#566 Katja Groß | Fielmann | Personal, Organisation, Digital & IT | Leadership | Transformation

Shownotes

Unser heutiger Gast hat Psychologie an der Universität Hamburg studiert, später einen Master im Wirtschaftsrecht an der Universität des Saarlandes absolviert und ist bereits 2001 zur Fielmann-Gruppe gekommen. Seitdem hat sie nahezu alle wichtigen Stationen im Bereich Personalentwicklung, Training, Führungskräfteentwicklung und Organisation durchlaufen. Vom Aufbau von Trainingsprogrammen über die Leitung der Personalentwicklung bis hin zur Verantwortung für die gesamte Personalfunktion. Seit 2021 gehört sie dem Vorstand der Fielmann-Gruppe an und verantwortet heute die Bereiche Personal, Organisation sowie Digital & IT. Fielmann ist eines der bekanntesten Familienunternehmen Deutschlands. Mehr als 24.000 Mitarbeitende in Europa und den USA sorgen täglich dafür, dass Millionen Menschen besser sehen und hören können. Das Unternehmen befindet sich mitten in einer umfassenden Transformation: Internationalisierung, Digitalisierung, neue Technologien, veränderte Kundenerwartungen und neue Formen der Zusammenarbeit stellen auch ein traditionsreiches Unternehmen vor große Herausforderungen. Unser Gast begleitet diese Entwicklung seit mehr als zwei Jahrzehnten. Sie kennt die Kultur des Unternehmens aus nächster Nähe. Sie hat die Internationalisierung und Transformation des Unternehmens über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg begleitet, und sie verantwortet heute genau die Bereiche, die darüber entscheiden, wie erfolgreich Organisationen durch Veränderung navigieren: Menschen, Führung, Technologie und Zusammenarbeit. Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 560 Episoden haben wir mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss. Was sagt die Entscheidung für ein neues Headquarter über Unternehmenskultur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Arbeitsortes aus?

Welche Rolle spielen Digitalisierung, KI und moderne IT-Strukturen dabei, ein Unternehmen mit mehr als 24.000 Mitarbeitenden zukunftsfähig zu machen?

Und wie steht es heute um Frauen in den obersten Führungsebenen großer Unternehmen, und was muss sich noch verändern, damit mehr Frauen den Weg in Vorstände und Geschäftsführungen finden? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Katja Groß.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Unser heutiger Gast hat Psychologie an der Universität Hamburg studiert, später ein Master im Wirtschaftsrecht an der University des Saarlandes absolviert und ist bereits two-thausend eins zur Vielmanngruppe gekommen.

00:00:11: Seitdem hat sie nahezu alle wichtigen Stationen im Bereich Personalentwicklung, Training, Führungskräfteentwicklungen und Organisation durchlaufen vom Aufbau von Trainingsprogrammen über die Leitung der Personalentwirkungen bis hin zur Verantwortung für die gesamte Personalfunktion.

00:00:25: Seit Jahrzehnten gehört sie dem Vorstand der Vielmann-Gruppe an und verantwortet heute die Bereiche Personal, Organisationen sowie Digital und IT.

00:00:34: Vielmann ist eines der bekanntesten Familienunternehmen Deutschlands.

00:00:38: Mehr als vierundzwanzigtausend Mitarbeiter in Europa und den USA sorgen täglich dafür dass Millionen Menschen besser sehen und hören können.

00:00:45: Das Unternehmen befindet sich mitten in einer unfassenden Transformation.

00:00:49: Digitalisierung neue Technologien veränderte Kunden Erwartungen und neue Formen der Zusammenarbeit stellen auch ein traditionsreiches Unternehmen vor große Herausforderungen.

00:00:58: Unser Gast begleitet diese Entwicklung seit mehr als zwei Jahrzehnten.

00:01:01: Sie kennt die Kultur des Unternehmens aus nächster Nähe, sie hat die Internationalisierung und Transformation des Unternehens über diese vielen Jahre hinweg begleitet – und sie verantwortet heute genau die Bereiche, die darüber entscheiden wie erfolgreich Organisationen durch Veränderung navigieren Menschen, Führung, Technologie und Zusammenarbeit.

00:01:20: Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen.

00:01:26: In mehr als fünfhundertsechzig Episoden haben wir mit mehr als siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen was sich für Sie verändert hat und was sich weiter ändern muss.

00:01:35: Was sagt die Entscheidung über ein neues Headquarter über Unternehmenskulturzusammenarbeit und die Zukunft des Arbeitsortes aus?

00:01:42: Und welche Rolle spielen Digitalisierung KI und moderner IT-Strukturen dabei ein Unternehmen mit mehr als vierundzwanzigtausend Mitarbeitenden zukunftsfähig zu machen.

00:01:51: Und wie steht es heute um Frauen in den obersten Führungsebenen großer Unternehmen?

00:01:54: Und was muss sich verändern, damit mehr Frauen den Weg in Vorstände und Geschäftsführungen finden?

00:01:59: Feststeht!

00:02:00: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderung brauchen wir neue Impulse.

00:02:04: Daher suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen Dienst im Kern von New Work näherbringen.

00:02:10: Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können.

00:02:15: Was sie mindestens wirklich wirklich wollen!

00:02:18: Ihr seid bei On the Way to New Work heute mit Katja Groß.

00:02:41: Hallo liebe Katja Vielen Dank für unsere höhere kleine Informationen.

00:02:45: Ich habe es gerade zum zweiten mal gemacht weil ich den Aufnahmeknopf nicht gedrückt habe aber manchmal hilft das und ich bin jetzt sehr sicher, dass wir das hier gut hinkriegen.

00:02:53: Sehr gut,

00:02:54: selbst noch so vielen Folgen?

00:02:55: Ja danke für deine Geduld!

00:02:57: Und das muss ich einmal sagen... ...für jemanden der in einem Vorstellung einer so großen Unternehmensarbeit so viel Ruhe auszustrahlen an einem Dienstag in deiner arbeitsreichen Woche Das ist auch was Besonderes.

00:03:08: Vielen Dank dafür.

00:03:09: Ich freue mich auf die Stunde, die wir jetzt zusammen

00:03:11: haben.

00:03:13: Ich bin ja jetzt das zweite Mal in wenigen Wochen hier, weil ich die großzügige Einladung für euch bekommen habe vor einiger Zeit.

00:03:19: Euer neues Headquarter zu besichtigen.

00:03:22: Allein schon über die Einladungen hab' ich mich damals sehr gefreut und war dann wirklich reichbeschenkt wie hochrangig mit wieviel Leuten und wie viel Liebe ihr mich durch euere Gebäude geführt habt.

00:03:37: Sonnenbrille geschenkt bekommen, die ich bei der Besichtung der Ausstellung, die mir sofort ins Auge sprang, ist dafür auch nur mal vielen Dank.

00:03:44: Und ich hatte ja auch beim letzten Mal schon erzählt, dass mich mit eurem Unternehmen eine ganz alte Geschichte verbindet.

00:03:50: vor vielen Jahren.

00:03:52: Durfte ich mal für ein Beratungsprojekt für vielmann arbeiten damals auch ganz eng mit Günther Vielmann zusammen und seit der Zeit bin ich nicht nur ein Fan des Unternehmens, auch Kunde So ein Beobachter guckt mir das an, wie ihr diese ganzen Dinge wechseln in der Führung gemacht habt.

00:04:12: Wie ihr durch die unterschiedlichsten Stürme durchgegangen seid und von da ist es für mich wirklich aus mehrfacher Sicht ganz große Freude heute hier zu sein.

00:04:22: Ja,

00:04:22: sehr schön!

00:04:22: Ich freue mich auch.

00:04:24: Du kennst unseren Podcast ein bisschen und auch die erste Frage und auch dir möchte ich sie gerne stellen.

00:04:31: Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?

00:04:33: Ja, ich hab da natürlich dann ein bisschen drüber nachgedacht.

00:04:36: Und ich glaub es sind zwei Dinge die mich besonders geprägt haben und das eine ist so meine Neugier auf Menschen.

00:04:44: Das glaube ich irgendwie ganz früh angelegt.

00:04:46: also ich fand schon in der Schule eigentlich immer interessant was Menschen so bewegt und warum sie Dinge tun und wie sie Dinge beeinflusst haben und war in der schule immer enttäuscht.

00:04:54: aber immer an der Stelle wo's für mich interessant wurde wurde so ausgeblendet.

00:04:58: Also zum Beispiel im geschichtsunterricht hat Billhemd der Zweite gebaut.

00:05:02: Was hat das beeinflusst, so wie er war?

00:05:04: Dass es dann den ersten Weltkrieg gab und aber wenn's darum ging, dann hat's eigentlich keinen mehr interessiert.

00:05:08: Und da wurde es für mich halt interessant.

00:05:10: Das ist der Grund, warum ich Psychologie studiert habe weil da konnte ich dem ja ein bisschen mehr nachgehen sowas Menschen an derseits bewegt und andererseits eben auch was brauchen Menschen um sich zu entwickeln und zu wachsen.

00:05:21: Das is' eigentlich so dass was um hier heute noch antreibt dazu helfen, weil das ist das was mir Spaß macht.

00:05:27: So das ist eine.

00:05:29: Und das zweite, was mich sehr stark geprägt hat ist, dass ich bis ich so, ich glaube, ich war eigentlich kein Karrierebegriff hatte.

00:05:35: Ich bin ein Lehrerkind und in meiner Kindheit hat es keine Rolle gespielt.

00:05:39: also Titel, Boni Aufstiegschancen und so, das gab's alles gar nicht.

00:05:47: War das überhaupt kein Thema?

00:05:49: Beide Eltern sind Lehrer, genau.

00:05:51: Das hat vor und nach... Vor allen Dingen lernt man sich schnell zu informieren.

00:06:00: Das Internet war dann ein Segen weil man da nicht so viel Zeit auf die Sofa mit langer Kehrung verbracht hat Aber genau.

00:06:06: Und das ist mir das erste Mal erst begegnet, tatsächlich so als ich in Praktikum und Unternehmensberatung so zum Ende meines Studiums gemacht habe, dass da Titelei oder sowas halt eine Rolle spielt.

00:06:17: Und deswegen war ich mal davon überzeugt, dass man einfach nur das was einem richtig viel Spaß macht gut macht und dass es ausreichend ist.

00:06:25: Wow!

00:06:25: Das ist super spannend.

00:06:27: also... Ich fange mal mit dem letzten Satz an oder die letzten Sätzen, aber ich hab das mal von meinem Schwager gehört, der Insolvenzanwalt ist mir da sehr erfolgreich.

00:06:37: Er sagte, wenn du etwas richtig gut kannst und das dann mit einer gewissen Leidenschaft auch machst, also dann wirst du auch Erfolg

00:06:46: haben.".

00:06:46: Ich glaube schon dass es eine gute Grundeinstellung ist und die Grundeinstellung besser ist als zu sagen ich will um jeden Preis Karriere machen.

00:06:53: Ja absolut!

00:06:53: Ich werde das total oft gefragt halt von jungen Studierenden oder so.

00:06:57: Ich war noch nicht gerade auf der Karrierveranstaltung.

00:06:59: Und da ging es genau darum, wie wird man vorstellen.

00:07:02: Am besten die zehn Schritte zum Glück sozusagen, habe ich auch noch gesagt.

00:07:05: Sucht ihr erst mal das, worauf du Bock hast?

00:07:07: Und ein bisschen ist es dann ja auch so... Manches ist ja auch ein Stück Zufall.

00:07:10: Also man kann das aus meiner Sicht sowieso nicht.

00:07:12: Wenn's wenn man's wollte planen, ich wollte das gar nicht.

00:07:15: Ich wusste nie mal was man vorstattte, ehrlich gesagt.

00:07:16: Ja, geht mir eh nicht kommen!

00:07:19: Wenn ich es ganz korrekt beschreibe, auch aus einer Lehrerfamilie.

00:07:21: Also meine Mutter war Lehrerin, mein Vater war Offizier aber hat eine große Zeit seines Lebens auch lehrend verbracht und mal die militärische Leiter der Bundeswehr Uni.

00:07:30: Und hat auch große Freude gehabt Menschen was beizuregen.

00:07:32: Auch noch Segellehrer.

00:07:33: Ich kenne das und dieses Gefühl eigentlich so in der Mitte der Gesellschaft zu sein Reinhaus haben wir gelebt.

00:07:41: Es gab irgendwie nie Not Aber auch keine Riesensprünge.

00:07:45: Themen Maschi laufen Kannst du machen, wir geben ein bisschen was dazu.

00:07:48: Man muss dir selber

00:07:49: arbeiten.".

00:07:49: Also sehr früh dieses Gefühl dafür aus einer sicheren Position heraus selber etwas machen zu müssen wenn man etwas ändern möchte das war da und trotzdem auch bei mir.

00:08:00: dieser Sprung aus dieser rundum sorglosen Paketversorgung raus.

00:08:04: wie war das bei dir?

00:08:07: Das Psychologie-Studium führt an ja nicht automatisch einen Praktikum bei einer Unternehmensberatung.

00:08:10: Wie ist da die Entscheidung gekommen?

00:08:12: Ne,

00:08:12: das stimmt!

00:08:12: Eigentlich wollte man Therapeuten werden... Also das war auch so.

00:08:16: das naheliegendste, glaube ich, wenn man Psychologie studiert und ich habe dann auch am Anfang in der Klinik ein Praktikum gemacht und hab in der Beratungsstelle hier in Hamburg gearbeitet Und hab gemerkt, mir hat das Freude gemacht Menschen zu helfen.

00:08:29: Aber ich fand Intellect für ihr keine besonders große Herausforderung.

00:08:32: Irgendwann haben sich die Geschichten wiederholt und es ist Schema F so ein bisschen gewesen.

00:08:37: Da hab ich gedacht, der muss ja noch irgendwas anderes geben.

00:08:39: Dann hat mich tatsächlich viel stärker in diesem Bereich Personalentwicklungen einen Praktikum gemacht.

00:08:45: Das macht mit total Freude, weil immer diese kurzen Interaktionen mit Leuten sind.

00:08:50: Weil man kurzfristig auf die Sprünge hilft Und weil es auch darum geht, wie gestaltet man das drumrum, damit das gut funktioniert.

00:08:56: Also nicht nur den Menschen im Fokus haben sollen eben auch die Organisationen im Fokuss zu haben und das fand ich spannend.

00:09:02: Ich bin ja spät in dieses Thema gekommen.

00:09:04: wenn man mich heute fragt was würdest du heute studieren?

00:09:08: Wenn du nochmal anfangen könntest.

00:09:09: Das kann ich nicht genau sagen aber ich glaube dass Psychologie und dann einen Schwerpunkt im Bereich Organisationsphysiologie für mich auch richtig gewesen wäre so weil ich auch zunehmend merke, dass mich entscheidet wie agieren Menschen miteinander.

00:09:25: Was sind Motive dahinter?

00:09:26: Bedürfnisse?

00:09:27: Was steht uns im Weg?

00:09:30: War das Teil deines Studiums schon, dass Organisationspsychologie oder auch positive Psychologie eine Rolle gespielt haben?

00:09:36: und wie war es bei dir?

00:09:38: Ich habe in Hamburg studiert.

00:09:39: In Hamburg wird man zwei Schwerpunkte.

00:09:41: Der eine war der klinische Schwerpunkt und der andere hat die Organisationspsychologie.

00:09:45: Und auch der klinische Schwerpunkt, also am Ende geht es ja auch da immer wieder um die Mechanismen in der Psyche sozusagen.

00:09:51: Das sind auch heute noch Dinge, die mir auch im Alltag sage ich mal oder im Unternehmenskontext durchaus helfen und der Organisationsentwicklungskontext hilft eben stärker auf die Organisation zu gucken.

00:10:02: Deswegen habe ich beides gehabt und beides hat mich genutzt.

00:10:06: Super!

00:10:07: Du bist jetzt in einem Unternehmen was eine unglaubliche Dynamik seit der Gründung hatte einen einen Markt quasi komplett disrupted hat.

00:10:19: Mit dem langjährigen Klebenbrille fiel man fast wie Tempotaschentuch, fast so synonym für eine Kategorie geworden ist mit einer Unternehmerpersönlichkeit die unglaublich gestrahlt hatte ich ja schon kennengelernt aber auch in Meetings intensiv erlebt habe.

00:10:37: ganz hohen Respekt vor der Leistung.

00:10:39: und als jemand aus dem Marketing kommt ... wirklich sehr erstaunt war damals, als ich ihn kennenlernte.

00:10:47: Was er wie modern er war im Thema Kundenorientier.

00:10:51: Der hat damals Geschichten erzählt wenn zu uns jemand kommt und sagt die Brille ist kaputt Und wir wissen er hat sie nicht bei uns gekauft weil wir das Modell nicht führen und gesagt habe ich aber bei euch gekauft dann hat der Kunde im Zweifel recht.

00:11:02: also da waren so viele Aspekte die mich wirklich beeindruckt haben und deswegen fand es schön, wenn wir jetzt zum Einschicken mal ein bisschen Deine Reise vom Einstieg ins Unternehmen bis heute.

00:11:16: Vielleicht mal so, dass du mal ein bisschen Revue passieren lässt und auch gerade diese vielleicht die Persönlichkeit Günther vielmal am Anfang?

00:11:23: Ja wenn du magst!

00:11:23: Ja total gerne.

00:11:25: also ich nach meinem Psychologiestudium habe mich ehrlicherweise in ganz vielen Firmen beworben.

00:11:29: zu dem Zeitpunkt war es nicht so einfach einen Job überhaupt in der Personalentwicklung zu kriegen.

00:11:33: das wollte ich unbedingt.

00:11:34: also mir sind auch Recruiter Jobs angeboten worden usw.

00:11:37: aber zwar das was sich unbedingt machen wollte Und ich habe mich auch initiativ bei Filmern beworben und das passte gerade ganz gut, weil man hier die Führungskräfteentwicklung aufbauen wollte.

00:11:48: Wir waren am Anfang ein Miniteam, einen Optiker, eine BWL- und Psychologin – es klingt immer ein bisschen wie der Anfang von so einem Witz oder so!

00:11:55: Aber tatsächlich war das so... Diese Konstellation, die war schon sehr typisch für das, wie Filmern eben agiert.

00:12:04: Es war total wichtig dass ein Optiker dabei ist.

00:12:06: So bin ich ja auch so ein bisschen.

00:12:08: in den ersten Jahren hieß es immer so ein bisschen, naja er erzählt das bloß nicht so laut dass du Psychologin bist.

00:12:14: Günther Fiemann hat mal alle Psychologenpädagogen rausgeschmissen und das hatte natürlich einen Hintergrund weil es am Ende darum geht zu verstehen was im Geschäft passiert und was der Kunde braucht und was unsere Mitarbeiter draußen sozusagen brauchen und nicht so viele Tüte drum herumzumachen sozusagen.

00:12:28: Das war sehr klar am Anfang und insofern hätte ich damals auch nicht gesagt also ich hätte gesagt Ich kann niemals in den Vorstand kommen, aber nicht.

00:12:38: Weil ich ein Frau bin oder weil ... keine Ahnung was?

00:12:41: Sondern weil ich kein Optiker bin!

00:12:42: Das ist mir eigentlich so mitgegeben worden am Anfang so, dass wenn man hier etwas werden will... Eigentlich muss man irgendwie Augenoptiker sein und das treibt uns irgendwie immer noch ein bisschen.

00:12:52: tatsächlich war es dann aber natürlich so, da ich halt eine wenig psychologen unternehmen war, bin ich nur zu vielen Sachen gefragt worden und bin dann in viele Themen so reingerutscht.

00:13:01: Ich konnte immer hier ein bisschen arbeiten, da ein bisschen Arbeiten und habe ziemlich viel Freiheit gehabt.

00:13:05: Und dann kam die Film- und Akademie-Schloss Pröne.

00:13:07: Also unsere Filmgründe hat uns ja ein Schloss für die Aus- und Weiterbildung geschenkt, für mich ist das aber so ein bisschen Symbol für den Stellwert, den es immer bei uns auch im Unternehmen hat.

00:13:18: Und da ging's am Anfang eben darum aufzubauen sozusagen von dem Curricula für die Meisterschule über Möbelbestellen, Dozenten einstellen... die erste Zeit dort begleiten und das beeigest.

00:13:30: Das heißt

00:13:31: du warst zum richtigen Zeitpunkt da, dass du noch richtig Einfluss nehmen konntest?

00:13:35: Absolut!

00:13:35: Genau.

00:13:36: also es braucht einfach jemanden der mit anpackt und das finde ich ist auch sehr typisch für uns im Unternehmen.

00:13:41: Also einfach mal die Aufgabe suchen bisschen mit an packen gar nicht fragen ob sie jetzt um Stühle, Dozenten oder irgendwas anderes geht.

00:13:48: Ob du die Qualifikation dafür überhaupt brauchst?

00:13:50: Richtig

00:13:50: dann einfach zu packen und helfen.

00:13:54: Also meistens kommt dann auch der nächste Schritt von allein, also das so zum Thema Karriere.

00:13:58: Mach einfach mal was und dann wirst du schon für die nächste Aufgabe gefragt.

00:14:01: So ähnlich war es da auch.

00:14:04: Und es hat tatsächlich dann irgendwann dazu geführt nachdem das ein bisschen gut auf einem guten Weg war dass sich dann immer gefragt wurde ob ich mir vorstellen kann des Verkaufstraining Was heißt bei uns Philosophietraining auch zu leiten?

00:14:17: Und das war eigentlich schon im Grunde eine große Ehre, muss man sagen.

00:14:20: Weil die Philosophie eben so wie du es eben gesagt hast den Kunden so zu beraten wie wir selbst beraten werden wollen.

00:14:26: Das ist das Herzstück des Unternehmens und ist einfach eine große Verantwortung sozusagen.

00:14:30: Und das habe ich dann gemacht und in der Zeit habe ich auch den einen oder anderen Termin noch mit Günther Fiemann gehabt fand das auch so beeindruckend, wie mit welcher Konsequenz der das gesehen gelebt hat.

00:14:44: Und das begleitete einen von der Auswahl von Mitarbeitern über das Training bis hin über die gesamten Prozesse sozusagen im Unternehmen haben.

00:14:56: Ja, und dann durfte ich irgendwann den gesamten Trainingsbereich leiten.

00:14:58: Und die gesamte Personaleentwicklung.

00:15:00: ehrlicherweise war das einer der coolsten Jobs, die ich so hatte.

00:15:03: also es waren eigentlich nur schöne Themen sich nur damit beschäftigen wie wir Menschen eben helfen können sich zu entwickeln, zu lernen.

00:15:10: und dann war ja irgendwann dieser Übergang zwischen Günther Fiermann und Marc Fielmann.

00:15:15: Wann war das ungefähr?

00:15:16: Ich hab's geil.

00:15:16: Ende im

00:15:17: Jahr zwei tausend achtzehn ungefähr.

00:15:18: Also Marc wurde dann eben Vorstandsvorsitzender Und er hat mich dann gefragt, ob ich mir vorstellen könnte den gesamten Personalbereich zu leiten.

00:15:27: Da habe ich erst mal ein bisschen geschluckt, ehrweise weil ... Ich als Psychologin dachte, ich hab ja gar keine Qualifikation eigentlich für dem Rest also ich hatte keine Ahnung von Sozialversicherung oder Arbeitsrecht und so weiter.

00:15:40: Dann haben wir uns glaube ich ganz gut geschlagen.

00:15:42: Also ich glaub, wir waren beide so, wussten uns in unseren neuen Jobs reinarbeiten.

00:15:46: aber das haben wir zusammen ganz gut gemacht eigentlich.

00:15:49: Und dann hat er mich nach drei Jahren immer gefragt, ob ich mir vorstellen könnte das Thema Personal und Organisationen im Vorstand zu vertreten.

00:15:57: Dann habe ich es so ein bisschen überlegt was bedeutet das eigentlich in den Vorstand zukommen?

00:16:03: Habt denn auch meinen künftigen Vorstandskollegen gefragt Was hat sich für euch verändert als ihr in Vorstand kam?

00:16:09: Und dann hab' ich so gedacht naja vorher Personal hinterher Personal kann nicht so schwierig sein.

00:16:13: Das war ein bisschen naiv ehrlicherweise.

00:16:15: Also da kommen sehr viel Verantwortung, sehr viele Themen dazu von denen ich ehrlicherweise keine Ahnung hatte.

00:16:21: Ich bin ja halt auch keine Betriebswirtin und das würde ich durchaus für den Staat als einen Nachteil in so einer Position erstmal sehen.

00:16:29: Und ich musste mich ganz schön reinarbeiten an den Themen und Verständnis vor die Sachen entwickeln, die dann eben zu entscheiden sind wenn man sich nicht immer nur auf seine Kollegen vom Lassen möchte.

00:16:39: Ja, aber cool.

00:16:39: Also super wunderschön wie du diese Geschichte in der kurzen Zeit auch so zusammengefasst hast und trotzdem ich das Gefühl, dass nichts wichtiges fehlte.

00:16:49: Gebt uns noch vielleicht mal ungefähr einen Eindruck, wie sich das Unternehmen grüßtentechnisch seitdem ihr hier bist verändert hat?

00:16:55: Wie viele Menschen wart ihr damals?

00:16:57: Wie viel seid ihr heute?

00:16:58: Wissen wir?

00:16:58: Vierundzwanzigtausend also...

00:17:00: Also damals waren das... Ich müsste jetzt noch an der vielleicht

00:17:02: sechs-,

00:17:03: siebenthausende oder sowas.

00:17:04: halt ganz klarer Fokus In der Dachregion irgendwie.

00:17:09: Wir haben da die ersten Versuche mal gemacht, in den Niederlanden Geschäfte aufzumachen und so weiter.

00:17:14: Aber wir waren in der Internationalisierung nicht weit... ...und digital waren wir weites Gehen gar nicht!

00:17:20: Und das war auch eine Skepsis, die Günther Fiemann auch nicht zu unreicht am Anfang sozusagen hatte,... ...weil er immer wollte, dass das für den Kunden am Ende perfekt funktioniert.

00:17:27: Wenn bei ihm eine digitale Unterschrift nicht funktioniert oder irgendwas am Klapplitt nicht funktioniert, dann hat er gesagt gehen nach Hause, macht das normal.

00:17:34: Das ist ja grundsätzlich auch richtig.

00:17:37: Was ich älnere aus der Zeit ist, dass er eigentlich in jedem Gespräch zu achtzig Prozent in der Filiale war und am Produkt war.

00:17:48: Eigentlich so über sowas wie Headquarter nicht groß gesprochen hat oder über die verwaltenden Funktionen.

00:17:54: Er kam immer vom Optiker von der Brille.

00:17:59: Ich habe viele Jahre später mal einen Gast bei mir im Podcast gehabt, wo ich sofort angehen darf wie man denken musste und das ist der Carsten Kühn.

00:18:06: Der ist Vorstand Personal- und Marketing bei Hornbach und er hat in der Podcastfolge zu uns den Satz gesagt wir führen unser Unternehmen nicht von oben nach unten sondern von außen nach innen war für mich nachträglich eine Zusammenfassung, wie ich ihn wahrgenommen habe.

00:18:23: Also auch das Projekt was wir damals gemacht haben fing damit an dass wir alle viele Jahrleiter interviewt haben und nicht irgendwie hier im Raum saßen oder irgendwas ausgedacht haben.

00:18:34: Erst mal gehört haben was ist eigentlich gerade los?

00:18:37: Würdest du es eh nicht sehen?

00:18:39: Ja, also das ist auf jeden Fall ein Live-Botiv und das ist etwas worauf wir auch uns immer wieder besinnen müssen.

00:18:47: Also es gab durchaus Zeiten, wo wir das ein bisschen vernachlässigt haben... Diese reine Fokussion auf die Niederlassung, die hat natürlich auch mal Nachseite gehabt.

00:18:55: Weil in dieser Transformation ist das natürlich notwendig, dass man auch im Head-Office läuft und weiterentwickeln, die irgendwie trainiert sind.

00:19:03: Du musst Leute von außen reinkriegen.

00:19:04: Und dann ist es halt schwierig wenn du sagst, dafür gibt's hier keine Zeit und kein Geld sozusagen dafür.

00:19:10: Aber trotzdem sich immer wieder alles vom Kunden zu denken.

00:19:14: Das war was ich meinte.

00:19:18: Das Unternehmen eine Entwicklung gemacht, die das natürlich erforderlich macht.

00:19:21: Sie sich auch zu fragen okay wie muss ich dann ein Headquarter aufstellen damit wir diese Vervierfacherung der Mitarbeitenden überhaupt steuern können?

00:19:31: und das lasst uns mal ruhig.

00:19:33: der Anlass Ausgangspunkt für unser erstes Treffen war ja dass ich mir diesen neuen Standort angeschaut.

00:19:39: erlasst man hier im Gebäude.

00:19:40: Anfang vielleicht erzählst du mal, wie ihr vorgegangen seid.

00:19:43: Was Motive für euch waren und ja ... Wie und wo wir heute eigentlich hier sitzen?

00:19:48: Ja absolut!

00:19:49: Also ähm... Wir uns ist irgendwann sehr bewusst geworden dass es notwendig ist den Kulturrand aktiv voranzutreiben also sowohl im Head Office als auch in die Niederlassung.

00:20:00: Und das hat aber im Head office insbesondere damit zu tun Dass wir gemerkt haben, dass wir so an unsere Grenzen stoßen wenn wir nicht kostfunktional zusammenarbeiten fördern, dass die Leute keine Angst haben Fehler zu machen.

00:20:13: Wenn wir mich in einen anderen Führungsstil sozusagen irgendwie propagieren so und die ersten ein zwei Jahre als Marc und ich zusammengearbeitet haben, haben wir das so mit.

00:20:23: Wir sagen es mal versucht und haben festgestellt Es gibt gar nicht.

00:20:26: also nur selbst wenn der CEO sagt, dass er das so und so haben heißt noch lange nicht, dass es gemacht wird weil Kultur sich über Jahre entwickelt.

00:20:34: Und dann haben wir sehr aktiv auf fünf Kulturdimensionen die Kultur beeinflusst durch Informationsformate usw.

00:20:44: und haben aber irgendwann auch gemerkt, also es braucht eine andere Form der Zusammenarbeit in der Zentrale und die Räumlichkeiten hatten dafür denkbar ungehalten.

00:20:56: in einem siebziger Jahre Strombärkscharm mit diesen typischen kleinen Büros, Türen die zugehen.

00:21:03: Null Transparenz und das war klar, dass es auf Dauer nicht funktioniert.

00:21:08: mal ab davon, dass ist auch einfach alles alt und runtergerockt also es hätte eh was passieren müssen.

00:21:13: und dann haben wir gesagt okay lass uns die Arbeitswelt neu gestellt und haben aber sehr stark die Mitarbeiter eingezogen von Anfang an Und haben uns ja auch einen Kollegen geholt, der das schon mal bei Otto sehr gut gemacht hatte in Philipp.

00:21:25: Der hat letztendlich zusammen mit den Mitarbeiter des Neuherd Office gestaltet und eben nach modernen Gesichtspunkten sozusagen.

00:21:33: Wir haben hier sehr viele offene Flächen einerseits und sehr viele Rückzugsorte und Kollaborationsflächen andererseits.

00:21:40: Und das ist das, woran wir uns auch immer noch ein Stück gewöhnen müssen.

00:21:43: Nämlich dass man nun mal nicht einmal am Tag an seinen Arbeitsplatz geht und dort hinsetzt bei dem Foto der Familie sondern... Der Yucca

00:21:50: Palme?

00:21:51: Genau!

00:21:51: Dass man eben Aktivitäten basiert sich überlegt.

00:21:54: bin ich heute im Homeoffice, bin hier in der Zentrale.

00:21:56: welche Räumlichkeiten beziehe ich heute?

00:21:58: was sind denn meine Aufgaben eigentlich heute?

00:22:00: Lass nochmal einen Schritt zurück gehen bevor wir vielleicht noch ein bisschen in ein paar Details reingehen.

00:22:04: Du hast fünf Kulturdimensionen angesprochen.

00:22:07: Sorg bei mir jedes Mal für Neugier.

00:22:09: Was sind die?

00:22:10: Wie würdest du die Kultur beschreiben, ist das für euch wichtig?

00:22:13: Also unsere Kultur im Dimension ist erstes Information und wir kommen aus einer Kultur wo Informationen sage ich mal eher ein Machtinstrument war und zurückgehalten wird so.

00:22:23: Und wir haben gesagt dass wir drehen das jetzt um und sagen Du musst nicht begründen warum du etwas bekommst deine Information sondern es muss begründet werden warum etwas geheim ist.

00:22:32: Und wir haben sehr viele Informationsformate.

00:22:34: Wir haben zum Beispiel morgen wieder Meet the Board, das heißt alle Mitarbeiter können sich dort einloggen online und können alle Fragen stellen, die sie fragen wollen.

00:22:40: Super!

00:22:42: Dann haben wir das Thema der Fehlerkultur also wirklich zu ermutigen.

00:22:47: Also es geht nicht darum, möglichst viele Fehler zu machen.

00:22:49: Aber es geht darum länger auszufüllen und daraus lernen aus Fehlern.

00:22:54: Dann haben wir das Thema der Führung.

00:22:56: Wir kommen halt klar aus einem eher patriarchal, hierarchisch gefüllten Unternehmen.

00:23:00: Das dauert eine Weile und wir haben versucht es aktiv zu fordern dass eben ist darum geht die Teams wirklich vielmehr heute so sehr zu empowern ihnen wirklich auch die Macht zu geben.

00:23:10: Und das wiederum hat auch mit einer weiteren Kulturdimension nämlich den Entscheidungen treffen zu tun.

00:23:14: Und wir möchten halt das Entscheidungen nicht auf Basis von Hierarchie geführt werden, sondern wer das am besten weiß.

00:23:20: Das ist im Zweifel nicht derjenige, der ganz oben in der Hierarchies sozusagen steht.

00:23:24: und jetzt eine, ja die Kollaboration also wirklich crossfunktionale zusammenzuarbeiten so zu sagen dass es das was für uns wichtig ist und auch das wo wir noch am schlechtesten eigentlich sind.

00:23:34: Also wir messen das auch über die mitarbeitende Frage um jährliche.

00:23:37: Wir sehen Fortschritte auf allen Dimensionen.

00:23:40: Aber so dieses Ausdien-Silos raus, das ist das wo wir eigentlich am meisten noch kranken.

00:23:46: und was uns dann aber?

00:23:47: weil viele Prozesse die man unter dem verändern muss bei Digitalisierung oder bei Internationalisierung gehen über viele Bereiche hinweg.

00:23:54: Und wenn jeder da nur häus was er zu tun hat und im Zweifel die Türen zumacht und sagt ich erzähl dir nicht links und rechts was da passiert Dann funktioniert das nicht, dann kann man diese Prozesse nicht verändern.

00:24:04: Und das ist da wo wir am meisten noch hin müssen und das ist das was meiner Sicht auch im meisten hilft offene Flächen zu haben und eben zu fördern dass die Menschen sich miteinander ausdamen.

00:24:14: Jetzt sind wir ja in einer Zeit die gar nicht so weit entfernt ist von einer weltweiten Krise.

00:24:23: Corona Ich würde gerne euren Prozess des Entwicklungsdispos einordnen.

00:24:28: Hat es das irgendwie berührt?

00:24:30: Wann habt ihr den Kickoff gegeben für die Planung, hat sich durch die Krise da was verändert?

00:24:36: Das wird das einmal kurzzeitig noch mal einordnet.

00:24:38: Also

00:24:38: wir haben davor schon geplant über einen großen Umbau sag ich mal Es war damals auch die Möglichkeit... zumindest die Idee, dass wir am Standort bleiben und dort nur umbauen.

00:24:49: Und haben da schon mal so eine Probefläche gestaltet.

00:24:52: Das haben wir vor Corona tatsächlich angefangen und es wurde quasi in Corona fertig.

00:24:57: Und natürlich war zu dem Zeitpunkt das Gitarren auch plötzlich offene Flächen

00:25:00: usw.,

00:25:01: und natürlich gab's dann Menschen, die gesagt haben, das werden sie niemals machen!

00:25:06: Nie wie.

00:25:06: das ist sehr wichtig, dass diese Wände dazwischen haben allein wegen der Ansteckungsgefahr usw.

00:25:12: Insofern waren glaube ich, zu dem Zeitpunkt ganz froh, dass wir erst mal diese Probefläche hatten.

00:25:17: Und dann nach Corona hat auch das ganze Homeoffice-Thema.

00:25:20: also wir haben auch nach viel weniger Fläche gebraucht als wir ursprünglich gedacht hatten und sofern sind wir sehr froh.

00:25:27: Das Projekt als vorangetriebener Corona vorbei war.

00:25:32: Lass uns mal jetzt in dieses Gebäude rein.

00:25:34: Ich fange bei diesem Konfi, indem wir sitzen an.

00:25:38: Also ich komme hier rein ... hab sofort ein Gefühl von... ... irgendwas beruhigt mich.

00:25:47: Also die Akustik ist perfekt, ... ... Teppich-Elemente, die den Schall irgendwie auch noch an der Wand ... ... in der Decke, also ich kenne mich selber relativ gut mit dem Thema ProAus, weil ich zwar mal selber auch einen Büro gebaut habe.

00:26:01: Also ihr habt nicht nur darauf geguckt dass das irgendwie die Flächen richtig aufgeteilt sind, ihr habt fantastisch investiert in sehr funktionale, wertige Möbel, Schalllicht.

00:26:15: Also es wirkt wirklich sehr durchdacht und ich kenne Philippi auch seit längerer Zeit schon.

00:26:22: Hab die mich nie drüber gesprochen.

00:26:23: aber wie habt ihr euch helfen lassen?

00:26:25: Also habt ihr noch eine Beratung dazu genommen?

00:26:27: Habt ihr... Die Mitarbeiter habe ich gelernt.

00:26:31: kannst du mal gleich erzählen wie er die einen bezogen hat.

00:26:33: Aber erzähl mal so ein bisschen was über den Prozess wie man zu einem aus meiner Sicht almost perfect office kommen kann.

00:26:41: Also wir haben am Anfang für die Standortsuche tatsächlich einen Kooperationspartner erst mal gehabt und dann haben wir tatsächlich fürs Interior Design auch unterschiedliche Firmen pitchen lassen, haben uns dann tatsächlich für ein Büro hier in Hamburg entschieden weil das ist einfach unser beste Konzept war und wie du das hier so siehst.

00:27:00: also ich glaube ein Teil dessen was einen so beruhigt ist dass wir ja sehr viel mit Naturmaterial und Naturfarben gearbeitet haben Und da, also das hat für mich auf jeden Fall diese beruhigende Wirkung und auch eine gewisse Zeitlosigkeit.

00:27:11: Aber wir haben andere Entwürfe gesehen.

00:27:13: die waren dann poppisch rot-gelb keine Ahnung was.

00:27:16: wo man sich so fragt naja hat man sich das noch zwei drei Jahren übergesehen.

00:27:19: Das finde ich hier eigentlich sehr schön.

00:27:21: Wir haben Unterstützung beim Material Design.

00:27:23: Wobei, man sagt uns auch da haben wir sehr eng wieder mit den internen Leuten zusammengearbeitet.

00:27:28: Also wir haben ja, du hast ja unsere Brillenkollektion gesehen, wir haben Kollegen die diese Kollektionen und die Fassung der Design- und unserer Brillendesigner hat auch mit auf die Farbauswahl zum Beispiel überguckt und hasst.

00:27:39: Also das heißt, diese Elemente sind immer zusammen gekommen Und in der Tat haben wir einen Spezialisten für Akustik gehabt, der wirklich alles ausgemessen hat, genau geguckt hat und auch weiß also ich habe erst da gelernt dass Schall eben Drei-Dimensional ist es, dass das eben nicht nur hilft wenn mal irgendwie eine Decke abhängt oder so.

00:27:55: Sondern dass man das eben auch mit Wand behängen und mit Teppich usw.

00:27:59: tatsächlich perfekt machen kann.

00:28:02: Du hast angesprochen die Kollektion, ich will sagen Museum hiermit reingebaut aber ihr habt die Marke sehr dezent und trotzdem auch so dass die Menschen da vorbeigehen mit ins Unternehmen genommen.

00:28:14: Gab's das eigentlich früher auch schon im alten Haus?

00:28:17: Also einen kleinen Stellen, also wir hatten oben den fünften Stock.

00:28:22: Da Femensbruch früher war, ich glaube so eine Ausstellung mit so paar historischen Brillen und unten am Empfang gab es auch so Hydrien und so aber nie so durchdacht.

00:28:32: Aber es gab auch dort gar nicht die Räumlichkeiten wo viele Leute durchgegangen wären oder so sondern ehrlicherweise hat man dazu gesehen dass man möglichst zügig mit Gästen in Aufzug kam und dann in ein bisschen vielleicht repräsentativeren Räumen und nicht so viel gezeigt als von dem Rest.

00:28:46: sozusagen.

00:28:47: Jetzt leben wir in der Post-COVID-Zeit.

00:28:51: Viele der Menschen, die ins Berufsleben eingestiegen sind, sind während Corona eingestiegene.

00:28:57: Ich weiß nicht wie ihr kommuniziert habt mit den Neuernsteigern aber wir haben oft gehört denen wurde erzählt ihr braucht nie wieder ins Büro kommen.

00:29:04: das geht jetzt alles so.

00:29:05: und jetzt haben wir ja sehen wir gerade eine Welle von Back to Office Ansagen.

00:29:11: mein Gefühl ist dass die Ansagen nicht ausreichen.

00:29:16: Ich verstehe die Not dahinter, ich weiß aus eigener Erfahrung und auch aus Studienlage wie wichtig Büro immer noch für uns ist damit wir auf gute Ergebnisse kommen.

00:29:24: Wie sehr auch Menschen, die nur remote arbeiten, sagen wir mal was die Performance angeht im Durchschnitt schlechter werden.

00:29:31: Gesundheit stärker mental zumindest Dinge ausgelastet sind.

00:29:35: im durchschnitt.

00:29:36: aber wie geht ihr mit dem Thema um?

00:29:38: finde ich eines der schönsten Groß Hamburgs, wenn nicht Deutschlands.

00:29:42: Und diesem Jahr doch verstärkten Wunsch, dass Menschen gerne zu Hause bleiben wollen?

00:29:47: Wie ist es bei euch?

00:29:48: Wie habt ihr's geregelt?

00:29:49: Was für eine Policy gibt es?

00:29:50: Also wir haben tatsächlich ja in Corona das auch sehr offen gehandhabt.

00:29:55: Es gab eigentlich keine Regel, jeder konnte am Ende Arbeit und Zuhause bleiben wie er wollte.

00:29:59: Und es hat natürlich genau zu den Sachen auch geführt die du sagst, dass zum Beispiel Menschen weiter weggezogen sind.

00:30:05: Obwohl ihr Arbeitsort eigentlich Hamburg ist, aber sie waren halt zu Hause Und ich habe am Anfang ein bisschen auf eine Motivation gesetzt, hab dann auf einer Betriebsversammlung das gesagt, was du auch gerade gesagt hast.

00:30:15: Hey Menschen brauchen Menschen!

00:30:17: Menschen werden krank psychisch oder auch körperlich wenn sie nicht irgendwie in Kontakt mit anderen Menschen sind und so weiter.

00:30:26: Ich hab irgendwie gedacht vielleicht hilft das?

00:30:27: Wenn ich motiviere, ne Worte spreche und die kann sagen es hat nicht geholfen.

00:30:31: Es war immer klar, dass wir eine Regelung dazu finden.

00:30:34: Wir haben uns dann dafür entschieden die Regelung erst in Kraft zu setzen wenn wir das schöne neue Office haben damit es auch Spaß macht und nicht nur so wie so eine Bestrafung wirkt auf den einen oder anderen der dann erstmal kommen muss.

00:30:44: ich finde mir noch eine sehr liberale also Regelungen die heißt vierzig Prozent im Monat musst du ins office kommen.

00:30:52: Also das finde ich da gibt's

00:30:55: sehr großzügig, viel immer noch großzwägig.

00:30:56: Ja,

00:30:57: Leuten Kontakt zu kommen und das halten wir jetzt schon so nach grundsätzlich erstmal auch über die Führungskräfte, die idealerweise ja auch vor Ort sind und dann mitkriegen ob ihre Mitarbeiter da sind oder nicht und gucken natürlich auch uns an wie so Anwesen halten über die gesamte also meistens über das Eilorbensozialgefühl sind eigentlich da weil ich eigentlich will ich gar nicht auf den einzelnen Zug gehen eigentlich möchte dass sich das insgesamt gut regelt und wenn nicht irgendjemand, manchmal gibt es Lebenssituationen wo das gerade nicht passt.

00:31:28: Ich will daraus dann

00:31:29: keine Regel machen

00:31:32: und ich will auch nicht denn weil die eine Ausnahme hat, die Ausnahmen für alle machen.

00:31:37: insofern versuchen wir das im Moment gerade so, ich finde es funktioniert im Moment ganz

00:31:41: gut.

00:31:43: Bei einem Unternehmen was ja auch ein bisschen geholfen hat euch hier ausgestattende Vitra gibt's ja den legendären Raphael Gilgen Trendscout für Zukunft der Arbeit.

00:31:53: Er hat während der Corona-Krise so einen Satz gesagt, dass vielleicht brauchen wir später so eine Art Programmdirektor im Büro, der dafür sorgt, das ist Office so attraktiv bespielt wird, dass die Leute freiwillig kommen.

00:32:06: Macht ihr aktiv etwas, dass es interessanter wird für Menschen ins Brutzung?

00:32:11: Also ich sag mal, dass das für mich Anti-Bild ist.

00:32:14: Alle sitzen dann im Büro vor ihren maximal großen zwei schwarzen Monitoren und machen Remote Calls mit Menschen, die zwei-drei Stockwerke über ihn sitzen.

00:32:25: Und kommen eigentlich gar nicht zusammen.

00:32:27: Also es gibt ein paar Events sag ich mal auch um ... Einmal im Monat.

00:32:34: in der Regel gibt's bei uns einen Social Heart.

00:32:36: das ist da wo die große Küche ist und wir können zusammenkommen kann.

00:32:39: Social Heart nennt ihr das?

00:32:42: Und das ist immer ein guter Anlass, dass Leute zusammenkommen und sich auch anscheinend an dem Tag als Büro zu kommen.

00:32:49: Aber am Ende geht es natürlich wirklich um die aktivitätenbasierte Arbeiten.

00:32:52: Und ich sehe jetzt viele Führungskräfte, die eben ihre Leute für Workshops zusammenholen.

00:32:57: Das macht ja viel zu spüren und dann auch seine Kollegen auszutauschen.

00:33:02: Da habe ich schon viel positives Feedback von Mitarbeitern gehört, die vielleicht nicht so begeistert waren, dass es eine Regelung gibt.

00:33:08: Die dann aber Leute treffen doch wieder.

00:33:10: Irgendwann sagt er neulich, das ist so wie sich zum Sport zu zwingen.

00:33:15: Dann erst mal Jumper fühlt es sich irgendwie gut an und für ähnlich ist es da glaube ich auch.

00:33:19: man ist dann reingekommen und hat diese ganzen positiven Erfahrungen Leute getroffen weiter denkt ach Einglück dass ich da war so und darauf setzten schön

00:33:28: Das Wort Führung auch am Anfang schon mit dem Mund genommen.

00:33:32: lasst uns ein bisschen auch über das Thema Führungs sprechen.

00:33:36: Ihr seid ja eine vielesierte Organisation, das heißt ihr habt auch viele Führungen die nicht hier stattfinden sondern auf der Fläche.

00:33:44: Was sind so für dich die wesentlichen Parameter beim Thema Führung?

00:33:49: Also was glaubst du wann ist Führungs- effektiv?

00:33:54: Ich erlebe dass ich versuche eigentlich regelmäßig in Niederlassung zu gehen immer mal mit einem Regionalleiter unterwegs zu sein und dann besuchen wir fünf, sechs, sieben Niederlastungen und das was ich erlebe es... Unsere Niederlassung sind so ein bisschen Mikrocosmos, oft wie eine kleine Familie in der großen Familie sozusagen.

00:34:12: Und da wurde der Niederlassungsleiter ein echtes Interesse an den Menschen hat und irgendwie sieht hey dem geht es heute nicht so gut, den spreche ich mal an.

00:34:21: Der wirkliche Wertschätzung für das hat was die Mitarbeiter tun das sind die eigentlich, also da haben wir kein großes Thema mit Fluktuation.

00:34:29: Das ist da wo die Leute gerne arbeiten und dass es da wo sie im Zweifel auch mal die extra Meile gehen oder für einen Mitarbeiter einspringen.

00:34:38: Also eigentlich geht's um die Menschlichkeit aus meiner Sicht.

00:34:41: Ja ganz schön zu hören!

00:34:43: Das ist das was wir in unseren Programmen auch immer.

00:34:48: Also benutzt das Wort nicht gerne, aber ich würde sagen wer keine Menschen mag sollte die Finger weglassen von Führungs-Jobs.

00:34:55: So wie es in Sesting mit der Firma auch geprägt hat.

00:34:57: man muss Menschen mögen und wenn man das nicht hat und so ist es dann sehr schwierig wenn ich mich hinten in meinem Büro verschanze und keinen Kontakt zu den Leuten habe und auch nicht zu die Kunden übrigens weil das sind ja auch alles menschen dann verzerrt schwierige.

00:35:15: Lass immer auf die anderen Themen nochmal gucken, die dir in deinem Bereich liegen.

00:35:20: Digitalisierung natürlich damit.

00:35:22: jetzt kommt das Thema IT-Strukturen, Cloud, KI.

00:35:27: was ist da so im letzten Jahren das was dich am meisten beschäftigt hat?

00:35:32: Wo stehst du da gerade?

00:35:34: also wir haben uns sage ich mal erst so im Letzten Jahr angefangen, gestrukturiert mit dem Thema KI zu beschäftigen.

00:35:42: Digitalisierung beschäftigt uns schon sehr viel länger und sind so durch unterschiedliche Phasen gegangen.

00:35:47: Also am Anfang waren wir glaube ich auch ein Stück weit hinten dran, haben so ein bisschen geguckt wo müssen wir eigentlich aufholen?

00:35:56: Und dann haben wir inzwischen Technologien eingeführt.

00:36:00: Am Ende geht es ja auch ein stück weiter um etwas Neues was Tolles für die Kunden sozusagen verschaffen.

00:36:05: Dort finde ich, gibt es tolle Lösungen.

00:36:06: Ich finde zum Beispiel unsere virtuelle Anprobe, wo ich dann wirklich ... Als ich habe normaler Brillenkunde das Problem, wenn ich meine Brille absetze, kann ich nicht mehr gut gucken.

00:36:16: Ich kann in der Regel auch die neue Fassung aufsetzen und meine Stärken nicht hat, kann mich gar nicht selber gut beurteilen.

00:36:21: Das Problem ist ein Problem, das wir gelöst haben damit, dass ich eben virtuell meine Brilla aufbehalten kann.

00:36:28: Die wird quasi weggradiert sozusagen.

00:36:31: Und ich kann verschiedene Fassungen aufprobieren.

00:36:34: Das finde ich zum Beispiel ein.

00:36:35: Also auch

00:36:36: wieder vom Kunden her?

00:36:37: Absolut vom

00:36:38: Kunden, ja!

00:36:40: Aus dem Unternehmen heraus war der erste Schritt im letzten Jahr erstmal wirklich alle neugierig darauf zu machen und berührungsängste damit abzubauen sozusagen das war das Wichtigste und irgendwie eine Sicherunggebung zu schaffen in der Sachen ausprobiert werden können.

00:36:53: da sind wir jetzt weit drüber weg.

00:36:54: also alle haben hier wie chat gpc oder nutzen auch für die Softwareprogrammierung Software dafür.

00:37:03: Jetzt geht es ein bisschen darum, wie können wir auch wirklich Wert daraus generieren?

00:37:06: Also so dieses nicht nur zusätzliche Kosten und alle spielen damit ein bisschen und finden aus Sachen cool.

00:37:13: Und lassen sich ihre Präsentationen oder Reden damit schreiben, sondern Wie können wir jetzt eigentlich Wert damit generieren?

00:37:19: und da sind wir jetzt dran.

00:37:22: Wir haben einige ganz gute Use Cases finde ich die eben einer entweder auf Innovation gehen oder eben auf Effizienz sozusagen.

00:37:29: Aber da müssen wir jetzt einfach die nächste Schritte

00:37:31: gehen.

00:37:31: Das heißt, ihr geht jetzt hin und sagt okay wo können wir KI wirklich so einsetzen dass das Prozesse effektive, effizienter laufen Arbeit, die automatisierbar ist, automatisiert wird

00:37:44: Genau.

00:37:45: Und wo macht es eben auch Sinn und wo macht's auch keinen Sinn?

00:37:47: Also, das ist ja auch ein großer Hype!

00:37:50: Wir haben jetzt zum Beispiel einen Projekt da ging es am Ende darum wirklich Daten zu vervollständigen.

00:37:57: Das

00:37:58: z.B.,

00:37:58: was da macht, kann hier ganz viel Sinn.

00:38:00: Das ist etwas, das hätten Menschen an sich ansatzweise überhaupt geschafft in der kürzenden Zeit sozusagen diese ... weiß ich nicht Millionen von Datensätzen zu ergänzen so... Da macht ziemlich Sinn, dann anderen Stellen muss man halt gucken welchen Sinn es merkt.

00:38:14: Internetseisierung, also der Schritt in die USA weiß ich aus eigener leidlicher Erfahrung.

00:38:20: Ich habe ja zwischen meinem Agentur da sein und dem was ich jetzt mache eine Firma mitgegründet die im Bereich Sport aktiv ist High Rocks und wir haben unseren ersten Schritt in den USA sehr sehr teuer bezahlt weil wir einfach verschiedene Dinge nicht richtig gesehen haben.

00:38:39: auch die Größe des Marktes, keiner wartet dort auf dich.

00:38:43: Es gibt in den USA ja mit so dann wie Warby Parker auch ein paar richtig coole Companies schon.

00:38:51: Wie seid ihr an den Schritt gegangen und wie habt ihr das hingekriegt?

00:38:56: Also geliebäugelt haben wir damit sicherlich schon länger Und wir gucken immer darauf, wo sind so fragmentierte Märkte.

00:39:05: Also für uns das sehe ich nicht immer der erste Schritt da hinzugehen, wo dann schon ganz viele große Ketten und den Markt dominieren sondern dahin zu gehen, wo es eben viele kleine Optiker oder viele kleine Patten gibt.

00:39:15: und die USA ist einfach ein Riesenmarkt.

00:39:17: und dort, wo wir dann hingegangen sind, haben dann ja zwei Unternehmen gekauft, die per se auch erst mal erfolgreich waren, sodass wir auch eine gewisse Sicherheitsregion hatten, also kaufst du erstmal einen Unternehmen was... Es kommt ganz gut erfolgreich ist.

00:39:32: Und was uns aber bei den USA besonders wichtig zu sagen, dass die Augenoptik in den USA eigentlich nicht sehr kundenorientiert ist?

00:39:42: Also das ist etwas diskutiert immer mit zudem am schlechtesten von Kunden gerankten Branchen sozusagen und das ist für uns natürlich dann auch ein besonders interessanter Markt weil wir dort mit unserer kunde orientierten Philosophie beziehungsweise einen Unterschied zeigen

00:39:55: können.

00:39:56: Die Wette ist aufgegangen

00:39:57: Wir machen das ja noch nicht so lange, sondern zwei Jahre.

00:40:03: Und auch das ist ein großer Kulturband dann.

00:40:07: Also auch das geht nicht per Ansage.

00:40:09: also wenn jemand bisher sage ich mal darauf also sage ich trainiert und auch incentiviert war möglichst teuer zum Beispiel zu verkaufen ihm dann zu sagen hey du stellst ab jetzt die Kunden in den Mittelpunkt und es geht erstmal darum dem Bedarf des Kunden zu kennen eben wirklich das zu geben was er braucht Bewirklich, da wird jetzt wie die eigene Schwester oder der eigene Bruder oder wie die eigen Mutter bedienen.

00:40:29: Dann kann man das versagen und ansagen aber bis das so im Kopf und dann im Verhalten angekommen ist, dauert Zeit.

00:40:35: Und dass du es etwas hochern willst arbeiten?

00:40:38: Wie groß ist das und wie viele Menschen arbeiten dort für euch in den Firmen?

00:40:42: Also wir haben zweihundert Geschäfte und es sind ja um zweitausend Meter.

00:40:48: Ich kann mich noch erinnern an die Anfänge des e-Commerce und wie welche Branche sich schwer, welche sich leicht getan hat.

00:40:58: In den USA war ja Warby Parker glaube ich.

00:41:00: die haben angefangen.

00:41:02: E-Commerse Only haben wir aber erst dann Geld verdient als sie auch Filialen dazu genommen haben.

00:41:07: Welche Rolle spielt e-commerce für euch als Gruppe?

00:41:11: Also denke mal, es wächst.

00:41:13: Aber es ist im Verhältnis zum stationären Handel verschwindend gering.

00:41:18: Das ist wichtig weil wir gehen immer von einem Omni-Channel-Ansage aus und möchten eigentlich dass der Kunden eben wählen kann.

00:41:26: Wir kommen dem Kunden entgegen oder befolgen den Kundenwunsch und wenn er seinen Online-Brillen kauft... zum Beispiel online anfangen möchte, aber dann in der Niederlassung seine Brille abholt oder anpassen lässt.

00:41:36: Für sie ist das genauso gut wie wenn er in einer Niederlassung anfängt und sagt naja ich will jetzt die gleiche Brille nochmal muss sich dafür in den Niederlassen sein will ich eigentlich online bestellen.

00:41:44: also wir wollen dass möglichst durchlässig sozusagen bestalten.

00:41:48: Das ist wichtig und natürlich müssen wir E-Commerce anbieten einfach weil es Kunden auch möchten.

00:41:55: Es bleibt dabei, dass die allermeisten Menschen einfach in unsere Niederlassung gehen.

00:41:58: Total

00:41:59: nachvollziehbar das Thema Gläser mit Korrektur, dass es kein so reines Digital-Thema ist aber warum ist für euch Omni Channel trotzdem wichtig?

00:42:11: Was ist zu der Antreibung?

00:42:13: Man könnte auch sagen wir Wir sind ein klassisches Filial-Unternehmen, wir wollen es nicht mit Amazon.

00:42:20: Uns reicht das eigentlich!

00:42:21: Was ist der Grund dahinter?

00:42:23: Also so wie du gesagt hast, das hängt natürlich ein bisschen mit den Produktgruppen zusammen und Sonnenbrillen ohne Kreuzungsstärke kann man Tischtoil online kaufen und wir wollen auch da den... Kunden das bieten.

00:42:33: Das Gleiche gilt nur oder noch viel mehr, gilt das für Kontaktlinsen.

00:42:36: Tatsächlich ist es aber so dass eben die meisten Käufe von unseren Kunden irgendwie online beginnen also indem sie zum Beispiel unserer Website sind oder indem Sie eine Online-Terminvereinbarung machen und insofern ist vor uns diese Omni Channel Ansatz halt besonders wichtig.

00:42:52: Also auch sich schon mal Modelle angucken und sich voraus wählen?

00:42:55: Oder

00:42:56: virtuell schon was anprobieren.

00:42:58: Auch

00:42:58: das ist möglich.

00:43:01: ist das besonders richtig.

00:43:03: Ein Thema, bevor wir aufs Thema Frauen in Führung kommen, was mir sehr wichtig ist, ist diese traurige Entwicklung die Innenstädte in Deutschland genommen haben.

00:43:16: Wenn ich mir einige europäische Metropolen so Innenstäte angucke dann finde Lippendiger und in Deutschland gibt es so viele Städte, wo die Innenstädte ... Und das wird nicht falsch verstehen.

00:43:37: Ich sag jetzt nicht was, aber mit bestimmten Ketten-Ladentypen sind, dass das einfach nicht mehr so attraktiv ist.

00:43:44: Wie nehmt ihr das wahr?

00:43:45: Wie geht ihr damit um?

00:43:46: Ist das für euch eine Bedrohung oder sagt ihr nee?

00:43:49: also für jemanden wie uns denn Flächenversorgung macht die Leute kommen egal ob daneben das schön ist oder nicht.

00:43:55: Habt ihr, merkt ihr das?

00:43:56: Dass die entsteht, die unattraktiver werden?

00:43:58: Also

00:43:59: wir sehen natürlich dass teilweise eben links und rechts irgendwie vielleicht Läden mal leer stehen oder so Einfluss auf unser Geschäft hat es eigentlich nicht groß für die Leute So wie du sagst, die Gefrieden haben da drin.

00:44:11: Weil sie dort ihre Brille aussuchen.

00:44:12: Gehen

00:44:13: danach dann vielleicht nicht mehr ins Café nebenan?

00:44:14: Weißt du es nicht mehr gibt aber...

00:44:16: Aber ist natürlich schade.

00:44:17: also mir geht das auch so dass wenn ich niederlassung besuche und man geht da so durch und es ist so tot finde ich das so dauerlich einfach weil das sind ja auch Orte wo früher Menschen zusammengekommen sollen einfach und das so ein bisschen.

00:44:27: Ja ich habe immer die hoffen.

00:44:29: Michael Otto hat das mal bis vor kurz noch verantwortlich für die Autogruppe hat der gerade an seinen So ein Übergeben, der hat so gesagt ja man müsste sich eigentlich an Piazza und italienischen Konzepten orientieren.

00:44:44: Wenn die Innenstehte wieder lebendiger kriegt und ich frage mich eben wenn Büros Lehrer werden und nicht mehr so viel Büros gebraucht werden ob man nicht allein auch durch die Menschen wieder in den Innenstädte bringen dort leben lässt dass das dann wieder Bewegung reinkriegt.

00:44:58: Kein Thema für euch, also beschäftige ich euch wahrscheinlich auch nicht damit als Unternehmen.

00:45:05: Natürlich beschäftigt man sich viel mehr auf und das ist dann im Seife nicht immer in der Innenstadt mehr so zu sagen weil wir natürlich nur da bekommen den Kunden entgegen wenn die alle im Homeoffice sitzen in ihren Wohngebieten oder so, dann guckt man halt wo die Kunden sozusagen es hätten.

00:45:20: Lass uns nochmal aufs Thema Frauen in Führungen schauen.

00:45:26: Wir beschäftigen uns da in unserer Firma sehr, sehr viel damit.

00:45:29: Wir haben in unserem Leadership-Programm, Executiveprogramm ... Ich frage mich nicht wie, aber wahrscheinlich weil meine Co-Founderin zwanzig so eine Strahlkraft hat, fünfzig Prozent Frauen und wir haben von Anfang an das Gefühl gehabt, wir haben auch vorher beide schon zwanziger noch viel mehr mit Gruppen gearbeitet, aber dass wir allein dadurch, dass die Hälfte der Menschen im Raum Frauen sind, eine völlig andere Atmosphäre haben.

00:45:54: also es ist Der Umgang miteinander ist respektvoller.

00:45:58: Menschen, die vielleicht gewohnt sind, Menschen gleich Männer, die gewohnten sehr viel zu reden und es auch tun, reden auf einmal weniger können sich mehr entspannen, hören besser zu.

00:46:08: Ich habe ganz oft so das Bild gehabt wenn bei uns die Person, die am meisten redet wir den Redeanteil mit der Person, der im wenigsten redet vergleichtest dass selten mehr als Faktor zwei was im echten Leben komplett anders ist.

00:46:21: da haben wir sehr hoffentlich Faktoren endlich weil einige Leute gar nicht sprechen.

00:46:27: Wir haben tolle Role-Models wie die beiden ehemaligen Unilever-Geschäftsführerinnen, Christiane Haseß und Angehender Lisson.

00:46:35: Die sechzehn Jahre sich Führungsposition bei Unileva geteilt haben bis in den Deutschlandvorstand da gekommen sind.

00:46:41: Es gibt so viel Zahlen darüber.

00:46:43: junge Frauen, die in die Unternehmen kommen, sind besser ausgebildet, haben die besseren Abschlüsse verdient auch am Anfang mehr.

00:46:50: Dann kommt sowas wie Familienplanung dazu und dann werden Frauen abgehängt.

00:46:56: Du hast es jetzt geschafft, du bist auch Mutter diesen Weg zu gehen.

00:47:01: Wie siehst du dieses Thema?

00:47:04: Frauen in Leadership?

00:47:05: Frauen überhaupt in verantwortungsvollen Positionen?

00:47:08: Was gibt's da für gute Ansätze?

00:47:11: was macht ihr im Unternehmen?

00:47:12: Lass uns da nochmal reingucken.

00:47:15: Also Ich sage, ich persönlich habe da lange gar nicht drüber nachgedacht irgendwie so.

00:47:22: Meine Karriere hat sich ja irgendwie so voll alleine entwickelt und... ...ich hatte sehr gerne gearbeitet und wir haben uns zu Hause so organisiert dass das irgendwie funktioniert hat.

00:47:34: Und trotzdem sehe ich, dass Frauen eben oft andere Herausforderungen haben und wenn ich es rüblich hab' ich auch andere Herausforderung gehabt als mein Ex-Manzer Beispiel.

00:47:44: Weil am Ende ist doch auf die Frau, die das organisiert dass die Kinder betreut sind und so weit.

00:47:49: Und ich sehe hier im Unternehmen, also gerade hier im Head Office es häufig das Frauen-Sensitierungspositionen Sinn... dann sagen sie wollen Teilzeitarbeiten, wenn sie nach der Schwangerschaft zurückkommen.

00:48:00: Und dann frage ich immer wieso und da geht es häufig darum nicht dass die wirklich weniger arbeiten wollen, die arbeiten auch gar nicht weniger sondern das sie zum Beispiel zwei Nachmittag der Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen.

00:48:11: Dann sage ich immer naja du kannst ja trotzdem Zeit mit deinen Kindern verbringen, kannst trotzdem Vollzeit arbeiten weil des Resultat wird sein, dass du jetzt quasi Teilzeit bezahlt wirst.

00:48:21: aber Vollzeitarbeit ist so.

00:48:23: Da dauert es meistens ein halbes Jahr bis sie zu mir kommen und sagen, du hast Recht gehabt.

00:48:26: Und ich will jetzt wieder auf Vollzehn

00:48:27: aufstehen.".

00:48:28: Dann sehe ich immer, dass die einfach Ermutigung brauchen und diese Ermutigungen zu sagen das ist total okay!

00:48:33: Du arbeitest ja trotzdem deine Zeit und wenn du zwei Nachmittage mit deinen Kindern verbringen möchtest, ist das fein weil du bist sowieso noch mal anzulebt.

00:48:40: Wir haben keine

00:48:40: Verpflichtung, dass sich die Leute von was weiß ich acht bis fünf arbeiten sondern...

00:48:46: Also was brauchen Frauen?

00:48:48: aus meiner Sicht?

00:48:48: Brauchen sie in der Tat gute Vorbilder, an denen sich orientieren können.

00:48:52: Und manchmal eben so eine Ermutigung irgendwie zu sagen das geht und du darfst dir das nehmen.

00:48:57: Und bis es in Ordnung ist deine Familie auch wichtig ist.

00:49:02: Ja ansonsten ist es so.

00:49:03: wir haben grundsätzlich einen hohen Frauenanteil überhaupt im Unternehmen.

00:49:06: also siebzig Prozent unserer vielen Mitarbeiter sind eben Frauen Und das ist in der Tat so, dass es nachher in die unteren Führungsposition geht.

00:49:15: Also

00:49:18: für Jahrleitung auch?

00:49:19: Genau!

00:49:19: Für Jahrleitungen und auch unsere Hörakustik.

00:49:24: Da kommen wir in ganz gute Regionen, sag ich mal... ...und je höher das dann geht, umso geringer wird da ein Teib tatsächlich.

00:49:33: Meines Erachtens blüßchen auch einfach Historie.

00:49:36: Es dauert ja nun mal, man wird nicht von heute auf morgen in einer hohen Führung-Position, sondern entwickelt sich dahin.

00:49:42: Teils ist aus meiner Sicht eine bewusste Entscheidung für den Frauen da nicht weiterzugehen.

00:49:49: und das sind wir wieder bei Vorbildern und Ermutigung meiner Sicht irgendwie.

00:49:52: Wir versuchen es sehr transparent zum Beispiel... Also ich versuche mir Geschichten zu erzählen.

00:49:56: Zum Beispiel haben wir unser... internes Facebook sozusagen, dass wir da halt eben solche Beispiele von Frauen, die es schafft haben.

00:50:05: Die auch Mütter sind oder irgendeine andere Geschichte mitbringen damit andere Frauen sehen das das geht und gewünscht ist.

00:50:14: Wie wichtig findest du?

00:50:16: Da war für dich sowas wie Netzwerk.

00:50:19: also Männer sind ja sehr häufig in Position gekommen aufgrund ihrer Schaken Netzwerke.

00:50:27: Bist du selber irgendwo in irgendetwas aktiv?

00:50:30: Hättest du das für sinnvoll?

00:50:33: Also mir persönlich fing es so, dass ich gerade als die Kinder klein war und dann auch abends froh war wenn ich zu Hause war und bei denen war und nicht noch auf die sieben und dreißigste Abendveranstaltung gegangen bin um mich zu vernetzen.

00:50:46: Spätestens in Corona habe ich so gesagt ey das ist echt total wichtig weil du kriegst deine Informationen wo jetzt zum Beispiel der Impfstoff her kommen kann, oder wie auch immer.

00:50:55: Darüber dass du gute Netzwerke aufbaust und ich habe ab dann angefangen das sehr aktiv tatsächlich zu betreiben mich mit anderen Personalleiter so vernetzen usw.

00:51:03: Und tue das jetzt auch.

00:51:05: aber es ist immer auch ein schmaler Grad eben diese Zeit zu finden das zu machen.

00:51:09: Ich

00:51:10: hab einen Punkt noch bevor wir dann auf die Zielgerade kommen weil du ihn von angesprochen hast dass du innerhalb eurer Kultur die Menschen und das Thema Zusammenarbeit, Kollaboration noch als das siehst wo du dir noch mehr wünschst.

00:51:25: Magst du das nochmal beschreiben, wo ihr da steht und was du dir dafür die Zukunft vorstellen kannst wie es besser wird?

00:51:33: Wenn ich das so genau wüsste dann hätte ich's schon gemacht.

00:51:38: also Es ist nach wie vor so dass viele in ihrem Bereich denken und dass wir an verschiedenen Stellen nicht beachten dass es Abhängigkeiten zu anderen Bereichen gibt oder dass wir zum Beispiel jetzt auch in der Internationalisierung gehen.

00:51:53: Jeder Bereich geht für sich auf ein Land zu, man sagt.

00:51:57: Und diese Länder sind aber klein und haben gar nicht so viel mitgebracht.

00:52:00: Also dass sie den ganzen Tag Anrufe aus dem Headquarter entgegennehmen können an Workshops teilnehmen usw.

00:52:06: Und da zu verstehen hey also wir müssen gut zusammenarbeiten und viele Themen hängen miteinander zusammen und es wäre gut wenn wir nicht so tun als ob wir selber ein Unternehmen in Unternehmen wären.

00:52:17: Das sind wir tatsächlich noch vollständig.

00:52:19: Wir sind besser geworden, keine Frage!

00:52:21: Wir versuchen jetzt zu Projektstart zum Beispiel immer alle zusammen alle Beteiligten Bereiche zusammenzuholen und beteiligte Bereichen das besonders wichtig heißt eben nicht nur Leute aus dem Head Office sondern Leute aus den Filialen zum Beispiel dazu zu holen und zu sagen okay wir gucken jetzt alle Perspektiven sozusagen da drauf und so machen wir den Start.

00:52:38: das ist etwas was für sehr aktives.

00:52:41: inwieweit wird Also dieses fantastische... Kommen wir noch mal zum Gebäude.

00:52:45: Wird dieses fantastisches Gebäudee dazu schon genutzt?

00:52:48: Also ihr habt ja alle Möglichkeiten, ich hätte Lust hier jeden Tag in einen anderen Raum zu gehen und den auszuprobieren.

00:52:55: Ja,

00:52:58: also gerade wenn wir nur sagen zu Workshops ... Haben wir nicht nur dieses tolle Gebäude, haben ja auch noch so ein kleines Schloss im Plönen.

00:53:05: Sofern haben wir immer die Auswahl wo wir sowas machen.

00:53:08: aber inzwischen machen wir es eben auch gerne tatsächlich hier weil die Räumlichkeiten einfach predestiniert sind um sich hier auszuleben um Stellwende voll zu schreiben mit Ergebnissen unterweiten.

00:53:21: Wenn du jetzt mal nach vorne guckst Wo willst Du noch hin?

00:53:28: Das ist gar nicht so eine einfache Frage.

00:53:31: Ganz manchmal sehne ich mich ein bisschen back to the roots, also in der Vorstandsfunktion ist man eben nicht mehr so nah dran Menschen unmittelbar zu helfen und sich zu entwickeln usw.. Ich kann das mittelbar?

00:53:44: Ich kann den Rahmen dafür schaßen und ganz manchmal kann man auch Einfluss auf dem Einzelnen nehmen.

00:53:49: aber das ist eine Frage die mir beschäftigt irgendwie ob ich da irgendwann nochmal einen anderen wiegen schlage.

00:53:56: Katja, vielen Dank.

00:53:57: Haben wir irgendein Thema ausgelassen, wo du sagst?

00:54:00: Da würdest du gerne noch mal reingehen, weil wir hätten die Zeit dafür noch.

00:54:03: oder sind wir eigentlich ganz gut durch dein Berufsleben und deinen Unternehmen geflogen.

00:54:09: Ich glaube eigentlich haben wir viele Themen besprochen.

00:54:13: Sucht ihr gerade Leute?

00:54:14: Wir haben auch immer ... Wir haben viele Menschen, die auch in Umweltorientierung sind.

00:54:19: Such dir, stell dir aktiv ein!

00:54:21: Also, in den Filialen sowieso.

00:54:24: Das heißt wir suchen nicht nur Augenoptiker und Hörakustiker, sondern auch immer Quereinsteiger.

00:54:28: Sowohl in der Hör-Akustik als auch in der Augenoptik sehr gerne.

00:54:31: Gibt es da höchstalter?

00:54:33: Wir haben jetzt gerade tatsächlich einen Kollegen, der hier in der Zentrale eigentlich in die Rente geht und eine Fachverkäufer ausbildende Hörauskustige macht um in der Niederlassung noch mal zu arbeiten.

00:54:41: Als Fast-Rentner!

00:54:42: Ja

00:54:43: genau.

00:54:44: Insofern wie jeder der Lust hat und sagt Lust, meinen Tag mit Menschen zu verbringen und in unseren Niederlassungen viele Menschen.

00:54:52: Und ich habe Lust, die zu beraten der kann gerne bei uns anfangen.

00:54:56: Wow!

00:54:56: Bin ich es mal sehr gespannt ob sich jemand meldet.

00:55:00: Vielen Dank für die Zeit.

00:55:02: Ich würde mich freuen wenn wir das Gespräch mal irgendwann fortsetzen vielleicht im Plönen, vielleicht noch mehr Fokus auf dem Thema Flusskräfteentwicklung, Entwicklung von Mitarbeitenden insgesamt.

00:55:12: und danke dir erstmal ganz herzlich für deine Zeit.

00:55:15: Danke,

00:55:15: haben wir Spaß gemacht.

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