#573 Christina Voß | Autorin, Stress-Coach und Expertin für Burnout-Prävention

Shownotes

Unser heutiger Gast hat Sozialwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen studiert, mit Schwerpunkten in Marketing, Medienwissenschaft, Multimediarecht und Soziologie. Ein Auslandsstudium führte sie nach Valencia, berufliche Stationen schon während des Studiums unter anderem zu Airbus, Arla Foods und RTL. 2008 begann sie ihre Karriere bei Beiersdorf. Mehr als 13 Jahre arbeitete sie dort in unterschiedlichen Marketing- und Führungsrollen für Marken wie Hansaplast und NIVEA. Sie verantwortete Teams, Kampagnen und Markenführung und arbeitete zuletzt als Head of Shopper & Customer Marketing in Spanien. Ein Burn-out gab ihrem beruflichenund persönlichen Weg eine neue Richtung. Sie bildete sich zur systemischen Coach und Prozessbegleiterin weiter, später zur Stress-Coach und im Bereich integrative Frauengesundheit. Heute arbeitet sie als Autorin, Trainerin, Speakerin und Coach rund um Stress, mentale Gesundheit und Burnout-Prävention. Ihr aktuelles Buch trägt den Titel „Burnout beginnt früher, als du denkst“. Darin verbindet sie ihre eigene Burnout-Erfahrung mit Erkenntnissen aus Medizin, Psychologie und Stressforschung. Im Mittelpunkt steht eine Frage, die sehr gut zu unserem Podcast passt: Wie können wir leistungsfähig arbeiten und gleichzeitig gesund bleiben? Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns in diesem Podcast mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 570 Folgen haben wir mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für sie verändert hat und was sich weiter ändern muss. Warum merken viele Menschen erst so spät, dass aus dauerhaftem Stress echte Erschöpfung geworden ist?

Welche Verantwortung tragen Führungskräfte und Organisationen für eine Arbeitskultur, in der Menschen leistungsfähig bleiben können?

Und wie gelingt ein gesunder Umgang mit dem eigenen Leistungsanspruch, ohne dabei die Freude an Leistung zu verlieren? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Christina Voß.

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00:00:00: Unser heutiger Gast hat Sozialwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen studiert mit Schwerpunkten in Marketing, Medienwissenschafts, Multimediarecht und Soziologie.

00:00:08: Ein Auslandstudium führte sie nach Valencia, berufliche Stationen schon während des Studiums unter anderem zu Airbus, Arla, Foods & RTL.

00:00:16: In den letzten Jahren begann sie ihre Karriere bei Bayerstorf.

00:00:19: Mehr als dreizehn Jahre arbeitete sie dort in unterschiedlichen Marketing und Führungsrollen für Markt wie Hansa Plast & Nivea.

00:00:25: Sie verantwortete Teams, Kampagnen und Markenführung und arbeiteten zuletzt als Head of Shopper und Customer-Marketing in Spanien.

00:00:31: Ein Burnout gab ihren beruflichen und persönlichen Weg eine neue Richtung.

00:00:35: Sie bildete sich zur systemischen Coach und Prozessbegleiterin weiter später zum Stresscoach und im Bereich integrative Frauengesundheit.

00:00:42: Heute arbeitet sie als Autorin, Trainerin, Speakerin Rund ums Stress, mentale Gesundheit und Burnout Prevention.

00:00:50: Ihr aktuelles Buch trägt den Titel Burn Out beginnt früher als du denkst.

00:00:54: Daran verbindet sie ihre eigene Burn-Out Erfahrung mit Erkenntnissen aus Medizin, Psychologie und Stressforschung.

00:00:59: Im Mittelpunkt steht eine Frage die sehr gut zu unserem Podcast passt wie können wir leistungsfähig arbeiten und gleichzeitig gesund bleiben?

00:01:06: Seit über neun Jahren beschäftigen uns in diesem Podcast mit der Frage Wie Arbeit den Menschen stärkt statt ihn zu schwächen.

00:01:13: In mehr als fünfhundertsiebzig Folgen Waren Sie dann so viele schon?

00:01:17: Haben wir mit über siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich für Sie verändert hat und was ich weiter erinnern muss.

00:01:23: Warum merken viele Menschen erst so spät dass aus dauerhaftem Stress echte Erschöpfung geworden ist?

00:01:28: welche Verantwortung tragen Führungskräfte und Organisationen für eine Arbeitskultur in der Menschen leistungsfähig bleiben können?

00:01:34: Und wie gelingt ein gesunder Umgang mit dem eigenen Leistungsanspruch ohne dabei die Freude an Leistungen zu verlieren feststeht?

00:01:42: Für Die Lösung Dieser und unsere aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse.

00:01:47: Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen die uns dem Kern von New Work näher bringen – und darüber hinaus beschäftigen wir uns von Anfang an die Frage ob und wie alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wollen.

00:02:02: Ihr seid bei On The Way To New Work heute mit Christina Foss.

00:02:24: Hallo Christina!

00:02:25: Hallo, ihr beiden.

00:02:26: Vielen lieben Dank für die Einladung.

00:02:28: Besonderer Tag gesitzen ist das erste Mal seit ... Wir sagen viel zu lange zusammen in einem Raum und es ist gut bei dem Thema.

00:02:37: Ja genau wir haben uns schon ein bisschen warm gequatscht.

00:02:40: Wir waren alle pünktlich ich als letzter aber auch noch pünklich.

00:02:45: Und ja wir haben so eine Sitte dass wenn ein Gast uns in irgendeiner Weise näher steht Dass wir das auch mal sagen.

00:02:54: Das habe ich dir eben auch nochmal erzählt, Christoph Kristina.

00:02:56: Ich kenne uns schon lange, sie ist Teil unseres Trainerstams den wir haben aber das natürlich nur ein ganz kleiner Teil in ihrem Wirken und die Geschichte, die ich dir erzählt hab.

00:03:08: jetzt sehen wir irgendwann im Verlauf des Podcasts weil natürlich der Fokus erstmal auf unserem Gast ist und auf ihrem Thema.

00:03:15: Christina, Christof wird dir gleich eine schwierige Frage stellen...

00:03:19: Wie bist du die geworden?

00:03:20: Die du heute bist?

00:03:22: Eine wunderschöne Frage.

00:03:24: Danke, dass ich die beantworten darf!

00:03:26: Man weiß ja immer gar nicht wie weit geht man zurück, wo fängt man an?

00:03:30: Aber es lässt sich natürlich nicht leugnen und man ist die geworden, die man heute isst.

00:03:34: Das hat einen großen Teil auch mit der Kindheit zu tun.

00:03:35: Wo kommt man her?

00:03:36: Ich bin aufgewachsen in einem kleinen Dorf bei Hannover als Älteste von drei Geschwistern.

00:03:41: D.h.,

00:03:41: ich habe früh Selbstständigkeit, Verantwortung und glaube ich ganz schön wie Vernunft mitbekommen Bin sehr geborgen, aufgewachsen hatte immer viel mit Kreativität zu tun.

00:03:51: Hab gern geschrieben.

00:03:51: wir waren ganz viel draußen also so eine Kindheit in den Achtzigern.

00:03:55: Ich bin aber auch sehr leistungs- und ich glaube auch sicherheitsorientiert erzogen worden.

00:04:00: Mein Papa ist Doktor der Chemie Geschäftsführer im Mittelstand Meine Mutter war Lehrerin und dann später Hausfrau.

00:04:08: Und mit uns Kinder zu Hause Ja, und da hab ich so schöne Sachen mitbekommen die mich ganz weit gebracht haben im Leben.

00:04:14: Und stark geprägt haben nämlich ganz viel Perfektionismus eher die Idee Ich darf keine Fehler machen und ehrlicherweise das habe ich natürlich erst viel später verstanden Habe ich mein sehr ziemlich doll über Leistung definiert.

00:04:26: Dann habe ich ja irgendwann studiert.

00:04:30: Die Studiumauswahl war jetzt nicht so easy bei mir.

00:04:32: Ich hätte eigentlich gern Journalismus gemacht weil ich ja gerne geschrieben habe Hat aber immer so die Frage Ist das genug Lohn und Brot?

00:04:43: In welche Richtung führt das?

00:04:44: Konnte mich nicht so richtig entscheiden.

00:04:45: Hab dann gedacht, Mathe war eh mein bestes Fach, machst du BWL?

00:04:48: Das ist irgendwie breit.

00:04:49: da musste ich jetzt noch nicht richtig entscheiden, ist irgendwie sicher und es wird schon.

00:04:54: Hab nach dem ersten Semester ein bisschen umgemodelt... BWL hat mir gelegen, keine Frage.

00:05:00: Aber hab dann gewechselt zu Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, weil man dort, ich dort die gelegen hatte, eben Medien, PR, Kommunikation, Multimedia Recht mit reinzubasteln neben dem BW L Strang sozusagen, weil ich hatte immer irgendwie schon ein größeres Interesse und wollte mehr den Menschen auch irgendwo mitnehmen.

00:05:17: Hab dann jede Möglichkeit genutzt uns Ausland zu gehen während des Studiums.

00:05:21: Da fing's schon bisschen an wenn ich so im Rückblick schaue Ich bin damals noch auf Diplom studiert.

00:05:27: Meine Kommilitonen haben die Examinat in den Semesterferien geschrieben.

00:05:31: am Ende, ich habe sie immer parallel zu der normalen Prüfung schon im Semester geschrieben um die Ferien frei zu haben, um ins Ausland zu gehen und Praktika zu machen, um möglichst lange an der Uni in Valencia zu studieren usw.

00:05:44: Da hab ich da immer schon ziemlich über Gebühr gelebt eigentlich.

00:05:48: Ich erkannte keine Grenzen Ja, dachte mich halt auch gar nichts um.

00:05:53: Nachhinein muss ich sagen, fände ich es gut wenn junge Leute schon so ein bisschen was von Energieökonomie hören und die Idee davon bekommen dass man sich ein bisschen einteilen kann.

00:06:02: Na gut!

00:06:02: Ich bin dann weitergegangen habe mein Traum erfüllt bei Biosoft das Marketing-Training-Programm zu bekommen da reinzukommen.

00:06:11: Da hat mich super gefreut.

00:06:12: Es war ein großer Traum nach Hamburg.

00:06:13: Hamburg war immer meine Herzheimart.

00:06:16: Und dann war ich da Und dann hab ich mich umgeguckt und gedacht, oh.

00:06:22: Oha!

00:06:23: Das hier ist schnell, das ist viel Druck, das auch Ellenbogen, das irgendwie viel Maske ... und das ist irgendwie viel?

00:06:32: Hier wird's irgendwie um Aushalten gehen.

00:06:34: Hier wirds um Authalten gehen, vielleicht sagt man es über Unternehmensberatungen, drei Jahre musst du aushalten für den Lebenslauf.

00:06:40: Woran

00:06:40: hast du gemerkt damals?

00:06:41: Was war der Moment, dass du sagst, wow.

00:06:44: Wie du es erzählt hast, Leistung, konntest du?

00:06:47: Ja.

00:06:49: Ja.

00:06:50: Ich glaub, es war wirklich ... Als wär ich auf so eine linke Spur geworfen worden mit Vollpowergeschwindigkeit und mein Mentor hatte damals zu mir gesagt, Christina verspricht mir eins.

00:07:01: Arbeit die hier nicht mehr als zehn Stunden am Tag?

00:07:04: Ihr seid so rekrutiert, dass ihr über alle Eure Grenzen geht für Leistung und das Umfeld befeuert das hier ohne Ende.

00:07:11: Und ich hab damals ihn angeguckt und dachte so ja klar.

00:07:14: Natürlich überarbeit ich nicht mehr.

00:07:17: Sag mal ganz kurz, Mentor war wirklich eine Bayerstorf ...

00:07:20: Eine Führungskraft damals.

00:07:23: Jeder hatte einen zur Seite gestellt bekommen und genau das ist ganz spannend weil diesen Call habe ich damals natürlich nicht so.

00:07:31: aber dann funktioniert es ebenso.

00:07:33: du bist ja wieder froscht der in nicht in das kochende Wasser gewürfen wird und wieder raus springt.

00:07:38: Also in dem Moment hatte ich natürlich aufgrund meiner ganzen Glaubenssätze und der Begeisterung diesen Job bekommen, so haben auch keine Option gewesen auszuscheigen.

00:07:44: Also habe ich mich in dieses Wasser begeben und das hat sich dann über die ganze Jahre hoch gekocht.

00:07:50: Genau.

00:07:50: aber da komme ich gleich nochmal zu wie es ausgegangen ist für mich als Frosch Ich hab das auch geliebt, also trotz Geschwindigkeit, trotz Drucks.

00:07:59: Dort trotz des Gefühls okay man gibt irgendwie sein Leben ganz schön auf für diese Arbeit hier, für diesen Traum, fürs Gas geben.

00:08:07: Gerade am Anfang wir waren als Nachwuchsführungskräfte eingestellt ich hatte auch immer das Gefühl es wurde sehr viel auf Schwächen immer geguckt.

00:08:14: Es ging immer eigentlich um Schwächen auszumerzen.

00:08:16: Schwächen wegzukriegen und viel mehr als oft die Stärken mal zu feiern und die stärken zu fördern ja?

00:08:23: Das heißt, im

00:08:24: Beurteilungsgespräch wurden dir die Schwächen aufgezeigt.

00:08:26: Dann wurde gesagt du musst das hinkriegen damit ...

00:08:30: weiterkommen.

00:08:30: Genau, genau und ich glaube es war auch so eine Daumenschraube.

00:08:34: das war so Teil des Systems weil ich es bei allen anderen um mich rum gesehen habe Es gab auch das Formular war irgendwie schon zu fies dass man da wirklich geknickt rauskam und dachte Menschen ich reiß mir ein Bein aus und ich kann auch was.

00:08:44: aber trotzdem wird hier und da auf die Schwächen eben fokussiert.

00:08:48: Das fand ich schon krass und macht dann einfach etwas mit einem.

00:08:50: Ich hab's trotzdem wahnsinnig geliebt.

00:08:52: ich hatte sensationelle Kollegen bis heute Freunde fürs Leben.

00:08:55: ich hab tolle Projekte gemacht.

00:08:57: Ich hab nur einfach konstant immer mehr Energie ausgegeben, als ich eingenommen habe.

00:09:03: Und das erklärt sich ganz schön an dem Thema, mit dem er auch gerne arbeitet, Clifton Strengths ...

00:09:07: Ja, haben wir auch

00:09:09: eine Firma.

00:09:10: ja!

00:09:10: Wenn man meine Top Five anguckt?

00:09:12: Ja, ich hab Leistungsorientierung und ich hab auch Fokus.

00:09:16: So, und das liebe ich bis heute.

00:09:18: Das ist aber nur Platz vier und fünf.

00:09:20: Und Platz eins, zwei und drei ist Einführungsvermögen, Einzelwahrnehmung und Harmonie bestreben.

00:09:30: Also drei Blaue für die, die sich mit dem Test nicht auskennen?

00:09:32: Das sind Beziehungstalente, Einführungsvermögensempathie, Einzelwahrnehmung.

00:09:37: ist so ein bisschen die rationale Empathie dass du auch noch nicht nur fühlst was Leute brauchen aber auch wirklich siehst faktisch was die brauchen um besser zu arbeiten und Harmonies natürlich das Bestreben das Menschen zusammen gut funktionieren.

00:09:50: Und wir haben den in der Firma schon seit Jahren im Einsatz auch dank Michael jetzt mittlerweile professionell.

00:09:56: Ich hab zum Beispiel Leistungsorientierung auf eins, müsste ich mal wieder angucken nach einer gewissen Zeit und Kommunikation auf zwei.

00:10:02: Und ich merke halt immer wieder, dass jemand der sagt mach mal langsam zu mir trotzdem in einigen Fällen nicht versteht das jetzt fertigzumachen gibt mir mehr Energie als mir jetzt so sagen machen wir langsam also dann habe ich das Gefühl mir schmeißt dort jemanden einen Stock rein und dieses gegenseitig wahrnehmen ist natürlich der schwierige.

00:10:20: wenn du nen Formular hast was volles mit leistungsorientieren sagst aber Don't you see me?

00:10:27: Ja klar, dann läuft's dagegen.

00:10:29: Genau und aufgrund dieser ganzen Geschwindigkeit und Performance-Drucks und Stakeholdermanagement

00:10:37: usw.,

00:10:37: also es ist ein klassische Konzernthema das jetzt ganz mit Bayerns Dorf allgemein zu tun.

00:10:40: ich sehe das in allen Konzernen.

00:10:43: Das hat bei mir aber einfach immer ein Stück für Stück Energie abgetragen.

00:10:45: Ich bin auch jemand, dass habe ich auch erst im einem Burnout verstanden der tendenziellen HSP.

00:10:51: Ich würde sagen, Highly Sensitive Person ist ein Spektrum.

00:10:54: Nicht schwarz oder weiß ja oder nein aber ich bin schon eher in HSP als es sich nicht bin und hab trotzdem immer Vollgas gegeben und war dabei und war auch noch abends hier und da.

00:11:04: Habs auch genossen weil alle anderen haben's ja auch so gemacht.

00:11:09: Hab gar nicht mich gut genug gekannt zu wissen.

00:11:11: Nein, ich bin jemand der wirklich aufladen muss durch Ruhe, Rückzug, alleine sein.

00:11:17: Und so hab ich über die Jahre einfach immer gepowert, weil es ja auch immer geklappt hat.

00:11:22: Ist ja immer gut gegangen und hab dabei aber irgendwie Energie verloren ... Ja, bin nach dreizehn Jahren dann tatsächlich in einem Burnout gelandet.

00:11:34: Erst mal ohne diese Definition.

00:11:35: Wir hatten damals, wir haben in den letzten Jahren auch immer wieder drüber gesprochen, Michael und ich, ich hab das so lange nicht nennen können aus natürlich meinen Glaubenssätzen.

00:11:43: gibt doch keine Schwäche zu.

00:11:45: Ich habe doch auch gar kein Burnout, ich hätte auch gar nicht in dem Moment sagen können, ich hab ein Burn-Out sondern wir gingen es einfach schlecht!

00:11:50: Ich bin umgefallen.

00:11:50: Ich hab in Spanien einen Team geleitet für die Firma im Marketing und bin abends im Sprachkurs, den ich zusätzlich abends um einsamzehn Uhr noch hatte, ein einzelnes Sprachkurssparnis, dann bin ich da irgendwann umgefallen Und wusste nur, dass es mir gesundheitlich nicht gut geht und konnte auch zuordnen, woran das liegt.

00:12:08: Das lag eben einfach an jahrelangen Raubbau an zu viel, an zu wenig Pausen ... Im Nachhinein hab ich's noch viel besser verstanden.

00:12:16: Aber im Moment bin man schon klar, okay, das hier geht an die Gesundheit.

00:12:19: Es ist ja nicht immer nur eine Säule.

00:12:20: Das sehe ich bei allen Menschen, die ich betreue.

00:12:22: Ich hatte privat noch eine sehr toxische Beziehung mit nazistischem Hintergrund.

00:12:27: Das hat mir wahnsinnig viel Kraft geraubt.

00:12:29: So sind es ja immer die Säulen irgendwo zusammen, Und dann habe ich da gesessen in Barcelona und überlegte, okay was machst du jetzt?

00:12:37: Meine Glaubenssätze super stark.

00:12:39: Meine Werte mal wieder so muss man reingehört.

00:12:41: John Strelecki gelesen das ist hier auch immer wieder Thema bei euch.

00:12:44: Und in dieser Woche in der ich echt überlegt hab ok was machst Du jetzt hat mir das Buch sehr geholfen mich zu entscheiden lokal den Vertrag zu kündigen unter anderem eben indem ich diese Perspektive eingenommen habe.

00:12:57: ok wenn Du ja achtzig Jahre alt bist Wie willst du dein Leben gelebt haben?

00:13:00: Wofür willst du deine Energie und eine Persönlichkeit aufgegeben haben.

00:13:03: Ja, vielleicht kannst du jetzt hier noch mal überbrücken!

00:13:06: Vielleicht kannst du mit ... weiß ich nicht... Ich spinne jetzt mal noch mehr Substanzen oder Hacks oder sowas irgendwie weiter durchhalten dann enttäuscht du rein, dann machst du deinen Lebenslauf nicht kaputt, dann lässt so deine Mitarbeiter nicht hängen.

00:13:17: Aber ich hab mich dagegen entschieden, Priorität auf Gesundheit.

00:13:20: Hab dennoch gedacht ... Das ist ja auch Teil des Games, wenn man Burnout gefährdet oder schon im Burn-Out steckt.

00:13:26: Ich kann doch in Hamburg einen Rückkehrvertrag für das Mutterhaus machen.

00:13:33: Dann hat mein Körper das Not ausgezogen und danke dafür an meinen Körper.

00:13:35: Der hat mich beschützt, das zu machen und konnte meine Beine nicht mehr bewegen plötzlich.

00:13:39: Das sehe ich oft bei Menschen mit denen ich arbeite dass irgendein Mechanismus körperlich greift.

00:13:44: Sie können nicht mehr die Kürklinge runterdrücken, die Tastatur bedienen bei mir an meine Beine nicht mehr funktionieren.

00:13:49: Erklär mal literally heißt wirklich du konntest nicht aufstehen oder du kannst nur langsam gehen.

00:13:53: und was heißt genau in meiner Beine?

00:13:55: Ja es war wie ein zwanzigfacher Gliederschmerzen sowas.

00:14:03: also theoretisch konnte ich noch stehen aber ich hatte dann in der Peakphase wirklich... Ich konnte nicht mehr.

00:14:08: wir mussten irgendwie einen Taxi rufen für oder so.

00:14:13: Ich kam nicht mehr voran, spannend!

00:14:18: Mein Körper sagt krass, die will wirklich weitermachen?

00:14:20: Oder wie sie es immer gemacht hat ... ich ziehe jetzt das Not aus.

00:14:24: Dann hab' ich mich eben auch da dran gemeldet.

00:14:28: Erst mal war's gar nicht so einfach, weil mir das auch gar nicht direkt geglaubt wurde.

00:14:32: Da haben wir das Problem mit mentalen Gesundheitsthemen.

00:14:36: Dass natürlich nicht sichtbar ist der Gips, sag ich mal Und natürlich auch das Problem, was ich auch lange gedacht habe.

00:14:42: Ach Mensch bei dem hätte ich es ja gar nicht gedacht, dass der einen Burnout hat oder die.

00:14:46: Weil ich war ja immer kraftvoll fröhlich und dabei.

00:14:49: Also war es ganz schwierig, dass man mir das irgendwie auch geglaubt hat.

00:14:53: Da bin ich immer tiefer und tiefer gegangen in meinem Prozess also gesundheitlich als gesetzlich versichert.

00:14:58: Da hab' ich versucht Hilfe zu bekommen.

00:15:00: Ich bin da wirklich auf Irrwegen unterwegs gewesen.

00:15:03: Mir haben die Haltepunkte gefehlt, mir hat ein Wegweiser gefehlet.

00:15:06: Ich bin davon Arzt zu Arzt und mit meinen körperlichen Symptomen unter anderem, das hat mich ja hoch besorgt.

00:15:12: Was habe ich jetzt?

00:15:12: Was ist los?

00:15:14: Und hab keine Antworten gefunden!

00:15:15: Bin von Facharzt zu Facharzen mit Symptom und die haben gesagt, wir finden einfach nichts.

00:15:19: Waren ratlos und fiel das Wort psychosomatisch gut... Okay, macht in irgendeiner Form sicherlich auch Sinn.

00:15:29: Greift natürlich viel zu kurz ist so schwammig und nimmt eine krasse Selbstwirksamkeit.

00:15:33: Und die Selbstwirksamkeit hatte mir ja sowieso zuletzt immer mehr gefehlt.

00:15:37: Dann hab ich meinen Gamechanger getroffen, und zwar einen Heilpraktiker.

00:15:43: Das Wort Heilpaktiker habe ich selber lange weggeschoben wenn mir das empfohlen wurde.

00:15:47: Ich dachte ne, ich bin richtig krank!

00:15:49: So, ich bin jetzt hier nicht Heilpraktiker.

00:15:51: Weil das Wort so schlecht besetzt ist... Heute ist die Dame, die mir damals geholfen hat.

00:15:54: Keine Kügelchen?

00:15:55: Nee genau!

00:15:56: Ich brauche wirklich krank und das habe ich auch mal im Umfeld gesehen oder in einer Gesellschaft, dass dann der Augenbrauch hochgezogen wurde.

00:16:02: Achso, Heilpaktiker, achso du nimmst dann so Pflanzliches oder naja da ist es ja nicht so schlimm.

00:16:07: Und dann zahlt es auch wieder irgendwie ein auf wenig Selbstwirksamkeit und so weiter.

00:16:12: Die Dame, die mir damals geholfen hat ist heute ganzheitliche Medizinerin.

00:16:15: Damals gab's das war dieses ganze funktionelle medizin integrative Medizin noch sehr viel weniger Genau, und dann hab ich verstanden was mit mir passiert ist.

00:16:23: Dann habe ich verstanden, was macht denn chronischer Stress?

00:16:26: Mit einem Körper?

00:16:28: Mit meinem System?

00:16:29: Damals hieß es noch neben den Schwächen heute sagt man erst eine Disbalance der Stressachse wenn ich über Jahre eben viel zu viel Cortisol ausgeschaufelt hab.

00:16:36: Hab dann verstanden, was mach das mit allen anderen System in meinem Körper Und hab dann auch nach und nach mir die Bausteine zusammengesetzt bis hin zu meinen Beinen.

00:16:43: Was ist da passiert?

00:16:46: Und wirklich hatte einen offenstehenden Mund.

00:16:48: Ich hab gestaunt, ich hab gedacht, das gibt's doch gar nicht!

00:16:50: Ich bin jetzt seit einem halben Jahr auf dem schulmedizinischen Weg unterwegs.

00:16:53: Hab Anträge gestellt und auf Kliniken gewartet.

00:16:55: Hab dieses Das jenes in meiner Geschichte immer wieder erzählt.

00:16:58: Immer weiter Energie verbrannt, in ratlose Gesichter geschaut an die Depressive abgelehnt.

00:17:03: Nicht weil ich das nicht grundsätzlich für sinnvoll halte, aber mein Weg war das ... wusste ich genau, dass ist das nicht was ich brauche.

00:17:10: Da habt ihr sonst keine Antwort bekommen.

00:17:13: Ich werde ein Buch schreiben, weil ich möchte das verbinden.

00:17:17: Meine Managementwelt mit diesen Erkenntnissen der ganzheitlichen Medizin.

00:17:21: Mit dem wie alles zusammenhängt.

00:17:22: Weil es einem keiner sagt?

00:17:24: Weil es nirgendwo bisher steht und ich werde dieses Buch

00:17:26: schreiben.".

00:17:27: Das ist schon jetzt sieben Jahre her ...

00:17:30: Genau!

00:17:31: Wie haben deine Eltern damals auf die Diagnose reagiert?

00:17:34: als du sagst, dass sich kann nicht mehr laufen?

00:17:36: Gradlos?

00:17:36: Krasse Christophage.

00:17:38: Sorry, muss ihr immer angerufen werden.

00:17:39: Wir haben keine Folgen zum Aufgenommen.

00:17:41: Wo holst du die jetzt her?

00:17:42: Das finde ich super.

00:17:43: Ich fand das richtig gut!

00:17:45: Du hast von deinem Vater erzählt und sagtest eben auch, ne?

00:17:47: Ich habe mich ja sehr darauf geachtet.

00:17:49: Perfektionismus so.

00:17:51: Und jetzt bist du da in Spanien, kannst nicht mehr...

00:17:54: Dass ich nicht mehr laufen konnte, war erst in Hamburg.

00:17:56: Mein Körper hat mich noch zurückfliegen lassen mit Koffer und Gepäck so ungefähr.

00:17:59: Und dann hat's mir den Boden weggezogen.

00:18:01: Ja also ... mein Vater als Naturwissenschaftler ist ja sowieso nicht der gesprächigste Mensch.

00:18:08: Die waren besorgt aber konnten überhaupt gar nichts damit anfangen.

00:18:13: Haben mich schon momentan gestützt, aber jetzt nicht inhaltlich irgendwo unterstützen können.

00:18:17: Und kannten das Thema auch gar nicht, haben sich das angehört.

00:18:24: Ja, ich hab dann ...

00:18:26: Ergänz dich noch mal.

00:18:26: Wie sind deine Umfeld, deine Freunde?

00:18:29: Wie bist du damit umgegangen?

00:18:31: Stichwort Charme.

00:18:32: gab's das oder hast du gesagt, pass auf Charme ist was ... Das ist Quatsch!

00:18:37: Ich will jetzt self-care und dazu gehört auch dass ich mich anderen zumute wie bist du da mit umgegang?

00:18:42: Also ein ganz wichtiger Hebel mit den guten Soziereinkontakten wirklich zu sprechen Und da aus sich rauszukommen und da auch wirklich ... Vor allem hab ich gemerkt, selbst bei den nicht aller Ängsten.

00:18:53: Sondern wenn ich dann in meinem alten superperforminsorientierten Umfeld mal die Maske runtergenommen habe und gesagt hab das so geht's mir, gings mir vielleicht schon länger.

00:19:02: Das ist Status quo, haben viele durchgeatmet, mich angeschaut und sag jetzt kann ich es auch mal sagen?

00:19:09: Ja.

00:19:09: Was ich in der Gesellschaft weiter verändern möchte vorantreiben, dass wir darüber sprechen können.

00:19:15: dass es uns auch nicht gut geht, jeder hat eine mentale Gesundheit und niemand ist immer auf hundert Prozent.

00:19:19: Und lass uns doch darüber sprechen!

00:19:21: Deswegen mein Umfeld ist mit den ganzen Diagnosen und meinem Weg dann ... da hatte auch keiner was vorgehört vorher.

00:19:28: Es war jetzt nicht so, dass die sagen, Mensch endlich bist du drauf gekommen, sondern die fanden das interessant.

00:19:33: Schlüsse ich auch wenn ich das im Detail erzählt habe?

00:19:36: Ja... Genau, ich hab dann um das noch abzuschließen wie ich der Mensch geworden bin.

00:19:40: Ich bin dann angefangen auch aus dem Burnout raus zu späterer Burn-Out Phase oder Generationsphase die erste Coaching Ausbildung zu machen.

00:19:50: Ich hatte schon Coaching für Führungskräfte über Bayersdorf in meinem Seminar gemacht und habe gemerkt oh wow!

00:19:54: Das ist meins.

00:19:56: Da krieg' ich Energie.

00:19:58: Da bin ich gut und da will ich weitermachen.

00:20:01: Ich möchte eine Coachingausbildung machen.

00:20:02: Habt das aber im Bayerstervalltag... macht man keine Ausbildung, parallel schafft man einfach nicht.

00:20:07: Hatte das also für mich immer geparkt und hab mir es dann erlaubt irgendwann, als ich gemerkt habe okay vielleicht geht's aufwärts.

00:20:13: Ich bin jetzt im Funktionell Medizin angekommen.

00:20:15: Ich hab jetzt Selbstwirksamkeit erfahren weil ich hab ja jetzt den Prozess verstanden.

00:20:19: Ich kann jetzt auch stofflich auffüllen, ja Mikronährstoffdepots auffühlen mein Darm die Disbalancen ausbessern und komme so zu.

00:20:26: immer mehr Kraft Ist eine steile These, aber aus meiner Sicht ist das manchmal der richtige Weg als in Antidepressivungen zu nehmen.

00:20:32: Einfach die Kraft wieder auffüllen um dann eben auch das Leben umstellen zu können hab dann gesagt, okay jetzt mache ich ... was Kristen Strang sagt.

00:20:41: Einfühlungsvermögen und Einzelwahrnehmungen ist toll!

00:20:43: Da habe ich zwar irgendwie im Energie verloren in den letzten Jahren, weil ich da so ticke, aber das mach' ich zu Stärke.

00:20:49: Darum geht es ja?

00:20:51: Und mache diese Coaching-Ausbildung.

00:20:52: Und mache auch Analog Jadon Stolecki Big Five, meine Selbstverwirklichung.

00:20:57: Dann folgt er eine Ausbildung der nächsten Stresscoach Resilienztrainer Ersthelfer Mendelhals auf deinen Rat übrigens damals noch.

00:21:04: Coaching zur integrativen Frauengesundheit diese ganzen Puzzleteile zusammenfügen wollte, es mich unfassbar interessiert hat.

00:21:10: Und ich wurde parallel die ganze Zeit schon gebucht von einzelnen und Gruppen.

00:21:13: Das mache jetzt seit fünf bis sechs Jahren, dass ich mit Menschen arbeite, die erschöpft sind, die Stress haben, die im Burnout sind ... Ich ersetze natürlich keine Psychotherapie aber ich begleite parallel oder überbrücke die Wartezeit auf den Psychotherapieplatz.

00:21:27: Oder ich helfe den Leuten danach wieder zurück in den Alltag zu kommen.

00:21:32: Ja, mittlerweile ... Habe ich auch zwei kleine Kinder an meiner Seite und vor knapp zwei Jahren kam dann der Verlag auf mich zu.

00:21:42: Und jetzt erscheint mein Buch in ein paar Tagen.

00:21:44: Ein paar Tage, wir sind haben ein Super-Tag.

00:21:46: Genau!

00:21:46: Und ich bin jetzt gerade, waren wir auch drüber gesprochen... Ich bin jetzt grade und das macht mich aus dem Mensch, Der ich heute bin, der Tagesscharf.

00:21:54: Heute nicht nur Autoren sondern ich bin wieder zurück in Hamburg.

00:21:57: Ich bin egal wo ich gelebt habe auf der Welt ob das sind Sydney-Wahlen, Barcelona, in Frankreich und England.

00:22:01: You name it!

00:22:02: In München keine Ahnung... Ich bin immer wieder nach Hamburg zurückgekommen obwohl ich hier ja nicht geboren bin aber Hamburg ist meine Herzheim hat immer gewesen.

00:22:09: wir waren jetzt in Freiburg die letzten vier Jahre.

00:22:10: es war wunderschön.

00:22:11: viele haben zu mir gesagt oh Gott warum gehst du da weg?

00:22:13: Da ist doch so schön oder ist auch schön?

00:22:15: Aber mein Herz geht hier hin

00:22:17: Und du hast die Sonne mitgebracht?

00:22:18: Ich hab' die Sonnen mitgebracht und ja, hier geht's uns wirklich super.

00:22:22: Ganz schön viel los!

00:22:24: Also wenn ich so zuhör und auch wie schnell du das denn so erzählst dann habe ich das und das ist passiert.

00:22:28: und da noch zwei kleine Kinder und ich denke so Puh also... ...ich bin auch schon ganz schön voll gepackt im Alltag aber bei dir ist auch echt richtig richtig voll.

00:22:39: und dann noch ein Buch schreiben.

00:22:41: Nach meiner eigenen Buchschreiberfahrung, das letzte was ich in dem Leben machen will jetzt nochmal ein Buch schreiben.

00:22:45: Das liegt nicht an meinen Co-Autoren sondern es liegt einfach nur daran...

00:22:48: Wir schreibt noch

00:22:49: mal eins!

00:22:49: Ich

00:22:50: schreibe noch einmal eins zur tausendsten Folge

00:22:52: ohne KI durchgekämmen möchte, die würde festhalten ja?

00:22:54: Ja.

00:22:57: Das ist ganz schön viel.

00:22:58: Ja, das ist ganz schön viel.

00:23:00: Mit dem Buch ist es ein bisschen wie mit einem Kind kriegen.

00:23:02: Man fragt sich, so ist es jetzt der richtige Zeitpunkt oder nicht?

00:23:04: Ich wollte im Buch schreiben, seit ich drei oder vier Jahre alt bin.

00:23:07: Ich hab damals schon als Kind Kurzgeschichten für Familienmitglieder und so.

00:23:10: Und ich wusste immer, ich schreibe einen Buch.

00:23:12: Bestimmt habe ich das bei John Starlecky auch aufgeschrieben, dass ich einschreiben möchte.

00:23:16: Ich wusste ja auch seit sieben Jahren worüber.

00:23:18: Dann kam die Zeit nicht, die Kinder waren klein.

00:23:19: dann kam der Verlag auf mich zu.

00:23:21: da war das zweite Kind grad noch nicht mal ein Jahr.

00:23:23: Und dann hab ich mir gedacht, wenn der jetzt auf dich zukommt, es soll so sein.

00:23:26: Du machst das jetzt weil ... Es muss raus in die Welt.

00:23:29: und genau, das ist schon über eineinhalb Jahre her.

00:23:31: Jetzt ist es aber soweit klar, weil es lief natürlich alles irgendwo parallel.

00:23:35: Genau, aber ich habe ganz gute Tools für mich entwickelt.

00:23:39: Merke einfach wie viel Kraft es mir gibt.

00:23:42: nahezu ausschließlich auf meinen Stärken zu arbeiten.

00:23:45: Wie unfassbar viel gutes Feedback ich bekomme und Dankbarkeit, das trägt mich total.

00:23:50: Und ja so lebe ich einfach auch analog meiner Werte heute viel mehr als früher.

00:23:54: Kann das eben auch?

00:23:55: Muss mich da nicht irgendwo in der Diskrepanz aufgreifen?

00:23:59: Ich hab einen Moment den ich recht gut benennen kann mit den Kindern, als sie klein waren, als ich gemerkt habe, ich will was machen!

00:24:07: Und ich bin auf einmal, ich sag's jetzt mal ganz hart der Entscheidung meiner Tochter ausgeliefert.

00:24:12: Damals war sie die erste und damit zerlegt sich gerade was ich im Alltag geplant habe.

00:24:18: also mich erkennt unsere Kinder von klein auf und auch die Podcast folgen und dann hab' ich gesagt du sorry bringe sie mit oder sie tun da in so einem Rom oder sowas auch immer.

00:24:28: kannst du so einen Moment erinnern wo du gemerkt hast Ich die leistungsorientierte Auch wenn das nur auf Platz fünf steht hatten haben Plan heute.

00:24:36: Und warum genau sitze ich jetzt hier auf dem Spielplatz?

00:24:38: Jeden Tag

00:24:39: kann ich das sagen.

00:24:40: Ja, absolut!

00:24:41: Das ist mein Leben gerade umso mehr als wenn es eben grade zwei kleine Kinder rausgezogen haben aus ihrem Umfeld, grad die sechsjährige Struggle total... Jetzt kommt die Einschulung.

00:24:50: Ihre ganzen Freunde sind super weit weg und ich bin jetzt eigentlich gerade Michael hat vorhin gefragt Mensch, die Buchvermarktung toll und was liegt alles an?

00:24:59: und es liegt einiges an aber es liegt nicht so viel an wie eigentlich meinen leistungsorientierter Fokus Und ich eben jetzt gerne machen möchte, weil ich meine Prioritäten klar hab und meine oberste Priorität sind für mich gerade so die zwei kleinen Seelen.

00:25:13: Die hier umpflanze ... und bewusst umpflanzen.

00:25:17: Deswegen sitz ich nachmittags auf Spielplätzen oder mache dieses und jenes und streichele auch die Emotionen und lasse dann Sachen weg.

00:25:27: Das ist für mich bis heute ... das bleibt Life-Logging Learning, ne?

00:25:30: Das ist auch bis heute irgendwie ... bedauerlich und nicht immer einfach.

00:25:35: Aber ich glaube, wenn man einmal so da seine Prioritäten klar hat ... Ich gebe in Workshops gerne so ein Kompass mit und arbeite mit den Teilnehmenden ihre fünf Top-Werte aus.

00:25:44: Und sag, wenn ihr an Weggabelungen steht oder Entscheidungen anstehen, dann schaut auf diesen KompASS!

00:25:50: Ja?

00:25:50: Da ist bei mir eben Gesundheit und Familie ganz oben.

00:25:52: Danach kommen die anderen schönen Sachen.

00:25:55: Aber es ist jeden Tag mein Game gerade.

00:25:58: Ich würde gerne noch mal auf das Wort, auf das große Wort Burnout ... kommen.

00:26:05: Ich hol ein bisschen aus, aber komm dann ganz schnell auch zu einer Frage.

00:26:09: ich habe... ... selber ja einen Burnout gehabt.

00:26:14: Ganz kurze Geschichte dazu die ich Christoph vorher erzählt hab.

00:26:17: du bist das erste Mal bei uns im New Work Master Skills Programm als ... ... Kinotspeaker.

00:26:26: Ich sitz ... ... mit ganz hinten.

00:26:28: guck zu wie du sprichst und denk wow wie cool dass wir Christina hier haben dieses wichtige Thema, das für's Burnout wirklich auch ein Teil unserer Ausbildung ist.

00:26:37: Aber du Michael, du wirst es ja nicht

00:26:39: brauchen.".

00:26:39: Das war mein Gedanke, dass er einen Freitag Februar zwanzig, zweieinzwanzig ... Ich weiß gar nicht mehr genau.

00:26:46: auf jeden Fall, ich glaub zwanziger.

00:26:47: Ich weiß

00:26:47: es noch genau.

00:26:48: Ich wurde danach von einem sehr guten Freund von dir, der sich gefunden hat, angerufen per Two Times Call weil er wusste, ich geh dann ran und da gings um deinen IT-Zeug und er hat sich gekümmert.

00:26:58: Ich weiss das noch sehr genau!

00:27:00: Rund um meinem Geburtstag.

00:27:02: Zweiundzwanzig gewesen

00:27:04: ist auch, ja auf jeden Fall es war unser Buch erschienen.

00:27:06: das war in unserem in dem Jahr wo der Buch erschien.

00:27:08: Das waren zwanzig oder zwanziger?

00:27:09: Ja

00:27:09: genau,

00:27:10: ja was.

00:27:10: Auf jeden Fall

00:27:12: krasse Timing.

00:27:17: Ich sitze da in der letzten Reihe hatte.

00:27:21: vorher war vier Wochen Remote Working also Workation auf Mallorca.

00:27:27: eigentlich hätte alles gut sein müssen und so weiter.

00:27:30: Ich weiß heute noch, oder jetzt baut sich das ja auch so über die Jahre dann nochmal kompletter zusammen.

00:27:37: Das ist mal Donnerstag-Freitag-Samstag unsere Seminare an diesen drei Tagen.

00:27:41: damals haben wir es in so einem Wohnbüro nenn ich's heute liebevoll also im Apartment gemacht wo ich auch gewohnt habe und ich hab dort jede Pause genutzt um mich kurz fünf Minuten hinzulegen.

00:27:53: So dachte irgendwie ab überhaupt nicht dem nichts beigemessen außer ich brauche irgendwie ein bisschen Ruhe.

00:28:00: Montagmorgen ein Call mit drei vertrauten Menschen.

00:28:05: Ich bin völlig, als wenn mir einer den Stecker gezogen hat nicht in der Lage dem Gespräch richtig zu folgen und dann ging eine zwei-wöchige Rutschfahrt los die immer mal wieder auch einen Mini hoch hatte wo es er ist.

00:28:22: vielleicht doch nicht so schlimm.

00:28:23: ich habe nach drei Tagen zwei Freunden in einer WhatsApp-Gruppe die Nachricht geschrieben, die auch heute noch auf meinem Handy ist.

00:28:30: Männer... Ich muss unseren Termin absagen.

00:28:33: ich bin eine handfeste Depression, klammerauf, noch Eigendiagnose, krammerzugerutscht.

00:28:40: Ich muss mich jetzt erst mal um mich selber kümmern und ich werde nur eine Zumutung für euch

00:28:42: so.".

00:28:44: Und irgendwie endete das dann mit der Selbsteinweisung in die Klinik.

00:28:47: Zwei Monate brauchen wir nicht weiter vertiefen habe ich auch im Podcast schon oft genug darüber gesprochen aber ich nenne dieses Beispiel jetzt A weil es eben zeigt, es kann jeden treffen.

00:29:01: Es muss sich nicht unbedingt über Monate ankündigen.

00:29:05: Es gibt ganz viele verschiedene Formen und ich würde gerne mal, dass du dieses Wort Burnout für uns nochmal auseinander nimmst.

00:29:13: Für mich ist bis heute ein Mysterium einen Begriff der sehr viele unterschiedliche Dinge zusammenfasst also wie so eine sozusagen verbindende Begriffe vieles diagnostiziert bekommen, habe bei einer Tat eine bestimmte Form.

00:29:28: Eine sehr männliche Form, eine leistungsorientierte Form der Depression nennt sich agitierte Depressionen.

00:29:34: aber für mich fühlte es sich eben an wie ein Burnout obwohl ich nicht zu viel gearbeitet hab, obwohl ich das Gefühl hatte also vielleicht lassen wir mit dem Begriff noch mal anfangen und dann steigen wir in dein Buch rein bisschen.

00:29:49: Genau die WHO definiert den Burn-Out als Arbeitsbezogenes Syndrome Und das greift aus meiner Sicht schon mal viel zu kurz.

00:29:59: Wir können uns an allen möglichen erschöpfen, das muss nicht nur die Arbeit sein!

00:30:03: Ich habe es schon selber gesagt auch bei mir waren es um wo zwei Säulen gewackelt haben.

00:30:08: ich sehe eigentlich bei niemandem dass es nur der Stapel auf dem Schreibtisch ist.

00:30:11: so und wir haben auch spätestens in der Corona Zeit gemerkt dass man sich auch an der Kehrarbeit Zuhause.

00:30:18: Aus meiner Sicht muss ich sagen, da werden noch mal ganz andere Synapsen angefeuert.

00:30:21: Wenn man ausstärker erschöpfen kann.

00:30:24: Da kommen meistens viele Sachen zusammen und es muss gar nicht die Arbeitslast auf dem Schreibtisch sein oder nicht nur sein.

00:30:31: Ich glaube, das ist ganz viel Leben gegen seine eigene Wahrheit.

00:30:34: Ja, Leben ...

00:30:36: Warte, warte!

00:30:36: Nicht so schnell.

00:30:38: Leben gegen eine eigene Wahrhalt.

00:30:41: So, Raum geben für ... Woher kommt die Erkenntnis?

00:30:46: Woran hast du das gemerkt?

00:30:48: und warum fällt es vielen Menschen so schwer zu verstehen.

00:30:50: Das ist ja eine Reise, die findet ihr seit Tausenden von Jahren statt bei vielen Menschen.

00:30:58: Ich hab grade ja geschildert, wie ich bei Bajassoff reinkam damals.

00:31:01: Und als wär da ... Als wäre ich irgendwie auf so einer Straße unterwegs mit ... Die linke Hohelsport.

00:31:08: Ja oder auch um mich rum flitzen die Autos in den Städter und der Buch Gott nicht überfahren werden nachdenken.

00:31:13: Und ich guck mich um den Gehopala.

00:31:15: Ich hab von Anfang an... Ich will die Zeit nicht schlecht machen weil sie auch fantastisch für mich war aber ich habe von Anfang ein gemerkt und das war dass hier entspricht nicht meinem eigenen inneren System.

00:31:28: Ich habe immer gesagt, mein Bauchgefühl wusste ich lebe hier gegen meinen inneren System.

00:31:34: Du sagst sehr was ist eine Reise?

00:31:35: Es dauert Jahre!

00:31:36: Ich wusste nicht, was das heißt und ich wusste auch nicht, Was ist es für ein innere Stimme?

00:31:41: Und hab gedacht ne, nee komm die is so'n Faulpels Die ist so'nn Luschi, die will dir da irgendwas sagen du ziehst durch, du hast immer durchgezogen Dein Kopf ist stark und dein Kopf geht voran.

00:31:50: und was dafür ein Körpergefühl ist, das lassen wir mal.

00:31:53: Und ehrlicherweise in dieser toxischen Beziehung ging's mir auch so dass sich dass irgendwas von mir, von Anfang an wusste.

00:32:00: Hier geht irgendetwas gegen dein inneres System.

00:32:02: Aber ich wollte es so doll und ... hab weitergemacht.

00:32:07: Und tatsächlich hatte ich mal den Gedanken, oh Mensch diese innere Stimme ist ja doch da?

00:32:12: Na gut, es wird sich wahrscheinlich zeigen über die Zeit, ob man die eine Daseinsberechtigung hat.

00:32:19: Dafür stehe ich heute ein voranzugehen und zu sagen sie hat ... Aber eine ganz große Darleinsberechtigung.

00:32:24: Und dieser Satz, das fühlt sich für mich nicht richtig an.

00:32:27: Der war für mich früher ... Das fand ich immer ein bisschen weich und seltsam.

00:32:32: Heute bin ich leider so'n Typ, der musste gegen diese Wand fahren.

00:32:37: Dein innerer Stimme hat vor Jahren alles jeweils gesagt und hatte recht.

00:32:42: Du hast mit dem Kopf weitergemacht, weil es auch lange funktioniert hat.

00:32:48: Ich bin da in einer ganz anderen Richtung unterwegs und höre darauf.

00:32:51: Ich sag auch Kooperation manchmal ab, wenn ich weiß, dass das vielleicht menschlich nicht passt ... Und höre viel mehr auf diese innere Stimme.

00:32:58: Ich hab das über die Podcast-Reise gelernt.

00:33:00: Ich habe am Anfang ganz anders agiert, immer noch mehr nach Kopf.

00:33:05: Und ich hab mich gefragt aus welchen Punkten sich das zusammensetzt?

00:33:07: Also viele Gespräche, Podcasts.

00:33:11: Auch meiner eigenen Kinder zu erleben, die ihren eigenen Willen haben.

00:33:15: Also ich kann schon auch sehr stark gegen gehen, sagen wir mal anders.

00:33:18: Und dann aber auch das zu sehen, weil ich merke natürlich ist es mit fließenden leichter nicht mehr zu sagen passt schon Aber dass und

00:33:26: Ich

00:33:27: weiß nicht woran's noch liegt aber diese Klarheit auch zu üben.

00:33:32: also ich habe mich schwer damit getan Das menschen zu sagen um sie nicht zu enttäuschen Merk aber es ist viel leichter ihm zu sagen du hey tut mir total eigentlich keine genau sagen warum aber fühlt sich für mich nicht richtig an oder ich fühle es nicht, oder wie auch immer.

00:33:46: Hätte ich mich früher nicht getraut?

00:33:48: Ich mich auch nicht!

00:33:49: Genau, ich mich auch noch nicht.

00:33:50: und die ganz doll... Das muss man aber erstmal für sich verstehen.

00:33:54: Und ich war ganz doll, hab ganz doll getickt auf Macherseilenrecht und Harmonie bestreben.

00:33:59: Und musste da tatsächlich auch, das mache ich jetzt mit Klienten heute, dass wir in so ein Trainingslager gehen.

00:34:03: Dass wir Stück für Stück gucken okay was passiert denn wenn du deine Wahrheit aussprichst?

00:34:08: Wenn du auch mal sagst einfach Ich kann es euch nicht genau sagen warum aber mein Bauchgefühl sagt Das ist auch Was Souveränes sein Kann und dass das auch respektiert wird und dass man sich, dass man das vielleicht bei jemandem anders auch schätzen würde wenn er das ausspricht.

00:34:23: Ich finde es ganz spannend.

00:34:23: Wir haben, ich glaube, unsere erste Folge wo wir uns dem Thema mentale Gesundheit in der Tiefel gewidmet haben war unser Folge seventy-fünf mit einer Psychiaterin die heute als Coach im wesentlichen Arbeit Doktor Miriam Pries.

00:34:35: und die hat zwei Sachen uns dort mitgeteilt die so eingebrannt sind.

00:34:40: einmal das Käfermodell also dass der Mensch wie ein Käfer auf sechs Beinen steht also Beruf, Spiritualität, Freunde, Familie Also, dass man eben nicht von einem nur genährt wird.

00:34:54: und so ein Käfer kann auch mal auf fünf Beinen gehen für einen bestimmten Zeitraum.

00:34:57: Auch mal auf vier aber irgendwann kippt er auch so einen Käfer dann um.

00:35:01: Und das fand ich ein sehr schönes Modell.

00:35:03: wirklich zu gucken was sind denn diese Lebensbereiche?

00:35:05: Welche nähern mich gerade welche rauben mir Energie?

00:35:09: Dann hat sie so einen Satz gesagt, dass so ein Burnout fast immer beziehungsproblem ist und fast immer die Hauptproblematischbeziehung, die Beziehung zu sich selbst Fand ich auch ein schönes Bild.

00:35:20: Das ergänzt sich sehr schön mit dem, was du gesagt

00:35:22: hast.

00:35:22: Sie spricht immer von gelingender Beziehung?

00:35:25: Ja genau und das mit den Säulen... Also bei mir ist es das fünf-Säulen-Modell.

00:35:28: Bei mir ist das, von dem ich spreche, mein Haus ist nicht sechs Kieferbeine sondern ein Haus, das auf fünf Säuren steht.

00:35:33: und da kann man eine Säule wackeln, kein Problem wenn alle anderen stehen.

00:35:36: Wie ist das mit Menschen die nicht unter Hochleistungsdruck stehen und sagen habe ich mich aber nicht ausgesucht?

00:35:41: jetzt ist Krise hier, keinen Job, Druck dar, KI kommt usw.. hat das mit der Selbstwirkksamkeit zu tun, wenn man die nicht stark genug festhält.

00:35:51: Das ist ja auch schon beides.

00:35:54: Eigenverantwortung, nicht so viel und nicht so doll... Wie ist es da?

00:35:57: Also du meinst die fehlende Selbstwerksamkeit?

00:36:01: Ja wir

00:36:02: haben jetzt schon ein spezielles Umfeld für junge Leute bei uns zum Beispiel im Unternehmen, die erleben halt im Umfeld was anderes als ihre Eltern erlebt haben in der Stabilität wobei Ich weiß nicht, ob das vielleicht vermutlich Verklärungen im Nachhinein.

00:36:14: Aber schon teilweise sehr intens.

00:36:17: Jetzt kannst du einige Inseln der Glückseeligen haben.

00:36:20: Das gibt's dann mal.

00:36:21: aber die merken auch da ist was anderes draußen los?

00:36:24: Da kommt ja gar wahnsinnig viel zusammen momentan und in letzter Zeit Und es macht mit unserem Nervensystem einfach total viel.

00:36:30: sicherlich hatten unsere älteren Generationen hatte auch ihre Themen usw.

00:36:34: Aber unser Nerven System momentan... ...und das ist ein großer Faktor den man auch verstehen darf.

00:36:40: Das ist ja unter Dauerfeuer.

00:36:41: Das kommt gar nicht mehr zur Ruhe, diese ständige Erreichbarkeit und Vergleich.

00:36:46: Die wahnsinnigen Transformationen, Geschwindigkeiten

00:36:48: usw.,

00:36:49: das hatten unsere Eltern so damals alles nicht.

00:36:51: Dadurch dass wir das als Grundrauschen um uns rum durchgehend erleben, ist unser Nervensystem unter Dauereanspannung.

00:36:57: Deswegen ist es umso wichtiger heute, dass wir verstehen und aktiv selber was dafür tun, immer wieder zu regulieren.

00:37:04: Für unser Hirn ist immer noch eine große ... Überschneidungsmengen, mit dem der Neandertale hatte.

00:37:11: Für das ist das was wir uns antun jeden Tag vergleichbar mit der Belastung die Menschen im Krieg erfahren haben und erfahren.

00:37:19: Ich habe immer noch nicht die Quelle von einem Professor aus Hamburg irgendwie in einem NDR Beitrag gemacht und er hat gesagt eigentlich müssen wir alle zwei Wochen mal drei Stunden uns irgendwie ein Wald auf eine Bank setzen und nichts tun.

00:37:32: also Wir optimieren ja alles, wir hören Podcast auf dem Fahrrad.

00:37:36: Wir machen immer viele Sachen.

00:37:38: Wir lassen uns in diese Rapid-Holes von Kurzformatvideos reinziehen und zwar nicht nur unsere Kinder sondern ganz viel Erwachsene.

00:37:48: ich habe das neulich vom Chef-Redakteur des Handelsblattes.

00:37:51: Ich sehr schätze auch gehört dass der das auch... unter einem Dauerfeuer, was ja auch nicht weniger wird durch das Thema KI.

00:38:02: Wo wir uns ganz viel Zeit sparen.

00:38:04: bei bestimmten Sachen wird es noch weiter erhöht.

00:38:06: also ...

00:38:07: Ja und daran kann sich das Nervensystem gewöhnen?

00:38:10: Wir können sieben Sachen merken.

00:38:12: Das ist auf jeden Fall die Zahl, die damit zusammenhängst.

00:38:14: Weil wir können jetzt als Eltern, das Mental Load, sieben Sachen parallel.

00:38:18: Dann hast du noch verschiedene Ebenen.

00:38:20: Und ich glaube die meisten Menschen denken bei KI immer noch Es geht um ein bisschen Effizienz.

00:38:26: Es hat damit nichts zu tun, sondern du kannst Intelligenz dabei erweitern.

00:38:30: Aber das ist so komplexes und anstrengend, dass das noch dazukommt.

00:38:34: Und gleichzeitig ist es eine Technologie die von außen den Job unter Druck setzt.

00:38:38: Das ist wirklich so ne Disparerance, die da ist.

00:38:41: Ich bin ja nun jemand der sich reinlehnt in so neue Technologien.

00:38:46: Wenn wir jetzt aber sagen ... Technologie hilft dir auch?

00:38:50: Du hast Bücher gelesen aus Recherchier.

00:38:52: Du hast mit Leuten kommuniziert um sie zu treffen bis diese Erkenntnis kommt, ich hab mir gegen meine eigene Wahrheit gelebt.

00:39:00: Was hat dazu geführt, dass du auch wirklich diesen Filter mittlerweile rausnehmen kannst?

00:39:05: und hast du das manchmal noch im normalen Alltag?

00:39:07: Dass du das realisierst also, dass plötzlich Wahrnehmung hast ... Ui!

00:39:11: Nee, das war jetzt eigentlich nicht wie ich es machen will.

00:39:14: Das war jetzt gegen meine eigenen Wahrheit.

00:39:16: Hast du so ein Ding, woran du das merkst?

00:39:19: Mhm, ich habe ... ganz stark ein Gefühl für mich selber entwickelt.

00:39:25: Und das können eigentlich alle Bestätigen, die schon mal im Burnout waren, dass man sich dadurch ... Du hast die Phase ist aber man lernt sich dadurch richtig gut kennen und es ist so ein toller Wert für den Rest des Lebens.

00:39:35: Und was ich immer einstehe, jeder sollte einen persönlichen Check-in mit sich selbst einmal am Tag machen um reinzuspülen.

00:39:43: wie geht's mir heute?

00:39:45: Und was brauche ich gerade?

00:39:47: Das hätte

00:39:48: ich mir früher niemals gegönnt in meiner Hamstererzeit, keine Zeit und keinen Grund.

00:39:52: Es ist auch egal, was ich spüre, weil ich muss der Großen Sache dienen.

00:39:58: Ich war in zwei verschiedenen Kliniken.

00:39:59: Die erste hier, Oxenzoll, war eine Art Notaufnahme ... Fantastischer junger Psychiater.

00:40:06: und als ich es dann nach drei Wochen sagte, weil dort kein Theapie-Angebot war.

00:40:10: Ich möchte noch mal eine andere Klinik hatte auch schon Platz, sagt der Herr Trautner.

00:40:13: Ich versteh's eigentlich nicht, weil sie könnten das jetzt auch ambulant weitermachen.

00:40:18: und was wollen Sie da in einer anderen Klinique?

00:40:20: Und dann hab' ich...ich weiß nicht wo der Satz herkam habe ich gesagt, ich möchte lernen mich selbst zu lieben!

00:40:24: Der Typ der war mindestens zehn eher fünfzehn Jahre jünger als ich.

00:40:29: halb im Kopf größer legt denn so seine Hand auf meine Schulter So fetterlich und fühlt sich aber null weird an.

00:40:34: Also sagt der Herr Traubmann, wenn sie das als Kind nicht von ihren Eltern vermittelt bekommen haben oder von ihrem Umfeld, dass sie es wert sind, selbst für die müssen wir in den Umweg gehen?

00:40:45: Und vielleicht nehmen Sie mal so... Es ging nämlich darum zu wissen was ist das Ziel?

00:40:49: und da vielleicht versuchen Sie's mal mit Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge.

00:40:55: Das hat sich seitdem eingebrannt Das, was du gerade check in nimmst.

00:40:59: Wie geht's mir?

00:41:00: Was brauche ich?

00:41:00: Also selbstfahrende und selbstfürsorge.

00:41:03: Und über diesen Zweiklang bin ich mittlerweile in der Lage... ...in bestimmten Phasen auch zu sagen Ich bin eigentlich ganz fein mit mir!

00:41:12: Ich bin zufrieden mit mir.

00:41:13: Ich kann das natürlich aussprechen.

00:41:15: Ich liebe mich selber.

00:41:18: Ich ironisiere das dann immer.

00:41:20: Denk immer an Austin Powers, der gesagt hat It´s nice to be me.

00:41:23: Aber ein Teil davon ist es auch so.

00:41:28: Ja, danke.

00:41:29: Das ist auch noch mal wieder ...

00:41:31: Genau das müssen wir lernen, ne?

00:41:33: Das haben viele von uns einfach genau entweder nie gelernt oder verlernt und das muss ich auch wenn du nochmal auf Christoph deine Frage zurückkommst.

00:41:42: Ich hab für mich eben wirklich verinnerlicht okay ich bin nicht dass was ich leiste sondern ich bin erstmal ich.

00:41:49: It's nice to be me and enjoy!

00:41:52: Und wenn ich das jetzt heute nicht mache und das morgen auch nicht mache dann bin ich immer noch genauso viel wert.

00:41:57: Ich achte ganz gezielt darauf, habe ich auch meinen Buch so ein Konzept entwickelt.

00:42:00: Ein Art Piechart, wie die sechs Beine des Gehvers.

00:42:04: Wie kann ich alles unter einen Hut bringen?

00:42:07: Das ist ja die Frage unserer Zeit gerade mit kleinen Kindern.

00:42:09: Wie kriege ich alles hin ohne dabei drauf zu gehen?

00:42:11: Wie muss sich das fein justieren, dass alle Bereiche... in anfungszeichen ausreichend Platz bekommen oder für mich so ausreichen, dass mir damit gut geht.

00:42:20: Und das ist eigentlich das was mich heute leitet und da geht es jetzt nicht immer nur noch um höher schneller weiter.

00:42:25: natürlich habe ich immer noch mein Ambitionen und meine Themen aber eben wirklich zu gucken.

00:42:30: okay wie kann ich das?

00:42:32: Was brauche ich gerade und welche Bereiche meines Lebens brauchen grade vielleicht auch wieder ein bisschen mehr Fokus?

00:42:39: Geht das also?

00:42:40: ich stelle mir die selbe Frage sehr regelmäßig und ich versuch auch immer alle ... durch die Leistungsorientierung dahin zu bringen, dass ich denke... Ich mache es immer erst mal für alle anderen als für mich und ich frage mich manchmal diese Gleichzeitigkeit,... ...die wir da im Kopf haben.

00:42:53: In allen Bereichen ist das immer da.

00:42:55: Die haben wir ja nicht mehr als Menschen, wenn wir hin gucken.

00:42:57: Also selbst der Fokus, wenn ich jetzt auf dich gucke, ist ja mein Fokus Michael unscharf.

00:43:01: Egal wie scharf er ist.

00:43:02: Unscharf!

00:43:03: So, ich schau dich an, sehe aber ihn nicht.

00:43:06: Und dann habe ich das Gefühl, also wenn ich darüber nachdenke, ob ich morgen... war ich ja recht früh und irgendwie so drüber umgegrüßte, wie soll das auch gehen?

00:43:15: Wenn ich jetzt hier bin kann ich nichts anderes im Blick haben.

00:43:18: Und merke halt Flohmomente entstehen ja auch nur wenn ich mich auf eine Sache fokussiere.

00:43:22: Und dann fällt in dem Moment die andere Sache gerade runter.

00:43:24: ist es vielleicht dass wir einfach nicht akzeptieren und aushalten können, dass immer auch andere enttäuschen?

00:43:30: Mhm.

00:43:31: Da sind wir wieder beim Harmonie bestregen, beim People-Pleasing ...

00:43:35: Kennt die Franzosen übrigens das Wort nicht?

00:43:36: Der ist no word in French for people-pleasing.

00:43:40: we don't have a world like that.

00:43:41: Was sagt das aus über die Franzose?

00:43:45: Ja also genau ich bin ein großer Fan natürlich von dem ganzen Thema Female Empowerment und so weiter.

00:43:52: Ich hab aber auch viele junge Mütter bei mir im Coaching, die völlig fertig sind deswegen.

00:43:57: Dieses Gency You Can Have It All finde ich ganz prima.

00:44:00: Aber ich finde, wir müssen auch mal ein bisschen realistisch hingucken.

00:44:03: Weil wozu führt das?

00:44:04: Deswegen ist mein Credo ... Ja you can have it all aber nicht alles zur gleichen Zeit und dass es auch grad so ein bisschen mein Leitsatz zu sagen okay jetzt sind die Kinder so klein Und jetzt sieht man gerade nach Hamburg um und pflanzen die Pflanzchen neu ein und so weiter.

00:44:16: Ich kann du kannst jetzt nicht alles haben.

00:44:18: So ja und die große Buchlaunchparty machst du jetzt nicht weil Du musst halt alles austarieren und hast aber auch deine Werte klauen.

00:44:24: bist dann auch feind mit dem Wein.

00:44:27: Lass uns jetzt mal vielleicht.

00:44:30: Wir reden ja jetzt nicht über Nischen-Thema, sondern wir reden über ein absolutes Massenthema.

00:44:38: Wenn wir uns die Zahlen angucken wie viele Menschen mentale Probleme haben häufig durch Arbeit initiiert.

00:44:46: Ein richtig großes Thema.

00:44:47: Es gibt mittlerweile Unternehmen die digitale Services anbieten.

00:44:53: es gibt den von dir angesprochenen mentalen First Aid Helfer, es gibt's jetzt schon länger.

00:45:02: Also es gibt da Dinge... Es gibt aber immer noch dieses.

00:45:04: Wir können nicht drüber reden.

00:45:05: also wir reden über ein Massenthema was aber irgendwie so Bad Thema ist.

00:45:09: und wenn man mit Krücken... Entschuldigung!

00:45:11: Mit Gehhilfen ins Büro kommt und irgendein Bandage am Knie dann wollen alle genau wissen oh wow da hast du dich verletzt beim Sport?

00:45:20: Du bist irgendwie alle so.

00:45:21: das andere da schämen sich die meisten noch und so weiter.

00:45:26: Wir reden bei massenthema.

00:45:29: Jetzt hast du dieses Buch geschrieben, das ist schon seit sieben Jahren in deinem Kopf sich weiterentwickelt.

00:45:36: Storytellerin bis zwischen Seite drei oder vier bist.

00:45:39: also was genau unterscheidet dein Buch von anderen Büchern zu diesem Thema?

00:45:44: Was erwartet die Leserinnen und Leser?

00:45:48: Genau, es gibt viele Bücher über Burnout.

00:45:50: Warum braucht's jetzt noch einen neuen Burn-Out-Preventionsratgeber?

00:45:53: Weil du

00:45:53: eins schreiben wolltest.

00:45:54: Weil da alles drinsteht!

00:45:56: So ich hab vorhin gesagt...

00:45:57: Und das ist ein guter Pitcher.

00:46:00: Ich bin nicht so'n dicker Pitscher, ne?

00:46:02: Aber da bist du nick.

00:46:04: Da muss dich jetzt einfach was

00:46:05: aushalten.

00:46:05: Die Tagleiter, die wollten Buchschreiben, da steht alles drin.

00:46:07: Das ist doch alles gesagt.

00:46:09: Da steht alles drinnen.

00:46:12: Mir hat im Zeiten des Aufpralls mir Orientierung gefehlt.

00:46:16: Hat mir ... ein Wegweiser gefehlt.

00:46:19: Ich bin irgendwie getingelt von Arzt zu Arzt, mit der Krankenkassen telefoniert und mit neun, achtzig anderen Telefonnummern telefoniert.

00:46:26: Hab versucht Hilfe zu finden, hab mich in Kliniken vorgestellt.

00:46:29: die haben mich dahin geschubst.

00:46:30: das führte alles so nicht richtig was ich war irgendwie Genau, orientierungslos.

00:46:36: Und ich hätte genau dieses Buch gebraucht, in dem zum einen erst mal steht was es genau mit dir passiert?

00:46:41: Was hat chronischer Stress mit dir angestellt?

00:46:43: Weil ich wusste das damals nicht.

00:46:44: Ich dachte ja gut ist irgendwie alles bisschen viel.

00:46:47: vielleicht ist das ein Burnout auf jeden Fall dass eine mittelschwere depressive Episode die mir damals im Zuge auch diagnostiziert wurde.

00:46:54: Dann sagen wir Ärzte, gehen Sie mal nach Hause Jetzt sind sie nochmal auf hier zu fragen was sie machen können.

00:46:59: Jetzt rufen sie sich doch mal aus.

00:47:00: Wie viele Jahre haben Sie sich da reingearbeitet, solange wird es auch dauern, sich wieder rauszuarbeiten?

00:47:03: Selbstwirksamkeit null, Frust hundert und das muss nicht sein!

00:47:09: Und deswegen steht in diesem Buch erstmal drin was genau ist mit dir passiert, was bedeutet das jetzt?

00:47:14: gerade dann gibt es ein Kapitel einen kompletten Wegweiser wenn du erschöpft bist bis wohin kannst du dir selber helfen?

00:47:21: womit Ab welchem Punkt genau brauchst du welche Form von Hilfe?

00:47:24: Da habe ich auch einen sehr renommierten Psychi- terapeuten aus einer Klinik, der das genau beantwortet und er mit mir ganz klar absteckt.

00:47:33: Ab wann brauchst Du welche Form vom Hilfe?

00:47:35: Und dann kann ich da eben genau sehen okay, da muss ich anrufen, dass muss ich machen!

00:47:38: Das ist der Weg immer wieder ein bisschen gespickt mit meinen eigenen Erfahrungen ohne dass es jetzt zu autobiografisch ist weil ich will primär anderen eine Hilfe geben.

00:47:46: Und dann gibt es eben das Kapitel Prävention und da steht alles drin, was es wirklich braucht heutzutage um Burnout vorzubeugen.

00:47:52: und um Erschöpfung vorzubeugen.

00:47:54: Und dann gibt es eben auch noch konkret Überlebensgestaltung, wie kann ich mein Leben aufsetzen?

00:47:59: Was ist mit Work-Life Balance oder Integration oder Blending?

00:48:03: Wie man's auch immer nennen möchte.

00:48:05: Ich hab eine tolle Zeitmanagement-Experte dabei.

00:48:08: Nicole Zetsch ist dabei, die auch was über Stärkenorientierung beiträgt.

00:48:12: Ganz viele Tipps konkret über Zeitmanagement, auch im Zuge von Vereinbarkeit, Mental Load

00:48:16: usw.,

00:48:17: also das Fully Package würde ich mal sagen ... Genau.

00:48:20: Und dann gibt es eben auch noch jede Menge Ansprechpartner.

00:48:22: darüber hinaus, wo kann ich weitere Hilfe finden?

00:48:25: Ja ... Was ist das?

00:48:26: Dann gibt einen Einblick in ein Teil der Prävention, wo du sagst, nimm mal vielleicht Situationen und du sagtest grade aus dem Buch schreiben kann man nicht planen kommt zu einem Zeitpunkt Kinder kriegen auch nicht so richtig auf.

00:48:38: wenn man's denkt viel lernen dann das geht nicht sondern die kommen wenn die wollen oder nicht und dann sind sie plötzlich da und dann passt das alles nicht so.

00:48:49: Was können wir vom Zeitmanagement lernen?

00:48:52: Ja, aber dann läuft das alles ein bisschen anders als ... Als wir uns das vorgestellt haben und man denkt doch an vielen Stellen, warum hat mir das keiner vorher gesagt.

00:48:58: Und alle fragen, wie war der Urlaub?

00:48:59: oder

00:49:01: was?

00:49:02: Die Ortsveränderung mit dem anstrengenderen Alltag weil da Nikita nicht mehr dabei war.

00:49:07: Am bestenfall hast du eine Kinderbetreuung wenn du richtig viel Glück hast von die Kindern, die cool!

00:49:12: Genau, auf die Frage erstmal Prävention.

00:49:16: Wir sind ja schon ein Stück weiter als was vielleicht vor sieben Jahren war.

00:49:19: aber ich merke auch immer wieder es ist irgendwo ein Bubble-Thema.

00:49:21: Es gibt grundsätzlich erst mal so vier Basic Bereiche Schlaf.

00:49:25: Ja, Schlaf ist einfach auch meine persönliche.

00:49:29: Jetzt hab ich noch das Thema Perimino-Pause mit Mitte vierzig.

00:49:32: da wird schlafen nochmal wichtiger.

00:49:34: Im schlaf ist unser unterschätzter Hebel wirklich dafür zu sorgen dass wir guten gut schlaft bekommen.

00:49:40: Bewegung habe ich früher auch vollkommen unterschetzt.

00:49:43: Das Cortisol was wir den ganzen tag aufbauen muss raus aus dem körper.

00:49:46: Ich hab damals gedacht Was ist es?

00:49:48: Ich zwölf Stunden im spanischen office danach irgendwie in meine spanische wohnungen Ausruhen Netflix irgendwie noch hier Cheatfood so, da haben wir doch jetzt auch verdient.

00:49:57: Und dann irgendwie einigermaßen früh schlafen und am nächsten Tag bestmöglich weiterzumachen.

00:50:01: Dachte damals tatsächlich in meinem erschöpften Tunnel ... Ja ist doch super.

00:50:04: das Beste was ich machen kann bin nicht morgen wieder fit.

00:50:07: War ja viel zu erschöpt, Sport oder Bewegung.

00:50:10: Weil ich es aber auch nicht wusste.

00:50:11: Ich musste das Cortisol abbauen um damit morgen nicht wieder loszustiefeln und immer permanent aufzukommolieren.

00:50:19: Ernährungen habe ich ganz lange unterschätzt?

00:50:21: Im Stress neigen wir alle dazu, natürlich irgendwie uns schlecht zu ernähren und unregelmäßig zu ernähern.

00:50:25: Es ist uns verdient zu haben was zu essen.

00:50:28: Wenn ich an Biasdorf denke auch immer an Schokoladenbrownies und keine Ahnung was da immer rumstand... Und dann auch im Burnout!

00:50:34: Dann sind wir so erschöpft dass wir... Da habe ich auch wahnsinnig unregeln mäßig gegessen weil es mir maßt mir auch egal und wenn dann hatte ich mir doch auch etwas verdient.

00:50:42: Und regelmäßig essen und nährstoffreich essen ist gerade im Stress super wichtig.

00:50:46: Das habe ich immer so ein bisschen auf den Kalenderspruch gehalten, ich hatte schon mal wo was von gesunder Ernährung gehört und ich esse auch gern Salaten hab' ich auch immer gerne.

00:50:53: aber die Bedeutung und den Hebel habe ich damals total unterschätzt.

00:50:56: und dann das Thema Pausen dass wir wenigstens Mikropausen machen.

00:51:00: lieber regelmäßige Mikropause als irgendwie ab-und-zoom eine große Pause.

00:51:04: da sind erstmal so die ganz grundsätzlichen Basics.

00:51:07: Und dann geht es im Buch eben auch darum, was wir vorhin gesprochen haben.

00:51:11: Die Selbstwahrnehmung – wie kann ich meinen inneren Zustand wirklich erkennen?

00:51:15: Wie kann ich einschätzen, was vielleicht schon Frühwahnzeichen sind und wo ich das stehe?

00:51:20: Wie kann ich natürlich auch, weil ein ganz großes Thema ist immer individuelle Stressmitte.

00:51:24: Da geht es um Glaubenssätze bearbeiten.

00:51:27: Das kann Buch nicht so lösen, weil das natürlich immer individueller Arbeit ist, die ich mit meinen Klienten mache.

00:51:32: Aber wir schauen auf Bewertungsmuster.

00:51:33: wie kann ich meine Gedanken stückweit umprogrammieren?

00:51:36: Was habe ich für mich komplett veränderlicht mittlerweile, um Stress nicht noch weiter zu verstärken?

00:51:42: Genau dann geht's eben um stärkende Orientierung hab' ich auch ganz Anfang schon angesprochen anstatt auf Schwächen zu schauen zum Beispiel.

00:51:47: und dann beleucht ich Hebe wie soziale Kontakte, die wahnsinnig wichtig sind.

00:51:52: Weg mit Energiediemen!

00:51:54: Wir kennen alle Leute, nach dem wir uns schlechter fühlen, wenn wir uns getroffen haben als davor.

00:51:58: Wegmit denen ja?

00:51:59: Es geht immer darum natürlich in Energie-, Ökonomie- und Stressoren wegzulassen.

00:52:04: Dafür aber die guten sozialen Kontakte sich zu halten auch gerade in Phasen, in denen ich mich schon so erschöpft fühle.

00:52:09: Neigen wir dazu, soziale Kontakt dahin anzustellen weil ... schaffen wir grad nicht mehr.

00:52:14: ist aber so, dass tatsächlich die guten sozialen Kontakte uns wirklich helfen Stress abzubauen und Energie zu tanken.

00:52:19: Und dann hast du es vorhin auch schon angesprochen Natur ist quasi der älteste Stressregulator überhaupt.

00:52:23: ich komme jetzt gerade aus dem Schwarzwald war früher Alster und Elbe die mich aufgeladen hat.

00:52:29: er habe sich da wirklich genossen im Wald zu sein weil das so tolle Effekte hat auf die mentale Gesundheit.

00:52:34: Dann gebe ich Tipps zum Nein-Sagen, zum Grenzen setzen.

00:52:37: Alles was mir auch geholfen hat und wir gucken natürlich auf das Thema Reizmanagement, Digital Detox.

00:52:41: Was macht diese Dauererreichbarkeit mit uns?

00:52:43: Wo können wir uns da selber vielleicht ein bisschen ja traurig aber austricksen runterfahren?

00:52:49: Viel läuft daher einfach überbewusst sein, dass man zu verstehen, was es mit uns macht.

00:52:52: Ich habe auch immer wieder Studien drin weil ich bin auch so'n Versteher.

00:52:55: Ich muss von Grundaufdinge verstehen, dass sich sie dann auch anderen erzählen kann.

00:52:59: Ja, dann bring ich Akuthex mit und Entspannungstechniken.

00:53:03: Genau!

00:53:04: Super.

00:53:06: Ich bin super, super happy dass du dir das Buch geschrieben hast.

00:53:10: I can't wait to read it!

00:53:14: Wir haben jetzt... Du hast eine sehr individuelle Perspektive aufs Thema die auch glaube ich richtig ist.

00:53:21: Wir sind jeder für unser Leben selbst verantwortlich.

00:53:24: wir sollten nicht darauf warten gerettet zu werden.

00:53:28: aber Ich hatte es kurz angesprochen, das Thema hat immer noch diesen Nimbus von naja jemand der einen Burnout hatte.

00:53:35: Der kann dir danach keine Karriere mehr machen kommt ja nie wieder.

00:53:39: meine Erfahrung ist wenn man's gut macht und richtig macht kann man viel besser wiederkommen als man gegangen isst.

00:53:45: Klammer auf meine eigene Erfahrung.

00:53:48: Wie siehst du jetzt das ganze Thema im Unternehmenskontext?

00:53:51: Du hast ja auch Corporate Clients.

00:53:53: was können Unternehmen machen damit dieses Thema

00:53:57: auch,

00:53:57: sagen wir mal, ernster genommen wird.

00:54:01: Wir wissen zum Beispiel heute das Führungskräfte mit hohem Krankenstand und hohem mentalen Krankenstand wenn die versetzt werden, dass sie den mitnehmen.

00:54:07: also Führungskräfte haben großen Einfluss darauf.

00:54:10: wie geht es den Leuten?

00:54:12: Also einmal ganz kurz die Perspektive auf Unternehmen und vielleicht auch auf Gesellschaft.

00:54:16: was muss passieren damit dieses Thema noch mehr breite Ernsthaftigkeit und ja auch nochmal Präventionscharakter kriegt auch vielleicht Kindern schon früh beibringt.

00:54:28: Wenn du für dich selber sorgst, dann hast du auch eine gute Chance dass das vielleicht nicht passiert.

00:54:33: Also genau ich bin ja auch vielen Unternehmen unterwegs.

00:54:37: wenn wir als hast du die Führungskräfte angesprochen da höre ich dann oft die Frage oh Gott ich habe doch auch den Schreibtisch so voll.

00:54:42: soll ich als Führungskraft jetzt noch Coach sein?

00:54:44: Ja das ist es nicht.

00:54:46: aber ich sag immer Leben und Vorleben.

00:54:48: also zum einen hilft es wenn die Füllungskraft einfach wirklich authentisch selbst für Sorge und Fokus auf mentale Gesundheit lebt.

00:54:55: Weil wir dann auch wissen, dass man eher in der Lage ist das bei seinen Mitarbeitern im Umfeld wahrzunehmen.

00:55:01: wenn Frühwandszeichen da sind wie geht es anderen?

00:55:03: Das heißt leben und aktiv vorleben den weiß ich nicht.

00:55:06: jeden Freitag, siebzehn Uhr Jogertermin auch wirklich im Kalender als solchen zu markieren.

00:55:10: Vorleben ich setze Grenzen vor Leben Ich mach mein Handy aus vor Leben ich schicke keine E-Mails nach weiß sich nicht neunzehn uhr oder am Wochenende Und dann sollen Sie wissen wie man so schön sagt wo steht.

00:55:20: Ja, also viele Unternehmen haben tolle Hilfsangebote.

00:55:23: Haben Systeme an die man sich wenden kann, die einem helfen und die Führungskräfte sollen einfach wissen wo es steht.

00:55:32: Idealerweise das auch schon mal genutzt haben ja ein ERP-System oder interne externe Hilfe.

00:55:38: Und dann arbeite ich auch immer mit Formaten, wie können wir psychologische Sicherheit stärken?

00:55:43: Wie können wir mentale Gesundheit besprechbar machen im Team.

00:55:46: Also skreifbar machen ist zum Alltag machen, es selbstverständlich machen.

00:55:50: und da lebt aber die Führungskraft einfach insofern vor als dass sie selber auch sagt mir geht's heute nicht gut oder ich habe heute einen Orangenentag und keinen Grünen weil ich auch ein Mensch bin.

00:55:59: So, und das sehe ich ganz oft noch.

00:56:01: Ich spreche oft mit Führungskräften, die sagen ja also mich betrifft das nicht ne?

00:56:04: Kann ja sein dass mein Team des Bauch macht es mal mit denen, aber ich habe ja gar kein Problem damit.

00:56:08: so und da geht noch was sag' ich mal.

00:56:12: Und klar, wir hören den Unternehmen ansonsten ... ich seh gerade wieder ganz viel Ressourcen runter Workload drauf.

00:56:20: Das muss natürlich irgendwie geht's schon um ein vernünftiges Verhältnis dieser beiden Sachen.

00:56:27: Ich persönlich kann auch aus alter Erfahrung sprechen, die Meetingkultur war sicherlich auch ein Faktor.

00:56:32: Wenn man abends erst anfangen kann seinen richtigen Job zu machen wenn man den ganzen Tag im Meeting sitzt hilft das zum Beispiel nicht.

00:56:38: Selbstwirksamkeit haben wir angesprochen.

00:56:40: ich habe auch viel fremdbestimmung erlebt in der Vergangenheit viel Politik Genau und generell sehe ich auch dass bei Recruiting nicht immer unbedingt auf menschliche Fähigkeiten geachtet wird.

00:56:51: da kann man auch schon mal gucken inwiefern bringt jemanden Verständnis und Vorleben davon mit?

00:56:56: Oder wird vielleicht doch nur nach fachlichen Sachen eingestellt?

00:57:00: So eine super sündliche Erfahrung.

00:57:01: Ich glaub,

00:57:01: das wird ... Regine, du hast sehr viele Punkte drin, wenn du das sagst.

00:57:08: Deswegen muss ich immer viel zuhören und einmal sortieren.

00:57:13: Ich hab die Erfahrung gemacht, dass egal wie sicher das psychologische Umfeld ist, jeder hat einen anderen Teil auch den er oder sie teilen möchte.

00:57:21: Ich liebe jetzt auch viele Sachen vor, wie ich's mache.

00:57:23: Ich bin auf der einen Seite performer durch und durch.

00:57:26: Ich bin früh hier, aber Meditation Sessions gebe ich nie und zwar nicht aus Zwang.

00:57:31: Aber ich mache die einfach.

00:57:32: Ich muss ja auch nicht jemandem präsentieren, sondern ist da, liegt halt die Matte rum.

00:57:37: Umgekehrt bin ich dann raus, wenn ich die Kinder hole oder irgendwas ... Und da gibt's mal Phasen, da knüppel ich voll durch.

00:57:41: Also beides erlaubt das sich von was ich vorhin meinte.

00:57:44: Ja.

00:57:45: Und

00:57:45: ich sehe es als gegenseitige Verantwortung dass Das Umfeld, die Chefs, die Fumskräfte das genauso möglich machen wie dass es auch eingefordert wird.

00:57:55: Erwachsen!

00:57:56: Ich hab' das Gefühl wir neigen dazu.

00:57:57: Wir wollen immer sofort in Deutschland ein System kippen.

00:58:00: Wir haben den ABCD in Deutschland um sicher zu sein.

00:58:02: deswegen brauchen wir keine Angst haben vor irgendwelchen Angriffen von außen wird uns nicht passieren.

00:58:06: Arbeitsschutz Brandschutz Datenschutz CSD Compliance Und mit ABCD kommen wir hier durch in Deutschland Alles wichtig und ich verstehe aber... Wir neigen dazu, das so abzusichern.

00:58:18: Und ich glaube es gibt's nicht.

00:58:19: und zu akzeptieren dass sich diese Exeltabellen-Sicherheit nicht habe und das auch nicht so sortiert bekommen ist für viele Menschen die gerne sehr strukturiert sind ganz schwer.

00:58:31: Das Aushalten für Stress und der Stress steht aufeinander und ich sehe etwas auf uns zu rollen.

00:58:36: Dafür reicht jetzt die Stunde nicht.

00:58:38: Die haben wir nämlich gerade

00:58:41: gehört,

00:58:41: die machen eine Fortsetzung.

00:58:42: Ich sehe aber was auf uns zu rollen und das ist ein Tsunami.

00:58:44: Und dieser Tsunamie ist ... Es verschiebt sich grade was an Arbeit.

00:58:48: weg von einem Hype!

00:58:50: Das verschieb sich brutal, ne?

00:58:51: Ich seh' jetzt link in den ersten Spendenaufrufen von Leuten, die sagen ich krieg grad kein Tritt dran, aber ich nehme eine Spende als Geburtstagsgeschenk wo ich sag wow, das is next level.

00:59:01: Viele meinen es sind Einzelphänomänen.

00:59:03: auch viele Konzerne glauben sie kommen mit diesen blödsinnigen Meetings durch auch die wirds treffen an der stelle.

00:59:10: und dann gibt's ein paar, die verstehen wie funktioniert es neu.

00:59:14: Und die thriven dadurch, die sind die, die gehen noch gar nicht auf burn out, die kommen irgendwann mal dahin.

00:59:19: Da müssen wir echt gut hingucken und beides wieder möglich machen.

00:59:23: zu sagen du guckst auf die Burnout-Theme, auf die Präventionsthemen und erlaubst aber eben auch das gewisse Sachen sein dürfen.

00:59:30: also darf sich da voll ging angehen.

00:59:31: nur so kriegst du einen psychologisch sicheres umfeld hin in denen erlaubt ist Lass durchziehen heute, lass chillen morgen.

00:59:39: Ich hole die Kinder ab und ich funke nachher noch

00:59:41: durch.".

00:59:43: Und wir machen uns kaputt in Regeln, Polices, dogmatischen Sachen ... Das funktioniert nicht, weil das Leben findet halt in diesem einen Fokus statt, wo ich jetzt gerade bin.

00:59:54: Ja, in Konzernen mehr denn je, was du gerade geschildert hast.

00:59:56: Und auf wieder zu Frustern sind wir bei der mangelnden Selbstwirkksamkeit.

01:00:00: Ich möchte noch mal sagen das ich bin auch gar nicht gegen Stress.

01:00:02: Stress ist super!

01:00:03: Stress bringt uns ganz viel voran und wir dürfen Stress haben, ne?

01:00:07: Wir wollen jetzt nicht den Stress verteufeln oder den nicht mehr haben.

01:00:09: Wir werden immer solche Phasen haben und das ist toll, das schreibt uns an.

01:00:12: Genau wichtig ist einfach dass wir die Balance finden, dass wir immer wieder denen auch einfach regelmäßig abbauen.

01:00:17: dann sind wir einer guten Bahn unterwegs.

01:00:19: Viele Manager und hart arbeitende Menschen vergleichen sich gerne mit Leistungssportlern, vergessen aber das so ein LeBron James, dass der zwölf Stundenabtag schläft.

01:00:28: Und dass die eben immer diese Recovery haben, dass sie genau das verstanden haben, dieser Stress, den Sie Ihren Muskeln und Ihrem Körper antun, immer wieder abgebaut werden.

01:00:40: Ja.

01:00:41: Und Leistungssport ist es anerkannt, die Regeneration und wir selber verteufeln das noch und sagen, die Pause ist verschwendete Zeit oder ich fühle mich schlecht.

01:00:47: dann muss man wieder einen Glaubenssatz machen.

01:00:49: Warum fühlst du dich schlecht wenn du eine Pause machst?

01:00:51: Warum denkst du, du kannst die Pause erst machen, wenn deine Tudulisse runtergearbeitet wird was sie die Faktor nie sein wird?

01:00:57: Jeder hat ja die To-Do-Liste, die von anderen Leuten zusammengestellt

01:01:01: wird.

01:01:01: Die macht meine Agent mittlerweile.

01:01:02: Naja aber die gibt's ja trotzdem?

01:01:03: Also die To Do Liste... Nein ich

01:01:06: hab ein Judgment Agent der wirklich drauf guckt und sagt don't do it!

01:01:09: Das ist gut, das funktioniert.

01:01:11: Mir hilft das total weil dann ist es eine weitere Instanz als

01:01:13: Cheating.

01:01:14: oder wie sie mir sagt mach' es

01:01:15: nicht.

01:01:16: Und hier ist die freundliche

01:01:19: Absage.

01:01:20: Wir brauchen eine weitere Stunde.

01:01:21: Christina, auf jeden Fall!

01:01:22: Erst mal viel Erfolg für das Buch.

01:01:24: Das wünsche ich dir persönlich aber auch uns allen weil es wichtig ist.

01:01:31: Wir haben bisher immer noch nicht den Titel des Buches genannt.

01:01:33: wie heißt das Buch?

01:01:35: Burnout beginnt früher als du denkst.

01:01:37: Sehr schön und man kann es überall kaufen bei der Buchhandlung deines Vertrauens natürlich auch bei den großen Online-Händlern.

01:01:45: Ich glaube, dass es ein Dauerbrenner wird.

01:01:49: Das ist ein Buch, das lange Erfolg hat und wenn wir dazu mit dem Podcast ein bisschen beitragen können, freut mich das sehr.

01:01:55: Ich danke euch vielmals!

01:01:57: Wo willst du noch hin?

01:01:59: Wo will ich noch

01:02:00: hin?!

01:02:00: Ja, ich hab' lustigerweise schon Anfragen für neue Buchprojekte.

01:02:04: Hab aber meiner Familie versprechen müssen, dass ich erst mal lasse... Die fanden das nicht so eine gute Idee.

01:02:09: Nee, aber ich glaub', dass wenn man einmal einen Buch geschrieben hat – haben wir vorhin auch drüber gesprochen – dann fällt das nächste Projekt viel leichter.

01:02:14: und ich habe schon Bock drauf.

01:02:15: Da

01:02:17: seid ihr zu zweit.

01:02:18: Ich

01:02:19: bin da raus,

01:02:20: ich bin raus!

01:02:21: Nee und ansonsten mir geht es ehrlicherweise weniger um The Next Big Thing als mehr um das How.

01:02:25: also natürlich habe ich meine Ambition ich will mehr Leute erreichen.

01:02:29: ich will auf das Thema Aufmerksam machen.

01:02:31: nehmt er Schöpfung nicht Teil des Games war.

01:02:35: Denkt nicht, ihr seid gesund nur weil er noch funktioniert.

01:02:38: Nehmt das ernst.

01:02:39: guckt hin, weil je früher ihr hinguckt, desto eher kommt der daraus.

01:02:42: Ich möchte das Thema größer machen und besprechbarer machen.

01:02:45: Das bleibt meine Ambition Möchte mir dabei aber persönlich einfach erhalten Da erfolgreich und ambitioniert zu sein, ja aber mich auf dem Weg dorthin selbst nicht mehr zu verlieren.

01:02:57: Und meine anderen Lebensbereiche über die ich vorhin gesprochen habe eben nicht mehr hinten anzustellen und meine Bedürfnisse auch dabei on the way quasi im Blick zu behalten.

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