#576 Tobias Hagenau | Co-Founder & CEO awork | SaaS, Agentic AI & Future of Work
Shownotes
Unser heutiger Gast ist heute bereits zum dritten Mal bei uns. Als wir ihn das erste Mal vor ziemlich genau vier Jahren getroffen haben, war er längst ein erfahrener Softwareunternehmer. Eigentlich ist er Produktionsingenieur und er beschäftigt sich schon im Studium mit Robotik. Mit gerade einmal 24 Jahren gründet er gemeinsam mit zwei Mitgründern sein erstes Softwareunternehmen. Die ursprüngliche Idee war eine Projektmanagement-Lösung für den Maschinen- und Anlagenbau. Der Markt war aber noch nicht bereit. Also wechselten sie die Branche und landeten bei Agenturen. Nach zehn Jahren verkauften die Gründer die Firma HQ Labs und fingen direkt wieder von vorne an. Mit awork bauen sie heute ein Projektmanagement- und Organisationstool, das von rund 4.000 Agenturen im deutschsprachigen Raum genutzt wird. Gerade verändert KI dieses Geschäftsmodell fundamental. Unser Gast und sein rund 50-köpfiges Team haben deshalb große Teile ihres Produkts neu gedacht. Aus einem klassischen Projektmanagement-Tool entsteht gerade eine Plattform, die Agenturen dabei helfen soll, Menschen, Wissen, Projekte und KI-Agenten miteinander zu verbinden. Gleichzeitig beschäftigt ihn seit Jahren eine zweite Frage: Was macht Menschen bei der Arbeit glücklich? Gemeinsam mit Appinio untersucht awork dieses Thema seit Jahen. Die aktuellen Ergebnisse zeigen einen spannenden Zusammenhang zwischen KI, Zukunftsfähigkeit und Arbeitsglück. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns bei On the Way to New Work mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 570 Folgen haben wir mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter verändern muss. Was passiert mit Software, Agenturen und Wissensarbeit, wenn KI-Agenten immer mehr Aufgaben übernehmen? Was können die unterschiedlichen Generationen heute voneinander lernen? Und warum hängt Arbeitsglück offenbar auch davon ab, ob Menschen ihr Unternehmen für KI-ready halten? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute in einer gemeinsamen Folge mit Zoomer meets Boomer, meinem Co-Host und Sohn Oskar Trautmann und unserem Gast Tobias Hagenau.
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00:00:00: Unser heutiger Gast ist heute bereits zum dritten Mal bei uns.
00:00:03: Als wir ihn das erste mal vor ziemlich genau vier Jahren getroffen haben, war er längst ein erfahrener Softwareunternehmer.
00:00:09: Eigentlich ist der Produktionsingenieur und er beschäftigt sich schon im Studium mit Robotik.
00:00:13: Mit gerade einmal vierundzwanzig Jahren gründet er gemeinsam mit zwei Mitgründern sein erstes Softwareunternehmen.
00:00:19: Die ursprüngliche Idee war eine Projektmanagementlösung für den Maschinen- und Anlagenbau.
00:00:24: Der Markt war aber noch nicht bereit Also wechselten sie die Branche bei Agenturen.
00:00:30: Nach zehn Jahren verkauften die Gründer die Firma HQ Labs und fingen direkt wieder von vorne an.
00:00:37: Mit Awork bauen sie heute ein Projektmanagement- und Organisationstool, das von rund viertausend Agenturen im deutschsprachigen Raum genutzt wird.
00:00:45: Gerade fändert KI dieses Geschäftsmodell fundamental!
00:00:49: Unser Gast und sein rund fünfzigköpfiges Team haben deshalb große Teile ihres Produkts neu gedacht.
00:00:56: Aus einem klassischen Projektmanagement-Tool entsteht gerade eine Plattform, die Agenturen dabei helfen soll Menschen wissen Projekte und KI-Agenten miteinander zu verbinden.
00:01:05: Gleichzeitig beschäftigt ihn seit Jahren eine zweite Frage – was macht Menschen bei der Arbeit glücklich?
00:01:11: Gemeinsam mit Pinyo untersucht A-Work dieses Thema seit Jahren.
00:01:15: Die aktuellen Ergebnisse zeigen entspannend Zusammenhang zwischen KI, Zukunftsfähigkeit und Arbeitsglück.
00:01:21: Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns bei On the Way to New Work mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen.
00:01:29: In mehr als fünfhundertsiebzig Folgen haben wir mit über siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen was sich bereits verändert hat und was ich weiter ändern muss.
00:01:37: Was passiert mit Software Agenturen und Wissensarbeit wenn KI-Agenten immer mehr Aufgaben übernehmen?
00:01:43: Was können die unterschiedlichen Generation heute voneinander lernen?
00:01:46: Und warum hängt Arbeitsglück Offenbar auch davon ab, ob Menschen die Unternehmen für AI ready halten.
00:01:51: Fest steht!
00:01:52: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderung brauchen wir neue Impulse.
00:01:56: Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen Dienst im Kern von New Work näher bringen.
00:02:02: Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.
00:02:10: Ihr seid bei On the Way to New Work heute in einer gemeinsamen Folge mit Sumamits Puma Meinem Co-host und Sohn, Oskar Trautmann.
00:02:18: Und unserem Gast Tobias Hagenau.
00:02:37: Hallo Osgaps!
00:02:39: Grüß dich.
00:02:40: Ja wir machen da wieder eine Doppelfolge heute.
00:02:42: Wie findest du es?
00:02:44: Sehr schön an so einem schönen Montagabend.
00:02:47: Das ist doch ein guter Abschluss für den Start in die Woche.
00:02:51: Schöner
00:02:51: kannst du auch nicht sein.
00:02:52: Vor allem wenn man großartige Gäste hat.
00:02:54: Ja so mein Mitsbummer und On The Way To New Work begrüßen einen alten Bekannten zweimal Gast schon bei uns und Freund der Familie, so nenn ich ihn liebevoll.
00:03:02: Tobias Hagenauk!
00:03:04: Herzlich willkommen, Tobias.
00:03:04: Hallo.
00:03:05: Schön dass ich mal wieder da sein darf, freut mich sehr.
00:03:08: Ich schließe mich an für einen Montagabend ist das ein guter Abschluss.
00:03:10: Sehr, sehr cool.
00:03:11: Wir haben das erste Mal zusammen im Podcast gesprochen vor fast genau auf den Tag vier Jahren.
00:03:16: Ähm, zweiundzwanzig, schon lange her... Und wir haben neulich zusammengesessen beim Mittagessen und haben gesagt, wir müssen eigentlich mal widersprechen.
00:03:23: Es ist so viel passiert!
00:03:24: Ich habe ein bisschen die erzählt was bei mir gerade los ist.
00:03:27: Habt von Oskar erzählt du hast erzählt wie deine Firma gerade umbaus und dann haben wir irgendwie gedacht Mensch das passt doch richtig gut rein.
00:03:33: Bevor wir loslegen erzähle nochmal kurz für die Zoomer meets Boomer Gäste die noch nicht kennen und die on the way to Newark jetzt nicht kennen wer bist Du eigentlich?
00:03:42: Was machst Du?
00:03:43: Wo kommst Du
00:03:43: her?!
00:03:46: Ja, ich bin Tobias.
00:03:47: Ich hab dieses Jahr meinen vierzigsten Geburtstag gefeiert und bin seit mittlerweile sechzehn Jahren Software-Unternehmer gekommen nicht aus Hamburg.
00:03:56: Bin in Büsseldorf geboren habe da aber auch nicht so lange gelebt.
00:03:58: Bin so ein bisschen rumgekommen war in Schweden lange Und jetzt seit einiger Zeit in Hamburg wo ich zwei Mitgründer kennengelernt habe.
00:04:06: vor jetzt siebzehn Jahre haben wir eine Firma gegründet.
00:04:08: die hat mal so kommerzielle Prozesse für Agenturen organisiert hieß damals HQ Labs Und die haben wir nach zehn Jahren verkauft und dann direkt wieder gegründet, weil uns das Thema wie Agenturen arbeiten.
00:04:18: Wie Projektteams im allgemeinen Arbeiten und auch in Zukunft arbeiten werden nicht so richtig losgelassen hat.
00:04:25: Deswegen ist mein Hauptberuf mit Gründern CEO von AWAC ein Projektmanagement und AI-Organisationstool für Agenturen im Wesentlichen.
00:04:33: Das machen wir seitdem.
00:04:35: Für viertausend Agenturen am deutschsprachigen Raum ungefähr.
00:04:38: Neben dem Tool selber kümmern wir uns eigentlich darum was es ausmacht, glückliche Teams aufzubauen und zu führen.
00:04:46: Das ist ein Herzensprojekt von uns und dazu gehört natürlich gute Software aber da gehört auch viel anderes dazu.
00:04:52: Dazu machen wir Studien, sprechen wir vielleicht gleich nochmal drüber.
00:04:55: Dazu gucken wir uns einfach an wie unsere Kunden wirklich arbeiten und wie wir ihnen dabei helfen können.
00:05:00: genau dass man stecken fährt.
00:05:02: Also für mich die Zusammenfassung, du kümmert sich in der Branche aus der ich komme und in der Oscar zumindest associativ verwandt arbeitet.
00:05:11: Darum wie besser zusammengearbeitet wird und das unterstützt mit Software aber eben viel mehr.
00:05:16: Der der Agency Happenstein Report den ihr jetzt schon ein bisschen häufiger rausgegeben habt den ihr mit Appinio macht ist da dass das Tool da kommen wir drauf ist zwar ja schon ein bißchen her aber wir haben noch nicht drüber gesprochen.
00:05:26: Anfang des Jahres habt ihr wieder mal dazu gefragt Aber bevor Die Software, die Zusammenarbeit sprechen.
00:05:33: Jetzt sitzen wir hier drei Generationen.
00:05:35: Oskar ganz knapp noch Jensie ich ganz knapp Broch Boomer du dazwischen Millennial.
00:05:41: also was bist du offiziell wahrscheinlich?
00:05:42: Gen Y nah bist du gerade oder?
00:05:45: Ich glaube ich bin Millennial.
00:05:49: Millennial verbindet ja Y und X. Ich glaub die jüngeren X ist egal bis dazWischen genau.
00:05:56: Oskars
00:05:57: Sehr cool, ja nice.
00:05:58: Find ich spannend.
00:05:59: und du hast mit dann vierundzwanzig schon die Firma sozusagen gegründet?
00:06:02: Die Ursprungsfirma?
00:06:03: Ja, musst du hinkommen.
00:06:04: Crazy!
00:06:05: Und hast du denn vorher schon mal in der Agentur gearbeitet?
00:06:07: oder wusstest du dir einfach...
00:06:11: Nee wir sind zur Agenturwelt gekommen wie die Jungfrau zum Kind.
00:06:14: Ich bin eigentlich Produktionsingenieur also ich habe viel Robotik gemacht und so was im Studium und mein einer Mitgründer auch ist Maschinenbauer, der andere ist Wirtschaftsinformatiker Und wir haben eigentlich ein Produkt für Maschinen und Anlagenbauer gebaut.
00:06:28: Wir dachten, wir revolutionieren mal die Welt des Maschine- und Anlagenbaus mit besserem Projektmanagement.
00:06:33: aber kann man sich vorstellen damals bin ich dann habe mir mein vierundzwanzigjähriges Ich hat sich einen kleinen Anzug angezogen und ist in die Gewerbegebiete der Republik gegurkt und hat dort eben also auf dem Ja, in der Werkshalle im Prinzip versucht mit meinem Laptop irgendwie das letzte Drei-G-Netz zu erreichen um zu erklären dass Software as a Service auf jeden Fall den Maschinenbau revolutioniert.
00:06:57: Um dann damit konfrontiert zu werden, dass ja ne also hier in der Halle haben wir eigentlich gar kein Internet und es war glaube ich ein typischer Fall von einfach überhaupt gar keinen Product Market.
00:07:09: zu dem Zeitpunkt kann man sagen ist richtig zäh zu verkaufen Der mag doch immer noch umgesetzt.
00:07:16: ich glaube heute wer nochmal.
00:07:19: So lust hat auf so richtig handfestes saß in im Dachraum der markt ist immer noch unbesetzt.
00:07:24: Projektmanagement und für Maschinenbau und Anlagen Bau von der Stange weg.
00:07:29: wir mussten aufgeben weil uns die Pusta ausgegangen sind und haben dann nach Kunden gesucht, die ein ähnliches Projektgeschäft haben aber digitaler und man darf das ja in der Internet
00:07:40: Anschluss ja
00:07:41: unten internet Anschlüsst genau.
00:07:42: man darf es in der Agentur Welt nicht so laut sagen Die Prozesse sind nicht so anders.
00:07:50: Und tatsächlich unser erstes Produkt, das haben wir dann so richtig am offenen Herzen umgekrempelt, da haben wir ja das Stücklistenmodul, konnte dann plötzlich so Serviceangebote schreiben und sowas... So sind wir bei den Agenturen gelernt aber sehr früh schon also bestimmt vor vierzehn Jahren oder so.
00:08:04: Dann haben wir die Branche auch irgendwie lieb gewonnen und sind dann dahin geblieben.
00:08:09: Das
00:08:09: ist mal ganz cool bevor wer... Sorry Oscar sagt du?
00:08:12: Ja,
00:08:13: alles cool!
00:08:13: Ja, bevor wir reinspringen ins Produkt und auch was die großen Veränderungen, die SARS gerade als Business erlebt.
00:08:20: Und alle, die in Büros sitzen erleben durch das Thema KI.
00:08:26: Lass mal ruhig über dieses Generationthema.
00:08:28: Die habt sehr jung angefangen.
00:08:31: wie sehr beschäftigt sich das Thema Alter von Mitarbeitenden, Alter von Kunden?
00:08:36: Hast du siehst du so etwas wie große Unterschiede bei Generationen oder glaubst du, dass es alles Quatsch kommt auf die Menschen im Kern an?
00:08:43: Was habt ihr, was hast du da gelernt?
00:08:45: Also
00:08:47: meine erste Assoziation als du das angesprochen hast war... Jetzt auch, weil die Änderung jetzt wahrscheinlich gerade frisch war wie ich wirklich mit so vierundzwanzig in den Werkshallen unterwegs war und wir natürlich eher aus dem Business-Kontext kamen und da jetzt Software mitbrachten.
00:09:02: Und wirklich große Schwierigkeiten hatten ernst genommen zu werden.
00:09:09: Es waren dann Agendern überflüssig das waren dann Männer Ende Fünfzig gestandene Unternehmer im Maschinen- und Anlagenbau da noch selber geschmissen haben.
00:09:23: Die haben sich von mir überhaupt gar nichts erklärt lassen und das war, hat eine Weile gedauert und auch wir mussten uns viel rechtfertigen dafür woher dann überhaupt jetzt dieses Wissen kommen sollte was wir da behauptet haben zu haben und es wurde sehr viel überprüft ob ja eigentlich ne seriöse Company sind und es wurden sehr viele Referenz-Calls gemacht und so... Das war meine erste Assoziation, als du das eben angesprochen hast und ich... Das heißt,
00:09:51: du hast so dieses typische Jungen.
00:09:53: Kann da noch nichts was können?
00:09:55: Also Alter!
00:09:56: Ist gleich Qualität, Alter ist gleich Hierarchie und gleich Kompetenz.
00:10:02: Nicht ganz eiskalt, aber jetzt also... Wie lange macht ihr das schon?
00:10:05: Ach so sechs Monate ja okay Also verstehe ich auch nicht Und wie oft wir auch auf unsere damals ist uns nie wieder passiert seitdem auch auf unserer Unternehmensform angesprochen worden sind Ihr seid so jung und das ist jetzt hier noch nur UG und habt ihr überhaupt Kapital und sehr viel mit solchen Themen konfrontiert worden.
00:10:26: Und ich muss sagen, es hat mich damals geärgert.
00:10:28: Es hat mich wirklich geärgert weil der Meinung war wir hatten da schon was verstanden das diese Branche offensichtlich vor sich her schiebt und offensichtlich ignoriert und auch so an sich vorbei fahren lässt.
00:10:39: und viel Zeit Geldressourcen und Kopfschmerzen mit fürchterlichen Software Lösungen.
00:10:46: also die Lösung war im Zweifelsfall die Makro unterstützte Excel die da seit fünf Jahren in meinen Satz zwar zu dem Zeitpunkt Und ich dachte, ich war wirklich überzeugt.
00:10:55: Wir hatten da eigentlich eine gute Idee zu und damit konfrontiert zu werden, dass es einfach sehr schwierig war ernst genommen zu werden hat mich schon sehr geärgert.
00:11:02: Der Switch dann auf die Agentur Seite hat hoffentlich ergeben das das Alter nicht mehr so wichtig war und dass man dort eher so guckt hey interessant dreht mal zeig mal
00:11:14: Ja.
00:11:14: also doch zu einem Teil auf jeden Fall würde ich schon sagen ja und naja.
00:11:19: gut wir muss schon sagen wir sind dann auch älter geworden Und auch wir hatten einfach mehr vorzuzeigen.
00:11:28: Irgendwann wurde es dann einfacher zu erklären, guck mal ihr seid jetzt – haben das jetzt fünfhundert Mal gemacht?
00:11:33: Es wird jetzt auch zum Fünfhundert ersten Mal ganz gut funktionieren!
00:11:37: Aber ja, es hat sich schon so ein bisschen angefühlt wie da rausarbeiten.
00:11:40: aber ich muss auch wirklich sagen die Agenturbranche ist da schon im Vergleich zur sehr klassisch produzierenden Gewerbe einen ganz schönen Schritt voraus.
00:11:52: finde
00:11:54: Das
00:11:57: ist ganz spannend, vielleicht merke ich das eben auch gerade.
00:12:00: Ich war ja vorher in der Beratung nicht in der Agentur.
00:12:02: Und vor allen Dingen die Leute, die wahnsinnig smart sind und was auf dem Kasten haben, freuen sich so krass.
00:12:08: Wenn ich jetzt junge Studierende reinbringe Praktikanten auszubilden oder wo kriegst du die her?
00:12:12: Gib mir mehr davon weil sie sich so freuen wenn es junge Leute mit neuen Ideen reinkommen.
00:12:15: Die können ihr Fachwissen dann geben.
00:12:17: Seien das Techies oder seien das Kreative ist eigentlich relativ egal aber ich finde das eine total schöne Kultur.
00:12:22: zumindest alle Leute die wirklich ihre Arbeit gut verstehen geben das gerne weiter und haben total Bock auf die neuen Ideenen von jungen Leuten die es anders denken und anders machen.
00:12:30: also ich find das ganz... Ganz angenehm habe ich in der Beratung vorher auch nicht in dem Ausmaß erlebt, muss ich sagen.
00:12:35: Und was du ansprichst dieses sich neu erfünden müssen ist ja auch ein bisschen Teil der Branche und also fast schon Teil des Produkts wenn man mal ehrlich ist.
00:12:44: Ich glaube das tut der Brange einfach unglaublich gut.
00:12:46: Das führt doch zu viel Schmerz und viel kommen und gehen ständig links und rechts.
00:12:49: aber genau das führt ja auch dazu dass man das so wertschätzt und das finde ich schon sehr cool.
00:12:53: Es macht viel Spaß!
00:12:55: Jetzt wollen wir kurz den Switch machen auf das euer Produkt.
00:12:58: Als ihr angefangen habt, war es ja nicht so dass Agenturen das alles noch mit Bleistift und Papier gemacht haben oder gab's schon Software Anbieter?
00:13:07: Und ihr habt es geschafft in den Jahren euch eine Marktwührerschaft zu erarbeiten.
00:13:13: Wenn du heute diese Jahre mal guckst... Wir waren ja relativ früh bei den Kunden dabei.
00:13:21: Ihr habt uns dazu gebracht zu wechseln.
00:13:24: Erstaunlich finde man, wenn man sich mal einmal auf so eine Software eingeschossen hat dann zu wechseln.
00:13:27: Erzähl mal ein bisschen über den Weg wie ihr das hingekriegt habt?
00:13:31: Was habt ihr besser gemacht als die anderen?
00:13:34: Jetzt muss man, wir haben ja wie gesagt zwischendrin einmal verkauft und neu angefangen.
00:13:37: Das muss man wahrscheinlich fairerweise so ein bisschen differenzieren.
00:13:40: Aber der ursprüngliche Weg zum ersten Produkt was war, wie sah der Markt aus dem wir da so in den wir uns da reingestürzt haben?
00:13:51: es gab Zu unserem Verkauf weiß ich, da gab es thirty-six ERP Lösungen speziell für Agenturen auf dem deutschsprachigen Markt.
00:14:01: Das ist für so eine Nische einfach.
00:14:03: also egal wen man fragt das ein bisschen viel und die meisten von denen waren wirklich schon sehr lange dabei zu dem Zeitpunkt und haben lange nichts technologisch neues mehr rausgebracht was dazu geführt hat dass es so einen sehr fragmentierter Markt von sehr alten eingesessenen hyperindividualisierten, lokal installierten ERP-Lösungen eigentlich da war.
00:14:27: Also noch Keller IT?
00:14:28: Noch nicht in der Cloud!
00:14:30: Die meisten und einige von denen sind immer noch dabei, ihre installed base irgendwie mal in den in die saßwelt zu heben von den anbietenden.
00:14:38: Und das führt dass führte auch dazu und das merkt man auch heute noch wenn man die agentur welt also die die schon ein bisschen länger dabei sind drauf anspricht.
00:14:46: die sind von diesem marktagentursoftware so unglaublich angenerft und ich glaube das haben mittlerweile machen wir ja ein bisschen was anderes.
00:14:54: aber das haben die anbieten denn über Jahrzehnte auch ehrlich gesagt selber verbockt So viele einzelne im Detail Fricke Liege und überholte Lösungen für so einen langen Zeitraum.
00:15:05: Das war einfach, ja hat viel Frust ausgelöst.
00:15:08: Und ich glaube eine Zeitlang waren wir einfach die, die ein modernes Saasprodukt mit einer modernen UX in diesem Markt hatten und wir konnten tausend Sachen, die die anderen konnten, konnten wir alle nicht.
00:15:18: aber wir konnten da eine Sache das sah irgendwie aus einem Guss aus und man hatte dann online Und das haben unsere, wir haben es ja dann verkauft an Private Equity aus Hamburg und die haben das auch so weiter durchgezogen.
00:15:32: Die haben dann eine kleine Konsolidierung daraus gemacht und haben das also durchgezogen.
00:15:37: Wir haben das jetzt mit A-Works.
00:15:38: Mit A-Walk sind wir wirklich nur für die Organisationen, also fürs Projektmanagement und den AI Teil verantwortlich... ...und da haben wir das dann wirklich nochmal im Extrem durchgeziehen.
00:15:46: Da haben wir wirklich sehr auf die UX und die Agenturfreundlichkeit würde ich es jetzt endlich mal nennen wertgelegt und dadurch heben wir uns von den Nasanas und Mandays Klickups da draußen ab.
00:15:57: Das heißt, dann haben wir eigentlich diese zehn Jahre Lektion genommen und haben das dann wirklich.
00:16:01: vier Wochen später saßen wir wieder beim Notar und haben genau das nochmal umgesetzt mit diesem Fokus so dass machen wir seitdem.
00:16:07: Da ging es dann ein bisschen einfacher aber da wussten wir auch ein bisschen genauer was wir machen wollen.
00:16:12: Ja ich habe als ich Oscar davon erzählt hab von unserem Gespräch und du sagst ja ich dachte eigentlich Tobi sitzt ein bisschen traurig da weil das ja auch der Agenturwelt gerade so schlecht geht und so So ganz vorsichtig drauf an beim Essen.
00:16:24: und Tobi.
00:16:25: Mensch, erzähl mal wie ist denn so eine sehr wilde Zeit?
00:16:27: Und so ja super!
00:16:30: Alle bei uns sind am Thema AI.
00:16:33: Wir geben gerade richtig Gas und da dachte ich okay let's bring Oscar to the table.
00:16:39: und der übernimmt jetzt mal und stellt die erste Frage zum Thema AI-Oscar over to you.
00:16:44: Ja
00:16:45: voll nee das ist absolut... Krasseste Spannungsfeld, saß maximal unter Druck.
00:16:50: Agenturbranche Max mehr unter Druck und ihr seid an der Schnittstelle und baut ein Tool beziehungsweise entwickelt euer Tool weiter.
00:16:58: Und als Papst meinte wie positiv geschimpft du bist, sag ich jetzt mal wie geil!
00:17:01: Also wenn du AI First denkst was er ja offensichtlich tut dann ist es ja auch keine Herausforderung.
00:17:07: also schneller zu sein als die Agenturen ist machbar glaube ich weil die nicht zwangsläufig erst mal AI first denken in den vielen Fällen so wie's mitbekomme.
00:17:17: Aber was ist bei euch gerade so der Differenciator, dass ihr sagt okay das ist einfach nur gutes Momentum an dieser Stützstelle zu sein?
00:17:24: Das finde ich total spannend.
00:17:26: Also im Moment freuen wir uns wie Bolle, also das wirklich alle.
00:17:28: Wir sind so fünfzig Leute und dass die wirklich alle an einem Thema so hau ruck dran arbeiten.
00:17:34: Das haben wir seit Neugrond Noga eigentlich so würde ich sagen nicht gehabt und alle auch so des Funkeln in den Augen haben ist schon cool.
00:17:40: Und ja woran liegt muss man vielleicht noch mal ein bisschen denen diese Lücke ein bisschen verstehen?
00:17:46: Warum uns die warum uns die so excited vielleicht für den einen oder anderen der in ähnlichen Saas Situationen ist auch ganz interessant.
00:17:54: Ähm, wir hatten ja noch... Also andersrum gesagt jetzt mal sehr selbst kritisch.
00:18:01: Awork ist wie Asana nur super spezialisiert auf den Agentur Use Case.
00:18:06: Wir machen nichts anderes ne?
00:18:07: Also ein paar tausend Agenturen und wir machen nur genau deren Flow.
00:18:12: Ja!
00:18:12: Wir machen also ganz viel Ressourcenplanung, ganz viele Zeiterfassung
00:18:15: usw.,
00:18:15: aber ja, also wir sind ein Projektmanagement Tool.
00:18:18: Wir sind ja bekennendes Projektmanagement Tool.
00:18:20: Davon gibt es viele gute Lösungen da draußen.
00:18:22: das heißt für uns war's schon immer der Casus Knaktus, warum dieses ganze Geschäftsmodell funktioniert.
00:18:28: Wir machen eigentlich was wir zwar können aber was andere auch können, aber wir machen das hyperfokussiert auf diese eine Branche und für alle das meiste andere legen wir auch ganz dolle Scheulklappen ab.
00:18:38: Auch wenn uns manchmal etwas exotischere Bestandskunden dafür nicht besonders viel Liebe schenken.
00:18:43: da sind wir sehr militant.
00:18:47: Jetzt kommt plötzlich AI um die Ecke und wir haben lange überlegt, was bedeutet das für uns.
00:18:51: Wir sind immer darauf angesprochen worden, wann macht ihr denn Projektmanagement mit AI?
00:18:56: Und dann kann man irgendwie die AI benutzen, um die Projekte zu planen und so... Das sind auch gute Ideen!
00:19:02: Und dass es irgendwie naheliegend ist.
00:19:05: Man ist immer noch ein Projektmanagement-Tool und jetzt hat man halt AI.
00:19:08: Dann kann man halt die Projkte prompten anstatt die da reinzuklicken.
00:19:13: Irgendwie cool aber Das Gleiche wie vorher und genau das machen natürlich irgendwie alle.
00:19:17: Und wenn man eine MCP Server hat, dann kann er das gleiche in unserem Tool auch mit Claude machen.
00:19:21: also Differenzierung Potential da drüber irgendwie überschaubar und es hat uns echt lange umgetrieben und auch nervös gemacht zu sehen.
00:19:28: wir wissen die Branche ist im absoluten Umbruch und Wir würden gerne was nennenswertes zu beitragen.
00:19:36: aber das ist es irgendwie nicht dass nicht sexy.
00:19:40: und Dann ist uns irgendwann aufgefallen Wir haben ganz vielen Kunden darüber gesprochen und immer wieder dieses Thema Projektmanagement, immer noch ein cooles Tool.
00:19:51: Aber jetzt im Moment bin ich gerade dabei meinen AI-Stack zu bauen.
00:19:54: Lass mal in einem halben Jahr widersprechen was dann irgendwann auch wirklich so ein bisschen Panik bei uns geführt hat weil wir gemerkt haben wir sind überhaupt nicht mehr top auf mind mit dem ganzen Thema um dann zu erkennen, aber Momentchen mal.
00:20:05: Was macht ihr denn da in eurer Infrastruktur alles?
00:20:07: Und dann ging es darum, ja alle Prompten hier so wild rum, der eine hat GPT, der andere hat bei uns Claude.
00:20:13: und haben wir noch die Kreativtools.
00:20:15: Wir haben ein bisschen unterschiedlichen Kontext überall rumliegen.
00:20:18: Jetzt probieren wir so die ersten Infrastruktur Tools aus, aber man muss irgendwie alles neu bauen und wenn man sich das so anhört, dann denkt man oh mein Gott was für ne krasse Grundlagenarbeit!
00:20:28: Dann gucken wir in unser Tool.
00:20:31: Naja, aber diese ganzen Grundlagenarbeit habt ihr alle schon in A-Work gehabt.
00:20:34: Wir haben Docs nennt sich das bei uns wie so ein Notionersatz für Agenturen,
00:20:37: d.h.,
00:20:38: die haben ihr ganzes Businessmanagement bei uns.
00:20:39: Wir kennen die Projektstruktur und Kundenstruktur wir haben die Zeiterfassung bei uns, wir wissen was gebucht wird und wie lange die Leute brauchen für ihre Projekte!
00:20:46: Wir haben das ganze rechte Management der Agentur, die ganze interne Organisationsstruktur da drin... Wir haben insgesamt eine moderne Infrastruktur auf der man solche Sachen lauschen kann.
00:20:55: Lass uns doch einfach dieses Thema AI Rollout bauen und speziell nur für den Agenturusecase, weil wir wissen doch schon aus dem ganzen Projektmanagement das ist doch was wir machen.
00:21:08: Und lasst doch den ganzen Hesse alles, was Agenturen im Moment auf Cloud und GPT und Langdoc und wem sonst noch alles oder Perplexity noch oben wieder drauf bauen müssen um das Ganze auf ihren agenturspezifischen Use Case wieder anzu... passend verschwendete Zeit, weil wir können es doch andersrum machen.
00:21:28: Wir bieten einfach den ganzen AI-Kram in Awork an und mit einem Schnipser hat man alles an Kontext und Struktur und rechte Management zur Verfügung.
00:21:35: Und genau das haben wir gebaut bei den ersten so Zehn Agenturen im Pilotbetrieb und heute ist der vierundzwanzigste August wenn ihr's später hört und am ersten September kann man es wirklich offiziell kaufen.
00:21:46: Und die ersten zehn Kunden haben schon unterschrieben, obwohl es das Produkt noch nicht zu kaufen gibt und ich glaube unsere Kunden sind genauso exzited wie wir.
00:21:52: Das ist eine gute Zeit.
00:21:55: Egal
00:21:55: mal eine Leinfrage zwischen Drittbefutur, Lachlichs, Oskar.
00:21:58: also was meine Summary jetzt in meinem Kopf entsteht.
00:22:00: dadurch dass die Qualität der Daten bei euch dadurch gewährleistet ist, dass sie alle an einem Ort sind und da bestimmte Struktur angelegt sind und eure Kunden ja auch geschult, diszipliniert sind mit Daten in einer bestimmten Weise umzugehen macht es euch einfach leichter, als ihr kommt zu einem Unternehmen wo hier lehnt ein Datenpool.
00:22:20: Hier ist irgendwas.
00:22:21: das hat nichts mit dem zu tun sondern SSE für euren Use Case alles da drin?
00:22:25: Ist das so oder ist es zu kurzgepft?
00:22:28: Es kommen ein paar Elemente zusammen.
00:22:32: Wir stellen uns immer so eine Matrix vor, in der man das ganz gut steht.
00:22:34: Ich kann jetzt hier nicht anmalen im Podcast aber ich erkläre Sie ganz grob.
00:22:37: auf der einen Achse ist... ...ich brauche fortschrittlicher AI-Features damit ich so einen AIOS für meine Agentur aufbauen kann.
00:22:44: Was bedeutet das?
00:22:45: Ich muss Sachen machen können wie Agenten bauen, Agenten automatisch Dinge tun lassen können.
00:22:51: Ich brauch so ein bisschen Automatisierungsinfrastruktur.
00:22:53: wenn mein Projekt den Status abrechenbar erreicht dann erstelle meine Abrechnung und die interne Auswertungen darüber oder solche Sachen.
00:23:01: Also das ist nur mal so ein Beispiel.
00:23:03: Ich brauche natürlich LLM Unabhängigkeit, weil ich kann mich als Agentur nicht an einen großen Modellanbieter ketten und wenn ich den nicht mehr nutzen kann, ist man eine ganze Infrastruktur im Eimer.
00:23:13: Und ich brauche Zugang zu Kontext in irgendwie möglichst nativer Form.
00:23:18: der muss irgendwo leben.
00:23:19: wo also?
00:23:20: was heißt Kontext?
00:23:21: Wissen!
00:23:22: Dokumente über wer bin ich als Agentur, was ist mein USP?
00:23:25: Was ist mein Angebot.
00:23:26: Wer ist mein Kunde?
00:23:27: Was habe ich für ein Engagement mit dem?
00:23:29: Was sind die wichtigen Kontakte und was ist deren Brand Guide damit sich einen Brand Safety Agent dagegen laufen lassen kann?
00:23:35: solche Sachen.
00:23:35: Das heißt sie braucht Kontext.
00:23:36: das sind alles die AI Features.
00:23:38: Und da gibt es viele Tools, die haben Advanced AI Features und die meisten davon sind völlig branchenagnostisch.
00:23:45: Der absolute Superstar ist Langdoc im Moment.
00:23:47: Die haben sehr fortschrittliche AI-Tools sind absolut branchen agnostisch.
00:23:51: das heißt alles was sich jetzt um Was is ein Projekt?
00:23:54: Was ist ein Kundenprozess?
00:23:56: Was is eine Ressource?
00:23:58: Was Is meine Unternehmensstruktur und Davon abgeleitetes rechte Management angeht Haben sie keine Ahnung von!
00:24:04: Das heißt dass muss ich alles selber da oben drauf bauen.
00:24:07: Und die andere Achse ist, ich brauche halt was, was Agentur versteht.
00:24:11: Und da gäbe es theoretische andere Tools, die Agenturen verstehen – die ganzen Agentursoftwares da draußen!
00:24:16: Die kennen Agenturen tippitoppi, die haben nur überhaupt keine adäquaten AI-Features.
00:24:23: und genau dazwischen das ist genau da sitzen wir.
00:24:26: Wir kennen die Agentur in und auswendig?
00:24:29: Haben deswegen all diese Inhalte und diese Strukturen für euch quasi parat?
00:24:33: Und wir haben AI-Features, die da mithalten können und das ist sozusagen dieser Sweet Spot.
00:24:38: Weshalb das für diese Branche klickt?
00:24:41: Das ist super spannend!
00:24:42: Ich weiß nicht ob du die Story kennst.
00:24:44: Wir haben bei uns bei der Planet Studios, wo ich vorher war auch den ersten agentischen Marktplatz gebaut und auch Saas am Ende des Tages und haben gemerkt, wir haben es total agnostisch gebaut ein bisschen zu groß gedacht Und haben dann aber auch gemerkt, das was wir gut können ist Marketing.
00:24:59: Also ich meine da kennen wir die Prozesse, da haben wir das Kontext Wissen... Da ist unser Vertical.
00:25:03: und da wo ich jetzt eben die Transformation-Apple im Unit leite bei der Planet Agente
00:25:07: G.I.,
00:25:07: da merkst du wenn du diesen reinen Fokus auf dein Thema, wo du das wissen hast, wo dir immer zehn oder zwanzig Leute zusammenziehen kannst für jeden Fachbereich, für jeden Agenten, für jede Workflow, hast du das Wissen schon in der Firma?
00:25:18: Du gehst einmal kurz um die Ecke, triffst dich auf den Kaffee, trifft sich irgendwie auf Mittagessen nimmst im besten Fall noch mal zehn Minuten auf und hast einen perfekten Skill.
00:25:26: Und das kann ich jetzt nicht unbedingt für den Bankkunden in der Form bauen, weil ich habe eben nicht unbedingt diese Expertise aus.
00:25:32: Ich muss zumindest deutlich länger
00:25:33: suchen.".
00:25:33: Und ich glaube, da ist der große Hebel für alle Unternehmen die einen Fokus haben.
00:25:38: Die eine Spezialisierung haben und für jeden Mensch ja auch sagen wir auch immer hier.
00:25:41: Also da wo ihr Kontext wissen habt, da könnt ihr aufblühen und ihr habt genau im richtigen Zeitpunkt augenscheinlich Technologie und Kontext zusammengebracht und sagt Ja, wir kennen diese viertausend Firmen und dieser diese Branche so gut man muss ja nur ein bisschen vor der Welle schwimmen.
00:25:56: und wenn man fünfzig Mitarbeitende hat, die man enabled und die Bock haben das immer weiter zu denken und zu challenging Ja, dann lebt man auch neben Langdok und allen anderen gut weiter.
00:26:05: Weil man so viel Zeit spart, weil man es eben für diesen Vertical schon so gut aufgebaut hat.
00:26:09: Das ist mega spannend!
00:26:10: Aber
00:26:11: das kenne ich auch, dass manchmal egal welches Produkt man anbietet ob das jetzt Werbung ist oder Training ist, ob das Enablement ist... Es gibt diese kleinen Momente in denen Kunden einen angucken und sagen Stimmt warum geht das eigentlich bisher nicht?
00:26:26: Ganz banal Token kosten
00:26:29: auf
00:26:29: Projekte abrechen ...abrechnen.
00:26:31: Ist doch eigentlich von der Agentur selbst, ist doch irgendwie out of the box gehen.
00:26:36: Geh es gar nicht so einfach zu machen wenn man nichts in A-Work macht
00:26:39: oder...
00:26:40: Bring your own key!
00:26:42: Ja ja genau.
00:26:44: Oder Konversation mit einem Projekt zu ordnen damit ein ganzes Projekteam in dieser Konversion mit einem Agenten mithreden kann auf nem Agenturprojekt super naheliegend.
00:26:56: aber wenn man das richtig machen will Echt ganz schön tricky, dies rechte Management im Griff zu behalten und so.
00:27:01: Und das sind so Momente wo man dann mit Kunden da drüber spricht und die dann sagen Stimmt!
00:27:07: Hä?
00:27:08: Wieso geht es eigentlich nicht?
00:27:09: Aber das ist immer gute Momente.
00:27:11: Ja mega.
00:27:12: So cool aber da vielleicht zurück weil ihr seid ja auch nicht paar hundert Leute sondern du sagst ihr seid fünfzig Leute und alle brennen für KI.
00:27:19: Vielleicht kannst du da nochmal ein bisschen deine Tipps und Tricks mitgeben.
00:27:23: wie habt ihr die Leute Also wie enablest du die auch als Geschäftsführer dahingehend, dass die alle... weil ich mein oft ist es ja in den meisten Firmen so die Tools werden verteilt.
00:27:33: Jetzt schaut mal eure Online Trainings und dann baut Brav Agenten in Anführungszeichen Workflows.
00:27:39: aber selbst kann man nie unterscheiden zwischen dem Copilot-Agenten im Workflow und Cloudcode.
00:27:44: Wie hast Du das geschafft?
00:27:46: Oder ihr das geschafft?
00:27:47: Es ist doch wirklich eine Baustelle Da kommt vieles zusammen.
00:27:53: Ich hab großes Glück, ich habe zwei Mitgründe und beide sind auch sehr hinter diesem Thema, hinterher und insbesondere Nils der auch ganz viel von unserer Backendinfrastruktur und sowas prägt.
00:28:08: Der ist da wirklich absolut treibend hinter diesem thema und wirklich auch vor Denker Kann man schon so sagen.
00:28:16: Und das heißt, ich habe auf jeden Fall auch mit Streiter an Bord sie das so teilen.
00:28:20: Das macht es deutlich einfacher und wir sind eigentlich immer schon sehr hinterher gewesen unsere eigene Medizin einzunehmen.
00:28:29: Das heißt Wir machen natürlich auch unser gesamtes Organisations- und Projektmanagement in Awork Und in dem Moment, wo wir so was rausbringen sind auch alle dann ziemlich heiß drauf selber herauszufinden.
00:28:39: Geht das eigentlich?
00:28:40: Das haben wir selber gebaut.
00:28:41: ist es eigentlich genauso cool?
00:28:42: funktioniert dass und Wir benutzen uns selber als petrischale für unsere Für das was wir am ende versuchen Kunden zu empfehlen wir sind keine agentur.
00:28:51: das heißt der vergleich hinkt.
00:28:53: ab einem bestimmten teil haben wir anderes tooling Als das jetzt eine typische agentur hat aber auf jeden fall für unseren beratungsteil die customer facing Sachen viele unserer internen prozesse sind wir doch gut vergleichbar.
00:29:05: Und dann ist es Teil der Produkteentwicklung, wenn man so will, dass wir das bei uns intern ausrollen, da Agentenausrollen gucken ob das rechte Management funktioniert, ob wir unseren Kontext aus Claude und GPT migriert kriegen, ob das Perfomant ist, das Ganze und so... Das ist wie ein bisschen Teil dieser, ja schon bisschen Teil der Produktentwicklungen würde ich sagen und das funktioniert ganz gut.
00:29:29: Was nicht heißt, dass wir uns auch schwer damit tun, dass über die letzten neun Monate einmal im Monat wir irgendwas signifikantes an diesem ganzen Stack rausgerissen und neu gemacht haben.
00:29:41: Und wir alle uns dann gewöhnt haben das kein Tool im Moment länger im Einsatz ist als sechs Monate oder so... ...und dass uns das schon auch stresst!
00:29:51: Obwohl wir sehr toolaffin sind als team das muss man wirklich so sagen.
00:29:54: aber dieser Man kann keinen prozess mehr so fest zogen dass man weiß okay, den kann ich jetzt in ruhe liegen lassen Sondern in drei monaten weiß ich jetzt schon muss sich da wieder ran.
00:30:04: Sehr viel selbstbeschäftigung.
00:30:05: Das muss ich schon sagen ist das auch bei uns
00:30:08: Krass?
00:30:08: sprichst du drei sachen an dich auch eigentlich in jedem vortrag Jeden projekt immer erzählen die bossführung von oben wenn ihr drei Da oben nicht vorlaufen würdet und zeigen würde ihr wernt auch nach vorne brecht mal Sachen auseinander kaputt Und es ist okay, genau das zu tun.
00:30:22: Ihr lebt zwar, man macht Fehler und baut's neu und schaut dann wie sieht die Lösung aus?
00:30:25: In drei Monaten sieht sie sich ganz anders aus!
00:30:28: Wir haben Dauer-Change also hatten wir vorher auch nur jetzt nicht mehr von der Hand zu weisen.
00:30:32: Es wird heute ist der langsamste Tag in der Entwicklung der Technologie.
00:30:36: Es wird nur noch bekloppter.
00:30:38: Might as well get used to it.
00:30:40: Also total cool dass bei euch so in der Praxis zu sehen.
00:30:43: Aber vielleicht da nochmal so Richtung.
00:30:45: Ja, ich fühle das gar nicht mehr so die Riesenvisionen mehr auf.
00:30:48: Manchmal wird es zwanzig, achtundzwanzig spannend genug.
00:30:50: Glaubst du dann seid ihr noch als Tool?
00:30:52: So wie jetzt?
00:30:53: seid ihr da noch ein Voice Interface?
00:30:55: Seid ihr vielleicht was ganz anderes oder was?
00:30:59: glaubst du, wo geht die Reise hin?
00:31:03: Also meine Grundhypothese ist die Branche für die wir arbeiten.
00:31:06: Die brauchen wir noch ziemlich lange.
00:31:08: Das muss man in unserem Fall glaube ich dazu sagen weil das nicht so selbstverständlich ist.
00:31:11: Ich glaube wirklich ganz doll an die Agenturbranche Weil bei Allah In einer Welt, in der wir alle und jeder alles auf Hollywood-Niveau produzieren könnten ist die Entscheidung was wir produzieren und warum wir es produzieren.
00:31:27: Und wie wir es produzieren wichtiger und wertvoller denn je.
00:31:33: Natürlich war Produktion auch lange Butter & Brot der Agenturbranche aber am Ende ist die kreative Strategie und die kreative Vision Kampagnen und Werbung im Allgemeinen steckt.
00:31:45: Was, was glaube ich den dieses Geschmäckle?
00:31:48: Das werden wir noch lange brauchen.
00:31:50: Total.
00:31:50: Und deswegen glaube ich dass wir in dieser Branche auch noch sehr, sehr lange eine Mischung aus Menschen- und agentischen Bestandteilen organisieren müssen.
00:32:02: Und diese Kombination ist ja das was wir tun und das ist das wo wir Aus meiner Sicht, in der Kombination unschlagbar sind und auch bleiben wollen.
00:32:14: Was das für Interfaces bedeutet?
00:32:16: Also mein anderer Mitgründer, der für das ganze Produkt steht ist im Moment extrem fasziniert von so dynamisch generierten UIs die halt gar nicht mehr wo die Software zwar UI hat, weil wir menschliche Wesen sind und mit visualisierten Informationen gut umgehen können.
00:32:33: Und eine Kapazitätsplanung die nur in einem Chat oder per Voice rüber kommt ist wirklich für unser Gehirn nicht toll.
00:32:41: aber müssen wird es alles ins kleinste Vordesign?
00:32:43: oder reicht es nicht diese Prozesse so zu gestalten dass wir das alles on the fly aufbereiten können, mehr als nur in so einem Chatinterface.
00:32:54: Das mag gut sein.
00:32:56: und wo dann noch die Differenzierung was dann das Agentur typische davon ist warum das jetzt nicht mehr ein generischer Modelanbieter auch hinkriegt oder nicht früher oder später?
00:33:05: Das wird auf jeden Fall eine spannende Zeit und ich kann mir sehr gut vorstellen dass wir uns bis dahin einfach die nächste und wieder nächste Evolution davon suchen müssen was es heißt Agenturarbeit zu organisieren.
00:33:18: Ich glaube, das gilt für jeden Saas und auch für eigentlich jeden AI-Player im Moment.
00:33:22: Alle tun ja so als wenn nur Saas unter Druck stünde aber alle die heute was mit der AI bauen stehen ja auch in sechs Monaten schon wieder unter Druck.
00:33:30: ich glaube es gilt einfach für alle.
00:33:31: wir werden uns die nächsten paar Jahre alle sechs Monate die Frage stellen müssen ist unsere Marktpositionierung noch relevant?
00:33:39: Und was ist die nächste Evolutionsstufe davon?
00:33:41: Und da bin ich fest von überzeugt dass wird erst mal so bleiben weil auch unsere Kunden das wissen und wir ja Gott sei Dank in der Branche sind, die ziemlich techaffin ist im Vergleich.
00:33:53: Und diese eben auch hinterherlaufen.
00:33:55: Das heißt, unsere Kunden haben auch Lust da was zu kaufen am Ende.
00:33:58: Das ist ja auch super cool, in einer Branche zu sein wo Kunden sagen wow du hast was, das funktioniert noch nicht ganz, weil es so neu ist, wo kann ich unterschreiben?
00:34:05: Das ist schon cool!
00:34:07: Ja mega.
00:34:08: Vielleicht eine Frage, bevor Pups du zum Agency Happiness Report drüber springen darfst.
00:34:13: Aber jetzt wirklich schon im Flow sind.
00:34:14: Arbeitet ihr ja schon mit Open Source LLMs bei euch im Stack?
00:34:18: oder wie ist da euer Ansatz?
00:34:21: Weil da bin ich gerade wirklich total begeistert auch mit den neuen Quen-Modell wenn das lokal war mir auf meiner geilen alten also schon viel Speicherplatz so aber trotzdem drei Jahre altes MacBook Pro was mittlerweile hiermit anything LLM bei mir auf dem Rechner läuft Crazy.
00:34:38: Also das ist dreimal so gut wie GPD-Fürnull und das hat mir damals ja schon den Kopf zerstört.
00:34:43: Ja,
00:34:43: die Sockdust gestohlen.
00:34:45: Genau!
00:34:46: Deswegen, wie ist da euer Euer Ansatz?
00:34:48: Und auch mit europäischen Modellen...
00:34:51: In der Anwendung selber bieten wir für unsere Kunden ja auch eine lange Liste an Modellen.
00:34:55: Wir müssen natürlich die großen anbieten, also wenn wir nicht OpenAI und Anthropic und Google uns so anbieten dann haben wir keine Chance natürlich.
00:35:05: aber die Liste ist lang und wir ergänzen im Moment fast im Wochentakt Modelle für die wir skalierbare Hosting-Anbieter in der EU finden.
00:35:13: Wir bieten im Moment irgendwo Modelle an für die EUR Hosting finden weil wir sagen das DSGVO Thema wollen gar nicht mehr.
00:35:21: Wir machen das einfach nur, wenn wir hosting in der EU finden.
00:35:23: Und das findet man aber auch für die großen mittlerweile relativ zuverlässig und für immer mehr von den Open Source und kleinere Modellen auch.
00:35:31: Die Liste wird immer länger.
00:35:32: wirklich und ja in der Tat beeindruckend was mittlerweile möglich ist und wie schnell die Aufholjagd ist.
00:35:38: Ja und wie du sagst nicht für alles brauche ich irgendwie ein Fable.
00:35:42: Ganz viele Sachen.
00:35:43: gerade so im organisatorischen Alltag taugt auch ein gutes Open Weight und Open Source Modell tip top!
00:35:51: Wir spleisen ja nicht Protein im Alltag.
00:35:52: Wir machen halt keine intellektuelle Fleißarbeit, da braucht es kein Faible.
00:35:58: aber ist auch spannend zu sehen wird ja auch im beruflichen Kontext kaum genutzt weil alle jetzt verstehen was für Kosten damit einhergehen.
00:36:03: Aber bevor wir zu dort abnurden...
00:36:06: Nein ich finde super!
00:36:07: Ich würde gerne noch quasi einen lockeren Übergang bauen als die Agendic AI-Dofahrtaufnahmen Claude Kod auf einmal Sachen machen konnte, wo dann viele Leute auch gesagt haben okay wir brauchen gar keine Saarskampenis mehr.
00:36:30: Jeder kann jetzt selber Vibe-Koden und Tra lala ich bin da ein bisschen skeptisch geblieben gewesen habe mich mit vielen sehr euphorischen Leuten aus meiner Branche auch echt angelegt und hab gesagt ja ist sehr cool dass du jetzt deine App da baust und so weiter.
00:36:43: aber glaubst du wirklich das jetzt jemand zu Hause auf dem Sofa ein CRM System?
00:36:49: Baut was besser ist als Salesforce.
00:36:51: Ist das so?
00:36:52: Erklär mal wie, es klingt für mich so wie jemand der sagt ja okay jetzt kann ich ja mit LLMs auch irgendwie Architekturpläne machen und bist du dann gleich ein besserer Architek?
00:37:02: Also sag mal bisschen was zum Thema Saas kam, da ging ja auch Börsenkurse runter, ging ja alle wieder hoch.
00:37:09: aber wird Saas irgendwie ersetzt durch Agente.ai?
00:37:14: oder sagst du nee Die die saß bauen sind auch die, die dann wenn sie schlau sind mit der gentei das einfach besser machen.
00:37:21: Also wie gehst du mit diesem?
00:37:23: Mit diesem versprechen um kann alle alles selber machen?
00:37:27: Ja Zu sagen es können nicht alle alles selbst machen wäre glaube ich naiv.
00:37:33: also weil die Fähigkeiten die wir wirklich haben um Dinge selber zu machen explodieren halt rasant.
00:37:40: Ich glaube können ist eher nicht so.
00:37:42: das große problem und am muss auch gestehen ich bin Die Daten belegen es noch nicht so ganz, aber mein Bauchgefühl sagt am unteren Ende unseres eigenen Kundenspektrums.
00:37:52: Also so eins zwei drei Nutzende.
00:37:57: da tendieren im Moment viele Teams dazu ist zumindest drauf anzulegen sich ein kleines Selbstmanagement Tool zu bauen und ich glaube auch so hobbymäßig finden das cool wie früher bei hey da baue ich mir doch schnell selber irgendwas merken viele auch.
00:38:13: Da gibt man halt schnell ein paar hundert Euro Tokens für aus, wenn man das richtig gut machen will.
00:38:17: Und gerade wenn man einen Modell nimmt was dann nämlich clever genug ist um meinen naiven Projektmanagement prompt in eine sinnvolle Anwendung umzusetzen Dann kostet es halt mal ein paar Hundert Euro und dann immer mal wieder ein Huni um das nächste Feature zu entwickeln.
00:38:32: Also so ne Awork-Lizenz kosten Zehner im Monat.
00:38:34: da kann man ganz schön lange für Awork nutzen.
00:38:37: Das heißt nun muss ich wirklich fragen why?
00:38:40: Also klar geht das, aber das macht es doch noch nicht zu einer guten Idee.
00:38:44: Und dann ist es down, dann skaliert er's nicht und auch da irgendwie muss das warten... Das Datenthema
00:38:52: haben sie ja meistens auch nicht gelöst in diesem Datum.
00:38:54: Da musst du
00:38:54: für Dasehschutz sorgen und all solche Sachen.
00:38:56: Woher?
00:38:58: Also danke!
00:39:00: Wir hatten in der letzten Folge PAPS ja auch das beste Beispiel.
00:39:04: wenn Du weißt was Du willst kannst Du alles bauen.
00:39:06: die Frage ist trotzdem immer also make or buy.
00:39:09: Es ist halt auch einfach ein Use Case und im Tobias mit seinem Team es schafft, einen Business Case zu bauen.
00:39:16: Also natürlich mit dem Fachwissen und der Erfahrung von viertausend Unternehmen meistens größer als aus dem singulären Use Case raus für eine alleine für zwei drei Leute.
00:39:28: wenn da jemand super Tech-Affin ist kann man das super entspannt bauen aber ab einem gewissen Grad.
00:39:33: und dann stellt sich
00:39:34: genau deswegen die Frage
00:39:36: Dann kommen wir ans Enterprise-Ende, also wo wir dann erstmal so... Wir gehen erst mal in den SMB-Bereich.
00:39:41: Fünfzighundert Leute und dann hunderte und aufwärts!
00:39:44: Und da reden wir ja auch einfach über nochmal eine ganz andere Größenordnung der Infrastruktur ne?
00:39:49: Eine ganze andere Größe in der Komplexität.
00:39:52: Verschiedliche Märkte, unterschiedliche Rechte...
00:39:56: Risiko damit verbunden ob deine Anwendung läuft oder nicht und so wäre... Also, lange Rede kurzer Sinn.
00:40:04: Und dann eine letzte Sache, dann bin ich durch mit dem Thema, weil das treibt mich auch echt... viel um so.
00:40:11: die Börsenkurse von Monday.com und das ist ja unsere Konkurrenz, ne?
00:40:15: Und dass sie eine große Company mit ganz viel Cash auf dem Konto mit über Jahre die besten IT-Köpfe dieser Welt geschafft haben in ihre Teams zu holen und plötzlich werden die mehr oder weniger über Nacht unter Umsatz bewertet.
00:40:32: also muss ich mal durch den Kopf gehen lassen Das ist ja die Hypothese, dass dieser unglaubliche Talent Pool den über Jahre gesammelt haben zusammen mit diesem krassen profitablen Kundenstamm, den sie haben nicht dazu in der Lage ist eine sinnvolle AI Antwort auf diese Business Case Lesung zu finden.
00:40:51: Das finde ich verrückt und das bauen sich doch jetzt alle selber!
00:40:55: Das finde ich eine ganz schön steile These.
00:40:58: Also zwischendrin war ich mal versucht, Mandelaktien zu kaufen.
00:41:01: Ich kaufe nicht bei der Kokorens.
00:41:02: Aber das fand ich eine steile These!
00:41:05: Aber ich glaube dass hochspezialisierte SARS-Produkte wie Euers wenn sie in Angst leben müssen, dass Enthropic und
00:41:13: Co.,
00:41:14: die Anbieter euch obsolet machen, eine bessere Überlebenschancen haben Weil du durch KI einfach über Personalisierung hast, die alle jetzt gewohnt sind ab einem gewissen Grad.
00:41:24: Und wenn das du als Tool nicht bieten kannst, wenn SAP immer noch die gleiche Benutzeroberfläche hat wie... ...neunzehltachzig, dann klar!
00:41:31: Die Leute springen dir irgendwann ab, wenn sie es gewohnte sind sich ein personalisiertes Dashboard in fünf Minuten mit Co-Work zu bauen und ich glaube da müssen die sich Lösungen einfallen lassen?
00:41:41: Wie schaffe ich mein Produkt so...?
00:41:45: in die verschiedenen Wörterkeits zu bringen, dass sich Leute auch abgeholt fühlen.
00:41:49: Und ich glaube da ist schon ein Thema dahinter und da ist natürlich das Problem wenn du gute Leute holst.
00:41:55: Die wissen trotzdem nicht unbedingt wie ihre Kunden arbeiten.
00:41:58: Die Unternehmen, die jetzt sehr eng dran am Kunden sind und sehr gut verstehen was sind die Probleme?
00:42:03: Die sehr Daten getrieben sind auf jeden Fall eine Chance, wenn sie es nicht tun.
00:42:08: Stimmt wirklich!
00:42:10: Spannende Diskussion.
00:42:12: Papst!
00:42:12: Ja genau, Alter... Dicht neben der Angst sitzt das Gefühl der Freude und des Glücks.
00:42:20: Wir haben natürlich gerade eine Phase in der viele Menschen Angst um ihren Job haben in den Agenturen Und auch ältere Leute gerade meiner Generation Auch klare Probleme haben.
00:42:32: Menschen haben Angst.
00:42:33: ihr untersucht wie glücklich sind Menschen bei der Arbeit in Agenturen.
00:42:37: Erzähl mal ein bisschen wirklich vielleicht bottom line was ihr rausbekommen habt und auch vielleicht dann noch mal so als Ausblick, was glaubst du?
00:42:45: Was ist wichtig für Agenturen gerade in so einer unruhigen Zeit damit die Workforce happy at work ist.
00:42:53: Weil wenn ich nicht happy atwork bin kann ja auch keine Leistung werden.
00:42:56: Ja!
00:42:57: Ich halte die Einleitung super kurz.
00:42:59: wir machen das jetzt mittlerweile branchenübergreifend seit Oh, hoffentlich liege ich jetzt richtig vier oder fünf Jahren.
00:43:06: Mit der Pinio zusammen ist der Work-Happiness Report und da befragen wir immer tausend Menschen repräsentativ für Wissensarbeit in den Teams.
00:43:14: Das ist unser Subset, das wir uns angucken Und arbeiten mit einer Professorin, Rikada Rehwald aus Berlin zusammen.
00:43:21: Die ist Professorin für Arbeitsglück, die erforscht also das und entwickelt Methoden um es zu messen usw.
00:43:26: Und ihre Methodik benutzen wir, um das zu erheben.
00:43:28: Und fragen dann immer viel Kontext drum rum ab, um in Perspektive zu setzen und unterhalten uns dann mit Expertinnen aus der Branche darüber, um dass zu interpretieren.
00:43:37: Das ist das was wir machen!
00:43:39: Und das haben wir jetzt, die letzte Edition ist, haben wir Anfang des Jahres veröffentlicht und man muss schon sagen es war interessant weil wir uns natürlich zum ersten Mal wirklich mit dem Thema AI auch im Agentur Kontext auseinander gesetzt haben.
00:43:57: Achso das habe ich vergessen zu sagen!
00:43:58: Wir machen eben einen Ableger nur für die Agenturbranche – auch einmal im Jahr normalerweise im Wechsel dass der Agency Happiness Report Und man muss schon sagen, ich finde es erstaunlich.
00:44:11: Die Agenturbranche ist ein bisschen glücklicher geworden – nicht besonders viel aber ein bisschen!
00:44:17: Traditionell war die Agentur-Branche unter den Branchen der Wissensarbeitenden die unglücklichste mit Abstand.
00:44:23: Da haben wir sehr viel drüber gesprochen und der Grund dabei ist in einer Dimension also Arbeitsglück in diesem Modell beschreiten in drei Dimensionen eine davon die Möglichkeit zur Selbstverwirklichung, die Gemeinschaft in der man arbeitet und das Sinn empfinden.
00:44:41: Und das Sinnempfinden ist das wo die Agenturbranche in der Krise steckt.
00:44:45: was wenn man das Arbeitsglück betrachtet?
00:44:47: Und ich glaube, wir haben auch viel.
00:44:49: Wir machen so ein Agency Happiness Club alle paar Monate wo wir Menschen aus der Branche zusammenbringen um diese Ergebnisse zu diskutieren und wir haben uns viel gerieben an dem Thema was ist der Sinn von Verkaufsförderung und Werbung überhaupt?
00:45:04: Wo sind die positiven und negativen Bestandteile?
00:45:06: Ich glaube es ist und bleibt eine der Kernaufgaben von Agenturführungen zu erklären warum das was wir hier machen eigentlich was cooles ist und warum das gesellschaftlich relevant ist wirtschaftlich relevant und notwendig.
00:45:18: Und man einen sinnvollen Beitrag leistet, weil gerade in den kreativen Berufen auch jüngere Menschen nachwachsen die mit Abverkaufsförderung nicht so viel anfangen können aber die Kreativität lieben und dann in so einem krassen Konfliktfeld in der Agenturbranche landen.
00:45:33: und ich glaube da reibt sich viel um.
00:45:35: das hat man auch dieses mal wieder gesehen.
00:45:36: aber es hat ein kleines bisschen abgenommen Und man muss sagen, zweiundachtzig Prozent erwarten tendenziell einen Abschwung in der Branche.
00:45:47: Was ich also nicht überraschend finde wenn man sich hierhin so die aktuelle Agenturpresse anschaut und ungefähr die Hälfte der Kreativarbeit wird über alle Rechie-Ebenen und Agenturtypen hinweg sagen das alle ungefähr einheitlich.
00:46:03: Die wird die AI übernehmen.
00:46:08: Genau und daraus fragt man sich jetzt natürlich so, wer hängt das zusammen?
00:46:12: Was treibt denn jetzt eigentlich das Arbeitsglück.
00:46:15: Und tatsächlich die Einschätzung wird es der Branche in Zukunft gut oder schlecht gehen, treibt eher nicht.
00:46:22: wie glücklich bin ich heute sondern was ein krasser Treiber ist, ist die Beurteilung.
00:46:27: Ist meine Agentur KI Ready?
00:46:31: Und wenn die Mitarbeitenden auf diese Frage mit Ja antworten, sind sie super positiv der Zukunft gegenüber eingestellt.
00:46:40: Aber noch mehr sind sie auch einfach bei der Arbeit glücklich.
00:46:43: Diejenigen, die sagen Nein, sind bei der Arbeiten tendenziell erheblich unglücklicher und der Impact ist also auf Platz eins oder zwei – ich gerade kurz zu sammeln, ich glaube auf Platz zwei der größten Effekte, die wir jemals auf das Thema Arbeitsglück in der Branche gesehen haben.
00:46:59: Also sehr stark.
00:47:00: und jetzt natürlich die Frage warum?
00:47:02: Was ist jetzt der Connect?
00:47:05: So und ich glaube es gibt mehrere Einstiege in dieses Thema, würde mich auch eure Meinung interessieren.
00:47:10: Ich glaub einer ist wenn ich das Gefühl habe wir sind nicht ready bin ich das gefühl hab ich das Gefühle ich bin vielleicht am falschen Ort weil es ist überall Und es macht mir Panik und Angst.
00:47:20: Das ist meine nahenliegendste Erklärung dafür.
00:47:22: Ich glaube genau das ist es ne?
00:47:24: Weil wenn man das Gefühl hat dass man gerade was mitentwickelt die eigene Zukunft, den Job sicher gestaltet.
00:47:31: Und das ist ja das Spannende.
00:47:32: Egal ob das jetzt kreative sind ich habe bei uns auch die ganzen internen Trainings gemacht mit Co-Pilot und Co für die Kreativen, für die Strategien... ...für die Entwicklerinnen so und alle brauchen natürlich eine andere Ansprache.
00:47:44: Da merkst du auch wenn du die bei ihrem Thema ansprichst.
00:47:47: Ich hab das Glück dass ich in allen Bereichen irgendwie mal ein bisschen gearbeitet habe.
00:47:51: Du in ihre Use Cases zeigst wie sie wirklich mehr Zeit haben für was ihnen Spaß macht.
00:47:56: Also ich hatte gerade irgendwie auch Kunden, da waren die super viel mit diesem M-Core Thema beschäftigt.
00:48:02: Jetzt gerade irgendwie alle möglichen Texte Flyer alles durchchecken ob das jetzt grade von der EU so abgesegnet werden kann.
00:48:09: ein Thema Nachhaltigkeit und ich habe der eigentlich einfach nur enabled Claude richtig zu benutzen paar Skills Agenten gebaut und jetzt hat er wieder Zeit zum Design und die ist sofort komplett durchgestartet.
00:48:21: und jetzt Claude Design direkt ausgetestet.
00:48:24: überhaupt keine native Entwicklerin aber du Sobald du ihr zeigst, du hast jetzt Zeit für die Dinge, die dir wirklich Spaß machen.
00:48:30: Viele gehen ja in eine Agentur weil der Teil der Arbeit ihnen eigentlich voll viel Spaß macht.
00:48:34: Sei es Planung, sei es Strategie, sei ist Kreativität.
00:48:36: Wenn die in ihrer Organisation von ihren Führungskräften dazu enabled sind mehr Zeit da reinzustecken damit euer Mende auch mehr Umsatz zu machen und sich den lastigen Scheiß mit der KI abnehmen zu lassen dann geht's denen gut und das geht!
00:48:48: Also jeder der das heute nicht macht ist selber schuld.
00:48:51: also ich glaube genau das ist es.
00:48:53: Sehr cool Männer
00:48:57: Fascher!
00:48:58: Wir haben die Zeit erreicht, die wir uns vorgenommen haben.
00:49:00: Mit Rücksicht auf eure Leistungsfähigkeit für morgen.
00:49:03: Ihr arbeitet beide in hochdynamischen Umfeldern und jungen Menschen, die euch morgen wieder brauchen.
00:49:09: Vielen vielen Dank, das war ein toller Ritt.
00:49:11: Ich hoffe ihr beiden lernt euch mal im richtigen Leben kennen.
00:49:13: Ihr vernetzt seid ihr jetzt?
00:49:16: Vielen vielen dank, dass du so schnell zugesagt hast.
00:49:21: Die Folge wird auch schnell ausgestrahlt also...
00:49:26: Hat wie immer großen Spaß mit euch gemacht.
00:49:28: Vielen, vielen Dank!
00:49:33: Ja
00:49:33: also ich bin natürlich mich Christoph der in den AI-Themen viel mehr drin steckt als ich aber als langjährige Agentur Manager Führungskraft und Unternehmer zusammen mit Oscar meinem Sohn und Cohoos von Suma mit Boomer diese Folge aufzunehmen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.
00:49:54: mir gefällt sehr gut bei Tobi das Thema so breit sieht.
00:50:01: Er hat eine Software-Lösung und streng genommen, könnte es ihm erreichen zu sagen ja Menschen können damit irgendwie arbeiten und das ist alles cool.
00:50:10: aber nein er denkt einfach weiter und das Thema Glück bei der Arbeit, Zufriedenheit bei der Arbeit beschäftigt ihn schon länger als das Thema KI in seinem Tool.
00:50:22: Aber ich glaube es hat bei ihm einen Blick geschärft sein Angebot einfach ganzheitlich zu sehen und nicht als eine Software-Lösung.
00:50:30: Und deswegen glaube ich, dass er auch so schnell reagiert hat und ihm so schnell aufgefallen ist welche Möglichkeiten im Thema KI im Zusammenhang mit seiner Softwarelösung stecken.
00:50:42: Wenn euch die Folge gefallen hat dann gibt uns gerne mal wieder fünf Sterne.
00:50:47: wir würden uns sehr freuen euch auch mal bei Veranstaltung zu begrüßen.
00:50:51: vielleicht hier schon mal ein kleiner Ausblick.
00:50:54: Wir werden in Hamburg einen Live-Podcast haben mit Carsten Borosta, ich weiß nicht ob ihr Carsten kennt der war auch schon mal bei uns zu Gast.
00:51:04: erst Senatorin Hamburg für das Thema Kultur sind auch wirklich Experte mit dem Thema Digitalisierung und Airbit zu Gast sein am XXIII September in den Hong Kong Studios und wir machen das als eine Kooperationsveranstaltung.
00:51:25: Das Gespräch werde ich zusammenführen mit Stefan Kiefer, langjähriger Spiegelmitarbeiter war dort lange für den Titel verantwortlich der dieses Studio mit seiner Tochter Amli zusammen betreibt.
00:51:36: schaut mal bei den Hongkong Studios auf der Seite.
00:51:39: Ich werde es aber auch dann rechtzeitig verlinkt in Bekannt geben.
00:51:43: also
00:51:43: kommt gut in die Woche.
00:51:46: freuen uns, wenn ihr uns gewogen bleibt.
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