bei Leuchttürm auch.

00:41:14: Also Denken mit den händen bauen Prototypen Prätotypen Das sind alles.

00:41:19: Es ist synonyme dafür, dass wir mit den Händen anfangen etwas zu bauen und nicht nur in unsere Idee wälzen.

00:41:25: Weil wir die so toll finden sondern die Idee sehr schnell mit der Realität konfrontieren rausgehen auf die Straße gehen mit Menschen sprechen.

00:41:31: Und jetzt kommt das was da auch wichtig ist ein tolles Buch The Mom Test heißt es.

00:41:37: Das Schöne an dem Buch ist für mich Der beschreibt eigentlich Dass du eben Nicht.

00:41:41: Die Leute fragen Sonst ob sie's mögen Sondern Du musst echtes Verhalten abtesten wie dein Max Bagetti Beispiel.

00:41:47: Also Was machen Leute wirklich?

00:41:49: wenn sie könnten und nicht, was sagen sie dir, was sie tun würden.

00:41:52: Beispiel von uns viele Leute haben wir getroffen die haben gesagt ich will doch nicht mehr als eine Sorte Kaffee trinken.

00:41:57: das ist doch warum soll ich es dann machen?

00:41:58: Und bei Nunk kannst du die Kaffees ähnlich wie das in den Kapselsystemen funktioniert aber jetzt mit der ganzen Bohne zwischen zwei Shots wechseln kannst du so ein Fruchticken machen dann was Italienisch dunkel ist dann D-Cuff.

00:42:09: und wir merken und sehen dass in den Daten das Menschen bis drei bis vier mal am Tag tun Weil es möglich ist und weil's einfach ist.

00:42:16: Und Spaß macht!

00:42:17: Und Spass macht sogar, und spielerisch ist.

00:42:19: Das Interessante war aber wenn du die Menschen gefragt hast was sie wirklich wollen hätten sie gesagt stellere Pferde oder in unserem Fall hätten Sie vermutlich gesagt ja einen Kaffee.

00:42:25: Ja.

00:42:26: Wenn sie es dann aber können...

00:42:27: Die Tastatur auf dem iPhone?

00:42:29: Ja genau.

00:42:29: Wenn sich das aber können dann machen sie es auch.

00:42:31: Und das zu antizipieren ist aus meiner Sicht.

00:42:33: und jetzt kommt das dritte ist also Innovation mit Zielbild damit hohe Iterationsgeschwindigkeit und hohe Entscheidungsgeschwindigkeiten auch an den Stufen.

00:42:42: Und das Dritte ist für mich immer ganzheitlich zu denken.

00:42:45: Also wenn man sich so ein Wenn Diagramm vorstellt, dann fragt man sich bei Innovationen ja häufig in den Ebenen wildes überhaupt jemand?

00:42:53: Geht das technisch und ist es in anderen Formen irgendwie nicht nur technisch sondern auch juristisch und finanziell und so irgendwie viable?

00:43:00: also macht das denn so Sinn dass wir das so machen.

00:43:03: ich sage nochmal wildes jemand desirability auf neudeutsch oder auf englisch und Dann geht das überhaupt feasibility.

00:43:10: Und dann die dritte Ebene, die sich überschneidet ist die Frage Viability.

00:43:13: Also ist es ökonomisch und auch juristisch und so haltbar das Ganze?

00:43:16: Und wir in Europa und vor allem in Deutschland neigen sehr schnell dazu gerade den technisch geführten Unternehmen im Automobilkonzern nur uns mit der ersten Frage zu beschäftigen nämlich geht das?

00:43:26: Technical feasibility!

00:43:28: Dann machen wir technische Prototypen und Zeichnungen und investieren Stunden und Blut und Schweiß um Tränen und Millionen aber Millionen in eine technische Lösung Wobei wir ja ganz früh auch schon fragen könnten, wie du es ja auch mit dem Prototype beschreibst.

00:43:42: Ja also nicht nur geht das sondern will es überhaupt jemand?

00:43:45: Weil wenn niemand will brauche ich's auch nicht bauen!

00:43:47: Also wenn ich nicht beweisen kann dass es sich jemanden will dann kann ich mir die Liebesmühe erst zu bauen vielleicht sparen.

00:43:53: Wenn man jetzt nicht maximal in Deep Tech und zehn Jahre Out Innovation geht Sondern in Dinge die Menschen vielleicht auch in ein zwei drei fünf Jahren benutzen Dann kann man gut herausfinden ob die Menschen das brauchen.

00:44:03: also desirability.

00:44:04: Deswegen sage ich immer auch in den Vorlesungen, die ich gerne halte in Innovationsmanagement oder Entrepreneurship.

00:44:09: Tut durch den Gefallen.

00:44:10: seid nicht technikverliebt, seid nicht Technologie verliebt gerade in heutigen Zeiten sondern seid menschenverliebend.

00:44:16: und das wäre der dritte Punkt Zeit.

00:44:18: verliebt in die Menschen und seid empathisch und versucht rauszufinden, was sie wirklich bewegt.

00:44:22: Wir müssen besser verstehen, was deren Pain ist, was die brauchen in ihrem Leben als die selber schon verstehen.

00:44:27: durch tiefes Zuhören, durch Beobachten, durch erste Prototypen-Tests aber versucht herauszufinden was Menschen wollen.

00:44:34: weil im Ende ist Innovation dann für den Menschen oder den Nutzer oder wie auch immer wir den bezeichnen wollen den Anwender gemacht.

00:44:39: Und es auch egal ob Software Küchengerät oder Auto ist.

00:44:42: Es ist am Schluss für einen jene jemanden der es benutzt Und deswegen würde ich da anfangen.

00:44:47: Also Zielbild, hohe Interaktions- und Entscheidungsgeschwindigkeiten immer wieder was auf den Tisch stellen, immer wieder verproben mit der Realität konfrontiert und drittens bitte menschenzentriert nicht Technologieverliebt.

00:44:57: Super!

00:44:58: Wir machen jetzt mal den Sprung weil die Zeit rennt so wie ... du wirst es nicht glauben.

00:45:02: wir reden schon nach dreifel Stunden.

00:45:03: Danke.

00:45:03: Vor wie zehn Minuten ist das so kurzweilig.

00:45:06: Vielen Dank.

00:45:08: Wir kommen jetzt auf Nunk, die für mich eine neue Erfindung des Cafés.

00:45:12: Jetzt kommt mein Fan-Bäumoment also alle zuhören und zuhause einmal ganz kurz aushalten.

00:45:17: Ich beschreibe euch heute mal was passiert ist.

00:45:19: ich bin heute morgen zur Veranstaltung die wir hier gemeinsam gemacht haben um unser Journal vorzustellen mit Nunk als Sponsor für unseren Frühstück und für Kaffee.

00:45:29: und ich komme an und dort stehen drei dieser wundervollen Kaffeemaschinen.

00:45:33: Ich erzähle noch nicht zu viel ich will einfach nur meine erste Begegnungen erzählen.

00:45:37: Ich habe es vorher auf Fotos gesehen, fand schon toll.

00:45:39: und dann steht da eine junge Frau Nicole.

00:45:44: Ich bekomme relativ schnell raus.

00:45:46: vierfache deutsche Meisterin Kaffee-Meisterin du wirst erklären was das ist.

00:45:51: fragt mich ein paar Fragen zum wie ich gern meinen Kaffeedrinken möchte?

00:45:55: Ich oute mich erst mal als jemand der erst seit Corona Kaffeedrinkt.

00:46:03: Minuten, wahrscheinlich mal Minuten.

00:46:06: Aber sehr kurz später ein Kaffee in einer Qualität der mich umhaut.

00:46:11: Erster Punkt.

00:46:12: Zweitens ich beobachte wie sie das mit dieser Maschine macht und mein erster Eindruck da ist dann guckt mich eine Mischung aus was die Einfachheit der Bedienung angeht an der Nespresso-Maschine einem Thermomix.

00:46:26: also die Analogie für mich Thermomiks revolutioniert irgendwie Küche irgendwie Und mit dem Qualitätsanspruch der Usability und Schönheit eines iPhones.

00:46:39: Das waren meine drei Bilder, die mich ansprangen... ...und ich habe sofort gesagt okay, ich kaufe sie!

00:46:45: Ich werde dir auch kaufen.

00:46:45: das ist kein Spaß.

00:46:47: Du kamst dann später dazu und ich hab dir das sofort erzählt.

00:46:50: dieses Bild.

00:46:51: und jetzt würde ich aber gerne mal von dir hören.

00:46:53: und vielleicht fangen wir mal mit dem Elevator Pitch an.

00:46:56: also du hast diese Idee entwickelt.

00:46:57: die Geschichte möchte ich gerne ganz hören.

00:47:00: Was war der erste Elevator-Pitch, als du losgegangen bist und jemanden gefragt hast... ...um was auch immer?

00:47:09: Hilfe, Mithilfe, Ideen oder Geld.

00:47:11: Und was ist der Elevater-Patch für dieses wundervolle

00:47:14: Produkt?".

00:47:14: Den meisten Menschen da draußen trinken ja Kaffee, die jetzt zuhören.

00:47:17: Neun von zehn erwachsen den täglich.

00:47:18: Das Spannende ist aber dass es einen Riesengenuss Graven gibt zwischen dem wie's bei mir manchmal zu Hause schmeckt so Kapseln und Knöpfchen.

00:47:26: Oder dem, was ich in meinem Lieblingscafé eben in die Tasse bekomme.

00:47:28: Da steht meistens ein Barista, der ist gut ausgebildet Und viele versuchen jetzt diesen Genussgraben zu überbrücken, indem sie sich auch eine Siebträgermaschine zum Beispiel zulegen und eine Mühle.

00:47:36: Und dann fängt es aber an ein Hobby zu werden, man hat einen Bau in der Waage, zwanzig Minuten Aufheizzeit... ...und sie kriegen es dann im Zweifel doch nicht ganz so gut hin wie der Barista!

00:47:44: Genau deswegen haben wir nun gebaut um genau diesen Genußgraben zur Überbrücke nämlich Kaffee in der Qualität wie im Lieblingscafé mit einer Gelingerarantie zu Hause auch jetzt zugänglich machen oder in kleinen Büros.

00:47:57: Und die Menschen, die nun heute schon nutzen sind einfach begeistert bei.

00:48:00: sie sagen Mensch keine Aufheitszeit.

00:48:02: Ich kann jeder Zeit jeden Kaffee beliebig reinpacken und das wird immer garantiert perfekt.

00:48:08: also ich habe eine Geling garanti weil der Barista eingebaut ist?

00:48:11: Ich kann zwischen den Kaffeesorten wechseln.

00:48:13: gab es bisher nicht Weltneuheit?

00:48:14: und der Milchschamm schmeckt auch noch cremig und fantastisch und das Ganze sieht aus wie ein Designstück und nicht irgendwie aus Plastik sondern wenn du dich aus Edelstadt und Länser geschreist.

00:48:26: Das ist eben was wir sehen, was im Markt zu und nicht vorhanden ist.

00:48:31: Und das macht richtig Spaß, das zu bauen mit dem großartigen Team.

00:48:35: Fantastisch!

00:48:35: Also ich erkläre... Gib noch mal ein bisschen Kontext dazu, was ich jetzt gesehen habe.

00:48:40: ...und dann wollen wir wirklich auf die Geschichte.

00:48:42: aber ich möchte genau diesen Moment also.

00:48:45: Nikola hat mir fantastisch erklärt ihr habt im Prinzip auch einen Equivalent für die Kapsel.

00:48:50: klein ist bei euch auch ein Behälter der aber Du wirst gleich technisch erklären, ganz andere Komplexität hat.

00:48:56: Ihr habt eine Durchgängigkeit der quasi Wertschöpfung da ihr auch den Kaffee bis zur Wurzel... Ich habe von einer auf Sorte gehört das machen drei ganz tolle Frauen, die zertifiziert darunter.

00:49:10: Ihr hab ein Aufheizmoment der glaube ich, neunzig Sekunden also bis die Maschine wirklich da ist.

00:49:18: Bei Milchschäumen muss ich nicht irgendwie hoffen, dass es nicht klumpig verbrüht, doof wird und irgendwie bewegen.

00:49:25: Ich stelle den hin kann dann prozentual angeben wie die Konsistenz dieses Milchschaums passiert ist.

00:49:31: eben Und von der ersten Tasse aus läuft das daraus wie bei der geilsten barista betriebenen Siebträgermaschine und du hast das Gefühl wow!

00:49:43: Es ist wirklich das Versprechen was du gerade in diesen Japs ... jetzt gerade gefilmt, nicht mal neunzig Sekunden als LWD.

00:49:50: Genau das wird delivered, genau.

00:49:52: Erzählen Sie mal, dem muss man mit an den Anfang der Reise von der ersten Idee ... ... gerne Zeitangaben.

00:49:59: jetzt zu diesem fantastischen Produkt was hier glaube ich seit September letzten Jahr verkauft?

00:50:03: Ja ja, genau richtig.

00:50:04: Also verkaufen tut es ein bisschen vorher schon aber ausgeliefert wurde es dann nach der IFA und im September zwanzig, fünfundzwanzig.

00:50:11: Das war eine ganz schöne Reise!

00:50:13: Wo dann viele der Dinge, die wir heute auch im Podcast schon besprochen haben zusammen kamen.

00:50:15: Wir sind drei Gründer einer.

00:50:17: Der Marius ist Luft- und Raumfahrttechniker hat KIT dann und DLR in Schuttgart dann promoviert, ist zu NASA gegangen in Silicon Valley Mountain View, NASA Ames Programm und hat danach Daten ... ... State of the Scientist noch gemacht also sehr viel im EI Bereich schon vor zehn Jahren als es noch nicht unwohl war.

00:50:34: Markus, mein Co-Foundar der Dritte im Wunde Kommt aus der Nezintechnik, hat viele Jahre in Brasilien verbracht und dort wirklich die Wurzel des guten Geschmacks.

00:50:42: Also die Kaffeebohne auch kennengelernt und den Anbau auch kennenernt.

00:50:45: Und wir drei haben uns tatsächlich auf einer Silvesterfeier... ...Ninzehntzwanzig, müsste das gewesen sein also noch vor Corona getroffen?

00:50:52: Zum ersten Mal auch so...

00:50:53: Also nicht Ninze oder zwanzig sondern zweitausend, neunzehnteinzwanziger?

00:50:55: Zwanzig und Neunzehn auf zwanzich, zwanzzig genau!

00:50:58: Und haben uns auf Anhieb super gut verstanden und haben dann eben über den Corona-Sommer immer mal wieder zusammen Zeit verbracht, zwanzigzwanzig dann festgestellt Mensch wir alle lieben Kaffee.

00:51:09: Wir haben eine ganz lange Reise schon im Café hinter uns weil wir Siebträgermaschinen haben und schon viel ausprobiert haben.

00:51:15: aber muss es denn wirklich so mühsam und schwer sein richtig guten Kaffees in die Tasse zu kriegen?

00:51:21: Und da sind wir von Pontius zu Pilatus in die Werkshallen und in die zu den Herstellern und die Verandten usw.

00:51:26: gefahren und die haben gesagt ja das muss so schwer sein!

00:51:28: Das geht nicht besser.

00:51:29: und wenn mir jemand sagt Es geht nicht Besser ist dass du vielleicht schon ein bisschen mitbekommen Dann werde ich ja doppelt neugierig, dann habe ich immer gefragt und das würde ich auch bei Innovationen immer so machen.

00:51:38: Warum denn nicht?

00:51:40: Also die Antwort habe ich akzeptiert weil sie stimmt aus deren Blickwinkel.

00:51:44: aber warum geht es denn nicht besser?

00:51:45: Und da waren die Antworten dann verblüffend einseitig nämlich... Die Hardware kann das nicht!

00:51:51: Wir haben gesagt Mensch eigentlich müsste man doch mit Daten und Sensoren ... den Barista auch übersetzen und einbauen können, sodass jeder so eine Nicole zu Hause hat sozusagen.

00:52:00: Und dann haben wir genau das gemacht... ...und dann wie du es vorher beschrieben hast, ein klares Ziebelt aufgestellt.

00:52:03: Wir haben zum Beispiel erst so ne große Broschüre- und Werbefilm gemacht bevor wir überhaupt losgelegt haben,... ...haben dann die Firma zwanzig-einenundzwanzig gegründet... ...zwanzich-zweinzwanzigernd aus unseren Jobs Vollzeit raus... ....und dann zwanzi-dreienzwanzigt in ersten Mitarbeiter eingestellt.

00:52:17: Heute sind wir gut vierzig Menschen aus dem Bereich den Café Electronics Data Software Design Produkt, Ingenieure.

00:52:27: Also wirklich die ganze Couleur wie ich das meinte an den Schnittstellen und der Kunde steht im Zentrum.

00:52:31: Und es geht jeder Mitarbeiter so einen kleinen Legokunde wenn er kommt also kriegt er ein kleines Lego-Männchen.

00:52:35: hat er wirklich in seinem Onboarding Package dabei?

00:52:37: und immer wenn eine Diskussion quasi Head on Head oder einfach jemand nicht nicht so einig ist was wir jetzt machen dann stellen dann zieht immer einer den Legokunden aus der Tasche und sagt jetzt mal ganz kurz Pause.

00:52:47: Was müsste denn für den Kunde jetzt passieren damit es richtig gut wird?

00:52:51: Das ist ein schlagendes Argument, weil wenn man wirklich kundensintrierte Organisationen aufbaut, dann sollte man es so tun.

00:52:56: Nicht der Designentscheid oder der Ingenieur sondern was ist jetzt gemeinsam entschieden für den Kunde das Richtige zu tun?

00:53:01: Und kurz zurück nochmal in der Reise nach der Gründung sind wir dann los und haben genau was ich vorher beschrieben habe als Prinzip zwei großes Ziebeln, klares Ziebelt Schritt-für-Schritt alle drei Monate des gesamten Ökosystem von dem du eben sprachst also Kaffee Mühle Maschine Sensoren Daten Software Einmal auf den Tisch gestellt, ganz rudimentär am Anfang wirklich.

00:53:23: Da ist noch Kabel rausgeschaut und reingelötet und in der Küche von mir zu Hause... Da stand ein Lötkolb und Kurm bis wir dann immer weiter kamen und heute ein industriellisiertes Produkt haben was in der Schweiz produziert wird.

00:53:37: Vierstellige Anzahl an Kunden hat total Spaß macht weil unsere Kunden oder die genussmenschen die Nunk eben kommen häufig nicht aus der Siebträgerwelt, sondern kommen von Kapselknöpfchen oder eben haben es probiert und wollen aber halt den Zugang zu richtig gutem Kaffee suchen denen.

00:53:55: Sagen aber ich will eigentlich nicht unbedingt jeden Tag ein neues Hobby und eine halbe Stunde aufheizt sein.

00:53:59: Und was Nunk im Kern macht das wir beschrieben?

00:54:03: Im Schluss haben wir den Barista dort eingebaut um die Gelingerantie und so wird eben die Bohne erkannt und ausgelesen.

00:54:10: Dann wird alles automatisch eingestellt, also Malgrat, Dosis, Menge.

00:54:13: Du

00:54:14: musst nichts ausprobieren

00:54:15: und zehn

00:54:16: mal wegschütten bevor du vielleicht Glück hast?

00:54:19: Genau.

00:54:19: Und dann wird auch noch Druckflusstemperatur für die, die Kaffee lieben an der Espresso-Maschine eingestellt.

00:54:24: Dann wird auch entsprechend vermahlen.

00:54:26: Tempen darf man selber.

00:54:28: Dann setzt man den Siebträger ein und dann wirds Volumen und Temperatur und Fluss gesteuert eben in die Tasse gebracht.

00:54:33: Und das jedes einzelne Mal perfekt!

00:54:36: Und jetzt kommt der spannende Fall.

00:54:38: Wird's dann nicht irgendwann ein bisschen unemotional?

00:54:40: Wir haben einen kompletten manuellen Modus, den man nutzen kann.

00:54:43: also man kann alles selber einstellen macht

00:54:46: kein Mensch.

00:54:48: Ja genau das ist der Punkt.

00:54:52: du hast es vorhin so schön gesagt und meine Schätzung war dann als du beschrieben hast ja Menschen kaufen sich eine Siebträgermaschine.

00:54:58: wie viele werden dann wirklich hobby barista machen?

00:55:01: den Kurs sind happy für mich gefühlt fünf Prozent.

00:55:04: Also wenn ich so sehe, wie die Dinger vergammeln und das Morgens anmachen... Wer macht das morgens?

00:55:08: Das ist eben hier völlig anders.

00:55:10: Das war auch bei mir sofort dieser Impuls.

00:55:11: Ich will die zu Hause haben.

00:55:13: Habt ihr ja im Vorgespräch erzählt, ich bin ein Fan von sehr guten Filtercafe, also Mokka Master finde ich auch ein tolles Produkt.

00:55:20: aber ich war wirklich... Ich hab's mit zahm, ich weiß nicht auf fünf Jahre gekommen, aber seit fünf Jahren keine Produktinnovation, kein Hardware-Produkt gesehen was mich so ... geflasht hat und, ähm...

00:55:31: Danke.

00:55:33: Geh mich ans Team weiter?

00:55:34: Ja gerne, gerne!

00:55:36: Ich würde noch interessieren also was ich wirklich spektakulär finde ist bei euch eben dieses Thema Hardware Software.

00:55:41: das erinnert mich fast an Tesla wo ich sage also durchs Lernen mit ja die Qualität kann sich immer weiter verbessern.

00:55:49: und wenn jetzt es gibt ja natürlich wie bei jedem Innovativ Produk auch mal so ein paar Hater die sagen ich find's aber noch gar nicht viel gut und so ihr habt ja wirklich eingebaut eben die auch das Lernen Moment und diese Maschine wird noch besser.

00:55:59: Ich glaube,

00:56:00: das ist ein ganz spannendes Thema.

00:56:01: Also Produkte die besser werden über den Lebenszyklus nicht schlechter.

00:56:06: Es ist ganz interessant.

00:56:06: also wenn du sagst du kaufst heute einen Gerät und es wird besser!

00:56:09: Das wird nicht schlechter weil es lernt, weil es sich an dich anpasst, weil sie eben auch von anderen Systemen da draußen lernen dass ihr die nun macht.

00:56:16: bei jedem Kaffeezubereitung zum Beispiel macht sie fünf tausend Datenpunkte so und diese Datenpunkten gehen wenn man das möchte in die Cloud.

00:56:24: darf man selber entscheiden ob ich das möchte.

00:56:25: dort wären Sie verarbeitet in einem in dem Learning Loop.

00:56:29: Das ist also KI am Schluss dahinter.

00:56:31: Und die hilft mir dann, jeden anderen Kaffee auf jeder anderen Maschine danach besser zu nochen.

00:56:37: und wenn ich jetzt noch sage, Mensch der hat mir zu bitter, zu süß, zu sauer, zu fruchtig, zu irgendwas geschmeckt kann ich meinen eigenen persönlichen Fingerabdruck, also mein Geschmacksabdruck auch noch personalisieren.

00:56:46: Und das Interessante ist wie man fragt sich ja mal braucht es die Welt noch?

00:56:49: dass man irgendwie lustigerweise wenn du's hast willst, das nie wieder missen.

00:56:52: Ist ein ganz interessanter Fakt!

00:56:54: ... viele Dinge wie der Pretotyp, den muss man dann den Menschen geben.

00:56:58: Und wenn sie es dann cool finden... ... dann merkst du okay!

00:57:01: Wenn's jeden Tag nur ist,... ...dann ist das vielleicht doch cool.

00:57:04: Dann sollte man es vielleicht bauen.

00:57:05: Ich habe noch eine Frage

00:57:08: die

00:57:08: mir beschäftigt also die Reise von einem... ... einer solchen Idee in einem Markt, der auf den ersten Blick ein Blue Ocean ist.

00:57:16: Wo es genug Anbieter gibt.

00:57:18: Es gibt genug ... ... Varianten ... ... Produktvarianten wie man Kaffee herstellen kann... Da braucht's ja schon einen gewissen Blick zu erkennen.

00:57:28: Aber das was die da jetzt versprechen, ist gar kein ... ... Blue Ocean also ... ... ist kein White Ocean ... ... wo quasi Weißwasser und alle kämpfen sich sondern ... ... sehr gut versteckter Blue Ocean, nämlich dieses... Ich habe den geilen Kaffee, den ich hier in Hamburg bei meiner Lieblings-Rösterei Elbgold Krieger.

00:57:49: Also diesen Qualitätsniveau kriege ich zu Hause.

00:57:52: Das ist ja sehr konkurrenzlos und das in einer Variante die schnell geht,... ...die auch als Laie kann.

00:57:59: Ich will keinen Barista-Kurs machen und keinen Frustwochenmonat bis das Ding läuft.

00:58:05: Ist ein Blue Ocean, aber den zu erkennen, da gehört ja schon etwas mehr als neunzig Sekunden dazu.

00:58:10: Wie habt ihr eure ... Habt ihr die Investoren?

00:58:13: Ich stelle die Frage, ich weiß jetzt aber für dich und unsere Hörer.

00:58:16: Wie seid ihr ... wie habt ihr die Menschen überzeugt an euch zu glauben und zu vestieren?

00:58:20: Also was... Am Anfang hast du nur eine Vision oder eine Idee.

00:58:23: Und ich glaube, was ganz Interessantes in Märkten, die stark besetzt sind ist ja die Frage.

00:58:29: der große Vorteil von stark besetzten Märkten ist, die gibt es schon!

00:58:32: Also ihr musst nicht erklären, dass jemand irgendwie ein Rocket-Jetpack braucht mit dem er durch die Stadt fliegt.

00:58:38: Das ist ja cool aber will das dann wirklich jemand?

00:58:40: Dass jemand Kaffee genusswillen ist wie offensichtlich, das können wir von neun von zehn Erwachsenen behaupten, dass Menschen schon bereit sind da einen vierstelligen Betrag auch für auszugeben für die Maschine.

00:58:51: Auch bereit!

00:58:52: Auch schon klar, dass menschenbereit sind im Out of Home also wenn sie jetzt zur Elbgolz-Aufregion ihren Geld für den sehr guten Cappuccino auszugehen und auch die Differenz schmecken können.

00:59:01: Einbahnstraße, das Geschmack sage ich immer gibt.

00:59:04: Dass Menschen auch sensorisches erfassen können?

00:59:07: Auch klar!

00:59:08: Und dann wird dir plötzlich klar, weil irgendwie gibt es das was die Leute eigentlich wirklich wollen nicht.

00:59:12: und das war so dieses Erkennen, da haben wir am Anfang über hundert Interviews mehr als drei Stunden lang geführt mit Menschen, die eine Spinnensiebträger haben oder eine Kapselmaschine haben oder einen Followsomaten haben und einfach wirklich ultrativ zugehört.

00:59:25: Was hättest du denn wirklich gerne und was stört dich daran?

00:59:27: Und was gefällt dir daran auch?

00:59:30: recht klar nach hunderten von Interviews wirklich aufgelassen.

00:59:33: Hey, das was die Leute eigentlich wirklich wollen nämlich richtig guten Kaffee?

00:59:37: Das gibt's gar nicht!

00:59:38: Es gibt nur richtig gut einen Kaffees mit ganz viel Pain und Hobby.

00:59:41: es gibt nicht richtig guten kaffeerecht.

00:59:42: einfach also Better Coffee Magically Easy und irgendwann ist der auch noch größer geworden.

00:59:48: gesagt No More Bad Coffee.

00:59:49: warum musst du den überhaupt schlechten Kaffe geben.

00:59:51: da steckt soviel Arbeit auf der Farbe dahinter.

00:59:52: Warum muss er denn überhaupt schlecht in die Tasse kommen?

00:59:55: Und dass das dann mit all diesen ... jahrelang iterationen und viel, viel, viele Themen zu machen.

01:00:02: Das war schon... das ist schon sehr viel Arbeit weil du musst sehr viele Iterationen bauen.

01:00:06: also die Mechanismen die du heute gesehen hast haben teilweise ... ... siebzig-achtzig-Iteration in Hardware.

01:00:10: Wir reden nicht über Software In Hardware.

01:00:12: Die Software dass sich funktioniert hat über zwehunderttausend Cafés vermessen dürfen und sensorisch proben dürfen.

01:00:18: Sie größte Datenbanken im Café vermutlich auf der Welt bis heute.

01:00:22: Also vermutlich weiß ich nicht genau aber vermutlich ist es so.

01:00:24: Und jetzt kommt eine Frage die dir gefragt ist wie ... spricht man jetzt mit frühen Unterstützern und Investoren.

01:00:29: Also vom Friends, Fools & Family bis zu großen Investoren später... ... im Wesentlichen indem er genau diesen Spot aufzeigt zu sagen guck mal da gibt's was was es noch nicht gibt und wir glauben wir können das auch bauen.

01:00:41: Und dann aber in Conviction immer etwas auf den Tisch

01:00:43: stellen.

01:00:43: also ich hab

01:00:43: dann von den frünen Investoren auch ganz klar die Botschaft bekommen hey ja tolle Idee große Vision super Team passt.

01:00:52: aber um jetzt Die nächste Stufe zu erreichen, Bau-Conviction.

01:00:55: Und Conviction war für uns – wir haben uns dann wirklich hingesetzt und mit Ingenieuren auf der einen Seite und mit Phoenix-Design grüßert Andi und sein Team im Design einen Works like Real oder ein Looks Like Real gebaut.

01:01:04: Also wirklich ein Produkt was schon so aussah wie heute von der UX funktioniert hat.

01:01:08: und auf der anderen Seite haben wir dann wirklich innerhalb von drei Monaten beides.

01:01:11: Dann den Prototyp auf dem Tisch gestellt, der schon Daten erfasst hat, Sensoren hat in die Cloud geschickt, das haben wir wirklich... nachts und tags durchgekodelt und durchgehend löte so.

01:01:19: Und die zwei Dinge auf dem Tisch, also auf den Tisch stellen ist ein geflügeles Wort bei uns beim Nunk heute noch bis heute im Unternehmen.

01:01:24: Stell es auf den Tisch!

01:01:26: Richtig drüber macht keine Pitchstags.

01:01:27: wenn du was bauen kannst baue es stell's auf den tisch weil dadurch entsteht Conviction.

01:01:32: und dann war eigentlich die Frage nur okay wie lange brauchen wir jetzt um?

01:01:35: Die Seite von funktioniert schon ganz gut und die Seite von zieht wunderbar aus und fühlt sich richtig an zusammenzuführen?

01:01:41: Da sind dann eigentlich die Investoren Augen auch aufgegangen.

01:01:44: also sprich Wenn du was Physisches hast oder auch etwas Digitales zeigst.

01:01:49: Super!

01:01:50: Also eine fantastische Geschichte, eine fantastischere Reise.

01:01:54: Wir werden auf jeden Fall in der Fortsetzungsfolge machen Das weiß ich jetzt schon.

01:01:57: Christoph meinen Chorus Der hat leider nicht dabei sein kann und er wird sagen wir wollen dahin, wir wollen uns das angucken.

01:02:03: Ihr seid herzlich eingeladen mit diesen am schönen Bodensee, den Konstanz?

01:02:07: Wir werden dann mal gucken wie ihr arbeitet.

01:02:09: Das würde ich mir gerne für diese Folge... Aufheben dann, wie auch miteinander arbeitet.

01:02:16: Wie ihr Führung lebt und so weiter.

01:02:17: Ich glaube diese Folge ist jetzt mal als erste Einschieck genauso, wie sie ist rund.

01:02:22: Schonmal vielen Dank aber du bekommst natürlich für alle unsere Gäste noch die zweite Frage aller Fragen wo willst Du noch hin?

01:02:31: Oh das ist eine große Frage, gell?

01:02:34: Gefühlt es immer noch Tag eins bei Nunk, aber auch in meiner Vita weil ich, wie Du sagst vorher einfach vieles noch gar nicht kann und noch gar nichts weiß und so neugierig bin.

01:02:42: Das heißt, ich steh mal auf mit großer Neugehe.

01:02:45: Wenn ich es mir wünschen kann, dann wünsche ich mir das Nunk... ...das wird was du wie vorher sagtest die Chance hat auch eine Weltmarke zu werden und viele, viele Menschen Zuhause einen Alltagsbegleiter zu sein.

01:02:55: Das wäre der Wunsch für Nunk und auch das Team was so hart jetzt die letzten Jahre daran gearbeitet hat.

01:03:00: Und wenn ich's mir im persönlichen vorstellen darf Ich krieg ganz viel!

01:03:05: Ich hab immer so drei Buckets.

01:03:06: für das kurz aus.

01:03:07: Ich glaube, es muss immer zu jedem Lebenszeitpunkt die Möglichkeit geben etwas zu lernen.

01:03:13: Etwas zum machen und umzusetzen und dann anderen etwas weiterzugeben.

01:03:17: Und Lernen mache ich immer sehr gerne.

01:03:20: Die Bucket ist... Wenn man was Neues baut, Unternehmer ist häufig sehr stark gefüllt.

01:03:24: Und da dachte man tolle, inspirierende Persönlichkeit drauf, das mache ich nach wie vor.

01:03:27: Ich investiere immer zehn Prozent meines Jahreseinkommens in Weiterbildung.

01:03:30: Egal was es ist, es ist fix seitdem ich angefangen habe zu arbeiten.

01:03:34: Immer dass es gleiche also ... wird dann irgendwann etwas mehr Geld, aber das kriegt man ausgegeben und auch für gute Dinge.

01:03:39: Weil ROI, der Höchste ROI die ich hier erkennt habe ist in Beziehungen und Bildung.

01:03:43: Ja bei mir genauso auch.

01:03:45: Das zweite Thema diese zweite Säule ist an was erarbeiten und da ist natürlich Unternehmertum ein Paradebeispiel dafür.

01:03:50: Das kommt gar nicht so kurz es ist eher zu breit aktuell also jeden Tag gehasstelt und gearbeitet.

01:03:55: Das dritte Thema ist das was mich auf seine Frage zurückkommen lässt wo wirst du denn hin?

01:03:59: Und ich glaube Ich darf heute schon als Dozent in den Universitäten, in den Vorlesungen, NBAs und so weiter aber auch mit Unternehmern nicht begleiten darf.

01:04:07: Vieles von dem was ich vielleicht auch gesehen habe das nicht funktioniert.

01:04:10: Weitergeben, Coaching lernen Menschen begleitend um in der Hoffnung des... Und das hatte ich mir auch immer gewünscht und hatte ja solche Momente dass dann mal leicht mein Moment war bei jemandem auslöst oder dass derjenige diejenige weiter kommt in der Reise durch die Unterstützung maximal selbstlos.

01:04:25: lass ich mich nicht bezahlen will ich auch nicht irgendwie sondern es ist so dieses das Universum glaube ich meins gut Und ich glaube, es ist auch ein Effekt.

01:04:32: Es kommt... Das ist ein selbstverstärkender Effekt, wenn sich mit Menschen zu umgeben, wo man helfen und weiterhelfen kann.

01:04:38: Das heißt, ich freue mich und da will ich noch mehr hin.

01:04:42: Wie schafft man uns eigentlich noch mehr Menschen diesen Zukunftsgeist, diese Innovationskraft dieses positive Mindset von Machen- und Unternehmertum mitzugeben?

01:04:52: Weil ich glaube wir haben das alles!

01:04:54: Unsere Gesellschaft bringt uns aber häufig dazu, das nicht zu sehen und nicht wehrzuschätzen.

01:04:59: Und ich glaube, dass da ganz viel Stärke drin liegt und ganz viel Potenzial drin liegt Menschen zu bewegen so wie du das auch tust.

01:05:05: Deswegen verstehen wir uns glaub ich auch nicht immer Podcast sondern sowohl weil das ist für mich die größte Aufgabe, die wir haben es Menschen zu begleiten und zu befegen.

01:05:14: und wenn wir das machen dürfen, wenn man das zugesprochen wird davon will ich gerne noch mehr machen.

01:05:19: Wow!

01:05:20: Danke dir für dieses unfassbar tolle Gespräch.

01:05:24: Ich bin tief beschenkt höhere Behörer, dass sie ähnlich sehen werden und freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen.

01:05:33: Danke!

01:05:34: Ich habe zu danke gesagt.

01:05:35: Sehr schön.

01:05:35: Danke dir.

01:05:39: Was für einen Tag.

01:05:40: erst die Vorstellung unseres New Work Journals mit rund hundert ganz ganz tollen Menschen so viel Energie im Raum, so viele gute Gespräche, so eine gute Location, die Embassies Wo ich jetzt ja seit einiger Zeit sitze, in Hamburg wirklich für mich der schönste Ort für Co-Working.

01:06:02: Wenn man nicht seine Sachen liegen lassen muss also eher so einen Co-working Club.

01:06:08: Ja dann ging es weiter auch dort vor Ort mit dieser Podcastaufnahme mit Dominik.

01:06:13: Dominik wenn du bis hierhin durchhörst... Ich danke dir wirklich von ganzem Herzen!

01:06:17: Nicht nur für das Gespräch sondern natürlich auch nochmal für den Support mit Nunk.

01:06:21: Ihr habt uns gesponsert ... für die Veranstaltung mit eurer fantastischen

01:06:26: ... ...

01:06:27: Crew, mit diesem unglaublich tollen Kaffee.

01:06:29: Und was noch ganz wichtig ist... ... der Podcast hat damit gar nichts zu tun.

01:06:34: Es ist kein Teil dieses Sponsoring-Aggreements gewesen sondern ich hatte einfach... ... wir haben jetzt kennengelernt haben das Gefühl dass du unbedingt diese Geschichte hier bei uns erzählen solltest und so ein bisschen habe man es gemerkt, dass ich so Fanboy bin.

01:06:47: aber das was ihr da aufgebaut habt ist wirklich besonders... ... Kaffees auf einem Niveau, dass man so zu Hause eigentlich nur hinbekommen, wenn man eine kleine Parista-Ausbildung hat und wenn man morgens Lust hat, fünfzehn Minuten zu warten.

01:07:00: Und gleichzeitig ist es aber so einfach, dass man es wirklich jeden Tag nutzt, nur neunzig Sekunden.

01:07:04: Ich find's richtig cool!

01:07:05: Ich hab selten ein Produkt gesehen bei dem man merkt wie viel Gedanken, Präzision und Liebe im Detail steckt.

01:07:10: Aber du stehst auch für mich für jemanden der New Work verkörpert ohne das auszusprechen, deine Art über Innovation nachzudenken über neue Produkte nachzudenken, dein Weg durch unterschiedlichste Kulturen dorthin wo du heute bist.

01:07:27: Also ganz großartig!

01:07:29: Also auch nochmal danke an die Embassies für den Raum und die Atmosphäre alle die an dem Tag dabei waren.

01:07:34: es hatte was sehr besonderes und wir haben ja euch fragt warum geht das hier hin in diesen Podcast?

01:07:38: Es ist ja keine Werbung die ich jetzt mache sondern sehr vielen Dankeschön aus der Stimmung heraus die einfach an diesem Tag da war.

01:07:48: Jetzt kommt dann doch nochmal ganz zur Schlusswerbung in eigener Sache, nämlich das New Work Journal.

01:07:53: Es ist ab jetzt erhältlich.

01:07:55: gemeinsam mit Leuchtturm-Monstern-Sebzinn entwickelt eine Mischung aus Achtsamkeit, Tagesproduktivität und Learning also zwölf Impulse über zwölfe Wochen.

01:08:05: schaut mal auf der Webseite von Leuchturm-Monster-Sevzinn nach.

01:08:09: Ich glaube es kann ganz vielen helfen ein Stück Klare auf sich selbst zu strahlen Und ich danke euch auch im Namen von Christoph fürs Treu sein, fürs Zuhören und wünsche euch dass ihr gut durch diese Woche kommt.

01:08:22: Es ist die Osterwoche also die Folge erscheint jetzt am Tag, am Ostermontag und für den meisten wird es dann so sein das sie vielleicht ab Dienstag reinhört.

01:08:34: Also kommt gut in die Woche bis dann Euer Michael.

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