#561 Stefan Kiefer und Amelie Agius | HONGKONG STUDIOS
Shownotes
Unsere heutigen Gäste stehen für eine besondere Form von Zusammenarbeit. Es geht um Familie. Es geht um Kreativität. Und es geht um die Frage, wie Räume entstehen, in denen Ideen wirklich wachsen können. Unser erster Gast ist Designer, Künstler, Musiker und Unternehmer. Er hat an der Fachhochschule Hamburg in der Armgartstraße Gestaltung studiert, einem Ort, der viele prägt. Über viele Jahre hat er als Illustrator gearbeitet, bevor er 1996 zum SPIEGEL wechselte. Dort hat er fast zwei Jahrzehnte die visuelle Sprache eines der prägendsten Magazine Deutschlands mitgestaltet. Ab 2000 als Titelchef. Woche für Woche ging es um die gleiche Frage: Was ist die eine Idee, die wirklich trägt. 2014 hat er in der Hamburger HafenCity einen neuen Raum geschaffen. Die HONGKONG STUDIOS. Ein 400 Quadratmeter großes Loft. Galerie, Designstudio, Musikraum, Yogastudio. Ein Ort, an dem kreative Arbeit nicht nur stattfindet, sondern zusammenkommt. Unsere zweite Gästin ist Art Direktorin, Designerin und Yogalehrerin. Sie hat an der Muthesius Kunsthochschule Kiel Kommunikationsdesign studiert, viele Jahre freiberuflich gearbeitet und 2016 das HONGKONG STUDIOS YOGA gegründet. Ein sehr persönlicher Raum für Bewegung, Ruhe und Fokus, eingebettet in genau dieses kreative Umfeld. Seit 2023 führen Vater und Tochter das Unternehmen gemeinsam. Sie verbindet Gestaltung mit Körperarbeit. Kreativität mit Konzentration. Ideen mit Umsetzung im Alltag. Gemeinsam haben sie einen Ort geschaffen, der von vielen Unternehmen genutzt wird, um Abstand vom eigenen System zu gewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln. Ein Raum, der bewusst anders ist. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 500 Episoden mit fast 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich noch verändern muss. Was braucht es wirklich, damit kreative Ideen entstehen können? Welche Rolle spielen Räume für Zusammenarbeit, Fokus und Inspiration? Und was können Organisationen und deren Menschen an und von einem Ort lernen, der Design, Kunst, Musik, Yoga und Meditation bewusst zusammenbringt? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work – heute mit Stefan Kiefer und Amelie Agius.
Hier findet ihr alle Links zum Podcast und unseren aktuellen Werbepartnern
Transkript anzeigen
00:00:00: Unsere heutigen Gäste stehen für eine besondere Form von Zusammenarbeit.
00:00:04: Es geht um Familie, es geht um Kreativität und es geht die Frage wie Räume entstehen in den Ideen wirklich wachsen können?
00:00:13: Unser erster Gast ist Designer, Künstler, Musiker und Unternehmer.
00:00:17: Er hat an der Fachhochschule Hamburg in der Armgartstraße Gestaltung studiert einem Ort der viele kreative Menschen geprägt hat.
00:00:26: Über viele Jahre hatte er als Illustrator gearbeitet, bevor er in nineteen-seixundneinzig zum Spiegel wechselte.
00:00:32: Dort hat er fast zwei Jahrzehnte die visuelle Sprache eines der prägensten Magazinen Deutschlands mitgestaltet.
00:00:38: ab zweitausend als Titelchef.
00:00:40: Woche für Woche ging es um die gleiche Frage Was ist die eine Idee, die wirklich trägt?
00:00:47: Zwei tausend vierzen hatte in der Hamburger Hafen City einen neuen Raum geschaffen Die Hongkong Studios Ein Vierhundert Quadratmeter großes Loft Kalari, Designstudio und Musikraum Yoga Studio.
00:00:59: Ein Ort an dem kreative Arbeit nicht nur stattfindet sondern zusammenkommt.
00:01:03: Unser zweiter Gast ist Artdirektorin, Designerin und Yoga-Lehrerin.
00:01:07: Sie hat an der Mutesios Kunsthochschule Kiel Kommunikationsdesign studiert.
00:01:12: Viele Jahre freiberuflich gearbeitet und im Jahr zwei Tausendsechzehn das Hong Kong Studios Yoga gegründet.
00:01:18: Ein sehr persönlicher Raum für Bewegung Ruhe und Fokus eingebettet in genau dieses kreatieve Umfeld.
00:01:24: Seit Jahrzehnte und Jahrzehn führen Vater und Tochter das Unternehmen gemeinsam.
00:01:30: Sie verbindet Gestaltung mit Körperarbeit, Kreativität mit Konzentrationen, Ideen mit Umsetzung im Alltag.
00:01:36: Gemeinsam haben sie einen Ort geschaffen der von vielen Unternehmen genutzt wird um Abstand vom eigenen System zu gewinnen und neue Perspektiven zu entwickeln – ein Raum, der bewusst anders ist!
00:01:48: Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage wie Arbeit den Menschen stärkstätig hinzuschwächen.
00:01:54: Wir haben in mehr als fünfhundertfünfzig Episoden mit mehr als siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für Sie verändert hat und was ich weiter ändern muss.
00:02:03: Was braucht es wirklich damit kreative Ideen entstehen können?
00:02:06: Welche Rolle spielen Räume für Zusammenarbeit, Fokus und Inspiration?
00:02:10: Und was können Organisationen und deren Menschen an- und von einem Ort lernen der Design Kunst Musik Yoga und Meditation bewusst zusammenbringt?
00:02:18: Fest steht Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse.
00:02:22: Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen die uns dem Kern von New Work näher bringen.
00:02:29: Darüber hinaus beschäftige ich uns von Anfang an die Frage ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.
00:02:38: Ihr seid bei On the Way to New Work heute mit Stefan Kiefer und Amelie Agius.
00:03:04: Hallo ihr beiden!
00:03:04: Hallo Michael Nur wir wissen dass wir erst zum zweiten Mal sitzen Aber da ich meine eigenen Fails immer gerne öffentlich teile, ich habe es beim letzten Mal wieder aufnahme.
00:03:15: Etwas zerdeppert sitze ich hier zum zweiten mal und ich hab mich beim letzten mal schon riesig gefreut.
00:03:21: Und diesmal noch mehr!
00:03:22: Das liegt nicht einfach daran weil ich dieses Gespräch in so guter Erinnerung habe dass sich einfach mich freuen um mit euch sprechen zu dürfen.
00:03:30: Ja, für uns auch!
00:03:31: Sehr schön Ihr kennt das Spiel ihr habt's ja schon einmal gemacht.
00:03:35: Wir fangen die Frage an Frage die viele als große Frage bezeichnen oder als die Frage aller Fragen.
00:03:44: Wie seid ihr die Menschen geworden, die ihr heute seid?
00:03:47: Erstmal vielleicht einzeln und dann die gemeinsame Geschichte.
00:03:50: Ich fange ausnahmsweise an als Ältester weil sonst heißt es ja Ladies First.
00:03:57: ich glaube meine Geschichte kreativen Lebens fängt schon mit meinem Geburtsort an weil ich heute noch höre nach vielen Phinialen die ich schon hinter mich gebracht habe.
00:04:06: Was du bist auf Sylt geboren Ich sage ja, da bin ich auch stolz drauf.
00:04:10: Ja in der frischen Brise der Sölder Strände und mehr zu sein und diese Freiheit genießen zu können dass der Leitspruch der Nordfriesen ist rümhart klar Kimming.
00:04:23: Weites Herz und klare Sicht und ich glaube das trifft auch den Kern unserer Unternehmung hier der Hongkong Studio ganz gut Dass die Menschen hier reinkommen irgendwie denen das Herz aufgeht Und es hat auch was damit zu tun wie ich angefangen habe vor mittlerweile zwölf Jahren meine ganzen eigentlich privat aber auch viel beruflich gesammelten Eindrücke die sich auch manifestiert haben in Möbelstücken, Büchern im kreativen Material einfach hier reinzubringen und was Authentisches zu schaffen wo die Leute reinkommen wo ihnen das Herz aufgeht.
00:04:57: Das haben wir tausendmal gehört.
00:04:59: beim Reinkommen so wow spätestens wenn sie hier Musikstudie wo wir gerade sitzen rein kommen da kommt mindestens dann das zweite Wow weil ich die irgendwie beeindrucken will, sondern das ist einfach so ein natürlicher Mechanismus, den wir wirklich so oft hören.
00:05:14: Und wie bin ich das geworden was ich bin?
00:05:16: Ich habe vor meiner Zeit in den Hongkong-Studios vor zwölf Jahren als freischaffende Illustrator gearbeitet und war auch erfolgreich.
00:05:23: Ich hab viele Cover gemalt für die Hürze und bunte und viele deutsche Sterns und bin dann auf ganz gradlinigen Wegen mit einem einzigen Anruf tatsächlich beim Spiegel gelandet.
00:05:34: in der Titelreaktion – so ist es manchmal im Leben!
00:05:37: hab da eine Lücke vorgefunden und bin als Titelgrafiker eingestiegen, war die ersten vier Jahre Titel-Grafiker.
00:05:44: Hab aber schon beim Einstellungsgespräch von meinem Vorgänger Thomas Bonny gehört Wenn du das gut machst dann kannst dich ja meinen Job übernehmen in zwei Jahren, dann höre ich hier auf oder in vier Jahren.
00:05:53: Das waren dann soweit am Ersten, ersten zweitausend.
00:05:57: Da bin ich tatsächlich...
00:05:58: Als die Welt doch nicht untergegangen ist?
00:06:00: Ja, als die Welt auch nicht unter gegangen ist.
00:06:01: Wir waren in Berlin um das Jahrhundert, Jahrtausend Feuerwerk zu sehen haben nichts gesehen.
00:06:04: vom Landwehrkanal rüber zum Brandenburger Tor war dichter Nebel und das hat sich dann für meinen Job eigentlich auch erstmal so angefühlt, weil ich bin eingesunken in einen Sand.
00:06:17: Wenn man da so ein Job übernimmt ja Spiegelcover verantwortlich zu gestalten und zu verantworten.
00:06:24: Die Last auf den Schultern war mächtig.
00:06:27: Ganz schnelle Querfrage wie hast du das damals wahrgenommen?
00:06:29: die Zeit?
00:06:32: Die zwei, zweitausende.
00:06:33: Da war ich ja noch sehr klein.
00:06:36: Ich erinnere mich an dieses nebliche Berlin.
00:06:39: Aber tatsächlich habe ich da nicht so richtig diesen Arbeitswandel von meinem Vater mitgestattet.
00:06:45: Ja cool!
00:06:46: Dass er was Kreatives macht, das hast du schon...
00:06:49: Genau, damit bin ich groß geworden.
00:06:51: Also ich hab schon an seinem Schreibt-Mail-Tisch, an seinem Illustrationstisch gesessen und selber immer sehr viel die Pinsel geschwungen.
00:06:59: Alle fahren mir die Hand genommen.
00:07:02: Genau, der Job war im Grunde der beste Job den ich in Deutschland oder in Europa hätte machen können nachdem ich frei beruflich gut erfolgreich war aber irgendwie nicht gedacht jetzt oder nie und hab dort wahnsinns tolle Sachen erlebt weil ich einfach ein großes Spielfeld geboten bekommen habe ein großes ... wöchentlich wechselndes Spielfeld, wo ich zeigen konnte was in mir steckt und in meinem Team.
00:07:32: Ohne mein Team wäre das nie so gut gewesen oder in unserem Team.
00:07:35: Und ohne Stefan Ost im damaligen Chefredakteur auch nicht.
00:07:39: also wir haben uns wirklich wahnsinnig toll ergänzt.
00:07:42: Übrigens wird da gute Stefan Ost in zwei Wochen Achtzig und er hat mich... Grüße
00:07:47: gehen raus!
00:07:47: Ich kenne die ja auch gut.
00:07:48: Ja
00:07:49: sehr gerne.
00:07:50: Ich fahre dahin hat mich wahnsinnig gefreut auf seinem Gestüt zum sechzigsten und zum siebzigsten, hatte auch große Partys gemacht.
00:07:58: Und ich freue mich echt auf den achtzigsten.
00:08:00: und wir haben auch schon hin und her gepostet nicht sondern gemailt dass wir uns gegenseitig freuen uns wiederzusehen weil wir beide überzeugen sind.
00:08:07: das waren im Grunde die besten Jahre des Spiegel für uns Auch sonst ganz gut.
00:08:11: Um das Kapitel mal nachzuarbeiten, ein kleiner Tipp!
00:08:15: Du hast mir das neulich geschickt.
00:08:16: Eine Zizero-Bilderstrecke war das glaube ich?
00:08:18: Ja
00:08:18: von Marco Orban.
00:08:19: Ich
00:08:19: habe mich fünfmal angeholt für so faszinierende Bilder wo im Prinzip dein Job eingebettet in den Job wie entsteht ein Spiegel.
00:08:26: Ganz toll beschrieben wurde also für alle die visuell sind.
00:08:29: Das verlinken wir mal den Show notes ja.
00:08:31: Ja sehr gerne Hätte ich dir jetzt auch
00:08:33: angesprochen.
00:08:35: Das hat Marco Urbarn fotografiert, mit dem wir sehr viel gearbeitet haben.
00:08:37: Er fuhr ein Berliner Fotograf und der hat praktisch einen Tag von neun Uhr morgens bis Mitternacht den Spiegel begleitet und war ganz dicht dran an uns all.
00:08:46: Der zentrale Teil taucht relativ häufig auf wie Stefan aus bei mir aufm Schraktisch sitzt
00:08:51: usw.,
00:08:52: wie wir die Titel entworfen und geprägt haben für diese Jahre.
00:08:55: Und nach wie vor beide auch echt sehr stolz aus.
00:08:58: Es war eine großartige Zeit!
00:09:00: Aber auch solche großartigen Zeiten, ich bin ja noch beim Zielmodus.
00:09:03: Wie bist du das geworden was du bist?
00:09:06: Nach achtzehn Jahren Spiegeltitel war es dann irgendwann nochmal gut.
00:09:08: und nach dem fünften Chefredakteur auch weil die beste Zeit ich hatte war mit Stefan gar keine Frage Stefan aus und bin dann wie so viele nach mir auch sämtliche Chefredaktörer sind auch alle rausgeflogen.
00:09:21: Ich bin auch dann raus geflogen was hier in deutschen wie sagt man unter deutschen Gesetzen, nicht so unerwaltig als möglich ist.
00:09:29: Wenn man sich nichts hat zu schulden kommen lassen und dann kriegt man eine Abfindung!
00:09:33: Und mit dieser Abfindungen auch wenn es bitterer Erkenntnisse und Erlebnisse waren, die haben mich geprägt und geformt, muss man jetzt einfach sagen darf oder nicht in den Tisch fallen lassen konnte ich aber dieses wunderbare Loft hier mieten.
00:09:46: indem wir schon mit unserer Band Hong Kong Five, die vorher Spiegel typisch The Miracys war die Hauswendelspiegel Konnte ich hier die restlichen vierhundert, ne drehundert-achtzig Quadratmeter, dreihundertvierzig, sechzig Quadrate dieses Musikstudio und der Rest Vierhundert.
00:10:03: Habe ich das dazu gemietet und sukzessive zu dieser Location ausgebaut wie sie jetzt ist?
00:10:13: Bevor es mit der heutigen Folge von On the Way to New Work weitergeht eine kurze Werbung in eigener Sache Die Arbeitswelt verändert sich gerade schneller als jemals zuvor.
00:10:22: KI neue Erwartungen Führung hybride Teams Unsicherheit Orientierungslosigkeit und gleichzeitig ein riesiger Bedarf an Menschen, die Verantwortung übernehmen.
00:10:32: Genau dafür haben Svanthia Almas und ich vor inzwischen fast sechs Jahren das New Work Master Skills Executive Programm gegründet.
00:10:40: Im November starte bereits die elfte Q-Horte.
00:10:43: Ein Jahr gemeinsames Lernen vier Module A drei Tage in Hamburg mehr als fünfzehn Zoom Sessions zwischen den Modulen alle aufgezeichnet und jederzeit verfügbar über zehn Top-Expertinnen und Experten, zwanzig Mitstreiterinnen und Mitstreitern, persönliches Coaching, peer to peer Coaching.
00:10:58: Und ein Netzwerk das weit über das eigentliche Programm hinaus trägt!
00:11:02: Wir beschäftigen uns mit den Fragen die Führungskräfte heute wirklich bewegen – wie führe ich mich selbst?
00:11:08: Wie führe Ich andere?
00:11:09: Wie baue ich starke Teams auf?
00:11:11: Wie gehe ich mit KI um?
00:11:12: Wie bleibe ich leistungsfähig?
00:11:13: Und wie schaffe ich Orientierung in unseren
00:11:15: Zeiten?!
00:11:16: Und wie können wir Arbeit so gestalten dass ihr erfolgreicher, menschlicher und sinnvoller wird.
00:11:22: Was mich besonders freut in den vergangenen Jahren ist eine echte Community entstanden.
00:11:27: Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftsführer, Geschäftshörer, Führungskräfte aus unterschiedlichsten Branchen Menschen die neugierig bleiben wollen, Menschen die gestalten wollen Und Menschen die voneinander lernen wollen.
00:11:39: Wenn das nach deinem Umfeld klingt dann schau gern vorbei.
00:11:41: Für Anmeldungen bis Ende August gibt's ein Frühbucherrabatt von fünfhundert Euro.
00:11:46: Mehr Informationen findest du unter newworkmasterskills.com oder direkt per Mail an hello at newworkmasterskills.
00:11:55: com.
00:11:56: und jetzt viel Freude mit dem Rest der aktuellen Folge von on the way to New Work!
00:12:05: Wir machen das gleich ausführlich, wenn du deine Geschichte bis zu diesem Punkt auch noch mal erzählst.
00:12:11: die finde ich nämlich auch
00:12:12: spannend.
00:12:15: Mir fällt noch mein Sicht auf den Spiegel zu der Zeit ein.
00:12:19: Oh
00:12:19: ja, das ist interessant!
00:12:21: Ich war zehn Jahre alt und für mich war der Spiegl immer diese... Superbunte Snackbar und Kantine tatsächlich, die ja heute noch in Museen steht.
00:12:31: Museum für Kunst und Gewerbe?
00:12:32: Genau!
00:12:33: Und es war für mich immer der absolut paradiesische Ort wo ich an der Bar sitzen durfte und wieder Spaghetti mit Tomaten so so ein extra viel Parmesan besteh'n konnte.
00:12:42: Und Pischole serviert bekommen habe.
00:12:45: Das sind
00:12:45: diese fantastischen Pantone...
00:12:57: Das war immer, wir besuchen Papa bei der Arbeit und ich darf mir in diesem coolen Ort was essen oder durchs Haustelefon irgendeine Bestellung aufgeben.
00:13:06: Und das war immer sehr special da zu sein.
00:13:10: Ich bin dann auch mit meinen Kommilitonen damals dann auch ins ... ins Büro gekommen und den Titelressort um.
00:13:20: Und du hast uns allen eine große Präsentation gegeben über den Spiegel, wie eure kreative Arbeit da wöchentlich entsteht.
00:13:29: Es war immer ein cooler Touchpoint für mich durch mein Leben hindurch.
00:13:34: Genau!
00:13:34: Ich bin so total in einem sehr kreativ geprägten Haus groß geworden.
00:13:39: Meine Mom die war Kunstlehrerin.
00:13:42: das heißt wir hatten irgendwie zu Hause echt immer viele Ideen auf dem Tisch, viel künstlerisches Material, tausend Bücher von großen Menschen der Welt und das wurde mir alles immer so.
00:13:57: natürlich habe ich das so mitbekommen.
00:14:01: Genau und darauf finde ich mich dann auch als... Dritte im Bunde.
00:14:05: Also ich hab noch zwei ältere Brüder, die auch wahnsinnig kreativ sind aber total... also jeder.
00:14:10: auf einer ganz speziellen anderen Sparte habe ich mich auch dazu entschlossen Kommunikationsdesign zu studieren in Kiel und bin in die Werbung gestartet und hab da als Junior Artdirektorin angefangen und hatte auch eine gute Zeit, hab tolle Jobs gemacht, hab dann aber recht schnell mich auch echt ... überarbeitet und ... ähm, ja hatte so einen Berufseinstieg, wo ich eigentlich plötzlich gar kein ... ... gar kein Leben mehr hatte.
00:14:40: Sondern alles dieses ganze Leben nur noch in der Arbeit stattgefunden hat.
00:14:43: Ähm... Und dann kam für mich eigentlich so ein großer Schnitt mit dem Tod meiner Mama die wirklich ganz, ganz plötzlich aus dem Leben rausgefallen ist.
00:14:55: das war nicht ... ... hat keiner von mir an.
00:14:57: Wie alt
00:14:57: war es da?
00:14:57: Äh,
00:14:59: da war ich sechsundzwanzig.
00:15:02: Ja, voll.
00:15:03: Also das war irgendwie einfach noch nicht an der Zeit und diese Plätzlichkeit hat mir so sehr vor Augen geführt wie schnell das Leben einfach vorbei sein kann egal ob du gesund krank munter oder traurig bist.
00:15:21: Und die hat mich eigentlich dann dazu bewegt auf mich selber zu gucken um in eine kleine Einkehr zu gehen.
00:15:31: Wo will ich eigentlich hin und was will ich tun?
00:15:33: Was mache ich hier
00:15:34: gerade?".
00:15:35: Und hab gemerkt, okay Werbung ist nicht das, wo ich nachhaltig glücklich werden kann.
00:15:42: Und habe mich dann hervor der Klassik-Ausstieg.
00:15:46: aber hab dann einfach eine Jugallehrerin ausbildung gemacht.
00:15:48: Jogar, Lehrerin oder Coach?
00:15:50: Genau!
00:15:51: Ich bin eine Freundin die wirklich total spannende Frau ist ja auch eher sehr modern und progressiv ist und auch eher links als rechts.
00:16:01: Irgendwann mal gesagt, Michael die Welt braucht einfach nicht noch mehr Yoga-Lehrer und Coaches.
00:16:05: Und hat sich so auf die Zunge gebissen weil sie selber auch wahnsinnig gerne Yoga macht... ...und ich finde es trotzdem gut wenn man's macht, wenn man zu fühlt!
00:16:11: Das ist doch scheißegal.
00:16:12: also wenn du das fühlst und du weißt ich kann das gut ja machen
00:16:16: absolut.
00:16:16: Also ich habe auch inzwischen so viele Yoga-Lärer und Lehrerinnen im Umfeld und denke aber es ist ja total genial.
00:16:23: alles gut wenn was für dich macht und das sind in jedem Fall immer besser Und das hat dann bei dir ausgelöst, dass könnte eine gute Richtung sein.
00:16:33: Voll!
00:16:34: Das war es auch.
00:16:35: Das war eine total gute Entscheidung.
00:16:36: Danach kamen die glücklichsten und freisten Jahre meines Lebens, glaube ich.
00:16:41: Ich habe mich selbstständig gemacht und durfte hier in die Hongkong-Studios mit rein und diesen Kosmos hier mit ausfüllen und hier ein kleines Jogastudio aufbauen.
00:16:54: Meine Artdirektorin in Selbständigkeit... ... ausbauen und habe hier so frei beruflich mit drin gearbeitet.
00:17:02: Und das war voll cool, so neben meinem Dad ohne dass wir also zu dem Zeitpunkt haben wir einfach...
00:17:08: Jeder für sich?
00:17:08: Ja!
00:17:09: Jeder für SICH praktisch gearbeitet.
00:17:11: er hatte seinen eigenen Partner mit dem er hier die Studios gemacht hat und ich war meine eigene Chefin.
00:17:15: Aber
00:17:16: ich glaube das ist eines eurer Volksrezepte.
00:17:18: Das hier erstmal so ohne Druck und ohne Erwartung einfach nur gesagt wir teilen uns mal den Raum und schauen mal wie es weitergeht.
00:17:24: ne?
00:17:25: Schon ja.
00:17:26: Aber wann kam der Moment, dass ihr gesagt habt, boah da geht auch vielleicht was zusammen und man kann das ein bisschen zu einem Gesamtkonzept weiterentwickeln noch mit mehr Platz.
00:17:37: Corona!
00:17:39: Also der Klassiker sozusagen, Corona hat uns alle bis aus Blut gefordert, das wissen wir alle Und ich hatte Mieterlast.
00:17:48: zum Glück für einen zwanzig Monate musste ich an die Hafencity nicht die Miete abführen habe ich aber nachher Brav alles zurückgezahlt, über hunderttausend Euro.
00:17:58: Und ich hab mich vor allem am damaligen Partner getrennt während der Zeit weil das irgendwie menschlich nicht mehr funktionierte und das wäre ohne Corona würde ich wahrscheinlich ausgestiegen.
00:18:09: aber so war ein Schnitt da und ich habe ... Das waren meine Verträge Ich war der Mieter und alles insofern war das von daher leicht.
00:18:15: Menschlich war es nicht so leicht aber dann muss man auch mal durch erfahren die ich vielleicht, würd' ich nicht sagen, ich wissen möchte Aber wertvoll im Ergebnis Und Amelie hat ja inzwischen dann auch Kinder bekommen, muss man auch mal sagen.
00:18:29: Du bist hier auch in der Yoga-Zeit, die du hier wunderbar aufgebaut hast.
00:18:35: Unser kleines Lichtes-Jogastudio ist ja auch einer der Nukleos oder Nukliivis der Plural.
00:18:41: Das Studio
00:18:42: ist
00:18:43: einfach ein unerwarteter Raum wo die Leute immer erst nur sagen wow!
00:18:46: Ja und das ist echt und es ist belebt.
00:18:49: Und sie ist nach der Kinderpause wieder eingestiegen nachdem sie zwei wunderbare Kinder bekommen hat.
00:18:55: Und dann haben wir irgendwann gesagt, jetzt machen wir es aber richtig und gründen die GmbH was uns viel Schweiß und Tränen und Geld gekostet hat.
00:19:06: Aber ich glaube, wir stehen heute besser da weil wir in der Gmb H ein Krocker sind und irgendwie professioneller agieren.
00:19:12: Da wir noch kein regelmäßiger Videopodcast sind sondern erst mal im Moment ja nur eure Stimmen hören werde ich nein natürlich nachher noch ein paar Fotos machen, um das auch optisch zu verlängern.
00:19:24: Aber ich kann ja mal sagen als ich hier das erste Mal reingekommen bin wie sehr ich sofort gefangen und zwar positiv gefangen war oder verzaubert war über die Optik.
00:19:37: also es hat für mich so bisschen was Vintage.
00:19:41: ihr habt so Petersburger Hengungen wo arbeiten von dir von dir auch weiß ich nicht aber auf jeden Fall sehr bunt sehr grafisch Möbel, die vielleicht auf den ersten Blick nicht zusammen gehören.
00:19:52: Aber so wie ihr es quasi gestellt habt, passt das super!
00:19:56: Es ist so dass ich das Gefühl habe hier fühlt sich jeder wohl.
00:20:00: Egal ob er eher so slicky, ganz designorientiert modern ist oder eher ein bisschen gemütlich mag.
00:20:08: also ihr holt alle ab und ihr habt eine riesen Flexibilität in diesen Räumen.
00:20:11: man kann die ganz tolle Anschaltung machen aber erzählt erst mal aus eurer... Okay, was ist hier?
00:20:18: Was macht den Zauber der Studios aus?
00:20:21: Ihr habt auch Werte formuliert.
00:20:22: Vielleicht mögt ihr auch darüber sprechen.
00:20:24: also jetzt das kurze Werbeinsel weil ich möchte einfach sehr gern dass das noch mehr Leute sehen und ich glaube ihr könnt es besser beschreiben als ich.
00:20:35: Ich fange mal an und Amelie muss wieder ins Wort fallen oder das weiterführen.
00:20:38: einer unserer Claims ist er sich hier ganz natürlich ergeben hat.
00:20:41: ... so oft gemerkt habe bei meinen kleinen Rundtouren, das sind ja immerhin... ... vierhundert Kilometer dauert schon ein paar Minuten, bis man hier rumkommt.
00:20:49: Dass ich immer gemerkt hab', dass die Menschen, die hereinkamen,... ... so eine Art Orientierung verloren haben.
00:20:55: Ich hab sie dann immer ganz banal gefragt, sagen wir mal,... ... was glaubst du denn?
00:20:58: Welche Rechnung ist denn die Elfi?
00:20:59: Ja, die Elfinaminie und also... ... ninety-fünf Prozent aller Leute seien da.
00:21:05: Nee!
00:21:06: Es ist hier.
00:21:07: Die sind praktisch hier, also in die andere Richtung.
00:21:09: Sie sind praktische hier angekommen und haben sich verloren im Sinne von... ...die können sich gar nicht mehr verorten und sind wirklich hier!
00:21:17: Und daraus habe ich den Claim gemacht, den wir immer noch gerne benutzen.
00:21:20: Hier ändert das Denken seine Richtung.
00:21:22: Wenn du das überträgst auf New Work-Konzepte und wenn du es übertragst auf Firmen, die hierher kommen,... ...die sich neu erfinden müssen, die in transformatorischen Prozessen sind,... ...wenn du das überträgst auf Mitarbeiter, die wieder eingenaudet oder inspiriert werden müssen.... trifft im Grunde jeden und es hilft jedem dabei sich neu zu verorten.
00:21:41: Und der zweite Claim, der die Hongkong-Studies auch gut beschreibt ist habe ich mir noch nicht schützen lassen aber vielleicht mache ich das mal dass kreative Kraft fällt.
00:21:51: also das hören wir immer wieder dass die Menschen hier auf Ideen kommen die sie sonst nicht haben.
00:21:56: Wir haben Kunden aus dem Behördenumfeld die sagen wir machen unsere Workshops nur hier weil wir neu denken können.
00:22:04: Und das ist doch auch in dem Sinne dessen, was ihr macht Michael.
00:22:07: Im Grunde genau das, was New York isst.
00:22:09: also wir reden nicht davon dass wir hier Konzepte irgendwie präsentieren und sagen ja so müsst ihr, so könnt ihr, nee hier dürft ihr Ja und hier werdet ihr wie es ist noch bei Verona Feldpusch hier werden sie geholfen.
00:22:26: Die Eltern erinnern sich
00:22:27: Genau Amelie du darf weiter machen.
00:22:28: Ähm,
00:22:30: ja.
00:22:30: Also ich würd mich da ein bisschen einreihen.
00:22:32: Ich glaube was hier Leute immer spüren ist es immer diese Reaktion.
00:22:36: Boah, hier fühle ich mich direkt wohl!
00:22:39: Das ist so eine Mischung aus visuellen Dingen die zusammenkommen wo das Auge irgendwie sich verharkt und wo glaub' ich das Gehirn einfach ein bisschen anders ge-wired wird als an äh... ...fünfzehnmal der gleichen Lampe die man schon tausend Mal gesehen hat oder so?
00:22:56: Es sind Geröche ... vom Essen, von Kerzen und von ... ... Yoga oder Meditation.
00:23:02: Von Räucherstäblich.
00:23:03: Also es mischt sich alles in so einem ... ... wohligen Duft glaube ich der auch oft erwähnt wird aus einfach Sinne die angesprochen werden.
00:23:12: Und dann ist das natürlich unsere menschliche Begegnung... ...die wir immer haben.
00:23:16: wir begegnen Menschen hier immer auf Augenhöhe... ...empfangen alle mit offenen Armen egal was für eine Art von... ...Team-Zusammensetzung Unternehmen hierher kommt.
00:23:25: Und dass produziert eigentlich ein Safe Space.
00:23:29: Also ich würde es hier als totalen Safe Space beschreiben.
00:23:32: und in so einem Ort wo du dich wohl uns sicher fühlst, da bist du in der Lage dich zu öffnen, da wirst du in eine Lage Gespräche zu führen die irgendwie unter die Haut gehen, die dein Herz mitnehmen, wo du vielleicht auch radikale Ideen finden kannst, die du eben nicht im Meetingraum findest, der weiß grau selber eingerichtet ist, wo einfach keinen ... kein Herz mit drin hängen.
00:23:58: Ja,
00:24:00: ja und trotzdem technisch super ausgestattet... Also es fehlt nichts, das ist ja nicht so dass ihr jetzt hier irgendwie... ...rückständig seid.
00:24:06: So Bartprojektor sitzt, sondern das ist alles da!
00:24:11: Wir haben über Corona gesprochen, Corona hat natürlich alles erst mal durcheinander geschüttelt auch Geschäftsmodelle durcheinander geschückelt.
00:24:19: die Kernerkenntnis von vielen Menschen zumindest denen privilegierten, die nicht irgendwo In der Fläche arbeiten müssen wir mal in einer Logistikzentrum oder Feuerwehr, also dort wo quasi ihr Job stattfindet und von zu Hause ausarbeiten können.
00:24:36: Das ist ja schon eine Bubble.
00:24:37: Die haben immer mehr dieses Gefühl in der Masse.
00:24:39: am besten geht es von zuhause und ich will eigentlich gar nicht mehr ins Büro.
00:24:42: auf der anderen Seite haben wir mittlerweile eine Studienlage die sagt Menschen die ausrichtig von Zuhause ausarbeiten laufen Gefahr mental belasteter zu sein und nehmen auch in der Performance ab im Austausch usw.
00:24:57: Es gibt viele Gründe, die dagegen sprechen von zu Hause auszuarbeiten.
00:25:02: Ich bin jetzt kein Freund davon den Umkehrschluss zu machen, den Leuten zu sagen ihr müsst aber wieder ins Büro kommen.
00:25:07: oder ich sage immer versucht mal damit umzugehen dass das jetzt remote gekommen ist und zu bleiben aber versucht doch mal Dinge zu machen Dinge zu schaffen.
00:25:17: Leute gerne hinkommen und freiwillig hinkommen.
00:25:18: dazu zählt für mich Gerade weil wir in der hybriden Arbeitswelt dieses Thema haben, dass selbst Firmen die sagen ja ihr müsst aber drei Tage kommen.
00:25:27: Das ist ganz selten der Fall als das ganze Team da ist und eine macht immer Montags von zu Hause oder andere Donnerstags den nächsten Freitag oder zwei Tage und du hast als Führungskraft es ganz schwer auf so ein Team Spirit hinzukriegen.
00:25:40: Deswegen bin ich ein großer Fender von Zeit, die wir dann zusammen verbringen.
00:25:46: Möglichst gut zu kuratieren und dazu gehört eben auch für mich nicht im Büro sitzen zu bleiben auf zwei große Monitore zu gucken und dann Zoom-Kolls zu machen mit Stockwerk drei, sieben oder neun sondern dann an Orte zu gehen, die irgendwie zum inspirierenden Arbeiten einladen.
00:26:00: und da würde ich mal sagen seit ihr in Hamburg einer der absoluten Top Locations.
00:26:05: Und deswegen auch so mein als New Work Experte, meine Aufrufanführungskräfte traut euch aus euren Büros rauszugehen und mit Menschen irgendwo hinzugehen wo sie sich sicher fühlen, wo sie inspiriert werden und wo ganz andere Ergebnisse entstehen können.
00:26:23: Ich habe gerade draußen im Aufbau gesehen ihr habt morgen irgendwie nischen wo hier gepromptet wird also auch KI soll ich nicht fremd Genau.
00:26:31: Aber erzählt doch mal ein bisschen, was für Form von Events gibt es hier?
00:26:35: Wie viele Menschen kann man hier maximal kommen?
00:26:37: also...
00:26:39: Genau zu uns kommen ganz unterschiedliche Firmen, Unternehmen und Konzerne von klein bis groß.
00:26:45: Hier passen fünfzehn Personen hervorragend rein das fühlt sich nicht verloren an.
00:26:49: hier passen aber auch bis zu achtzig Personen rein.
00:26:52: Also das ist so unsere Range genau die Range in der wir uns bewegen können.
00:26:55: Die Räume atmen immer so ein bisschen mit.
00:27:00: Wir haben ganz, ganz tolle eigene Formate die wir hier auch mit anbieten.
00:27:05: Also die meisten Funke kommt eigentlich immer rüber wenn die Menschen die Verantwortung für die Events tragen wirklich all unsere Räume komplett ausnutzen.
00:27:17: also wir haben ja nicht nur einen Meeting und Konferenzraum sondern jetzt gerade sitzen wir in unserem Musikstudio.
00:27:22: das ist ein vollausgestellter Probenraum wo Stephans Band Hong Kong Five regelmäßig spielt den wir aber auch als Workshopraum nutzen.
00:27:31: Wir haben wie gesagt das Yoga Studio und dann noch so kleine Breakout-Räume, die ja auch so unterschiedlich bespielt werden können.
00:27:38: Und wir hatten zum Beispiel mal einen ganz tollen Transformations Change Prozess, den wir hier räumlich begleiten durften und wo die Trainerin, die dafür zuständig war Die hat die Studios einfach komplett als Katalysator genommen, um diese ganzen Prozesse anzustoßen.
00:27:58: Wir haben ein paar Musikerinnen mit dazugenommen, die hier einen Musikworkshop gemacht haben und wir haben die Infos... Was hatten die?
00:28:08: Die hatten so einen Manifest geschrieben und hatten so ein paar Worte, die den wichtig waren und es wurden vier Songs geschrieben, die dann auf Basis dieser dieses Manifests praktisch entstanden sind und die Inhalte hatten.
00:28:23: Und sie standen hier auf der Bühne,
00:28:26: haben sich aber eingespielt.
00:28:33: Wir haben innerhalb von einer halben Stunde jeweils mit der Gruppe es waren jeweils zwanzig Leute insgesamt an dem Kurs oder waren es vier Gruppen sogar Ich glaube drei.
00:28:43: Und haben in drei verschiedene Musikrichtungen, die sie auswählen konnten vorher.
00:28:47: Rock, Raggae und was war das Dritte?
00:28:51: Pop!
00:28:52: Ja, Pop.
00:28:53: Rap.
00:28:53: Genau.
00:28:54: Und wir haben mit denen die Texte entworfen also jeweils in einer halben Stunde entworven, in dem Sinne natürlich mit Refrain
00:29:02: usw.,
00:29:02: unser genialer Keyboarder Jens Radu hat dazu die Musik gemacht und Christine Aran unsere erste Sängerin der Band, die heute Moderatorin ist Die hat mit denen das Casting gemacht.
00:29:15: fürs Ding und die haben dann jeweils nach einer halben Stunde, war der Song drauf für TikTok-Format.
00:29:22: Für zwei Minuten oder so was reicht?
00:29:24: Und am Ende des Vormittags kamen alle sechzig hier in unserer Musikstudio zusammen eine nach der anderen Gruppe...
00:29:30: Hat's vorgespielt!
00:29:30: ...hat
00:29:30: es vorgespült, das war genial.
00:29:31: Wir sind jetzt zwei, drei Mal gemacht und es ist ein tolles Format heißt den Band For a Minute.
00:29:36: Ja
00:29:36: also ich finde es großartig dass ihr dieses Beispiel nehmt.
00:29:39: Ich habe selber Also ich hab noch nie bei so einem Format mitgemacht, aber nur das Beste gehört.
00:29:44: Ich habe aber mal ein ähnliches Format... ...mitgemacht.
00:29:47: Das war Thyssenkrupp.
00:29:49: Da haben wir lange Jahre beraten und da ging es um wirklich auch so ein Kulturprojekt, Markenprojekt wo nochmal wirklich zwei Firmen die zwar formell zusammengekommen waren, aber nicht wirklich kulturell.
00:30:02: Das kann man schon am Logo sehen.
00:30:03: Thysson-Krupp wurde das T groß geschrieben und das K. also beide sagten ja wir müssen groß geschrieben werden und die Logos wurden einfach nur so zusammengebatscht.
00:30:10: Und dann haben wir erstmal das T-Klein gemacht, das K-KLEIN gemacht.
00:30:13: Logofil, integrierte, filigraner.
00:30:15: und da hat der damalige CEO gesagt und ich möchte jetzt meine Topführungskräfte drei Tage lang mal einschließen alle ins Doppelzimmer in den Hotels und sind im Filmstudio gegangen und die hatten dann vorher so sechs Wochen so Filmstudierende die kurz vom Abschluss fahren um die ganze Welt fliegen lassen Locations zu filmen, mit den Menschen zu sprechen.
00:30:39: Es war ohne Briefing also die haben einfach nur das was sie gesehen und dann gab es da irgendwie dreißigstunden Material und dann wurden die Vorstände quasi in Gruppen geteilt und haben dann Vorständen und Bereichsvorstände Und haben dann daraus Filme gemacht mussten die auch selber für Texten einsprechen.
00:30:52: Also was sehr ähnlich ist und wir sind am Anfang die saßen alle so ein bisschen wahnsinnig eng Flogen die Sackos weg und siehst Krawatten weg.
00:31:04: Und das war eine solche Energie, die da durch den Raum wäre.
00:31:07: Also so kreative Formate ist glaube ich eben genau das was wir brauchen.
00:31:12: ja du hast gesagt ihr habt auch eigene Format, also was machst du dann?
00:31:18: Betreibst du deine Yoga-Studie noch regelmäßig?
00:31:20: Genau.
00:31:20: Das war jetzt auch so... Da hätte ich den Bogen weitergeschlagen und das war alles in einem hier in diesem Prozess, den wir da haben.
00:31:26: Wir haben Musik gemacht, die haben aber auch mit mir dann Yoga und Meditation gemacht.
00:31:29: Das heißt, ich habe dir einfach ein paar Tools an die Hand gegeben wie sie sich im Alltag ein bisschen resigienter machen können und aber auch eben dieses Gemeinschaftserlebnis mal zusammen in die Stille zu gehen.
00:31:41: Das machen ja auch Teams nicht in der Regel zusammen und in die Bewegung zu kommen.
00:31:46: Und vorne hatten wir eben eine ganz tolle Trainerin, die dann eher auf die Themen zusammenarbeitet und die ganzen so methodischen Prozesse geguckt hat.
00:31:57: Das war ein total schönes Zusammenspiel von allem was hier möglich ist und einen Ausschöpfen der Freime und unserer Fähigkeiten.
00:32:11: Perspektivisch ... Tatsächlich so witzig, dass du es am Anfang gesagt hast wir brauchen nicht mehr Yoga-Lehrerinnen und Coaches.
00:32:18: Wir wollen natürlich schon, weil wir wollen eben die Richtigen dies machen.
00:32:21: Und sind häufig Leute, die das ja dann auch werden, weil da ist keine Möglichkeit mehr gibt und man dann irgendwie das Hobby zum Beruf machen möchte und das allein reicht natürlich nicht.
00:32:31: Ja aber ich würde tatsächlich darauf aufsetzen ob das was wir hier machen haben und sowieso schon können unsere systemische Coaching Ausbildung machen um selber auch in diese ganzen Methoden mit reingehen zu können und das noch mehr
00:32:47: zu schärfen.
00:32:47: Willst du jetzt anfangen oder machst du?
00:32:49: Genau, das werde ich im Oktober anfangen.
00:32:50: Oh
00:32:50: wow!
00:32:51: Ja stark.
00:32:51: Ja
00:32:53: guck mal dann hake ich doch mal ein was ich noch vor habe.
00:32:56: Ja cool
00:32:56: weil das kann ich auch erzählen warum wir schonmal getroffen haben oder nicht.
00:33:03: warum aber dass wir schon mal getroffen sind?
00:33:04: und da noch andere Vorzeichen war uns im Raum gestanden.
00:33:08: Da waren nämlich kurzfristig bei meiner lieben wunderbaren großartigen Tochter die ... die die Geschäftsführung hat, die Überlegung ob sie vielleicht auswandern will.
00:33:18: Okay!
00:33:19: Das ist jetzt mal kurz auf mich.
00:33:20: Freies Denken und Assoziere.
00:33:22: Ja.
00:33:22: Nachdem Sie von vier Wochen Schriblanka über die Weihnachtsfeiertage wiederkamen wurde mir dann eröffnet...
00:33:29: Papi wir müssen reden.
00:33:30: Papi,
00:33:30: wir müssen beraten.
00:33:32: Mein Mann kommt ja vom Malta oder seinen Vater ist Malteser und wir wandern jetzt noch weiter.
00:33:37: Also
00:33:37: mein Mann?
00:33:40: Und dann stand das hier so eine Zeit lang im Raum, aber nicht als Elefant der nicht wahrgenommen wurde.
00:33:45: Sondern als Elefan der was angeschoben hat.
00:33:48: Weil dann setzte er mir auch das Denken an.
00:33:50: ja ey!
00:33:51: Okay, dann lass uns mal neu überlegen wie machen wir das alles?
00:33:54: und es hat sich dann aufgrund des schulischen Besonderheiten weil der große Sohn von Amelie Carmel werden eingeschult worden und das lässt sich mit Malthusen, da musst du mit vier eingeschuld werden.
00:34:06: Egal das hat nicht geklappt hat aber was in Gang gesetzt, der Elefant hat sich in Gang besetzt und hat mich mehr und mehr dazu inspiriert.
00:34:16: jetzt doch wirklich mal wie schon lange geplant das Zepter zu übergeben.
00:34:21: Und sie ist ja im Fakt es schon Mehrheitsgeschäftsführerin und Inhaberin.
00:34:25: ich habe hier schon eine Menge übertragen Aber ich will andere Dinge noch machen da würde auch gerne gleich nochmal drauf kommen die hier stattfinden aber die meinen meine Fähigkeiten besser ... anspielen und die ich besser ausspielen kann, als das was ich zur Zeit mache.
00:34:41: Weil Räumevermietung ist eigentlich nicht mal eine Kernkompetenz sondern dieses ganze kreative Verrückte manchmal auch völlig ober der Top Denkende was sich beim Spiegel auch wunderbar präzieren konnte weil da hatte ich echt freies Spiel mit Stefan aus.
00:34:56: Er hat mich einfach machen lassen.
00:34:57: nur sind tolle Sachen rausgekommen finde ich.
00:35:00: Und also dass jemand hier noch mit reingeht ist die eine Sache Amelie, tatkräftig und sachkundig und menschlich unterstützt.
00:35:12: Und dass ich nicht rausgehe in dem Sinne, dass ich hier gar nicht mehr aufkreuze sondern das ich andere Dinge mache die mir am Herzen gingen stärken
00:35:18: und interessensorientiert
00:35:20: ist.
00:35:21: Ich habe jetzt neue Formate ausgedacht das erste von denen läuft jetzt schon In zwei Wochen.
00:35:28: Genau, wenn wir aufnehmen in zwei Wochen und ich gehe davon aus dass diese Folge auch vorher...
00:35:33: Das wäre wunderschön!
00:35:34: Zwar
00:35:34: man lässt.
00:35:34: deswegen kannst du was darüber nennen
00:35:36: über
00:35:36: den Freitag
00:35:38: den dritten Juli.
00:35:40: Da kommt ein lieber Freund und international renommierter Künstler aus New York, Raffaulol Binsky nach Hamburg um.
00:35:48: Das ist auch ein kleiner, netter Anlass worum er kommt.
00:35:51: Ich habe ihn eingeladen aber mit Lust hatte mit mir zusammen den achtzigsten Geburtstag von Stefan aus zu feiern und er sagte, sure!
00:35:58: Weil er hat uns viele Spiegeltäte gemalt.
00:36:00: Er war auch schon mal hier vor zwei Jahren.
00:36:02: Hat mich besucht hier und da kommt jetzt extra angeflogen und wir fahren dann am Samstag raus zu Stefan.
00:36:07: Aber am Freitagabend ist er hier Und da hab ich mir mal eben neues Eventformat so ausgedacht Mit Hilfe von einer lieben Kollegin, die gesagt hat Mensch mach doch mal ein tolles Essen mit irgendwelchem kreativen Input.
00:36:22: Und das wird sein das erste Mal.
00:36:25: Hongkong-Zwölf.
00:36:28: Kryptischer Name soll heißen an unserer Langtafel vorne können zwölf Personen sitzen und dass ist dann auch das Limit.
00:36:36: Wir machen einen wunderbares vegetarisch veganes Essen was wir hier in Ruhe anbieten aber wo Vegetarische nicht hin.
00:36:43: nicht als Aufwertung, sondern als Aufwärtung.
00:36:46: Vielleicht auch ein schöner Wein dazu oder zwei und haben diesen Gast aus New York mit sehr vielen Lebensgeschichten und der wunderbar erzählen kann ja einen toller kreativer Mensch ist, der Opern ausgestattet hat, Spiegel-Titel gemalt hat, international bekannt und es wird an sehr kurzweiliger Abend und da gibt es Tickets zu kaufen.
00:37:08: den Preis wissen wir noch nicht aber das werden wir
00:37:10: noch
00:37:11: kalkulieren.
00:37:12: Das ist so frisch das Projekt Aber das freut mich, dass ich das jetzt realisieren kann und dass sich so ein
00:37:17: Kuschelanglass
00:37:18: ab in zwei Wochen.
00:37:19: Das ist kurzfristig aber das kriegen wir hin.
00:37:21: Sehr schön!
00:37:24: Wenn ihr jetzt so auf die aktuelle Lage guckt, ihr habt es ja selber die letzten Jahre auch miterlebt, jeder Mensch der einigermaßen interessiert ist, kriegt es mit was das Thema KI mit uns macht?
00:37:35: Also es verändert gerade die Arbeit.
00:37:38: Ich weiß nicht, du als Musiker Ich weiß nicht, ob du die Zahl kennst.
00:37:41: Wie viele KI produzierte Songs jeden Tag auf Spotify hochgeladen werden?
00:37:46: Schätzmar!
00:37:47: Ich weiß ich hab das schon mal gehört.
00:37:49: Ich glaube es ist wirklich Abenteil.
00:37:52: Dreistellig oder mehr?
00:37:54: Dreistellig?
00:37:55: Was?
00:37:56: Fünfhundert am Tag?
00:37:56: was würdest du sagen?
00:37:57: Ich hätte jetzt sogar achthundert oder tausend oder so... Vierhunderttausend
00:38:03: Songs am Tag.
00:38:04: Vier
00:38:04: hundertausends Songs am tag?
00:38:06: Können wir nochmal bitte irgendwie checken?
00:38:08: aber so wurde mir das erzählt Wir sehen das in deinem Bereich, wir sehen es im Bereich bildgebende KI.
00:38:17: Wir sehen es in dem Bereich Texte und überall.
00:38:19: Wir sind im Bereich Coaching, kein gutes Beispiel.
00:38:21: Also junge Menschen oder nur junge Menschen, die meistens Zeit mit ChatGPT und Co verbringen ist, dass sie es quasi als Gesprächsersatz nehmen.
00:38:30: Ich würde gerne nochmal diese... diesen Faktor von außen, der uns jetzt zunehmend ein Angebot macht was nicht nur gut ist sondern ganz viel schlechtes mit genau und ich habe es schon mal versucht auszukitzen das Thema Werte also dass man mit euren Werten in Verbindung zu setzen die Entwicklung die ihr gerade seht und was ihr so für euch auch für die Zukunft seht wie ja wie ihr mit diesem Angebot da eine Alternative auch sein könnt.
00:39:01: Wenn das nicht zu kompliziert gefragt ist.
00:39:03: Das Spiegeljournalist hätte es besser vermisst.
00:39:07: Keine Ahnung, aber der größte Wirt dem wir haben ist das Menschsein und die menschliche Begegnung.
00:39:16: Und ohne dass wären wir nicht das was wir sind nämlich ein Ort der Begegenung.
00:39:23: Da muss ich auch mal wieder sagen ohne Corona wäre uns das wahrscheinlich auch nicht so klar geworden weil da ja alles auseinander gestoben ist Und KI ist ja vielleicht auch in dieses Vakuum reingestoßen.
00:39:35: Was du vorhin so schön gesagt hast, dass es jetzt sogar wissenschaftliche Erhebungen gibt... ...dass das nicht auf Dauer gut ist wenn die Leute nur im Homeoffice sitzen und sich dann vielleicht noch mit ihrem KI erstellen.
00:39:44: Genau!
00:39:45: Das ist einer der Faktoren, der genau dafür verantwortlich ist, dass das noch schwieriger wird.
00:39:49: Ja.
00:39:50: Wir bringen die Menschen zusammen und wir sind auch so attraktiv, dass für Menschen ein Zugewind ist, wenn sie nicht nur rauskommen aus ihren Verwänden und sich irgendwo treffen Neutralen Hotelbar, das hören wir so oft in einem Hotelkonferenzraum.
00:40:05: Sondern dass sie hier sich eben kreativ austauschen können und sich begegnen.
00:40:08: Und das ist eine unserer größten Werte die wir haben, die wir auch pflegen.
00:40:12: Hinzu kommt die Spons auch tatsächlich für mich auch ganz wesentlich die spirituelle Komponente.
00:40:16: Dass ich seit fünfzig Jahren über fünfzig Jahre täglich meditiere und irgendwie das ja auch sich manifestiert im Yoga Studio.
00:40:26: Und Last but not least das sage ich auch immer wieder, dass wir real authentisch hier wirklich kreativ aus selbst arbeiten.
00:40:33: Auch das macht einen Unterschied zu KI.
00:40:35: Es ist nicht hypothetisch es ist nicht virtuell und ich will aber auch nicht verhehlen, dass sich selbst seit einigen Monaten auch intensiv mit KI über Texte arbeite und mich inspirieren lasse.
00:40:46: und wenn ich jetzt beim Spiegel wäre würde ich kann ich schwören ihr seid Zeugen ich würde kein KI generiertes Bild auf den Titel lassen es sei denn Es dient der Konzeption, weil das eine Geschichte über KI wäre.
00:41:01: Alles andere finde ich es geht nicht so.
00:41:03: jetzt darfst du Werte
00:41:08: Also wir unsere Räume sind ja werden immer diese Formate ein dass Menschen sich begegnen und wir sehen gerade wie sich die Formate hier wieder verändern und eigentlich fragen Wenn Leute anfragen, hier können wir so ein Konferenz-Tisch aufbauen.
00:41:23: Wo alle Folien im Rechner sitzen können und dann gucken wir, dass man noch auf dem Screen gucken kann.
00:41:28: Und gleichzeitig auch in den Rechners.
00:41:29: Dann rede ich immer so doll auf die Einsage, ey!
00:41:33: Lasst eure Laptops am Arbeitsplatz, packt eure Telefone am besten auf irgendein Stapel hier am Anfang und seid einfach hier.
00:41:41: Und redet miteinander und gehn den Austausch sehr kreativ und dann sind die immer so.
00:41:45: ja okay vielleicht hast du Rechnergutprobleme aus.
00:41:48: also meistens funktioniert das immer und Du hast es gerade gesehen.
00:41:54: jetzt haben wir vorne gerade einen Aufbau für ein KI Workshop der Morgen stattfindet und das heißt wieder Da sitzen an Tischen vor ihrem Rechner und hacken irgendwelche Prompts ein.
00:42:03: Und probieren Dinge aus, also es ist für uns natürlich irgendwie auch eine Chance einfach neue Formate hier zu spielen und leben zu lassen.
00:42:14: aber gleichzeitig finde ich's auch schade dass dadurch wieder dieses ganze Menschliche verloren geht das was wir eigentlich so gerne machen und haben was den Leuten so gut tun.
00:42:23: Ich bin gespannt, also allein wie es ja hier jetzt aufgebaut hat ist das schon mal nicht die lange eine Geschichte sondern sehr kreativ aufgebaut und vielleicht kann man es dann auch mal gucken wenn man sowas wiedermacht?
00:42:34: Wie kann man's auflockern eben mit Meditationsphasen usw.
00:42:39: Ja ich würde gerne noch, wenn ihr mögt dürft ihr aber auch nein sagen dann schneiden wir jetzt meine Vorräte aus.
00:42:47: Du als Mutter du als Großvater die Zukunft für deine Enkelkinder, deine Kinder.
00:42:55: Was siehst du für deren Zukunft?
00:43:01: Oder wofür hast du Angst?
00:43:02: oder was gibt dir Zuversicht?
00:43:04: Ich erwarte hier kein geschlossenes Bild, sondern einfach nur wenn du magst ein paar Gedanken.
00:43:08: Ja also klar, was mir Angst macht... Also meine Kinder sind fünf und sechs, noch sehr klein.
00:43:18: Kommen aber natürlich irgendwie schon mit Medien in Berührung kriegen.
00:43:23: das sehr dosiert, aber man merkt natürlich immer schon wie sehr der Drang dazu da ist, dass irgendwie alles konsumieren zu wollen und dabei zu sein.
00:43:30: Und so ja dieser gesunde Umgang mit Medien wo man nicht in eine Verbotsrolle gelangt sondern irgendwie mit den Kindern gemeinsam wie gefindet da gut umzugehen Das ist zum einen Social Media wo die sich drin verlieren können und einfach Sachen vor die Linse bekommen mit Sicherheit nicht gut für die sind.
00:43:54: Die KI ist natürlich jetzt noch mal völlig neu, dass sie irgendwie ... Wir haben dann angefangen Sachen zu googeln und Dinge rauszukriegen.
00:44:03: Da musst du durch Texte arbeiten oder verschiedene Quellen dir trotzdem noch raussuchen.
00:44:08: Und da hat man ja auch gar keinen Bock mehr drauf.
00:44:11: Dann fragst du dein Chat und kriegst eine wohlgenerierte Antwort.
00:44:16: Wenn ich mir vorstelle, dass man als Jugendlicher jede Frage der Welt ... in irgendein Ideenmodell kneten kann.
00:44:22: Es ist schon auch, also auch scary einfach... Also wir merken schon wie es uns gerade so ein bisschen überholt und viel Angst dabei ist.
00:44:32: Und ich habe ja Respekt vor der Aufgabe auf jeden Fall da für die Kinder ein gutes Umfeld zu schaffen wo sie richtig gut damit umgehen und das nur zum Essen nutzen.
00:44:45: Ich bin ja nicht nur Vater von fünf Kindern sondern Auch noch gerade Vater von einer zehnjährigen Tochter.
00:44:51: Die anderen vier sind schon alle ... Grown-up, ja?
00:44:56: Und für die krieg ich das natürlich hautnah auch mit.
00:44:59: Die kommt jetzt grade aus Gymnasium nach den Sommerferien und das Thema also eigenes Handy in so no way kommt nicht.
00:45:05: aber ich hab zu Hause ein ehemaliges Handy rumliegen an iPhone was mit der sie Spotify hört?
00:45:13: Anfänglich nur Bibi und Tina Hörspieler macht sie ihre Playlist und hört ganz viel Musik.
00:45:25: Und wir passen da schon sehr auf, dass das nicht überhand nimmt.
00:45:28: aber selbst du hast mir vorhin erzählt, dass Carlo jetzt auch gerne mal Musik hört auf dem iPhone oder so.
00:45:35: Ja, meine Algorithmus ist durch.
00:45:38: Meine auch!
00:45:39: Jetzt sind wir in meinem nächsten Woche Pokémon-Song.
00:45:43: So spannend
00:45:43: wie
00:45:44: das Bibliotiner.
00:45:45: Und das ist noch weit weg von spürbarer KI aber das ist auch mit zehn Jahren schon so drin zu sein.
00:45:53: ich mein muss sich ja auch an die eigene Nase fassen, wie intensiv benutzen wir denn?
00:45:58: Ja
00:45:58: klar, wir sind natürlich auch Vorbilder manchmal schlecht.
00:46:02: Wir passen doch auf dass er nicht in den Küchentisch dass es nicht am Küchenfisch benutzt wird.
00:46:06: Aber na klar, das liegt irgendwo und dann hört man Musik über seine kleine Bluetooth-Boxen
00:46:12: usw.,
00:46:13: also es hat schon massiv sich verändert gemessen an dem wie ich groß geworden bin auch wie du noch groß geworden bist.
00:46:20: ja da müssen wir einfach auch gegenhalten und das ist noch nicht die Rede Michael von KI sondern generell nur die Mediennetzungen Die Geräte die immer wichtiger werden.
00:46:30: Ich meine wir haben kein Fernseher zu haben Auf dem Laptop-Fernsehen, wenn man es ist.
00:46:34: Oder auf der Filme Netflix oder...
00:46:37: Ja ich glaube ein Rezept könnte sein, bringt die häufiger mit hier hin, wenn die nichts los ist, dass sie rumspielen können mit Instrumenten und sich auch die Yoga Mathe setzen können.
00:46:45: Das machen wir auch
00:46:46: ja!
00:46:47: Zwei Wochen feiern wir hier Selmas, das zehnte Geburtstag.
00:46:50: also Das machen wir, die wissen das.
00:46:52: Die sind ja hier auch groß geworden oder in dem Studio mitgewachsen.
00:46:55: also das ist für die auch eine tolle Spielwese.
00:46:57: Ja was für mich der Spiegel war es jetzt für unsere
00:47:00: Kinder.
00:47:02: Letzte Frage und ihr könnt so kurz oder mittel- oder langfristig beantworten wie ihr möchtet privat oder beruflich wo möchte den noch hin?
00:47:13: Ich möchte, genau so wie ich vorhin schon erwähnt mich selber einfach noch mal in so ein Learning-Prozess reinbewegen und mich beruflich einfach nochmal weiterentwickeln.
00:47:25: Ich habe voll Lust in der Gruppe mit Gleichgesinnten nochmal zu sitzen und neue Dinge zu explorieren um meinen Horizont nochmal zu erweitern.
00:47:34: das ist so ein Feld, dass ich mich jetzt demnächst begeben werde Und daraus ableiten natürlich hier die Studios, nochmal wieder größer werden zu lassen und aufblühen zu lassen.
00:47:49: Ich habe voll Bock, hier wieder mit dem Team zu arbeiten.
00:47:52: Das kann ich auch noch mal kurz im Nebensatz erwähnen dass wir ja auch schonmal zu viert und zu fünft irgendwie im Team unterwegs waren.
00:47:58: gerade sind wir zu zweit muss es alles kleiner geworden.
00:48:02: aber ich möchte das auch wieder alles größer werden lassen ist wir hier tagtäglich mit vielen tollen Menschen zusammensitzen ja auch in unserem alltäglichen Arbeiten stattfindet und nicht nur bei Gästen, die zu uns kommen.
00:48:15: Das heißt, die Kapazitäten sind auch noch da?
00:48:17: Ihr seid, habt auf jeden Fall Lust und kapazität für weitere Gäste.
00:48:23: Ja schön
00:48:23: Luft nach oben!
00:48:25: Und bei mir spielt es auch hier und hier spielt nach wie vor für mich die Musik.
00:48:30: Die Band soll bleiben und weitermachen aber ich will mich aus dem operativen nicht rausziehen, weil ich jetzt ein alter Sack bin.
00:48:39: Bist du ja auch nicht?
00:48:40: Bin ich auch nicht.
00:48:41: Du bist junger Vater!
00:48:42: Genau so und habe mir jetzt diese drei neuen Formate von denen ich eins immer erwähnt hab.
00:48:47: die anderen beiden kann ich auch nochmal kurz anspielen.
00:48:51: das sind Gesprächsformate die ich erst stattfinden lassen möchte dass eine heißt Hongkong Salon.
00:48:58: einer meiner ersten Gäste am letzten Donnerstag verabredet schon wird Carsten Broster sein
00:49:03: War auch schon bei mir im Podcast einer der wirklich tollen Politiker, die unser Land hat.
00:49:09: Ganz toll!
00:49:10: Und auch ein wahnsinnig feiner Mensch, ja?
00:49:11: Ganz
00:49:11: toll.
00:49:11: Der war schon öfter hier zu anderen Anlässen und kennt uns auch ganz gut und er kommt gerne... ...und das Dritte neben dem Salon XII, also der Hongkong-Salon soll regelmäßig stattfinden mit Gästen.
00:49:25: Vielleicht können wir auch da aus einem Podcast machen oder mal so übernachten.
00:49:29: Das Hongkongs XII ist dieses Dinner mit ausgewehnten Gäste in Auf Augenhöhe, auf Tuchfühlung.
00:49:35: Und das Dritte ist – habe ich auch schon fest verabredet für Ende August – mein Ex-Spiegelkollege Alexander Kühn hat ein tolles neues Buch geschrieben über das Elterwerden.
00:49:44: Also Buchvorstellungen
00:49:45: und Lesungen?
00:49:46: Nähle ich mich schon mal an!
00:49:48: Mein ältester Sohn Oscar und ich haben eine Buch, wir sind gerade am Schreiben fast fertig und es kommt noch im Zweiundzwanzig Oktober.
00:49:57: Wir müssen über Führung reden.
00:49:58: warum?
00:49:59: KI, New Work und generationsgerechte Zusammenarbeit.
00:50:02: Die Zukunft der Arbeit sind heißt es wirklich.
00:50:06: Wir wollen das in mehreren Städten vorstellen und wenn wir Lust dazu haben können wir's gerne mal euch machen.
00:50:12: Ist schon gebohnt.
00:50:13: Machen wir!
00:50:15: Vielen, vielen Dank!
00:50:17: Die fünfzehn Minuten sind wieder so schnell vergangen.
00:50:19: Ich danke euch.
00:50:20: Wir machen jetzt noch ein paar schöne Fotos und dann wünsche ich euch eine sonnige und schöne Woche und ganz viel Erfolg für das Dinner.
00:50:27: da bin ich mir ganz sicher dass es ausverkauft sein wird.
00:50:29: Danke Michael,
00:50:31: sehr gerne.
00:50:36: Ja, das war die Folge mit Amelie und Stefan zum zweiten Mal aufgenommen.
00:50:39: Ihr habt es mitbekommen!
00:50:39: Ich bin ein Riesenfender Hongkong Studios.
00:50:42: Ich
00:50:43: kann euch nur empfehlen, die in einer Form Events machen, dass gerne man Hamburg machen wollen oder weil sie in Hamburg leben geht dann mal hin.
00:50:50: Ganz ganz wichtig.
00:50:51: wir haben keinerlei beschäftlichen Bezug.
00:50:54: Wir verdienen kein Geld dafür, dass wir die so empfehle.
00:50:57: Das würden wie immer sagen wenn's der Verpflichtung gibt ist auch nicht unsere Seminarlocation.
00:51:01: Wir sind im Frachtraum mit NWMS.
00:51:04: Ganz bestimmte Gründe waren wir uns für die Stadtlage entschieden haben, aber ich bin wie gesagt ein Riesenfan dieses Teams.
00:51:14: Vater-Tochter ganz besondere Beziehungen und natürlich auch die verschiedenen Parallelen, die es dann so gibt.
00:51:23: Ich
00:51:23: freue mich und Christoph freut sich wenn ihr uns weiter in die Treue haltet uns gerne mal wieder fünf Sterne gibt.
00:51:30: Noch lieber als fünf Sterner eigentlich die Beurteilung, die es da auch immer so gibt.
00:51:35: also paar Kommentare auch mal zu so eine Folge und bleibt uns gewogen.
00:51:43: wir freuen uns dass wir immer noch so viele Zuhörer haben und freuen uns auf die nächste Woche wenn das weitergeht mit On the way to New York kommt gut durch den
00:51:55: Rest
00:51:55: der Woche.
Neuer Kommentar