#564 Wiebke Lüssenhop und Birgit Glomb | Sonderfolge mit HOPEPUNK
Shownotes
Willkommen zu einer gemeinsamen Folge von HOPEPUNK und On the Way to New Work.
HOPEPUNK ist ein Podcast über unsere Fähigkeit als Menschen, uns im Angesicht von Herausforderungen für die Hoffnung zu entscheiden. Hoffnung nicht als blinder Optimismus, sondern als Kraft, aktiv auf eine positive Zukunft hinzuarbeiten.
On the Way to New Work beschäftigt sich seit über neun Jahren mit der Frage, wie sich Arbeit verändert und weiter verändern muss, damit sie Menschen stärkt.
Unser heutiges Thema ist Bildung, sowohl ein Hoffnungs- als auch ein Arbeitsthema. Wie bereiten wir Kinder optimal auf eine Arbeitswelt vor, die wir heute noch gar nicht beschreiben können? Und wie kann Schule in der heutigen Zeit Kinder so stärken, dass sie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können?
Unsere beiden Gäste haben im vergangenen Jahr eine neue Grundschule in Hamburg eröffnet. Und so, wie die beiden arbeiten, dachte ich sofort an Michaels Podcast. Und ich dachte sofort an die Hoffnung. Darum habe ich Mayte gefragt, ob wir das Gespräch zusammenführen wollen.
Nach einer kurzen Bedenkphase habe ich dann Ja gesagt.
Und so befinden wir uns heute an der Grundschule Isestraße in Hamburg, die im Herbst 2025 ihre Türen für etwas mehr als 40 Kinder geöffnet hat, zunächst nur für Erstklässler und Vorschüler. Ihr seid bei HOPEPUNK und On the Way to New Work, heute mit der Schulleiterin Wiebke Lüssenhop und der stellvertretenden Schulleiterin Birgit Klomp.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen!
00:00:01: Heute bei einer gemeinsamen Folge von Hopepunk und On The Way To New Work.
00:00:06: Hopepunk ist ein Podcast über unsere Fähigkeit als Menschen, uns im Angesicht von Herausforderungen für die Hoffnung zu entscheiden – Hoffnung nicht das blinde Optimismus sondern als Kraft um aktiv auf eine positive Zukunft hinzuarbeiten.
00:00:20: On the way to new work beschäftigt sich seit über neun Jahren mit der Frage wie sich Arbeit gerade verändert und weiter ändern muss damit sie die Menschen stärkt.
00:00:29: Unser heutiges Thema ist Bildung, sowohl ein Hoffnungs- als auch ein Arbeitsthema.
00:00:34: Wie bereiten wir Kinder optimal auf eine Arbeitswelt vor die wir heute noch gar nicht beschreiben können?
00:00:39: Und wie kann Schule in der heutigen Zeit Kinder so stärken dass sie hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können?
00:00:46: Unsere beiden Gäste heute haben im vergangenen Jahr eine neue Grundschule in Hamburg eröffnet und so wie die beiden arbeiten dachte ich sofort an Michaels Podcast!
00:00:55: Und da habe ich Meite gefragt, ob wir das Gespräch zusammenführen wollen.
00:01:00: Nach einer kurzen Bedenkphase habe ich dann ja gesagt... So befinden wir uns heute an der Grundschule Ise-Straße in Hamburg die im Herbst für etwas mehr als vierzig Kinder – zunächst nur Erstklässler und Vorschüler – eröffnet hat!
00:01:15: Ihr seid bei Hopepunk & On The Way To Newark heute mit der Schulleiterin Wiebke Lissenhop unter stellvertretenden Schulleiterin Bill Wittglomb.
00:01:40: Wir haben eine Schnittmenge.
00:01:41: Wir interessieren uns beide fürs Thema Bildung, weil wir glauben das Bildung sowohl ein Treiber für Hoffnung ist und gleichzeitig auch darüber entscheidet wie wir in Zukunft arbeiten werden.
00:01:52: Deswegen sitzen wir heute zusammen an einem ganz besonderen Ort.
00:01:55: Wir sitzen hier in der Grundschule Isisstraße – einen Ort, an dem Zukunft gemacht wird.
00:02:03: Und sitzen mit den beiden Gründerinnen dieser Grundschulen Und die beiden haben sich vorgenommen, einen Ort zu schaffen an dem Rundschüler optimal auf die Welt von morgen vorbereitet werden.
00:02:16: Ja und da tauchen wir gleich ein.
00:02:17: Aber erst mal stellen wir unsere Gäste vor!
00:02:19: Wir haben hier die Schulleiterin Wieb gelissen.
00:02:22: hopp Hallo Schön dass ich da sein darf und ihre Stellvertreterin Birgit gelommen.
00:02:27: Ich freue mich sehr.
00:02:29: Vielen Dank für eure Zeit heute.
00:02:31: Du hast es ja jetzt richtig groß angekündigt.
00:02:34: Das hört sich riesengroß an, wir revolutionieren natürlich hier gar nichts.
00:02:38: Wir machen einfach das was wir schon immer gemacht haben und versuchen ein bisschen etwas zu verändern.
00:02:44: aber wir sind nicht alleine zum Glück.
00:02:46: Es gibt viele Schulen in Deutschland die schon anders arbeiten und auch schon lange arbeiten.
00:02:51: Wir beide waren ganz lange zusammen einen Team an einer Grundschule in Hamburg die schon immer Reformpädagogisch gearbeitet hat und schon mal Jahrgangsübergreifend.
00:03:00: Und wir haben diesen Gedanken fortgesetzt, mit der Möglichkeit Gebäude neu zu haben, neu zu gestalten einfach nochmal sehr viele Schritte weiterzugehen.
00:03:12: Ja, sehr schön!
00:03:14: Wenn ihr einverstanden wird würde ich euch jetzt die Frage stellen, die ich allen Gästen stelle nämlich wie steht ihr zur Hoffnung?
00:03:22: Eigentlich, bei so was startest du.
00:03:24: Und ich muss darüber nachdenken.
00:03:26: zur Hoffnung.
00:03:28: Hoffnung ist so... Naja, letztendlich ist es unser Potenzial oder der Boden auf dem ich stehe ist die Hoffnung weil ohne Hoffnung brauche ich nicht weiter nach vorne zu gucken.
00:03:40: Erst wenn ich weiß ich habe Hoffnung dann lohnt sich auch den nächsten Moment zu erleben und die nächste Hürde zu nehmen.
00:03:47: Dann kann ich auch sagen ja okay jetzt wird es schwer aber Irgendwie wird es gehen.
00:03:53: Ich finde Hoffnung hängt so ganz viel zusammen mit Mut und das ist Das.
00:03:58: was uns also jetzt beruflich natürlich die letzten Jahre umtrieben hat, ist ja Die hoffnung dass wir's schaffen oder dass das alles so klappt wie wir uns das vorstellen.
00:04:06: und bisher sind wir auf einem guten Weg.
00:04:08: aber Wir mussten auch unglaublich mutig sein um diese um diesen weg zu gehen um Um alle mitzureißen um die Eltern mit den Eltern waren auch sehr sehr mutig die sich im letzen Jahr hier ... in eine Baustellensituation begeben haben.
00:04:23: Wir haben einen... Du denkst an unseren ersten Elternabend, ne?
00:04:26: Ja!
00:04:26: Wir haben ja einer Baustelle gestanden und wir haben eine Stunde vor diesem älteren Abend noch gesagt.
00:04:31: Oh Gott, wir wissen gar nicht wer kommt, ob überhaupt Menschen kommen.
00:04:34: Und es war um uns rum war Geröll und wir können noch nicht mal... einen Raum verkaufen, wir verkaufen nur uns oder zeigen nur uns und unsere Hoffnung.
00:04:44: Und unser Strahl und ja, wir machen das und sie müsste uns glauben Wir können das so.
00:04:49: und die gute ich finde dieser dieser vibe diese hoffnung die transportieren wir bisher auch noch ganz gut.
00:04:54: wenn nicht dass man so selbst lobend sagen darf Die haben wir in uns und die müssen wir auch in uns haben, um diesen Steining.
00:05:03: Manchmal ist der Weg steinig und manchmal ist es ganz schön anstrengend so eine Schule zu gründen, weil wir noch ganz klein sind.
00:05:10: Ja!
00:05:11: Sehr cool.
00:05:12: Und das wie ihr es gerade beschrieben habt, sind ja auch die Eltern, haben diese aktive Hoffnung.
00:05:16: Die haben nicht gesagt, hoffentlich wird das mit der Schule mein Kinder gut und dann die Augen zugehalten und haben gesagt nee hier entsteht was Neues Wir gehen da hin, wir unterstützen das, wir wollen unser Kind hierher geben und das ist ganz toll.
00:05:26: Dann haben wir ja diese besondere Lage, dass wir ihr zwei Podcasts zusammenführen und das aber nur bei der Einstiegs- und Ausstiegspfrage kommen wir beide quasi von zwei unterschiedlichen Ecken.
00:05:38: Viele Menschen in Deutschland haben Ideen wie man Schule besser macht.
00:05:41: Ihr habt gesagt, ihr habt es selber auch schon erlebt an anderen Schulen.
00:05:44: ich finde es auch toll, dass ihr da die Flagge hochhaltet, aber die wenigsten Schulen setzen sie bisher um.
00:05:50: Es ist immer noch eine Ausnahmesituation und wenn wir schon die Chance haben mit zwei Frauen zusammenzusetzen, die so eine Schule ja quasi mit gegründet haben.
00:05:58: Dann ist meine oder unsere Frage, die wir immer stellen, wie seid ihr die Menschen geworden?
00:06:02: Die heute seid natürlich besonders spannend.
00:06:03: also vielleicht erzählt er mal einzeln euren Weg und dann den gemeinsamen, den er jetzt schon seit einigen Jahren geht.
00:06:09: Magst du anfangen?
00:06:12: Ja ich komme eigentlich aus... Kleinen Dörfchen in Schleswig-Holstein, in der Nähe von Wacken.
00:06:17: Obwohl viele kennen vielleicht auch den Otto Locke steht.
00:06:19: Der ist früher bekannt gewesen durch die Bundeswehr.
00:06:22: Da war Hungger Wolf, die Flieger waren dort stationiert.
00:06:26: und ja ich bin da sehr behütet und dörflich groß geworden und dachte nach dem Abitur jetzt musst du raus in die Welt!
00:06:32: Jetzt musst du was erleben und nicht wie alle nach Kilo oder Hamburg.
00:06:35: Ich bin bis Osnabrück gekommen, hab dort... Das war richtig schön.
00:06:40: Ich habe Deutsch studiert Und hatte zwischendrin so ein Auslandstudium noch mal in Südafrika eingeschoben und bin dann übers Rheinland, was mir sehr gut gefällt.
00:06:50: Also ich war im Köln.
00:06:52: Es entspricht zu meiner... Ich bin glaube ich so eine verkappte Kölner dabei?
00:06:55: Ja!
00:06:56: Ich bin so ne reine Schiffruh.
00:06:57: natürlich mag das gerne, damit habe ich mich pudelwohl gefühlt.
00:07:00: Die wollten mich nicht weil ich nicht katholisch bin.
00:07:03: Ja also die Kölners Gruß an Kölnen wollten mich einfach nicht haben.
00:07:09: So bin ich dann über Ausland, ich war noch eine Weile in einer deutschen Schule im Ausland an einer Privatschule, die so ganz anders arbeitet als das was ich jetzt mache... Wo war das?
00:07:19: Es ist heiradon.
00:07:21: Genau!
00:07:21: Aber deutsche Schulen sind schon ein bisschen, es ist sowieso Jahrgangshomogen und Klassenarbeiten und alle gehen im Gleichschritt und müssen natürlich auch entsprechende Noten bringen.
00:07:30: und das war ... Das war ne interessante Erfahrung.
00:07:33: also ich hab' auch diese Erfahrungen gemacht.
00:07:37: Köln wollte mich nicht, ich bin nach Hamburg und da gab es nur eine Möglichkeit für mich.
00:07:42: Das war damals die Clara-Grunwald-Schule unter Angelika Fiedler, das war damals der Schulleiterin in der Hamburger Schulwelt relativ bekannt.
00:07:53: Die Mutter der Inklusion hat Jahrgangsgemisch gearbeitet dort ... schon damals Vorschüler eins zwei, also die Vorschüller mit in die erste zweite und die drei vier zusammen.
00:08:03: Und die hat ganz viel gewagt.
00:08:05: Das war eine ganz mutige Frau vielleicht auch ne hoffnungsvolle Frau sehr politisch.
00:08:11: Da kreuzten sich sofort Birgit und meine Wege.
00:08:13: wir sind zu einem Team geworden das kann birgit bestimmt gleich besser erzählen als ich.
00:08:17: und seitdem sind wir ein team geblieben.
00:08:21: Ja, ohne Unterbrechung fast eine halbe Jahrmal unter Brechungen.
00:08:24: Weil du zwar versetzt wurdest in einer anderen Klasse und dann kamst du wieder zurück aber seitdem arbeiten wir Hand-in-Hand.
00:08:34: Bei mir war das also knapp.
00:08:36: für den anderen diese Hoffnung ich waren im Referendaiert wurde mir noch erzählt alle die das Referendaert machen bekommen garantiert eine Stelle in Hamburg.
00:08:43: Dann hat die Regierung gewechselt der FDP kam an die Regierung Und damit waren alle Stellen in den Gesamtschulen gestrichen Und ich hatte keine Stelle mehr.
00:08:53: und dann kam das zur Hoffnung.
00:08:54: Ich dachte irgendwie, es wird schon!
00:08:56: Es gibt diesen Ort Neuer-Lamüren-Hammock mit der Neubausiedlung, mit dem unglaublich spannenden Pflaster an spannenden Kulturen und Menschen und Kindern die ganz, ganz viel Kreativität mit reinbringen um mit der Klage Unwaldschule.
00:09:10: Eine andere Schulleiterin sagte du bist genau die richtige für diesen Stadtteil Du musst hierher.
00:09:14: wir kämpfen für dich dass du herkommst.
00:09:16: und so habe ich einen Platz bekommen In einem Jahr, in dem sonst kaum jemand einen Platz bekommt.
00:09:22: Und hatte die Stellarztlehrerin.
00:09:24: Ich wollte nie an die Grundschule, ich wollte immer an die Mittelstufe.
00:09:27: Ich hatte ein kleines Kind und dachte, ne kleine Kinder reicht mir zu Hause.
00:09:30: Dann war das?
00:09:31: Ja es war, oh, zwei tausendzwei!
00:09:34: Und dann war ich in der Grundschulle bei Angelika Fiedler und war sofort in diesem Wow hier geht's anders ab.
00:09:41: Das ist das was ich eigentlich immer gedacht habe Sachen machen ohne zu fragen und kann ich ausprobieren.
00:09:46: Und es gibt niemand über mir, der sagt das darf man oder das darf nicht.
00:09:50: Ich darf
00:09:50: machen.".
00:09:51: Das war so großartig!
00:09:52: Nach einiger Zeit kam Wipke in den Teamraum rein und dass er ihr beide jetzt zusammenarbeitet hat.
00:10:03: Das war von einer Liebe auf den ersten Blick bei Manis Los.
00:10:06: Genau.
00:10:06: Es ging los und wir sind beide hoffnungsvoll durch unsere gemeinsame Schulzeit gegangen.
00:10:12: Dass es dieses Auf dem Weg in einen Raum eine ganze Sache planen können, von dreißig Sekunden steht das Konzept.
00:10:20: Und wir scheuern auch immer noch mal wieder nach.
00:10:22: aber wir sind so let's go!
00:10:24: Wir probieren einfach mal aus.
00:10:27: Woher habt ihr den Drive offensichtlich dann sofort gehabt, als ihr euch kennengelernt habt und da ist so eine Dynamik daraus entstanden.
00:10:33: Dass ihr einfach miteinander irgendwie konntet, total den Rahmen hattet um in einem bestehenden System zu wirken gemeinsam?
00:10:41: Und woher kam dieser Impuls?
00:10:42: daraus zu gehen und zu sagen okay Wir gründen jetzt was Neues und wir nehmen etwas Altes mit.
00:10:49: Was habt ihr zurückgelassen, was habt ihr mitgenommen und warum?
00:10:52: vor allen Dingen seid ihr diesen Schritt gekommen.
00:10:54: Also wir wollten das ja schon etwas länger.
00:10:55: Wir beide, wir probieren unglaublich gerne aus so wie wir sehen was wir kommen viel rum.
00:11:03: wir sind auch schon birgit und ich sind schon in andere bundesländer gefahren und haben uns dort eine andere schulsysteme angeguckt einfach weil wir weil wir lust hatten was anderes zu sehen obwohl wir schon viel gemacht haben zu der zeit wir haben eine kooperation gehabt oder die blick über den saunen wir waren teil eines netzwerkes Und dann haben wir irgendwann ganz schnell gesagt, wir kommen hier nicht weiter als Lehrerinnen.
00:11:24: Wir haben natürlich in unserem kleinen Kosmos Möglichkeiten und haben da auch – ich finde, wir haben gut miteinander gearbeitet….
00:11:32: Wie viel bewegt?
00:11:32: Viel bewegt, genau so kann man sagen!
00:11:34: Dann haben wir aber gesagt naja es müsste eigentlich ja systemisch noch mehr zu tun sein.
00:11:39: und dann war die Idee relativ schnell, da sollte ein neuer Stadtteil kommen Oberbill Werder, der bis heute noch nicht da ist.
00:11:47: Aber wir waren schon im Jahr zwei Tausend neunzehn glaube ich am Winken und sie haben gesagt, wir wollen da die Schule übernehmen.
00:11:52: Ja, Tisrabe war schon genervt von uns dort.
00:11:55: Über ein Wurzisraber waren wir auch.
00:11:57: Wir wollen den!
00:12:02: Die Strabel?
00:12:03: Der ehemalige Schulswater.
00:12:04: Und der hat auch schon über uns gelacht, aber am Ende mit uns ... Ich weiß nicht, es war halt so.
00:12:11: und dann haben wir irgendwann gedacht das dauert und der letzte Lurch wurde noch gefunden auf dem Feld.
00:12:17: Es ist immer noch nicht gebaut!
00:12:19: Es ist brach und irgendwann wäre Birgit glaube ich in Rente gewesen bevor das Ding überhaupt hochgezogen worden wäre.
00:12:24: Und dann kamen die Welle der Schulneugegründung in Hamburg und wir haben ja eine große Anzahl von neu gegründeten Schulen, nicht nur Grundschulen sondern auch Stadtteilschulen, Campuschulen und Gymnasien und da haben wir einfach unseren Hut in den Ring geworfen.
00:12:38: Naja es war noch anders.
00:12:39: du hast gesagt ich muss das tun?
00:12:41: Du hast es gemacht?
00:12:42: Ja!
00:12:42: Ich wollte aber ich bin ja so ein zuhause so einen Waldmensch.
00:12:46: Ich dachte oh in der Stadt arbeiten das schaffe ich nicht.
00:12:49: Aber ich habe mit gedacht Und dann kamst du wieder und hattest das, und hast erzählt was alles kommt.
00:12:55: Das war eine Sekundenentscheidung.
00:12:56: Es war wirklich von einer Sekunde zu anderen.
00:12:58: Ich geh mit!
00:12:59: Ja, ich komm mit.
00:13:01: Und da war es geboren?
00:13:03: Das war von Null auf Hundert einfach klar.
00:13:05: Krass.
00:13:06: Ich bin an einer Sache bevor die nächste Thema einsteigen.
00:13:08: Einen anderen Sachen hängen geblieben.
00:13:09: Ihr habt beschrieben... Du bist reingekommen und ihr seid ineinander vorgestellt und ihr arbeitet jetzt zusammen.
00:13:15: Heißt dass hier damals schon Gezielt als Team also in den ich kenne das aus Finnland, dass dort die Schüler Lehrerinnen und Lehrer so in Mentoring Paaren sind.
00:13:23: Das ist genau.
00:13:24: das war damals noch möglich?
00:13:25: Das ist denn kam irgendwann diese diese Inklusionsfälle?
00:13:28: also früher waren wir eine sogenannte i r integrativer Regelschule.
00:13:33: Die war relativ gut ausgetan mit Menschen und pro zwei Klassen hatten wir drei Volle Lehrerin am Start.
00:13:39: Früher, heute ist das ein großes Team und wie grund?
00:13:43: ich haben dann einen Team übernommen?
00:13:45: Das war total toll!
00:13:46: Wir saßen immer die meiste Zeit zu zweit in der Klasse mit den Kindern.
00:13:50: Das waren neunzehn Kinder, wir zwei Lehrerinnen und haben uns den Ball gegenseitig zugespielt.
00:13:56: Wir hatten eine Menge Spaß.
00:13:57: Ja, genau.
00:13:59: Sehr cool.
00:14:04: Bevor es mit der heutigen Folge von On the Way to New Work weitergeht, eine kurze Werbung in eigener Sache.
00:14:10: Die Arbeitswelt verändert sich gerade schneller als jemals zuvor.
00:14:13: KI, neue Erwartungenführung, hybride Teams, Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und gleichzeitig ein riesiger Bedarf an Menschen die Verantwortung übernehmen.
00:14:23: Genau dafür haben zwanzig Eimers und ich vorhin zwischen fast sechs Jahren das New Work Master Skills Executive Programm gegründet.
00:14:31: Im November starte bereits die elfte Q-Horte Ein Jahr gemeinsames Lernen, vier Module A-Drei Tage in Hamburg.
00:14:38: Mehr als fünfzehn Zoom Sessions zwischen den Modulen alle aufgezeichnet und jederzeit verfügbar über zehn Top Expertinnen und Experten, zwanzig Mitstreiterinnen und Mitstreitern, persönliches Coaching, peer to peer Coaching und ein Netzwerk das weit über das eigentliche Programm hinaus trägt.
00:14:54: Wir beschäftigen uns mit den Fragen die Führungskräfte heute wirklich bewegen Wie führe ich mich selbst?
00:14:59: wie führe Ich andere?
00:15:00: wie baue ich starke Teams auf?
00:15:02: Wie gehe ich mit KI um, wie bleibe ich leistungsfähig und wie schaffe ich Orientierung in unsicheren Zeiten?
00:15:07: Und wie können wir Arbeit so gestalten dass ihr erfolgreicher menschlicher Unsinnvolle wird.
00:15:13: Was mich besonders freut in den vergangenen Jahren ist eine echte Community entstanden.
00:15:19: Unternehmerinnen, Unternehmer, Geschäftsführer, Geschäftshörer Führungskräfte aus unterschiedlichsten Branchen Menschen die neugierig bleiben wollen, Menschen die gestalten wollen und Menschen die voneinander lernen wollen.
00:15:30: Wenn das nach deinem Umfeld klingt, dann schau gern vorbei.
00:15:32: Für Anmeldungen bis Ende August gibt's ein Frühbucherrabatt von fünfhundert Euro.
00:15:37: Mehr Informationen findest du unter newworkmasterskills.com oder direkt per Mail an hello atnewworkmasterkills.
00:15:46: com.
00:15:47: Und jetzt viel Freude mit dem Rest der aktuellen Folge von On the Way to New Work.
00:15:56: Wir wollen jetzt mal mit euch über das Thema Menschenbild sprechen.
00:15:59: Also was für ein Bild von Menschen Habt ihr eigentlich?
00:16:02: Also wenn ihr sagt okay, was ist der Mensch den ihr hier empfangt.
00:16:08: Wie seht ihr Menschen?
00:16:08: Was ist das Bild dahinter?
00:16:09: Ich hab als ich euer Leitbild gelesen habe das Gefühl dass ihr erst über Menschen nachgedacht habt und dann über Unterricht.
00:16:16: Ist es richtig?
00:16:17: Wir denken gar nicht über Unterrichten.
00:16:20: Stefan Ruppana sagte mal so schön unterricht des allerübeln Anfangs und das haben wir uns zu Herzen genommen.
00:16:25: also... Wir haben unser Wording auch so ein bisschen geändert.
00:16:29: Also die Kinder wissen nicht, was Unterricht ist.
00:16:31: Wir haben Lernzeiten und Arbeitszeiten in verschiedenen ... Aber Unterrichts ist... Wenn man sich das Wort auseinanderruft mit Unterrichten?
00:16:40: Das ist kein schönes Wort!
00:16:41: Ja aber zu deiner Frage zurück.
00:16:45: Unser Leitbild fußt ja auf dem Gedanken und er hört sich unglaublich kitschig an.
00:16:49: Wir sind mit dem Herzen dabei.
00:16:51: Und wir haben gedacht na irgendwie Wir haben eine Leitbildfindung gemacht, die hat zwei Tage gedauert.
00:16:57: Wir haben uns an der Elbe eingeschlossen und wohnen da schön mit einer Prozessbegleiterin und haben mit unserem gesamten Team unser Leit Bild wirklich entwickelt.
00:17:04: Und dieses Herz und diese ... wir spüren wirklich die Pädagogik hier alles das was wir bewirken.
00:17:14: Das bewegen wir alle in unserem Herzen und es war uns so wichtig dass wir es ganz kitschig unter alles gelegt haben.
00:17:20: Es ist aber auch wie wir von vielen Besuchern, Menschen die zu uns in die Räumlichkeiten kommen.
00:17:26: Die unten schon reinkommen und merken und sagen Mensch es ist eine tolle Atmosphäre irgendwie hier.
00:17:31: Ich glaube auch dieses Menschenwelt.
00:17:33: also wir gehen einfach davon raus dass jeder erst mal lernen will und sein Lernen haben will und auch einen Recht darauf hat sein Lernweg zu gehen und ein Recht auf Scheitern hat.
00:17:46: Also ich sehe's genau so als meine Aufgabe an Kinder beim beim Lern zu begleiten, aber auch Kinder beim Scheitern zu begleiten und dann wieder zu sehen.
00:17:55: Also tut es weh wenn man auf dem Boden liegt, aber du kannst wieder aufstehen und das nächste Mal weißt Du dass Du aufdehn kannst.
00:18:02: Du hast die Erfahrung gemacht, dass Du aus einer Krise rauskommst und die Kraft hast und weitergehen kannst vielleicht auch wieder diese.
00:18:09: Ich werde sie überwinden ich werde scharfen und Es tut mir auch gut.
00:18:12: also nicht nur das ist ganz schlimm ist sondern es tut mir Auch Gut!
00:18:16: Das für mich nämlich der Kern von diesem Hoffnungsgedanken oder Hauptpunk.
00:18:19: Basler-Fahrwilde hat Mal gesagt, Hoffnung heißt nicht zu wissen das im Ende alles gut wird.
00:18:26: Sondern zu wissen dass das was man tut sinnvoll ist egal wie es am Ende ausgeht.
00:18:32: Und das sind nicht nur die Kinder sondern auch alle Leute die hier sind also die Pädagoginnen mit denen wir arbeiten.
00:18:38: Also wir haben irgendwann erkannt... Wir sind ja ein sehr kleines Team muss man dazu sagen.
00:18:42: Im Moment sind wir übersichtlich im einstelligen Bereich sogar noch.
00:18:47: Wir geben so eine Leinwand oder einen Rahmen und jeder pinselt da irgendwie mit rein.
00:18:51: Und so machen das wir, die Kinder und die Pädagogen... Es darf auch mal was nicht so gut sein!
00:18:56: Wir drehen dann das Rätchen noch in eine Richtung und so entwickeln wir uns halt ganz langsam.
00:19:01: Aber wir geben den Raum Dinge auszuprobieren.
00:19:06: In unserem Rahmen?
00:19:07: Also der Rahmen ist schon steckt aber darin ist dann auch die Freie zu suchen oder zu schauen.
00:19:12: Weil wir gerade über das Leitbild sprachen.
00:19:14: Ich habe es nämlich mal kurz rausgeholt.
00:19:16: Das Leitbild geht.
00:19:18: Wir sehen jedes Kind in seiner Einzigartigkeit.
00:19:21: Unsere Schule ist ein Ort des gemeinsamen Lernens, unsere Lernumgebung ist ein sicherer Ort zum Forschen und Entdecken.
00:19:28: Kinder, Eltern und Pädagogen leben eine respektvolle und demokratische Gesprächskultur und als zukunftsorientierte Schule finden wir eine Balance zwischen bewährtem und neuem um die Kinder für die kommenden Herausforderungen zu stärken.
00:19:40: also das worüber du vorhin sprachst Wenn man das jetzt mal auf Unternehmen überträgt, unternehmen die so Leitbildformuliere.
00:19:48: Die lesen sich alle gleich und alle gleich langweilig.
00:19:50: Und es liest sich wirklich so wie es sich anfühlt wenn man hier reinkommt.
00:19:54: Das ist schön.
00:19:56: Das war der Plan.
00:19:57: Danke dass du mal rausgeholt hast.
00:19:58: Ganz große Angst, dass ein Leitbild wird was dann irgendwo eingerahmt neben dem Eingang hängt Unterhängt.
00:20:05: Genau, ich sag mal Wand-Tattoo.
00:20:08: Das wollten wir halt überhaupt nicht und deshalb war dieses so.
00:20:10: es muss von uns kommen und letzten Endes ist ja wie wir bauen hier ein Ort für uns alle.
00:20:16: So und wenn ich morgens herkomme denke Boah!
00:20:19: Ich möchte nirgendwo lieber sein als jetzt gerade hier.
00:20:21: Wenn ich abends fahre freue mich auch wieder dass ich fahrer.
00:20:24: aber ich freu mich morgens wieder Dass ich komme und das ist und dann dieses Wir haben's in der Hand.
00:20:28: Du kannst so machen, wo solls auch den Kindern gehen?
00:20:31: Die Kinder sollen Nach der Schule kann man natürlich rausgehen und sagen, ihr müsst auch vorbei.
00:20:35: Aber niemand soll raus gehen und sagen auf endlich!
00:20:38: Sondern lieber morgens kommen und sagen ja ich bin wieder da und wir haben tatsächlich Kinder die früher gebracht werden weil sie nicht mehr... Weil die sagten einfach zu Hause ist jetzt heute zu lang weil ich bin schon mal da oder in den Ferien mit Treuen kommen wollen weil sie es nicht ohne Schule können.
00:20:54: Ich habe das im Darf ich noch kurz?
00:20:55: Wir haben das an der Labor-Schule in Bielefeld gesehen und diese wahnsinnige Formschule, die schon ganz lange macht.
00:21:01: Da habe ich mal am Wochenende gearbeitet und am Freitagabend war die Schule voll mit Schülern.
00:21:07: Die haben sich da getroffen!
00:21:08: Die hatten da einfach Spaß... Mehr Gewicht.
00:21:10: Das war der Ort und so was will ich auch.
00:21:12: Mit Schule, de magischen Tiere.
00:21:15: Nur irgendjemand müsste denn hier abends hier sein.
00:21:17: Ja, das ist klar!
00:21:18: Gucken wir das mal.
00:21:19: Ich wollte gerne einmal noch mal reinhaken, weil du vorhin meintest, nee ... Wir machen keinen Unterricht oder irgendwie so ähnlich drückt es aus?
00:21:25: Aber die lernen ja was!
00:21:27: Also die lernen ja lesen, die lernen rechnen und wie ich das gehört habe auch sehr gut und vor allen Dingen auch jedes Kind in seiner eigenen Geschwindigkeit.
00:21:37: Aber wie ist das zu verstehen, dass du sagst okay Unterricht machen wir nicht.
00:21:40: Also wie lernen sie dann?
00:21:41: Wir arbeiten ja natürlich nach dem Hamburger Bildungsplan was es klappt.
00:21:46: Wir sind eine staatliche Schule.
00:21:48: Wir machen das genauso wie es sein soll.
00:21:50: nur wir nennen das Ganze nicht Unterricht.
00:21:52: Wir haben kein Frontalunterricht steht niemand vorne und alle sitzen in der Häschenschule in Rai und glät auf ihren Schulmöbeln Und hören zu und haben dann ihre Arbeitsphasen.
00:22:01: Es gibt eine, es ist ja so im Referentariat lernt man das so klassisch ich mache eine Einleitung Dann geht's in die Arbeitsphase und dann gibts danach noch meine Reflexionsform.
00:22:09: Das ist Minutenweise.
00:22:10: muss man diese Minuten einhalten was man tut und was man sagt Genau.
00:22:14: Und bei uns ist es insofern auch ein bisschen anders, dass wir... Wir haben als zentralen Treffpunkt zwei Kreise für beide Lerngruppen jeweils einen Treffpunkt und ein Kreis, den wir ganz viel nutzen.
00:22:25: Es geht natürlich um demokratisches Lernen, auch um miteinander im Gespräch sein.
00:22:30: Lerngruppen sind die klassischen Klassen?
00:22:32: Genau!
00:22:32: Das sind unsere Wording.
00:22:34: Also wir haben keine Klassen mehr, wir haben Lern-Gruppen.
00:22:38: Die treffen sich sehr oft zu Gesprächen.
00:22:40: Es gibt aber auch so Inputphasen wo zum Beispiel in Mathematik oder an Deutsch mit einzelnen kleinen Gruppen, die gerade an diesen Themen arbeiten.
00:22:48: Oder auch manchmal mit allen.
00:22:50: da gibt man einen Input rein gemeinsam und dann gehen alle Kinder wieder ihrer Wege.
00:22:55: Es hat also gar nichts mehr mit dem Unterricht, den wir glaube ich alle ja Wir haben ihn alle so erlebt zu tun hat sondern es verändert sich was Und das ist auch gut so.
00:23:05: Also wir müssen nach über dreißigvierzig Jahren muss sich Schule auch mal ein bisschen verändern und dem Kind anpassen.
00:23:11: Die Kinder kommen so wie sie sind Und wir lernen sie kennen.
00:23:14: Wir schauen, wo sind deren Stärken und Schöchen?
00:23:16: Wo müssen wir ansetzen?
00:23:19: im Bereich Mathe und Deutsch natürlich?
00:23:21: Da fangen die Kinder an!
00:23:24: Wir geben jedem Kind Material passend zu seinem Lernstand.
00:23:29: Ich empfinde es als viel leichter und weniger anstrengend so zu arbeiten.
00:23:33: Die Kinder haben schon seit ... vorgeburtlicher gelernt und dann so viel in den nächsten sechs Jahren gelandt.
00:23:40: Die haben eine Sprache komplett gelernt, die haben gelernt ihren Bewegungsalberat zu koordinieren.
00:23:45: Sie haben gelernt soziale Beziehungen einzugehen.
00:23:47: Das was sie in den ersten sechs Jahren gelernt haben, soviel lernen sie ja gar nicht mehr in den nähsten sechs Jahren.
00:23:53: nochmal so viel.
00:23:54: aber sie wissen wie ihr Lernen funktioniert.
00:23:56: Sie sind die Experten für Ihr Lernen und sie setzen das hier einfach fort und wir schaffen die Möglichkeiten dass sie das was sie laden wollen vertiefen können und dann auch noch Impulse bekommen.
00:24:06: Ach, so kann man es auch noch machen.
00:24:08: Probier ich mal
00:24:08: aus.".
00:24:09: Und das hat nichts mit Laissez-Fert zu tun, möchte ich noch sagen?
00:24:11: Das ist was wohl viele am meisten denken.
00:24:13: aber den darf das Kind machen, was es will?
00:24:16: Nein natürlich nicht!
00:24:17: Aber wir haben das im Blick unsere... Ich darf mitsprechen.
00:24:21: Der Plan wird von den Kindern und den Lehrkräften gemeinsam gemacht.
00:24:24: Einmal ist es relativ... Man muss sehr ritualisiert arbeiten und ein sehr krasses organisiertes Konzept im Hinterkopf haben, damit diese Vielfalt nötig ist.
00:24:36: Und dann machen die Kinder alle zwei bis drei Wochen ein Flugplan-Gespräch mit ihrer Landbegleiterin Einzelgespräch was die nächsten Lernziele sind und was sie in den nächsten zwei bis treibochem bearbeiten wollen.
00:24:53: Das wird festgehalten und das Gelernte wird reflektiert.
00:24:57: wie habe ich gelernt?
00:24:58: Was hat mir geholfen?
00:24:59: Welchen Material arbeite ich gerne?
00:25:02: Was hilft mir nicht?
00:25:03: Was bringt mich nicht
00:25:03: weiter?"
00:25:04: Damit ich dann ausgerüstet bin, selber zu erfahren was kann ich über meinen Laden wissen und wie kann ich mit meinem Land umgehen.
00:25:12: Bevor wir den nächsten Block machen eine Nachfrage noch.
00:25:14: Ich beschäftige mich als Coach sehr stark mit dem Thema stärken Orientierung Und gibt da einen Institut in den USA Gallop heißen die diese einen Stärkentest haben und der Gründer dieses Test ist ein Don Clifton der Hall of Fame, der amerikanischen Psychologen ist, kürze zu den Positiven Psychologinnen.
00:25:35: Der hat Tests gemacht in Schulen und hat Lesegeschwindigkeit, also ganz viele Tests.
00:25:39: aber er hat Lsegeschwindigkeiten getestet und dann die Kinder trainiert und hat dann vergleichen wie viel können sich in bestimmten Zeitraum langsame Leser verbessern?
00:25:49: Und wie können sich die schnellsten
00:25:50: verbessern?".
00:25:50: Er hat festgestellt, die Langsamsten kommen auf eine für eine Fähr-Einz-Kommer-Achtwachung der Geschwindigkeit Schneller lesen konnten, als die langsamsten.
00:26:00: nach dem Training konnten sich noch mal verachtfachen.
00:26:02: So und hat immer wieder nachgewiesen was es eigentlich bringt wenn man Kinder in ihren Stärken abholt und daran arbeitet Und nicht sagt okay du bist schlecht im Mathe Du musst jetzt noch acht schon nachher verkriegen sondern eben eher guck oh du bist tolle Mathe.
00:26:17: hast du Lust?
00:26:18: da gibt's so eine Mathe Olympiade Da gibst du ne Trainingsgruppe.
00:26:20: hast du da Lust mitzumachen?
00:26:22: Und dann eher die Punkte wo die Kinder nicht so gut sind den Druck rausnehmen vielleicht mit anderen Kindern zusammen.
00:26:28: Das heißt nicht, dass sie das ignorieren.
00:26:29: Aber eben navigieren und... ...das klingt so ein bisschen bei euch als wenn ihr diese Stärkenorientierung auch viel besser machen könnt.
00:26:35: Genau das was du überhaupt erzählst, genau das machen wir ja!
00:26:40: Was soll ich einen dicken jungen Antrag hängen um ihm zu zeigen, dass er es nicht kann?
00:26:45: Und allen anderen was auch zu sagen.
00:26:46: Es hat auch etwas mit Beschämung zu tun.
00:26:49: Und wenn ich... So ein Beispiel, ja.
00:26:54: vor allem in Mathematik und in Deutsch, also im Lesen.
00:26:56: Die Kinder lesen so... die kommen so unterschiedlich hier an.
00:26:59: Es gibt Kinder, die lesen fantastisch Und wenn ich die stoppe und sage So wir gehen jetzt aber alle im Gleichschritt weil und du sollst uns hier nicht überholen oder Kinder die überhaupt noch nicht mit mit Schrift und mit Buchstaben zu tun hatten sozusagen Jetzt du musst diesen diese Schritte gehen mit uns gemeinsam.
00:27:16: Da verliere Ich den Großteil der kinder nach einer ganz bestimmten zeit und die verlieren die lust am lernen und die lust an schule Und das wollen wir vermeiden.
00:27:24: Also die Kinder sollen hier ihren, die Lernfreude erhalten.
00:27:28: Das ist genau...das ist die Geschwindigkeit, ne?
00:27:31: Diese Freude.
00:27:33: Was ihr vorhin erzählt habt oder was mit dieser starken Orientierung und auch mit dieser Offenheit dass diese Vielfalt auch Lenzen- oder Regeln braucht, ein Regelkonstrukt, so was ich glaube gesagt.
00:27:44: Das bringt uns ja vielleicht jetzt auf euren Schwerb Punkt, auch den ihr setzt in dieser Schule nämlich Demokratie und Digitalität oder Digitalisierung.
00:27:52: Ich glaube im Lernbereich heißt es Digitalität.
00:27:56: Wie lebt ihr denn diese Demokratie?
00:27:59: Im Alltag mit?
00:28:00: im Moment sind sie ja fünf sechsjährige Kinder irgendwann sind sich vielleicht bis neun oder zehn Jahre alt.
00:28:06: Das fängt also ich glaube wir versuchen es durchzuziehen durch den Tag.
00:28:11: das fängt an dass werden die Kinder sich im Kreis also jede jede Einheit startet und endet ja in dem Kreis der Lerngruppe.
00:28:20: Und wenn die Kinder aus der Pause kommen und etwas klären wollen, das Bedürfnis haben, ich hatte einen Streit oder mich hat was geärgert, dann ist das Thema.
00:28:30: Dann wird das geklärt meistens mit allen gemeinsam.
00:28:34: oder wenn es sehr komplexes geht ein paar Kinder raus und überlegen, wollen wir noch ein anderes Kind mit rausnehmen?
00:28:39: Was uns beim Klaren hilft oder brauchen wir eine erwachsene Person, die uns beim klaren hilft?
00:28:42: also dieses einmal Ich kann für mich selber Ich lerne für mich selber einzustehen und für meine Bedürfnisse, und die mit anderen.
00:28:49: Und im Gespräch mit den Anderen auch auszuterrieren.
00:28:51: was kann ich tun?
00:28:52: Was kann nicht tun?
00:28:53: um.
00:28:53: das kann ich dir antun?
00:28:54: Wenn ihr macht ohne dass da eine Beschämung bei passiert oder so... Genau!
00:28:57: Einfach so und wir achten also auch.
00:28:58: wenn es im Kreis zum Beispiel ist und Kinder erzählen von ihrer Pause dann achten wir doch dort seine keine Namen genannt werden.
00:29:04: Also nicht Max Josef hat das und das gemacht sondern ein Kind hat So, und wenn du den Namen eines Kindes im Kreis benutzt dann frag nach ob du ihn benutzen darfst.
00:29:13: Aber ansonsten ist es ein Kind hat das ist so dieses dieses erste.
00:29:18: Dann machen wir natürlich immer oder ist es durchgehend?
00:29:22: einmal pro Woche halten die Kinder ihren Klassenrat.
00:29:25: Die Klassensprecher leiten zurzeit noch den Klassenrad.
00:29:29: Das ist konzeptionell bei uns angelegt dass sie den leiten Und besprechen dann Themen aus ihrer Ruppe oder Themen die ihnen wichtig sind.
00:29:38: Wir haben dann aber auch Sachen, wo die Kinder selber bestimmen wie beim Sponsorenlauf.
00:29:42: Die Kinder haben Geld erlaufen und haben dann überlegt was machen wir mit diesem Geld?
00:29:49: Das heißt die Klassen oder dann jetzt bin ich schon in das alte Wort abgerutscht.
00:29:52: Die Lerngruppen haben überlegt, was wollen wir dafür anschaffen für die Schule?
00:29:57: Die Klassensprecher haben sich mit mir zusammengesetzt, haben das gesammelt wurde gewoted von wieder von allen Kindern, was wollen wir eigentlich anschaffen?
00:30:06: Und das wurde dann angeschafft.
00:30:07: Das sind da vom Kleinen zum Großen und es geht eigentlich auch noch mehr darüber dieses Gremien in Kindergremien hinaus zu.
00:30:15: Wir haben irgendwann überlegt Demokratie muss so mitgelebt werden die ganze Zeit und Es geht eher darum Meinung anderer auszuhalten, seine eigene Meinung sagen zu dürfen.
00:30:28: Das was wir heute in unserer Gesellschaft eigentlich brauchen genau das und da gibt es nicht irgendwie bestimmte.
00:30:34: natürlich gibt es den Klassenrat als Ort und als zeitlichen Rahmen wo wir auch Dinge besprechen.
00:30:40: aber eigentlich leben wir das täglich dieses demokratische Miteinander.
00:30:45: Das kann dieses auch aushalten.
00:30:46: Was mache ich eigentlich, wenn ich in der Minderheit bin und überstimmt worden bin?
00:30:49: Ich muss es trotzdem... dann muss ich's mitleben!
00:30:52: Und das ist bei Kindern ganz schön schwer, das beizubringen.
00:30:55: Ich erlebe immer wieder ein Leadership-Training wie schwer sich Menschen tun, kritisches Feedback zu geben, kritische Feedback anzunehmen, konstruktive Konflikte auszuhalten.
00:31:06: und so will ich das jetzt bei euch.
00:31:08: höre auf welche Worte ihr verwendet, das Wort klären.
00:31:10: Das ist ja ein ganz anderes Wort als streiten.
00:31:15: habe ich so das Gefühl, dass die Kinder sehr früh lernen Grenzen zu setzen.
00:31:20: Grenzen anzuerkennen sich selber zu zeigen.
00:31:25: auf was für Methoden setzt sie da?
00:31:27: Ist das eine gewaltfreie Kommunikation solche Konzepte im Hintergrund?
00:31:31: Das kommt aus der Richtung.
00:31:32: Es ist immer wieder dieses... Aus sich Form sprechen.
00:31:35: Genau und auch wieder diese Hoffnung, dass Sie das klären können also der Idealfall, dass das eine erwachsene Person gar nicht mehr gebraucht wird oder da einfach nur noch steht und die beiden Kinder kommen, oder die Kinder, die etwas klären wollen.
00:31:49: Es ist immer dieses von sich sprechen.
00:31:51: ich möchte nicht... Ich möchte nicht dass du das anders machst.
00:31:56: Und dann kommt nicht diese.
00:31:57: Ohja ich muss mich entschuldigen.
00:31:58: ja das ist das eine es bringt nicht viel.
00:32:01: das andere ist dann ich verspreche es nicht mehr zu tun oder ich versuche darauf zu achten auch dass dann genau was schafft das andere Kind.
00:32:08: also ich werde nie wieder tun ist ein großes Versprechen Das meistens nie eingehalten.
00:32:13: Aber das müssen wir nicht mal erwachsen.
00:32:15: Ich nehme mir vor, darauf zu achten und es nicht mehr zu tun ist was anderes.
00:32:19: Und dann kann ich dich auch ernst annehmen wenn du mir das sagst?
00:32:22: Das tinkt nach Zutrauen dass ihr den Kindern schenkt, der Trauen dass ihr in die Kinder habt... ...und Selbstwirksamkeit die ihren beibringt.
00:32:32: Genau darum geht's genau.
00:32:33: Wo raus sich wieder die Brücke schlagen lässt.
00:32:35: zum nächsten Schwerpunktthema nämlich Digitalität Und bei all den Entwicklungen, die es dort gerade gibt.
00:32:42: Wir sind jetzt natürlich hier in einem Alter, ihr seid ein Smartphone freie Schule.
00:32:47: Ja genau, Watch auch.
00:32:48: Das ist auch so ein Thema.
00:32:50: Smartphones, Smartwatches, bestimmte Themen gibt das im Zweifel ja auch einfach noch nicht wenn man erst mal nur mit einer Vorschule und einer ersten Klasse unterwegs ist.
00:33:00: Aber wie ... Wenn man nämlich diesen Schwerpunkt erstmal liest könnte man ja denken okay da Da läuft jetzt alles digital ab, aber so ist es ja eben nicht.
00:33:07: Und du wunderst dich das Denken sehr viel.
00:33:10: Wir haben zwar schon mal in unserem eigenen Podcast eine Podcastfolge dazu gemacht.
00:33:13: was heißt das eigentlich?
00:33:15: Digitalität und unser digitaler Schwerpunkt?
00:33:18: Natürlich zum einen.
00:33:19: Wer schon mal bei uns war, der kennt vielleicht den dritten Stock mit in dem wir gerade sitzen.
00:33:23: Wir haben eine Digitalwerkstatt geerbt vom Landesinstitut für Lehrerbildung.
00:33:27: die war schon hier drin und das war das große Glück.
00:33:30: also mein Herz schlägt sehr digital und ich habe mich unglaublich gefreut dass dieser Greenscreenraum da ist unser Podcaststudio hier ist.
00:33:38: Das wir haben ein bisschen aufgeforstet und haben uns überlegt wie können wir so einen Raum Da für Grundschul-Kinder nutzen?
00:33:45: und es geht um den kreativen Umgang mit digitalen Medien.
00:33:48: Der Raum war ja schon hier, der war schon auf dieses Gebäude beworben hat quasi.
00:33:53: Genau, aber als wir uns das Gebäudegangeschaut haben und diesen Raum sah, da war sofort klar unser Schwerpunkt muss hier digital sein.
00:34:02: Es ist ein kleines Gebäudes, wenig Außenfläche also wir konnten keinen Schwerpunktsport wählen oder bewegte Schule.
00:34:11: da das irgendwie so unser Steckenpferd war, haben wir gesagt es muss sein und in die Zeit passt es wunderbar.
00:34:15: Und wenn wir schon die Digitalität ansprechen geht einher die Demokratie und das gehört gerade so zusammen und deswegen waren wir beide uns sofort einig Das müssen unsere Schwerpunkte werden.
00:34:26: und das heißt nicht ich habe für jedes Kind eine iPad.
00:34:30: Wir haben natürlich gerade für jedes kind eine iPad aber andere Gründe Aber die tippen dann nicht permanent auf der Antonelle Brummen oder wir haben ein Smartboard in der Klasse hängen.
00:34:39: Natürlich haben wir das auch, weil es gehört heute zu Tage dazu.
00:34:42: aber die iPads werden benutzt.
00:34:44: zusätzlich zudem und ergänzend eher ergänzen zu dem was wir in den Klassen haben nämlich alles was mit Hand, mit Schrift, mit Material.
00:34:52: Das ist ein ganz großer Schwerpunkt bei uns mit Materialienarbeiten.
00:34:55: Was diese Digitalität ausmacht ist kreativ das umzusetzen was man in den Lernzeiten gemacht hat.
00:35:03: zum Beispiel ich Lerne gerade lesen.
00:35:05: Ich habe ein Buch mir durchgelesen, ich möchte das einlesen und mal vorlesen präsentieren dann kann ich auch losgehen.
00:35:12: Ich gehe in die Digitalwerkstatt.
00:35:13: da ist denn jemand.
00:35:14: Benni ist im Zweifel hier der Kinder können mittlerweile diese Geräte besser als wir anmachen und nehmen sich auf.
00:35:22: Die sitzen hier im Podcaststudio und lesen ihre Bücher ein?
00:35:25: und haben sie einen Hörbuch dass ihr tatsächlich mitnehmen könnt oder?
00:35:29: Das ist wieder das Vertrauen dieses Vertrauen.
00:35:32: ihr geht hier rein Gut mit den Dingen um, weil ihr ein Ziel habt.
00:35:37: Ihr wollt es einsprechen und dann tun die Kinder auch alles dafür, um das gut zu machen.
00:35:42: Weil sie es gut machen wollen und gehen ganz bewusst in das Gut mit dem Ding um.
00:35:47: Ich würde gerne einen Schritt zurückgehen, um eine Maite nachbrunnen zu lassen, weil das ja im Prinzip genau deinen Forschungsschwerpunkt war zwischen Demokratie und Tech.
00:35:57: Da kommen wir gleich mal drauf.
00:35:58: Das ist auch eine schöne Schnittstelle oder eine schöne Parallele.
00:36:01: Ich gehe mir einen Schritt Bereitet jetzt Kinder auf den Antritt ins Erwachsenenalter vor, die noch nicht wissen und auch wir wissen es nicht was für Rufe wird's dort geben.
00:36:12: Was wird dort erwartet?
00:36:14: Welche Rolle spielt Technologie?
00:36:16: welche Rolle spielen menschliche Qualitäten noch?
00:36:18: also ihr als Gesellschaft rudern gerade ins ungewisse Und ihr sollt Kindern Gewissheit und Vertrauen und vieles vermitteln.
00:36:26: und ich glaube bei all dem was ich jetzt gesehen gehört habe kriege ich erst mal gute Laune, weil ich glaube dass ihr da gut darauf oberratet seid.
00:36:34: Aber vielleicht taucht man da noch ein bisschen ein.
00:36:37: Du warst auch bei schönen Fragen nochmal.
00:36:39: Moment!
00:36:39: Da muss sich jetzt mal ganz kurz... Ich hab das gleich.
00:36:41: aber Was mich interessiert an diesem Umgang oder auch an diesem Konzept ist eben die Tatsache, dass wenn man bei euch ... Wir haben ja vorher eine Tour von eurem Räumen bekommt.
00:36:49: Da ist ganz viel zum Anfassen und da gibt es die klassischen Bücher genauso wie den Lernwürfel.
00:36:54: Den Zauberwürfl, genau.
00:36:56: Der ist ein Lern-Würfel!
00:36:57: Rubix vs.
00:36:58: Julien Fährn.
00:36:59: Ich hatte gern Lernen.
00:36:59: Ich war einfach raus.
00:37:01: Ach Knobel?
00:37:02: Und ich hab kein Kind am iPad gesehen so... Das worauf das Jahr ankommt heutzutage ist einerseits die Fähigkeit umgehen zu lernen mit digitalen Medien und gleichzeitig aber verankert zu bleiben in dieser realen Welt.
00:37:16: Besonders auch, was das Zusammenleben mit anderen Menschen, Demokratie, wie trifft man Entscheidungen über Räume, über Dinge auf die mehrere Menschen Zugriff haben müssen?
00:37:28: Das kann nicht jeder seine eigene Straße haben, seine eigene Schule, seinen eigenen Spielplatz.
00:37:33: Das sind ja Räime, in denen müssen Menschen zusammen gemeinsam sich an Regeln halten.
00:37:38: Meine Freiheit hört dort auf wo sie deine Deine auf eine Art Einschränk, die halt nicht zumutbar ist und wo dieser Bereich liegt.
00:37:46: Über den muss man ja früh auch lernen miteinander ins Gespräch zu kommen.
00:37:52: Wie tariert ihr da diese Räume aus?
00:37:55: Ja ich meine dass das A&U es sehr flexibel zu reagieren.
00:37:58: Also die Kinder müssen lernen also die Fähigkeit mit Veränderungen umzugehen.
00:38:02: Das ist das allerwichtigste.
00:38:03: Und natürlich gibt es den Lehrplan und die müssen alle lesen schreiben rechnen können so.
00:38:08: aber Es ist eigentlich auch nicht schlimm, wenn ich irgendeinem Themenfeld nicht perfekt bin.
00:38:14: Ich muss nur wissen wie kann ich es mir aneignen?
00:38:17: Wenn ich es dann brauche und wo kriege die Werkzeuge her, die ich dafür benötige und wehne, brauche ich vielleicht dazu der mich unterstützt und der mir helfen kann.
00:38:25: Und das ist eigentlich diese Fähigkeit auf die wir ganz großen Wert legen.
00:38:29: Selbstständiges Lernen flexibel reagieren.
00:38:32: Die Berufe, die wir alle kennen, wahrscheinlich gibt es dreißig Prozent der Berufer dann irgendwann nicht mehr.
00:38:37: und alles was heute irgendjemand in einer Ausbildung lernt wird, in fünf Jahren ist das überholt so.
00:38:44: Und Menschen müssen... Das kann heute flexibel sein?
00:38:46: Ja, das kann ich... Wir können sie nicht davor schützen.
00:38:49: Da hört unser Schutz auf ganz klar.
00:38:52: Aber das, was wir tun können, sind diese Kompetenzen der Fördern, die da sind und zu sagen hey Es ist viel im Wandel.
00:39:01: Das wird anders sein, wie ich das beurteile es anders.
00:39:04: Also ich kann sagen oh Gott oh Gott.
00:39:05: oder ich kann dann sagen ja es kommt aber ich gestalte und auch wieder was in den Hohpunkten zu tun.
00:39:10: Ja!
00:39:10: Und ich gesthalte und ich habe diese Tuts um das zu gestalten und wenn die mir nicht reichen, dann muss ich neue suchen.
00:39:17: Ja, das war total spannend.
00:39:19: also erst mal dass du gerade gesagt hast, aber auch was du davor gesagt hast.
00:39:23: Die gibt's in Dänemark eine Uni, die heißt Chaos Piloten in Aarhus.
00:39:29: Wenn die Kinder darauf vorbereitet oder Jugendlichen, man muss mindestens dreiundzwanzig sein.
00:39:34: Man muss einmal gescheitert in irgendwas sein.
00:39:37: Das ist ja nicht schwer.
00:39:38: Mit Komplexität mit Chaos umzugehen und Ordnung zu bringen.
00:39:44: So wie du es gerade beschrieben hast genau das lernen sie da.
00:39:47: Die haben keine Lehrplanen.
00:39:48: Die kriegen irgendwie von Lego oder von irgendeinem anderen Firmen Probleme rüber geschmissen.
00:39:51: Und dann dürfen sich überlegenes ganze Semester.
00:39:53: welche Professoren wollen wir dafür einladen?
00:39:56: Was sollen die mitbringen?
00:39:58: holen sich das zusammen, um eine Aufgabe zu lösen.
00:40:01: Das klang eben ganz genau so.
00:40:03: Ja es ist eine fundamentale Bildungsfrage.
00:40:05: gerade finde ich also entweder wir erziehen uns Kinder heran die mit Veränderung mungen können oder wie werden abgehängt?
00:40:12: So dass ist halt.
00:40:14: gleichzeitig müssen hierbei auch schützen also lehren, dass sie sich schützen, dass zb ein Hörbuch aufnehmen, dass Sie dann vielleicht nicht gleich sagen hey Ich bin übrigens so und so, ich wohne da und da Ja, Kinder sind da ja... Also die muss man in vielerlei Hinsicht schützen und anleiten.
00:40:34: Freiraum geben ist sowieso so eine Sache.
00:40:37: Und das umtreibt uns auch gerade?
00:40:39: Es sind nicht nur wir also ich möchte es auch gar nicht nur auf die Schulen geben sondern ich würde das auch sehr ins Elternhaus wieder zurückgeben.
00:40:46: Das ist unsere Elternschaft wie ich schon erwähnte eine sehr mutige ist.
00:40:53: Die umtreibt dieses Thema sehr an den Abend, den wir noch nicht durchgeplant haben.
00:40:58: Wir haben ihn schon nachher geplant.
00:41:00: Zum Thema Medien und Umgang mit digitalen Medien auch zu Hause die Eltern wünschen sich eine händifreie Grundschulzeit Und Kinder möglichst spät.
00:41:11: natürlich können wir sie davor nicht.
00:41:13: wie wollen das auch gar?
00:41:13: ich will mich gar nicht.
00:41:14: der Diesem Fortschritt sollte man sich auch nicht irgendwie verschließen.
00:41:18: aber müssen Grundschulkinder wirklich einen Smartphone an die Hand kriegen?
00:41:21: Ich würde sagen nein.
00:41:23: Vielleicht ein Dampfern reicht vielleicht oder Nichts.
00:41:27: Richtig, und da möchte ... Die Generation ging das nichts?
00:41:32: Und da möchten wir mit Eltern in den Austausch kommen oder kommen sind auch ganz viel mit Eltern.
00:41:37: Unsere Eltern sind sich größtenteils sehr einig, dass sie ihre Kinder möglichst lange davon fernhalten.
00:41:45: Zumindest in der Grundstuhlzeit.
00:41:47: Natürlich hat man einen Handy wie haben es ja auch.
00:41:51: Man muss lernen damit gut umzugehen mit sich und seinen eigenen Daten.
00:41:55: Und das, was man preisgibt damit umzugehen.
00:41:59: konfrontiert werden sie sowieso mit inhalten die wir glaube ich nicht mehr kontrollieren können.
00:42:04: so wichtiger baufgefühl selbstwirksamkeit richtig verhältnis zum eignen körper.
00:42:10: und was will ich von diesem gerät?
00:42:16: Ich habe noch einen unter der leitet glaube ich ganz gut über zum punkt lernfamilien.
00:42:23: Ich habe eine sehr inspirative Kölle gehabt, als wir unser Buch geschrieben haben.
00:42:29: Das musst du übrigens lesen?
00:42:30: Ja, ich schütze euch!
00:42:32: Aber die Verena Hasel hat ein Buch geschrieben der tanzende Direktor über die Schule in Neuseeland mit ihren Kindern und Töchtern von einer bestimmten Zeit.
00:42:43: Und er hat dort erstmal berichtet wie die Neuseeländer Lernen, Ideal oder so ein Bild kreiert haben fürs ganze Land was Kinder nach der Schulzeit können sollen.
00:42:54: Stand dann drin waren fünfzigtausend Menschen beteiligt also Open Source Experten und Experten aber jeder Mensch konnte kommentieren.
00:43:01: Das stand dann sowas wie unsere Kinder sollen wenn sie aus der Schule kommen einen Gefühl für ihre eigene Stärken haben sollen Sinnquellen entdeckt haben in ihrem Leben und die Fähigkeit haben sich selbst zu managen und zu regulieren.
00:43:14: Ich dachte wow das versuche ich jetzt hier ich bin jetzt eineinundsechzig das gelesen hab, war ich irgendwie Mitte Fünfzig.
00:43:20: Das versuch' ich jetzt so nachzuholen, ne?
00:43:22: Also fand ich ganz toll.
00:43:23: und der zweite Punkt ist eigentlich der wesentliche aber ich fand es ganz schön, das einmal mit hier reinzuschieben.
00:43:29: Die haben eben den Unterricht nicht.
00:43:30: wir haben jetzt Mathe und dann haben wir Geschichte Und dann haben Wir Sprache sondern die haben Phänomen basiert gelernt also Krieg.
00:43:38: Dann haben die Graben gegraben das sind Schützengraben.
00:43:42: dann mussten die oder einen Feldpost selber zu schreiben dann wurde irgendwie Technik, die im Krieg eingesetzt wird durchgenommen.
00:43:50: Sie haben ein Phänomen und da konnten die Kinder auch unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
00:43:53: was interessiert nicht mehr Und das fand ich wahnsinnig stark.
00:43:57: also nichts zu sagen Ich arbeite hier nach Fächern sondern nach Phänomänen oder Problemen.
00:44:00: Das klingt bei euch auch so ein bisschen so als dass ihr nicht sagt So jetzt ist heute der Mathe-Tag Sondern dass ja auch eher eher so rangeht oder dass habe ich das falsch beobachtet?
00:44:12: So ein großer Wunsch.
00:44:13: Die Welt draußen ist ja nicht gegliedert in Fächer, die Welt draußen sind nicht in Mathe und Deutsch oder Englisch gegliedert sondern es ist die Welt wenn wir den Phänomen oder den anlassen.
00:44:22: Und ich glaube Schule muss sich davon trennen die Welt in Fächern zu wollen und jedes Fach für jedes Fach eine Schublade zu haben und das separat zu bearbeiten.
00:44:34: Es gibt da viele Ansätze.
00:44:35: wie hole ich die Welt von außen rein?
00:44:38: Wie gehen wir in die Welt raus?
00:44:40: Und wir sind da auf einem Weg und suchen.
00:44:44: Ja, ja!
00:44:44: Wir haben schon andere Schulen... Zum Beispiel wo war das?
00:44:47: Ach hier in Luisen-Lund!
00:44:49: Wir waren in... Wir haben einen guten Kontakt zur Grundschule in Luiesen-Lunt und man denkt so ach das ist jetzt doch dieses Internat.
00:44:56: und nur was kann da denn Revolutionäres passieren?
00:44:59: und gerade im Grundschulbereich war es hochspannend.
00:45:03: Wir waren eingeladen uns sind dort hingegangen und die haben ihr ihren Unterricht in Projekte eingeteilt.
00:45:11: Ich weiß nicht, wie viele Wochen das immer startet und man hat sich wirklich diesem Thema gewidmet.
00:45:15: Und wir haben gedacht, das können wir auch... Wir haben aber noch nichts zu Ende gedacht.
00:45:19: da sind wieder so Schrauben die wir gerade noch drehen und wo wir tatsächlich mit unserem Team gerade... Also klar, die Vision ist also wenn ich hier in der Nähe einen Bauernhof hätte oder einen Garten hatte was für ein Wunder!
00:45:31: Morgens.
00:45:32: oder was für eine Vorstellung, morgens mit den Kindern aufs Land zu gehen.
00:45:35: Da zu Ackern und wieder zurückzukommen.
00:45:38: Es ist alles drin, wir haben alles gelernt.
00:45:40: oder wie die Montessori's das machen in der Mittelstufe zu sagen Wir lassen die Kinder händisch arbeiten weil während der Pubertät sowieso nichts anderes möglich ist.
00:45:49: Insbesondere bei Jungs Genau und sie anders lernen und so viel mehr dann als im normalen Fachunterricht.
00:45:56: ja da müssen wir ran.
00:45:59: Das ist meinte Das ist ja ein bisschen, mir fehlt gerade die Brücke.
00:46:09: Aber ihr habt euch bewusst für Jahrgangsübergreifendes Lernen entschieden?
00:46:14: Das passt total gut!
00:46:15: Ja von Phänomenen basiert... Kinder laufen draußen auch nicht in Klassen rum und folgen auf die Frage.
00:46:23: Ich fand das eine gute Überleitung zu lernen.
00:46:25: Wie ist denn jetzt diese Frage?
00:46:26: Da bin ich ganz gespannt.
00:46:28: Das war sie schon.
00:46:30: Warum habt ihr das Modell?
00:46:32: Ja, ganz übergreifend.
00:46:33: Weil wir nichts anderes können!
00:46:36: Was ist das Coole daran?
00:46:39: Was ist die Entstehungsgeschichte da?
00:46:41: Oder vielleicht so... Ich finde dieses Thema gerade ganz spannend.
00:46:44: also mit diesen... Vielleicht darf mir das ja... Wir können ja alles rausschneiden was hier gerade passiert aber doch... Die schneidet in ihren Podcasts ganz viel.
00:46:52: ich schneide nicht.
00:46:53: Ist der Unterschied.
00:46:55: Es wird spannend.
00:46:57: Nein, aber ich finde dieses Themenbasierte Lernen wie ihr könnt es ja wahrscheinlich dennoch aufgreifen.
00:47:04: Also du erwähntest gerade dieses Beispiel Gärten.
00:47:07: wenn man bei euch reinkommt draußen vor der Schule sind zumindest von Kindern gemaltes Schilder gab's dann eine Aktion wo dann eben die Schulgemeinschaft gemeinsam angepflanzt hat.
00:47:17: Das steht in einem Kräuterbeet mit so Würzen.
00:47:21: Wahrscheinlich denkt ihr Digitalität aber dann eben auch so, dass ihr sagt okay es gibt da mal wegen dem Thema.
00:47:26: Das kann man ja jetzt auch machen in eurem System.
00:47:28: Es gibt ein Thema, den nehmt ihr euch an und dann gibt es da den haptischen Teil und dann eben den Teil mit der Recherche und sowas.
00:47:35: Also im Zweifel macht ihr das schon längst oder?
00:47:38: Und inwieweit spielt in dieses Konzept dann eben euer Jahrgangsübergreifendes Lernen was ihr auch lebt.
00:47:45: So jetzt das waren mehrere Fragen.
00:47:47: in einer hast du einen Anfang.
00:47:49: Ich hab den, also zum Jahrgangsübergreifenden Lernen kann ich gerne mal anfangen.
00:47:53: Zu dem anderen komme ich gleich an.
00:47:54: Aber das Jahrgang übergreifen ... Also bei uns ist ja es arbeiten ein paar Schulen weniger eigentlich.
00:48:01: Es sind eine Handvoll-Schulen in Hamburg aber jahrgangsübergreifend.
00:48:05: Birgit sagt grad so schön wir können nichts, aber natürlich können wir auch anders.
00:48:09: Man kann auch individualisierten Unterricht in einer homogenen Klasse machen.
00:48:14: Das geht auch was?
00:48:16: Wo wir den Vorteil sehen ist, dass das eine des mit und voneinander lernen.
00:48:21: Nicht nur in Vorschüler ins Zwei zusammen sondern in drei vier und das ergibt jetzt zusammen bei uns eine Lernfamilie.
00:48:26: Das heißt, wir haben Dritt- und Viertglästern in einem großen Compartment zusammen mit Vorschülern erst und Zweitgläsern.
00:48:34: Und die tragen sich gegenseitig.
00:48:36: also langfristig wollen wir uns überflüssig machen.
00:48:40: Das ist die Idee.
00:48:41: Also wir sind nicht Lehrerinnen, das ist auch wieder so ein Worthing?
00:48:43: Das kommt wahrscheinlich in der fünften Klasse richtig gut!
00:48:45: Ja da haben wir sehr viel Leid.
00:48:48: Die kann sich auch noch ändern.
00:48:49: an die Schulen Ja, aber wir sind Lernbegleiterin.
00:48:54: Im Idealfall im Moment sind wir natürlich noch sehr lenkend weil die Kinder wirklich klein sind.
00:49:01: Die Hälfte der Kinder sind Vorschulkinder und die Hälften sind Erstklässler.
00:49:04: Das wird sich ändern.
00:49:04: je höher wir wachsen und je mehr Kinder verschiedene Alters da sind desto mehr profitieren wir von diesen Jahrgangs gemischten.
00:49:11: und am Ende ist es so das kommt immer nur ein paar neue dazu und die Gruppe also des Dorf kümmert sich um Um die neuen.
00:49:18: Und schönes Bild, das ist wirklich schön und... Jedes Kind war ja auch mal neu und weiß wie es sich gefühlt hat.
00:49:24: Bevor die neuen Kinder kommen sprechen wir darüber.
00:49:26: Weißt du noch wie's war?
00:49:28: Wie hast du dich gefühelt?
00:49:28: was hast du gebraucht?
00:49:30: Nicht wir bestimmen, du musst den neun Kindern die Toiletten zeigen.
00:49:35: Die Kinder wissen selber, was brauche ich?
00:49:36: Das finde ich ganz wichtig.
00:49:38: Wo genau welche Dinge waren mir fremd, wo hatte ich Bauchschmerzen?
00:49:43: und das kann nicht weiter die Neuen geben.
00:49:44: Das ist für mich ein ganz, ganz wichtigen Punkt weil der ja so übertragbar ist auch ins echte Leben diese Empathie Fähigkeit zu lernen und zu entwickeln und selbst als neuer in eine neue Gruppe zu kommen oder die Gruppe angeleitet zu sehen darin die neuen aufzunehmen richtig und man hat In seiner Familie hat man ja seine Rolle inne.
00:50:06: Ich bin zum Beispiel das mittlere Kind, ich werde immer das mittlerere Kind... ...ich bin's heute noch mit dreiundvierzig, ich bin das mittlere Kind und ich hab meine Rolle.
00:50:13: die lege ich nie ab.
00:50:14: Wenn ich bei uns an der Schule bin dann bin ich mal das kleine Kind weil ich komme neu in die Schule.. ..ich bin dann Zweitklässler drin.
00:50:21: in meinem Fall denn bin ich diejenige die die neuen dran holt wieder plötzlich bin ich Drittklässlerin und bin wieder den Vietklässlern untergeben Und so muss ich immer meine Rolle ändern.
00:50:33: Ich bleib aber innerhalb meiner Familie und kann mich da ausprobieren in ganz verschiedenen Rollen, das ist was uns überzeugt?
00:50:40: Das ist das eine?
00:50:42: Wir machen es schon so lange und wir beide haben ganz viele Kinder vor Augen die in einem Jahr ganz auffällig waren völlig entspannt waren, weil sie wieder zu den Älteren gehört und dem neuen was beibringen mussten.
00:50:54: Also nicht dieses Festschreiben in du als Kind, du machst immer ... Was heißt das?
00:51:01: Du warst immer Streit oder bist immer derjenige da, sondern auf einmal diesen helflin Aspekt finden oder Uchtan was beibringen und die Rolle auch bewusst tauschen können.
00:51:09: Und manchmal, und es ist mir jetzt aufgefallen, manchmal sind Kinder ja nur Wochen auseinander.
00:51:15: also das eine Kind hat im August Geburtstag, das andere hat im Mai Geburttag noch enger Und die sind in unterschiedlichen Klassen.
00:51:22: Die sind sich aber eigentlich viel näher als ein Kind, das ... In der zweiten Klasse im August gebohnt ist und das andere ist im Mai gebohrt.
00:51:30: Also sie sind ja viel weiter auseinander.
00:51:33: Dennoch sind Sie dann in unterschiedliche Klassen... Das finde ich dem wirkt dieses Jahrgangs gemischte total entgegen.
00:51:40: Genau!
00:51:41: Da muss man sagen wie gucken jetzt hier aus der Erwachsenen Sicht?
00:51:42: Den Kindern ist es völlig egal.
00:51:44: Ja, die wissen gar nicht wo.
00:51:46: Den möchte ich spielen oder mit dem möchte ich zu tun haben.
00:51:49: Oh ja, wir verstehen uns und das ist egal in welcher Altersliga ich spiele.
00:51:55: Das ist mein Freund.
00:51:56: Ich finde es ernst.
00:51:57: Entschuldigung, meint du das mal?
00:51:58: Ne macht du!
00:51:59: Eine Mutter erzählte neulich Ja, mein Kind kam neulig von eurer Schule nach Hause meinte so was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kita und Schule?
00:52:07: Und das ist ziemlich cool.
00:52:08: Was man sollte dazu sagen is lernt dennoch Lesen, schreiben und so.
00:52:13: Ja also sag mal mein Sorry dass die eben so da abgehängt haben aber ich habe es glaube schon einfach schlecht geframed weil dieser Satz... Die Welt ist nicht in Fächer gegliedert könnte man auch sagen die Welt ist auch nicht in Jahrgangsstufen gegliederd.
00:52:26: und wenn ich später im Arbeitsleben bin das ist etwas was mich gerade sehr mit meinem ältesten Sohn beschäftigt.
00:52:30: wir machen einen zweiten Podcast der Suma meets Boomer also wo wir über Generationen gucken Und das wird erwartet dass wir Generationsübergaben arbeiten können.
00:52:39: Wenn wir das schon in der Schule Eigentlich verhindern, lebe die immer nur so zusammenhalten.
00:52:43: Also für mich ist das der Schritt von Phänomenbasierten Lernen und Gruppen... ...die Altersübergraben sind.
00:52:50: Das ist eigentlich schon ein logischer Schritt!
00:52:52: Ich hoffe dass... Für mich jetzt auch!
00:52:53: Dass ohne Schnitt hinkommt?
00:52:55: Nein ich find's ganz toll.
00:52:56: also ich wäre gerne nochmal Kind.
00:52:58: Das war mein Fazit hier.
00:52:59: Ich würde gern noch mal hier bei euch anfangen.
00:53:01: Ist richtig cool!
00:53:02: Dankeschön!
00:53:04: Wenn ihr...ich glaubst du langsam nähern oder zum Schluss ne?
00:53:06: Ja wir haben erst eine Stunde schon.
00:53:07: Ist das schon?
00:53:08: Die Zeit reagiert mit euch.
00:53:10: Krass
00:53:11: ne?!
00:53:11: Wenn ihr eure Kinder anguckt ... Es sind unsere Kinder.
00:53:17: Was gibt euch Hoffnung für die Zukunft?
00:53:22: Eine lange Pause.
00:53:25: Das ist eine ganz intensive Frage, über die ich noch mal nachdenken muss.
00:53:31: Das gibt uns Hoffnungen für die zukunft!
00:53:38: Die Freude mit da, die hier sind, das lachen sie Aber auch die Geschwindigkeit, wie schnell so ein Streit entstehen kann.
00:53:50: Aber wie schnell das dann auch geklärt ist?
00:53:52: So pump und dann geht man weiter und spielt wieder zusammen!
00:53:55: Und wenn ich unser erstes Jahr ... Die Kinder von unserem ersten Jahr angucke.
00:54:02: Ich bin... Also es ist genau so wie wir das wollten.
00:54:06: Es ist genauso wie wir uns gewünscht haben Wie wir uns das erhofft haben.
00:54:10: Die Kinder sind hier gerne sind glücklich.
00:54:13: Die Eltern sind auch glücklich und das ist uns genauso wichtig, weil wir ja ganz viel Zeit mit den Eltern auch verbringen und die Kinder verbringen genau nach Hause und eigentlich sind es so ein Dreiecksgefüge.
00:54:27: Die Eltern sind in diesem Jahr, an dem zweiten Jahr noch mutiger geworden.
00:54:31: Wir werden angewählt und die Eltern schenken uns das Vertrauen, dass es weitergeht.
00:54:36: Sie wollen ihre Kinder bei uns anmelden.
00:54:38: Das ist das größte Kompliment, was wir bekommen können.
00:54:41: Unsere jetzigen Eltern machen gute Werbung für uns.
00:54:45: Das würden sie nicht tun, wenn sie unzufrieden wären.
00:54:47: Und wir sehen das Wachsen der Kinder?
00:54:49: Ich glaube, dieses Privileg zu haben, Kinder beim Wachsen zuschauen zu können ... und auch die Veränderung zu sehen bei einigen, wo sie ganz klein hierhergekommen sind.
00:55:04: Und auf einmal immer größer werden und selbbewusster werden und greifer werden.
00:55:11: Ja, greifer passt auch!
00:55:13: Das ist einfach wunderschön.
00:55:14: Wir haben so einen Ritual bei uns zum Ende des Schuljahrs.
00:55:17: Wir ham uns das gerade gemacht.
00:55:18: Das nennt sich fünf eineinhalb Minuten Sekundenglück.
00:55:21: Da treffen wir uns im Team unser persönliches Sekundenglück des Jahres auf ein Zettel und dann erzählen wir uns da frei rum und schmeißen, das sind eine Schatztruhe.
00:55:31: Die Schatztuhe wird sich in den Laufe der Jahre füllen.
00:55:33: Und ganz oft sind es so Momente wo wir sagen dass der schönste Moment war als Fritz das erste Wort gelesen hat.
00:55:42: Das sind so Moments wo man am liebsten weinen möchte.
00:55:44: Da merkt man wieder um den Kreis zu schließen, dass wir mit dem Herzen da sind.
00:55:51: die Kinder kommen zuerst.
00:55:52: Wir denken von den Kindern Darumherum bauen wir uns.
00:55:55: Und ein schönes Beispiel dafür, dass es halt wirklich diese kleinen Momente sind wie so oft im Leben die dann wirklich auch zählen.
00:56:02: Michael hast du noch was?
00:56:04: Ja das passt ja auch dazu gehört, dass ihr auch weiß ich ob's in jeder Klasse ist oder in jeder Lerngruppe einen Wochenbericht macht wo die Kinder dann quasi aufschreiben was sie in der Woche bewegt hat Und das finde ich auch großartig.
00:56:17: Oder ist es Wochenbericht oder Tagesbericht?
00:56:20: Wochenbericht, genau!
00:56:21: Das ist dadurch dass die Kinder keine klassischen oder wenig klassische Arbeitshäfte haben und auch keine Hausaufgaben zu Hause haben.
00:56:27: Und Kinder ja sowieso dazu neigen oder vieles nicht so sinnvoll zu finden, zuhause soviel von der Schule zu erzählen weil das war ja... Wie wartest du?
00:56:36: Zuhause?
00:56:37: Geht's so?
00:56:38: Ja gut was soll man so mal alles erzählen als wenn er lebt hat.
00:56:42: Gut.
00:56:46: Das haben wir schon in der anderen Schule angefangen.
00:56:48: Wir wollen aber auch mitteilen, was war und wir können uns hinsetzen aus der Wachstum sich schreiben was war.
00:56:56: Aber viel schöner ist das wenn die Kinder schreiben oder sagen Was war und dass dann gesammelt an die Eltern geht.
00:57:03: das haben wir diese Woche erlebt Und die schreiben ja tatsächlich wir schreiben das was sie oder wir nicht das sind in dem Fall unsere Lernbegleiterin Dass am Freitag sind wir beide nicht vor Ort da In der Lerngruppe.
00:57:13: Aber die schreiben ja wirklich das mit, wortwörtlich was die Kinder sagen.
00:57:18: und es kann auch mal sein... Ich weiß nicht, witzige Sachen wo man dann eigentlich schwunzt und denkt so Gott wollen wir das wirklich raus schicken?
00:57:25: Ja machen wir weil den Kindern ist das wichtig.
00:57:27: das Kind möchte das sagen.
00:57:28: Das war schön.
00:57:32: Es gibt am Ende jeder Folge.
00:57:34: darf ich eine Frage stellen?
00:57:35: Michael hat gesagt geht hier auch.
00:57:38: wenn ihr heute zwei tausend sechsund zwanzig noch einmal zwanziger Jahre alt werdet Welchen Rat würdet ihr euch geben?
00:57:46: Ich würde sagen, mach alles ganz genauso.
00:57:48: Also, ganz genau so!
00:57:49: Ich würde glaube ich nichts ändern.
00:57:51: also... Ich finde all diese Fehler die ich vielleicht gemacht habe in den letzten dreiundzwanzig Jahren sind das hier jetzt.
00:58:02: ohne die wäre ich nicht da wo ich heute wäre.
00:58:06: Der Rat, ich würde einfach nur sagen ist es wert Es ist gut so Cool.
00:58:11: Vielen, vielen Dank.
00:58:12: Das war eine wirklich wundervolle Stunde mit euch!
00:58:15: Ich bin wirklich tief...tief beschenkt.
00:58:19: Vielen, Vielen Dank.
00:58:20: Danke dass ihr da war.
00:58:20: Also es ist fantastisch, dass ihr uns ausgewählt habt.
00:58:24: Wir werden jetzt Buchlesen, diverse Podcast-Folgen aufholen müssen also wir haben ne Menge Hausaufgaben für ihr.
00:58:37: Unsere heutigen Gäste waren Wiebke Lüssenhopp und Birgit Glomp Schulleitungsteam der im vergangenen Jahr neu gegründeten Rundschule Isisstraße in Hamburg.
00:58:46: Die beiden verfolgen ein Konzept, das sie aus ihrer früheren Schule bereits kannten.
00:58:50: Das aber für viele Eltern neu ist.
00:58:53: Kinder haben keinen Frontalunterricht mehr und sitzen nicht an festen Plätzen sondern jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo und den Jahrgangsübergreifenden Compartments.
00:59:02: Mein Eindruck ist dass Kinder hier wirklich lernen zu lernen Nicht nur wissenvermittelt bekommen Sondern echte Werkzeuge für den Umgang mit den Herausforderungen Mit denen Sie sicherlich im Laufe ihres Lebens konfrontiert werden.
00:59:14: Nun ist unsere eigene Grundschulzeit ja schon ein bisschen her, meine knapp vierzig Jahre und meine über fünfzig Jahre die meiner Söhne auch schon wieder zwanzig Jahre.
00:59:23: Ich fand meine eigene Grundschule in den achtziger Jahren auch schon ziemlich schön!
00:59:26: Und das wollen wir mal kurz klarstellen – natürlich gibt es zig Grundschulen, die hervorragende Arbeit leisten und an denen engagierte LehrerInnen und Schulleiterinnen unterwegs sind.
00:59:35: Wiebke & Birgit haben das im Gespräch ja auch unterstrichen Und so mehr hat es uns gefreut zu sehen, mit welcher Begeisterung die beiden das Konzept Grundschule im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein kleines bisschen neu denken und weiterentwickeln.
00:59:46: Besonders hat mich beeindruckt wie sehr diese beiden Pädagogien ihren Beruf leben und lieben um wie sie sich als Team verstehen dass seit Jahren miteinander wächst.
00:59:55: Wir durften heute einen kleinen Eindruck des Schulattags gewinnen und der Eindruck ist die Kinder haben Freude lernen gemeinsam und es herrscht eine ganz besondere Atmosphäre und das obwohl die Schule zum Teil noch eine Baustelle ist.
01:00:08: Hier wird Zukunft gestaltet.
01:00:09: Und das ist schön zu sehen!
01:00:11: Wiebke und Birgit haben sich als Schwerpunkte der Schule Demokratie-und Digitalität, wie es im Bürgerungsbereich heißt – ausgesucht.
01:00:18: Die Kinder sollen hier schon im Kleinen lernen was zu einem Zusammenleben in einer Demokratie dazugehört.
01:00:24: Und Digitalisierung wird als etwas vermittelt dass den Alltag der Kinder prägt und prägen wird aber dies eben nicht um jeden Preis tun soll.
01:00:32: die Kinder lernen die Nutzung digitaler Medien innerhalb von Leitplanken Und das ist in der heutigen Zeit sehr, sehr wichtig.
01:00:39: Wir wissen noch nicht genau was für eine Welt diese Kinder erwartet.
01:00:42: Umso wichtiger ist es dass sie im Grundschulalter eine stabile Basis mitbekommen und ein Gefühl dafür entwickeln dürfen wer sie sind wo ihre Stärken liegen und wie Sie Ihre Selbstwirksamkeit entdecken und entwickeln können.
01:00:55: Unser Eindruck ist dass es Wiebke, Birgit und ihrem Team ziemlich gut gelingt Schule in diesem Sinne weiterzudenken zu leben und zu interpretieren.
01:01:06: Das Gespräch mit Wiebke und Birgit hat uns beiden glaube ich ziemlich viel Spaß gemacht.
01:01:10: Danke an unsere Gäste!
01:01:11: Und an euch, die Zuhörerinnen und Zuhöhrer, dass ihr bei dieser heutigen Folge von HOPEPUNK & ON THE WAY TO NEW WORK mit dabei wart.
01:01:18: Danke auch an dich liebe Maite für die Idee!
01:01:21: Danke auch von mir!
01:01:22: In jeder Folge von Hoepunk widme ich mich einer Idee oder Gästen, die auf irgendeine Art und Weise Hoffnung in ihrem Leben oder in ihrer Arbeit verkörpern.
01:01:30: Mein Name ist Michael Trautmann und ich frage mich seit mehr als neun Jahren ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was im Innersten wirklich, wirklich wollen.
01:01:39: Vielen Dank!
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