#575 Nils Günther & Charline Joost | The Generation Forest | Sonderfolge mit HOPEPUNK
Shownotes
In unserer heutigen Podcastfolge, einer gemeinsamen Folge von On the Way to New Work und Hope Punk, sprechen wir mit Nils Günther und Charline Joost von The Generation Forest. Die Genossenschaft verbindet Aufforstung und Klimaschutz mit einem langfristig wirtschaftlich tragfähigen Ansatz. Gemeinsam mit mehr als 8.000 Mitgliedern entstehen in Panama widerstandsfähige, biodiverse Dauerwälder nach dem Generation Forest Prinzip. Im Gespräch geht es darum, wie sich ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen und wie Aufforstung die notwendige Größe erreichen kann, um einen wirksamen Beitrag gegen Klimawandel und Artensterben zu leisten.
Ihr seid bei On the Way to New Work mit Nils Günther und Charline Joost.
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Transkript anzeigen
00:00:16: Willkommen heute zu einer weiteren gemeinsamen Folge von ON THE WAY TO NEW WORK und HOPEPUNK.
00:00:22: Hi, Hopepunk ist ein Podcast über unsere Fähigkeit als Menschen uns im Angesicht von Herausforderungen für die Hoffnung zu entscheiden.
00:00:30: Hoffnung nicht als blinder Optimismus sondern als Kraft um aktiv auf eine positive Zukunft hinzuarbeiten!
00:00:36: Ich bin Meite Schommuck und ich freue mich sehr heute dabei sein zu dürfen.
00:00:40: Und On the Way to New Work beschäftigt sich seit über neun Jahren mit der Frage, wie sich Arbeit gerade verändert und weiter ändern muss damit sie Menschen stärkt.
00:00:49: Unsere heutigen Gäste sind Nils Günther und Charlene Joost von The Generation Forest einem Unternehmen das sich für nachhaltige Klimaschutz durch Aufforstung einsetzt.
00:00:59: Damit verkörpert The Generation forest einen zuversichtlichen und konstruktiven Ansatz an der Schnittstelle von Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.
00:01:07: Generation Forest versteht sich dabei nicht nur als Aufforstungsprojekt, sondern als demokratisch organisierte Genossenschaft mit inzwischen fast neuntausend Mitgliedern.
00:01:16: The Generation Forest fördert die Entstehung widerstandsfähiger biodiverser Dauerwälder, die dem Generation Forest Prinzip folgen – dieses Prinzip vereint ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit und schafft damit eine Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaft, die Natur- und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringt.
00:01:34: Damit Der wirkt das Unternehmen einen entscheidenden Wandel bei den dringlichsten sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit.
00:01:40: The Generation Forest macht sich stark für eine globale Gemeinschaft, in der wir alle gemeinsam den Schritt in eine nachhaltige Zukunft gehen und dem Projekt Aufforstung die erforderliche Größe geben.
00:01:50: Ich gebe zu dass haben wir ziemlich schamlos von der Webseite geklaut.
00:01:53: Genau so beschreibt The Generation forest ihre eigene Vision.
00:01:57: Jedenfalls freuen wir uns sehr darüber mit euch beiden heute zu sprechen.
00:01:59: vielen Dank dass ihr da seid.
00:02:01: Danke dass wir dabei sein dürfen
00:02:03: Ist großartig.
00:02:04: Vielen Dank, macht viel Spaß!
00:02:05: Ich bin ein bisschen aufgeregt, das ist meine erste Podcast-Folge aber ... Ach,
00:02:08: dass du erst mal in dem Podcast bist?
00:02:10: Total.
00:02:11: Wow... Ja und du?
00:02:12: Du warst schon?
00:02:13: Ich
00:02:13: war schon.
00:02:14: Cool.
00:02:14: Und können wir gleich mit einer einfachen Frage starten.
00:02:16: Wie steht ihr zur Hoffnung?
00:02:19: Das ist eine richtig gute Frage.
00:02:20: ich habe ja schon ein bisschen bei dir reingehört und folge dir.
00:02:24: von daher finde ich das Prinzip wie ich es auch verstehe zumindest von deinem Podcast sehr wichtig und richtig.
00:02:33: Wir hoffen nicht einfach nur, als ich hoffe, dass etwas besser wird.
00:02:37: Und jetzt aber weiterhin auf der Couch und erst meine Tipps und es mein Fleisch ... Ich bin mit Chefs
00:02:45: geblieben und verbrenne quasi viel Geld.
00:02:47: Genau!
00:02:48: Richtig.
00:02:50: Sondern ich werde persönlich aktiv und beteilige mich daran, dass es hoffentlich in Zukunft noch eine bessere Welt gibt.
00:02:58: Eine Welt, in der unsere Kinder auch weiterhin leben können freudig leben können, also dafür so identifiziere ich die Hoffnung.
00:03:06: Das ist schön!
00:03:07: Ja, ich glaube, der Hoffnung ist ganz dramatisch wichtig für uns jeden Tag.
00:03:11: Also die Umstände können so schlecht sein wie sie wollen, solange es Hoffnungen gibt.
00:03:15: Es ist glaub' ich alles zu meistern.
00:03:17: in so ein ganz kleines Beispiel dazu im Studium war's ja so dass wir alle ganz fürchterlich wenig Geld hatten.
00:03:23: Ach, er hatte trotzdem eine gute Zeit und ein Menge Spaß und dann gab's eben ne WG- und ein kleines Zimmer und ein kleines Budget Stört mich gar nicht.
00:03:32: Ich habe eine gute Zeit, weil ich hab hier die Hoffnung nach dem Abschluss, wenn ich dann arbeite wird's besser und ich glaube daher kennen alle dann so ein bisschen im Kleinen das Gefühl Hoffnung.
00:03:41: Und heute im Alltag ist es glaube ich so dass hoffnung auch so ne Bettkantenentscheidung sein kann und man sagt Ich habe die Hoffnungen dass sich heute was bewirken kann dass es ein richtig guter tag wird.
00:03:52: Aber dafür muss ich dann halt auch irgendwie etwas tun.
00:03:54: ich muss irgendwie in weltsamkeit kommen und auch das gefühl haben Dass ich an den problemen die jetzt gerade alle bewegen arbeiten und eben nicht in irgendwas anderem.
00:04:03: Vielen Dank!
00:04:04: Sehr schön, da wir eine Kollaborationsfolge sind komme ich auch nochmal mit meiner Lieblings-Einstiegsfrage die uns dann zu eurem gemeinsamen Projekt führt aber die ihr vielleicht erstmal einzeln beantwortet wie seid ihr die Menschen geworden die ihr heute seid?
00:04:20: Scheinlich magst du anfangen?
00:04:21: Kann ich gerne?
00:04:25: Ja, ich würde sagen eine ganz normale... Ein ganz normalen Verhältnissen aufgewachsen zu Hause und habe mich lange gar nicht so sehr mit der Natur beschäftigt.
00:04:36: Meine Eltern sind gerne gereist.
00:04:38: Ich bin immer mitgefahren, hab dann aber neben dem Pack, dass ich auch mal schon früh arbeiten musste, das sich gut finde im Nachhinein von meinen Eltern und mich beteiligen musste am Haushalt und an den Einkünften angefangen zu studieren, Environmental Resource Management und Unesco World Heritage Studies.
00:04:58: Und hab dann auf der einen Seite im Arbeitsleben die Ansprache bekommen, hey, warum wirst du nicht Führungskraft?
00:05:07: Was supercool ist, weil ich dachte, ich bin nur so eine Arbeiterbiene, die einfach das System voranbringt und gut ist.
00:05:14: Das hat mir das vielleicht auch selber gar nichts zugetraut.
00:05:19: Auf der anderen Seite habe ich dann aber einmal gedacht ... Das, was ich hier lerne und diese Reisen, die ich dann doch gerne tätige.
00:05:26: Das passt irgendwie nicht ganz so zusammen.
00:05:28: also Ich will ja dass dieser natur wie sie entdecke Unabhängig von irgendwelchen städten auch noch in zukunft existiert und all das was ich tue.
00:05:36: Ich bin daraufhin dann auch veganerin geworden.
00:05:39: Das spielt da irgendwie jetzt nicht so sich mit rein irgendwann radikale schritt gesagt.
00:05:46: das möchte ich nicht mehr.
00:05:47: ich möchte keine kleine schraube meinem riesen gewinde sein die nichts bewirkt.
00:05:51: Ich komme immer aus der Modeindustrie.
00:05:53: Hat auch Spaß gemacht, treibt mich auch viel gelehrt im wirtschaftlichen Bereich was Rückblickend super ist.
00:06:00: aber ich merke einfach jetzt in dieser Position dass sich Sinn erlebe und weiß jeden Tag wofür ich aufstehe Und kann mir in Zukunft nichts anderes vorstellen.
00:06:12: das ist total verrückt und das hatte ich vorher bei meinem vorherigen Bogen nie Dass ich so Bock auf den Hof hatte.
00:06:22: Wow danke
00:06:23: Cool.
00:06:24: Ja, ich habe ja auch bei dir schon ein bisschen recherchiert was die Leute so antworten auf diese Frage und hab festgestellt ist also ganz zielgerichtete Geschichten dabei sind wo alle sagen straight es war klar dass auf diesen Punkt hinauslaufen würde.
00:06:38: das Gefühl habe ich beim gar nicht.
00:06:40: Also ich glaube von natürlich meinen Eltern die mehr Generationen wohnen was wir zuhause gemacht haben über die leute die an meiner Erziehung geteiligt waren als Kindergärtnerin als Schulleitung als Professor, also ein Professor bei mir überhaupt erst die Lust auf das Thema recht geweckt und hat mir das Gefühl geben ich kann das gut.
00:07:03: Mit dir bin ich auch heute noch eng befreundet.
00:07:05: Hat da von unserer Hochzeit eine Rede gehalten.
00:07:07: Das war ganz schön.
00:07:08: Dann natürlich meine Partnerschaft mit meinen Kindern und alle Berufstätigkeiten, die man bisher so ausgeübt hat.
00:07:15: Das alles führt ja auf dem Moment wo man sagt Da bin ich heute.
00:07:20: Ich bin super dankbar für diese Reise, die ich da erleben durfte und bin mir der vielen Prägelegien, die sich da hatte durchaus bewusst.
00:07:29: Vielleicht zwei Nachfragen jeweils eine an euch beide?
00:07:34: Bei dir dieser doch sehr ungewöhnliche Studiengang – das ist ja nicht das was man so in der Berufsberatung als erstes um die Ohren gehauen kriegt!
00:07:43: Wie bist du auch aufgekommen?
00:07:44: Da war schon lange ein Antrieb oder war das Zufall?
00:07:48: Das ist eigentlich ganz lustig, weil ich würde sagen... Ich habe das durch das Studium ja alles für mich erst herausgekitzelt.
00:07:56: Aber ich bin Berlinerin ursprünglich und wollte ... hatte einen zu schlechten NC um in Berlin zu bleiben und wollte dann irgendwie Berlin nahe leben!
00:08:04: Und das war ein Koppus also die BTU.
00:08:09: Toller Ort zum studieren kann ich nur empfehlen.
00:08:12: aber ja hab dann geschaut was gibt es da?
00:08:14: ... annähernd interessiert, sagen wir es mal so.
00:08:17: Und dann bin ich erst vom einen auf den anderen Studiengang gekommen... und habe auch noch nach dem Bachelor den Master drauf gesetzt.
00:08:27: Bei dir ist in deinem Liebsterwart mich sehr beeindruckt.
00:08:31: du hast siebzehn Jahre bei einem Familienunternehmen und hast da quasi so alles durchlaufen.
00:08:36: wie kam bei dir die Entscheidung dann was anderes zu machen?
00:08:41: Also ich hab nicht da erstmal lange Zeit sehr wohl gefühlt Weil die eben handfesten Geschäftsgegenstand hatten, die haben Produkte verarbeitet hergestellt und da ich sage okay.
00:08:51: Ich verstehe das Geschäftsmodell.
00:08:53: Wenn nicht mehr Umsatz und mehr Ertrag haben will dann kaufe ich mehr Ware ein muss mehr Ware verarbeiten Dann kann ich mehr Waren durch den Wahrausgang schieben Und dann habe ich nachher mehr Umsatz und mehr ertrag.
00:09:03: Ich hab dann ganz viele Funktionen da im Laufe der siebzehn Jahre ausüben können und auch ganz viel über Menschen im Arbeitsleben gelernt.
00:09:10: Das finde ich sehr schön.
00:09:13: Aber irgendwann habe ich gesagt Ist jetzt mehr letztlich für mein Leben auch egal, ob die jetzt noch ein Kilometer verkaufen oder nicht.
00:09:21: Und ich habe den einen, dass wir an den großen Themen, die uns gerade alle beschäftigen unzureichend arbeiten.
00:09:27: und dann hab' ich wirklich in einer Besprechung gesessen, da ging um... ...die Frage mit dem Betriebsrat, ob sie in Zukunft jeder Mitarbeiter nach einem halben Liter voll Milch kostenlos bekommt?
00:09:36: Das war so ein Nachkriegsgeschenk was es bei den alten Familienunternehmen der Neufiger gab wo man sagt ja Nach dem Krieg hatte das durchaus eine Berechtigung, mittlerweile vielleicht nicht mehr.
00:09:48: Und in diesem Gespräch mit den Betriebsraten habe ich gedacht okay meine Tochter ist jetzt zu Hause, wir hätten ja das alte Kind bekommen und eigentlich wäre ich viel lieber da und die Frage wäre hier kostenlos nach einem Liter Milch bekommen.
00:10:02: damit kann ich mich wirklich nicht beschäftigen, es geht nicht.
00:10:05: Dann hatte ich ab da den dringenden Wunsch was anderes zu machen, was eben auch viel mehr mit Nachhaltigkeit zu tun hat und unsere Themen adressiert.
00:10:13: Aber das habe ich dann lange nicht gefunden bis eines Tages eben bekannter auf mich zukommen und gesagt hat es geht mir so gut Ich hab so Erfolg gehabt und Glück gehabt im Leben.
00:10:24: wie kann ich denn die Gesellschaft etwas zurückgeben?
00:10:27: Dann haben wir kurz überlegt und irgendwie vierzehn Tage später saßen wir im Flieger nach Panama, weil irgendwer in The Generation Forest kannte.
00:10:35: Und dann bin ich mit Jonathan bei Panama
00:10:39: geflogen.".
00:10:41: Das ist eine Geschichte die mich sehr berührt hat – wir haben es im Vorgespräch kurz erörtert, weil Jonathan ein Unternehmer ist, den ich ganz früh entdeckt habe.
00:10:51: Er hat sich ganz früher mehr gemeldet und ich bin der erste Business Angel gewesen ... was mich sehr beeindruckt hat, also ... ... ich tut das ja nicht so wahnsinnig viel zur Sache.
00:11:00: Aber Apenio heißt seine Firma, macht Marktforschung ... ... übers Handy, der hat von Anfang an gesagt... Ich möchte etwas zurückgeben und zwar nicht erst wenn ich irgendwie ... ... alt oder vielleicht reich bin sondern vom Anfang an ... ... festen Anteil des Umsatzes und hat sofort ... ... sehr früh dieses Waldmodell da mitgebracht und wir ... ... Investoren sehr unterschiedlich darauf reagiert eigentlich ... Ja ist interessant!
00:11:26: Kann man ja mal machen, aber wisst du nicht erstmal?
00:11:28: Andere begeistert und also von daher gibt es eine zufällige Berührung da.
00:11:33: Aber erzähl mal weiter!
00:11:34: Ihr seid dahin geflogen?
00:11:35: Genau dann haben wir uns das erst einmal angeschaut und natürlich eine große Fragenliste im Gepäck und so alles mal überprüfen und einen ganz kritischen Blick und gucken ob das wirklich so ist.
00:11:45: Und dann war die ganze Gruppe eigentlich relativ schnell, relativ stark begeisterd Von dem Impact den man vor Ort hat und von den Menschen die wir getroffen haben sowohl Die Leute, die aus Deutschland nach Panama gegangen sind und da die Operation zu liken.
00:12:01: Aber auch von den Menschen für die unsere Arbeit ganz konkreten Unterschied macht.
00:12:04: Also Menschen wie morgens zur Arbeit gehen Bäume pflanzen können und die ihre Familie ernähren können weil sie bei uns einen Job haben der zukunftssicher ist.
00:12:13: Weil du sozialversicherungspflichtig ist, der in fernen Lohn bezahlt und gleichzeitig ins Verwässerung der Welt beiträgt.
00:12:20: Und das finde ich ganz wichtig dass man sich immer wieder ins Bus sagen ruft, da sind knapp hundert Menschen aus indigenen Communities die sonst wenn sie nicht bei uns arbeiten könnten.
00:12:33: Die Wale hätten entweder ihre Community zu verlassen oder in Armut zu leben oder eben sich Geschäften zu widmen die nicht so legal sind.
00:12:44: und wir geben denen die Möglichkeit auch dieses selbstbestimmte Leben und das finde ich eine großartige Sache.
00:12:50: Und wie bist du auf die Initiative ... Du hast ja nicht gegründet, ne?
00:12:54: Nein.
00:12:55: Die Genossenerchaft ist schon zehn Jahre alt und wurde von Andreas Eke gegrundet auch aus Hamburg der sich irgendwann mal in eine Panamain verliebt hat und die aber schon immer gesagt hat ich hab dir Aufgabe Panama wieder aufzufrosten.
00:13:12: Aber da kann Charlina ein bisschen was zu erzählen.
00:13:14: Sehr gerne
00:13:16: Ja ganz spannend.
00:13:17: Diana Amiennis die Frauen, die er sich damals verdiebt hat.
00:13:21: Und sie hat jetzt gerade richtig gesagt das Panaman und hat in ihrer Kindheit beobachtet, wie das Ganze nämlich abgeholzt wurde.
00:13:28: In Panama ist es in den Siebzigern ja nämlich das Gleiche passiert wie in Brasilien jetzt gerade.
00:13:33: Das heißt, das Land wurde freigegeben.
00:13:35: macht daraus was ihr möchtet, macht daraus aus wirtschaftliches wie auch immer.
00:13:40: Ihr Großvater hat sich daran beteiligt Alles karasiert, hat die Tiere daraus getötet.
00:13:44: Alles abgebrannt und sieht sich als Siebenjährige damals geschworen.
00:13:48: Ich forste das alles wieder auf und hatte Forstingenieurwesen und Forstwissenschaften studiert.
00:13:52: Und dann Andreas kennengelernt.
00:13:54: Die beiden haben zusammen ein Forstunternehmen vor über dreißig Jahren gegründet... In Panama?
00:13:58: In Panama!
00:13:59: ...dass jetzt unser Forstpartner unternehmen ist.
00:14:02: Wir als Genossenschaft quasi daraus gewachsen sind hier in Hamburg um Jahr.
00:14:08: Im Prinzip ist es Gelder nach Panama zu transferieren für den guten Zweck in Mittelamerika.
00:14:17: Stark!
00:14:17: Nur eine Frage, also ist die Genossenschaft in Hamburg dann die einzige ausländische Gesellschaft, die damit zusammenhängt oder gibt es da noch weitere Partner woanders?
00:14:28: Bislang nicht.
00:14:30: Wir sind ... Also... Genau, der Forstpartner fordert vor Ort ein Panama auf.
00:14:35: Es gibt Privatinvestoren.
00:14:36: also das haben sie ... Damit haben sie angefangen, Investoren ab eine Million Euro aufwärts eigenem privaten Wald zu schaffen.
00:14:43: Also falls jemand Interesse hat.
00:14:45: Auch das geht noch?
00:14:46: Ja auch ab einer Million Euro.
00:14:48: Und Andreas Ilke hat sich aber immer schon gedacht wie kann ich das denn demokratisieren?
00:14:53: Wie kann ich den Autonomalverbraucher daran beteiligen?
00:14:56: Wie können jeder einfach Wald besitzen?
00:15:00: Und wie können wir gemeinsam viel mehr noch erreichen?
00:15:03: Und daraus ist dann mit dreizehn GründerInnen zusammen, zweitausendsechzehn erst muss man sagen die Genossenschaftsidee entstanden.
00:15:14: Dreizehn ursprüngliche Gründern und das alles Unternehmer.
00:15:17: oder war das irgendwie bunt gemischt?
00:15:19: Bunt gemischten.
00:15:22: Vielleicht könnt ihr nochmal erklären für die Hörer und Hörere, die nicht so richtig wissen was eine Genossnenschaft ist dass ja eine Form Eine Gesellschaftsform, die früher sehr große Bedeutung hatte und irgendwie bisher vergessen hat gerade ist.
00:15:37: aber jetzt immer häufiger höre ich dass das wieder umwog werden.
00:15:41: Das gibt in Hamburg hier auch eine Genossenschaft den Altona, die ein altes Finanzamt gekauft haben ... der Entscheidung, warum die das bekommen haben von der Stadt.
00:15:53: Obwohl sie nicht das höchste Gebot abgegeben haben, weil die eben versprochen haben wir machen mit der Genossenschaft.
00:15:57: Wir halten quasi für Handwerker, Kleinstunternehmer... Die mieten niedrig damit die Gegend hier nicht gentrifiziert und über den Genossenschaft wird dort quasi jetzt so ein... Ja wie kann man sagen co-working Ding gebaut?
00:16:11: Und da habe ich es erst mal wieder gehört, Genossenschaff kommt zurück.
00:16:15: Erzähl mal ein bisschen, warum Genossen schafft's?
00:16:18: Also mein Kind ist eher so von Wohnungs-, Baugenossenschaften, wie du auch gerade erzählt hast von Banken die auf genossenschaftlicher Art.
00:16:28: Landwirtschaftsaufjähren?
00:16:29: Landwirtschaft ich weiß nicht mehr pro Konkent also auch Energie gibt es viel und warum sollte es dann nicht im Wald geben?
00:16:37: als?
00:16:37: das Prinzip ist ja eigentlich ähm.
00:16:40: ich glaube Genossenschaft Genossenschaften im Inservenz-Risiko von null Komma eins Prozent.
00:16:45: Wenn man daran investiert oder sich daran beteiligt, dass es natürlich megaweil sich das Risiko verteilt auf alle Köpfe.
00:16:51: Das heißt bei uns ist ja so wenn man einen Genossenschaftsanteil erwirbt, hätte man dafür im Gegenzug fünfhundert Quadratmeter Wald
00:16:58: und das ist ja schon relativ niedrigschwellig möglich.
00:17:00: Das
00:17:00: ist schon relativ niedergeschwellig ab zwei, drei Jahre im Monat möglich.
00:17:06: Und ... Bedeutet aber, jetzt habe ich ihn fahren verloren.
00:17:11: Das bedeutet dass die Genossen einen gemeinsamen wirtschaftlichen Zweck verfolgen und das ist hier eben die Aufforstung.
00:17:17: Das ist schön im Podcast, also das ist ja die Fernsehen oder so.
00:17:20: Kann man Farben belehren?
00:17:21: Dann gibt es einer in der auch zusammen
00:17:23: mit.
00:17:23: Und wir sagen dann aber nicht als Beispiel wenn mal Brand passiert was passieren kann vor Ort.
00:17:28: Ähm, ja schade, Michael.
00:17:31: Dein Wald ist ... Deine
00:17:32: Fünfhundert Guadaloupe sind abgebrannt!
00:17:33: Du kriegst jetzt gar nichts mehr zurück von uns Pech gehabt, sondern das Risiko verteilt sich auf die Köpfe und genauso aber auch die Vorteile, die daraus entstehen.
00:17:42: Also wir haben jetzt zum Beispiel eine Puma-Familie, die sich drei Nächte lang vor unseren Kamerapfalen aufgehalten hat und nach zehn Jahren beziehungsweise acht Jahren nach der Aufforstung bereits ne Puma Familie bei uns im Wald Gesicht zu haben, die einen riesengroßen Lebensraum für sich beanspruchen.
00:17:59: Das bedeutet auch, dass es da genug Beute
00:18:00: gibt.".
00:18:01: Das ist natürlich so ein mega-mega-Biodiversitätsvorteil, den alle daraus tragen und ziehen.
00:18:09: Wir wollen also ... Die Idee ist, dass wir uns wirklich jetzt mal erst einmal über euer Geschäftsmodell der Sache nähern und nachher aber auf jeden Fall auch noch mal darüber sprechen.
00:18:20: Warum ist das eigentlich halt so wichtig?
00:18:23: Viele würden vielleicht sagen Naja, also so ein Wald zu schützen ist doch eigentlich eine Aufgabe von dem Staat.
00:18:30: Warum braucht es dafür einen Unternehmen?
00:18:34: Also das ist ja folgendes.
00:18:35: Wenn wir alles richtig machen wollten um den Planeten zu retten dann würden wir doch heute hingehen und würden sagen wie Biodiversitätsforscher sich das wünschen lassen sofort fünfzig Prozent der Planetenoberfläche unter Naturschutz stellen.
00:18:48: Also sowohl die Meere als auch die Landfächen.
00:18:51: Das Problem ist, dass dann ganz viele Nahrungsmittelkecken zusammenbrechen und das ganze Menschen ihre Existenzgrundlagen beraubt sind.
00:18:58: Also kann man gerne je mehr Gewässer auf Flächen- und Alternaturschutz stellen aber halt nicht alles.
00:19:03: Man muss den Menschen eine Möglichkeit geben ihren Lebensunterhalt mit der Fläche zu verdienen.
00:19:09: Und da ist eigentlich das Generation-Frausprinzip ganz gut weil wir sagen können wir können eine Flächennutzung machen die aus degradierten Böden die häufig stetiv hier Haltung beschädigt sind ausgelaut sind, kein Wasser mehr speichern können, keine Nährstoffe mehr haben.
00:19:25: Können wir wieder einen intakten Boden machen indem wir den Boden vorbereiten und dann Wälder pflanzen.
00:19:33: Dadurch wächst dann eben der Rohstoffholz, der ja das gebundene CO² quasi ist im Boden Und wir haben dann eine Möglichkeit Geld zu verdienen und vom Wald zu leben in dem wir sagen Wir machen eine sedektive Holzhändenarme Das heißt nach einigen Jahren gibt es Durchfostungen, die dann später in einer Dauerwaldphase immer mal wieder vorkommen.
00:19:54: Aber erst einmal aus einer Kuhwiese einen tollen Wald machen der auch für immer stehen bleibt.
00:19:59: Die einzelnen Holzhänden haben zwischendurch für den Stadt um daraus die Operations zu bezahlen.
00:20:04: Die Arbeiter vor Ort, die Maschinen und Anlagen, den Straßenbau im Wald sofern erforderlich und natürlich auch die Anleger ein bisschen zu belohnen dafür dass wir uns ihr Geld solange zur Verfügung gestellt haben zum Wirtschaften.
00:20:16: deswegen braucht man, glaube ich ein Rendite-Modell als Ergänzung.
00:20:20: Und viele Modelle gibt es ja bei denen man für Wald spenden kann.
00:20:25: Das heißt man sagt, ich gebe irgendwie fünfzehnzehne Euro dann kriege ich eine Urkunde und alle sind happy.
00:20:29: das ist auch okay.
00:20:31: aber dieser Wald fällt ja aus dem Flächen Nutzungsplan quasi für die Gegend für die Community die da lebt raus.
00:20:38: also sie können nichts mehr damit machen.
00:20:39: der Wald ist geschützt.
00:20:40: ok
00:20:42: Aber
00:20:43: Für die Menschen vor Ort ist ja die Frage, irgendwer in Deutschland hat jetzt diesen Wald geschützt.
00:20:47: Was heißt das für mich?
00:20:48: Und jetzt kannst du dir das vorstellen wie ein Bankkonto auf dem man immer nur einzahlen kann aber nie eine Abhebung machen kann.
00:20:56: Wie viel Geld würdest du nur einzahlen auf einem Konto von dem du keine Abhebungen machen kannst?
00:21:02: Die Frage würde ich sehr langfristig denke und sehr bewusst bin dann würde ich das vielleicht machen weil ich weiß dass es ja wie eine Spende.
00:21:13: Und ich mach das, weil... Ich dran glaube.
00:21:15: Aber die Zahl von Menschen, die dazu bereit sind ist überschaubar und die meisten Menschen würden sagen, irgendwie hätte ihr auch gern was zurück.
00:21:25: Das ist ja im Prinzip die große Frage, die wir uns da eigentlich stellen.
00:21:29: Absolut!
00:21:30: Ich würde vielleicht sogar noch einen Schritt weitergehen und zwar würde ich fragen, darfst du das eigentlich?
00:21:33: Darfst du mit deinem europäischen Einkommen nach Panama gehen und das sagen?
00:21:39: Weil ich jetzt gerade das Geld übrig habe sag ich jetzt, in mein Wald darf hier keiner mal rein und meinen Wald darf keiner mehr für irgendwas benutzen.
00:21:47: Ich glaube das wäre
00:21:49: eine
00:21:50: Fortsetzung quasi von führenden Bedingungen die wir eigentlich mit Amerika
00:21:55: nicht wollen.
00:21:55: Gibt doch Meister du weißt das bestimmt?
00:21:57: Es gibt auch dafür einen Begriff auf wenn Menschen aus Europa irgendwie meinen den Afrika oder... So
00:22:03: White Saviour?
00:22:04: Ja danke wie heißt das nochmal?
00:22:07: What?
00:22:07: Das heißt,
00:22:09: dass wir so...
00:22:10: Gibt's alles mögliche Komplexes?
00:22:12: White Savior Complex oder keine.
00:22:13: Kannst
00:22:13: du mal erklären was das ist noch?
00:22:15: Ja
00:22:15: ich glaub weiß nicht ob das jetzt hier... Das heißt also, das würde ich glaube ich rausschmeißen.
00:22:19: Nein!
00:22:20: Das wird ja so, dass du das wolltest aber ich finde es gar nur nicht.
00:22:23: Und
00:22:25: was mich halt
00:22:25: schon interessiert ist, deine Darkgrounds sind auch Familienunternehmen die ja auch Generationen übergreifen denken Ansonsten kann man es halt schlecht weitergeben.
00:22:36: Das heißt, man arbeitet mit Ressourcen die man nicht einfach verbraucht sondern das geht um Erhalt und du kommst ja aus World Heritage Studies ist so wie ich mir das vorstelle klingt übrigens nach einem großartigen Studiengang Hätte ich auch im Nachhinein gerne nochmal studiert.
00:22:52: aber auch da geht's ja darum wie kann man ein Erbe in die Zukunft tragen.
00:22:57: Und The Generation Forest macht auf mich den Eindruck, das ist the generation forest.
00:23:02: Das ist jetzt ein Generationwald.
00:23:06: auch der denkt sehr weit in die Zukunft.
00:23:09: es geht um richtig wieder aufforsten und ihr arbeitet da ja viel mit den Indigenen vor Ort zusammen.
00:23:16: Inwieweit erkennt du oder er kennt ihr dort vielleicht parallel in diesem oder lernt ihr etwas darüber wie Ja, vielleicht unser kapitalistisches System hier, das ja auch etwas hervorbringt wie Familienunternehmen die über Generation erfolgreich wirtschaften.
00:23:33: Wie so was funktionieren kann?
00:23:34: Auch wenn man einen Genossenschaftsanteil erwirbt dann denkt man ja auch eher langfristig weil eine potenzielle Rendite kommt dann im Zweifel vor den dreißig Jahren, zwanzig Jahre auch dass ein verhältnismäßig langer Zeitraum.
00:23:50: Ein Gedanke dazu ganz schnell der Truppenförster, den wir da haben.
00:23:55: Also Förster sind sowieso ganz angenehme Menschen aber der ist ein besonders liebenswertes Exemplar.
00:24:00: wenn man mit dem also über so eine Kuhwiese geht und sagt hier Pflanzen der neuen Wald dann sagt er oh das geht hier relativ schnell die Bodenbedingungen sind super die Wetterbedingung sind gut.
00:24:10: ich sage Mensch was heißt denn jetzt richtig schnell Also auch durch über zwanzig Jahre.
00:24:14: Und diese Perspektive finde ich ganz wunderbar, denn auf der leben wir es ja, dass jemand uns eine WhatsApp schreibt und sagt das hat man die E-Mail gar nicht geantwortet.
00:24:22: Ich habe welche E-mail?
00:24:23: Ja, die von vor einer Stunde.
00:24:25: Ach so!
00:24:25: Ja okay, du schreibst nur noch eine WhatsApp weil ich noch nicht auf seine E-mails von vor ihrer Stunde geantwortete hab''.
00:24:30: Und da ist eben dieser Gedanke als zwanziger Jahre sind schnell... ...und in diese Perspective find ich es auch ganz schön wichtig wenn man sich überlegt Der Mensch im Erdzeitalter noch nicht so eine große Rolle spielt, aber schon fast alles kaputt gemacht hat.
00:24:45: Wir haben es als Homo sapiens geschafft andere Menschen Arten auszurotten, wir haben es geschafft das jetzt.
00:24:52: die Zahl der in freier Wittbahn lebenden Elefanten zum Beispiel oder Die Masse in Tonnen ist genauso schwer wie die Masse In Tonnen aller Hauskatzen wo man sich denkt Es kann doch eigentlich nicht sein was mit den Elefanten passiert.
00:25:07: Du hast eben schon über deinen Kreischkonsum gesprochen.
00:25:11: Ich finde, das muss jeder für sich entscheiden.
00:25:13: Aber dass wir von der Biomasse her gesehen wieder sagen ... Die Tiere in Stallhaltung, Käfighaltungen sind mittlerweile genauso schwer wie alle Tiere.
00:25:22: Nicht so auch viel mehr im Freiheitsrecht?
00:25:24: Ich hab mal gehört, dass Schweine für alles was an Nutztieren ist, wirklich so ungefähr und neunzig Prozent der Sorgezieher auswählen.
00:25:32: Das ist wirklich unfassbar.
00:25:34: Da
00:25:34: müssen die Zahlen noch richtig passieren.
00:25:35: Ganz
00:25:35: schlimme Zahlen auf jeden Fall.
00:25:38: Und genau das ist ja der Grund, apropos Kapitalismus.
00:25:41: Warum es ein Unternehmen braucht und warum die Staaten das nicht selber machen?
00:25:43: Weil die Staate haben's sehr in der Vergangenheit geschafft.
00:25:46: also wenn ich da jetzt mal bisschen persönliche Perspektive reingeben darf.
00:25:50: Maximal die Natur und die natürlichen Ressourcen auszubeuten ohne darüber nachzudenken erneut sich das eigentlich von alleine.
00:25:57: und erleben wir der Natur genug Zeit.
00:25:59: ganz anders als früher gewesen, als die Indie den Bevölkerung noch sich immer nur das daraus genommen hat was sie tatsächlich brauchte.
00:26:06: Und jetzt haben wir als Beispiel in Panama extreme Landflucht.
00:26:11: Alle Leute wollen nach Panama City, weil es da eben Jobs gibt.
00:26:15: und die Flächen, wo jetzt der Wald abgebrannt wurde um da Viehweiden hinzusetzen... Die Viehwegen sind mittlerweile nicht mehr ertragreich.
00:26:27: Möchte diese Flächen keiner übernehmen?
00:26:29: Was machen wir jetzt damit?
00:26:30: Das heißt, wir sind eigentlich zur rechten Zeit am rechten Ort und kaufen diese Flächen weißig gekauft werden wollen auf.
00:26:37: Und das ist relativ günstig, weil sie runtergewirtschaftet sind?
00:26:42: Also
00:26:43: der Flächenkauf- und die Auffassung ist nicht teuer.
00:26:46: Das was tatsächlich Geld kostet, ist die Pflege.
00:26:48: D.h.,
00:26:49: wir pflanzen nicht einfach nur Bäume.
00:26:50: Wir können sehr viele Bäume auf dieser ganzen Welt pflanzen, aber wir müssen auch darum sorgen, dass sie zu einem Weid werden oder zu einem Ökosystem, das funktioniert und als Lunge dieser Erde weiterhin funktioniert.
00:27:02: und wieder funktioniert.
00:27:07: Wenn ihr mal jetzt auf die zehn Jahre schaut, man liest auf eurer Webseite die Zahlen, drei Millionen Bäume fast neuntausend Menschen, die dort sich engagiert haben, erzählt man ein bisschen so über die Entstehungsgeschichte.
00:27:22: wie ist das eigentlich von der Idee?
00:27:24: wir machen jetzt also sehr berührend von der Gründerin.
00:27:29: ich will die Fehler Vater gemacht hat oder Großvater wieder gutmachen, dass das der ausgebeutet hat.
00:27:35: Baue ich wieder auf?
00:27:36: Aber wo steht ihr da gerade?
00:27:38: Also was ist auf dieser Reise?
00:27:40: Was habt ihr schon geschafft?
00:27:42: Wir sind eigentlich halfway zu unserem ersten Ziel.
00:27:46: Unser erstes Ziel sind dreitausend Hektar aufgeforstet und durchfinanziert.
00:27:50: Dafür brauchen wir circa achtzig Millionen.
00:27:52: Wir haben jetzt sein vierzig Millionen eingeborkt.
00:27:55: Und das von neuntausend Mitgliedern oder Benossinnen Und, ähm ... ja.
00:28:02: Die sind jetzt bei zwei Tausend vierhundert Hektar Land, tausend vierhundert knapp davon bereits aufgeforstet.
00:28:07: Das heißt immer wenn wir aufwosten, ist es um natürlich auch mit Einkalkulieren, dass das danach auch gepflegt wird.
00:28:12: und wir haben sehr klein angefangen, also zwölftausendsechzehn gegründet, zweitausend siebzehn dann wirklich angefangen zu arbeiten und die ersten InvestorInnen zu finden.
00:28:20: meisten, die meisen davon waren aus dem privaten Umfeld natürlich, ich weiß nicht wer von euch schon mal gegrundet hat und was will eigentlich gehen?
00:28:26: Hey willst du bei mir einsteigen?
00:28:33: Es war, glaube ich nicht leicht zu der Zeit.
00:28:35: Ich bin seit dem Jahr zwölfzehntausend achtzehn mit dabei und ich weiß noch dass wir zwei tausend neunzehnten hundert Mitglieder gefeiert haben Und dann ging dieser Reise eigentlich relativ schnell werden.
00:28:44: das glück dass wir zwanzig einen zwanzigen welt spiegelbeitrag hatten der ist auch sehr lohnenswert.
00:28:49: sehrenswert findet man auf unserer webseite Und der hat uns wirklich in Höhen katapultiert, dass wir auch sagen können, gut.
00:28:58: Wir können uns jetzt professionellisieren und mit attraktiven Werbemaßnahmen rausgehen.
00:29:04: Hier ist ja dafür sorgen das zum einen unsere Community die schon besteht, auch bespielt wird und den Trust erhält, den sie auch verdient und auf der anderen Seite wir neue Mitglieder einwerben natürlich um neue Gelder einzukregen.
00:29:18: Wie weit merkt ihr wenn ihr neue Genossenschaftsmitglieder anwerbt, dass ihr diese Story erklären müsst.
00:29:27: Ist das etwas was die Menschen leicht verstehen?
00:29:29: also wer kommt auf euch zu?
00:29:30: Wer ist das und...
00:29:31: Also schon sehr erklärungsbedürftiges Produkt auf jeden Fall.
00:29:35: Was aber ganz tolles ist es natürlich es Menschen gibt die sagen ich liebe Regenwald.
00:29:40: Also habe ich gerade jetzt auf einer Nachhaltigkeitsmesse in Hamburg gehabt und sagt jemand was macht ihr so?
00:29:45: So eine Auffassung?
00:29:47: wo denn?
00:29:48: Ja Panama!
00:29:49: Ich liebe Reggenwald Ab.
00:29:50: da ist so ein Gespräch natürlich schnell, weil jemand eben einen Grundinteresse mitbringt.
00:29:54: Ein Verständnis für Kreisläufe, für Biodiversität und für Conservation.
00:30:03: Und das ist dann ganz großartig!
00:30:05: Insgesamt ist es ja so dass wir bei vielen Merken auch Nachhaltigkeitsangebote an den Schulen gibt dass es viele Leute gibt, die sich engagieren und weiterbilden.
00:30:18: Ob das nachmittags beim BOND ist oder bei Greenpeace oder beim WWF.
00:30:22: Dass sie eben ein hohes Interesse an den Themen haben.
00:30:25: Und diese Leute erreicht man sehr gut!
00:30:28: Die nehmen sich dann auch eben die notwendige Zeit um wirklich mit Fragen zu sagen ich will das verstehen was ihr da macht... ...und dann finden Sie's gut?
00:30:36: Oder
00:30:36: nicht?!
00:30:36: Und dann haben Sie jetzt thirty-two Euro zur Verfügung oder nicht?
00:30:39: Dann sind Sie eigentlich auch schnell dabei.
00:30:42: Mit dem können wir arbeiten Und mit den anderen können wir nicht arbeiten.
00:30:45: Und die Leute, die sagen das ist für mich alles nicht so wichtig und mich betrifft es nicht und ich habe damit nichts zu tun?
00:30:50: Das ist auch gut!
00:30:51: Das wollen auch jeder für sich entscheiden.
00:30:54: was ich immer so wichtig bin und von da komme ich eigentlich auch.
00:30:58: also ich komme ja hart aus der Wirtschaft und hab eigentlich nie gedacht dass ich mal etwas mit Nachhaltigkeit machen würde.
00:31:04: Ist das man ja immer sehen muss.
00:31:05: diese Investitionen in Nachhaltigkeiten zahlen sicher aus.
00:31:08: Also... Es gibt einen Report vom World Economic Forum, im Jahr ist es auch schön übersichtlich.
00:31:20: Investitionen in Klimaschutz zahlt sich aus so mit dem zwei bis neunzehnfachen.
00:31:25: Ja super!
00:31:25: Ist doch gut.
00:31:26: Warum haben wir das nicht schon mehr?
00:31:28: Und die Antwort ist glaube ich ganz oft, dass dieses True-Cost Accounting leider dazu führt, Naja, nicht derjenige, der den Schaden verursacht auch für den schaden bezahlen muss und leider aber auch andershin dass nicht immer der investor in die klimaschutzmaßnahmen auf den vollen wüttern bekommt Und deswegen rennen wir dann ein bisschen so dem geld hinterher Aber auch insgesamt die ganze nachhaltigkeitsbewegung.
00:31:53: Die ganze klimaschutzbewegungen hat ja das probleme.
00:31:56: Wir haben mir jetzt schon lange wieder die diskussion dass wir In einem der reisten länder der welt sagen er will es ihn auch nie vorhabe es nehmen sollen.
00:32:04: Jetzt kommen wir dahin, dass wir sagen, wir brauchen jetzt ganz viel Geld für Rüstung.
00:32:07: Dann brauchen wir jetzt ganz viele Geld für Steuergeschenke und dann machen wir auch ganz viel für die Rente.
00:32:12: Und na ja, die Erkenntnis ist dann ein bisschen.
00:32:14: also der Staat wird es nicht richten.
00:32:16: wenn wir jetzt sagen wir wollen Geld in Aufforstung bringen aus dem reichen globalen Norden in den armen globalen Süden, dann wird's schon das private Kapital sein müssen was wir darüber bringen.
00:32:29: da denke ich sind aber die Voraussetzungen auch ganz gut.
00:32:31: Also ich habe gerade in irgendeinem Beitrag gelesen Das Geldvermögen der Deutschen kratzt an den Zehntausend Milliarden Euro.
00:32:40: Zehnteusend Milliarden auf Achtzig Millionen, dann kann auch mal jeder durchrechnen und sagen naja bei mir nicht!
00:32:45: Es ist natürlich auch das Problem, dass es auch bei uns schon extrem ungleich verteilt ist.
00:32:49: Und das hat dann eben auch was mit dem Demokratie-Prinzip zu tun, mit Verteilungsgerechtigkeit, auch mit Zukunftssicherheit.
00:32:57: Also wenn ich heute in einer Situation bin wo ich hundert Millionen erbe, falsch machen oder nie wieder was kaputtmachen.
00:33:06: Ich werde immer ganz oben
00:33:07: sein.".
00:33:09: Das heißt aber auch, dass für ganz viele diese Rechnung halt nicht aufgeht.
00:33:13: und jetzt sehen wir gerade Infektion ist da.
00:33:17: es gibt ganz viele Sorgen wie sich die Automobilindustrie entwickelt, wie sich der Wirtschaft entdeckelt bei uns und das sind ganz viele in einer Situation wo sie sagen ich habe Zukunftsangst.
00:33:28: ganz konkret lustigerweise ist es dann auch bei diesen ... sehr geringe Einkommen häufig so, dass Menschen sagen... ..."Ich will das Gefühl haben, dass ich im Greiber-Seat bin...".
00:33:39: "...ich will das Gefühle haben, daß sich im Greibersseat bin und daß ich was tun
00:33:44: kann.".
00:33:44: Und also wer wenig hat gibt überproportional mehr als diejenigen, die ganz viel haben.
00:33:53: Man spricht manchmal mit sehr reichen Unternehmern, wo man wirklich vom ganzen Habitus sagen kann,... ..."Ja!
00:34:00: Ich glaube, das Geld wäre
00:34:01: da!".
00:34:03: Wir haben dann keine Lust und keine Interesse, dürfen sie auch.
00:34:06: Ist alles okay?
00:34:07: Aber denn redet man mit irgendeiner nütten alten Dame bei oder man redet mit irgend einem Erzieher aus der Kita und er sagt ja finde ich super will ich unbedingt machen.
00:34:17: Einfach damit ich das Gefühl habe Ich kann auch was tun!
00:34:20: Ich bin nicht bloß Zuschauer sondern ich kann mitgestalten und mithelfen gegen die Klimawandel und gegen die Biodiversitätskrise vorzugehen.
00:34:28: Und ich glaube, genauso divers ist auch unsere Mitgliederschaft.
00:34:31: Also wir haben wirklich von bis dabei die eine Studentin, die sich für zweiunddreißig Euro Wartenzahlung im Monat diesen Anteil unbedingt leisten will und dafür vielleicht weniger essen geht oder weniger einkaufen geht.
00:34:43: Ich weiß es nicht genau.
00:34:46: Aber auch Leute, die nicht mehr Fragen aufs uns gibt und einfach fünfzig Anteile erwerben.
00:34:50: Sie gibt das natürlich auch!
00:34:53: Was ich schön finde – und da das ist vorhin erwähnt, leite dieses Generationen denken, dass jetzt dann doch wieder auftaucht.
00:35:01: Also wir haben zwei Peaks einmal so in den Dreißigern und der andere Peaks auch in den Fünfzigern.
00:35:07: Und bei den fünftiger Investments ist es ebenso das sehr viele Anteile verschenkt werden für die kommende Generation.
00:35:15: Ich selber würde mich noch als in den dreißigeren beschreiben und sehe es auch als Teil meines Portfolios der grünen Rente mal später an, natürlich wissen wir alle müssen es gut verteilen und nicht alles auf eine Kade setzen.
00:35:27: Schön stichworten runden.
00:35:28: Richtig!
00:35:29: Weil das bringt ja tatsächlich was gibt dir was zurück?
00:35:31: Es tut mehr als wenn ich's einfach nur bei mir auf dem Konto liegen habe Und hat auch einen viel größeren Impact.
00:35:37: und gleichzeitig hast du eben auch die Leute die sagen gut meine Generation hat vielleicht damals ein bisschen was kaputt gemacht weiß ich nicht genau.
00:35:43: aber ich gebe jetzt eben zurück.
00:35:44: und mein Enkel oder mein Kind meinen Neffeln mein Nichte wenn jedes Jahr dann in zwanzig Jahren, ab zwanziger Jahren jede seine Ausschüttung kommt und sei es ich bin nicht mehr da, denke sie jedes Jahr an mich.
00:35:57: Also das passiert auch viel und häufig dass wir eben sehr viele nulljährige Genossinnen in der Süßdienachgenussenschaft haben.
00:36:06: Inwieweit habt ihr das oder seht ihr das euer Verständnis von Wertschöpfung?
00:36:12: So ist ja jetzt nicht einfach nur finanziell getrieben sondern das was du vorhin sagtest die grüne Rendite die verstehe ich so.
00:36:18: Wenn ich jetzt bei euch einen Genossenschaftsanteil erwerbe oder mehrere, dann gibt mir das also alleine die Vorstellung davon.
00:36:25: Ich bin noch nicht meditare Gesellschaft habe es aber vor
00:36:30: plus eins Sehr
00:36:32: schön.
00:36:33: Ja, ich finde wenn man sich mit euch befasst hat man sofort das Gefühl... Man muss gar nicht weit denken um zu wissen besonders wenn man Kinder hat oder einem daran gelegen ist dass dieser Planet einfach noch ein bisschen eine grüne Lunge hat und nicht an der Raucherlung gestirbt.
00:36:53: dann möchte ich ja mehr als nur finanzielle Rendite bei dem was ich dabei raus bekomme.
00:36:59: Man kompensiert, ihr habt da schöne Zahlen bei euch.
00:37:02: Auf der WhatsApp-Seite, ihr stellt das damit einem Genossenschaftsanteil.
00:37:06: Kompensiere ich meinen CO² Ausstoß?
00:37:09: Ihr könnt das besser als ich!
00:37:11: Magst du mal sagen was man damit kompensationt und welcher Mehrwert über das Finanzielle hinaus geschaffen wird?
00:37:18: Ja also ein Anteil sind fünfhundert Quadratmeter Wald ist habe ich vorhin gesagt und speichert pro Jahr eine Tonne CO² ein.
00:37:27: Ähm, die kann man pro Jahr.
00:37:29: Pro Jahr!
00:37:30: Das
00:37:31: ist ... wenn er gewachsen, wenn er da ist?
00:37:34: Im Durchschnitt.
00:37:34: Nicht erst, wenn der gewachsener ist also jetzt schon.
00:37:37: Das heißt, wenn du weißt ich habe einen Fußabdruck von neun, zehn, elf Tonnen pro Jahr kannst du entsprechend viele Anteile karten und dieses CO² für dich selber bewusst ausgleichen.
00:37:48: Du kannst ihn bei uns in einer Genossenschaft aber auch freigeben so dass wir von diesem Geld, weil wir eben auch das CO-Zweih aus dem Weiterenverkaufen freigeben und durch dieses CO-zweih nochmal mehr Impact entstehen können.
00:38:02: Das kennst du eben auch, wenn nicht allen Genossinnen ist es wichtig dass sie ihren CO-Zeitfußoptok damit ausgereichen.
00:38:10: Das ist eine neue Entscheidung, die bei uns über was entstanden ist.
00:38:15: Ja also du kannst es auf dein Kamerkonto buchen oder du kannst das auf das Konto der Genossenschaft buchen und zu sagen eine Tonne CO-Zwei.
00:38:22: Und also das ist da entstanden weil wir gesagt haben dass war das Kern wertversprechende Genossenschaft.
00:38:28: Du kannst für einen Gesellschaftsanteil eine Tonnen CO-zwei pro Jahr ausgleichen und hast eben deinen Miteigentum an fünfhundert Quadratmeter Regenwald, die für dich aufgeforstet werden.
00:38:39: Und jetzt haben wir gesagt, na ja.
00:38:41: Wir haben jetzt schon ganz schön vielweil aufgefrostet und was wir jetzt machen können ist wenn wir jetzt das CO-Zwei verkaufen haben eben zusätzliche Mittel um vorhandene Fällen schneller aufzufrosten.
00:38:52: Wenn du das aber nicht möchtest weil wir gesagt haben dass war mal unser ursprüngliches Versprechen dann sagst du einfach ich möchte das nicht.
00:38:58: Dann wird für dich ein CO-zwei Zertifikat stillgelegt.
00:39:01: Es gibt einen Zertifier der also unsere Berechnung überprüft eigene Berechnungen anstellt und sagt Jawoll So und so viel CO² ist hier gebunden.
00:39:10: Was möchtest du jetzt halt mitmachen?
00:39:11: Möchtest es verkaufen, möchtes stilllegen oder übertragen?
00:39:14: Und ja das sind eben die Möglichkeiten, die es da
00:39:17: gibt.".
00:39:36: gegründet, die dafür sorgt dass wir einen dauerhaften Kreislauf von Holz CO² Arbeitsplätzen und ein dauerhaftem Ökosystem schaffen das für immer im Bestehenland.
00:39:50: Und diese zwei Aspekte also CO² ist ja schon mal was Schönes Wald- und Holz ist auch etwas Tolles.
00:39:55: aber diese dauer haften Arbeitsplätze die wir vor Ort schaffen, die nicht wieder total kahlrasiert werden Das es Ökosesystemen Wald das stehen bleibt und Pumas wieder ermöglicht dort zu leben Das wird alles mitgeschaffen durch deine Finanzierung eines
00:40:11: Anteils.
00:40:12: Inwieweit ist das ein Arbeiten gegen den Kapitalismus oder einfach einen Arbeiten mit dem Kapitalismus?
00:40:17: Ich glaube, das sind eine sehr gute Frage und ich glaube dafür kann es theoretisch auch Kritik hakeln von den ganz grünen Menschen oder ganz ökologischen Menschen... Also ich
00:40:26: fände es übrigens so in Ordnung, dass
00:40:27: wir überhaupt schuldig haben, denn ich glaube in der heutigen Welt müssen wir irgendwie wirtschaftlich handeln und ich glaube aber, das macht ja zum Beispiel auch Agroforestry.
00:40:36: Wenn wir es schaffen dieses Prinzip auf jegliche Form des Wirtschaftens wieder zu übertragen dann schaffen wir das auch dass unsere Kinder in der Zukunft lebenswerten, zukunft leben Und nicht komplett ausbeholfen.
00:40:53: Also was sich die besondere Mannshünder an dieser Art des Wirtschaften ist, dass wir den üblichen Weg von den Wertschaffungsketten mal umdrehen.
00:41:00: Also normalerweise ist es so, dass ihr, weiß ich nicht, Tuenschuhe oder T-Shirts aus Scythostasien bekommen.
00:41:07: Und irgendwie werden die da für ein paar Dollar oder für ein Paar Cent hergestellt und wenn du sie dann hier in der Innenstadt im Geschäft siehst, dann kostet's Rundfunk von Rundwerden von Ruhm.
00:41:17: Wann genau ist dieser Wertzuwachs eigentlich entstanden?
00:41:20: Hier kann man jetzt eigentlich sehr schön sehen... Das wirklich der... So die
00:41:23: Miete des neuen Walls.
00:41:26: Absolut, ja!
00:41:26: Die Mieter am neuen Wall, das gehört dazu.
00:41:28: und was machte der Mietern am neuen wall?
00:41:29: Das Gebäude gehört irgendeiner Lebensversicherung, die es in einer Kapitana-Lage hat und daraus wird später die nicht grüne Rente bezahlt.
00:41:35: Also es hat schon wahnsinnig viele Implikationen aber das finde ich halt auch schön.
00:41:39: also wir drehen die Wertschaffungskette ohne sozusagen nicht Wir beuten ärmere Länder aus sondern wir transferieren Geld In den Süden um dieses Prinzip umzukehren Aber nicht aus Schuld sondern aus Verantwortung.
00:41:52: Einfach sagt, ja weil es geht.
00:41:53: Wir haben halt das Geld hier.
00:41:54: Zehntausend Milliarden Geldvermögen der Deutschen.
00:41:57: Lass uns doch einen Teil davon nehmen!
00:41:58: Zimmer Elon Musk.
00:42:00: So und ist eigentlich spannend Weil wir jetzt schon ganz viele Veröffentlichungen gibt's ja zum Thema Waldverlust Und zum Thema Klimaschutz Biodiversitätskrise.
00:42:13: Und obwohl es das alle schon Jahre gibt schaffen wir es nur die Abholzung zu verlangsamen.
00:42:18: Also wir sind weltweit insgesamt, kann man sich bei www.lobeforestwatch.org.
00:42:23: anschauen.
00:42:24: Wir sind nur dabei dass wir den Verlust an Flächen verlangsamen Obwohl ja eigentlich alle denken müssten Menschen... müssen auch jetzt alle begriffen haben das wir mehr auf Ostern müssen Das Prinzip der planetaren Grenzen kennen da ja auch alle das wir gesagt haben okay eben in welchen Bereichen verbrauchen werden die Ressourcen des Planeten schneller als sie sich erholen können?
00:42:45: Und haben da eigentlich irgendwie festgestellt, in sieben von deinen Kategorien sind wir schon außerhalb des Rahms.
00:42:52: Ja das muss man sich privat halt mal vorstellen.
00:42:54: also man sagt okay egal wie viel Geld ich reinkriege wenn nicht mehr Geld ausgebe als ich einnehme dann geht's mittelfristig nicht mehr gut.
00:43:03: Wir sehen ja in den USA eine Administration die so derartig hart gegen Nachhaltigkeitsziele der United Nations arbeitet.
00:43:14: die Investitionen in Windparks, quasi den Firmen, sag mal auf, ihr kriegt hier eine Milliarde wenn ihr das Projekt jetzt aufhört und ihr da abreißt also grob vereinfacht.
00:43:25: aber das sind so die Größenordnung.
00:43:29: Merkt ihr oder spürt ihr dass diese Verharmlosung Völlige Ablehnung, dessen was Wissenschaftler sagen.
00:43:39: Dazu führt das Menschen auch selber wieder.
00:43:42: seiner ist ja doch nicht alles so schlimm.
00:43:43: also dass quasi weniger
00:43:45: absolut klar das gibt es aber eben.
00:43:47: ich glaube in heute mehr denn je lebt jeder ein bisschen seine eigenen Blase und wird mit dem bespielt von dem er seinem Telefon sagt dass er das gut findet ob er das bewusst oder unbewusst sagt.
00:43:57: und dann bist du entweder team a oder team b. Und es gibt ja extra auch Journalisten, die sich zur Aufgabe gemacht haben gegen den Klimawandel anzuschreiben und zu sagen, das ist alles gut.
00:44:08: Glaubt denen nicht?
00:44:10: Die sagen das nur weil sie ihren eigenen Vorteil da suchen.
00:44:14: Das halte ich für sehr geragt.
00:44:15: also wir haben teilweise die besten Klimaforscher der Welt.
00:44:18: Potsdamenitz die Tool für Klimafolgenforschung Da sind super Leute.
00:44:24: Professor Schellenhuber, der das mit gegründet hat großartiger Typ.
00:44:27: Ich konnte mal einen Vortrag von ihm live hören Professor Rahmstor, von dem mag ich auch immer sehr gerne seine Veröffentlichungen.
00:44:34: Es sind immer Nachrichten wo man sich erst einen Moment setzen muss und das ein bisschen verdauen muss.
00:44:40: aber es hilft mir zu verstehen was vor sich geht und ich finde das ganz großartig dass wir diese Möglichkeiten haben und sich dann zu überlegen hat dieses Forschungsinstitut jetzt wohl gelogen nur damit sie mehr Forschungsgelder kriegen?
00:44:54: Das halte ich für den absurden Gedanken.
00:44:55: wirklich da kannst du eigentlich nicht drauf kommen.
00:44:57: Das sind ja auch nicht nur Sie Er
00:45:00: ist, genau.
00:45:00: Ist ja
00:45:01: nicht nur das Angst am Milchstuhl.
00:45:02: Wie
00:45:02: dann diese gleichen Sachen?
00:45:03: und aber deswegen einfach auch mal hingehen und sich das anhören.
00:45:05: Man kann dir überall anhören.
00:45:06: also ich habe hier Moje Platif hab' ich mal gehört.
00:45:09: in Hamburg ist ja auch ein Hamburger.
00:45:11: Dann den Schellenhuber Ramstorff
00:45:13: verlinken wir alles in den Show-Nodes.
00:45:15: sehr gut Den haben wir noch da, den einer lag man doch auf der Zunge gerade.
00:45:22: Der
00:45:22: Rockström ist doch
00:45:23: auch ein
00:45:25: Begründer der im Thürie mit dem planetaren Grenzen
00:45:29: Rockström et al.
00:45:30: Genau, so heißt es immer.
00:45:31: Rockströmmetal?
00:45:32: Okay, die anderen möchte ich nicht vergessen!
00:45:35: Richtig gut.
00:45:35: und jetzt hab' ich ein Fan verloren.
00:45:38: Nein, das ist gar nicht cool.
00:45:39: Du hast einen Bodie gespannt.
00:45:44: Ich würde gerne von der Unternehmerischen herausfallen, die ihr da wuppt auf die wirklich gesellschaftliche Komponente kommen... Was heißt es eigentlich, wenn das was ihr macht?
00:45:57: Wenn das nicht passieren würde.
00:45:59: Selbst wenn die Nachbarn verlangsam sind und ich nehme euch jetzt mal stellvertretend für die ganze Gruppe von Menschen, die sich einsetzen.
00:46:04: Vielleicht könnt ihr nochmal die Phänomene Klimawandel- und Biodiversität auch einmal erklären.
00:46:12: also mein Wissenstand ist dass viele Forscher sagen Biodiwisität ist ein Diversität.
00:46:21: Biodiverzität ist einfach dramatisch noch Zu wenig Augenmerk hat.
00:46:26: es gibt dieses Bild, Corona ist so eine ganz böse Welle.
00:46:30: Dann zerstörung des Klimas die noch größere Welle.
00:46:32: und dann gibt's die dritte noch größte Welle, die alles Biodiversität.
00:46:36: Und ich hab also das was ich mitgenommen habe, ich hab mal ein paar Monate so intensiv Diskussionen da verfolgt wenn die Lunge Amazonas zusammen fällt oder und Kongo hab' ich damals gelesen dass da auch ein ganz großer Bestandteil ist Die Fäuse sind so absurd und eben nicht wirklich in den Köpfen der Menschen.
00:47:00: Vielleicht könnt ihr ein bisschen Kontext geben über diese beiden Phänomene?
00:47:05: Also das ist ein ganz guter Punkt, wenn die Lunge der Erde
00:47:10: kollabiert
00:47:12: komplett ausdrucknet dann sind wir da aber im Viel extremeren.
00:47:20: und wir haben es jetzt gerade selber live hier erlebt.
00:47:23: Und das sind immer die Momente, wenn die Leute dann auch doch denken, oh ich muss doch auch selber machen von extremeren Wetter, von Hitze-Toden über die sehr wenig in den Medien gesprochen.
00:47:36: Wir haben dann extreme Trockenheit, viel mehr Flüchtlinge.
00:47:39: Das müssen wir uns überlegen.
00:47:41: also wo sollen diese ganzen Menschen hin?
00:47:44: aufgrund des Klimabandetz-Flüchten.
00:47:47: Wenn ich kurz einhaken darf, vielleicht sind wir auch die Klimaflüchlinge?
00:47:50: Vielleicht ist es ja auch zum Beispiel wenn die transatlantische Zirkulation abstürbt so dass sie sagen kann man nicht mehr leben dann gehen wir irgendwo hin und sind wir die Klima Flüchtlinge.
00:48:00: wer möchte das denn?
00:48:01: Es ist sehr belegt das in Hamburg der Meeresspiegel steigt bis zu mich und dafür gibt es zwar schon Konzepte aber was sind die Maßwärme die konkreten?
00:48:12: Das ist eine spannende Frage und man kann all diese Fakten, das was Nils gerade gesagt hat.
00:48:16: Man kann die ganzen Fakte nachlesen.
00:48:19: Ich glaube es ist auch so übergeordnet gesellschaftlich und ich verstehe dass, dass man es doch nicht ganz greifen kann.
00:48:25: Das heißt wenn wir wieder auf Hoffnung zurückkommen, dass wir natürlich gucken was kann ich im einzelnen tun?
00:48:29: Auf kleinerer Ebene also wie Wie kann ich mich mit den Menschen identifizieren?
00:48:34: Und da war Corona von dir, welcher ein richtig gutes Beispiel.
00:48:37: Da haben wir einen großen Zuwachs bekommen in der Zeit.
00:48:40: die Leute hatten zu meinen Zeiten weil sie nicht so viel machen durften sich damit zu beschäftigen und sie haben sich mal überlegt woher kommt denn eigentlich sowas?
00:48:47: wie entsteht sowas eigentlich?
00:48:49: ja das entsteht dadurch dass der Mensch dem Tier immer mehr Lebensraum raubt und Sie wissen wir wissen was sie alle hin sollen und man ja dadurch eben so was entstehen kann und auch immer wieder entstehen wird, wenn wir ... Es würde jetzt nicht das letzte Mal gewesen sein.
00:49:07: Es wird in sehr nahe Zukunft wahrscheinlich nächstes Mal geben, dass sowas ausbricht.
00:49:13: Kennt ihr den Dodo?
00:49:15: Den Vogel.
00:49:17: Ein fluguntauglicher Bodenbrüter.
00:49:20: Ja.
00:49:21: Von einwärm daran entdeckt worden.
00:49:22: Auch
00:49:22: bekannt aus dem Film oben.
00:49:24: Das ist der Film oben genau!
00:49:27: Tausenteile Dodo-Puzzle.
00:49:29: Und dann ist folgendes passiert, ein gutmütiges Tier, das keine Menschen kannte und wenige Jahrzehnte später war einfach komplett aufgegessen und ausgestorben.
00:49:38: Den gibt es jetzt nicht mehr.
00:49:40: Und wir haben so grob, grobe Schätzung dass es so neun, zehn Millionen Arten auf der Welt gibt von denen ganz viele noch gar nicht außerreichend erforscht sind weil sie eben kleinste Lebewesen sind die in abgelegenen Regionen existieren.
00:49:54: Von den Bekannten haben wir glaube ich der Hälfte auch schon auf der roten Liste oder im Haus sterben begriffen.
00:49:59: Und was es so schwierig macht ist, dass wir eben auch gar nicht wissen welche Lebewesen auch Existenzgrundlage für andere sind in der Nahrungskette.
00:50:09: Also ich habe jetzt aus Glück dadurch das wir eine große Baustelle vor der Tür haben fahren quasi fast keine Autos bei mir lang und ich höre ganz viel Vogel gezwitschern momentan.
00:50:17: Richtig großartig!
00:50:20: Die brauchen ja auch ne Menge Insektenwürmer sonstige Lebensmittel.
00:50:26: Wenn wir auch sagen, wenn es keine Regenwürmer gibt, wäre nicht so schlimm.
00:50:30: Oder keine Stechmücken beim Grillen draußen, keine Steichmücken, super!
00:50:34: Schade, dann ist aber der Singvogel weg.
00:50:37: Die Stechmecken sind übrigens die einzigen Bestäuber von Kakao.
00:50:41: Also wenn die Leute sagen, warum gibt's eigentlich Mücken auf dieser Welt?
00:50:45: damit wir Schokolade essen können.
00:50:47: Endlich!
00:50:47: Ja, jetzt habt ihr es... Jetzt
00:50:48: ist aber ein Hamburg-Wächsdorffel.
00:50:49: In Hamburg
00:50:50: nicht?
00:50:50: Das ist okay.
00:50:51: Aber wenn die Leute dann sagen gut, das ist mir noch egal, dass die Insekten aussterben und wir haben's in den letzten Tagen erlebt bei dieser Hitze.
00:50:58: Die haben kein Wasser gefunden.
00:50:59: deswegen bitte immer Vogeltänken und Insekentränken aufstellen.
00:51:03: Die finden keinen Trinken, vertrocknen Sterben aus.
00:51:07: Es ist auch so, dass zum Beispiel Bienen nur fünfhundert Meter weit fliegen können bis sie das nächste Mal an einer Blüte saugen müssen und den Nektar sauben müssen und sammeln müssen.
00:51:17: Und dann wieder weiter pflegen können, jetzt guckt sich mal jemand unsere Felder, unseren deutschen Feldern an der deutschen Autobahn entlang.
00:51:24: das sind nicht fünfhundert Meter die du da zurücklegst bis zur nächsten Blüte.
00:51:29: Genau das ist das was ich meinte, wieder zurück zu natürlichen Artenweise zwischendurch meine kleine Blumen-Eierpflanzen glaube ich würde uns nicht wehtun einfach um diese natürliche Art der Bestäubung als Beispiel, wieder ins Leben zu rufen.
00:51:45: Ja und das gibt ja auch hier.
00:51:47: also apropos Hoffnung oder wir sind jetzt hier gerade was die Biodiversität angeht in Deutschland weil es gibt nicht diese Ebenenautobahnen.
00:51:54: Es gibt ja ganz viele Projekte die ähnlich wie ihr irgendwie versuchen deinem Kleinen etwas zu ändern Und jetzt mal dieses Thema Nahrungskette wieder aufzugreifen.
00:52:04: wenn ihr sagt ihr habt drei Tage lang einen Puma auf eurer
00:52:07: Kamera gehabt
00:52:09: Dann hat euch das gezeigt, dass euer Projekt im Sinne des Hubpunk wirklich etwas dazu beiträgt.
00:52:16: Dass dort wieder eine funktionierende, habe ich das richtig verstanden?
00:52:19: Eine funktionierenden Nahrungskette sein muss, weil es sonst dieses Tier gar nicht gäbe.
00:52:26: Also wir haben die einzige Methode wie wir momentan die Biodiversität messen können sind unsere Kamerafallen und wir haben auf den Kamerafallen bislang entdeckt.
00:52:38: Ich glaube, siebzehnte verschiedene Retilienarten und drei verschiedene Solgetheaten, die tatsächlich dann als Räuber fungieren und sich genau die schnappen.
00:52:48: Und das finde ich persönlich total beeindruckend wenn ich vor Ort bin dass du da reingehst und du siehst zwar noch wie wir gepflanzt haben aber es sieht schon... Ich war vorher noch nie so wirklich in einem Urwald, aber sieht schon sehr nach Urwald aus unter Regenwald und dann hörst du diese Brüllaffen.
00:53:08: Ja, das ist so laut.
00:53:09: Das ist
00:53:09: so
00:53:10: cool!
00:53:11: Und denkst du, so Mann ey, jetzt haben wir wirklich geschafft dass die wieder hier leben und die sorgen ja dann auch dafür, dass auf natürliche Art und Weise diese Bioverjüngung stattfindet.
00:53:20: D.h.,
00:53:20: sie bringen ja auch die ganzen Nager, die Vögel, die Affen über ihre Ausscheidungen bringen Sie ja dann weder neue Arten zu uns in den Wald, die wir gar nicht angepflanzt haben und so entsteht ja eigentlich diese Durchmischung des Waldes dieser Generationenwald auf verschiedenen Ebenen mit ganz verschiedenen gemischten Arten.
00:53:40: Ja, wie cool!
00:53:41: Also auch nochmal ein ganz großer Unterschied zur Plantasenwirtschaft, wo dann eben auch alles weggespritzt wird, was nicht das gewünschte Produkt ist...
00:53:49: Die sprichwörtlichen Felder an der Autobahn?
00:53:50: Ja
00:53:51: also Holzplantasen meine ich jetzt, T-Quartzplantas und hat, wo man sagt okay da stehen die Bäume in Rheimdiet wie die Preußilfs und Soldaten aber ansonsten ist da nichts.
00:53:59: Da ist auch toten Stille, da hört man auch nix.
00:54:02: Da sind keine Tiere, da sind keine Säugetiere, keine Vögel weil dir natürlich sagen ich kann unter diesen Bedingungen gar nicht leben.
00:54:12: Wenn wir jetzt mal uns angucken, wir haben durchaus einige Folgen schon gehabt die mehr Zehntausend Hörerinnen und Hörern hatten.
00:54:24: Ihr braucht eigentlich nochmal neuntausend ist richtig, nochmal neunein tausend Genossenschäblerinnen und Genossenschaftler wäre cool oder?
00:54:31: Also ich würde mal gerne wissen, wirst du zufällig wie viel Mitglieder der FC Bayern hat oder der ADAC?
00:54:38: Der ADAC hat Millionen und bei FC Bayern wahrscheinlich ein paar Hunderttausend.
00:54:42: Das
00:54:43: war ja Ziel eins was ich beschrieben habe, weil das heißt gerne nehmen wir noch einmal neun Tausend Mitglieder oder Eins bis sie viel investiert.
00:54:50: Und danach wollen wir nicht aufhören dass es mir jetzt gesagt hat Wir wollen ja dahin, dass wir diesen Kipppunkt bewirken und nicht nur die Abholzung verlangsamen sondern Die Aufforstung, die Abgäußung überwiegt.
00:55:01: Das ist schon unser Way to go, wo
00:55:04: wir mal hinwichten.
00:55:04: Aber ihr seht das finde ich schön wenn ihr noch ein bisschen unglaublich wie schnell so eine Stunde vorbei geht.
00:55:10: Das macht mir jede Mal wieder Angst.
00:55:12: Erzählt euch gerne machen wir mal einen kleinen Ausblick was ihr dann noch planen habt.
00:55:17: Der erste Ziel ist quasi diesen diese Fläche die ihr von genannt habt.
00:55:23: und was kann da noch passieren?
00:55:24: Was könntet ihr euch vorstellen als...
00:55:27: Also unter Grunde der Andreas E. gesagt tatsächlich immer, lass uns größer werden als er ADAC mehr Mitglieder haben und dass jeder zum Beispiel im Wallet seinen Genossenschaftsanteiler hat finde ich eine super Idee.
00:55:37: Und es ist so das noch dreizehn Trillionen Bäume auf dieser Welt geplant zu werden können.
00:55:42: So viel Fläche von ehemals degradiert also von ehemeiligen Waldflächen die sind jetzt alle degradiert Die könnten wir alle wieder aufforsten.
00:55:51: Das müsste ich mal in Fläche im Gegentechnen und in Waldfläche, aber das heißt es ist noch genug zu tun.
00:55:58: Und alleine in Panama – wir sagen ja nicht dass wir nur in Panama bleiben wollen in Zukunft – allein in Panama könnte man doch noch locker siebzig Millionen investieren und aufhossen.
00:56:11: Ich glaube dort so eine Flächen zahlt irgendwann mal.
00:56:13: Ja, das war für die Region allerdings, dass wie gesagt am Ende der Region können wir noch dreißig Millionen Hektar auf Husten.
00:56:19: Also die, man denkt ja hier war so in Quadratmeterpreisen.
00:56:25: Und da muss man wirklich sagen Fläche ist nicht das Problem Arbeitskraft ist auch nicht das problem.
00:56:30: Im Gegenteil Die Menschen brauchen eine Perspektive und von daher wäre es natürlich teuer mehr Geld für Aufhaustern zur Verfügung stellen zu können.
00:56:41: Sagt doch mal ein bisschen was gleich auch zu den Behörden dort und wie.
00:56:46: es natürlich großartig zu hören dass ihr quasi einen Menschen in eurem Grunderteam habt, die da herkommt.
00:56:52: Die ist ja gut auskennt aber es gibt auch Rückschläge.
00:56:56: Gibt's da Themen wie Korruption, die euch Schwierigkeiten machen oder sagt ihr ne?
00:57:00: Eigentlich haben wir da jetzt ein Produkt geschaffen was auch von den Local Authorities dankbar angenommen wird.
00:57:08: Wie ist das?
00:57:09: Wird auf jeden Fall dankbar.
00:57:10: angenehm Panamas und Standard im Poor Ranking besser als Portugal zum Beispiel.
00:57:16: Wir haben ja den US-Dollar verobert.
00:57:18: Gut bei der jetzigen Region mit manch ruhig aufpassen.
00:57:21: Aber das ist ein sehr, sehr sicheres Land gerade für Investitionen.
00:57:26: Das heißt da braucht noch keine Sorgen machen.
00:57:29: wir sind eingetragen in den Registern Wir sind Flächenbesitzerinnen vor Ort durch unsere Tochterfirma in Panama und das gestaltet sich alles sehr sicher.
00:57:40: Ein Kein Risiko-Investment gibt es nicht und da würde ich auch nicht investieren, wenn Menschen sagen, dass es kein Risiko bei uns gibt.
00:57:46: Das ist eben auch ein total Verlustrisiko über die Maschinen.
00:57:50: Naturkatastrophen?
00:57:52: Ja, eher durch Naturkatatrophen als durch die Regierung würde ich behaupten.
00:57:57: Genau.
00:57:58: aber spannend wird das dann natürlich, weil wir tatsächlich auch mal in anderen Ländern abends ausweiten.
00:58:05: Ja, wir sprachen über Biodiversität und ein Ziel ist es natürlich auch einen Biodiverzitätskorridor zu schaffen.
00:58:11: Und das kann natürlich auch von Nord nach Süd nach Ost nach West gehen.
00:58:15: Der Impact von solchen Projekten ist natürlich immer besonders groß.
00:58:19: Ich glaube, wir haben mal einen Gedankensspiel grob durchkalkuliert und haben gesagt naja für so Transamerikaner bräuchten wir so ungefähr fünfhundert Millionen US-Dollar.
00:58:29: Aber das Gute ist ja, dass es auch einzelne Personen gibt die so viel Geld bewegen können.
00:58:35: Und die machen dann ganz unterschiedliche Sachen damit.
00:58:38: der eine kauft sich ne Yacht und der andere schenkt der Stadt nur Oper.
00:58:43: aber das Geld ist da.
00:58:44: also man kann solche Dinge machen.
00:58:46: Einige machen beides.
00:58:47: Manche machen auch beides genau.
00:58:49: Vielleicht sind sie als drittes noch.
00:58:51: Wer auch noch was über ein Biodiversitätskorridor genau?
00:58:55: und das Entscheidende ist halt wirklich nur die Motivation und das wollen.
00:59:00: Und von daher finde ich es toll, dass hier so viele Menschen schon erreicht haben.
00:59:03: Die gesagt haben die Flasche einen kleinen Beitrag, aber ich leiste einen Beitrag damit fühlte ich mich gut.
00:59:09: Aber auch die großen Tickets sind natürlich willkommen.
00:59:11: also man kann auch ein Projekt für fünfhundert Millionen planen und das ist gar nicht so dramatisch wie irgendwas anderes in der größten Ordnung.
00:59:20: und zum Thema Vermögen- und Vermögensverwaltung vielleicht nach eingedanke wenn ich jetzt heute ein tolles Haus habe in einer Gegend, die vielleicht in Zukunft extrem wettergefährdet ist.
00:59:32: Dann kriege ich vielleicht keine Versicherung mehr für mein tolles Haus.
00:59:36: In dem Moment, wo alle wissen, dass ich dafür keine Versicherungen mehr kriege, sei es wegen Sturm oder Überflutung deutlich weniger wert.
00:59:43: Vielleicht ist das auch gar nichts mehr wert?
00:59:44: Vielleicht habe ich dann schon Stranded Assets produziert.
00:59:48: Wenn nicht wie Frankreich zum Beispiel stark auf Atomkraftsätze brauche ich Flüsse die Wasser bringen, damit ich genug Kühlwasser zur Verfügung hab.
00:59:57: Gerade in den heißesten Monaten letztes Jahr waren die französischen Natunkraftwerke schon oft außer Betrieb.
01:00:03: Der Panama-Kanal als wichtige Schiffersroute, der eben die Produktion stecken in Asien mit der Wirtschaft in Nordamerika verknüpft, braucht ganz viel Wasser.
01:00:13: Hunderte Millionen Liter für einen Schleusendurchgang.
01:00:15: dieses Wasser kann nur aus den Panama Watersheds kommen also aus dem ganzen Zuläufen aus dem Gebiet wo unsere Auffassung stattfindet.
01:00:22: Also müsste man eigentlich sagen Wenn ich meine Esse zu schützen will, wenn ich den Panama-Kanal als Hausabstraße erhalten will.
01:00:31: Wenn ich sicher sein will dass mein Gehaus nicht von Extremwetter betroffen ist dann muss sich all diese Dinge tun.
01:00:36: Dann macht es auch von einer Investitionsperspektive her Sinn.
01:00:42: Einige Länder gehen jetzt dazu über den Panama Kanal durch so eine halb Eisenbahn Schiene zu ersetzen.
01:00:48: Ja gut kann man natürlich machen aber ich glaube da noch das das ganz schön viel mehr Aufwand ist als das vorhandene System zu schützen.
01:00:56: Da hast du uns nochmal ganz konkret werden.
01:00:58: Ich bin ja Marketing-Mensch und mag verkaufen, ich möchte gerne jetzt aktiv unsere Community noch mal ein bisschen reizen und kitzeln.
01:01:07: also wir haben gehört was einen Anteil
01:01:11: ist.
01:01:11: Fünfhundert Quadratmeter Wald eine Tonne CO².
01:01:15: Wir haben gehört pro Jahr genau, wir haben gehört ab zweiunddreißig Euro im Monat geht das.
01:01:21: aber sagt doch vielleicht nur mal was kostet ein kleiner Anteil?
01:01:25: Wie geht das?
01:01:26: Wo kann man den kaufen, was kriegt man dafür?
01:01:27: Kriegt man eine Urkunde?
01:01:28: also macht es noch mal bisschen jetzt hier.
01:01:30: dauerwerbesendungen ist jetzt erlaubt.
01:01:35: Also einen Anteil hat.
01:01:36: die genannten Vorteile die du gerade erwähnt kannst kostet im Ganzen dieses Jahr ein tausend sieben hundert und sieben Euro steigt jedes Jahr am Wert weil der Wald wächst.
01:01:46: Und dass unser Beitrag zum Waldwachstum ist das heißt nächstes Jahr ist sein Wald ist denn beitragt ja den Anteil schon mehr wert Steigt jedes Jahr um vier Komma fünf Prozent.
01:01:57: Das ist im Übrigen auch die Rendite, die du dann erhältst diese Vier Komma Fünf Prozent und das ist quasi der internen Zinsfuß, die wir dann immer obendrauf rechnen.
01:02:08: Und wie kannst du Mitglied werden?
01:02:10: Gehst auf unsere Webseite und klickst auf Mitglied werden oben rechts in der Ecke Ich hoffe es ist sehr sichtbar wenn ich gerne mal zurück spiegeln als als Marketing Mensch Und füllt das Formular aus und schubt die Wupp bis zum Mitglied, kriegst einen Zugang zu deinem digitalen Impact-Konto.
01:02:28: Da findest du dann auch deine Urkunde.
01:02:30: Wenn du noch nicht so digital unterwegs sein solltest was völlig in Ordnung ist.
01:02:34: Manche möchten es ja auch nicht.
01:02:35: manche sagen ich bleibe lieber analog Dann gibt's die urkunde natürlich als prähende Version nach Hause geschickt.
01:02:43: Wir haben zB auch sehr schöne und spannende Kooperation mit Janosch Zum Thema wie schön bleibt Panama.
01:02:51: Da kann man auch darüber hinaus als Beispiel eine Urkunde von Tiger und Bär erwerben, wenn man den Anteil verschenkt.
01:03:01: Also ja.
01:03:02: Teufelschieße Sachen?
01:03:03: Genau!
01:03:04: Und wenn du dir überlegst der Preis schafft fünfhundert Quadratmeter.
01:03:08: ich weiß nicht wie groß eure Wohnungen oder Häuser sind.
01:03:12: das einmal Gegenzurechnung und dafür für diesen Preis vorstelle ich dauerhaft diese fünfhunderte Quadratmetern auf.
01:03:18: ist es nicht teuer?
01:03:20: Ja.
01:03:21: Es ist vielleicht
01:03:21: auch eine schöne Gelegenheit für Unternehmer, die ihren Kunden und ihren Mitarbeitern auch zeigen wollen dass sie Pörpers wertschätzen und sagen man arbeitet nicht nur für irgendwas sondern man arbeitet da auch für irgendwie einen Wandel zum Besten.
01:03:38: Du hast wohl ja Appinio und Jonathan Cofess genannt.
01:03:42: ich weiß nicht ob man das übersprechen darf.
01:03:43: sonst kann man auch sagen es gibt Unternehmen die so ähnlich sind.
01:03:46: oder könntest du sagen wie viel?
01:03:48: Wieviel die schon investiert haben?
01:03:51: Ja, Jungertan
01:03:53: ist mit ein paar hundert Anteilen dabei.
01:03:55: Ja, wow!
01:03:56: Paarhundert.
01:03:56: Ein paar Hundert Anteile ja.
01:03:58: Also an alle die zu hören gibt keine Ausreden.
01:04:02: Zweiunddreißig Euro im Monat wenn man das nicht gerade die tausend sieben oder sieben auf dem Konto hat für die diese auf den Konto haben.
01:04:10: gebt euch einen Ruck.
01:04:11: ich komme mit dem mich jetzt hier öffentlich und nachprüfbar abhöre.
01:04:14: fünf Anteilen erst mal im ersten Schritt.
01:04:16: Großartig, hey wow super vielen Dank.
01:04:20: Also ich committe mich auch, aber ich will es sagen noch nicht viel.
01:04:23: Ja war überbraucht, dass sie best und nicht so... nicht so immer perfekt haben.
01:04:29: Das ist ja eine
01:04:30: klasse Großartige!
01:04:31: Aber was weiß du immer perfekt?
01:04:32: Ich bin schon, wir haben vorhin kurz drüber gesprochen weil ich hatte von ein paar Jahren schon mal eine Broschüre von euch angefordert Und hab damals den Schritt irgendwie nicht gemacht.
01:04:41: Er ist das im Vorfeld, vielen Dank.
01:04:46: Zu diesem Gespräch auch noch mal Gedanken gemacht.
01:04:48: warum eigentlich?
01:04:49: Weil ihr eigentlich ... Ich sag jetzt mal für jemanden, also man spendet viel wenn man was Gutes tun möchte dann spendet man.
01:04:56: Wenn man investieren möchte dann schaut man irgendwie wo kann man sein Geld irgendwie investieren?
01:05:02: aber ich finde eure ihr schließt da so eine Lücke für mich indem ihr mehr als nur Wenn man sich darüber Gedanken macht, wie kann man zu seinen Kindern eine Welt hinterlassen, in der es noch saubere Luft zum Atmen gibt und so weiter.
01:05:19: Weil darüber speuert er auch Temperaturen innerhalb derer man sich gerne bewegen mag draußen noch.
01:05:25: Wir hatten hier am Wochenende ne Hitzewelle, siebenunddreißig, achtunddreißig Grad.
01:05:28: das war schon heftig Und dann wollte man eben auch nicht mal draußen sein.
01:05:34: Ich hab einen Bruder, der lebt in Sao Paulo.
01:05:35: Da kann man sich alle paar Stunden die Wohnung noch mal putzen, egal wie ... weil der Feinstaub legt sich einfach auf alles drauf und ihr habt gerade darüber gesprochen wen wollt ihr in eurer Community haben damit ihr wachsen könnt?
01:05:50: Er ist eure Community!
01:05:53: Also, zwei Dinge dazu.
01:05:56: Das eine hat gesagt, dass du dich früher schon mal mit uns befasst und bist dann jetzt nochmal neu drauf gekommen...
01:06:01: Jetzt würde ich sofort
01:06:02: machen!
01:06:02: Ja?
01:06:03: Aber das ist gar nicht so selten weil wir haben ja viel Beileger in Zeitungen rausgegeben und da hatten wir jetzt gerade ein neues Genossenschaftsmitglied begrüßt der ist beigetreten und wir fragen dann immer hey wie bist du auf uns gekommen?
01:06:18: und dann sagt er ja euer Flyer Lack im einer Küche In der WG.
01:06:23: Hey super, ist da großartig und schöner Weg!
01:06:27: Ja was die Community angeht hat Schalini ja eben schon mal ein bisschen gesagt denn viele die so erst das Geld verdienen und sagen ich muss ja jetzt wenn ich für Impact bin dann kann nicht mit meiner Kapitalanlage meine Impact-Wünsche wieder kaputt machen also muss sich da ein bisschen gucken.
01:06:43: davon sind viele dabei dann viele die es eben als Geschenk bekommen haben zur Geburt oder zur Konformation.
01:06:50: Ich glaube, ich habe nicht richtig gefragt.
01:06:53: In welcher Community fühlt ihr euch zugehörig mit Generation Forest?
01:06:59: Also wer sind eure Schwestern und Brüder im Geiste die auf ähnliche Art und Weise würde ich jetzt mal sagen Hubhunk hier verkörpern, mit denen ihr zusammenarbeitet.
01:07:09: Mir fällt zum Beispiel spontan ein so was wie Mission to Marsh die mit sich für die Regenerierung der Mora einsetzen, also da geht es auch um CO-Zweilspeicherung.
01:07:20: Absolut!
01:07:21: Mission Tomage ist großartig weil Mora eben auch für uns hier der größte Hebel sind, um Co-Zwei Speicherung zu erhalten.
01:07:29: Ist ja ganz wichtig dass sie nicht austrocknen und wieder zusätzliches Co-zwei freisitzen.
01:07:34: Wir sind ganz viel im Thema Gemeingohlökonomie dann unterwegs.
01:07:40: Aber generell verstärken wir uns da auch niemanden würde ich sagen, also natürlich würden wir es nicht mit Shell zusammenarbeiten oder so.
01:07:47: Aber ich glaube genau das zeigt eben auch dieses Wirtschaftsmodell dass wir verbinden müssen und dass wir eben auch Unternehmen große unternehmen bei uns als Mitglied haben und investiert haben denen wir helfen auf dem Weg der Nahhaltigkeit die das wirklich auch ernst meinen als Teil ihrer Nachhaltigkeitsstrategie.
01:08:07: Das heißt, wir haben wirklich von A bis Z als Mitglieder bei uns drin.
01:08:11: Und genauso gehen wir eben auch nach außen das Kooperationen anbelangt.
01:08:15: Also jeder der Lust hat auf eine Kooperation.
01:08:17: Wir haben nachhaltige Weinbauen.
01:08:19: Man kann also Wein trinken und dabei uns finanzieren.
01:08:24: Fair Graves heißen die
01:08:26: Schornots.
01:08:28: Das ist ... Ja, von A- bis Z. Wir hatten aber auch ein Chemieunternehmen.
01:08:33: was bei uns investiert ist als Beispiel, findet man auch auf unserer BTOB-Webseite.
01:08:38: Wir übrigens alle Unternehmen, die wir die investieren.
01:08:42: Und
01:08:43: die Nachhaltigkeitsmanager der Unternehmen hier in Hamburg war natürlich auch Bundesheiz und natürlich auch unsere
01:08:50: PGO, unser
01:08:51: Ansprechpartner – das sind auch alles coole Leute, die allerdings oft das Problem haben, was Charlene eben schon beschrieben hat in ihrer vorherigen Tätigkeit in der Modulindustrie dass sie sagen, ja Sie haben auch die Ideen und die Konzepte.
01:09:03: Sie kriegen ja aber vom Unternehmen nicht die Budgets zur Verfügung gesteckt.
01:09:07: Also ich war in meinem vorigen Leben mal in der Zeit lang ganz kurz nur bei mir hin Gleichstellungsbeauftragter Und das bin ich so in Abwesenheit geworden.
01:09:16: und dann habe ich den Vorstand gefragt, okay was soll ich denn jetzt machen als Gleichstellensbeauftrechter?
01:09:20: Was ist denn die Erwartung des Vorstandes an mich?
01:09:23: Und dann war es so, das viel mehr ist eigentlich egal, aber gibt kein Geld aus.
01:09:29: Brauchst ja auch nicht lange dann da.
01:09:30: Das
01:09:31: hat sich dann schnell wieder erledigt, ja?
01:09:33: Meine Unternehmenseele schießt jetzt noch einmal hinterher... Ich habe es vorhin vielleicht nicht richtig verstanden oder aber hoffentlich habe ich es richtig verstanden.
01:09:41: Ihr habt ja kurz über die CO-Zertifikat thematik indirekt gesprochen.
01:09:48: heißt das eigentlich auch dass ein Unternehmen was irgendwie CO- Zertifikate erwerben möchte?
01:09:53: könnte das wir den Kaufplan von Wald bei euch machen?
01:09:56: also über das investe bau ich ihre Eine Möglichkeit.
01:09:59: Ja, ist ein Rechenbeispiel absolut und wir haben ja zwei verschiedene CO-Zweimärkte bei den amtlich geregelten Markt.
01:10:05: das sind eben die Unternehmen die Zertifikate kaufen müssen, die von der EU rausgegeben werden.
01:10:10: Und dann haben wir den Voluntary Carbon Market.
01:10:13: Das ist der freiwillige Markt wo jemand sagt ich möchte gerne Die unvermeidbaren Emissionen die mit meinem Produkten einer Dienstleistung zusammenhängen die nicht reduzieren kann, die ich nicht vermeiden kann.
01:10:23: Die möchte ich gerne ausgleichen.
01:10:26: Diese Voluntary Carbon-Units kann man bei uns kaufen, ja das geht.
01:10:30: Man kann aber auch einfach sagen statt einmal eine Tonne zu kaufen, kann ich auch sagen ist es für mich nicht besser wenn ich jetzt heute in den Genossenschaften Anteil
01:10:39: aufnehme?
01:10:41: Genau da muss ich dieses Jahr wieder
01:10:42: bezahlen und wir wissen abwendig was passiert, wir haben keine Glaskugel.
01:10:47: Aber wenn du mich jetzt fragen würdest ob ich hier auf steigen oder auf fallende CO² Preise setzen würde dann würde ich sagen Wahrscheinlich geht der Preis eher nach oben.
01:10:54: Ja Wow, machst du ein Ritt durch.
01:10:59: euer großartiges Thema?
01:11:00: Eure großartige Idee.
01:11:04: Vielen vielen Dank dafür dass ihr euch so spontan so schnell die Zeit genommen habt und ja wir hoffen das wir euch nochmal wiedersehen hier dann vielleicht mit dem ersten Meistone und den Gen für das was danach kommt.
01:11:20: viel vielen dank.
01:11:21: toll dass wir da sein durften.
01:11:22: vielen vielen vielen dank.
01:11:24: Erster Podcast-Folge geschafft.
01:11:25: Uff!
01:11:30: Das waren Charlene Joost und Nils Günther von The Generation Forest.
01:11:34: Wow, eine wirklich schöne Folge ein tolles Gespräch.
01:11:38: Ist ja immer etwas komplexen, Podcast mit vier Menschen zu machen aber ich finde es hat durchgängig Spaß gemacht.
01:11:43: Ich bin wieder schlauer geworden
01:11:45: und
01:11:45: total froh das wir's zusammengemacht haben.
01:11:47: Danke für die Einladung.
01:11:49: Du kennst sie ja schon bisschen länger.
01:11:50: Erzähl doch mal wann du das erste Mal ... davon du dies genommen hast.
01:11:54: Also, Charlene und Nils hab ich ja tatsächlich erst im Gespräch kennengelernt.
01:11:57: aber ich habe vor einigen Jahren irgendwann mal so einen Prospekt in die Hände bekommen Und ich weiß noch dass ich dachte Ja cool Idee Aber ich check's nicht richtig.
01:12:09: Ich glaube ich kann uns jetzt outen Jetzt mit einem bisschen Abstand von dem Gespräch.
01:12:12: Inzwischen sind wir beide Genossenschaftsmitglieder diesen Betrag überwiesen hat.
01:12:20: Also ich zumindest, mich geht es total gut damit.
01:12:23: Kann ich nur bestätigen.
01:12:24: also sich dort zu engagieren kann ich dringend empfehlen wobei ganz klar eine Anlageempfehlung kann das nicht sein.
01:12:33: man sollte sich dabei bewusst sein dass Geld was man in solche Dinge gibt auch weg sein kann.
01:12:38: aber ich glaube diese Mischung aus ich investiere etwas.
01:12:41: mit dem Geld wird was vernünftiges gemacht werden Flächen renaturiert die eigentlich tot waren.
01:12:48: Irgendwann werden auf diesen Flächen auch Erträge erzielt, das heißt dort werden Dinge angebaut.
01:12:53: Die Menschen vor Ort haben etwas davon die Natur hat etwas davon und die Menschen die sich dort engagieren und investieren haben eine Chance dass sie neben dem sozialen und ökologischen Gewissen was vielleicht etwas geschmeichelt wird Auch damit irgendwann Geld verdienen können.
01:13:10: aber nochmal ist es keine Anlageempfehlung.
01:13:12: Aber wir sind immer transparent und ich freue mich genauso wie du eingestiegen sind.
01:13:17: Genau, und ich glaube das ist dieser wichtige Punkt der Teil den ich damals nicht geteckt habe.
01:13:22: Die Investition in so einen Genossenschafts-Anteil die ist ja eben nicht rein monetär sondern vor allem auch eine Investition im Zukunft – das ist jetzt natürlich erstmal Waage aber man weiß ein Anteil schafft fünfhundert Quadratmeter Regenwald und bindet im Durchschnitt eine Tonne CO² pro Jahr.
01:13:41: Wir befinden uns am Ende eines Hitzesommers Indem sicherlich noch einige Menschen mehr verstanden haben, was Klimawandel im Ansatz bedeutet.
01:13:52: Und was mir auch wichtig war vor Ort in Panama entsteht eben unter Leitung eines panamalschen Teams neuer Regenwald.
01:14:02: die Flächen auf denen gepflanzt wird sind durch Abholzungen und jahrelange Viehzug nicht mehr für Landwirtschaft zu gebrauchen.
01:14:09: der Boden ist unfruchtbar hält kein Wasser.
01:14:13: Solches Land wird von The Generation aufgekauft.
01:14:16: Es werden systematische Bäume gepflanzt, Wälder gepflegt, Wachstum überwacht und man kann eben jetzt schon sehen dass Biodiversität zurück kommt.
01:14:25: Und ich glaube das ist so eine Sache.
01:14:27: woran investiert man?
01:14:29: Wie entsteht Wertschöpfung?
01:14:31: Und eben nicht nur durch diese durch den monetären Return sondern eben auch dadurch dass man sich vielleicht diesen Planeten anschaut und guckt.
01:14:41: Was möchte ich für einen Fingerabdruck, Handabdrucks, Fußabdruk hinterlassen?
01:14:47: Und insofern stehe ich jedenfalls vor der Überzeugung hinter dem Konzept von The Generation Forest.
01:14:52: Soweit ich das beurteilen kann!
01:14:54: Ja,
01:14:54: Meite, vielen lieben Dank und für unsere Hörerinnen und Hörern, die sich auf das Abenteuer eingelassen haben, dass wir zum zweiten Mal eine Kollapfolge gemacht haben.
01:15:03: Warum machen wir das?
01:15:04: Meiter hat mit ihrem Podcastprojekt Hopunk einfach so wundervolle Themen, zeigen, dass Hoffnung etwas ist was wir in die Hände nehmen müssen.
01:15:12: Dass wir machen müssen und der Ansatz den Christoph und ich mit On The Way To New Work fahren seit neun Jahren.
01:15:19: Der geht eigentlich in die gleiche Richtung.
01:15:20: Für uns ist das Arbeit als Gestaltungsmerkmal und meint hat aber noch viel mehr Themen Und meinte vielleicht noch eine kleine Empfehlung.
01:15:28: Deine letzte Folge, da hast du nämlich mit deinem Gast über Wertschöpfung und deine neue Definition von Wertschöffungen gesprochen.
01:15:34: Vielleicht erzählst du nochmal ganz kurz?
01:15:35: Dann ist dieses sehr lange Outro auch zu Ende wen wir dort als Gast hören können in der Folge die vor dieser liegt.
01:15:44: Die letzte Folge war mit Oliver Dauert einem Ecopreneur wenn man so will Der sich dafür einsetzt dass wir auf der Welt mehr Impact-Millionäre haben.
01:15:56: Nicht nur Millionäre im Sinne von ich verdiene jetzt meine nächsten Millionen, sondern wie renaturiere ich eine Million Korallen?
01:16:04: oder wie sorge ich dafür dass wir eine Million Wildfallen aus der Natur entfernen?
01:16:13: und wie schaffen wir das innerhalb dieses Systems in dem ihr eben leben nämlich innerhalb des Kapitalismus?
01:16:18: Wie können wir dieses System irgendwie so ein bisschen hacken, wenn man so will und dafür sorgen, dass wir diese Biodiversität fördern.
01:16:27: Dass wir diesen Planet zu einem lebenswertem Ort immer noch lebenswärteren Ort schaffen.
01:16:34: weil das hat mich wirklich beeindruckt in dieser Folge mit Oliver Dauert und eigentlich auch schon in der Folge mit Alex Cornelsen, in dem es um More ging.
01:16:43: und Kleiner Tisa, der wird auch irgendwann mal hier bei Michael sitzen Das ist ja möglich, diesen Planeten tatsächlich ein Stück weit zu regenerieren.
01:16:53: Ja
01:16:53: und wer sich fragt was Nachhaltigkeit mit New Work zu tun hat dem empfehle ich bei Friedrich Bergmann nochmal nachzuschlagen der vor über vierzig Jahren schon vor den vier Tsunamis gewarnt hat der immer größer werdenden Schere zwischen Arm und Reich die Zerstörung unseres Klimas der Ausbeutung der natürlichen Ressourcen unter Zerstör unserer Kultur.
01:17:12: von daher also eine wichtige Thematik sowohl Im Kontext Hoffnung als auch im Kontext Arbeit, neue Arbeit.
01:17:19: richtig ist.
01:17:20: Gibt meite gerne fünf Sterne schreibt gerne Kommentare empfehlt diesen Podcast.
01:17:25: ich bin Fanboy der ersten Stunde ja und wenn ihr über Meiter reingekommen seid und on the way to New Work zum ersten mal gehört habt wir freuen uns natürlich auch
01:17:34: über
01:17:35: jede Form von Positiv Impact.
01:17:37: Danke!
01:17:37: Natürlich auch Kritik die lieber direkt
01:17:40: Ganz, ganz herzlich hinterankt lieber Michael.
01:17:42: Ich lass es einfach mal so stehen weil ich glaube der on the way to New Work Podcast hat wesentlich mehr Hörer
01:17:49: als meiner.
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