#571 Dr. Olaf Oesterhelweg | Vorstand bei der Haspa

Shownotes

Unser heutiger Gast ist promovierter Diplom-Kaufmann, stellvertretender Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse und seit vielen Jahren an einer Stelle tätig, an der sehr konkret sichtbar wird, wie sehr Vertrauen, Verantwortung und Veränderung zusammengehören. Er ist seit 1998 bei der Haspa. Er hat dort im Treasury begonnen, später Themen wie strategische Vermögensallokation und Gesamtbanksteuerung verantwortet und gehört seit 2020 dem Vorstand an. Das ist deshalb spannend, weil die Haspa nicht irgendeine Bank ist. Sie ist tief mit Hamburg verbunden, betreut rund 1,5 Millionen Kundinnen und Kunden, ist einer der großen Arbeitgeber und Ausbilder der Stadt und verbindet regionale Nähe mit digitaler Beratung, Apps und neuen Formen des Bankings. In dieser Rolle geht es nicht nur um Zahlen, Produkte und Regulierung. Es geht auch um die Frage, wie sich eine Institution verändert, ohne ihr Versprechen zu verlieren. Wie bleibt eine Bank nahbar, wenn immer mehr Prozesse digital werden? Wie führt man ein Unternehmen durch Transformation, wenn Vertrauen die eigentliche Währung ist? Und welche Verantwortung hat eine regionale Bank für die Menschen, Unternehmen und Nachbarschaften einer Stadt? Seit neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 560 Episoden haben wir mit mehr als 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss. Heute sprechen wir darüber, wie Transformation in einer traditionsreichen Organisation wirklich gelingt. Darüber, was Kundennähe in einer digitalen Finanzwelt bedeutet. Und darüber, welche Rolle Führung, Verantwortung und Vertrauen spielen, wenn Arbeit, Wirtschaft und Gesellschaft sich gleichzeitig verändern. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Dr. Olaf Oesterhelweg.

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00:00:00: Unser heutiger Gast ist promovierte Diplom-Kaufmann, stellvertretender Vorstandssprecher der Hamburger Sparkasse aka Hasbar.

00:00:07: Und seit vielen Jahren an einer Stelle tätig, an der sehr konkret sichtbar wird wie sehr Vertrauen Verantwortung und Veränderung zusammengehören.

00:00:16: Er ist seit deinerzeit in Hundert acht und neunzig bei der Hasbar.

00:00:19: er hat dort im Treasury begonnen später Themen wie strategische Vermögensallokationen und Gesamtbanksteuerungen verantwortet und gehört seit zwei tausend zwanzig dem Vorstand an.

00:00:29: Das ist deshalb spannend, weil die Hasper nicht irgendeine Bank ist.

00:00:32: Sie ist tief mit Hamburg verbunden und betreut rund – ich hoffe das habe ich hier korrekt – eine der großen Arbeitgeber- und Ausbilder der Stadt und verbindet regionale Nähe mit digitaler Beratung, Apps und neuen Formen des Bankings.

00:00:48: In dieser Rolle geht es nicht nur um Zahlen, Produkte und Regulierung.

00:00:52: Es geht auch um die Frage wie sich eine Institution verändert ohne ihr Versprechen zu verlieren.

00:00:58: Wie bleibt eine Bank nahbar, wenn immer mehr Prozesse digital werden?

00:01:02: Wie führt man ein Unternehmen durch Transformationen, wenn Vertrauen die eigentliche Währung ist?

00:01:07: und welche Verantwortung hat eine regionale Bank für die Menschen, Unternehmen und die Nachbarschaft einer Stadt.

00:01:15: Seit mehr als neun Jahren beschäftigen uns nun schon im Diesen Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt statt ihnen zu schwächen.

00:01:22: in mehr als fünfhundertsechzig Episoden haben wir mehr als siebenhunderte Persönlichkeiten darüber gesprochen.

00:01:27: Was sich für Sie verändert hat und was ich weiter ändern muss?

00:01:31: Heute sprechen wir darüber, wie Transformation in einer traditionsreichen Organisation wirklich gelingt, darüber, was Kundenehe in einer digitalen Finanzwelt bedeutet und darüber welche Rolle Führung Verantwortung und Vertrauen spielen wenn Arbeit und Wirtschaft und Gesellschaft sich gleichzeitig verändern.

00:01:48: Das haben wir vorgespricht, auch wirklich gerade eben so schon drin gehabt.

00:01:51: Deswegen ihr wisst es!

00:01:53: Ihr seid bei On The Way To New Work heute mit Dr.

00:01:57: Olaf Öster

00:01:58: Heyweg.

00:02:15: Schön, dass du da bist.

00:02:16: Ja moin Christo ich freue mich sehr.

00:02:18: Das passt jetzt grade... Ich bin selber über die eigene Intro gestorben weil ich dachte wir waren voll in den Themen drinnen, eben gerade beim Kaffee und als du durch die Tür gekommen bist hab ich den Versuch, fast zu seinen neuen Räumen zu sagen und erfiel mir aber ein.

00:02:32: Wir haben auch schon mal gesprochen über eure Räume mittlerweile seit ihr zwei Jahre drinnen

00:02:35: und dann dachte ich so

00:02:36: okay wir haben hier noch nicht zu bieten unsere Kartons liegen hier in den Ecken nicht so versteht so.

00:02:40: gerade für die Podcast das war es aber auch.

00:02:43: ja bevor du darüber erzählt sind wir darüber einsteigen musst du trotzdem wie jeder hier im podcast einmal die Frage beantworten wie du der geworden bist der heute bist

00:02:54: muss.

00:02:54: ist gut ich darf die frage verantworten glaube ich nicht.

00:02:58: Wenn du jetzt sagst, ich bin da geworden.

00:03:00: Dann hoffe ich bezeichne es zu mich erst mal als Menschen und ich habe den ersten Test... Ich bin kein Roboter schon einmal überstanden.

00:03:08: Sehr gut!

00:03:09: Ja wie bin ich da geworden?

00:03:10: Ich glaube dass sehr viel auch in der Biografie liegt also das durchaus eine Prägung in der Kindheit einsetzt die sich dann ausprägt im weiteren Leben aber die schonmal gewisse Basics gesetzt hat.

00:03:25: Da darauf deutet mein Name hin in Westfalen geboren, in einer kleinen westfälischen Stadt aufgewachsen.

00:03:30: aus heutiger Sicht würde man sagen behütet und unbeschwert.

00:03:34: Und meine Eltern haben damals schon sehr viel Wert auf Bildung gelegt.

00:03:39: ich bin mit meinem Bruder zusammen die erste Generation die überhaupt Abitur gemacht hat in dieser Familie und das ist schon auch eine Prägung die ich dort mitbekommen habe.

00:03:48: also Bildung ist ein hohes Gut.

00:03:50: Ich habe einen Wert dort auch mitbekommen, den ich als Demut bezeichnen würde.

00:03:56: Und jetzt nicht demut im Sinne – ich sitze da und bin einfach nur demütig, sondern ich bin dankbar für das was ich habe, was ich erleben durfte und empfinde daraus aber auch eine Gestaltungsmotivation, fast schon eine Gestaltungverpflichtung.

00:04:09: Das ist etwas mit Leistungsorientierung zu

00:04:11: tun.".

00:04:12: Und ich habe dann tatsächlich dieses Bildungsangebot, was meine Eltern mir geboten haben fast schon exzessiv genutzt.

00:04:18: Ich hab studiert BWL in Bielefeld für einen Puzzle in Kiel und hab in Hamburg sogar noch promoviert.

00:04:26: Insofern ist das auch etwas, was mich sehr geprägt hat.

00:04:30: Es gibt in meinen Berufsleben eine Schlüsselstelle.

00:04:35: vor ungefähr zehn Jahren als ich ... Ja für mich entdeckt habe, dass es eigentlich auf Menschen ankommt.

00:04:40: Das ist gar nicht so sehr die einzelne eigene Person ist dir etwas bewirkt sondern das ist wirklich... ...die Menge an Menschen sind, die die Gesellschaft voran bringen, die einen Unternehmen stabilisieren.

00:04:52: Wie kamen das?

00:04:53: Ich war als ich bei der Hasbar anfing erstmal wie gesagt der Typ fürs komplizierte.

00:04:58: Bin bei der hasbar gelandet im Grunde ein bisschen zufällig, war mit der Promotion durch und dann war meine Damalige Freundin, jetzt wunderbare Frau gerade mit unserer ersten Tochter Schwanger.

00:05:08: und dann wurde ich ein bisschen regionaler.

00:05:10: Und habe mich dann für ein regionales Kreditinstitut entschieden und hab dort viel wirklich komplexe Dinge gemacht.

00:05:18: Hab Kapitalmarktgeschäft aufgebaut, hat mich in späteren Phasen mit der europäischen Aufsicht beschäftigt und hatte am Ende als ich Gesamtbanksteuerung Risiko-Management verantwortet ungefähr siebzig Leute und die waren aber alle so wie ich irgendwie das war.

00:05:35: Und dann bin ich tatsächlich sehr dankbar für die Vorbereitung auf meine jetzige Vorstandstätigkeit, wo ich eine Zeit lang mal zweitausend Menschen im Retail-Vertrieb führen durfte.

00:05:46: Immer für die, die nicht Banking machen.

00:05:48: wenn du sagst Treasury, Retail was sind das für unterschiedliche Themen?

00:05:51: Ich glaube für Banker ist klar.

00:05:54: Ja, ich habe es ja versucht mit.

00:05:56: Das eine ist wirklich kompliziert im Sinne von auch kann als eigene Welt gelten.

00:06:01: also Treasury beinhaltet das Kapitalmarkt-Geschäft der Haspa sowohl auf der Anlageseite als auch der institutionellen Refinanzierungsseite und Gesamtbanksteuerung.

00:06:10: Risikomanagement ist dann im Grunde die andere Seite, die kontrolliert.

00:06:14: welche Risiken werden genommen?

00:06:15: in welchem Maße tut man das?

00:06:17: Und da gibt es bei der Hassballer Kummer wahrscheinlich gleich noch drauf auch einige Besonderheiten.

00:06:21: Wir sind ja ein sehr großes Institut und insofern, obwohl wir regionales Institut sind europäisch beaufsichtigt und das ist auch so ein bisschen am Anfang kaltischer Clash gewesen wie guckt eigentlich einen angelsächsisch geprägtes Risikoverständnis auf das, was wir in Hamburg traditionell machen.

00:06:38: Also und wenn man das tut, wenn man dort unterwegs ist dann kann man sich schon auch in einer Welt verlieren die am Ende gar nichts mehr mit dem originellen Geschäft mit den Menschen, mit den Kunden zu tun hat.

00:06:50: Es gibt auch Gegenbewegungen.

00:06:51: Wenn man ein Geschäftsmodell erklären muss versteht man es meistens erst wirklich.

00:06:54: aber trotzdem war das für mich so eine Welt wo ich immer noch eine starke Prägung aus der akademischen Laufbahn hatte und mich auch mit Menschen umgeben habe oder von Menschen umgeben waren, die ähnlich drauf waren.

00:07:07: Die Riesekomotellen haben wir noch rumgespielt und waren glücklich.

00:07:10: Da gab es gar nicht so unfassbar schwierige Führungsaufgaben.

00:07:14: Und wenn man dann wie ich das erleben durfte auch inhaltlich unvorbereitet aber schon tickahnungslos in einen Retail-Vertrieb hineinkommt hundert Filialen oder damals noch überhundert Filiale mit Menschen hat die alle extrem motiviert, gut drauf konzentriert.

00:07:33: Viel schneller als ich, viel pragmatischer unterwegs waren am Ende aber doch damals habe ich gedacht die sind ein bisschen verklemmt.

00:07:40: heute würde ich sagen da fehlte die psychologische Sicherheit.

00:07:43: aber das wusste ich damals noch nicht dass das Thema war.

00:07:46: Aber jedenfalls, was ich sagen wollte habe ich da tatsächlich gemerkt, dass es nicht darauf ankommt, dass ich jetzt nochmal erkläre welche Produkte sind gut für den Kunden?

00:07:56: Wie verkaufe ich das oder wie führe ich ein Gespräch?

00:07:59: Sondern es ist bei mir eher darum gingen... Ja, kann ich das Y erklären?

00:08:05: Nicht das was und wie.

00:08:06: Sondern warum machen wir das eigentlich?

00:08:08: Das hat mich tatsächlich auch für mich fasziniert dass sich die ersten Dekaten des Berufslebens gar nicht so richtig verstanden hatte.

00:08:18: Weißt du noch wenn du sagst es gab diesen Punkt aber kannst du dich erinnern an konkrete Momente wo du sagest Das war wirklich so ein AHA-Erlebnis, wo du gemerkt hast.

00:08:27: Da greift nicht die alte Welt!

00:08:28: Da bewege ich mich gerade in einen völlig neuen

00:08:31: Bereich.".

00:08:32: Ja, absolut.

00:08:32: Also als ich da ankam, habe ich ja gedacht, ich mache jetzt hier mal schön Mikromanagement weil ich wusste ja im Handel oder auch am Ende in der Finanzierung schon ziemlich gut wie die Dinge so liefen und wollte dann auch wieder ganz mit den Basics anfangen Menschen zu erklären, wie man das jetzt machen müsste.

00:08:48: Und dann haben sie mich groß angeguckt und dann gesagt, das machen wir jetzt eigentlich anders, weil das ist so und hier vor Ort passt es ohnehin nicht.

00:08:56: Das war schon irgendwie ein relativ deutliches Learning Und dann versuchst du noch ein bisschen zu erklären, wie man das vielleicht besser machen könnte.

00:09:05: Das war aber auch schnell durch und dann gab es eigentlich eher den Punkt jetzt mal richtig Sinn Purpose reinzugeben und zu sagen, warum mache ich das eigentlich alles?

00:09:15: Du hast eben dabei einen Begriff im Mund genommen der hier mich geprägt hat weil wir die Erfinderin dieses Begriffs sozusagen hatten oder die, die darüber gesteupert ist, die Amy Edmondson Psychological Safety sagt sich sehr leicht, ist aber dann gerade ja ein Thema was man nicht erzwingen kann.

00:09:35: Sondern du schaffst die Grundlage dafür und da würde mich interessieren grade auch weil du aus deiner Kindheit gesprochen hast und sagtest oder wenn ich dir nicht verstanden habe wie war die ersten beiden mit einer anderen Laufbahn.

00:09:48: offensichtlich war es ja bei den Eltern auch so dass sie euch die Sicherheit geben haben das ist okay do it und du den Mut hattest das zu machen irgendwo da muss es ja eine Verbindung zu geben und wie hast du das nachher dann reingebracht?

00:10:01: Ja, ich glaube dass man als Kind ja das große Privileg hat.

00:10:04: Eine psychologische Sicherheit ob auch dein ich weiß das so heißt aber zu empfinden oder jedenfalls ist das glücklicherweise bei den bei den meisten Kindern so Im Berufsleben ist das ja interessanterweise in früheren Zeiten und in einigen Branchen auch heute noch vollkommen anders, dass dort scheinbar andere Regeln gelten.

00:10:22: Dass man sich eine Büromaske aufsetzen muss, dass man keine Schwächen zeigen sollte... ...dass man besser nichts sagt weil könnte jemand anderer Meinung sein und diese Dinge.

00:10:32: Und das ist ja etwas... was ja definitiv heute in den schon erlebigen Zeiten, in den Disruptions-Transformationen nicht mehr funktioniert.

00:10:41: Insofern ist das Thema psychologische Sicherheit für mich und auch für uns in der Haspe ein so elementares Thema, dass wir das auch an den Anfang unseres Transformationsprozesses gestellt haben.

00:10:53: Wir haben einen Dreiklang wie wir, was wir erreichen wollen und er heißt Menschentwicklung Leistung.

00:10:58: also wir fangen tatsächlich oder sind vor Ja, ich glaube acht Jahren angefangen tatsächlich mit uns... ...mit den Menschen auseinanderzusetzen die bei uns arbeiten.

00:11:07: Wir haben mit Wertekarten gearbeitet.

00:11:09: wir haben gefragt Christoph was bedeutet für dich eigentlich Mut?

00:11:12: Das kann ja sein dass das etwas ganz anderes ist als eine andere Bedeutung hat als es für mich der Fall ist.

00:11:18: und über diese diese Klärungen entsteht dann ja Vertrauen.

00:11:21: und insofern wenn jeder erstmal das Gefühl hat er ist hier erst mal grundsätzlich richtig und muss sich auch nicht verstellen keine Angst haben.

00:11:30: Man sagt ja immer Angst vor Fehlern, Fehlerkultur das ist aber nur die... Eigentlich die obere Ebene.

00:11:36: und Amy Edmondson sagt ja auch, man darf auch keine Angst haben ausgelacht zu werden.

00:11:41: Und das ist eigentlich das viel wesentliche Ding, dass wenn ich in einer Organisation aufgewachsen bin, die tendenziell auch ein hierarchisch oder ehrlicherweise sogar sehr hierarchisch in verschiedenen Einheiten unterwegs war, dass ich das erst mal wieder für mich spüren muss und lernen muss, dass es einfach gewünscht, gewollt und hilfreich ist und auch viel mehr Spaß macht, wenn ich mich angstfrei äußern kann wenn ich einen Beitrag leisten kann.

00:12:06: Wenn du jemandem erklären müsstest, der Business studiert und sagt, ne?

00:12:12: Ich möchte im Bereich Banking.

00:12:14: Du sagst jetzt hast du die angelsächsische Prägung, der Investmentbanken, Kapitalmarkt

00:12:18: usw.,

00:12:19: Und jetzt haste sowas wie die Hasbar mit der Tradition, der Dauer, der Länge.

00:12:24: Das wär so wo du mir auch mal sagen kannst, guck mal Christoph!

00:12:27: Du als Nicht-Hamburger, ich bin ja Kieler.

00:12:29: Habe aber natürlich eine Prägungsversparkasse gefühlt wie jeder.

00:12:34: Aber ihr seid eben doch ein bisschen anders.

00:12:36: Wenn du die beiden nebeneinander legen würdest, um mal den Kontrast zu erklären für jemanden der vielleicht noch ein bisschen blau auf euch draufguckt

00:12:41: Ja, das mit dem Kieler ist ja erstmal nicht schlimm.

00:12:42: Also ich habe ja auch ein Kiel studiert, meine Frau ist dort geboren und meine Tochter studiert da jetzt.

00:12:47: Ist das ja eh was?

00:12:49: Die Hassbar ist noch mal anders als die damals Sparkasse-Kiel.

00:12:53: Das ist schon sehr unterschiedlich.

00:12:54: Das stimmt aber du hast es hier mit einem auch Sparkassenvertreter zu tun.

00:12:57: insofern sage ich aber auch aus voller Überzeugung, nein die Sparkassen sind halt die Guten!

00:13:02: Und wir haben tatsächlich einen Öffnen, den Auftrag eine Gemeinwurfe.

00:13:06: Verpflichtungen, denen haben auch wir als freie Sparkasse.

00:13:10: kommunalen Eigentümer, sondern gehören uns selbst.

00:13:13: Der ist auch in unserer Satzung festgeschrieben dass wir eben auch für das Gemeinwohl verantwortlich sind und eben nicht das Ziel haben ja in Anführungsstrichen die Taschen vollzumachen als Management oder als Bank.

00:13:24: Das ist ein ganz anderer Antritt als das amerikanisch geprägte oder auch andere Investmentvehikel haben Und das war ja in der Vergangenheit vielleicht gar nicht so wichtig.

00:13:37: Ich finde, aber dass es in den Zeiten, in denen wir uns heute hinein bewegen, immer wichtiger wird – weil die Hasbar ist halt mit der Verbundenheit in Hamburg seit zwei Hundert Jahren, hast du gesagt?

00:13:48: Gibt es uns!

00:13:49: Ist sie sehr präsent hat eine tolle Marke und Vernetzung, sind jedem Stadtteil vertreten.

00:13:55: Insofern ein ganz anderer Ansatz.

00:13:57: Wir wollen die Bank für alle Hamburgerinnen und Hamburger sein.

00:14:02: Stadt und unseren Kundin dienen, das ist ein Auftrag den wir haben.

00:14:05: Insofern ist es schon eine andere Herangehensweise als dass es Investmentbanken oder auch andere Banken haben die immer nur einen Teil der Lebensphase begleiten oder in einem Teilsigment unterwegs sind.

00:14:17: Und wir können das tun weil wir eben auch ne wirklich gute gute Vernetzung, gutes Netzwerk in der Stadt haben weil wir alle kennen.

00:14:25: Weil wir nie repräsentieren über unsere Vierneibtausend Menschen und hundert Filialen.

00:14:31: und das ist einfach ein ganz ganz anderer Antritt als einfach nur schlicht zu sagen Leistung bedeutet für uns Erlös.

00:14:38: so ist es nicht sondern wir sagen Leistungen ist für uns dass wir relevant bleiben dass wir Kunden begeistern können und dass wir daran auch ein bisschen Spaß haben.

00:14:47: Welche Rolle spielt da Bayern?

00:14:48: Wir hatten das auch so ein bisschen im Vorgespräch und danach will ich auf Räume kommen.

00:14:52: Aber das interessiert mich noch mal beim Thema Leistung und dranbleiben, auch das Thema Technologie.

00:14:57: Das ist ja nicht ganz einfach, da momentan Schritt zu halten für viele Menschen selber fordernd weil es eben auch mit wahnsinnig viel Kapital zu tun hat.

00:15:06: Nun habt ihr die Verantwortung da an verbindendes Element zu sein.

00:15:10: was ist dein Blick drauf und wo hast du auch gemerkt dass das in deiner Karriere dann immer relevanter wird?

00:15:16: und wie siehst du da jetzt gerade drauf?

00:15:19: Ja, ich glaube errelevant war das immer schon.

00:15:21: Es ist auch immer relevanter geworden.

00:15:24: Jetzt würde ich sagen die Geschwindigkeit schon exponentiell.

00:15:26: Das heißt es noch mal was anderes als die Digitalisierung, die wir erlebt haben.

00:15:33: Das ist ja ein ganz vielschichtiges Thema.

00:15:36: Du bist auch über Räume gekommen und über Zusammenarbeit gekommen, wenn ich jetzt so auf die KI-Entwicklung gucke dann bin ich tatsächlich sehr glücklich darüber dass das nicht isoliert schon vor sieben oder acht Jahren passiert ist wo wir eben auch in der Art und Weise wie wir zusammenarbeiten wie wir Geschwindigkeit erzeugen wie wir auch tatsächlich angstfreie Dinge artigulieren können.

00:15:58: Das wäre nicht gut gewesen weil da eine eine sehr dynamische Entwicklung Organisationen getroffen wäre.

00:16:05: Und jetzt ist es so, dass wir wissen man muss nicht immer das konkrete Ergebnis und den Zielzustand kennen sondern es ist schon gut wenn man sich in kleinen Schritten auf den Weg macht wenn wirklich nicht jeder für sich sagt er muss jetzt abstrakt der KI Experte sein, aber er muss anfangen, Large Language Models zu nutzen.

00:16:23: Er muss verstehen in welchen Prozessen KI integriert ist und welche Erwartungen auch Kunden haben die KI nutzen.

00:16:31: Und sofern ist das etwas was wir auch im gesamten Konzept wie kommen wir von Mensch über Entwicklung?

00:16:37: Das gilt auch in der Entwicklung von technischen oder Fähigkeiten im Umgang mit Technik.

00:16:41: Wie kommen wir da dann zu einer Leistung?

00:16:44: Insofern ist es toll dass wir jetzt auch in so kleinen Schritten dann bewegen dürfen.

00:16:49: Welche Rolle spielt der Raum dabei?

00:16:51: Weil das Projekt habe ich damals bei euch mitbekommen und ich glaube, dass ist interessant für alle anderen Regionen in Deutschland.

00:16:58: Ihr seid da, finde ich, für eine traditionelle Bank sehr bold reingegangen.

00:17:04: also das was ich damals gesehen hab... Ich weiß noch nicht da aber ich bin von außen mal mal gesehen vielleicht.

00:17:09: Ja muss man ja vorbeikommen.

00:17:10: Geht

00:17:10: mir ein

00:17:12: bisschen Einblick darauf.

00:17:13: Vielleicht auch in die Sachen die nicht gleich ganz rund liefen, wie du es anders eingeschätzt habt.

00:17:19: Ja erst mal ist das Gebäude nicht einfach nur ein Gebäudel und ein schickes Gebäudes sondern es ist eigentlich integraler Standteil im Bestandteil unseres Kulturwandels.

00:17:26: wir hatten ja den großen Vorteil dass wir in dem Thema New Work oder Activity Based Working nicht schon vor sechs oder sieben Jahren gestartet sind dann was Schickes gemacht haben was so halbgar war.

00:17:37: dann kam Corona und alles war irgendwie nicht mehr so cool.

00:17:40: Sondern wir haben uns das sehr genau überlegt auch durchaus kontrovers im Vorstand, wie viel wollen wir investieren?

00:17:47: Was können wir uns auch trauen und haben dann aber sehr bewusst entschieden.

00:17:51: Wir wollen ein Gebäude schaffen was unseren Kulturwandel stützt also das ist ein Ort der Begegnung wird.

00:17:57: ich habe es eben auch im Vorgespräch gesagt wenn ich ganz wenig Zeit hab dann sage immer ist ein Gebärde etwas Menschenlust auf Menschen macht weil sie einfach Menschen erleben die dort mit ihnen arbeiten in offenen Räumlichkeiten.

00:18:07: Das Prinzip Activity Best Working besagt ja dass so theoretisch für jede Art von Arbeit die du tust den mal im Platz findest, das funktioniert auch tatsächlich sehr gut.

00:18:17: Und es ist eben ein Gebäude wo man keine künstlichen Barrieren mehr hat zwischen paar coolen Typen aus dem Private Banking und irgendwie waren nicht so coole Typen was der Marktfolge die irgendwo im Industriegebiet sitzen und andere die halt hinterm Rathaus wohnen dürfen.

00:18:32: und wenn sie sich nicht mailschreiben sondern wenn die sich sehen und jeden Tag dort begegnen in offenen Bevorräumlichkeiten dann ist das extrem hilfreich.

00:18:41: für zweiter Dreiklang hat er eben gesagt, Menschentwicklung und Leistung für Vernetzung Vertrauen Verantwortung.

00:18:47: Also wenn ich mit Menschen nicht nur abstrakt kommuniziere sondern wenn ich mich wirklich mit ihnen auseinandersetze, sich mit ihm vernetze dann kann da ein ganz anderer Drive entstehen eine ganz andere gemeinsame unternehmerische Haltung.

00:19:01: Wir merken das zum Beispiel, wenn wir jetzt sagen Private Banking Compliance.

00:19:05: Wir haben die zusammengearbeitet früher.

00:19:06: Wenn es Fälle gab dann war das manchmal eher hat der eine seine Position und der andere seine Position vertreten.

00:19:12: Jetzt treffen sie sich sprechen darüber und haben ganz anderes Verständnis zueinander.

00:19:16: Also fänden Sie die Räumlichkeit schon auch extrem wichtig um schneller und dynamischer und auch ausgewogenere unternehmerische Entscheidungen treffen zu können.

00:19:26: Wie gut haben die Ideen, die ihr da hattet funktioniert?

00:19:29: Ihr seid eben auch reingekommen und der Raum bei uns sieht immer ein bisschen zusammengewürfelt aus.

00:19:33: Aber ich habe eine sehr klare Idee für was was genutzt werden kann und beobachte dann paar Wochen welche Plätze werden genutst.

00:19:40: wo setze ich jemand hin?

00:19:41: wer sitzt plötzlich zusammen?

00:19:42: das ist alles aufgegangen oder musst du dir Noch Sachen schieben.

00:19:47: Und wie habt ihr das diskutiert?

00:19:48: Das haben wir immer adressiert.

00:19:51: Ja, natürlich!

00:19:51: Meinung von allen und auch immer ist eine etwas eigenen Perspektive.

00:19:55: aber ich bin noch nicht mal gefragt worden was hättet ihr anders gemacht?

00:19:59: Ich glaube wir haben es fast ein bisschen überorganisiert dass wir uns über sehr viele Dinge sehr viele Gedanken gemacht haben.

00:20:06: jetzt kann man sagen oh das ist ja nachtal mit dem kann man ganz gut leben auch relativ gut aufgegangen.

00:20:12: Wir haben so ein paar Dinge gemacht, wir haben sehr partizipativ gemacht in den einzelnen Bereichen das Menschen auch mitsprechen durften über Ausstattung dass wir die Arbeitnehmervertreter gut abgeholt haben und wir haben dann einen aus heute gesagt ziemlich coolen Schachzug gemacht, dass wir glaube drei Monate bevor wir eingezogen sind sogenannte First Mover in dieses Gebäude geschickt haben jedem Bereich zwei, drei Menschen die dort schon mal Probe gearbeitet haben und das hat so eine gewisse Neugier auf das Gebäude geweckt.

00:20:40: Das hat auch noch die ein oder andere Kinderkrankheit dann schon vorm Einzug geholfen, die abzustellen.

00:20:47: Und natürlich ist es etwas was einfach dann nochmal ne richtig gute Vorbereitung war für den Einzug.

00:20:54: Den haben wir sehr inszeniert mit dem warum machen wir das nicht?

00:20:58: Wir wollen jetzt jemanden ärgern dass er Sein Foto nicht mehr aufstellen darf, sondern wir wollen halt anders zusammenarbeiten brauchen höhere Geschwindigkeit.

00:21:06: Und wir haben sie ihm auch komplett hierarchieübergreifend gemacht.

00:21:10: Also das klingt mir fast ein bisschen doof wenn ich es sage aber natürlich sitzen wir als Vorstand nicht in irgendeinem besonderen Büro, sondern genauso auf der Fläche wie alle anderen Bereiche auch.

00:21:21: und wenn ich mir überlege wie war das vor?

00:21:24: Drei, vier Jahren als wir auch untereinander erst mal Termine über unsere Assistentin machen mussten.

00:21:29: Und jetzt bevor sie mein Kollege hingesetzt haben habe ich den schon drei Fragen gestellt oder drei Aufträge gefangen.

00:21:33: das ist etwas was wirklich funktioniert.

00:21:35: insofern sind wir du musst wirklich mal vorbeikommen also wir sind wirklich sehr zufrieden haben wenn man sagen bisschen glück gehabt vom Zeitpunkt dass wenn die waren die das ganz früh probiert haben und es eben auch nicht isoliert, da ist jetzt ein neues Gebäude und das musst du jetzt mal gut finden lieber Mitarbeiter.

00:21:51: Sondern sehr deutlich erklärt warum wir glauben dass es ein sehr sehr guter Weg ist um schneller, um besser zusammenzuarbeiten und auch damit dann natürlich eine bessere Leistung für unsere Kunden liefern zu können.

00:22:03: Hast du einen Lieblingsplatz wo du sagst, da sitzt du gerne?

00:22:07: Nein, da gibt's ganz viele.

00:22:09: ich habe tatsächlich aber einen Raum auf, wir haben ein Prinzip der Heimat helfen.

00:22:14: Also wenn ich reinkomme ins Gebäude dann überlege ich diese Zimniore den zweiten, fünften oder achten Stock sondern ich weiß ja man muss in dieser eine Ecke auf dem achten stock und da gibt es einen...

00:22:24: Das heißt je nach Team oder Bereich das du weißt irgendwo da gibt's Schnittmengen?

00:22:28: Ja genau das macht Sinn damit du nicht immer an die fremden Leuten sitzt sondern auch an die Freien Zitieren nicht aber dass du mit Leuten sitzt mit denen du dann auch im Tagesgeschäft zusammen arbeitest.

00:22:39: Natürlich auch dann.

00:22:40: Bereiche, die eng zusammenarbeiten sitzen idealerweise auf einer Etage oder in einem Fahrstuhlkern.

00:22:46: Und ansonsten ist in den Bereichen freie Platzwahl.

00:22:49: Wir legen auch Wert darauf, dass es keine Stammtische in dem Sinne gibt und wenn ich morgens reinkomme, gucke ich ob meine Assistentin schon da ist.

00:22:56: dann setze ich mich neben sie und wenn sie noch nicht da ist halt ihr im Platz frei.

00:22:59: also das ist ja schon so was passiert.

00:23:04: Aber das was ich erzählen wollte, ich habe tatsächlich einen Lieblingsraum der heiß witzigerweise Fuhlsbüttel weil wir die Stockwerke sind nach den Hamburger Bezirken benannt die dann nach den jeweiligen Stadtteilen benannt sind, um nicht einfach jetzt Raum sieben A-Drei zu haben.

00:23:20: Und das ist ein toller Raum wo man Blick über den Gänsemarkt hat und das ist schon klasse!

00:23:25: Es ist tatsächlich witzigerweise so dass ich manchmal auch die Atmosphäre der Räume auf die Inhalte des Gesprächs überträgt.

00:23:33: Das ist schon anders wenn ich irgendwo sitze und einen gewissen Weitblick auch räumlich habe als wenn ich in einem fensterlosen über temperierten Raum sitze.

00:23:43: Also als du reingekommen bist und wir uns darüber unterhalten haben, dann merkt man das richtig.

00:23:47: Und ich hab hier ein Buch liegen... Das ist Zufall ne?

00:23:49: Ich habe das gestern tatsächlich hier einfach nun gelegt.

00:23:51: Das ist von Jan Thönen.

00:23:56: Der war mal im Podcast und der hat auch Bücher geschrieben über quasi so Bürobedeutung usw.

00:24:03: Von dem kommt die Story aus einem Podcast woher der Begriff Büro kommt.

00:24:07: Das kommt nämlich von eine Mönig, der seine Bure genommen hat um seine Papierrollen, diese Papier rollen hat er immer auf dem Boden oder irgendwo gemacht und dann hatte sich ein Holzbrett genommen.

00:24:19: Und weil das so grob war wollte er die kostbaren Ollen nicht da drauflegen und hat seine Bucher genommen drüber gelegt und damit quasi den Schutz auf dem Schreibtisch gebaut und so.

00:24:31: Sagt Jan damals zumindest ist der Begriff Büro entstanden.

00:24:34: Dann dachte ich es eigentlich schon schön, weil das Kostbare sind ja doch die Menschen am Ende die mit dem man zusammenarbeitet.

00:24:41: und wenn ich jetzt überlege, du hattest das eben beschrieben.

00:24:44: Du gehst zu deinen Vorstandskollegen und ihr klärt die Sachen direkt.

00:24:47: Kannst du vergleichen?

00:24:49: Und sei es nur qualitativ, grob benennen wie sich die Zusammenarbeitsgeschwindigkeit für euch verändert hat durch den Modus im Vergleich zu früher.

00:24:58: Die hat sich exponentiell multiplikativ wie auch immer dramatisch verändert, dramatisch Das kann man gar nicht hoch genug gewichten.

00:25:08: Es ist ja auch nicht so, dass unsere Tage so ablaufen und sich jeden Morgen weiß was passiert sondern es sind immer Dinge die ad hoc zu klären sind.

00:25:15: das sind manchmal auch krisenhafte Situation oder Situation in denen du schnell entscheiden musst Und das ist Weltklasse, wenn du dort einfach mal den Kollegen nimmst in den Raum und dann gehst du mit dem Huls noch den dazu.

00:25:27: Das ist Bemerkenswelt!

00:25:28: Also wir feiern das tatsächlich auch manchmal, wenn wir dann abends nochmal zusammen gestanden haben und sagen hey das war jetzt ja cool, dass wir das sofort klären konnten und nicht nochmal umständlich nach Terminen gefragt haben.

00:25:39: Und das sind natürlich auch eine Kultur die dann auch Distanz abbauten natürlich zwischen zwischen uns und das ist ja bei allen Menschen.

00:25:48: Deswegen dieser Dreiklang, Vernetzung, Vertrauen, Verantwortung.

00:25:51: da daran glauben wir schon dass es tatsächlich wichtig ist dass ich nicht nur abstrakt irgendwas tue und dann übergebe sondern dass sich wirklich mich mit demjenigen den ich brauche in der Zusammenarbeit gut vernetze.

00:26:03: daraus entsteht Vertrauen und dann ist jeder bereit Verantwortung zu übernehmen und daraus entstehet was Gutes.

00:26:09: also Den Dreiklangen kannst du merken finde ich.

00:26:12: Ich würde mir merken wie das Büro entstanden ist.

00:26:16: Wenn du jetzt aber als Vorstand der nun ja auch lange Zeit ... Vorstand für quasi Personal und dann, jetzt in die Rolle, Vorstandssprecher.

00:26:26: Die Menschen im Blick hast, ist das Thema Angst bei Menschen, Angst vor Veränderungen trotzdem ein Thema, dass da ist.

00:26:32: Und deinem Verantwortungsbereich wird ja auch gewesen sein wie trainieren wir?

00:26:36: Wie bringen wir das bei?

00:26:37: Ich glaube es ist für viele Menschen nicht intuitiv zu lernen, wie benutze ich eigentlich ein Büro als Tool?

00:26:42: Wie gehe ich damit um?

00:26:43: Habt ihr da was gemacht?

00:26:44: oder hab gesagt Wir machen so genial wie Apple, dass man weiß.

00:26:48: Man kommt rein und man weiß, wie man es bedient.

00:26:50: oder war das eine Mischung?

00:26:53: Na, es war eine Mischung.

00:26:53: Aber es ist schon tatsächlich auch sehr reduziert.

00:26:56: also wir haben tatsächlich auch den Umzug genutzt um uns vollständig zu digitalisieren.

00:27:00: das heißt wir haben dazu gar kein Papier mehr.

00:27:02: also ehrlicherweise Kondolenzbriefe und was es noch physisch gibt.

00:27:07: aber ansonsten ist dass alles voll digital jeder Mitarbeiter notebook und iPad.

00:27:12: da gibts keinen Trolli oder kein Rolltisch mehr der hin und her geschoben wird sondern da is jeder wieder gut unterwegs was man auch schulen muss, also dieses oder überhaupt in den Umgang mit digitalen Geräten.

00:27:28: Den gab's auch vorher schon.

00:27:29: aber trotzdem ist es ja immer etwas... Was man als große Chance empfinden kann wenn man die Möglichkeit hat ein Gebäude so neu zu beziehen und da auch die neuste Technik einzubauen.

00:27:39: Insofern haben wir... Wir haben schon sehr viel geschult weil wir eben auch gesagt haben das nicht einfach nur einen Umzug sondern wir wollen als etwas haben, was unsere Transformation stützt.

00:27:53: Da kommt es immer auch auf die Fügungskräfte an.

00:27:55: wie leben sie das vor?

00:27:57: Wir haben ja auch in dem Kontext der Transformation unser Führungsverständnis vollständig verändert also ein bisschen weg von dem oder deutlich weg vom transaktionalen hin zu einem transformationalen Fügungsverständnissen wo ich dann eben auch als Führungskraft die Aufgabe und Verpflichtung habe, als Vorbild reinzugehen, sinnhaft zu kommunizieren, individuell auf meine Mitarbeitenden einzugehen.

00:28:16: Und tatsächlich auch eher zu inspirieren, als zu sagen jetzt mach mal Schritt A B und dann gehst du zu einer links- und dann wieder gerade aus.

00:28:25: Es ist ein tatsächlich ... soll nicht überheblich klingen aber es schon einen Gesamtkunstwerk wie wir versucht haben Nicht Dinge Einzelne zu machen sondern zu sagen Wir machen das schon sehr ganzheitlich

00:28:36: Wenn das jetzt zusammenkommt was jetzt gerade passiert mit Gesellschaftlich schon auch viel Veränderung und Umbruch, parallel technologisch enorm hoher Druck.

00:28:45: Und jetzt hast du junge Führungskräfte die vielleicht noch nicht die Erfahrung haben und den Reflexionsgrad und sagen habe ich schon dreimal gesehen verstehe auch warum mich auf das neue Einlass ist sondern die gerade auch am Rheinwachsen in diese Rolle sind.

00:28:58: wie viele Raum gibt es?

00:29:00: Wie baut ihr die mit auf?

00:29:02: was ist anders als früher?

00:29:04: Ja anders als Früher Den zweiten Dreiklang oder den ersten Mensch Entwicklung Leistung tatsächlich ernst nehmen und den Mittelteilen nicht einfach weglassen, sondern dass wir massiv in Weiterbildungs- und Begleitung, in Entführungsentwicklung investiert haben.

00:29:21: Als wir mit der Transformation Institution zénalisiert haben, haben wir auch im Bibel & Culture Bereich noch deutlich mehr Mitarbeiter an Bord genommen.

00:29:31: Wir haben wirklich ganz viel investiert in Entführungskräfte Coachings und Ausbildungen.

00:29:38: Das auf allen Levels, also auf denjenigen die schon etabliert als Führungskraft waren was manchmal sogar schwieriger war dann da auch eine andere einen anderen Spirit reinzubekommen aber auch über unsere High-Level oder Next-Levl Potentialträger unter Neuinführung New Leaders.

00:29:55: Da gibt es schon sehr deutliche Betreuung weil das ja genauso ist wie du sagst.

00:29:59: man kann ja nicht erwarten dass jemand dass alles kognitiv verstanden hat und dann unten über umsetzt.

00:30:04: Sondern es ist ja nicht so, dass ich eine Prüfung mache und da muss ich das fehlerfrei anwenden sondern ich sollte immer etwas ausprobieren dürfen auch mal ein Fehler machen dürfen immer in die Selbstreflektion gehen und das können die wenigsten Menschen alleine sondern das muss schon auch gut begleitet sein.

00:30:18: und dahinter steht ja immer das was es immer schon irgendwie gab den Purpose.

00:30:24: aber das ist ja der warum machen wir das eigentlich?

00:30:26: oder was unsere Rolle als Unternehmen?

00:30:29: Da haben wir als Hamburger Sparkasse im Grunde ja grandiose Voraussetzungen, dass wir sagen.

00:30:35: Wir sind ja nicht irgendein Unternehmen sondern wir sind ein Unternehmen was tatsächlich Verantwortung für Hamburg unternehmen möchte was als Satzungsauftrag hat das es den Menschen finanzielle Souveränität ermöglicht und das ist eben auch die Stadt weiter entwickelt.

00:30:54: Das ist etwas wo wir die Erfahrung machen Das fixt einfach viele Menschen an, dass sie sagen sind da auch Teil von etwas was eine gewisse Orientierung eine gewissere Ruhe nicht sagen.

00:31:06: Aber zumindest eine Orientierung tatsächlich gibt in einer Welt die sich sehr dynamisch verändert und das eben auch kombiniert mit einer Größe die schon auch eine gewissen Relevanz hat also jetzt nicht irgendwie ganz kleinteilig versucht die Welt zu verbessern sondern schon da, da gut unterwegs ist und das versuchen wir über die Mitarbeitung natürlich über die Führungskräfte dann auch immer sehr präsent zu halten.

00:31:30: Wenn du... Und ich finde diese zweihundert Jahre sehr beeindruckend und auch die Legacy dir eine Verantwortung mit sich bringt für euch als Vorstander und auch an das gesamte Team wenn du mit den Entwicklung der Digitalisierung und jetzt mit dem was mit KI kommt mal schaust Wo sind die Konstanten?

00:31:51: Und ich hab ein Gespräch im Kopf, über das ich mal gelesen habe zwischen Bernard Arnaud.

00:31:57: Den Unternehmer der ... Die Luxusgruppe LVM Ash also mit RMS und so weiter gegründet hat.

00:32:06: Dem gefühlt ihr alle Champagnermarkt in der Welt gehören.

00:32:09: Nicht stimmt nicht ganz, aber sehr viele!

00:32:10: Und Steve Jobs.

00:32:11: Ich meine, dass in dem Artikelstand, dass Arnault irgendwann Jobs fragte ist alles so beeindruckend Ob er den glauben würde, dass die Menschen in ... ... fünfzig Jahren noch iPhones hätten.

00:32:23: Und da sagt es Steve Jobs dann wohl, das weiß ich nicht!

00:32:25: Das wissen wir schlichtweg nicht.

00:32:27: und Arno sagte, er glaubt, dass... ...die Menschen ein hundert Jahr noch Champagner trinken werden.

00:32:32: Was sind die Konstanten wo du weißt?

00:32:35: Dass in Achsen auf die müssen wir uns stützen, dass übersehen viele bei der Schnelllebigkeit mit, baum mir mal eine App und alles online banking und alles mit KI.

00:32:43: was sind die wirklichen Konstanten,

00:32:45: wo du

00:32:46: sagst auf die bauen wir und mit denen wachsen auch.

00:32:50: Ja, das ist ja ... Am Ende ist es der Mensch selber.

00:32:53: genauso wie Menschen immer trinken werden also Wassertrinken werden aber auch Champagner Trinken werden glaube ich dass Menschen immer auch Lust auf andere Menschen haben werden in irgendeiner Form.

00:33:04: und da ist ein Unternehmen was menschliche Nähe ausstrahlt und dabei gleichzeitig und das tun wir schon lange auch sich als digitales Unternehmen versteht und dann auch KI-Schlau einsetzt.

00:33:16: Das ist schon ein echtes Asset, was es dann auch auszubauen gilt.

00:33:21: Also ich glaube das menschliche Interaktion, das Vertrauen, menschlichen Werte in wichtigen Lebensentscheidungen immer eine Rolle spielen werden.

00:33:30: Das muss sich gut flankieren mit KI und den Möglichkeiten die ich in der Informationsbeschaffung habe, die ich im Content verfügbarkeit habe.

00:33:39: Aber ich glaube, dass die Interaktion von Menschen miteinander... ...dass das so bleiben wird vielleicht sogar noch stärker werden wird.

00:33:48: Und das ist bei aller Globalisierung manchmal ein bisschen auch re-Globalisierung auch immer wichtiger werden kann,... ..dass wir regional starke Zusammenhalte haben und da meine ich gar nicht nur Hamburg sondern auch jeden Stadtteil oder jeden Kiez.

00:34:03: Das ist schon spannend, dieses so zu bespielen.

00:34:07: Und das, glaube ich, ist eine richtig gute Basis für die Hasbarer, auch für regional Banken oder regionale Tätige Unternehmen grundsätzlich trotz aller Vergleichbarkeit und aller Informationsverfügbarkeit, die wir haben.

00:34:23: Würdest du sagen, dass es ein Esset etwas europäisch geprägte Unternehmen mehr hat als die agnesexisch-geprägten Unternehmen?

00:34:31: Auch auf diese Vielfältigkeit, auf das Regionalverankerte mehr achten?

00:34:35: Oder ist es ein Wunschdenken?

00:34:39: Ich glaube in Deutschland ist es ja sogar auch in der Verfassung und im Grundgesetz gibt's nicht einfach so.

00:34:47: Den Föderalismus gibts auch nicht einfach sowas.

00:34:49: Das ist schon sehr verankert und ist ja auch anders als in Frankreich.

00:34:54: In Deutschland weiß ich aber zu wenig über alle anderen Länder.

00:34:58: Es ist schon deutlich ausgeprägt.

00:35:01: Ob das in jeder Exzension immer so gut ist, weiß ich gar nicht.

00:35:05: Aber ich glaube, dass es starke regionale Dinge gibt und starke lokale Einheiten gibt – das ist schon wichtig!

00:35:14: Ich habe das Gefühl, dass Europa deutlich stärker ausgeprägt ist als beispielsweise in den USA.

00:35:21: Hast du Recht?

00:35:23: Wenn du jetzt mal schaust... Wir haben jetzt ein bisschen angeteasert auch Technologie.

00:35:27: Wo geht die Reise hin?

00:35:28: Ihr habt einen herausragenden IT-Dienstleister, der das für euch in Sparkassengruppen macht, die ich auch kenne und ich weiß sie machen es auch mit einer anderen Behutsamkeit als anderer Stelle muss halt so sein.

00:35:38: Gleichwohl ist die Taktung sehr hoch.

00:35:41: Was sind eure Ideen jetzt auch im Vorstand Das im Blick zu behalten?

00:35:46: wie wie seid ihr da selbst unterwegs?

00:35:49: also wenn du so ein bisschen Einblick in den Tag gibst und sagst naja du ganz ehrlich ich lese dieselben News und dann oderhalten wir uns Habt ihr da Rhythmen, Routinen?

00:35:56: Wenn neue Ideen kommen.

00:35:57: Weil man kann ja auch mit zu viel Ideen ein Unternehmen... Also ich muss immer aufpassen, dass nicht so viele Ideen hier reinkommen aus dem Urlaub und sagen, ich hab so Tausend Sachen!

00:36:07: Sondern das man entscheidet, das ist jetzt gut, das verfolgen wir und das nicht.

00:36:11: Ja also Urlaubsideen können gefährlich sein weil es ist ja wie der Wein oder der Käse den man im Urlaub super findet.

00:36:18: doch nicht ganz so cool.

00:36:20: Ach, ich weiß das gar nicht!

00:36:21: Ich glaube schon, dass es immer... und das war auch schon länger so, den wir in einer schönen Spagat gibt zwischen einerseits die Zentralinstitute und die Organisationen also in dem Sinne der S-Finanzgruppe zu stärken oder auch zu treiben als große Metropolsparkasse.

00:36:35: Das ist schon wichtig damit für uns insgesamt mit einer gewissen Geschwindigkeit entwickeln.

00:36:40: Ich glaube wir dürfen aber auch als so großes Unternehmen wie es die Hamburger Sparkasse nicht den eigenen unternehmerischen Anspruch verlieren oder vergessen und sollten auch sagen, wir sind deutlich größer als ... die meisten Mittelstände und können auch mal selber eine technologische Entwicklung vorantreiben, sie dann später in die Gemeinschaft der Sparkassen integrieren.

00:37:00: Insofern fühlen wir uns nicht als jemand, der Dinge nicht beeinflussen oder gestalten kann – das hatten wir im Vorgespräch eben aus!

00:37:09: Es ist immer abzuwägen, welche Sicherheitsaspekte muss ich berücksichtigen?

00:37:14: Welche digitale Souveränität muss ich auch schützen und wahren?

00:37:18: Und bei welcher Geschwindigkeit kann ich gar nicht Dinge ausprobieren?

00:37:20: Und ich glaube, da gibt es keine Blaupause oder keinen One-size-fits all Plan.

00:37:26: Wo ich immer sage, ich mache das genauso.

00:37:27: Sondern das ist dann sehr, sehr themabhängig, sehr spezifisch.

00:37:31: Aber ich glaube allein dass das Ringen darum, dass sich einerseits weiß Ich kann nicht alles einfach so umsetzen aber andererseits auch weiß, ich muss selber auch initiativ werden sonst wird's irgendwann langsam.

00:37:42: Das ist eine ganz gute Haltung.

00:37:44: Hast du dafür dich selbst aus der Prägung von.

00:37:48: Aus deiner Kindheit ist das Bildung wichtig.

00:37:50: Ein Modus, dass du weißt egal wie voll der Alltag ist.

00:37:54: ich muss mir gewisse Sachen angucken auch wenn sie mich anstrengen auch wenn Sie vielleicht eigentlich nicht zeitlich reinpassen?

00:38:01: Ja ich versuch das und habe tatsächlich wenn ich mal einen... Buch, Lese oder ein Podcast höre.

00:38:08: Danach haben wir ein echt gutes Gefühl, weil ich den Eindruck habe!

00:38:10: Ich hab mich wirklich mal fokussiert und nicht jetzt von einer Information oder eine Schnellentscheidung nach der anderen, wenn ich dann durch den Tag getrieben worden bin.

00:38:23: Aber das ist tatsächlich auch als obere oder hohe Führungskraft ... eine wirklich wichtige Aufgabe ist, tatsächlich auch seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitenden oder der Organisationen diese Orientierung zu geben.

00:38:37: Dass es nicht darum geht jetzt nur operativ Dinge abzuarbeiten sondern sich immer auch zu überlegen wie kann ich ein Unternehmen weiterentwickeln?

00:38:47: Oder wo muss ich schauen?

00:38:48: Wo geht denn die Reise eigentlich hin?

00:38:50: Und jetzt fällt mir nochmal einen Kritikpunkt ein den wir uns selber geben können Wie haben wir unsere Transformation gestaltet?

00:38:56: Ich glaube aus heutiger Sicht zu wenig das Thema Ambidextrie in den Vordergrund gestellt.

00:39:03: als Unternehmer immer die Aufgabe hat, einerseits das operative Business am Laufen zu halten und auf der anderen Seite mir aber auch mit einer genügend ausgeprägten Kraft.

00:39:13: Und nicht einfach nur diskretiv Gedanken darüber zu machen wo wird es mich später hin treiben?

00:39:18: Das habe ich irgendwann mal gelernt.

00:39:19: Dies tolle Wort Ambidextrie kann ich vor zehn Jahren auch nicht finde ich aber cool weil das genau den Spannungsfeld beschreibt dass du dich nicht eben nur vom operativen Gefangen nehmen lassen darfst unterwegs bist, sondern dass du das immer gut verbinden musst.

00:39:36: Und wenn du das auch als Vorstand, als Haltung ins Unternehmen reingibst dann ist es nicht so verkehrt glaube ich.

00:39:43: Kann dich noch nicht?

00:39:44: Auch als Konzept wo kommt das her?

00:39:46: also wer hat das geprägt?

00:39:48: Das

00:39:48: weiß ich gar nicht!

00:39:49: Ich habe das tatsächlich mal bei... Eine Personalberatung gehört dieses Wort Ambidextri, also Beitändigkeit.

00:39:58: Also dass man sich die beiden Themen kümmert.

00:39:59: klar, genau diesen Spannungsfeld kenne ich natürlich, dass ich sage, ich hänge jetzt im operativen aber ich muss eben sehen was passiert, wir haben vorhin darüber gesprochen vor zehn Jahren in zehn Jahren Aber das ist ein stehender Begriffes auch im Sinne von Klingt ja danach als wenn jemand sagt es gibt vielleicht einen Idealwert dazwischen oder je Unternehmen ein Ideal wert, also was ist dir damals aufgefallen, als du das realisiert hast?

00:40:23: Na das ist ja, weiß ich gar nicht ob es ein Ideal wird.

00:40:25: Ich halte sowieso nicht so viel davon sich jetzt rein quantitative Idealwerte zu geben.

00:40:29: aber das ist.

00:40:30: auch wenn du agiles Arbeiten einführst in einer Organisation die sonst sehr strukturell und sehr projektmäßig geprägt ist dann musst Du ja auch mal gucken wo machst Du das um einen Fortschritt zu erzielen?

00:40:43: Und wo lässt Du's vielleicht auch mal ein bisschen beiseite weil Du sonst eine Beliebigkeit zulassen würdest.

00:40:49: Das wollte ich damit sagen.

00:40:50: Ich find's, wenn ich das Versuche mal zu übertragen und anzuwenden.

00:40:54: Momentan sehr, sehr schwer weil es ja natürlich eine Vielzahl an Feldern gibt auf die man gucken kann dass du sagst was politische Entwicklung Du hast gesellschaftliche Entwicklung Du has technologische Entwicklung Die nochmal vielfältig sind.

00:41:07: Dann die Veränderungen in Jobs also dieses Thema new work des leute Das so gehypt haben.

00:41:12: da habe ich mir gesagt Vorsicht vorsichtig ist wahnsinnig anstrengend.

00:41:15: Und jetzt meine ich anstrend.

00:41:19: Und dann hast du natürlich noch das zweite Thema, dass du denn entscheiden musst, wo gehe ich mit?

00:41:25: Was gucke ich mir wirklich genauer an und ich finde es sehr, sehr schwer einzuschätzen.

00:41:30: Sehr schwer einzu schätzen!

00:41:31: Ich will aber merken, das ist aktuell an den Modellen, an die KI-Modellen, wo man immer noch denkt, das war der nächste Chatboard, der rauskommt.

00:41:39: Man merkt nicht, sondern es sind sehr leistungsfähige... Dinger, die da rauskommen und es ist eben was anderes als die Entwicklung Internet.

00:41:48: Vernetzung Es hat mehr finde ich zu tun mit dem Computer Als das erste Mal klar war du Du machst deine Arbeit grundsätzlich anders.

00:41:58: Das ist so für mich ein Punkt und Ich finde das irre schwierig anzuschätzen auf welches fährt man setzt und wo man wettet.

00:42:06: Ist das etwas Wo ihr euch auch als Vorstand Diese psychologische Sicherheit gibt Du beispielsweise in einem Meeting sitzt und sagst, ich weiß es nicht.

00:42:19: Natürlich ist das so.

00:42:20: Und das ist ja auch mit eine Begründung warum dieser Kulturwandel und diese Gefühl bei allen Mitarbeitern?

00:42:29: sie haben eine Wirksamkeit ihr Beitrag wird gesehen.

00:42:31: Ihr Beitrag richtet sich auf das Unternehmensziel aus.

00:42:35: Das mache ich ja genau deswegen, weil ich es ja als Vorstand auch selber nicht weiß.

00:42:38: Es gibt ja nur noch ganz selten den einen Unternehmer der jetzt alles kennt und alles weiß und sein Unternehmen über mehrere Generationen erfolgreich hält sondern das ist ja genau der Grund dass sich das Wissen im Unternehmen maximal nutzen möchte, dass ich Menschen in eine Eigenverantwortung bringen möchte, Dass ich Menschen groß machen möchte, Weil ich es eben selber nicht weißt.

00:42:57: Und was du ausgeführt hast hatte ich eben auch gesagt Ich glaube schon die Zeit im Moment sehr sehr rasant ist, also die hatte ich eben mit exponentiell bezeichnet.

00:43:06: Auf der anderen Seite war es immer schon so dass ich mich mit Unsicherheiten auseinandersetzen musste und dann hilft es ja immer sich auf das zu besinnen was Was stützt uns denn?

00:43:17: Oder gibt es einen Fundament?

00:43:19: und das sind natürlich einmal Werte, die man gemeinsam teilen kann.

00:43:22: Das ist in unserem Fall auch eine Marke auf die wir stolz sind wo wir glauben sie trägt uns auch.

00:43:28: Wir haben eine gute finanzielle Solidität.

00:43:31: Die muss uns auch erstmal keine ganz großen Sorgen machen wie eine stabile technische Basis.

00:43:37: Insofern haben wir eigentlich gute Voraussetzungen.

00:43:39: Und dann noch Kundenvertrauen Wo man jetzt nicht sagen muss oh ich weiß jetzt nicht weiter Sondern wo man tatsächlich auch sagen kann da kann Ich schon eine Menge daraus entwickeln.

00:43:49: Und das weiß aber ich, Olaf ist hellweg nicht alleine sondern da gilt es die Organisation dann auch immer so zu fordern und zu fördern dass sie das ja tatsächlich gut mit prägt und gut mit umsitzt.

00:44:02: Ich bin auch ein großer Fan von von dezentralen Verantwortungsstrukturen, weil ich eigentlich nie glaube dass sich ein Zentralsystem immer das Beste ausdenken wird.

00:44:13: Sondern Wissen und Innovationen gibt es schon ganz alte Thesen von Schumpeter und wem auch immer sich tendenziell eher in der Dezentrale und im Wissen von vielen entwickelt.

00:44:23: Und das gilt zu fördern und dann gut zu kanalisieren und gut zu nutzen.

00:44:28: Du hattest eben noch mal das Wort Vertrauen in den Mund genommen.

00:44:31: Ich hab' das in der Intro als, ich glaub', Vertrauen als eine der Kernwährungen die eben auch nicht kaufbar ist sondern die aufgebaut wird und verdient wird.

00:44:46: Was sind Dinge wo du dich drauf verlässt?

00:44:49: Wo du vertraust dass es funktioniert?

00:44:51: Vielleicht Dinge, wo du früher gesagt hast Mensch da guck ich nochmal nach.

00:44:53: Du hättest von Micromanagement gesprochen.

00:44:55: Ich kontrolliere's nochmal nach.

00:44:56: wo du jetzt sagst Im Raum wird diskutiert und irgendwann kommt der Punkt Urlaub sagt Leute, trust the process.

00:45:05: Wann kommt das?

00:45:08: Es mag durchaus sein dass es Themen gibt die in meiner beruflichen Historie liegen wo ich glaube dass auch ich auf einer Mikromanagement Ebene nochmal was dazu sagen kann.

00:45:18: hat ja jeder seine Herzchen-Themen.

00:45:20: davon bin ich natürlich nicht frei und vielleicht ist das ja auch mal an der ein oder anderen Stelle.

00:45:25: Ansonsten gilt es doch aus einer Topmanagement Perspektive immer zu fragen, und wie zahlt das jetzt auf unser großes Ziel ein?

00:45:33: Also was ist der Vorteil wenn wir das jetzt so machen einmal Nachteile abwägen.

00:45:40: weiß ich ja nicht, wie das geht oder habe vielleicht eine Idee und eine Vorstellung.

00:45:45: Aber da denke ich, dass wissen diejenigen, die sich überlegt haben am Kunden schon mal gecheckt haben, die wissen das besser.

00:45:54: insofern hab ich ein gewisses... Grundvertrauen natürlich in die Organisation, sonst wäre das ja auch völlig unglaubwürdig.

00:46:02: Ich müsste keinen Kulturwandel machen und Vertrauen ist immer das Risiko enttäuscht zu werden.

00:46:07: Das ist dem Interend und da muss man dann auch umgehen.

00:46:11: aber ich glaube, dass es ... Alternativ ist auch ein blödes Wort, aber aus meiner Sicht sehr richtig das so tun und nicht zu glauben.

00:46:20: Ich weiß alles besser!

00:46:21: Wenn die Diskussion ist gerade sehr überbordend, dass die jüngeren Leute teilweise auch enttäuscht sind im Sinne von... Auch eher in den angelsächsisch geprägten Firmen.

00:46:34: Junge Entwickler werden nicht mehr eingestellt, die Angst steigt an der Stelle.

00:46:36: Gerade ein großartikel im Economismus glaube ich am Wochenende gewesen darüber Gen Z Socialism.

00:46:44: Das ist ja auch ein Zeichen von Vertrauensverlust in diversen Stellen.

00:46:48: Jetzt mal aus eure Perspektive gesprochen.

00:46:51: Ich würde bei euch anfangen, worauf kann ich vertrauen?

00:46:54: Wo könnte ich mich drauf verlassen ist... ...Banker zu werden noch.

00:46:58: Einen Job den ich machen sollte wenn ich es mir überlege.

00:47:00: Wir haben relativ viele Quereinsteiger in sofern.

00:47:02: Ist nicht ausgeschlossen dass du jetzt auch bei uns...

00:47:05: Ich kenn's ja aus mit Räumen

00:47:06: und Newark.

00:47:06: Genau.

00:47:07: Da kannst du auch immer im schönen Deutschland... Wenn wir auch

00:47:09: ein Podcast machen darf!

00:47:10: Ja

00:47:10: genau also ich glaube das dieses Vertraute und vielleicht auch bisschen verstaubte Bild von dem Banker.

00:47:17: Das gibt's ja heute nicht mehr.

00:47:21: hoch kreativ wir stellen Endprozesse zur Verfügung.

00:47:26: Wir haben spannende Themen die Marktentwicklung adaptieren müssen, die eine Verantwortung immer eine Risikoabwägung mit beinhalten.

00:47:35: ich glaube dass auch dich das begeistern würde.

00:47:38: und ansonsten geht es ja darum dann Ausbildungs- und Karrierewege gut zu beschreiben dass man jetzt nicht sagt du machst erst mal irgendwie zwei Jahre stehst an der Kasse Sondern das wird tatsächlich auch sagen, wen haben wir denn eigentlich?

00:47:51: Wir haben viele die von Beratungsunternehmen kommen, die einfach auch die Beliebigkeiten nicht mehr gut finden.

00:47:59: Die in einem Purpose haben, dass sind hochqualifizierte Leute.

00:48:02: Wir haben Seiten oder Quereinsteiger, die eher einen Service-Hintergrund haben, eigentlich gar nicht so im Bankgeschäft verwurzelt sind.

00:48:11: Die können wir gut onboarden und nutzen deren deren Kundenkompetenz die sie haben.

00:48:16: Also es ist ganz, ganz vielfältig und dann verbindet viele ja auch mit Bank immer noch eine gewisse Hierarchie, eine gewissen Starheit und eben nicht das was man mit psychologischer Sicherheit verbindet.

00:48:35: Da muss man einfach mal Probe arbeiten und dann wirst du es erleben, wie wir dort unterwegs sind.

00:48:44: Wir wissen natürlich auch, dass wir eine demografische Herausforderung haben, weil es viele Menschen gibt die jetzt auch demnächst in den Ruhestand gehen.

00:48:51: Deswegen setzen wir sehr auf Nachwuchs.

00:48:53: Wir haben letztes Jahr zwei Hundert Auszubildende eingestellt.

00:48:56: das ist schon ne Menge ... an Neueinstellungen, glaube ich, ... ... zweihundertvierzig Menschen mit reingeholt.

00:49:01: Also da ist es auch nicht so, dass da alle immer da ... ... so ein nix passiert, sondern schon eine gewisse Beweglichkeit auch drin.

00:49:08: Was ich von dir noch wissen möchte auf der Zielgeraden ist ... ... und das schließt sich an die Einstiegsfrage an.

00:49:16: Wir haben Fragen wie bist du da geworden?

00:49:18: Wenn du bist, möchten wir am Ende wissen wo willst du noch hin... Und du darfst ja gerne einen Moment Zeit nehmen, das auszuschmücken.

00:49:24: Es muss nicht nur eine Sache sein, sondern ... Ich habe so bisschen Bauchgefühle, das könnte ... Gönne ein Feld sein, was ich da aufmache.

00:49:30: Ich kann ja schon mal anfangen zu reden und dabei noch überlegen.

00:49:35: Ne bei dem Weg ist es für die ganz schöne Metapher... Wir haben uns als Vorstand und auch als Gremien in der Hamburger Sparke schon vor einigen Jahren auf den Weg gemacht den Generationswechsel im Hasper-Vorstand vorzubereiten.

00:49:51: Und Harald Vogelsenkt, der jetzige Vorstandssprecher ist mittlerweile im neunzehnten Jahr seiner Sprecherrolle und der Plan von Vorstand und Gremien ist ja dass ich das Anfang nächsten Jahres übernehme.

00:50:03: Das ist schon eine gewisse Wegstrecke oder auch eine gewissen Reise also keine Pauschalreise wo ich jetzt auf dem Weg immer jede GPS Koordination nun mal genau habe sondern schon eher so ein Adventure Trip.

00:50:16: Aber ich habe davor großen Respekt.

00:50:18: Ich freue mich aber auch sehr darauf auf diese Gestaltungsaufgabe und das ist dann erstmal ein Meilenstein, einen Etappenziel.

00:50:26: und dann möchte ich natürlich dass die Hasbar in Hamburg relevant bleibt als Institutionen die Hamburg mitgestaltet, die für Hamburg gut ist.

00:50:37: Die Verantwortung übernimmt aus einer klaren Haltung heraus Unternehmertum und Wirtschaftsfördert und damit natürlich auch dazu beiträgt die Gesellschaft zusammenzuhalten.

00:50:48: Und hier das was wir haben und was wir schätzen dass wird es beigehalten und modern weiterentwickeln können.

00:50:56: Ich komme dich besuchen Heimathafen, Fuhlsbüttel und schauen wir deinen Lieblingsplatz an und mehr Tests arbeiten.

00:51:03: Und freue mich sehr dass du da was in uns den Einblick gegeben

00:51:06: hast!

00:51:07: Ja vielen Dank hat großen Spaß gemacht.

00:51:09: Danke dir!

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