#563 Cornelia Droege genannt Körber | Mediatorin, Unternehmerin und Expertin für Konfliktkultur
Shownotes
Unser heutiger Gast hat eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und früh gelernt, wie Wirtschaft im Alltag wirklich funktioniert. Parallel dazu hat sie sich zur staatlich geprüften Betriebswirtin weitergebildet und später Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten E-Commerce, Unternehmensrechnung und Controlling an der Universität Duisburg Essen studiert. Ergänzt wurde das durch einen Master of Business Consulting an der Hochschule Wismar. Ihre Karriere begann sehr operativ und nah an der Praxis. Über Stationen im Vertrieb und in der Administration entwickelte sie sich schnell weiter und wechselte in den Bereich Mergers and Acquisitions bei IDS Scheer. Dort arbeitete sie an Due Diligence Prozessen, bewertete Geschäftsmodelle und bekam einen tiefen Einblick in Transformation, Wachstum und die Herausforderungen von Integration. Es folgte eine prägende Phase in der Softwarebranche. Über mehr als 15 Jahre hinweg begleitete sie ein Unternehmen vom Aufbau bis zur Internationalisierung. Als kaufmännische Leiterin verantwortete sie Finanzen, HR und zentrale Prozesse, baute Strukturen auf, führte Teams und war Sparringspartnerin für das Management. Sie war mittendrin, wenn es um Wachstum, Veränderung und unternehmerische Entscheidungen ging. 2021 wechselte sie noch einmal in eine beratende Rolle und unterstützte Vorstand und Management bei Transformations- und Optimierungsprojekten. Heute ist sie Unternehmerin und arbeitet als Mediatorin und Sparringspartnerin für Führungskräfte. Sie hat sich darauf spezialisiert, Konflikte in Organisationen sichtbar zu machen und zu lösen. Ihre Überzeugung: Konflikte sind kein Problem, sondern ein Hinweis darauf, dass etwas verändert werden will. Dafür hat sie eine fundierte Ausbildung zur Mediatorin absolviert und verbindet heute ihre wirtschaftliche Erfahrung mit einem tiefen Verständnis für zwischenmenschliche Dynamiken. Sie arbeitet mit Geschäftsführern, Gesellschaftern und Teams und begleitet Themen wie Post Merger Integration, Spannungen in Führungsteams oder Widerstände in Veränderungsprozessen. Seit über acht Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. Wir haben in mehr als 550 Folgen mit über 700 Gästen darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich noch verändern muss. Warum scheitern so viele Transformationen nicht an der Strategie, sondern an ungelösten Konflikten? Was kostet es Unternehmen wirklich, wenn Widerstand im System nicht sichtbar wird? Und wie können Führungskräfte lernen, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern produktiv zu nutzen? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Cornelia Droege genannt Körber.
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00:00:00: Unser heutiger Gast hat eine Ausbildung zur Industrie-Kaufau gemacht und früh gelernt, wie Wirtschaft im Alltag wirklich funktioniert.
00:00:06: Parallel dazu hat sie sich zur staatlichen Betriebswirtin weitergebildet und später betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten E-Commerce, Unternehmensrechnung & Controlling an der Universität Gustburg Essen studiert.
00:00:17: Ergänzt wurde das durch ein Master of Business Consulting in der Hochschule Wismar.
00:00:22: Ihr Karriere begann sehr operativ und nah an der Praxis.
00:00:24: Bei Stationen im Vertrieb und in der Administration entwickelte sie sich schnell weiter und wechselte den Bereich Merges & Equizations bei IDS Share.
00:00:33: Dort arbeitete sie an due diligence-Prozessen bewertete Geschäftsmodelle und bekam einen tiefen Einblick in Transformation, Wachstum und die Herausforderung von Integration.
00:00:42: Es folgte eine prägende Phase in das Softwarebranche wie über mir.
00:00:45: als fünfzehn Jahre hinweg begleitete sie ein Unternehmen vom Aufbau bis zu International CEO.
00:00:50: Als kaufmännische Leiterin verantwortete sie Finanzen, H&A und zentrale Prozesse, baute Strukturen auf, fühlte Teams und war Sparkbrings Partnerin für das Management.
00:00:59: Sie war mittendrin wenn es um Wachstum, Veränderung und unternehmerische Entscheidungen ging.
00:01:03: In dem Jahr zwölf Jahrzehnte wächstet diese noch einmal in eine beratende Rolle und unterstützte Vorstand und Management bei Transformations- und Optimierungsprojekten.
00:01:13: Heute ist die Unternehmerin und arbeitet als Mediaturin und Sparringspartnerin für Führungsköfte.
00:01:18: Sie hat sich darauf spezialisiert, Konflikte in Organisationen sichtbar zu machen und zu lösen.
00:01:24: Ihre Überzeugung?
00:01:25: Konflikte sind kein Problem sondern ein Hinweis darauf das etwas verändert werden will.
00:01:30: Dafür hat sie eine fundierte Ausbildung zur Mediatoren absolviert und verbindet heute ihre wirtschaftliche Erfahrung mit einem tiefen Verständnis für zwischenmenschliche Dynamiken.
00:01:38: Sie arbeitet mit Beschäftsführerinnen, Gesellschaft der Änderungen und Teams und begleitet Team wie Post-Merger Integration, Spannung in Führungsteams oder Widerstände im Veränderungsprozessen.
00:01:49: Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie arbeiten Menschen stärkst statt ihnen zu schwächen?
00:01:55: Wir haben mehr als fünfhundertfünfzig Folgen mit über sieben Hundert Gästen darüber gesprochen was sich für ZIE verändert hat um was ich weiter ändern muss.
00:02:03: Warum scheitern so viele Transformationen nicht an der Strategie, sondern an und lösten Konflikten?
00:02:08: Was kostet es unter ihnen wirklich wenn Widerstand im System nicht sichtbar wird.
00:02:12: Und wie können Führerskräfte lernen, Konflikte nicht zu vermeiden, sondern produktiv zu nutzen?
00:02:18: Fest steht für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen bauch wir neue Impulse.
00:02:22: Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbilder in Erfahrungen, Tools & Ideen, die uns dem Kern von New Work näher bringen!
00:02:29: Darüber hinaus beschätzt ihr uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können.
00:02:34: Was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.
00:02:37: Ihr seid bei On the Way to New Work heute mit Cornelia drübe in Landkörper.
00:03:00: Hallo lieber Michael!
00:03:02: Guten Morgen.
00:03:02: Ich bin total vorfreudig begeistert dass wir hier sitzen.
00:03:08: Wir fangen mal an mit dem Namen.
00:03:09: ich hab dich gefragt wie ich dich vorstellen soll Und da hast du mir erklärt Eine Erklärung ist dafür, dass du mal so geheißen hast und jetzt zu heißen.
00:03:20: Der Name ist genau so Herr Klemmer.
00:03:22: Ja, genau das ist mein Geburtsname steht im Personalausweis in meiner Geburtsurkunde.
00:03:27: der übertragenden Geschichte oder überlieferten Geschichte nach gab es irgendwie um seventeenhundertzwanzig ein Hof Und er hieß Drögel mit drei Töchtern und dort hat sich einen Körper eingeheiratet und Das ist so Richtung Münsterland.
00:03:41: da ist es üblich, dass der Hofname bestehen bleibt Und daraus ist dann dröge genannt Körper entstanden und ich finde auch für die damalige Zeit sehr emanzipiert.
00:03:50: Cool, ja eigentlich spannend weil zu fort wahrscheinlich ein Conversations-Starter oder?
00:03:55: Ja also das ist eine immer wieder gestellte Frage.
00:03:57: aber meistens wird irgendwie damit verbunden dass es irgendwie was zusammen geheiratetes oder soll so einen Marketing Gag oder sonstwas sein... ...emanzipieren
00:04:05: und höhen wir da?
00:04:06: Ich fühle mich ja genau!
00:04:08: Wir haben Zwei Berührungspunkte.
00:04:10: Einen über den ersten hast du mich aufgeklärt, dass du schon mal bei einer Veranstaltung warst, wo ich war?
00:04:15: Kannst du gleich einmal erzählen.
00:04:16: und der zweite, den erzählt ich gerne.
00:04:19: wir sind über eine gemeinsame gute Bekannte.
00:04:22: Ich würde schon sagen Freunde vermittelt worden über Katharina Wolff die Herausgeberin des Drive Magazins und die Initiatoren des Powerhouse Networks Die gesagt hat Michael Du musst mal auch nicht erkennen haben das ist irgendwie ein guter Match.
00:04:38: Und ja, das ist insofern spannend.
00:04:42: Weil Katharina und ich durchaus auch – wir kennen uns über zehn Jahre – die eine oder andere konfliktiere Situationen hatten weil wir einfach mal so aneinander gerasselt sind was Themen angeht.
00:04:57: aber sie ist jemand den ich unglaublich schätze als sie mir vorschlug dass wir beide doch mal ein Podcast machen.
00:05:06: Normalerweise sage ich mir, ja muss ich mal ins Redaktionsteam geben und so habe ich gesagt klar wenn du das hast mache ich das genau.
00:05:11: Also das war der zweite Berufspunkt.
00:05:12: Du erzählst nochmal von der Veranstaltung und dann geht es los?
00:05:15: Ja genau also ich hab dich und es war nicht einmal schon erleben dürfen.
00:05:19: Ich weiß nicht genau ob das jetzt so drei Jahre her ist gefühlt und zwar in Essen bei der Firma Ich darf ich sagen, bei der Firma Beck auch ein Ausstotter mit Möbeln die den New Worker-Danken sehr aufgreifen und dort war eine Veranstaltung in der Erlebniswerkstatt zusammen mit dem Neven Zubottisch.
00:05:40: Genau Martin Fleider der Mann von Beck hat diese Veranstaltungen da gemacht entwickelt diesen Ort gerade ganz fantastisch.
00:05:49: Da wird es bald wieder was geben wo ich sogar da bin.
00:05:53: Wie war das?
00:05:54: Wir haben doch keins übergesprochen.
00:05:56: Ich fand es dann total gut, ich bin so völlig unbedarf dahin von der Firma Backdie-Einladung bekommen und habe gedacht cool gehe ich auf jeden Fall hin!
00:06:04: Ich fand das Setting auch ganz spannend New Work und auch den Nebeln mit seinem Thema Wasser für alle zugänglich zu machen und war sehr begeistert und hab gedacht ja Es ist eigentlich so einfach, die Genialität liegt immer in der Einfachheit.
00:06:19: Worum geht es eigentlich im gemeinsamen Arbeiten?
00:06:21: Es geht um den Menschen und um das Miteinander.
00:06:23: Und das war mein Takeover.
00:06:25: Wie kann das auch gut funktionieren?
00:06:28: Ja also wir werden heute das Thema Konflikt und wie wir konfliktproduktiv nutzen können als unser Leitthema haben.
00:06:37: aber da wir kein monothematischer Podcast sind sondern ein Menschen-Podcast wollen natürlich auch deine Geschichte hören.
00:06:44: und ich stelle dir die Frage, die wir fast allen unseren Gästen stellen.
00:06:49: Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?
00:06:51: Genau wie bin ich der Mensch worden?
00:06:52: also ich bin hatte ich eben schon eingangs kurz hier Namensfindung erwähnt kommen so aus Grenze Ruhrgebiet Münsterland.
00:06:59: als drittes darf ich durchaus sagen nicht geplantes Kind weil ich war ein Nachzykler.
00:07:04: meine Eltern waren schon Mitte vierzig das war damals nicht so üblich wesentlich ältere Geschwister und dann habe ich mich da nochmal angekündigt.
00:07:13: Aber meine Eltern, mein Vater gelernter Maurer, berufstätig als Polier meiner Mutter Hauswirtschaft darin haben aber zu dem Zeitpunkt schon einen Wochenmark-Cheft übernommen.
00:07:22: Weil das Bauunternehmen meines Vaters ist in die Insolvenz.
00:07:25: Das war ja auch durchaus öfter mal gegeben und dann bin ich da so reingeplumpst und habe sehr früh lernen dürfen mich da auch einzufinden und anzupassen und mitzulaufen.
00:07:36: Genau!
00:07:36: Und hab da aber auch, ich würde immer sagen BWL von der PIKA auf gelernt
00:07:41: Und zwar ... Gemüse gehandelt, ne?
00:07:43: Mit Gemüsel.
00:07:44: Also klassisch Kartoffeln, Eier und Gemüsen.
00:07:47: Die kartoffeln wirklich selbst abgeholt beim Bauern die Eier auf dem Geflügelhof.
00:07:53: Das heißt ich war schnell an Produktionen.
00:07:55: Diese ganze Wettschöpfungskette habe ich dann immer live erlebt.
00:07:59: Hinzu hatten wir immer Tiere.
00:08:01: Ich hatte schon Pony ein Hund und Dammwild das auf dem Land ist.
00:08:04: alles recht einfach oder einfach her was ich da gelernt hab.
00:08:10: Ich habe meine Sommerferien oft damit verbracht auf dem Feld Erdbein zu flücken.
00:08:14: Nicht unbedingt ganz freiwillig, heute denke ich war aber wirklich auch sehr wertvoll.
00:08:18: das heißt die Erdbandflücken abwiegen in Schildchen zum Markt bringen, aufbereiten, preisschandenschreiben bewerben gucken was die Konkurrenz nimmt indem man mal eben über den Markt schleicht.
00:08:28: was schreiben die anderen so dran dass man auch da preislich reinpasst?
00:08:33: Und wusste eben schon, wenn man Erdbeeren verkauft für Viermarkt die Schale bleibt das nicht im Portemonnaie sondern da kommt das Material.
00:08:40: Die Person flückt, die Standmiete das Auto will getankt werden und bis dann hinten wirklich noch mal was überbleibt fürs Privatleben.
00:08:48: Das ist ein langer Prozess und ich glaube dass habe ich sehr schnell erlernen dürfen und auch dass es nicht so immer gleichmäßig kommt.
00:08:56: viel Geld verdient oder im Winter auch mal nix.
00:08:59: Dann ist einem die Ware kaputt gefroren und, also das war ... Das war es
00:09:03: mal Egen in der ganze Woche auf dem Markt und keiner kommt?
00:09:05: Keiner kommt dicke Winterboots anziehen, an so einen kleinen Heizofen stehen sich die Jacke verbrennen und so, das waren meine frühen Erfahrungen.
00:09:13: Und wir hatten auch einen kleinen Acker.
00:09:17: da haben wir früher auch Edeltan geflanzt als kleine Setzlinge und über Jahre gepflegt und später als Weihnachtsbäume verkauft.
00:09:26: Da habe ich dann mein eigenes Business aufgemacht.
00:09:29: Das durfte ich dann machen, indem ich von diesen... Entweder von den Bäumen die nicht so hübsch sind oder unten so die Äste hab' ich kleine Hübsche Streuschen gebunden und hab' sie dann für zweimal fünfzig verkauft.
00:09:39: Ging in so einen... Ich hatte damals vor einer Post so ein Riesenpotmanee ging dann immer in meine eigene Tasche.
00:09:44: Was
00:09:44: war dein erstes eigenes Unternehmen?
00:09:45: Mein erstes eigentliches Unternehmen?
00:09:47: genau gut!
00:09:49: Das habe ich dann gemacht, aber natürlich auch früh zu lernen.
00:09:53: Auch mit Menschen im Verkauf umzugehen.
00:09:55: Aber nicht um denen was zu verkaufen sondern ins Gespräch zu kommen älteren Damen die Taschen nach Hause zu tragen.
00:10:03: Weil du es gerne gemacht habt so genau oder?
00:10:05: Also
00:10:05: Kundenorientierung auch schon früh gelernt.
00:10:07: Genau, Kundenorientierungen früh gelernt und... Mir hat das einfach wahnsinnig viel Spaß gemacht.
00:10:13: Also bei aller... Es ist kein Job, den ich unbedingt empfehle der schon hart aber auch dieser direkte Kontakt immer mit den Menschen Das war glaube ich auch immer so.
00:10:23: Der Lohn Den ich da mitgenommen habe.
00:10:26: Ja ich wurde auch bezahlt Und hab mir da ein bisschen da mein Taschengeld aufgebissert Aber das hab' ich dann auch schon Mitgemacht.
00:10:33: Genau
00:10:35: Wie ging's denn aus?
00:10:36: dem älterlichen Wochenmarktgeschäft in deinem Hof ließ leben.
00:10:43: Mein Vater hat immer gesagt, lernen bloß was Vernünftiges.
00:10:46: Was ist egal?
00:10:47: Schöner Glaubenssatz aber ein guter Glauben-Satz.
00:10:50: Also macht das nicht, dass es einfach ein hartes Geschäft auch.
00:10:55: und dann habe ich so ein bisschen hinunterherberlegt, was ich machen könnte und bin dann auf die Idee gekommen, ich könnte ja Industriekaufroll lernen die ja eine Ausbildung gemacht, auch sehr handfest in einem Kalk-Sandsteinwerk.
00:11:08: Das war bei uns in der Nähe.
00:11:10: Auch produzierendes Gewerbeklar deswegen Industriekauffrau und hab dort meine Ausbildung fertiggemacht.
00:11:17: Und mir war aber immer schon klar irgendwie möchte ich weitermachen mich weiterentwickeln und studieren war eigentlich bei uns zu Hause nichtmals eine Idee weil das war auf dem Land.
00:11:29: auch in meiner Familie hat keiner studiert Und so zwei Jahre ungefähr nach der Ausbildung ist auch mein Vater verstorben.
00:11:37: Das wäre auch finanziell gar nicht darstellbar gewesen.
00:11:40: und meinen Weg dann, sich weiterzuentwickeln war der Weg in eine Berufsakademie und dort einen staatlich geprüften Betriebswirt zu machen.
00:11:48: über vier Jahre im Abendschulformat neben dem Vollzeitjob dass es jeden Dienstag Donnerstag und jeden Samstag habe ich dann abgeschlossen.
00:11:59: und so ungefähr zeitgleich mit dem Abschluss dieser Ausbildung wurde auch das Kalzanzstandwerk, dass aus mehreren Werken auch Bestand verkauft an einen großen Familienkonzern.
00:12:12: Und da war mir sofort leider gehe ich nicht mit.
00:12:15: Also, ich bin kein Konzernmensch und wollte das auch nicht die ganze Art der Transaktion.
00:12:20: Ich hatte da auch absolute Rückendecken von den Inhabern des Werkes und wollte irgendwie ... war so meine Idee, ich will Geschäftsführerassistentin sein.
00:12:29: Das dachte ich, das ist eine gute Idee.
00:12:31: Der nächste logische Schritt?
00:12:33: Wäre der nächste logischer Schritt!
00:12:34: Dann hat sich da auch eine Option ergeben und dann hat ein Bekannter gesagt, du, ich kenne einen Unternehmen im Bokeh um mich glaubt sie suchen gerade.
00:12:42: Ich kann dann Unterlagen ja mal weitergeben, so gesagt getan.
00:12:45: Und dann habe ich diesen Job auch bekommen.
00:12:48: was ich in dem Moment noch nicht wusste dass der Inhaber und Gründer des Unternehmens mein späterer Partner wird.
00:12:53: das hat sich zu einem späteren Zeitpunkt ergeben genau und bin da eingetaucht und konnte da sehr hin und als erste Frau im Unternehmen es waren zwanzig Männer Berater ein paar Software Entwickler Alles Akademiker, das war auch noch mal ein Unterschied.
00:13:12: Und ich hab gedacht hier, mein staatlicher Betriebs wird super und so.
00:13:15: Und dann dachte ich, was ist denn das?
00:13:17: konnte in so einer Universitätsstadt wie Bochum jetzt nicht zu einen kategorisiert werden, aber das war in dem Moment nicht so wichtig.
00:13:25: Ich bin dann hingegangen und habe erst mal Strukturen implementiert über das Rechnungswesen.
00:13:31: Rechnung vernünftig!
00:13:32: Wie kann man überhaupt zum Zahlenwerk auch mal aufbauen?
00:13:34: Und so klare Prozesse einfach sowas macht Sinn strukturgebend genau.
00:13:41: Als ich gerade ein Jahr da war mehr hat der Job unheimlich viel Spaß gemacht.
00:13:45: weil ich auch viele Gestaltungsspielraum hatte wurde dieses Unternehmen verkauft, auch in ein großes Unternehmen.
00:13:52: Auch im Bereich Beratung und Software.
00:13:55: Und dachte, blöd!
00:13:57: Aber jetzt gehste erst mal mit.
00:13:58: Das fühlte sich trotzdem gut an... ...und bin dann auch mitgegangen und habe dann auch die Integration gemacht so verkäuferseitig die Zahlen also das Rechnungswesen integrieren.
00:14:10: Das war relativ schnell dann gemacht.
00:14:13: Und dann kam irgendwann der Tag, es war vierzehn Uhr und ich sitz an meinem Schreibtisch.
00:14:18: Ich hab gedacht okay du hast jetzt alles gemacht, du hast hier gerade nichts mehr zu tun.
00:14:23: Also was wirklich so dieses Gefühl gehabt?
00:14:25: Dein Job ist quasi fertig.
00:14:28: Fertig!
00:14:28: Ich sitz da, ich habe alles gemacht... ...und das war auch nicht mal wie früher in dem Kalt Sandsteinwerk, wenn's Winter war dass man die Schränke von ihnen geputzt hat also irgendwas oder alte Ordner aufgeräumt oder Inventur gemacht, auf dem Platz Steine zählen auch schön.
00:14:44: Aber das gab's da eben nicht.
00:14:48: und dahin waren wir aber sofort klar dass es nicht heute so, dass wir zu bleiben und das wird immer früher.
00:14:52: also es wird nicht vierzehn Uhr irgendwann ist es vielleicht elf Uhr.
00:14:55: was machst du denn jetzt?
00:14:58: Und dann habe ich gedacht oh!
00:15:00: Vielleicht machst du noch so ein Studium scheint ja irgendwie Spannend zu sein.
00:15:05: Scheint richtig zu sein, genau!
00:15:07: Und war Gott sei Dank auch noch in diesem naiven Glauben?
00:15:09: Ich bin ja staatlicher Betriebswirt das ist wahrscheinlich ein paar Scheine schreiben.
00:15:13: und dann bin ich damit fertig und habe mich an der Universität Duisburg-Essenmar erkundigt und das Prüfungsamt hat mir ganz klar gesagt ne also was sie da haben ist nicht akademisch von wenn wir nichts anerkennen okay war ich erst mal sauer und hab gedacht weiß du was?
00:15:29: du kannst nicht mitreden wenn du es nicht probiert hast.
00:15:32: Ich schreibe mich da jetzt ein.
00:15:34: Hab mich da eingeschrieben und hab gesagt, schreib mal zwei drei Scheine vielleicht kannst du das auch gar nicht?
00:15:38: Vielleicht fällst du durch oder so.
00:15:40: Und habe das dann gemacht.
00:15:41: aber es war ja klar ich hatte den Vollzeitjob und habe nachgefragt ob es machbar ist mein Arbeitsvertrag auf eine dreitagewoche zu reduzieren.
00:15:49: Also irgendwo muss das Geld herkommen.
00:15:51: Ja genau und hab mich dann wohnungsseitig verkleinert bin auch nochmal nach Essen gezogen.
00:15:57: in einer ganz Wirklich kleine Wohnung hab ich schon gedacht, okay so stark muss ich mich finanziell reduzieren.
00:16:02: Damit
00:16:02: es funktioniert?
00:16:03: Damit's aufgeht?
00:16:04: Ja, damit es
00:16:04: aufgeht... Ich sag mal nach oben ist leicht sich zu reduzieren vielleicht ein bisschen schwerer.
00:16:10: aber ich habe gedacht das ziehe ich jetzt durch Hab die ersten Scheine geschrieben und ich glaub irgendwas in VWL oder so.
00:16:17: Und das war gut Das war direkt gut.
00:16:19: wo ich dachte Ist doch nicht so schwierig.
00:16:21: Also nicht dass es einfach ist das will ich nicht sagen.
00:16:23: Aber ok vielleicht kannst du das ja Hab das dann über fünf Jahre durchgezogen und dann im Hauptschirm...
00:16:31: Das will ich auch noch mal sagen, gerede hier bei Diplom-Kaufrause.
00:16:33: Noch richtig ein Diplomschulm an der Omnitas.
00:16:36: Ich habe es selber gemacht.
00:16:37: Ja?
00:16:37: Ich hätte das nicht mit drei Tagen Beschäftigung bei Paläne hinbekommen.
00:16:40: Es ist schon beeindruckend finde ich!
00:16:43: Und ich hab ja damals dann auch in einem Verkauf mitgegangen.
00:16:46: Das heißt wir sind vom Buch um nach Düsseldorf gewechselt.
00:16:49: Da war ein Standort Und gleichermaßen habe ich noch gedacht, okay den Job das ist sowieso endlich.
00:16:55: Dann hab' ich mich intern erkundigt und dann wurde eine Position im Bereich Mergers & Acquisitions frei.
00:17:01: Ich hab' gedacht versuch's ja!
00:17:03: Mehr als ne Absage geht nicht... ...und dann wurde ich dort auch genommen als...ich glaub Senior Assistant M&A hatte einen ganz tollen Chef der mich wirklich toll mit eingebunden und mitgenommen hat.
00:17:15: Der hat mir glaube ich mehr zugetraut als ich mir selber so im Nachhinein betrachtet.
00:17:20: Das hat wirklich Spaß gemacht.
00:17:21: und da bin ich noch mal anders auch in das unternehmerische eingetaucht, Unternehmensbewertung.
00:17:27: Und da ging es ja immer aus strategischer Sicht wenn Gründer kamen und sagten hey wollte nicht investieren weil sie Geld brauchten oder so bei immer die Frage passt das strategisch zum Unternehmen?
00:17:37: Nicht wie vielleicht im Private Equity ist das eine gute Business Idee sondern da waren mehrere Faktoren und gleichermaßen haben wir uns auch Unternehmen angeguckt die man vielleicht zukaufen möchte.
00:17:48: Außen Technik, Fit oder weil man in irgendwelche Länder reinmöchte gibt es ja diverse Entscheidungen und das war eine super spannende Zeit.
00:17:56: also da auch nochmal ganz anders einzutauchen.
00:17:59: Und als ich dann im Hauptstudium war, dachte ich irgendwie, weil ich so lange auch mit Finanzen gearbeitet habe.
00:18:04: Ja, machst du irgendwie Unternehmensrechnung und Controlling?
00:18:07: Und dann gab es aber den Lehrstuhl von dem Professor Coleman.
00:18:10: der war noch recht frisch an der Uni Entrepreneurship.
00:18:14: Ich dachte, ich weiß nicht was das ist, aber ich glaube, dass wir das machen.
00:18:17: Das klingt cool!
00:18:18: Und das hieß auch E-Entrepreneurship.
00:18:22: Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist er ein Mitgünder gewesen bei Autoscout.de, also auf einem Fall eine der Scouts speichert man aus der Praxis und das hat mich total interessiert.
00:18:36: noch so was ganz cool ist.
00:18:37: Da war Google noch nicht, da war Groupon noch so etwas ganz Neues und so ja oder myhammer.de die Marktplätze die dann aus dem Boden schossen.
00:18:46: und dann habe ich das Studium gemacht und durfte dann lernen wie funktionieren Geschäftsmodelle also so werbebasiert oder oder oder und hab auch immer gelernt alles braucht ein richtiges Geschäfts Modell nach hinten was einfach funktioniert.
00:19:00: Das Schoss ja aus allen Richtungen kam irgendwas und so.
00:19:03: Und dachte ich, ey!
00:19:04: Ich werde auf jeden Fall e-Business Unternehmerin.
00:19:07: Das ist meins das ist mega und so... Genau, war dann schon in Partnerschaft mit dem Gründer des ersten Unternehmens.
00:19:15: Das war auch parallel dazu genau.
00:19:18: Und dann noch das Studium und habe das dann irgendwann auch abgeschlossen.
00:19:22: Während derzeit hat mein Partner ein neues Unternehmen gegründet und gesagt, ich baue jetzt ein neues Prozessmanagement Tool was alle oder viele damals relativ interessant waren, weil es gab ja viele Tools.
00:19:34: Aber er hatte eine wahnsinnig große Visionen, was er damit vorhat
00:19:38: etc.,
00:19:39: und das hat mich nach dreieinhalb Jahren M&A dann auch dazu bewogen zu sagen okay ich geh mit in dieses Unternehmen rein war natürlich auch ein Überlebungsprozess.
00:19:47: will man das auch privat
00:19:50: zusammen machen?
00:19:51: Ja
00:19:51: genau und hab gesagt ok ich springe und habe das dann auch gemacht In ein Start-up rein für Gründer, eine Gründerin.
00:20:02: Ich sage mal so zwei gebrauchte Schreibtische im Technologizzentrum hat klein angefangen aber es ging sehr schnell voran.
00:20:10: Es waren alles erfahrene Leute.
00:20:11: wir haben alle unsere Erfahrungen auf unseren unterschiedlichen Wegen gemacht und das hat dann auch voll eingezahlt.
00:20:18: und ich glaube mein erster Titel war in Hauskonsultant was immer das auch heißen sollte, aber es ging schon darum dass ich auch da Strukturen einbringe.
00:20:26: Wir sofort auch im Controlling einen bauen oder aufbauen, kaufen manische Prozesse und so weil das ist eine Base, damit das Geschäftsmodell an sich auch sofort auf guten Struktulen funktioniert und natürlich mit dem Schwerpunkt Prozessmanagement dann denkt man vielleicht auch ein bisschen prozessualer Genau, und das Unternehmen habe ich dann von einer kleinen Start-up Gletsche wie wir dann so sagen auch begleitet.
00:20:51: über fünfzehn Jahre bis hin zur Markthürerschaft.
00:20:56: Und hab einen sehr lehrreichen Weg bin ich mitgegangen.
00:21:01: man hat sich auf gesellschafter Ebene also der Partner war der Hauptgründer aber er hat sich dann auch nochmal getrennt.
00:21:08: zwei drei sind raus gegangen eher uns ein Kollege Freund sind geblieben und haben das Unternehmen wirklich nach vorne gebracht.
00:21:16: Und haben es geschafft jedes Jahr Wachstum zu generieren, organisch bootstrapped, kein Abwärtstrends genau.
00:21:29: Bis zum Jahr zwanzigzwanzig, ich habe dabei auch noch diverse Projekte übernommen.
00:21:33: Zum Beispiel ERP-Software also immer dieses was braucht es jetzt für den nächsten Schritt?
00:21:37: Okay wo wollen wir eigentlich hin?
00:21:39: Was brauchen wir?
00:21:39: Welche Strukturen müssen wir heute machen?
00:21:41: Welchen Menschen brauchen wir?
00:21:42: im Unternehmen gibt's ganz neue Rollen die geschaffen werden müssen.
00:21:46: dann gehört eine ERP Software dazu.
00:21:48: Dann haben wir zwei Bürogebäude gebaut Die wäre auch bitte viel mal weg eingerichtet haben, also auch sehr menschemittelpunktfrei zu tun.
00:21:57: Wie arbeiten?
00:21:58: Denken die Menschen eigentlich auch Austauschbereiche genau?
00:22:02: und dann habe ich noch einen internationalen Investor mit aufgenommen diesen Prozess mit begleitet.
00:22:10: Und wir hatten mittlerweile auch zwei Kinder und dann kam es aber Sommer zwanzigzwanzig zur Trennung und wollten das dann auch sehr gut machen Und haben gesagt, so alleine kriegen wir das nicht so gut hin wie wir das gerne hätten.
00:22:24: Man fängt doch an sich in klein klein über irgendwas zu streiten.
00:22:27: und wie war das denn nochmal?
00:22:29: Und dann hat eine Familienanwältin gesagt ach wissen sie was machen Sie doch eine Mediation!
00:22:35: Ich habe gesagt es ist mir scheiß egal wie das heißt.
00:22:38: Hauptsache wir haben Ruhe.
00:22:40: wenn sie sagen dass Hilf machen wir das
00:22:45: Bevor es mit der heutigen Folge von on the way to new work weitergeht.
00:22:49: eine kurze Werbung in eigener Sache Die Arbeitswelt verändert sich gerade schneller als jemals zuvor.
00:22:55: KI, neue Erwartungenführung, hybride Teams, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und gleichzeitig ein riesiger Bedarf an Menschen die Verantwortung übernehmen.
00:23:05: Genau dafür haben zwanzig Jahralmers und ich vor inzwischen fast sechs Jahren das New Work Master Skills Executive Programm gegründet.
00:23:13: im November start bereits die elfte Kohorte Ein Jahr gemeinsames Lernen, vier Module A-Drei Tage in Hamburg.
00:23:19: Mehr als fünfzehn Zoom Sessions zwischen den Modulen alle aufgezeichnet und jederzeit verfügbar über zehn Top Expertinnen und Experten, zwanzig Mitstreiterinnen und Mitstreitern, persönliches Coaching, peer to peer Coaching und ein Netzwerk das weit über das eigentliche Programm hinaus trägt.
00:23:35: Wir beschäftigen uns mit den Fragen die Führungskräfte heute wirklich bewegen Wie führe ich mich selbst?
00:23:40: wie führe Ich andere?
00:23:42: wie baue ich starke Teams auf?
00:23:43: Wie gehe ich mit KI um, wie bleibe ich leistungsfähig und wie schaffe ich Orientierung in unsicheren Zeiten?
00:23:49: Und wie können wir Arbeit so gestalten dass ihr erfolgreicher menschlicher Unsinnvolle wird.
00:23:55: Was mich besonders freut in den vergangenen Jahren ist eine echte Community entstanden.
00:24:00: Unternehmerinnen, Unternehmer, Geschäftsführer, Geschäftshörer Führungskräfte aus unterschiedlichsten Branchen Menschen die neugierig bleiben wollen, Menschen die gestalten wollen und Menschen die voneinander lernen wollen.
00:24:11: Wenn das nach deinem Umfeld klingt, dann schau gern vorbei.
00:24:14: Für Anmeldungen bis Ende August gibt's ein Frühbucherrabatt von fünfhundert Euro.
00:24:19: Mehr Informationen findest du unter newworkmasterskills.com oder direkt per Mail an helloatnewworkmasterkills.
00:24:27: com.
00:24:29: und jetzt viel Freude mit dem Rest der aktuellen Folge von On the Way to New Work!
00:24:38: Also in meinem kleinen Einschub habe ich bei einem befreundeten Paar erlebt die sich wirklich sehr, sehr schwer getan haben und wo die Anwälte so viel Feuer ins Wasser gegossen haben, dass das sich schlecht entwickelt hat.
00:24:55: Und irgendwann haben sie dann gesagt, wir müssen da ganz anders ran, haben dann einen gemeinsamen Freund oder sie beiseinander, der ist uns beiden gegenüber loyal gebeten, kannst du uns mal helfen?
00:25:07: Der hatte es in einem Tag aufgelöst und dann brauchte man auch nur noch einen Anwalt.
00:25:13: Und das finde ich fantastisch und ich finde es ganz, ganz spannend.
00:25:17: Ich mache das mal hier so als Einschub für die Zuhörer, die vielleicht nicht so regelmäßig reinhören.
00:25:23: Die Art und Weise wie unsere Gäste ihre Geschichte erzählen ist immer unterschiedlich.
00:25:27: Mal dort Gregor Gizzi hat nur gesagt – also auf die Frage, wie will der Mensch gewonnen?
00:25:33: Der ich heute bin, hat er gesagt, ich glaube durch die Zeugung meiner Eltern!
00:25:36: Oder gibt es andere, da ist quasi die ganze Podcast so.
00:25:39: Und ich fand ... Ich hab dich auch hierzu ermutigt und gesagt, erzähl's ruhig ausführlich!
00:25:44: Weil ich das so spannend finde bei dir diese vielen Puzzleteile... Das ist jetzt gerade für mich das letzte Puzzle-Teil was du einsetzt nämlich die Mediation deiner eigenen Trennung Die Dicht zu dem, damit wir jetzt zu dem gemacht haben was du heute bist eine Frau, die auf ihrer LinkedIn-Seite auf dem Bildschirm hat.
00:26:08: Ich löse Zoffenunternehmen und erzähle genau vielleicht noch mal die Geschichte wie du diese Mediation wahrgenommen hast um das dann bei dir ausgelöst hast.
00:26:17: Das finde ich auch!
00:26:18: Ja also die mediation.
00:26:20: ich hatte davor sehr viel respekt weil man ist ja auch angespannt dass es jetzt ne und hatte keine klare erwartung was passiert.
00:26:27: irgendwie war so mein gedanke irgendwas mit vermitteln schlicht oder so wahrscheinlich Und das waren eher Paar, die zwei Mediaturen.
00:26:37: Die haben das gerne zusammengemacht also nicht weil wir gesagt haben, wir brauchen das so sondern okay und hab gedacht ich bin gespannt was jetzt kommt und wie ich die Mediation erlebt habe war einfach ein ganz anderer Blick.
00:26:49: Also jeder kommt ja rein und will irgendwas durchsetzen oder irgendwas haben oder sagt auch dass es mir ganz wichtig ist wahrscheinlich die andere Person noch an einem Schulden oder so ne?
00:26:58: Das ist irgendwie auch häufig das was im Raum steht Und ich hab das so erlebt, dass Dinge ganz anders beleuchtet wurden.
00:27:05: Dann wurde ich gefragt, warum ist Ihnen das denn so wichtig?
00:27:09: Da muss ich selber nachdenken und denke, er ist doch logisch!
00:27:13: Aber warum ist mir das eigentlich so
00:27:14: wichtig?!
00:27:15: Man kommt auch mit sich selbst in Kontakt... So
00:27:18: kommst du an das Bedürfnis hinter der Position.
00:27:20: Das hoff ich, dass wir Positionen aufeinanderkehren.
00:27:24: Und eigentlich ist es so sehr helfen würde, wenn man die Position mal stehen lässt.
00:27:27: Einfach nur das Bedürfnis zählen darf?
00:27:28: Kann ich's auch anders befriedigen?
00:27:30: Das ist das eigentliche Thema.
00:27:32: also ich komme mit irgendwas rein.
00:27:34: jetzt sind Kinder.
00:27:34: wann sollen die Kinder wo wie oft sein?
00:27:36: oder sowas als Beispiel oder wie teilt mein Ding auf und dann sagt ja ich will das und dass haben oder das ist so die Position.
00:27:49: aber warum ist mir das so wichtig?
00:27:51: Und die Frage ist, was verbinde ich denn eigentlich dahinter?
00:27:53: Dann hab' ich vielleicht ein persönliches Bedürfnis oder noch tiefer.
00:27:56: Ich habe mein eigenes
00:27:57: Motiv.".
00:27:58: Das kann ganz anders sein als das, was es augenscheinlich ist und ich kenne das vielleicht selber nicht weil mir diese Frage nie jemand gestellt hat.
00:28:05: Ich selber kann sie mich auch gar nicht stellen, weil wir gar nicht so offensichtlich agieren.
00:28:11: Das muss man sagen, oh, das mach ich jetzt so damit ich das und das kriege!
00:28:14: Vielleicht ist das so aber vielleicht ist es auch viel, viel verdeckter.
00:28:16: Ich hab da gar kein Bewusstsein drüber Und das wurde sichtbar gemacht, aber nicht auf eine unschöne Art in denen niemand bloßgestellt wird.
00:28:24: Sondern wirklich im kleinen, kleinen Schritten muss ich mich selber nachdenken.
00:28:29: und manchmal geht man auch so über Umwegungen, dass gerne Überbande spielen.
00:28:33: Dass man mal sagt was ist denn für sie ne gute Mutter?
00:28:38: Das gibt nicht die gute Mutter!
00:28:39: Aber was ist vielleicht mein Bild von einer guten Mutter oder einem guten Vater?
00:28:43: Oder auch zu lernen... Das ist eigentlich offensichtlich, Kinder brauchen immer Zugang zu beiden Eltern.
00:28:50: Ist ja total logisch aber es stehen wir dem vielleicht im Weg.
00:28:54: was ich aber insbesondere gemerkt habe durch diesen Prozess bin ich mit mir selber in Kontakt gekommen das ist das eine.
00:28:59: Ich musste über das was ich wollte selber nachdenken kommen dann mit meinem Bedürfnis und das wird dann auch gespiegelt von den Miniaturen bis hin zu meinen Motiv in Kontakt das ist dass eine und der andere ja auch Ich verstehe auf einmal den anderen, was der eigentliche Antreiber ist oder warum es der anderen Person so wichtig ist.
00:29:20: Das sind auch nicht die Gründe und Argumente das ist das, was wir nach vorne stellen.
00:29:23: Wir haben wahnsinnig viele Gründe, warum das immer besser ist.
00:29:27: aber das ist nur dass wir es mal nach vorn stellen.
00:29:28: dahinter steht oft etwas anderes Und die andere Personen auch mal zu verstehen.
00:29:34: deswegen ist es für mich ganz klar ein Verstehens- und Erkenntnisprozess das ist für mich einfach gesagt Mediation.
00:29:42: Und was ich dann auch erlebt habe, war wie viel Wertschätzung wir füreinander haben.
00:29:47: Weil das wurde dann auch mal wieder rausgeholt unter diesen anderen Themen die das viele überschattet und versteckt haben.
00:29:54: Das war so das eine und ich hab gemerkt wie sich bei mir in dem Prozess etwas verändert dass ich viel gnädiger geworden bin.
00:30:00: aber nicht weil ich jetzt sage ja gut dann gebe ich halt nach nein weil ich Dinge besser verstanden habe ich aber auch besser verstand.
00:30:06: Was ist denn für die Kinder am besten wenn wir die doch so nach vorne stellen?
00:30:09: Wir wollen es ja gut machen für die oder mache ich auch was für mich eigentlich.
00:30:15: Und das hat wahnsinnig geholfen, was über mich zu lernen, die andere Person zu lernen und da ganz anders mit umzugehen.
00:30:24: Das war die Erkenntnis über mich, über die andere Personen und mich und die anderen Personen zu verstehen – und die Wertschätzung, die nach vorne gestellt wird!
00:30:32: Das machen natürlich die Mediaturen, die führen uns und so sehe ich auch die Rolle eines Mediators an der Mediatur.
00:30:39: die Person, die da sitzen durch diesen Prozess zu führen und den zu gestalten.
00:30:44: Genau zu wissen nicht nur eine Methodik zu haben sondern zu wissen wie immer mit Methoden anbrauche ich was?
00:30:52: Vorher in die Methodik einsteigen auch vielleicht jetzt dann auf deiner Ausbildung und Entwicklung.
00:30:56: dein Buch All das werden wir noch thematisieren wird gerne das Bild einmal greifen was du gerade beschrieben hast.
00:31:03: Ich habe irgendwie erschienen bei mir als so ein Anfang seine Kinder mitzuewähnen.
00:31:07: so ein Bild okay sowie das beschrieben hasst scheint der Effekt gewesen sein, dass du und wahrscheinlich auch dein Mann sich aus der Konfliktsituation rausgelöst haben und aufs Gesamtsystem geguckt habt.
00:31:17: Und ich mir nur gesehen habe, ich bin hier, ich will sondern wie kriegen wir das hin?
00:31:22: Wir lieben den Eltern bleiben unser Kindern nicht das Gefühl geben sie sind schuld.
00:31:28: also diese ganzen Fragen wenn man es dann so stellt auch theoretisch wenn man vielleicht bei anderen Paaren sagt Mensch ihr bist aber so aber wahrscheinlich vergisst Ist das ein richtiges System, dass man auch aufs System guckt?
00:31:41: Die Mediation ist für mich ganz gleich.
00:31:44: Ich bringe die Metaebene mit.
00:31:45: Genauso wie du sagst ... Man geht immer auf die Meta-Ebene und das kann man intern, ob im Unternehmen oder in der Familie, indem man involviert ist, nicht herstellen.
00:31:55: Das ist aus meiner Sicht nicht machbar.
00:31:59: Und es ist wie in einer Medizin.
00:32:00: Ein guter Arzt guckt immer auf's ganze System.
00:32:03: und nicht nur auf das eine Symptom.
00:32:06: Und genau so habe ich das auch erlebt, alle in dem Blick zu nehmen – auch die Menschen, in dem Falle Kinder, die nicht mit am Tisch sitzen.
00:32:13: Ich muss sie nicht an den Tisch nehmen!
00:32:15: Aber ich kann das sie gedanklich mit an den Tischen nehmen.
00:32:19: Und das hat es auch verändert, dass wenigstens so losgelöste Menschen sind, die da irgendwelche Bedürfnisse haben.
00:32:25: Sondern wirklich von oben noch mal drauf zu gucken.
00:32:28: und ich habe viele Dinge da lernen dürfen.
00:32:32: aber eins war klar sich klarzumachen Wir haben ganz unterschiedliche Beziehungsebene.
00:32:38: Als einmal waren wir ein Paar, dann hatten wir eine berufliche Ebene, dann haben wir eine Elternebene und da kann man noch viele Ebenen... Manche haben Immobilien zusammen.
00:32:48: also ich kann ganz viele Ebenden zeichnen die man miteinander hat.
00:32:52: aber die gerade nicht funktionierende Paarebene wo ja die Störung ist schlägt auf alle anderen Ebenendurch und dann vielleicht Dinge wieder auf die Paar-Ebene zu holen und zusammen da lass uns das doch mal klären weil Wir haben eine Elternebene und den H, die haben wir egal wie sie läuft bis zum Rest unseres Lebens.
00:33:09: Und die Frage ist... ...und deswegen ist das auch immer zukunftsgerichtet.
00:33:12: Wie wollen wir die gemeinsam gestalten?
00:33:14: Weil die bleibt immer!
00:33:15: Wir werden immer mehrere Beziehungsebenen haben und wir entscheiden heute gemeinsam, wie wird die in Zukunft gestalten wollen.
00:33:22: Ich glaube sich das mal vor Augen fühlen weil es man kann sich ja trennen, egal in welcher Form aber die andere Person Es wird immer ne Verbindung geben und insbesondere wenn man auch noch Kinder hat und auch da mal drauf zu gucken, genau.
00:33:36: Und das ist auch eher so auf eine Mieterebene systemische Sicht.
00:33:40: Ja.
00:33:41: Ich würde gerne noch einmal für mich die Summary deiner wirklich sehr beeindruckenden wofllichen Laufbahnen für mich aufschreiben.
00:33:49: also bevor wir dann den Sprung machen jetzt Mediation in Arbeitskontext.
00:33:54: du hast eine Prägung in jüngster Kindheit gehabt in einem kaufmenschen Betrieb von Menschen aus dem Handwerk kann, also der Maurer Hauswirtschafts-Innen und die gemeinsam dann dieses Unternehmen aufgab.
00:34:11: Du hast selber sehr schön beschrieben wie du da die ganze Wirtschaftskette gesehen hast, wie du gesehen hast in der Schale Erdbeeren.
00:34:17: ja es reicht nicht die Erdbäre zu flücken sondern man entstehen verschiedene Dinge kosten Und das heißt, was sehr früh so ein Betriebsverschehenblick gekommen ist.
00:34:27: Dann eine sehr fudierte Ausbildung mit wirklich nochmal richtig Studium und so weiter.
00:34:30: Du hast dann im Unternehmen immer in der Rolle gespielt... ...das zu machen, was gerade notwendig war.
00:34:36: Also es ging für mich so wirklich wie so ein perfekter Chief Operating Officer.
00:34:41: Das heißt du hast dir einen Skillset angeeignet, was großartig ist?
00:34:45: Ich kann mir vorstellen dass über diese Bandbreite von Menschen mit denen du gearbeitet hast Geflügelhof, Herdbeerfahren, Eltern hin zu M&A Software, das sind wahnsinnige Bandbreite auch vom Menschen kennengelernt hast mit unterschiedlichen Bedürfnissen, unterschiedlichen Backgrounds.
00:35:04: Trotzdem ist das natürlich schon mal nochmal ein Riesenschritt von... also weil du hättest ja... dass was du kannst, ich könnte sofort zehn Firmen nennen die sofort schreien würden kannst du bitte zu uns kommen und bei uns aufräumen.
00:35:17: Das heißt so hast eigentlich etwas was du bis ans Ende der Deckel weiter machen könnt?
00:35:21: Hörnst du, wenn hast du eine Erfahrung im privaten Bereich und da in den Moment würde ich gerne noch mal reingehen.
00:35:26: Wie ist dann der Wunsch entstanden?
00:35:28: Okay weiß weiß ich alles kann aber ich will das jetzt anders nutzen weil das was du alles kannst nützt dir natürlich für den Beruf.
00:35:34: Das ist mir schon klar.
00:35:35: aber wie kommt die Entscheidung?
00:35:36: Die Entscheidung kam auch in diesem älterlichen Betrieb.
00:35:39: es war schon so Das war schon auch ein sehr konfliktbehaftetes Elternhaus, mit wenig Konflik-Lösungskompetenz freundlich ausgedrückt.
00:35:48: Also da wurden Probleme nicht besprochen.
00:35:50: Was ich da auch sehr früh lernen durfte war wie ist denn eigentlich so die Stimmung zu Hause?
00:35:54: Ist alles okay oder ist es sehr angespannt?
00:35:57: läuft mein Vater schimpf und übern Hof weil was weiß ich was?
00:36:00: und das ist glaube Heute eine Qualität, die ich da entwickeln durfte.
00:36:05: Schnell Stimmung aufzunehmen.
00:36:07: wie ist die Stimmung so im Raum?
00:36:09: Ist das ein Tanz auf rohen Eiern oder ist es ganz relaxed?
00:36:13: Das war wirklich das und ich würde sagen dass es heute in der Mediation den Back zum Feature machen ja.
00:36:19: Das musste ich da lernen.
00:36:21: aber heute zahlt es auch ein mich auf unterschiedliche Menschen einzustellen.
00:36:27: Ich würde auch sagen, ich verzeiht meines Lebens eher so die Harmonie Schaffende, Harmonie herstellen.
00:36:34: Ich hab Konflikte nicht gesucht, bin nicht weggerannt aber ... Hab auch nicht
00:36:39: ... Wollte sie gerne beenden?
00:36:40: Wollt ihr sie gern beenden und habe dann was reingegeben und konnte vielleicht auch immer ganz gut... mich zurückstellen, wenn's eingezahlt hat.
00:36:48: Hab aber auch früh gelernt und das haben mir dann Freundin immer gespiegelt, dass ich gut Perspektiven anderer Menschen einnehmen kann.
00:36:55: Wenn die gesagt haben also früher, wenn in oder im Partnerschaften, dann hatten sie irgendwelche Probleme und haben mir das erzählt, dann hat mal eine Freundin zu mir gesagt was ich an dir unheimlich schätze?
00:37:04: Ich erzählte was wie doof der jetzt ist oder was ihr was doofes gemacht habt.
00:37:08: oder ich bin sauer auf meinen Partner Und dann kannst du immer seine Perspektive einnehmen und dann verändert sich auch wieder meine Sicht.
00:37:15: Das ist dann zwar in dem Moment für sie hilfreich und entlastend.
00:37:17: Das heißt, das ist glaube ich auch eine Qualität die habe ich da entwickeln dürfen, auch im meinem Elternhaus.
00:37:23: Und dann steckte ich ja in einem Konflikt den konnte ich aber nicht alleine lösen.
00:37:28: Da kam mich mit allem was ich mir da angeeignet oder nicht angeeignet hab oder auch vermieden habe einfach nicht weiter.
00:37:34: Das heisst Ich musste dadurch und das hat mich wahnsinnig gestresst weil ich ja mit meinem eigentlichen Setting nicht weiterkam.
00:37:40: Dann kommt die Mediation keine Vorstellung davon Und denk, das ist es.
00:37:45: War's das geil?
00:37:46: Also kann so einfach sein!
00:37:48: Ja... Ich glaube und auch ich war viel im Bereich Finanzen unterwegs und kann das auch klar um gerade auch Strukturen machen oder Strukturn aufbauen.
00:38:02: aber mir war auch klar, ich will nicht den Rest meines Lebensfinanzen machen.
00:38:05: Ich will noch irgendwas anderes, aber ich hatte noch keine Idee.
00:38:08: Ich hatte ja auch mal dieses Entrepreneurship habe ich studiert.
00:38:10: Ich fand die damals zwei ganz gute Ideen.
00:38:14: Die wurden aber da nicht weiterverfolgt, dann ist das eine Idee und dann verpufft sie auch irgendwie wieder?
00:38:19: Und das hat mich sofort so yes, that's it!
00:38:23: Krass... Also ich habe mich sehr auf die Folge gefreut und hab schon gut, aber ich bin gerade so richtig komplett glücklich und begeistert über unser Gespräch.
00:38:34: Aber ich muss mir da mal zwischendurch bedanken, da hab' ich glaube noch nie gemacht.
00:38:37: Ich finde es so spannend weil je mehr ich Indich rein, Horche.
00:38:42: Ich versuche nicht reinzufüllen, dass du mehr versteh' ich das.
00:38:44: und ich komme mal in den Einschätzungen meiner eigenen Wieter.
00:38:47: Ich bin sehr jungen Jahre in der Führungsverantwortung gekommen.
00:38:51: die Zeitnummer zu hoch war bei Audi mit siebenunddreißig weltweiter Marketingchef.
00:38:57: Und was dazu ist ein Automobilindustrie sind einfach grundsätzlich und es wahrscheinlich entlasten alle Industrien.
00:39:04: aber da manifestiert sich richtig harte Konflikt.
00:39:08: also es ist so Die Design-Abteilung möchte maximale Freiheit.
00:39:13: Die Produktion möchte maximaler Einfachheit, Varianten möglichst wenig Marketing möglichst viele Varianten, möglichst hohe Qualität.
00:39:23: Kunden nutzen Auswahl Vertrieb möchte das irgendwie auch Möchte.
00:39:27: für meine Speziale möchte gerne so etwas genannt paar tausend Eurons Handschuhfach legen damit der Händers Auto vom Ruf kriegt Finanzen möchte alle dazu bringen kostenlose einkaufen möchte und so weiter.
00:39:41: konfliktiere grundsituationen.
00:39:44: Und du hast jetzt mit dem finanz background eigentlich die.
00:39:51: Funktion gehabt im unternehmen genau diese konflikte auch immer ein blick hat muss ja immer wieder sagen nein du hast nicht viel geld du darfst nicht so viel Geld ausgehen.
00:39:58: spa bitte schreibt deine rechnung.
00:40:00: also du hast ja immer dieser diese rolle eigentlich schon gehabt konflakte ... oder auch Konflikte auszulösen, auszuhalten.
00:40:09: Und in deinem Buch Störfaktor Mensch... ... begehst du ja so weit dass du im Prinzip sagst das Konfliktkompetenz wirklich eine absolute Kernfähigkeit moderner Führung ist.
00:40:22: und jetzt habe ich das so verstanden.
00:40:26: Jetzt wenn wir die Geschichte höre verstehe ich dass das überhaupt gar kein weiterer Sprung ist sondern es einfach ein wirklich einen dass es so eine kleine Zwischenfassung ist.
00:40:35: Aber jetzt gehen wir mal in die Ausbildung rein, was man da lernt und vielleicht in die Konzepte ... Wir haben noch Zeit?
00:40:42: Wo ich noch mal tief vorn.
00:40:43: Ja, genau.
00:40:45: Ich war ja sehr begeistert und mir war klar das will ich können, das will lernen.
00:40:49: Und jetzt hatte auch das Glück, dass das Paar uns begleitet hat selber einen Verein gegründet hat vor über dreißig Jahren.
00:40:57: der Mediator war Richter an Familiengericht früher und hat auch eine Ausbildung angeboten.
00:41:05: Man nennt das die integrierte Mediation, es gibt diverse Ausbildungen.
00:41:10: also bekannt ist auch das Harvard-Konzept was... Das ist auch großartig!
00:41:16: Also für einen Einschick finde ich großartige sieben Schritte.
00:41:19: Ja
00:41:19: genau.
00:41:19: Es ist ja ein ganz klar strukturierter Prozess.
00:41:23: Die integriere Mediation ist vom Mediationsmodell tiefergehend.
00:41:28: Das heißt es geht eigentlich Wenn es gebraucht wird, ich kann ja anfangen oben bei Moderationen und dann immer tiefer, tiefer.
00:41:35: Aber auch bis auf Motivebene.
00:41:37: Dadurch sage ich das jetzt mal in meinen Worten ist sie vielleicht auch psychologischer.
00:41:42: Guckt mal mehr hin!
00:41:44: Dann habe ich die Ausbildung angefangen und war natürlich hellauf begeistert und hab gedacht damit rettet man die Welt.
00:41:50: also weil ich habe ja erlebt wie gut es wird.
00:41:56: Das wurde auch Semester genannt.
00:41:57: Es war eine Hochschule, es waren Hochschulen über der Träger.
00:42:01: Das erste das zweite war darüber den Standard hinaus und hatte aber gedacht da gut?
00:42:08: Aber dann muss noch mehr Fleisch dran und habe dann weit weit weiß.
00:42:14: darüber hinaus bin ich noch eingetaucht in das Thema drittes Semester.
00:42:17: Da geht's um Psychologie in der Mediation Arbeit mit Kranken.
00:42:22: Also, wenn da jetzt jemand sitzt der vielleicht ein Suchthema hat oder eine Krankheit kann ich mit dem wirklich arbeiten das auch feinfühlig dazu werden dass zu erkennen.
00:42:31: cross-border also was ist für mich ein
00:42:33: Ratsismus all diese...
00:42:35: Genau im unterschiedlichen Themen oder auch Personenschäden.
00:42:39: wie kann man das in diesen Feldern auf Mediation einsetzen?
00:42:42: und die Fortbildung also das das Modul Psychologie in einer Mediation hat auch meinen Blick auf Menschen total verändert.
00:42:51: Also ich habe gesagt, das war für mich ein Quantensprung.
00:42:53: Quanten-Sprungen heißt ja nicht Höhe sondern eine andere Qualität und dann hab' ich... Ein Garztfahnersprung
00:42:59: eigentlich, also jetzt nicht von wie so Höhe?
00:43:01: Genau!
00:43:01: Nicht die Höhe, sondern ich bin auf einmal in einer anderen Qualität Und das verändert meinen Blick auf den Menschen.
00:43:07: Worum ging's da?
00:43:08: schwerpunktmäßig?
00:43:09: es ging um die Prägung des einzelnen und die Prägung findet in den ganz besonders in den ersten drei Jahren, aber in Summe in den Ersten zwanzig Jahren statt.
00:43:17: Und in diesen ersten zwanziger Jahren lernen wir alle Beziehungsgestaltung und damit gehen wir den Rest unseres Lebens durch unser Leben.
00:43:26: natürlich nehmen wir auf dem Weg noch was mit und können an uns arbeiten und weiterentwickeln.
00:43:30: Aber mit dem Setting gehen wir erst mal raus in die Welt gehen in Beziehungen, also partnerschaftliche Beziehung, Freundschaften-, Arbeitsbeziehungen.
00:43:37: Und die sind einfach auch eng und dann kommen wir auch mit den Themen aus meiner Sicht in Kontakt.
00:43:42: Die Frage ist für mich zum Beispiel ... Deswegen sage ich das in der Mediation auch mal im Blick.
00:43:49: verändert auf die Menschen, die haben immer einen Grund warum sie so sind wie sie sind oder warum sie reagieren.
00:43:54: Oder warum denen irgendwas wichtig ist und das nicht mit Argumenten oder Gründen oder Überredungskünsten abzutun sondern auch zu lernen.
00:44:04: ich setze mich auf dein Stuhl Ich laufe in deinen Schuhen um dich wirklich zu verstehen Und das kann ich jetzt übertragen auf die einzelne Person aber es kann ich auch übertragen aufs Marketing Auf dem Vertrieb auf die Finanzen.
00:44:15: Alle haben eine eigene Idee von dem, was ist unser Produkt?
00:44:20: Was ist das Produkt unserer Abteilung?
00:44:22: Gut funktionierende Finanzprozesse, Liquidität sicherstellen.
00:44:25: Das beste Marketing zu machen damit möglichst viele Lieds reinkommen oder oder oder also dass es ganz ganz unterschiedlich und das hat eben mein Blick darauf noch mal verändert und habe das immer weiter ausgebaut auch gehe auf viel in Supervision weil mein Ziel dieses Jahr Es hilft dem Menschen nicht möglichst lange, so wie du es auch von dem bekannten Ehepaar erzählt hast in der Mediation zu sitzen.
00:44:49: Sondern wie kann ich möglichst gut und schnell erkennen mit Blick aufs ganze System?
00:44:55: Egal ob Familien- oder Unternehmenssystem.
00:44:57: Worum geht das eigentliche?
00:44:59: Und das ist die Frage worum geht es eigentlich?
00:45:02: Das ist nicht immer unbedingt das Augenscheinliche was man sieht.
00:45:07: Was ich auch gelernt habe in der Ausbildung ist, gerade im System.
00:45:11: Also Unternehmen oder Organisation gibt es mehrere Konfliktmotoren die sich aber überlagern und da ist die Frage was ist der eigentliche Motor?
00:45:22: Und wenn ich da antacke kann es sein dass das wie in so einem Domino Effekt die restlichen Konflikte sich schnell oder schneller erledigen Und das zum Beispiel einmal auf der individuellen Ebene des Einzelpersonen.
00:45:36: Es ist ein Sachkonflikt, wir zwei streiten uns über einen Passus im Arbeitsvertrag, können das aber nicht beilegen und du bist HR-Leitung?
00:45:43: Ich bin Mitarbeiterin, ich bin stinksauer weil du mir nicht recht gegeben hast und dann bist du natürlich eine DoveHR-Leitung so.
00:45:48: Also unsere Arbeitsbeziehungen hat schon mal ne Störung.
00:45:52: Oder zwei Mitarbeitende haben ähnliche Positionen.
00:45:56: Eine wird befördert, das führt irgendwie zur Missstimmung.
00:45:58: Wird aber nicht geklärt?
00:45:59: Dann gibt es wirklich ein Clash auf der Beziehungsebene oder wir arbeiten in einem Team und haben völlig unterschiedliches Wertesysteme und unsere Werte claschen – aber wir erkennen das nicht!
00:46:09: Ja, ich habe so ein schönes Beispiel.
00:46:12: Ich hab mal einem Software-Entwickler eine E-Mail geschrieben und hab geschrieben sage ich mal lieber Markus nennen wir ihn einfach mal so könntest du gegebenenfalls das und das machen?
00:46:19: vielen Dank und schönen.
00:46:20: Grüß uns an den ganzen blumigen e-mail und krieg als Antwort dann das sollte heißen erledigt.
00:46:26: jetzt könnte ich ja sagen wie unfreundlich.
00:46:28: also wenn jetzt meine blumige e-Mails Ausdruck von Wertschätzung Respekt Freundlichkeit
00:46:36: Stolz, ich hab's gemacht.
00:46:38: Erledigt cool... Also es kann was Positives sein aber es kann irgendwas triggern genau.
00:46:41: Das
00:46:41: kann etwas triggeren und ich denke jetzt schreibt er mir so eine kurze E-Mail Aber er ist einfach effizient und würde nennen ja also aber Ich könnte das vielleicht als nicht wertschätzend empfehlen.
00:46:51: Ist jetzt nicht so aber könnte ich ja so wahrnehmen.
00:46:53: So dann wäre da ein Thema.
00:46:55: Und eben auf systemischer Ebene gibt Es für mich auch noch zwei Konfliktdimensionen.
00:47:00: Einmal Strukturkonflikte die ich gefühlt häufig erlebe.
00:47:05: Das ist das eine, wenn Rollen unklar sind oder nicht gelebt werden.
00:47:10: Die sind zwar klar definiert in irgendeiner Document Management Software aber sie werden so nicht gelebte.
00:47:16: Prozesse sind gar nicht vorhanden oder alles auf Zurufe werden auch nicht gelebn.
00:47:21: Es gibt hohe Arbeitsüberlastung auf Dauer.
00:47:25: All das zahlt auf Konflikte ein Werden aber nicht als solche erkannt weil die Konflikte aus meiner Sicht werden meistens fast immer auf Beziehungsebene sichtbar.
00:47:34: Also sagt man, die beiden haben ein Problem miteinander.
00:47:37: Aber das vielleicht was strukturelles dahinter steckt ist schwierig zu erkennen außer es kommt jemand Meta-Ebene Blick aufs System ja also wieder von oben vom Beikund rauf gucken und so sagen ah okay habt ihr mal gemeint oder's harpert Marketingvertrieb an der Schnittstelle?
00:47:53: dies is einfach nicht klar was man voneinander erwartet.
00:47:56: wer für mich ein struktures Thema?
00:47:59: Oder es gibt ein systemisches Thema wenn einen unternehmen innen und außen, also nicht eindeutig ist.
00:48:07: Da geht es um Identität des Unternehmens oder Prägung auch.
00:48:10: Jedes Unternehmen hat eine ganz eigene DNA.
00:48:13: deswegen korrespondiert das für mich auch mit dem Wertesystem auf Basis des Individuums.
00:48:18: Und da sind so klassische Themen kennen wir auch, da stehen riesige Werte.
00:48:22: wie gehen wir miteinander um?
00:48:23: Wir sind wertschätzend unterrund.
00:48:25: Ich sage jetzt eine Art Schub.
00:48:27: Wertessystem.
00:48:28: würde du in einem Anfang eines Mediationsprozesses versuchst du rauszukriegen machen Was für Werte die Menschen jeweils haben?
00:48:33: Und was für Werten die?
00:48:35: Nee, brauche ich nicht.
00:48:36: Ich sage mal das on the fly!
00:48:41: Das können aber Themen sein.
00:48:42: und dann steht jetzt da wir sind wertschätzend, wir gehen toll miteinander um alle reden mit und dürfen mitgestalten.
00:48:49: Aber ich lebe es überhaupt nicht.
00:48:51: Dann habe ich das mal erlebt in einer Behörde komme ich rein zu einer Mediation.
00:48:57: Mitarbeiterin Führungskraft Sorgt sehr laut.
00:49:02: Und alles, was hier an der Wand steht davon stimmt nicht.
00:49:04: ein Wort habe ich gesagt.
00:49:05: ja herzlich willkommen zur Mediation suchen sich doch schon mal Platz her.
00:49:08: also da auch ganz kurz zu bleiben sich davon auch nicht beeindrucken zu lassen ob das jetzt stimmt oder nicht dass war auch nicht der Gegenstand.
00:49:14: aber das ist zum Beispiel ein Thema.
00:49:16: oder wenn ich meinen Kunden Trainings anbiete aber meine eigene Mitarbeiter gewähre ich das nicht Und dann ist man nicht eindeutig.
00:49:24: Es gibt auch Systemgesetze, die eingehalten werden sollten, damit es einfach funktioniert und das sind so.
00:49:30: ein Gefühl von Zugehörigkeit wünschen wir uns.
00:49:34: Die Ballons von geben und nehmen.
00:49:35: Also wenn ich das Gefühl habe, ich gebe wahnsinnig viel Reihengerechtigkeit aber immer wenn's um Beförderung geht werde ich übersehen.
00:49:42: oder um Geheilshöhungen kippelt das.
00:49:44: Das sind Themen, die schwerlich von innen heraus als Konfliktursache zu erkennen sind.
00:49:52: Das finde ich jetzt eine ganz spannende Sache, also ich komme gerade auf eine Feedback-Methode.
00:49:59: die heißt SCARF.
00:50:01: Ich weiß nicht ob du davon mal gehört hast, kommt von einem David Rock der mit Neurowissenschaftler in mehrere Jahre das entwickelt hat.
00:50:10: und SCARV ist so ein Akronym steht für Status, Certainty Autonomy Relatedness Fairness ne?
00:50:16: Also er sagt wenn einer dieser fünf Faktoren ... verletzt wird, egal ob in einem Feedback-Gespräch oder in der E-Mail, in einer Kommunikation und im Konflikt.
00:50:26: Dann macht die andere Person eigentlich die Rolladen runter.
00:50:30: Also wie wichtig und anerkannt fühle ich mich immer im Vergleich zu anderen.
00:50:35: Also mein Status mit der gefährdet infrage gestellt.
00:50:39: Certainty heißt sowieso Sicherheit vorherselbbar keinem.
00:50:41: Also habe ich das Gefühl, dass mich jetzt, also kommt jetzt der sieben Zahntieger um die Ecke?
00:50:46: Oder ist es irgendwie... vorhersehbar, wie es weiterläuft.
00:50:48: Dann Autonomie.
00:50:49: Also ich möchte selber gerne im Privacy sitzen und auch mitentscheiden.
00:50:54: Redatedness heißt Zugehörigkeit zur Gruppe und Ferne ist ebenwärtig gleich behandelt nach.
00:50:58: Das sind so Faktoren die kann man gut vorstellen dass in ähnliche Modelle eben auch in der Mediathe eine Rolle spielen.
00:51:05: Ist das so?
00:51:06: Ja
00:51:07: also für mich ist es immer so Ich gucke ja immer auf die einzelnen Personen Und ich glaube das Bedürfnis Wie viel ist immer total individuell.
00:51:16: Also die Methoden klar, aber es ist wie mit einem Werkzeugkörper.
00:51:20: Ich komme in einer Bohrmaschine und habe mal am Ende ein Bild an der Wand hängen sollen.
00:51:25: Wie ist ja erstmal Wurscht?
00:51:26: Aber für mich bedeutet Führung – das ist für mich die Verbindung Führungen, Mediation, Unternehmerisches Denken – immer der direkte Dialog.
00:51:37: keep it simple.
00:51:38: Es ist ganz einfach, Führung findet für mich immer über den direkten Dialog statt und jetzt sitzt mir gegenüber zum Beispiel es meine Sicht auf.
00:51:45: wie motiviere ich Menschen?
00:51:48: Das erste jeder Mensch braucht Sicherheit.
00:51:50: habe ich kein Sicherheitsgefühl explorere ich nicht heißt dann werde ich keine Ideen äußern.
00:51:57: Und aber wie viel Sicherheit ich in mir trage da können wir in die ersten zwanzig Jahre gucken da wird das mit angelegt.
00:52:03: ja Der erste braucht super viel Sicherheit, muss jeden Tag so ein bisschen an die Hand genommen.
00:52:08: Ist völlig wertungsfrei und der andere ... Du stellst zwei Leute im Vertrieb ein als Beispiel?
00:52:15: Der eine sagt komm, gib mal die Telefonliste ich rufe da morgen alle an Ich bin für mich ganz gut aufgeschlaut in den Produkten Und der andere will aber sehr lange mitlaufen und fragt noch mal nach Weil das ist völlig okay.
00:52:24: Die Frage ist was braucht die Person von mir?
00:52:27: Das zweite ist selbstwirksam.
00:52:29: Also was bewirke ich mit dem was ich tue?
00:52:32: Aber das Bedürfnis auch Selbstwirksamkeit ist auch wieder total unterschiedlich oder ...
00:52:38: Spannend, ja.
00:52:40: Genau, Selbstwirksamkeit, Gestaltungsfreiheit... Wie viel will ich gestalten?
00:52:47: Oder wieviel will ich nicht gestalten?
00:52:50: und dann das ganz elementar es auch aus meiner Sicht das Thema Anerkennung.
00:52:55: aber was bedeutet denn für mich an Erkennung?
00:52:57: der eine sagt gibt mir ein Film waren der zweite sagt mehr Geld der dritte sagt Orte, Arbeitszeit.
00:53:05: So ein bisschen wie die fünf Sprachen der Liebe.
00:53:07: Jeder hat eine unterschiedliche Kanal auf dem er dann erreicht wird.
00:53:11: Wenn ich jetzt mal sage, okay, hören es Hörern und Hörer zu und denken, oh, ich in meiner Beziehung oder ich in meinem Berufsleben, irgendwie klingt das spannend?
00:53:23: Und haben aber auch noch eine Barriere sich zu trauen bei einer Mediatorin oder einem Mediater mit dir anzurufen oder Kontakt zu holen Kannst du vielleicht noch mal ein bisschen die Blick in den Prozess, wo man sagt so grundsätzlich gibt es folgende Schritte.
00:53:39: Also so ein bisschen den Prozess einmal... aus der schwarzen Tiste rausfohlen.
00:53:44: Wie geht Mediation, die muss ich mir das vorstellen?
00:53:46: Wie geht mediation?
00:53:47: also mein blick auf mediation ist erst mal wenn man sich nicht traut.
00:53:51: es gibt immer ein kostenloses vorgespräch so dass bei jedem mediator mediatoren geben wer.
00:53:55: man muss ja wissen ob man zusammenpasst und ob mediation das passende ist zum problem.
00:54:01: das ist das eine.
00:54:02: dann einigt man sich darauf und dann gibt es also ich nenne das jetzt mal so fünf fasen Phase eins, also erst mal den Rahmen abstecken.
00:54:11: Das heißt als Erste kommt ... Ich erklär dir mal die Phasen.
00:54:14: Brauchen wir Spielregeln?
00:54:15: Wir machen einen Vertrag.
00:54:17: Wir einigen uns auch auf Spielregel.
00:54:19: Brauchten wir Regeln?
00:54:21: Ja, das sehen wie schon Verfahren die Situation ist, genau.
00:54:24: Genau und wenn wir uns alle einig sind, dass wir da mitmachen, dann ist schon Check-Phase eins.
00:54:29: Phase zwei ist für mich ... Und da hab ich, glaub ich jeder, auch so ein eigenes Vorgehen.
00:54:34: Wenn ich merke es ist ... sehr konfliktbehaftet oder was ich auch sehr gerne mache, ist je nachdem der Anzahl der Personen, wenn es nicht so viele sind.
00:54:42: Auch gerne mein Einzelgespräch weil wenn das ein Verfahren ist wieso?
00:54:46: Erst mal wird das transparent gemacht.
00:54:48: alle kriegen das gleiche Einzel-Gespräch.
00:54:49: da hat man mal Raum die Luft raus zu lassen.
00:54:53: Da sitzt mal jemand hört mal richtig zu und mir hilft dass sich noch tiefer in dem Thema eintauchen kann.
00:55:01: ist das eine aber die andere kriegt man ganz individuell Raum und kann Dinge sagen die sie in der Gruppe vielleicht nichts sagen würde.
00:55:08: Aber vielleicht ist es wichtig, so ich sag mal, dass die erste Ballon schon mal geplatzt bringt.
00:55:13: Dann kommt man aber auch zusammen und dann geht das nochmal darum, dass jede Person die eigene Sicht sagt.
00:55:20: Und dann sitzen ja alle anderen daneben und dann wird es natürlich auch darum einmal die Person sagt was ich gebe in der Regel wieder, was ich verstanden habe damit wir auch die gleichen Gedanken haben weil ... Gleiche Worte heißt nicht gleiche Bilder im Kopf.
00:55:35: Und dann frage ich auch die anderen, was haben sie denn jetzt verstanden?
00:55:38: Von dem heren traut man, was der uns gerade erzählt hat.
00:55:40: Was haben Sie denn daraus
00:55:41: mitgenommen?".
00:55:42: Ja also damit werden ja die Inhalte mehrfach wiederholt und gehen mehrfach durch die Ohren und müssen auch durchdacht werden.
00:55:48: Die Person hört sich selber noch mal echt habe ich das so gesagt.
00:55:51: Ja hab' ich das auch so gemeint!
00:55:52: Das ist ja das Wichtige.
00:55:54: Dann ist die Frage über welche Themen wollen wir hier eigentlich sprechen... zeigen sich manchmal mehrere auf.
00:56:00: Und das ist die Frage, in welchem Thema ist der größte Druck?
00:56:03: Oder was würdet ihr als Wüstes priorisieren?
00:56:06: Dann kann es auch nicht... Die anderen nimmt man vielleicht auch offenweg einfach mit!
00:56:10: dass die hinten rüberfallen oder doch.
00:56:11: und dann geht man in die Themen rein, die wirklich inhaltlich tief zu verstehen.
00:56:15: Das wäre dann auch so.
00:56:16: Phase drei Die Arbeit am Konflikt.
00:56:18: mal wirklich ein Deep-Dive.
00:56:19: Da hast du bedeutet das eigentlich genau.
00:56:23: Also warum ist es für mich schlimm?
00:56:25: Warum möchte ich das nicht so?
00:56:27: Dass man wirklich die Motive oder sagen wir das Bedrohungspotenzial des Konflikts aus beiden Seiten nicht mehr anguckt.
00:56:34: Genau.
00:56:35: Wir fangen ja an über Position, Interesse und dann gehen wir tiefer.
00:56:38: Was wünschen Sie sich denn eigentlich stattdessen?
00:56:41: Also auch zu sagen was es denn das Bedürfnis ist, was ist das Motiv?
00:56:45: Und dann arbeitet man da rein und natürlich mit unterschiedlichen meiner Aufgaben... die Leute alle die Energie im Raum zu halten, durch den Prozess durchzuführen auch dann zu steuern.
00:56:57: Also wenn das man sich nicht ins Wort fällt ausreden lässt oder sagt ich habe sie auch wirklich verstanden oder so und über dieses sich zuhören der andere gibt wieder was ich verstanden habe.
00:57:10: Und dann ist ja irgendwann die Frage Was braucht ihr denn damit es für die Zukunft funktioniert?
00:57:16: Nennen wir es mal Kriterien sammeln in welcher Form auch immer.
00:57:20: Was braucht ihr denn, damit ihr gut zusammenarbeiten könnt?
00:57:23: Damit wir hier nicht sitzen?
00:57:25: oder was hätte damals, wenn es eine entscheidende Situation gibt ... Lass uns doch mal einen Bus steigen!
00:57:30: Wir reisen in der Zeit zurück an den Punkt, was hätte da passieren müssen, damit wir heute hier nicht sitzen?
00:57:36: Und das aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und dann sammeln wie die Kriterien.
00:57:41: Die müssen irgendwann ja von allen bewertet werden.
00:57:44: Ich mach's mal einfach... Schulnotensystem.
00:57:46: Alles, was schlechter als drei ist, fliegt erst mal aus und alles besser als drei kann man sagen okay und jetzt werden wir ganz kreativ.
00:57:52: wie könntet ihr daraus Lösungen entwickeln?
00:57:55: Und bitte nicht beschränken im Denken weil sagen wir mal ja am besten wir fahren einmal im Monat alle zusammen nach Mallorca machen zusammen oder super schreiben wir auf wird nicht nachher die Lösung sein aber daraus kann etwas raus riesen.
00:58:07: also erstmal nicht gleich auf Realismus überprüfen sondern dass das
00:58:11: erst mal kreative brainstorm und das befeuert ja auch positiv dahingehend.
00:58:18: Und die Menschen sind realistisch, also so habe ich es immer leben dürfen.
00:58:22: Es gibt zwei Dinge, die ich immer leben darf – die Menschen sehen es realistischer.
00:58:26: Sie wissen genau was sie brauchen, egal um welche Situation es gibt.
00:58:30: Fragt die Menschen, sie wissen eigentlich, was sie braucht und was auch das Unternehmen braucht.
00:58:34: Und daraus geht man nachher hin... Und Schaftlösung.
00:58:38: Also einmal, wie braucht ihr was in der Zusammenarbeit?
00:58:40: Was müssen wir jetzt anders machen?
00:58:41: damit ja auch in den Verhaltensweisen sind hier eingespielte Muster miteinander die auch durchbrochen oder anders gemacht werden können und dann vereinbart man das.
00:58:52: und dann frage ich natürlich okay könnte dass wirklich einhalten?
00:58:54: was macht ihr wenn einer abweicht?
00:58:56: jemand macht das nicht.
00:58:56: wer ruft wann wehen an?
00:58:57: wer stört das meeting?
00:58:59: also wirklich sehr dezidiert.
00:59:01: und danach hinten gibt es eine Vereinbarung und da bin ich Entweder verschriftlich man das, von mir aus auf dem Flip-Chart jeder setzt seine Unterschrift runter.
00:59:10: Aus einem Verbindlichkeit oder einen Handschlag und was ich sehr gerne mag... ...aus einem hawaianischen Hupunu.
00:59:17: Das ist ja so ein Ritual-, Vergebungsritual aus Hawaii.
00:59:23: Da macht er Stammelteste das oder Familienelteste da geht es dann auch ein Rittual zu nutzen.
00:59:30: wir haben so viele Ritua in unserem Leben.
00:59:32: Ich finde auch damals Und ob es ist, okay wir gehen zusammen essen.
00:59:36: Wir holen uns zusammen Eis oder machen irgendwas also irgendetwas was zu diesen Menschen auch passt und dass das jetzt zu steif wird sich die Hand zu geben oder sowas und dann so sagt ok das ist unser Commitment.
00:59:50: Ja durchs total schön vergebungsgittual für ganz tolles Wort.
00:59:56: Wir haben einige Gespräche in dieser Richtung gehabt und du hast aber so viele neue Facetten und Farben hinzuartiert.
01:00:03: Also ich bin mir ganz sicher, dass die höherem Teuer das auch so sehen.
01:00:06: Wir hatten mal den Matthias Schoenner einen ehemaligen Polizisten der wirklich auf Interesse zu sagen, die wohl mit Terroristen oder selbstmördern also Verhandlungen gemacht hat.
01:00:17: Und er hat ein Satz gesagt, der wäre ähnlich hängen geblieben ist wie das vergebungsritual hängen war.
01:00:24: Er hat gesagt, Vergangenheit ist nicht verhandelbar.
01:00:27: Das finde ich eigentlich ganz schön, dass man eben auch immer sagen muss okay es ist vorbei.
01:00:32: Ja aber du immer oder du nie?
01:00:34: Also wir wollen ja einen Schritt gehen und daher finde ich ein vergebungsritual schöner nächster Schritt zu diesem sehr theoretischen Satz Vergangenheit nicht verhandelbar.
01:00:46: also vielen Dank dafür.
01:00:48: Und was immer sehr sehr kraftvoll ist eine Entschuldigung Ich bin ja aber nicht schuld und so.
01:00:58: Aber wenn ich doch merke, das möchte ich vielleicht einfach mal so mitgeben ... Wenn ich merke dass mein Verhalten auch völlig unbeabsichtig eine andere Person verletzt hat dann kann man ruhig mal sagen Das tut mir total leid, dass ich dich damit verletzte habe.
01:01:11: Das war nicht meine Absicht, es tut mir leid.
01:01:14: Damit lade ich mir keine Schuld auf, aber ich erlebe es als unglaublich heilsam weil das ist das Manche sagen auch, dann hat er sich nicht mal entschuldigt oder die.
01:01:24: Das hinterlässt so einen Schmerz.
01:01:26: also das ist auch was.
01:01:27: und es gibt noch etwas was nicht verhandelbar ist und das sind Emotionen.
01:01:32: So emotionen sind nicht vorhandelbare Tatsachen.
01:01:35: Ja genau man kann die ja auch nicht.
01:01:37: ich habe es gestern in einem Workshop gehabt wo wir mit Führungskräften über das Thema wie moderiert man oder wie geht man als Führungskraft mit Konflikten um?
01:01:47: Was sind eure Regeln für Konfliktlösungen?
01:01:50: Und dann hat einer bei so einer Kreativübung gesagt, ja, keep the emotions out.
01:01:56: Das wird nicht funktionieren!
01:01:57: Also du kannst versuchen sie zu managen.
01:02:00: Du kannst damit umgehen und du kannst versuchen Sie als Mensch ein bisschen zu kontrollieren.
01:02:06: aber sie zu ignorieren war rauszuhalten ist völlig falsch.
01:02:09: Deswegen ist das ein schöner Punkt mehr
01:02:10: mal.
01:02:11: Ja also mein Blick auf Emotion ist sogar eher der.
01:02:14: die Emotionen sind ja mein Seismograph.
01:02:19: Die Emotion, die jetzt hochkommt.
01:02:21: Wenn jetzt irgendwie ... Das sind ja im Konflikt in der Regel auch eher negative Emotionen.
01:02:27: Ich hab jetzt eine negative Emotion.
01:02:28: Ich werd wütend oder bin super sauer auf die andere Person.
01:02:31: D.h.,
01:02:32: irgendwas triggert mich an und löst ne negative Emulsion aus?
01:02:35: Dann ist das so.
01:02:36: aber dann darf ich mich durchaus fragen, woher kommt das?
01:02:39: Ja klar!
01:02:40: Weitergehend, wo her kenne ich das?
01:02:42: Also was macht diese Emotion mit?
01:02:44: Und
01:02:44: wie nutze ich es?
01:02:45: Weil das Boot ist am Zeichen.
01:02:48: Da hat sie mal meine Grenze überschritten und die Frage ist sehen, wie gehe ich damit um?
01:02:51: Und finde man das.
01:02:53: Also wenn man fortgeschritten ist, sich irgendwie versuchen zu managen also mein Traum war immer... Ich habe den Konfliktsituation auch bedingt durch einen Elternhaus was auch sicherlich aus eigener Erfahrung nicht besser wusste.
01:03:06: Ich hab eigentlich nur diese reine Andertalerstrategien weglaufen, Todstellen schreien so übersetzt ist gelernt und ich habe mir immer, als ich angefangen mich damit auseinanderzusetzen, gewünscht angemessen wütend zu sein.
01:03:20: Das heißt ja Wut auch zeigen aber vielleicht angemessen und selbst wenn sie noch härter ist weil sie eben getriggert ist.
01:03:27: aus alten Glaubens setzen das Behörde bin ich hierhin den Teil der Verletzung, die aus der Vergangenheit kommt, den würde ich gerne parken und ich würde angemassen wütende sein.
01:03:38: Ja, das sagt ja.
01:03:39: Viktor Frankl hat es immer gesagt zwischen Reiz und Reaktion gibt's einen Raum.
01:03:42: Und die Frage, die wir uns immer stellen dürfen ...
01:03:45: Wie nutze ich den?
01:03:47: Wie kann ich diesen Raum einfach größer machen?
01:03:49: Wenn ich ihn größer mache dann kann ich meine Reaktionen noch steuern aber wenn nicht nur noch aus dem Affekt rege.
01:03:54: Das sind völlig richtige Reaktionsweisen.
01:03:57: Aber das ist so.
01:04:00: Es ist an uns angedeckt, er hat auch mal alles nutzen und gibt mir auch, wenn ich schon merke da kriegt was in mir hoch
01:04:07: Boah,
01:04:08: vielleicht kann ich besser reagieren, indem ich sage, ich brauche mal kurz ein Pause.
01:04:11: Indem ich rausgehe und denke wow was kommt da jetzt hoch?
01:04:14: oder das auch noch mal reflektiere?
01:04:15: Und ich glaube damit sich selber ins Gespräch zu gehen und genau um da auch Menschen noch besser unterstützen zu können.
01:04:22: Auch im individuellen mache ich gerade eine Diebverkutschenausbildung bei der Annelin Kollatz die den Oliver Zeitler ja genau damit begleitet hat und er hat Gold geholt, weil der auch eine innere Blockade hatte.
01:04:38: Hat mit ihr gearbeitet das darf man erzählen?
01:04:40: Weil er hat es selber auch in der Zeitung erzählt genau!
01:04:43: Und dann habe ich gedacht dass ist super hilfreich, weil es ist auch eben im Konflikt wenn ich merke da hat jemand ein eigenes Thema was jetzt vielleicht blockiert mal rausnehmen und zu sagen, lass uns im Eins-zu-Eins gucken.
01:04:54: Was steckt dahinter?
01:04:55: Aber es muss am Ende wieder aufs große Ganze einzahlen.
01:04:58: Also wieder auf das gesamte System.
01:05:00: Muss nicht, ich kann auch mit einer Person einzeln arbeiten.
01:05:02: Das ist dann wirklich hilfreich.
01:05:04: Und es geht darum sich selber da auch zu erkennen ... Warum werde ich jetzt so wütend?
01:05:11: Hat jemand eine Grenze überschritten oder hat jemand eine Grenze übernehmen, dass als Grenzüberschreitung war?
01:05:18: Ich
01:05:18: hab vorhin einen ... Satz oder ein passendes mitgenommen wurde gesagt hast dass du eben auch guckst.
01:05:25: Psychologisch was was kann dahinter stehen also Dinge die vielleicht sogar in einen Bereich gehen wo man schon von einer mentalen Erkrankung spricht.
01:05:36: ich habe mal auch gelernt das ein guter coach und ich setze jetzt mal coach als ähnliches thema wie mediation erkennt wenn ein Therapeut übernehmen muss.
01:05:48: Gibt es Fälle, wo du nach Einzelgesprächen gesagt hast, das mache ich nicht?
01:05:51: Weil da sind so starke Störungen vielleicht im Hintergrund, weil Diagnosen was zu bestellen liegt, dass du dir jetzt nicht zutausst oder hast noch nie erlebt.
01:06:01: Also, ich finde das super wichtig.
01:06:03: Danke, dass du das sagst, weil es ist super wichtig die eigenen Grenzen zu erkennen.
01:06:07: Ich bin Mediatorin und Angehender DeepBurk Coach genau.
01:06:13: Aber ich bin keine Therapeuten so um uns da auch ganz klar zu erkennen.
01:06:17: was gehört dann nicht zur?
01:06:18: jegliche pathologischen Dinge wie Sucht-Depressionen?
01:06:22: Wobei ich glaube jemand mit einer schweren Depression werde ich nicht in der Mediation erleben würde wahrscheinlich nicht teilnehmen das mutmaßig jetzt mal.
01:06:31: Und was gehört auch noch in ... Was ist mein Auftrag?
01:06:34: Ist es jetzt eins zu eins Coaching, dann geh ich tiefer.
01:06:37: Aber auch gehört das hier in die Mediation.
01:06:40: Man kann an der Seite auch noch mal sprechen.
01:06:41: und was sich dann schon habe, wenn ich denke, wow!
01:06:44: Ich glaub da hat jemand echt große Themen.
01:06:47: Sag' ich, haben Sie schon mal darüber nachgedacht, sich da ganz individuell begleiten zu lassen.
01:06:52: Nicht im Bezug auf mich sondern so ähm...und is auch nicht wenig, dass die Leute sagen ja ich arbeite mit einer Psychologin oder so.
01:07:01: Das ist auch schon so.
01:07:03: aber ich glaube da ganz klar die Grenzen auch zu erkennen.
01:07:08: also wie würde ich schon sagen wo ist meine eigene Grenze?
01:07:12: und da auch nicht zu spielen?
01:07:13: weil ich finde wir haben alle als Coach Mediator eine große Verantwortung.
01:07:18: uns sitzen Menschen gegenüber den ernsthaftes Problemen haben und da auf die Fürsorge zu übernehmen.
01:07:25: was kann ich begleiten?
01:07:27: Ja, deswegen würde ich auch nicht jedes Thema annehmen.
01:07:30: So einfach dann zu gucken ist muss zueinander passen.
01:07:34: aber dann würde ich immer eine Empfehlung aussprechen.
01:07:37: Denken Sie doch mal darüber nach oder kennenlauchte auch jemand vielleicht gehen sie da mal hin.
01:07:42: die Entscheidung liegt natürlich bei der Person selber.
01:07:45: ja aber genau diese Grenze zu erkennen finde ich schon sehr wichtig.
01:07:50: Ich würde gerne jetzt noch einmal bevor wir das nicht glauben wir sind schön über die Stunde das Buch.
01:07:56: Was war es, die Motivation ein Buch zu schreiben?
01:08:00: Wie war das ... Der Prozess.
01:08:01: Für wen hast du's geschrieben?
01:08:02: vielleicht da und auch gerne ruhig eine kleine Werbeentdeckung?
01:08:06: Das stimmt, Alter!
01:08:07: Das ist jetzt ganz lustig.
01:08:09: Weil damals hatten wir ja erst überlegt, ob man sich über ein paar Therapeuten begleiten lässt.
01:08:12: Das haben wir dann aber nicht gemacht.
01:08:14: Aber ich wusste ja... maximal an meine persönliche Grenze und ich habe mich von den Partherapeuten ganz individuell begleiten lassen.
01:08:23: Ich wollte verstehen, warum komme ich in so ein Konflikt?
01:08:26: Warum habe ich nicht das Handwerkszeug?
01:08:28: Das heißt, ich würde schon sagen, ich hab lange sehr viel bei mir selber aufgerollt.
01:08:33: Sonst würde ich jedem empfehlen der mit Menschen arbeitet die eigenen Baustellen zu bearbeiten damit man die Themen meines Gegenübers nicht so einen eigenen Thema macht.
01:08:44: Und dann hab ich damals gesagt, weil das war ja auch alles sehr aufwühlen und auch die Mediation.
01:08:49: Also wenn ich diese Scheiße überlebe, dann schreibe ich ein Buch.
01:08:53: Das war aber aus so einer Emotion!
01:08:55: Dann haben wir beide gelacht ... Ich hätte es nicht gedacht, weil eigentlich habe ich eine empirische Diplomarbeit geschrieben und hab gedacht, boah, ich schreite nie wieder.
01:09:03: Ja?
01:09:04: Es ist viel und zu anstrengend und hab's dann doch gemacht.
01:09:08: Da sind viele Reflexionsfragen drin einfach für sich mal sowas durchzuarbeiten.
01:09:15: Also meine Haltung ist die Sokratische.
01:09:19: Die Lösung liegt immer im Menschen selber, man sollte ihm vielleicht die richtigen Fragen stellen, dass das, der es kommt ja aus der Gewurzhilfe, dass die Lösung geboren werden kann.
01:09:30: so und letztens hatte noch ein Koji zu mir nach der ersten Sitzung.
01:09:36: also eins habe ich ja von ihnen mitgenommen.
01:09:38: Andere Menschen kann ich nicht verändern.
01:09:40: Ich kann nur mich selbst verändern, habe ich gesagt.
01:09:41: Sehen Sie?
01:09:42: Haben sie das Wesentliche mitgenommen so genau und dass es eigentlich auch die Klärnaussage an sich zu arbeiten für sich zu gucken andere kann ich Nicht verändern.
01:09:51: Genau
01:09:51: super Vielen Dank.
01:09:56: ich hab ganz ganz viel mitgenommen Für unterschiedliche Aspekte meines Lebens Und ich Entlasse dich bevor ich dann nochmal richtig Danke sage mit der frage wo willst du noch hin
01:10:09: Wo werde ich noch hin?
01:10:10: Also erstens würde ich mich freuen, wenn Menschen sich frühzeitiger Unterstützung holen und nicht so lange ewig versuchen alles selber zu machen weil das sehr belastend ist.
01:10:22: Und was mein eigentliches auch Thema ist aber es eher ein Seitenthema.
01:10:27: Ich würde gerne stärker Familien in solchen Prozessen unterstützen, weil ich eben auch sehe wie viel über die Kinder abgearbeitet wird.
01:10:36: Unbewusst und auch in bester Absicht.
01:10:39: aber das System kann das nicht in dem Maße auch abdecken ja?
01:10:43: Und ich erlebe da auch viel Orientierungslosigkeit dass es so das eine Aber wenn Menschen sich einfach darauf einlassen Verantwortung für sich selber übernehmen also das auch so in die Welt zu tragen Das wäre meins auch natürlich über meine Arbeit, aber vielleicht auch über Kinos und Vorträge damit jeder nach Hause geht.
01:11:05: Und denkt okay ab heute sehe ich das anders.
01:11:07: Das wäre schon cool!
01:11:09: Wir können ja viel vielen Dank dafür.
01:11:11: Ich bin mir ganz sicher dass unsere Hörerinnen und Hörern das die auch rüber sind.
01:11:17: Danke!
01:11:17: Ich danke dir ganz herzlich für das wirklich tolle Gespräch mit dir Michael.
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