#562 Ulrike Dotzer | Autorin
Shownotes
Unsere heutige Gästin ist jemand, die sich seit Jahrzehnten mit einer der schwierigsten und zugleich wichtigsten Fragen beschäftigt: Wie prägt Vergangenheit unsere Gegenwart, und was bedeutet das für unser Handeln heute?
Sie hat Osteuropäische Geschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Philosophie und Politologie studiert, war Reporterin und Redakteurin in politischen Ressorts und hat die Zeit nach der deutschen Wiedervereinigung unmittelbar miterlebt und journalistisch begleitet. In Leipzig, in Schwerin, mitten in einem Land im Umbruch. Seit Ende der 90er-Jahre war sie beim Norddeutschen Rundfunk tätig, zunächst Referentin des Intendanten, später als Leiterin der ARTE-Abteilung. Dort verantwortete sie Dokumentationen und Doku-Dramen zu internationalen und historischen Themen, viele davon preisgekrönt. Arbeiten, die sich durch Tiefe, Präzision und einen klaren europäischen Blick auszeichnen. Ihr Zugang zur Welt ist dabei immer derselbe geblieben: genau hinschauen, Zusammenhänge verstehen, auch dorthin gehen, wo es unbequem wird. Diesen Anspruch führt sie auch in ihrer Arbeit als Autorin fort. In ihrem Roman Goldener Boden erzählt sie die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg und verbindet persönliche Schicksale mit den großen Linien deutscher Geschichte.
Mit ihrem neuen Roman Agnes im Meer setzt sie diese Auseinandersetzung fort. Erneut geht es um Erinnerung, Herkunft und die Frage, wie wir mit dem umgehen, was war. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in über 550 Episoden mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was verändert sich im eigenen Blick auf die Gegenwart, wenn man sich intensiv mit Geschichte und Herkunft auseinandersetzt? Welche Verantwortung tragen Medien heute, gerade im Umgang mit Geschichte, Wahrheit und gesellschaftlichen Spannungen? Und was braucht es, damit Erinnerung nicht nur bewahrt wird, sondern auch Wirkung entfaltet - für unser Zusammenleben, heute und in Zukunft?
Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Perspektiven. Daher suchen wir weiter nach Geschichten, Erfahrungen und Denkweisen, die uns helfen, die Welt besser zu verstehen und unseren eigenen Platz darin bewusster zu gestalten. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Ulrike Dotzer.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Unser heutiger Gast ist jemand, der sich seit Jahrzehnten mit einer der schwierigsten und zugleich wichtigsten Fragen beschäftigt.
00:00:06: Wie prägt Vergangenheit unsere Gegenwart?
00:00:08: Und was bedeutet das für unser Handeln heute?
00:00:11: Sie hat osteuropäische Geschichte, neuere und mittlere Geschichte, Philosophie- und Politologie studiert, war Reporterin und Redakteurin im politischen Ressort.
00:00:30: Seit Ende der neunziger Jahre war sie beim norddeutschen Rundfugtätig zunächst in der Nähe der Entendanz, später als Leiterin der Arterabteilung.
00:00:38: Dort verantwortete sie Dokumentationen und Dokudrahmen zu internationalen und historischen Themen viele davon preisgekrönt.
00:00:46: Arbeiten die sich durch tiefe Präzision und einen klaren europäischen Blick auszeichnen.
00:00:52: Ihr Zugang zur Welt ist dabei immer derselbe geblieben genau hinschauen Zusammenhänge verstehen Auch dorthin gehen, wo es unbequem wird.
00:01:01: Diesen Anspruch führt sie auch in ihrer Arbeit als Autoren fort.
00:01:04: In ihrem Roman goldener Boden erzählt sie die Geschichte einer Familie über mehrere Generationen hinweg und verbindet persönliche Schicksale mit den großen Linien deutscher Geschichte.
00:01:15: Mit ihrem neuen Roman Agnes im Meer setzt sie diese Auseinandersetzung fort.
00:01:20: Erneut geht es um Erinnerung, Herkunft und Frage wie wir mit dem Umgehen was waren.
00:01:26: Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, die Arbeit dem Menschen stärkste, ihn zu schwächen.
00:01:33: Wir haben in über fünfhundertfünfzig Episoden mit mehr als siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen was sich verändert hat und was sich weiter ändern muss.
00:01:42: Was verändert sich im eigenen Blick auf die Gegenwart wenn man sich intensiv mit Geschichte und Herkunft auseinandersetzt?
00:01:47: Welche Verantwortung tragen Medien heute gerade im Umgang mit Geschichte, Wahrheit und gesellschaftlichen Spannung?
00:01:52: Und was braucht es damit Änderungen nicht nur bewahrt wird sondern auch Wirkung entfaltet für unser Zusammenleben, heute und in Zukunft.
00:02:01: Fest steht – Für die Lösung unserer Aktuellen Herausforderung brauchen wir neue Perspektiven.
00:02:06: Daher suchen wir weiter nach Geschichtenerfahrungen und Denkweisen, die uns helfen, die Welt besser zu verstehen und unseren eigenen Platz darin bewusster zu gestalten.
00:02:14: Ihr seid bei On the Way to Newberg Heute mit Ulrike Dötzer.
00:02:37: Hallo Ulrike!
00:02:38: Hallo Michael, danke für die Einladung.
00:02:41: Ja, nachdem wir hier meine Guerilla-Takttechnik aufgebaut haben.
00:02:46: Also, wir können es nicht sehen weil wir ja immer noch ein Podcast sind und kein Videocast.
00:02:49: ich sitze quasi vor einer Vase mit einem Smartphone drauf.
00:02:53: du sitzt vor einem kleinen Hilfsmiko an meinem Laptop angeschlossen.
00:02:57: aber wir beide haben das irgendwie mit Würde ertragen und obwohl du ja als jemand der lange in einem sehr professionellen Umfeld mit solchen Techniken umgegangen bist hast mir nicht das Gefühl gegeben ich mache hier irgendwas falsch.
00:03:09: dafür erst mal danke
00:03:10: Aber absolut
00:03:12: Wir kennen uns schon ganz, ganz lange.
00:03:14: Dein jüngster Bruder ist der einzige Mensch, den ich jemals in meinem Leben meinen besten Freund genannt habe.
00:03:20: Er ist auch mein Trauzzeug und ist immer noch ein wahnsinnig guter Freund und wir kennen uns wie gesagt seit wahrscheinlich fünfzig Jahren ungefähr.
00:03:28: Und ich hab mich sehr, sehr gefreut als dich vor einiger Zeit gefragt habe ob du dir vorstellen kannst in unserem Podcast zu kommen weil ich deinen Weg über all die Jahre natürlich immer direkt aber schon verfolgt sehr spannend fand und ich finde, dass deine Geschichte hierher gehört.
00:03:48: Und ich fange so an wie wir immer anfangen mit einer Frage, die viele unserer Gäste als die Frage aller Fragen bezeichnen.
00:03:55: So groß würde ich es nicht machen aber... Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?
00:04:00: Das ist eine sehr große Frage.
00:04:06: Ich bin der Mensch durch die Prägung meines Elternhauses sicherlich und durch eine lange Geschichte, die letztlich auch eine Emanzipationsgeschichte ist.
00:04:20: Meine Kindheit verdanke ich sicherlich auch viele Tugenden.
00:04:24: Tugende, die wir die Boomer auch teilen – bei uns war ja so ne Kombination, wir waren viele!
00:04:33: Wir waren nicht immer beaufsichtigt aber es gab noch ein paar alte Werte.
00:04:40: Es wurde uns bei uns zu Hause doch viel Disziplin vermittelt und auch eine Ausrichtung auf Leistung sehr stark.
00:04:55: Ich glaube, auf das ganze Leben gesehen war das sehr viel sogar.
00:05:03: Das ist ne Prägung dass auch sich Zuneigung und Wertschätzung, dass die sich zu erleisten sind.
00:05:11: Das war eine implizite Botschaft auch meiner Kindheit.
00:05:15: Es wurde etwas verlangt von uns.
00:05:18: Wir mussten gut sein.
00:05:19: ich hatte drei Geschwister es florierte aber auch alles so.
00:05:22: wir waren recht wundere gesunde intelligente Kinder.
00:05:29: Und was Ich gemerkt habe, im Laufe meines Lebens ist es immer wichtiger geworden für mich doch Freundschaft zu suchen.
00:05:41: Stabilisierende Beziehungen auch neben und außerhalb der Familie?
00:05:47: Ich hab ja nun den Vorteil dass ich häufig an eurem Armbrusttisch gesessen habe wenn euer Hund Michel mich durchgelassen hat.
00:05:56: Du hast nicht einfach war.
00:06:01: war für mich immer was Besonderes.
00:06:02: Also ich erinnere halt das, was du gesagt hast, aber ich erinner auch, dass sie ein großes Interesse hatten – auch an den Freunden von euch und dass da immer so eine Open-Door-Policy war, dass man nicht fragen musste, sich anmelden muss oder wenn man da war, wurde mal gefahren, ob man mitessen möchte ist etwas, was ich von meinem Elternhaus nicht kannte und dass ich wirklich kopiert habe.
00:06:26: Ich sehe halt, wie das bei Dotzars war, das möchte ich gerne haben.
00:06:30: Bei meiner Frau war das auch nicht so, und die hat es genossen.
00:06:34: Und ich würde heute sagen, dass deine Eltern einen großen Einfluss auf mich und meine Entwickler hatten.
00:06:43: Gerade aufgrund des Interesses aber auch aufgrund von... Auch manchmal also insbesondere der Mutter, auch von kritischen Fragen und auch mal Bohren und so.
00:06:53: So wie soll ich das ändern?
00:06:54: Gewisse Verhöhre gab es ja!
00:06:57: Ja, aber das ist sicherlich richtig.
00:07:02: Das ist bis heute so.
00:07:03: meine Eltern inzwischen hochbetagt, leben ja beide noch und es ist immer noch ein offenes Haus, dass sie führen.
00:07:12: Und das finde ich auch sehr schön!
00:07:15: Ich hoffe, dass Sie Lust haben diese Folge zu hören und dann würde sich auch super gerne mal wieder besuchen.
00:07:18: Habe ich schon ganz lange mit Ihnen weggeplant und gesagt mach einfach, red nicht so viel, jetzt habe ich's mal öffentlich gesagt Wir haben dann ja uns ein bisschen aus den Augen verloren.
00:07:26: Vielleicht kannst du mal so ein bisschen den Weg erzählen, wie du in dein Studium gekommen bist?
00:07:31: Was für die Entscheidungen für diese Geschichte, viel für diese Kombination.
00:07:35: heute würde man sagen das was du studiert hast ist so bisschen wie Liberal Arts also verschiedene Dinge auch kombiniert Politik, Philosophie und Geschichte.
00:07:46: Eigentlich würde man heute glaube ich Kindern empfehlen das zu studieren wenn man dort denken lernt.
00:07:51: Was hat dich da reingetrieben?
00:07:53: Ich wollte sehr früh Journalistin werden.
00:07:56: Und dafür waren die Geisteswissenschaften naheliegend.
00:08:02: damals, inzwischen sagt man ja Studiermedizin oder eine ganz fremde Sprache.
00:08:09: Es war sicherlich für mich die richtige Entscheidung.
00:08:11: ich habe nicht gleich mit osteuropäischer Geschichte angefangen sondern mit Geschichte Philosophie und Politologie und Binder hat mich dann etwas spezialisiert.
00:08:21: Ja, beiden Fächern vor allen Dingen der Philosophie und der Geschichte muss man doch attestieren, dass man ganz gut denken lernen kann dabei.
00:08:32: Vor allen Dingen in der Philosophy wie man Argumente aufbaut, wie man dagegen hält, wie ein Argument vielleicht auch entkräften kann etwas was so in aufgeregten Zeiten heute wo es ja immer gleich um Emotionalisierung geht in den Hintergrund gerät.
00:08:54: Und das Studium der Philosophie kann ich nur jedem empfehlen, Geschichte habe ich auch immer geliebt.
00:09:02: Ich hab immer viel gelesen und für mich war das genau das Richtige.
00:09:06: damals wurde an natürlich von allen Seiten älteren Menschen Erwachsenen schon lange im Beruf befindlichen Leuten immer gesagtes Brotlose Kunst.
00:09:18: was ist glaube ich durchgehend so geblieben?
00:09:21: Ich bin davon überzeugt, folge deinem Interesse.
00:09:24: Ja!
00:09:25: Das ist genau das was ich versucht habe oder wir versucht haben unseren Kindern zu vermitteln dass das was ein Tief im Innersten berührt auch dann dazu führt dass man da irgendwie was beim machen kann glaube ich ja auch mehr.
00:09:39: wenn du jetzt mal so auf deine deine Dualisten-Karriere und wir wollen natürlich auch ob das auf den zweit auf deine zweite Karriere als Autorin gucken aber wenn ihr anschaust wie sich deinen Beruf geändert hat.
00:09:51: Ich nehme an, du bist dann wahrscheinlich so Mitte-Achtziger, Ende-Achziger in den Job gekommen bis jetzt.
00:09:59: Wie würdest du mal diese Entwicklung des Journalistenberufs auf der Metaebene beschreiben?
00:10:05: Was hat sich geändert?
00:10:09: Bevor es mit der heutigen Folge von On the Way to New Work weitergeht eine kurze Werbung in eigener Sache die Arbeitswelt verändert sich gerade schneller als jemals zuvor KI, neue Erwartungenführung, hybride Teams, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit.
00:10:25: Und gleichzeitig ein riesiger Bedarf an Menschen die Verantwortung übernehmen.
00:10:29: Genau dafür haben zwanzig Jahralmers und ich vor inzwischen fast sechs Jahren das New Work Master Skills Executive Programm gegründet.
00:10:37: Im November starte bereits die elfte Courorte!
00:10:40: Ein Jahr gemeinsames Lernen vier Module A drei Tage in Hamburg mehr als fünfzehn Zoom Sessions zwischen den Modulen alle aufgezeichnete und jederzeit verfügbar über zehn Top-Expertinnen und Experten, zwanzig Mitstreiterinnen und Mitstreitern, persönliches Coaching, peer to peer Coaching.
00:10:55: Und ein Netzwerk das weit über das eigentliche Programm hinaus trägt!
00:10:59: Wir beschäftigen uns mit den Fragen die Führungskräfte heute wirklich bewegen – wie führe ich mich selbst?
00:11:04: Wie führe Ich andere?
00:11:06: Wie baue ich starke Teams auf?
00:11:07: Wie gehe ich mit KI um?
00:11:08: Wie bleibe ich leistungsfähig?
00:11:10: Und wie schaffe ich Orientierung in unseren
00:11:12: Zeiten?!
00:11:12: Und wie können wir Arbeit so gestalten dass ihr erfolgreicher, menschlicher und sinnvoller wird?
00:11:18: Was mich besonders freut, in den vergangenen Jahren ist eine echte Community entstanden.
00:11:23: Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftsführer, Geschäftshörer, Führungskräfte aus unterschiedlichsten Branchen Menschen die neu gegrillt bleiben wollen, Menschen die gestalten wollen Und Menschen die voneinander lernen wollen.
00:11:34: Wenn das nach deinem Umfeld klingt dann schau gern vorbei.
00:11:37: Für Anmeldungen bis Ende August gibt's ein Frühbucherrabatt von fünfhundert Euro.
00:11:42: Mehr Informationen findest du unter newworkmasterskills.com oder direkt per Mail an hello at newworkmasterskills.com.
00:11:52: Und jetzt viel Freude mit dem Rest der aktuellen Folge von On the Way to New Work!
00:12:00: Ich bin davon überzeugt, dass es einen Verlust gibt an Kontakt zu den Leuten für die man eigentlich da ist und berichtet.
00:12:11: ganz praktisch Wenn du heute eine Zeitungsredaktion erreichen willst findest du im Netz Vielleicht eine Mailadresse bei kleineren Zeitungen für die gesamte Redaktion.
00:12:26: Der cleverer Mensch erschließt sich dann, wie die persönliche Mail-Adresse sein muss?
00:12:32: Das ist alles zum Schutz der dort arbeitenden, aber es ist wie eine unsichtbare Mauer.
00:12:39: Das gilt für den öffentlich rechtlichen Rundfunk bedingt auch so dass es so einen Schutzfall gibt gegenüber dem Publikum, das sicherlich öfter aggressiv auch sich äußert als es vielleicht vor dreißig Jahren war.
00:13:01: Aber im Prinzip finde ich das eine ungute Entwicklung und es darf niemand verwundern, viel geschimpft wird auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
00:13:14: Es ist eine der kritischen Situationen, dass es sehr schwer ist konkrete Menschen in den Redaktionen zu erreichen und für mich ist besonders unverständlich.
00:13:25: ich bekomme ja von der Zeitung Ich bin hier eigentlich ein Jahrzehnt eine Pressejournalistin gewesen das ausgerechnet die Regionalzeitungen, die um ihr Überleben kämpfen müssen dass die sich so abschotten.
00:13:41: Es liegt sicherlich auch daran, dass sie es personal so eingedampft haben.
00:13:45: Sonst werden Sie zu gemüllt aus Ihrer Sicht Perspektivwechsel aber es ist im Effekt für Sie schädlich.
00:13:54: Ein wahnsinnig spannender Blick den ich noch nicht gehabt habe.
00:14:00: wenn wir uns jetzt mal so die Entwicklung in anderen Ländern angucken und dann gleich wieder nach Deutschland zu kommen sagen wir mal so seit sich die politischen Parteien immer weiter voneinander entfernt haben.
00:14:15: Ich mach das fest, da häufig auch so wenn ich so historisch war gleiche sehe also wie zum Beispiel ein Bush einem Obama katholiert hat als er gewonnen hat die Wahl, wie einen Obama sich bedankt hat bei einem Kane, wie er sich fürs Vaterland eingesetzt hat und jetzt siehe wie quasi die politische Parteien dort miteinander übereinander reden und sich die Medien quasi, als wenn sie sich so in zwei Lager aufgeteilt haben.
00:14:42: Und das was ja für mich Journalismus ausmacht eben eine neutrale, eine möglichst objektivität bemühte Kraftquelle zu sein, die da hinguckt wo es unangenehm wird dass das extrem unter Druck ist.
00:14:56: ein sehr Begriff Fake Media, Fake News, so viel Macht.
00:15:02: Wie sehr siehst du diese Entwicklung auch in Deutschland?
00:15:05: Hast du auch das Gefühl, dass wir eigentlich das vielleicht nicht ganz so heftig Wie in den USA, aber dass wir das auch haben.
00:15:10: Dass Journalismus wegkommt von Objektivität bemüht hin zu bestimmten politischen Strömungen verhaftet oder wie würdest du das sehen?
00:15:22: Oder war das schon immer so?
00:15:25: Also ich bin eine entscheidende Kritikerin des Haltungstjournalismus.
00:15:32: Ich finde es nicht gut wenn mir im öffentlich-rechtlichen Fernsehen Moderatoren von Nachrichtensendungen ihre Meinung servieren, bevor der Beitrag gezeigt wird und das dann als eine Leitungsfunktion begreifen.
00:15:57: Ich bin da ganz in der eigentlich britischen Tradition dass sich Journalisten auch zurückzunehmen haben, dass sie möglichst sachlich berichten.
00:16:06: Ich rede hier von Nachrichtenformaten und dass Sie sich immer auch darum bemühen um das was man genannt hat früher als alterer Pass also immer die andere Seite auch wenn man zum Beispiel ein Missstand zeigt versuchen die zu Wort zu kommen lassen.
00:16:28: es gehört Zu dem, was ich als journalistisches Handwerkszeug noch gelernt habe.
00:16:33: Ich finde das aufdringlich!
00:16:35: Ich will gar nicht wissen, wer jeder Moderator dazu meinte sei denn es sind so die großen Präsentatoren von tollen Talkshowformaten.
00:16:47: ja also Lanz und Ilna.
00:16:50: natürlich fließt da in jede Frage auch nicht in jede aber etwas ein von ihrer eigenen Auffassung.
00:17:00: Das ist spannend.
00:17:03: zu deiner Frage noch, die wir sind ja weit weg von diesen vollkommen entsetzlichen verwahrlosen Zuständen wie in USA, die einen jahren schlaflose Nächte machen aber ich sehe die Gefahr auch hier Abwehrhaltung gegenüber, über manchmal ja auch sehr unangenehmen aggressiven Äußerungen die das in den sozialen Medien durchwabern.
00:17:40: Aber ich finde schon dass wir da eine Aufgabe hatten.
00:17:51: Ich rede noch vom Wirb am öffentlich-rechtlichen Rundfunk die nicht stark genug gesehen wird, nämlich Brückenbauer zu sein.
00:18:02: Also ich bin davon überzeugt dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine einzige Rechtfertigung hat wenn er in der Gesellschaft die wirklich divergierenden Gruppen auch wieder miteinander verbindet indem er sie zeigt und zu Wort kommen lässt und selber sich nicht am ausgrenzen Beteiligt.
00:18:26: Und das ist zumindest in dieser Corona-Phase nicht der Fall gewesen und das, glaube ich war ein Versagen.
00:18:38: Das hat auch dazu beigetragen dass die Gesellschaft jetzt so große Spaltungslinien zeigt.
00:18:47: da hätte ich mir von diesem Medium anderes gewünscht was verschiedene Zeitungen machen oder private Podcasts.
00:18:57: Oder andere Ogren, das ist ja was anderes.
00:19:02: Es ist ja klasse Profil zu haben und dort eine klare Haltung.
00:19:07: es ist aber nicht die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medien, die alle zu bezahlen haben und für alle da sind.
00:19:17: Ja vielen Dank!
00:19:18: Ich glaube, das wird vielen Hörer und Hörern aus dem Herzen sprechen, was du gerade gesagt hast.
00:19:23: Und ich habe keine weitere Frage!
00:19:27: Ich finde es zu schön, ihr würdest gerne so stehen lassen.
00:19:29: Ich würde gerne auf eine Phase in deinem Leben gehen, die sehr prägend war, wo du großartige Arbeit geleistet hast.
00:19:37: Du warst beteiligt lange, lange Jahre an einem B. Mediziniert ist ein europäischen Medienprojekt in mich Arte.
00:19:45: Ich bin großer Arte-Fan, also ich kann es nicht sagen dass ich jeden Abend Arte gucke.
00:19:49: aber die Arte Mediathek bei uns ist bei uns ein Zweifel immer der erste Anlaufpunkt gewesen und ich habe gesagt ach erzähle mal los was zu gucken weiß gar nicht was los ist da reinzuschauen.
00:20:00: erzählen wir ein bisschen wenn du magst wie die Entstehungsgeschichte.
00:20:03: wie ist das eigentlich passiert Und was hat dich dahin gezogen?
00:20:07: und vielleicht auch, wie waren so deine ... Ich bin kein Journalist.
00:20:10: Ich stell drei Fragen in einer.
00:20:11: Wie war dein Weg da?
00:20:12: Also du darfst dir irgendwas aussuchen!
00:20:15: Na ich hab Arte wenn nicht vom Anfang an mit begleitet doch in einer sehr wichtigen Aufbauphase als ich bei Arte anfing war die Sendezeit die tägliche nur sieben Stunden Und heute sind es schon seit Jahren, auch für vierundzwanzig Stunden mit entsprechend mehr Sendungprogramm.
00:20:41: Mehr Geld und davon habe ich als Redaktionsleiterin natürlich profitiert.
00:20:47: Das hat mich auch unterschieden von dem übrigen Apparat.
00:20:52: Wir konnten mehr Programm machen hatten aber nicht entsprechend proportional mehr Personal.
00:21:00: Wir waren ganz intensiv, super organisiert das Team und ich.
00:21:04: Wir hatten das Privileg mit Auftrachtsproduzenten zu arbeiten die wiederum auch effizient arbeiten, arbeiten müssen.
00:21:12: Wahrscheinlich nicht so viele Gremien die Mitte entschieden haben ein bisschen freier oder?
00:21:17: Wir waren eine Art gallisches Dorf mitten in Norddeutschland.
00:21:24: Gremien, nicht aber doch redaktionelle Mitsprache aus Straßburg auch aus Baden-Baden wo die deutsche Zentrale ist.
00:21:34: Also das System ist sehr komplex wurde oft auch von Kollegen die da nur aus der norddeutschen Tiefebene berichtet haben denunziert.
00:21:48: in den Anfangsjahren später hat sich das ja gewandelt als Arte diese publizistische Bedeutung gekriegt hat, die es zweifellos hat.
00:21:57: Ich habe gestern Abend gerade noch gedacht da hab ich eine wieder.
00:22:01: oder Dienstagabend, da hab' ich eine Wiederholung gesehen ein Themenabend über Putin auch über die Nord Stream-Zwei Pipeline und die Verflechtungen der deutschen Politik und zwar aller Parteien darein.
00:22:20: Da denke ein Gottesgeschenk, dass es diesen europäischen Kanal gibt.
00:22:29: Diese deutsch-französische Kooperation das hat der NDR nie hingekriegt Nord Stream II in dieser Weise kritisch zu begleiten.
00:22:38: Sicherlich jetzt aus der Rückschau sieht manches anders aus.
00:22:41: aber wir erfahren es auch über Arte in der Tiefe und da ist Freiheit drin wenn es diesen Perspektivwechsel gibt dass Franzosen über Deutschland berichten.
00:22:55: Das war zum Beispiel eine Dokumentation von Franzosen gemacht mit der nötigen Distanz, die man gegenüber der deutschen Politik nur haben kann – mit erstaunlichen Gesprächspartnern.
00:23:10: und das ist das Schöne an Arte, dass sie die Wirkliche Fahne des öffentlich-rechtlichen Aufrechterhalten.
00:23:21: Hingenau hinzuschauen, was du am Anfang gesehen hast, Fragen zu stellen, neugierig zu sein und auf die letztlich klassischen auch dokumentarischen Formate vertrauen.
00:23:35: Kein Aktivismus machen.
00:23:38: Journalisten dürfen keine Aktivisten sein.
00:23:40: Auch bei Arte gab es so mal Anwanderung und große Diskussionen gegen Werte.
00:23:45: Ich habe mich als Zuschauerinnen das Gefühl, dass hat sich beruhigt.
00:23:50: Das ist so immer meine Überzeugung gewesen.
00:23:54: Haltet euch zurück werdet keine Aktivisten wenn ihr noch so viel noch so überzeugt seid.
00:24:01: auf Aufklärung ja nachforschen aber nicht überdrehen.
00:24:09: also ich fast ganz schön finde Du hast vorhin bei deiner Definition von Journalismus das Thema Brückenbauen verwendet.
00:24:16: Das ist ja eigentlich auch eine der Gründungsbausteine... ...von Arte, ne?
00:24:21: Ist ja auch ein Brückenbau probiert oder nicht?
00:24:23: nur zwischen den beiden Ländern aber generell auch.
00:24:26: und wie also für mich aus meiner Sicht?
00:24:30: heute ist es glaube ich auch einer der der Imelsträger- oder Treiber wo man sagt okay vieles wird kritisiert am öffentlich rechten die Grundfuhr aber harte ist Generationsübergrafen wieder ein bisschen ausgenommen.
00:24:43: Stimmt das?
00:24:44: Oder bin ich zu sehr Fanboy?
00:24:48: Das hat sich so wieder durchgesetzt, dass wurde zwischenzeitlich auch mal hektisch diskutiert.
00:24:56: aber da bin ich zum Beispiel ganz froh, dass es Gremien gibt beim öffentlichen rechtlichen Rundfunk die dann doch darauf pochen.
00:25:07: noch sind besetzt von Menschen, die auch Kultur affin sind.
00:25:14: Die dort vieles finden und sehen das sie schätzen.
00:25:18: Es wird natürlich Arter unter Druck geraten.
00:25:20: Das ist meine Sorge wenn es eine französische Präsidentin Le Pen gibt oder einen franzisischen Präsidenten Bardella.
00:25:33: Ich kann mir gut vorstellen dass Sie versuchen werden dieses Konstrukt zu kappen.
00:25:38: Es kostet ja auch Geld, es kostet vergleichsweise lächerlich wenig.
00:25:44: Der französische Staat finanziert es aber anders als hier in Deutschland erfasst direkt während wir hier anders organisiert sind.
00:25:57: dass ist eine Sorge die berechtigt ist und dabei ist es ein großartiges europäisches Projekt.
00:26:05: das ist ja nicht mehr nur Deutsch Französisch längst nicht mehr, sondern es hat über die Jahre immer intensivere Assoziationsabkommen gegeben mit fast allen europäischen Nachbarn.
00:26:22: Ja auch in Programmen und die sind manchmal locker, manchmal enger.
00:26:28: mal wurden sie ausgesetzt zum Beispiel mit Polen was mich damals sehr geschmerzt hat.
00:26:35: da hatte Die PS, die gesamte Leitungsebene von TVP quasi per Staatsstreich ausgewechselt und das gab da rechtlichen Grund.
00:26:52: Zumal es auch antisemitische Äußerungen gab sich zu lösen.
00:26:56: Das ist jetzt wieder zum Glück vollkommen anders.
00:27:01: Aber dieses europäische Fernsehprojekt ist genauso wie die Europäische Union immerzu auch bedroht.
00:27:11: Lass noch einmal, bevor wir auf dein neues Leben als Autorin kommen nochmal so ein bisschen in die Zukunft schauen wenn wir uns die internationalen Permakrisen all das was gerade passiert anschauen wie Journalistinnen und Journalisten weltweit Autokartil oder Druck geraten.
00:27:37: Wie wird man heute noch junge Menschen dazu kriegen, diesen Beruf zu ergreifen?
00:27:41: und wie sehst du diesen Beruf in Zukunft?
00:27:45: Mein Eindruck ist der Beruf hat an Strahlkraft verloren.
00:27:50: Ich habe das dadurch auch beobachten können dass ich eine Zeit lang in einer Kommission, Voluntärskommission des NDR mitwirken durfte Erstaunlich viele Bewerbungen von tollen, jungen Frauen und Männern auf dem Tisch hatte.
00:28:13: Ich habe jetzt nicht mehr den Eindruck dass so viele dahin streben.
00:28:17: überhaupt.
00:28:18: vielleicht streben sie aber auch nicht mehr in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
00:28:22: das kann gut sein.
00:28:24: es liegt sicherlich daran viel schlechter bezahlt gilt, dass es doch Berufs-Vitä sind dann die wesentlichen in freien Arbeitsverhältnissen ablaufen.
00:28:43: Da gibt es durch die Digitalmedien einfach auch einen ungeheuren Druck.
00:28:47: aber das ist wirklich ... ich hab mich da nicht analytisch rein vertieft.
00:28:52: Ich finde Vertrau einfach darauf das, was ich selber lesen will.
00:29:00: Dass es hoffentlich in Zukunft auch noch genug andere Menschen gibt die auch lesen und sehen und hören wollen, was sich gut
00:29:08: finde.
00:29:09: Ja schön.
00:29:11: Lass uns als Brücke ruhig mal das Thema Lesen nehmen.
00:29:16: Ich hatte vor einiger Zeit vielleicht anderthalb Jahre den ehemaligen Chef des größten Verlagshauses der Welt, Penguin Random House.
00:29:27: Was zur Bertelsmann-Gruppe gehört?
00:29:29: Markus Dohle die das achtzehn Jahre lang gemacht hat in New York lebend ein großer Verfechter des Buches.
00:29:37: er sagt solange die Leute lesen so quasi haben wir auch eine Chance dass die Divogratie bleibt.
00:29:44: er hat damals mit den Obamas diese Bücher verhandelt.
00:29:47: also da wirklich viele viele tolle Erlebnisse.
00:29:51: der so sagt, für mich ist jedes Buch was wir in unserem Verlagshaus betreut haben wie ein Start-up.
00:29:57: Das fand ich eine ganz schöne Analogie.
00:30:00: Ich selber habe mich ja jetzt auch so ein bisschen ins Schreiben getraut seit ein paar Jahren eher Sachbücher.
00:30:06: Ich schalte das gerade mit, da habe ich glaube noch nie irgendwo öffentlich erzählt aber schalbe gerade mit meinem Sohn Oscar zusammen einen Buch über das Thema Generationen im Arbeitskontext.
00:30:16: Schreibt wahnsinnig gerne finde es ein ganz tolles Thema.
00:30:20: Hab mich hier durch Zufall geküsst.
00:30:23: Wie war bei dir so der ... Erweckungsmoment?
00:30:26: Ich will jetzt wieder schreiben und dann gleich ... dicke Bücher.
00:30:32: Da braucht es keine Erweckungsmoment.
00:30:34: Ich wollte das immer, ich musste aber meinen Lebensunterhalt verdienen auf tollem Niveau sicherlich mit einer Klasse Aufgabe.
00:30:45: Aber ich war dann auch lange allein mit meinen beiden Söhlen und die sollten durch die Ausbildung Und ich hätte sehr gerne früher mehr Zeit gehabt, um meine Geschichten zu erzählen.
00:30:58: Ja ich komme ja auch von vom Schreiben sehrlich vom journalistischen schreiben und ich wollte schon sehr lange gern erzählen also fiktional erzählen und für mich ist auch nicht das Thema dass sich Drehbücher schreiben möchte sondern ich möchte meinen Geschichten erzählen, meine Texte entwickeln.
00:31:30: Meine Figuren zu leben erwecken die ich im Kopf habe.
00:31:36: Das ist meine Auseinandersetzung mit der Welt.
00:31:39: Wow!
00:31:41: Du hast das ganze ja vielleicht können wir so einmal einordnen in deinem auch glaube ich gut geplanten Übergang oder Übergabe an Nachfolge.
00:31:54: Für mich wird das so ein bisschen wie soft out and soft in.
00:31:58: Ist es so gewesen oder war's ein klarer Cut?
00:32:00: Ja, dass du sagst, jetzt ist der Job vorbei und jetzt kommt er neu.
00:32:03: Oder wie ist es so?
00:32:04: entstehen Entschließungsgeschichte da gewesen des ersten Buches?
00:32:10: Ich habe meinen Ausscheiden aus dem Angestelltenverhältnis geplant.
00:32:19: Ich bin auch ein recht sparsamer Mensch.
00:32:23: Ich bin nicht die, die jedes Jahr nach großen Fernreisen verlangt und außerdem gab es dann was jetzt plötzlich als schrecklich gilt wovon ich noch profitiert habe auch so'n Programm von so'nes sexy plus Regelungen wie man aussteigen kann aus dem angestellten Verhältnis im NDR und davon habe ich profitieren.
00:32:55: Und jetzt haben wir vielleicht für Zuhörerinnen und Zürcher, die auch sich fürs Schreiben interessieren, wie geht das?
00:33:04: Also zu sagen Ich fährt jetzt Buchautoren ist ja ein neuer Beruf.
00:33:08: also Wie hast du dich quasi einem möglichen Stoff genibert was vorhin beschrieben Das ging schon nach sehr erfahrenem Autorin Figuren entwickeln.
00:33:20: Also wie ging es los?
00:33:21: Du hast eine Idee gehabt oder du hast eine Figur gehabt, wie war das?
00:33:26: Jetzt sitz mal ruhig konkret an deinem ersten Buch.
00:33:28: Ja mein erstes Buch ein Roman heißt Goldener Boden und ist eine Familiengeschichte in drei Generationen Und sie ist total inspiriert.
00:33:42: Sonder Geschichte meiner Familie mütterlicherseits.
00:33:46: meine Großmutter war eine Tapterer Friseurmeisterin Ostpommern, die erste Friseuremeistererin damals in den späten zwanziger oder Anfang der dreißigern Jahren.
00:34:01: Sie ist damit ihren vier Töchtern später geflohen in den Westen.
00:34:06: Das war eine wechselvolle Geschichte und hat ... Die ganze Familie hat dann erst in der sowertisch besetzten Zone geltet lebt, ist nach Gründung der DDR ein weiteres Mal geflohen.
00:34:20: Nach Norddeutschland, nach Schleswig-Holstein und dies verfolge ich aber auch schon die Geschichte ihres Vaters der Aufbrache um in New York sein Glück zu finden wie so viele arme junge Menschen um die vorletzte Jahrhundertwende jetzt schon.
00:34:41: Und das erste Teil dieses Buches ist also meine eigene Familiengeschichte, die ich natürlich fiktional ausgestaltet habe.
00:34:55: Ich musste auch aushalten dass meine Mutter und ihre Schwestern sie lesen ja Sie kommen im Buch auch durchaus im letzten drittel vor.
00:35:13: Und das ist natürlich immer, boah ich habe mich ihres Lebens auch bemächtigstofflich und ich fand es großartig auch insbesondere von meiner Mutter.
00:35:26: Da wirkt sich aus dass sie auch Künstlerin ist, dass Sie das doch zu verstanden haben.
00:35:33: Thematisch ist das Buch Eine riesige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, denn mein Großvater war nicht nur Mitglied der NSDAP.
00:35:47: Meine Großmutter auch, sondern auch SS-Mann und ich habe da riesig recherchiert darüber und davon auch erzählt wie wie es gewesen sein kann, wie es war.
00:36:10: Und das ist für mich ein Stück Befreiung auch gewesen.
00:36:16: Ich denke, es ist eine exemplarische Geschichte.
00:36:19: Es ist in unendlich vielen Familien so dass allenfalls gesagt wird Ja meine Großeltern waren Mitläufer.
00:36:28: Das berühmte Buch heißt Opa Nazi.
00:36:31: jetzt heißt es vielleicht schon, Uropa war kein Nazi.
00:36:33: Doch sie waren es!
00:36:35: Sie waren auch Täter.
00:36:37: Wenn ich in die Geschichte väterlicherseits schaue sieht das nicht ganz anders aus.
00:36:42: der andere Großvater ist sicherlich ist unbestritten auch in der SA mitmarschiert.
00:36:48: also Die Gesellschaft war durch militarisiert.
00:36:52: Das ist den Nationalsozialisten ja in letztlich doch wenigen Jahren gelungen Und das bewegt mich als Autorin schon, dass es ging diese Wirklinien in der deutschen Geschichte.
00:37:09: Dass sich die deutschen Menschen so begeistern konnten für die Nazizeit.
00:37:16: Das ist ein Thema auch im neuen Rumoran, der ganz anderes Zentrum hat an der Schleswig-Holsteinischen Westküste spielt und Ich glaube, dass es immer noch wert ist da hinzuschauen.
00:37:31: Denn die Geschichte wirkt fort und auch ich bin aufgerufen nicht so leicht rigoros zu sein wie wir Deutschen das doch gern sind.
00:37:41: Das
00:37:42: fand sich aktuell.
00:37:44: ja gerade was du erzählst dann jetzt in der letzten Woche oder sogar diese Woche hat die von mir fast immer sehr geschätzte Wochen Zeit und derzeit.
00:37:56: Das ist immerhin das DRP-Mittel der Kartei aufbereitet, da.
00:38:01: es gibt neue Zugänge, ich habe ihn noch nicht in der Tiefe beschäftigt Und ich sehe das ganz genauso wie du.
00:38:09: Mir wird auch ein bisschen angstund.
00:38:11: bange dass wir diesen Teil vielleicht doch uns zu einfach machen.
00:38:17: Ich fühle mich jedes mal wenn ich mit Menschen spreche die die sich dieser Zeitstellen ertappt, dass ich das zu wenig mache.
00:38:23: Ich komme auch aus einer Militärfamilie und mein Vater war Offizier ... Sein Vater war offizier dessen Vater war Ofizier und auf der müttelichen Seite der Großvater, der war dreizehn Jahre Kriegsgefangenschaft in Sibirien und hat da nie darüber gesprochen, hat dann irgendwie so gegen Ende seines Lebens wollte er damit uns mal hinfahren mit meinem Boulder an mir ist dann aber eben früh gestorben.
00:38:50: Es wurde nicht drüber gesprochen.
00:38:52: Ich hab einen Freund, den du wahrscheinlich auch kennst, Reinholt Beckmann der die Geschichte seiner Mutter und der vier im Krieg gefallenen Brüder erzählt hat und mir dann eben erzielt hat wie er daran gegangen ist.
00:39:10: ich habe dann gesagt okay bin mein Großvater irgendwie zwölf dreizehn?
00:39:14: ich heißen wir genau auf vierzehn Jahre Kriegsgefangene wird es ja wohl auch irgendwie Feldpost geben.
00:39:19: Da hab ich meine Mutter gefragt, gibst du was?
00:39:21: Ja ja!
00:39:22: Gibt's so.
00:39:24: Und hat das ein Jahr gedauert, anderthalb Jahre ist noch da und dann habe ich es irgendwann bekommen... ...und hab das noch nicht in der Tiefe analysiert.
00:39:35: aber es ist schon wirklich krass dann sowas in der Hand zu halten.
00:39:39: Was ich so spüre oder gespürt habe bei meiner Mutter und was jetzt vielleicht auch die Frage ist Ja, wie unangenehm der Generation das dann auch ist darüber zu sprechen und da wirklich hinzugucken.
00:39:53: Wie ist dir das in deiner Recherche Arbeit gegangen?
00:39:56: Was hast du ja sicherlich mit den Familienmitteilern gesprochen bis du auf offene Türen gestoßen?
00:40:02: oder auch Mensch musst denn das sein?
00:40:04: also was ist so?
00:40:05: dass?
00:40:05: das waren die Erlebnisse.
00:40:09: Ich habe sehr intensiv gesprochen mit einer meiner Tanten die ihre Lebensgeschichte ausgeschrieben hat für sich so privat.
00:40:18: Da war sie sogar sehr offen.
00:40:23: Davon habe ich profitiert, freilich habe ich natürlich doch über viele Jahre auch in einem Familienumfeld gelebt wo das einfach nicht thematisiert wurde und wo auch diese Fragen nicht gestellt wurden.
00:40:47: Ich finde, diese Fragen sind wichtig!
00:40:50: Sie tauchen interessanterweise gerade – ich nehme das auch so wahr – wieder für viele auftauchen wahrscheinlich noch für unsere Kinder wieder auf.
00:41:05: Das zeigt ja, dass wir in einem Containerum sind und nicht ohne unsere Vergangenheit können, dass wir auch nach hinten schauen müssen um uns heute zu begreifen.
00:41:21: Das ist auch eine Freiheit darin das wir jetzt immerhin in achtzig Jahre danach sind.
00:41:25: ja also dies ist ja eine lange lange Zeit die die das auch wirklich erlauben muss unangenehmen Wahrheiten ins Auge zu gucken.
00:41:41: Und meistens sieht man da genau, nein sie waren alle nicht besser.
00:41:46: und der schießt sich für mich auch immer die selbstkritische Frage an wo bin ich ganz frei in meinem eigenen Urteil über gewisse unfreiheitliche Tendenzen dagegen war.
00:42:01: Ich bemerke die selber genug und das ist jedenfalls doch mein Ziel so zu.
00:42:13: Ja, ich habe einen Zitat mitgenommen aus der Zeit, dass wir eben nicht von Mitläufern oder von Mitschuldigen sprechen sollten.
00:42:23: und das heißt ja nicht, dass Wir uns über die Stellen sagen, wir hätten es alles ganz anders gemacht.
00:42:28: Es geht ja auch nicht darum Fingerpoint ist, sondern es geht einfach nur darum Zu verstehen wie konnte das passieren?
00:42:34: Und wie kann was verhindern?
00:42:36: Wenn wir uns angucken die Prozentsahlen, einige Parteien, die deutlich im Spektrum sich in diese Richtung ausrechten und auch durch Rhetorik Grenzen verschimmen lassen.
00:42:51: Dann glaube ich ist es noch klarer und wichtiger warum wir dafür sorgen müssen dass Protestwähler nicht aus Protests solche Parteien wählen.
00:42:59: Also protestwählende ist okay aber vielleicht nicht in diese Richtungen.
00:43:03: deswegen finde ich so wichtig da dran zu bleiben
00:43:07: Und eine Erfahrung, die ich also einfach durch meine Recherchen gemacht habe.
00:43:15: Jetzt auch für das zweite Buch.
00:43:17: Erzähl ja auch ein
00:43:18: bisschen was davon?
00:43:19: Ja dass in Dittmaschen spielt zwischen neunzehnundertreinundzwanzig und dreinvierzig ist sicherlich auch abgesehen von all diesen Immensen wirtschaftlichen Schwierigkeiten von Inflationen des Weltwirtschaftskris und deren Auswirkungen aber das Ohnmachtsgefühl der Leute.
00:43:40: Das Ohnmarksgefühl gegenüber den Eliten in den großen Städten, die dann auch Projektionsflächen waren.
00:43:49: Und das ist für mich durchaus eine parallele zur Gegenwart.
00:43:54: Ich verstehe auch wenn ich unterwegs bin auch im kleineren Orten in der Region verstehe ich auch die Sohnmachtsgefühle.
00:44:06: Ja, ja natürlich.
00:44:09: Der Start hat sich aus vielen, vielen Aufgaben zurückgezogen.
00:44:14: Die Leute fühlen sich abgehängt.
00:44:15: das ist auch... Das ist auch um auf meine Zeit in Sachsen zurückzukommen sicherlich eine der vielen einem von mehreren Faktoren, die dazu führen, dass sie sich der AfD gerade im Osten so zuwinden.
00:44:38: Dass Sie sich doch nicht gesehen geführt haben und auch abgehängt worden, abgewickelt.
00:44:44: Und wenn ich das noch sagen darf es geht ja so wesentlich immer um Gefühle und Gefühlen wirken manchmal sehr viel Langsamer, ja?
00:44:55: Auf die lange Zeit.
00:44:57: Man kann natürlich sagen jetzt nach Jahrzehnten deutsche Einheit und wir sehen wenn wir rüberfahren hier auch blühende Städte ist wie Geld hingefliessen.
00:45:08: aber die Gefühle... Die verletzten Gefühlen sind so ... sind bei vielen noch
00:45:16: da.
00:45:17: Ja das ist erstaunlich und deswegen finde ich eben auch dieses darüber schreiben, darüber lesen so wichtig.
00:45:26: Weil das Buch uns schon natürlich die Möglichkeit gibt es dann auch mal nachzufühlen oder mal zu den Figuren reinzuversetzen und deswegen finde ich die Arbeit, die du machst so wichtig.
00:45:37: Ich... Du hast jetzt gerade ja beschrieben nochmal wie jetzt junge Leute da wieder in diese oder abgehängte Menschen aus allen Generationen in dieser Partei da reininterpretieren und daran glauben.
00:45:51: Was wir ja bei jungen Menschen sehen, ist dass die Polarisierung nicht nur die eine, sondern auch in die andere Richtung geht und dass wohl junge Männer sich leichter am rechten Rand anzünden lassen oder begeistern lassen.
00:46:03: Und junge Frauen eher auf der anderen Seite im linken Rand.
00:46:07: Ist das etwas was du jetzt von deinen Söhnen auch berichtet kriegst?
00:46:12: Oder wie siehst du das Thema?
00:46:16: Ich glaube, die sind so ganz urban geprägt driften nicht nach rechts.
00:46:22: Ich finde das interessant, was du sagst.
00:46:23: Das hatte ich so noch nicht wahrgenommen, dass die jungen Frauen vor allem sich links orientieren... Ja ja!
00:46:33: Nur bei den Männern ist es glaube ich sehr augenscheinlich, dass sie in die Wut gehen.
00:46:45: und auch Naja, die digitalisierte Welt hat uns ja alle auch in mehr Einsamkeit katapultiert.
00:46:54: Das ist ja eine scheinbare Gemeinschaft in den sozialen Medien und dazu tendieren glaube ich Jungs eher sich darin zu vergraben.
00:47:08: Ich weiß nicht wie die Zahlen sind aber bei denen ... jungen Leuten, die süchtig werden... ... in die Dinger dazu starren.
00:47:21: Das sind die Jungs, glaube ich, in der Überzahl.
00:47:24: Ja also so.
00:47:26: Was ich spannend finde, also... Ich habe Zahlen gehört erst, die mir nicht so gefallen haben, dass wirklich wieder das in Deutschland, also da weltweit weniger gelesen wird.
00:47:34: Oh!
00:47:34: Es war ein bisschen der Trend zum E-Book weg, wieder hin zum richtigen Buch und ich fahre dann im letzten Jahr zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse, was ich jetzt für mich entdeckt habe und ab jetzt für den Rest mal das Missbruchslebens jedes Jahr machen möchte.
00:47:51: Und da hab' ich einen völlig anderen Eindruck gehabt.
00:47:53: auch sehr junge Menschen, auch teilweise in Literaturkategorien die mehr ist nicht so nah war, so fantasy oder so aber eine große Begeisterung fürs Buch und heb es in der Vorbereitung.
00:48:02: Wir sprich ja auch nochmal gelesen, dass die jetzt wohl auch die Generation Alpha also jetzt so in den Sechzehn, siebzehn und Achtzehn werden.
00:48:09: Und das ist genau das, die wohl wieder mehr lesen.
00:48:12: Also dass das Lesen wohl doch nicht völlig weg ist.
00:48:17: Was ich eben auch immer wieder höre, ist, dass Lesen wahnsinnig wichtig für unser Hirn ist.
00:48:23: Dass sich die Dinge besser verankert sind als wenn wir nur Filme gucken oder irgendwie was anderes machen.
00:48:28: Also lesen als Medium.
00:48:31: Ja, irgendwie sollten wir da gemeinsam für kämpfen.
00:48:34: Das ist... erhalten bleibt.
00:48:37: Wie siehst du das so in deinem Umfeld, Freundinnen und Freunden der Familie?
00:48:41: Ist das Buch, hat es eine Rolle spielt, ist es in deinm Umfeld noch eine Rolle nach wie vor?
00:48:45: Es spielt eine Rolle.
00:48:46: aber viele sagen auch ich lese weniger als früher...
00:48:49: Und schaue lieber Netflix!
00:48:51: ...und Schaue und Dattele Das geben eigentlich alle zu.
00:48:58: Ich staune auch manchmal, wie viel Zeit ich verbracht habe.
00:49:02: Das wirft das Smartphone einem jetzt ja auch aus wie täglich und für mich ist ganz klar, dass wir Lesende sein müssen wenn wir auch unsere Kultur erhalten weiter tragen wollen.
00:49:22: Das geht nicht über kurze WhatsApp Texte.
00:49:27: Für mich ist das ja auch eine Heimat in der Sprache zu sein.
00:49:30: Ja, überhaupt in der Sparche zu sein!
00:49:35: Es soll sowas großartiges... Man kann doch letztlich sich Menschen ganz anders annähern und sich auf sie einlassen wenn man sie liest.
00:49:47: So nah kommt man ja selbst guten Freunden manchmal nicht wie man sich nachfühlen kann einer Autorin oder einem Autoren die einen tolles Buch geschrieben hat und das einem über vielleicht sogar Wochen ein Lese zu Hause gibt, dass man immer wieder einkährt.
00:50:09: Und klar provoziert lesen immer Wenn's gut ist, auch Reflexion.
00:50:17: Das setzt sich damit in eine andere Weise auseinander als wenn Bilder an dir vorbeiziehen, womit ich das Medium filmen keiner weise schmähen will?
00:50:24: Ja überhaupt nicht!
00:50:26: Ich liebe
00:50:29: dich... Bevor wir zur allerletzten Frage kommen die vorletzte Frage Wie sehr magst du mit Lesern und Lesernen Kontakt zu kommen auf Lesung?
00:50:40: Ist das etwas was dir Freude macht?
00:50:41: Äh
00:50:43: ja es ist auch.
00:50:45: Es ist auch anstrengend, aber es ist toll und es ist beflügelnd.
00:50:50: Ich habe gerade in Dittmarschen etwas erlebt.
00:50:56: das war sagenhaft.
00:51:00: da muss ich ein bisschen ausholen.
00:51:02: Ich hab ja diese Achmese mehr geschrieben.
00:51:05: Geschichte einer ganz einfachen Frau die als Dienstmädchen auf Inseltrischen kommt im Wattenmeer.
00:51:14: Heute ist sie als Vogelinsel bekannt, die war aber mal von Menschen besiedelt und der Nordsee da einer Wiesigen kog ab trotz.
00:51:22: Sie war da Dienstmädchen das Mädchen für alles.
00:51:26: Und aus ihrer Perspektive erzähle ich zwanzig Jahre auf der Insel in denen auch der Nationalsozialismus aufbricht – auch auf der ist ein strammer, nationalsozialistischer Bauer und auch in dieser Zeit ist es für sie nicht einfacher auf der Insel.
00:51:54: Und nun lese ich aus dem Buch das wirklich angelehnt ist an reale Personen von denen ich erfahren hatte und über dich recherchiert habe In Mahne in der ersten Reihe bei meiner ersten Lesung dort, ein alter Herr und sagt ich bin ja auf der Insel geboren.
00:52:19: Und er ist der Sohn des letzten Bauern auf Trischen und erzählt dann auch wie das damals so war und dass ihm meine Hauptfigur Agnes Nagel die hatte noch gekannt als Bub Und die hat ihm immer rote Brause gemacht.
00:52:43: Dann kaufte er auch das Buch und vier Wochen später war ich dazu der nächsten Lesung, das war gestern Abend, da sitzt er wieder in der ersten Reihe und er sagt mir ... Er hat das Buch jetzt fast bis auf die letzten Seiten zu Ende gelesen und ich war ein bisschen bedrückt weil ich dachte sein ... Die Figur Die einen ganz anderen Namen hat, aber die die Generation seines Vaters darstellt.
00:53:11: Dass er sich... dass er vielleicht seine Familie dort als denunziert ansieht.
00:53:17: Ja?
00:53:18: Eine eine stramme nationalsozialistische Bauernfamilie, die später mit Grund und Boden im Adolf Hitler Kog auch belohnt wurde.
00:53:30: Und das war aber nicht so!
00:53:32: Das war wohl nicht so und da war ich Ganz glücklich, weil es auch zeigt in meiner Geschichte.
00:53:38: Wie ich hoffe bin ich meinen Figuren gerecht geworden.
00:53:45: Es gibt nicht die böse Wichte und es gibt nicht Die guten sondern es gibt natürlich Menschen.
00:53:53: Beobachten
00:53:53: beschreiben ja nicht bewirken
00:53:55: Und dann das war ganz rührend.
00:53:57: er war mit seinen beiden Mit seinen beiden Kindern da die so unser alter
00:54:03: haben
00:54:04: oder vielleicht sogar jünger sind.
00:54:07: Und so was ist natürlich intensiv.
00:54:11: Wow, eine wunderschöne Geschichte!
00:54:14: Ich bin froh, dass wir sie noch hören konnten und ich entlasse dich jetzt dann in den Freitagabend mit der Abschlussfrage, die wir immer stellen.
00:54:22: Wo möchtest du noch hin?
00:54:24: Also ganz konkret möchte ich nochmal nach Afrika.
00:54:28: Genau, genau diese Vielfalt an Borden macht es spannend.
00:54:34: Farben und Kulturen die ich nicht kenne bis auf Nordafrika.
00:54:41: Ansonsten möchte ich noch weitere Geschichten erzählen und hoffe dass mein Verleger noch möglichst lange von mir auch Geschichten haben will.
00:54:55: das ist der
00:54:58: Wow.
00:54:59: Ja, vielen, vielen Dank lieber Urike!
00:55:02: Ich bin total beschenkt mit dieser Stunde und wünsche dir alles Gute für dein weiterer Weg.
00:55:10: Und guck auch ganz viel Respekt und Achtung auf deinen Weg, den ich ja so wie gesagt von außen mehr verfolgt habe.
00:55:20: oder das nochmal von dir zu hören... Ja, war für mich ein Geschick.
00:55:25: Danke dafür!
00:55:25: Schön dass sich unsere Wege auf diese Weise wieder gekreuzt haben,
00:55:28: Michael.
00:55:29: Dankeschön.
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