#580 Larissa Schmid, CEO saint sass und Susanne Korndörfer, Start-Up Beraterin Techniker Krankenkasse

Shownotes

Werbung: Diese Podcastfolge ist eine bezahlte Kooperation mit der Techniker Krankenkasse.

Unsere beiden heutigen Gäste beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Frage, wie gesundes Arbeiten in Start-ups gelingen kann. Die eine hat Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius studiert und einen Master in Management an der Nova School of Business and Economics in Lissabon absolviert. Berufliche Erfahrungen sammelte sie unter anderem bei Westwing und in der Unternehmensberatung. Schon früh zog es sie ins Unternehmertum. Nach ersten Gründungen gründete sie 2021 gemeinsam mit Vivien Wysocki das Berliner Fashion-Start-up saint sass. Heute verantwortet sie als CEO vor allem Growth und Finance. Unser zweiter Gast begleitet Start-ups aus einer ganz anderen Perspektive. Sie arbeitet als Start-up-Beraterin bei der Techniker Krankenkasse und unterstützt Gründerinnen und Gründer bereits in frühen Phasen. Ein Angebot dabei ist Social Pizza, die Start-up-Plattform der TK. Dort finden Gründende praktische Informationen und persönliche Beratung rund um Themen, die vom Aufbau eines Unternehmens bis zu Gesundheit und Leadership reichen. Die Techniker Krankenkasse ist auch Partner dieser Folge. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns bei On the Way to New Work mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In heute 580 Folgen haben wir mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter verändern muss. Wie können Gründerinnen und Gründer erkennen, wann aus hohem Einsatz eine Belastung für die mentale Gesundheit wird? Wie schafft man schon in einem jungen Unternehmen Bedingungen, unter denen Menschen langfristig gesund und leistungsfähig bleiben? Und welche Verantwortung haben Gründerinnen und Gründer als Führungskräfte für die mentale Gesundheit ihrer Teams? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Larissa Schmid und Susanne Korndörfer.

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00:00:04: Werbung

00:00:04: – diese Folge ist eine bezahlte Kooperation mit der Technikerkrankenkasse.

00:00:10: Unsere beiden heutigen Gäste beschäftigen sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Frage, wie gesundes Arbeiten in Start-ups gelingen kann.

00:00:17: Die Eine hat Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius studiert und ein Mastern Management unter Nova School of Business and Economics in Lissabon absolviert.

00:00:26: Berufliche Erfahrungen sammelten sie u.a.

00:00:28: bei West Wing und in der Unternehmensberatung.

00:00:30: Schon früh zog es sie ins Unterneemertum.

00:00:33: Nach ersten Versuchung gründete sie zwanzig, einundzwanzig gemeinsam mit Vivien Visocchi das Berliner Fashion-Startup und jetzt muss ich aufpassen dass sich es nicht verkackert.

00:00:42: SENSAS!

00:00:44: Heute verantwortet sie als CEO vor allem Growth & Finance.

00:00:48: Unser zweiter Gast begleitet Startups aus einer ganz anderen Perspektive.

00:00:52: Sie arbeitet als Startupberaterin bei der Technikerkrankenkasse und unterstützt Gründerinnen und Gründern bereits in frühen Phasen.

00:00:58: Ein Angebot dabei ist SocialPizza, die Starter-Plattform der TK.

00:01:03: Dort finden gründende praktische Informationen und persönliche Beratungen rund um Themen, die vom Aufbau eines Entnehmens bis hin zu Gesundheit und Leadership reichen.

00:01:11: Die Technikerkrankkasse ist auch Partner dieser Folge.

00:01:15: Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns bei On the Way to New Work mit der Frage wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen?

00:01:22: In heute fünfhundert-achtzig Folgen haben wir mit über siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was ich weiter verändern muss.

00:01:30: Wie können Gründerinnen und Gründe erkennen wann aus hohem Einsatz eine Belastung für die mentale Gesundheit wird?

00:01:35: Wie schafft man schon in einem jungen Unternehmen Bedingungen unter denen Menschen langfristig gesund und leistungsfähig bleiben?

00:01:40: Und welche Verantwortung haben Gründeren und Gründern als Führungskräfte für die mentale Gesundheit ihrer Teams?

00:01:47: Fest steht!

00:01:48: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderung brauchen wir neue Impulse.

00:01:52: Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen die uns dem Kern von New Work näher bringen.

00:01:59: Darüber hinaus beschäftigt sich uns von Antwort an die Frage ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.

00:02:07: Ihr seid bei On the Way to New Work heute mit Larissa Schmidt und Susanne Bornöfer In Berlin in einem ganz wundervollen Studio.

00:02:36: ich bin hier reingekommen und habe gedacht wow Da würde ich gerne alle meine Postklasse

00:02:40: aufhören.

00:02:41: Wir verlinken das nachher gar für die, die in Berlin immer mal was suchen.

00:02:45: Wir haben ein bisschen uns warm gesprochen heute.

00:02:50: wir haben auch schon einen Vorbereitungs-Core gehabt für diese Folge.

00:02:52: dieser Folge ist mir sehr wichtig erinnert es vielleicht aus unserem Vorgespräch weil ich selber eigene Erfahrung gemacht habe mit dem Thema in einem relativ fortgeschrittenen Altar dass erste und hoffentlich letzte Mal mit dem thema mentale gesund hat was sicherlich ein Aspekt heute sein wird.

00:03:09: Aber bevor wir gleich reinjumpen, machen wir es wie immer in unserem Podcast.

00:03:14: Wir fangen mit der Frage aller Fragen an.

00:03:17: Wie seid ihr die Menschen geworden dir heute seit?

00:03:20: Magst du anfangen?

00:03:21: Gerne!

00:03:22: Also ich bin aufgewachsen in der Nähe von München am schönen Stammergasee sehr behütet und die Person, die mich wahrscheinlich am meisten geprägt hat war mein Vater.

00:03:33: Der war nämlich schon immer selbstständig, seit ich denken kann Und hat mich in dem Sinne immer inspiriert, dass der zwar viel gearbeitet hat.

00:03:40: Aber auch immer super happy war und zu den wichtigen Momenten in meinem Leben dabei war.

00:03:46: Ich hab schon damals gemerkt, das ist jetzt nicht für alle Papas so gilt.

00:03:50: Dass viele Freundinnen von mir Papas hatten, die nicht abends da waren oder oft unter der Woche weg waren.

00:03:56: Und ich mir dachte genau, das will ich haben.

00:03:58: Ich will meine Arbeit haben, die mir Spaß macht aber auch die Freiheit haben, den Tag so gestalten zu können wie ich das gerne möchte.

00:04:06: Und wusstest du deswegen schon sehr früh, dass ich mal ein eigenes Unternehmen gründen will?

00:04:09: Weil für mich war das irgendwie dann so the way to go.

00:04:13: Genau und nach dem Studium, nach dem Master hatte ich eine kleine Sinnkrise weil ich hatte zwar einen Ziel aber hatte keine Ahnung was ich gründen wollte und hab mir dann aber irgendwann gedacht okay also ich habe jetzt zwar keine Idee aber es wird ja wohl irgendeinen Menschen da draußen geben der eine Idee hat und vielleicht zu jemanden wie mich der irgendwie analytisch denkt bezahlen kann irgendwie in seinem Unternehmen braucht und vielleicht mit mir zusammen was gründen will.

00:04:33: Und wir machen einfach die Idee von der anderen Person, und hab damals dann meine zwei ersten Mitgründerinnen kennengelernt, die die Idee hatten einen Marktplatz für nachhaltige Mode während Corona aufzubauen.

00:04:45: Genau das war mein erstes Start-up da bin ich rein.

00:04:48: Das haben wir, würde ich sagen erfolgreich innerhalb eines Jahres ja an die Wand gefahren wenn man so will.

00:04:53: Haben daraus noch eine zweite Mode Marke gegründet weil wir dachten nein es kann doch jetzt noch nicht gewesen sein war aber ehrlicherweise genauso unerfolgreich.

00:05:02: Und dann gab's so diesen einen Moment, wo wir wussten okay das wird nichts.

00:05:05: und ich hab eine Nachricht bekommen von meinem ehemaligen Chef in der Beratung, wo ich mein Master gearbeitet habe und der meinte hey ne Start-up aus Berlin, ein Stromforsen startup die suchende Mitgründerin irgendwie für die Themen Finance und Performance Marketing ob ich da nicht Bock hätte.

00:05:18: Also ich weiß nicht, wer kennt ihr diese Momente?

00:05:20: Der ganze Körper fängt an zu kribbeln.

00:05:22: Oh mein Gott, das ändert jetzt irgendwie mein Leben.

00:05:25: Das ist es jetzt irgendwie und genau das war's.

00:05:27: Und ja fast vorwärts.

00:05:28: fünf Jahre später bin ich jetzt hier bei Mitgründerin von ZenZest.

00:05:32: Hab damals Wibbing kennengelernt haben uns relativ schnell ineinander verliebt wenn man so will und machen das jetzt seit fünf Jahren zusammen.

00:05:39: Also vielleicht kurzer Einschub für die Hörerinnen und Hörern die sich mit Start-up nicht so auskennen in Amerika wird man ... gefeiert, wenn man als Start-up Gründer unter der Gründerin scheitert und dann wieder antritt.

00:05:53: In Deutschland wird man auch mal komisch angeguckt und dabei sagen die Zahlen eigentlich Gründeren und Gründern, die einmal gescheitert sind und es dann wieder versuchen sind im Durchschnitt erfolgreicher als der durchschnitt der Gründe.

00:06:06: Das heißt also Scheitern beim gründen ist nichts Schlimmes.

00:06:12: Mein Freund Oliver Wurm würde immer sagen hinfallen ist auch eine Vorwärtsbewegung.

00:06:15: Man muss nur wieder aufstehen.

00:06:16: Aber ich kann mir vorstellen, da kommen wir später sicher drauf.

00:06:19: Ja!

00:06:19: Dass gerade das während Corona zu erleben, dass so zwei Ideen nicht funktionieren... ...dass das auch was mit dir macht?

00:06:26: Da gehen wir später darauf ein.

00:06:28: Aber jetzt hören wir noch mal deine Geschichte, Sonne.

00:06:30: Ich würde tatsächlich recht ähnlich beginnen.

00:06:32: Ich würde den ersten Dank auch an meine Eltern raus schicken weil die natürlich wie bei jedem Menschen zu der grundsätzlichen Prägung beitragen.

00:06:41: Also ich bin glaube ich auch sehr am Stadtrand von Berlin.

00:06:45: Ich bin eine Berliner Pflanze tatsächlich aufgewachsen und immer wohl behütet.

00:06:51: Bei uns stand immer im Vordergrund, in unserem Familienleben füreinander einzustehen, füreinander da zu sein, vieles zusammenzumachen... Und ich glaube, da kommt dann auch so ungefähr wenn nicht auf mein jetziges Ich schaue meine Leidenschaft supportive unterwegs zu sein.

00:07:08: also ich glaube da würde ich die Ursprünge sehen.

00:07:11: Das haben deine Eltern für Profe gehabt?

00:07:14: Ach, witzig.

00:07:14: Das ist tatsächlich gar nicht ... Mein Papa war auch ganz lange selbstständig unterwegs.

00:07:20: Meine Mama hatte viel mit Zahlen zu tun in einer Bank erarbeitet.

00:07:25: Aber trotzdem war bei uns immer viel los zu Hause.

00:07:28: Wir waren immer miteinander, füreinander und das war immer so.

00:07:31: dieser Punkt wo bei uns sich alles darum gedreht hat.

00:07:35: Also caring for each other?

00:07:36: Genau!

00:07:37: Und irgendwie hat sich das relativ schnell für mich auch nach der Schule herauskristallisiert.

00:07:42: also für mich war zum Beispiel so ein Wendepunkt dass ich gesagt habe Ich möchte niemals in Studium gehen.

00:07:46: Ich war schon immer super interessiert an Menschen.

00:07:49: Ich wollte mit Menschen in Kontakt kommen.

00:07:52: Ich hab auch früher sehr früh nebenbei angefangen zur Arbeit auch das in einem Bereich, wo man viel mit Menschen unterwegs war und das hat mich tatsächlich immer angetrieben.

00:08:02: Und deshalb bin ich glaube ich heute auch in dem Beruf gelandet, in dem ich gelandete weil es einfach schön finde mit meinem Tunen und meinen Wirken dazu beizutragen dass andere

00:08:15: Besser geht.

00:08:16: Es klingt wirklich nach Purpose, also es klingt nach einem inneren Antrieb.

00:08:22: Und noch ein anderer Punkt den ich würde auch sagen der sehr zu meiner Prägung beigetragen hat auch wenn's erst in späterem Alter kam ist das Elternwerden.

00:08:32: Das ist tatsächlich auch mit der Geburt meines Sohnes.

00:08:35: Und jetzt dem Heranwachsen meines Sones würde ich sagen, lernt man durch den Spiegel, den man tagtäglich vorgehalten bekommt schon auch nochmal sehr viel über sich selbst und sehr viel in der Selbstreflexion.

00:08:46: Sehr spannend!

00:08:47: Vielen Dank!

00:08:49: Wir hatten mal eine Folge Amerikanisch, ich glaube ist Neurologe Andrew Ubermann.

00:08:55: Also es ist wirklich ein sehr berühmter Mann und der hat... Ich war damals nicht dabei, mein Co-host Christoph, der sehr gern heute dabei gewesen wäre aber nicht konnte.

00:09:03: Der hatte ihn interviewt und er hat damals eine sehr ähnliche Geschichte erzählt, die du eben erzählt hast nämlich dieses Vorbild zu Hause.

00:09:11: Er hat gesagt, ich habe einen Vater gehabt, der ist jeden Tag gerne zur Arbeit gegangen Und das hat ihn so beeindruckt, nach etwas zu suchen, wo man eben richtig gerne hingeht.

00:09:22: Also die Klammer sehe ich hier bei euch beiden... Wenn du jetzt aber nochmal auf die Zeit guckst was war das bei deinem Vater?

00:09:31: Was dich da beeindruckte oder an diesem selbstständig sein?

00:09:35: War es dass er sich selber einteilen konnte.

00:09:38: und was war's?

00:09:39: Ja, ich glaube... Dieser hohe Freiheitsgrad an Selbstbestimmtheit.

00:09:43: Jetzt muss man fairerweise sagen, es ist auch ein Tugschluss, weil je größer das Team ist um so weniger Selbstbestimtheit hat man im Unternehmertum am Ende.

00:09:50: aber ich glaube der hatte einfach dieses hohe Maß an ... Selbstwirksamkeit.

00:09:56: also er sieht direkt was er tut bringt direkt einen Output und auf der anderen Seite hat's ihm wahnsinnig viel Spaß gemacht und ich glaub dass mitzubekommen das Job nicht etwas Schweres was wir machen müssen sondern was ist was wir wollen wo wir jeden Tag irgendwie im Bestfall gerne hingehen.

00:10:13: Ich glaub, das war das, was mich daran so inspiriert hat und da das für ihn dann irgendwie Unternehmertum war, war das für mich dann gleich so ... Ah ja!

00:10:20: Das ist dann wohl Unternehmertum?

00:10:22: Also ich finde Selbstwirksamkeit und Selbstreflektion die beiden Worte, die ihr beide jetzt hier reingebracht habt sehr wichtig, da kommen wir hoffentlich noch mal drauf zurück.

00:10:29: Ähm...ich würde gerne jetzt mal Einsteigen.

00:10:32: Ihr habt eine Studie mitgebracht, die die Technikerkrankenkassen mit dem Saatabverband zusammengemacht hat und da gibt es einen sehr interessanten Widerspruch denn demnach du korrigierst mich sondern wenn ich missrede.

00:10:44: Siebenundsiebzig Prozent der Befragten sagen Gesundheit spielt in ihrem Unternehmen eine große Rolle.

00:10:50: gleichzeitig sehen aber achtundsechzig Prozent die Gefahr dass sie wegen der hohen Arbeit sich zu kurz kommt.

00:10:55: fangen wir mal mit dir an Larissa.

00:10:56: wie erlebst Du diesen Widerspruch ganz Persönlich.

00:11:00: Du hast mal gesagt, Druck und außergewöhnlich fordernde Phasen lassen sich in einem Start-up nicht vermeiden?

00:11:06: Was hilft dir in solchen Situationen und wie gehst du damit um?

00:11:10: Die Frage ist ob das ein Widerspruch ist.

00:11:13: also ich glaube auf der einen Seite kann man ja in seinem Unternehmen sozusagen auf Gesundheit achten aber auf die anderen Seite kommt es auch immer auf die Definition von Work-Live Balance an.

00:11:24: als ich glaube jeden dem man fragt der würde sagen naja ich könnte immer mehr auch Freizeit in mein Leben einplanen.

00:11:31: Würde, glaub ich, keiner anders beantworten?

00:11:33: Deswegen ist die Frage so, ist das überhaupt einen Widerspruch in sich?

00:11:36: ... oder dürfen nicht beide Dinge gleichzeitig bestehen?

00:11:42: Ja, vielleicht Spannungsfeld ist besserer.

00:11:43: Oder Spannungsheld genau,

00:11:45: ja.

00:11:46: Und aber was sind für dich ... Wahnsinn, wenn man merkt, dass es zu viel wird, wie gehst du persönlich mit dem Spannlungsfeld um?

00:11:54: Ähm...

00:11:55: Ja, also ich mein grundsätzlich sind wir natürlich in der Startup-Welt immer im hohen Spannungsfeld.

00:12:01: Deswegen wird das auch immer mehr zur Normalität.

00:12:04: Ich merke jedes Jahr wird man ein bisschen entspannter weil jedes Jahr dieses Spannungspfeld irgendwie normaler vereint.

00:12:09: Aber ich achte schon sehr darauf und ich habe da Gott sei Dank einen großen inneren Kompass.

00:12:16: Ich merk's sehr schnell wenn es mir zu viel wird.

00:12:22: Ich hab zum Beispiel jedes Jahr, im Sommer bin ich einen Monat in der Heimat.

00:12:27: Und das ist auch immer wirklich so mein Energie-Tankzeit.

00:12:30: Da arbeite ich ein bisschen weniger vor der High Season und versuche mir immer wieder Pausen einzuplanend aktiv zu nehmen.

00:12:40: Bin mir sehr bewusst darüber, dass es Phasen gibt wo ich einfach mal mehr geben muss.

00:12:46: keine Diskussion ist.

00:12:47: Aber dafür weiß ich, es gibt immer auch wieder Phasen wo ich das sozusagen ein bisschen mehr schweifen lassen darf früher gehen kann und dann mache ich mir das auch ein bisschen flexibler.

00:12:57: Was heißt so was wie Selbstwahrnehmung und selbst Fürsorge sind bei dir auf so natürliche Muskeln die du hast?

00:13:05: Ja Gott sei Dank!

00:13:07: Kleiner Einschub Ich bin am letzten Sonntag mit dem Mountainbike von Garmisch-Partenkirchen nach Starnberg gefahren.

00:13:13: Also ich kann das sehr empfehlen und glaube dir sehr, dass man da sehr gut runterkommt.

00:13:18: Lass uns mal auch vielleicht auf so ein Thema wie mentale Gesundheit gleich mal draufgucken.

00:13:24: in der Studie sagen.

00:13:26: Neunfünfzig Prozent der Befragten des Verantwortung und Druck die mentale Gesundheits ins Start-up besonders gefährden Und für die Zukunft erwarten sechsensechzig Prozent das Burnout und überfordern weiter an Bedeutung gewinnen.

00:13:37: Ich habe viele viele andere Studien gelesen Auch während der Corona Zeit gab es da krasse Artikel in der Forbes haben die irgendwie geschrieben.

00:13:46: Managers and employees are burning out at record rate und da ist es wirklich krass, was man liest.

00:13:53: Susanne, was beobachtest du bei Gründern und Gründer?

00:13:56: Wann wird Einsatz problematisch?

00:13:59: Was wird's häufig übersehen?

00:14:01: Was sind so deine Eindrücke?

00:14:04: Also ich glaube... Das ist genau der Punkt, dass wir eine ganz, ganz steile Entwicklung dahin genommen haben.

00:14:09: Aber eben auch in der Aufmerksamkeit auf das ganze mentale Thema, also dass man inzwischen auch dann Fokus drauf setzt und dass es jetzt zum Beispiel auch ein Ergebnis aus der Studie, das man schon gemerkt hat... Es ist wichtig, da auch drauf zu schauen und dieses Thema Gesundheit, Mental Health alles in Gründung von Anfang an mitzudenken.

00:14:31: Ich glaube das sind so ganz entscheidende Punkte, dass erst mal vorab... Und dann woran merkt man?

00:14:40: Also ich fühle meiner täglichen Arbeit relativ häufig Gespräche darüber, dass es meistens bei den Gründungsteams an sich beginnt.

00:14:48: Also, dass Sie in Ihrem Workload im Aufbau einfach irgendwann merken... Da geht nichts mehr.

00:14:55: Sie kommen nicht mehr aus dem Bett, sie sind nicht mehr leistungsfähig.

00:14:59: Das was Larissa gerade beschrieben hat eigentlich total gut in den inneren Kompass so eingestellt zu haben dass sowas nicht passieren kann.

00:15:06: aber viele können das eben nicht von sich behaupten und das ist genau der Punkt wo wir ja auch mit unserer Arbeit versuchen so früh wie möglich auch gerne schon in Gründungsteams anzusetzen das thema mentale Gesundheit für die Gründungsteams an sich, aber eben dann auch relativ schnell ... wenn's ins Wachstum geht.

00:15:24: Auch auf die Mitarbeitenden auszulegen?

00:15:27: Genau.

00:15:29: Nasa, du hast eben für mich gesprochen wie so eine Weise Indianerin.

00:15:38: Also es klang für mich nicht wie so ne junge Frau wie du bist, sondern mit sehr viel tiefe Ruhe-Wahrheit.

00:15:47: Das fand ich sehr beeindruckend!

00:15:50: Bist du aber nicht nur für dich selbst mehr verantwortlich, sondern ... Du hast Verantwortung für Menschen.

00:15:55: Und wie hat sich da so dein Blick vielleicht verändert?

00:15:58: Oder wie ... Wie liebst du das deinem Team vor?

00:16:02: Also was ...

00:16:03: Ja, das ist gar nicht so einfach und echt auch ein Thema mit dem ich so ein bisschen struggle, weil nur weil ich selber den inneren Kompass habe heißt es nicht dass das jeder in meinem Team auch hat.

00:16:13: Das ist schon was wo ich merke, wo ich ganz oft mir denke Ich hab zwei in meinem Team, die haben so einen wahnsinnig krassen Perfektionismus.

00:16:22: Und die machen die sich komplett selbst.

00:16:24: Also ich sitze da immer regelmäßig und sag so hey aber ... ich hab dir doch gar nicht gesagt dass du das bist dann und dann und dass das lebenswichtig ist, dass es jetzt noch am Abend irgendwie gemacht werden muss.

00:16:34: Aber sie machen sich das einfach selber.

00:16:36: Das ist echt ein Struggle wo ich grad mit umgehen muss wie ich denen auch helfen kann Ihren Perfektionismus runterzuschrauben und merken, wir arbeiten hier nicht am lebenden Menschen.

00:16:49: Es geht hier nicht um

00:16:50: ... Aber auf den Herzen ist es eigentlich so.

00:16:53: Das ist eine meiner Key-Stärken, dass ich immer so Redewendungen richtig schön anders

00:16:58: formulieren kann!

00:16:59: Kann meine Freundin von singen?

00:17:02: Nee, aber wie ich da sie noch mal mehr unterstützen kann auch mit meiner Guidance.

00:17:08: Wie du gesagt hast, das fängt viel davon an, dass du selber halt vorlebst.

00:17:13: Und ich glaub, tun wir nicht beide schon ganz gut, weil wir einfach beide da ganz gut einchecken können.

00:17:17: Aber das heißt natürlich trotzdem nicht dass jeder das auch selber kann und das gilt es gerade bei uns so ein bisschen aufzubauen.

00:17:23: Und so das Gespür für die verschiedenen Menschen, denn jeder ist ja da auch einfach anders.

00:17:28: Das macht je größer das Team wird umso komplexer wird das.

00:17:31: aber es macht doch wahnsinnig viel Spaß finde ich.

00:17:33: Ich sehe das schon als meine Aufgabe, einen Working-Environment zu schaffen.

00:17:38: Die Leistung bringt die auf der anderen Seite auch, wo jeder gern zur Arbeit geht.

00:17:42: Mein Ziel war immer von Tag eins, dass wir gesagt haben, wir wollen, dass jeder Mensch am Montag gerne zur Arbeit kommt bei

00:17:46: uns

00:17:48: und wenn es nicht so ist, dann haben wir ein Problem.

00:17:49: Nicht nur Thank God it's Friday, sondern auch Thank God is Monday!

00:17:52: Das für mich auch mal so ein Maßstab.

00:17:54: also ich hab ganz klar Freitags sage ich thank god its friday und aber montagmorgen sage ich Thank God It's Monday.

00:18:00: und wenn ich das drei vier Montage in der Nacht mache dann weiß ich, ich darf ein bisschen mehr für mich sorgen.

00:18:06: Sprecht ihr offen über Belastung und Überforderungen?

00:18:09: Ist das ein Kulturbestandteil, dass man das bei euch sagen darf?

00:18:13: Ja!

00:18:13: Also sind wir auch einfach sechs Frauen und einen Mann ... Ich glaube, das ist bei Frauen auch einfach.

00:18:19: die können noch mal besser über ihre Gefühle gehen, wenn ich das so sagen darf.

00:18:23: Auf jeden Fall.

00:18:24: Und deswegen ... Ich

00:18:24: bin gerade dabei, es zu lernen.

00:18:25: Dann

00:18:26: komm' ich wieder drauf.

00:18:26: Da habe ich das Gefühl, dass das tatsächlich sehr gut bei uns funktioniert.

00:18:32: Lass uns mal drüber sprechen, was Start-ups ganz konkret tun können.

00:18:37: Ich erinnere selber Gründungsphase – ich weiß noch mal eine erste Gründungshase als Agenturunternehmer.

00:18:41: da waren wir auch sieben Leute waren wir und in Hamburg habe ich eine ganz tolle Zusammenarbeit mit Banken gehabt sowohl die Hasbar mit einem ganz tollen Startupcenter als auch die Deutsche Bank haben es wirklich toll unterstützt.

00:18:56: aber ich hab damals überhaupt nicht darüber nachgedacht dass ich vielleicht auch mal ... in der Krankenkasse oder Gesundheitskasse wie auch immer ihr euch nennt, aber mit einer Versicherung reden könnte.

00:19:06: Also ich finde es ganz toll dass das heute so was gibt und vielleicht fangen wir da mal mit der Studie an.

00:19:16: dort kommt ja auch raus je kleiner ein Start-up ist desto seltener gibt es konkrete Angebote.

00:19:22: bei Unternehmen mit weniger als zehn Mitarbeitenden sind es thirty fünf Prozent beim mehr als fünfzig Beschäftigen bereits acht, ninety Prozent weil die Zahlen schon nicht so schlecht finde, aber natürlich wenn wir uns die Zahlen angucken wie viele Menschen ja beim Arbeiten nicht glücklich sind sollte sie höher sein.

00:19:39: Muss man denn warten bis man groß genug für Gesundheitsmanagement ist?

00:19:43: Nee tatsächlich nicht.

00:19:44: und da genau da setzen wir an und dafür gibt es mich ja.

00:19:48: ich gehöre ja zum Beispiel auch erst seit einem Jahr zu einem bundesweit gegründeten Start-up Team wie wir uns nennen innerhalb der TK weil wir uns genau das zur Aufgabe gemacht haben und genau das ist auch der Punkt.

00:20:01: Wir wollen erreichen, so früh wie möglich eigentlich an Gründungsteams anzudocken, genau mit dem Thema ob man's Gesundheit im Start-up nennt, ob man es Gesundheit der Gründenden nennt oder man Mental Health Work Life Balance, das Kind hat ja ganz viele Namen aber genau dieses Bewusstsein noch weiter in die Köpfe zu bringen.

00:20:25: Also man merkt anhand dieser Studie ja tatsächlich auch, dass ein Bewusstsein dafür da ist.

00:20:30: Viele gehen aber aufgrund des hohen Workloads sie müssen Finanzierungsrunden machen und so weiter.

00:20:35: also wir kennen das ganze Prozedere in einem Start-up.

00:20:38: Gehen dann natürlich drüber und deswegen sind wir da früh genug anzudocken an den geeigneten Stellen um genau dieses Bewusstsein weiterzuschärfen.

00:20:47: Was kann denn so einen fünf oder zehn Personen umfassende Start up?

00:20:52: Sofort tun?

00:20:53: was kann man machen.

00:20:54: Das ist ja ganz witzig, dass die Studie auch ergeben hat das ja ganz ganz viele.

00:20:59: das erste was ihnen dazu einfällt also es wurde so ein bisschen aufgegliedert ist natürlich in der Bewegung zu sein oder dem Bereich mental health also bei kleineren startups wenn sie an ihren Mitarbeitenden denken.

00:21:13: Also Mitgliedschaft im Gym frei?

00:21:15: Ganz genau.

00:21:16: Oder wie sie alle heißen, also es gibt ja da ganz viele Möglichkeiten, es gibt auch App-Gesteuerte, Angebote und so weiter... Das ist das Erste!

00:21:23: Und dann hört's meistens aber auch schon auf.

00:21:27: Wo ich immer sage womit man sofort und relativ schnell auch Erfolge erzielen kann ist natürlich die Gründungsteams in ihrem eigenen Mindset dass das da reinzubekommen.

00:21:39: Also ich guck gerade Larissa an, die sie nickt aber ich glaube bei euch... Das funktioniert ja bei euch super!

00:21:45: Dass ihr in eurem eigenen Mindset da super drauf eingestellt seid.

00:21:49: Aber natürlich ist auch als Aufgabe in den wachsenden Teams und in der Führungsposition zu sehen, dass nur ein also gesundes Leadership mit einem Blick auf dem Ende Health Da die Menschen dahinter kennenzulernen, die dann die Mitarbeitenden sind und da auch ein Auge drauf zu werfen.

00:22:08: Das ist natürlich ein ganz großer Punkt aber auch so ganz einfache Sachen.

00:22:14: Also das klingt total banal!

00:22:16: Aber ich mache mal ein super schönes gesundheitsgetriebenes Team-Event also auch Teamzusammenhalt usw.. Das hat alles Auswirkungen auf mentale Gesundheit.

00:22:29: Ich führe vernünftige Pausenregelung ein oder ich gehe mit gutem Beispiel voran in der Gründung zu sagen, okay es wird halt um zwanzig Uhr nicht mehr gearbeitet.

00:22:39: Also ganz, ganz simple Beispiele.

00:22:41: da geht's los!

00:22:43: Und da gibt ihr ganz konkret Anregungen, Schulungen.

00:22:47: Wir

00:22:47: versuchen ja genau an der Stelle so früh wie möglich auch ins Gespräch zu kommen und machen das dann ganz individuell.

00:22:54: also da gibt es von uns kein Portfolio.

00:22:57: viele sagen immer schickt uns mal ein One Pager und was habt ihr denn alles?

00:23:01: Da geht's tatsächlich von uns eine generelle Antwort zu.

00:23:06: Das haben wir schlichtweg nicht.

00:23:08: Also wir haben klar unser super Angebot du hast es ja im Intro auch gerade gesagt wo wir sozialversicherungsrechtliche Expertise vom Grundstein bis ins gesunde Wachstum legen, wo die gründenden Teams natürlich immer die Möglichkeit haben sich fachlichen Beistand zu holen sag ich immer.

00:23:28: Und das ist was was immer da ist.

00:23:32: Aber grade das Thema Gesundheit ist so individuell, es in den Gründungsteams individuell als auch dann ... Wenn man auf die Mitarbeitern schaut wie du's ja auch vorhin gesagt hast, Larissa.

00:23:42: Das machen wir auch in einer ganz individuellen Planung.

00:23:45: Also da gehen wir ganz nah ran in die Gespräche und versuchen individuelle Angebote zu

00:23:50: formulieren.

00:23:50: Du hast eben zusammengefasst also entweder es ist Bewegungen oder es ist mentale Gesundheit, sondern hast du das Wort?

00:23:57: Da gibt's schon ein paar Apps.

00:23:58: Damit hast du wahrscheinlich die Apps gemeint, wo man so quasi ... mit einer Saas-Lösung sich den Psychologen virtuell für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Haus holt.

00:24:08: Tatsächlich

00:24:09: meinte ich das noch gar nicht?

00:24:10: Also da war ich noch gar nichts!

00:24:11: Ich war eher bei Sportkursen, genau.

00:24:15: Oder

00:24:16: bei Bewegung.

00:24:16: Genau.

00:24:17: Achso.

00:24:17: Und Wasserbewegungen, genau!

00:24:18: Lass uns mal, ja vielleicht können wir auch mal über so ein paar Sachen reden, die es gibt.

00:24:21: also was ich zum Beispiel erstaunlich finde ist in Starters habe ich noch nie jemanden getroffen der das kannte aber auch in vielen größeren Unternehmen, teilweise auch HR-Leute wissen nicht.

00:24:30: das ist auch so was wie erste Hilfe für Mental Gesundheit gibt.

00:24:35: Habt ihr sowas auch immer geboten?

00:24:36: Ja tatsächlich

00:24:37: ja.

00:24:38: Also bei uns...

00:24:39: dass man genau so zehn Abendstunden kann ein mentaler Ersthelfer werden.

00:24:44: Genau

00:24:45: also das ist individuell Ich sag mal aufstockbar, je nachdem wie ein Unternehmen es auch braucht.

00:24:52: Wir setzen das tatsächlich nicht nur ins Start-ups ein.

00:24:55: Das ist auch in einer etablierten Wirtschaft inzwischen gängiges Mittel also gerade in den Führungsetagen dass sie wirklich die Möglichkeit haben Sachen zu erkennen.

00:25:04: aber das Thema groß geworden ist tatsächlich auch erst in der Coronazeit als das immer wieder die mentale Gesundheit immer weiter an den Vordergrund gerückt ist.

00:25:12: alle waren Zuhause niemand hatte mehr Zugriff auf die Mitarbeitenden Und da ist es ein ganz, ganz großes Thema geworden.

00:25:20: Weil man kein Gefühl mehr für die Mitarbeitenden, aber auch nicht für die Mitgründer.

00:25:24: Also das war ja in aller Munde des Themas und da sind wir so bisschen in diesen Fokus reingeraten.

00:25:31: Aber ja, es ist ein tolles Programm, es sind tolle Möglichkeiten.

00:25:35: Man kann das auch hier individuell ausgestalten, aber vor allem nutzen.

00:25:40: Das ist ja das wo ich vorhin noch hin wollte.

00:25:42: was ich auch noch ganz spannend finde gerade Startups etablierte Wirtschaft, ich sag mal langfristig am Markt bestehende Unternehmen kennen das inzwischen.

00:25:53: Startups aber auch eher weniger.

00:25:55: dass überhaupt solche Angebote existieren

00:25:57: Ja ja Ich würde gerne nochmal auf das Thema Führung kommen.

00:26:04: also ja es ist schön wenn es die Angebote gibt Es ist schön Wenn es den Gesundheitstag gibt alles gute Sachen.

00:26:11: Aber wenn in einer Company eine toxische Kultur ist, es dort Führungskräfte gibt die einfach sich so verhalten das andere Angst haben.

00:26:22: Dann wissen wir aus unterschiedlichen Studien dass das nicht gut ist für die Gesundheit der Mitarbeitenden.

00:26:30: Es gibt Studien die sagen, dass eine Führungskraft die einen hohen Krankenstand hat und dann den Bereich oder die Firma Wechsel diesen Krankenstadt mitnimmt und andersrum einer Führerskraft die ein niedrigen Krankenstand Wechselt nimm den auch mit.

00:26:45: Also das ist natürlich nicht eins zu eins so, das sind immer durchsetzwerte aber es gibt eben einen großen Einfluss.

00:26:51: Könnt ihr das bestätigen aus euren Erfahrungen?

00:26:53: Habt ihr Ähnliches gehört und gesehen?

00:26:55: Und vielleicht mal beide eure Perspektiven wie ihr die Rolle der Führungskräfte seht beim Thema Gesundheit.

00:27:02: Magst du anfangen?

00:27:03: Na ja, also essentiell natürlich.

00:27:08: Wobei ich auch sagen muss... Wo ich ein krasser Verfechter von bin, wo ich glaube was sehr viel der mentalen Gesundheit bei unserem Team ausmacht ist das tatsächlich alle ins Office kommen.

00:27:18: Also wir haben eine sehr hohe Office-Kultur und wir haben einen sehr hohen Teamzusammenhalt und ich glaube dass man das total unterschätzt.

00:27:24: Ich glaube dass das viele Firmen auch total unterscherzen weil dieses Gefühl, du gehst gern in die Arbeit.

00:27:31: Das hat gar nicht mal so viel mit der Arbeit an sich zu tun meiner Meinung nach, sondern ganz wieder mit was für Leuten bin ich da?

00:27:37: freue mich auf meine irgendwie Teamkollegen habe Ich Bock mit denen die Mittagspause zu verbringen redig mit denen auch über private Dinge.

00:27:44: Da hast Du ja ein ganz anderes Commitment eine ganz andere Verbindung Zu deiner Arbeitswelt dass ich glaube das das zum Beispiel auch ein ganz großer Punkt ist der jetzt gar nicht Mal Also in dem Sinne, was mit Führung zu tun hat.

00:27:56: Dass man das fostert natürlich genau.

00:27:59: Aber eigentlich nen ... Ich sag mal easy win ist wenn man dann noch einen Team zusammenheiert dass irgendwie auch die ähnlichen Werte hat und gut zusammenpasst.

00:28:09: aber ich würde sagen das ist ein sehr großer Punkt bei uns der bei uns zum Beispiel wahnsinnig viel ausmacht.

00:28:14: aber am Ende wie gesagt du bist das beste Vorbild.

00:28:18: also Wenn Du das Ganze nicht gut hinbekommst Und wenn Du irgendwie toxisch bist oder deine Emotionen in einem undefinierten Maß auslässt, dann kannst du auch nicht erwarten, dass das andere nicht tun.

00:28:32: Du hast jetzt einen Punkt angesprochen der insbesondere bei den Menschen die den New Work Begriff gerne verzwergen und verkürzen nämlich auf solche Dinge wie hey, du darfst dein Hund mitbringen und du brauchst auch gar nicht kommen und wir haben Mathe-Tee umsonst.

00:28:47: also diese Äußerlichkeiten, die auch schön sind?

00:28:50: Und ich sehe natürlich Angesichts der hohen Mieten und Kaufpreise von Wohnungen sehe ich auch ganz klar natürlich Vorteile, was Vereinbarkeit angeht für Remote.

00:29:03: Und da eine gewisse Flexibilität zu haben finde ich auch gut.

00:29:05: aber ich glaube auch wir müssen uns trauen auch zu sagen dass es den meisten Menschen nicht gut tut ausschließlich von zu Hause zur Arbeit.

00:29:14: ist die Studienlage so.

00:29:15: das Nicht nur fachlich, die Menschen schlechter werden wenn sie alleine arbeiten, karrieremäßig.

00:29:21: Sie werden nicht so gesehen.

00:29:22: und drittens aber auch gesundheitlich im Durchschnitt die mehr mentale Probleme haben.

00:29:29: also ja kann ich bestätigen?

00:29:30: Ich

00:29:30: kann sie ja auch nicht fühlen!

00:29:31: Also ganz viel von diesen Themen in meinem Team bekomme ich am Kaffeeorten mit.

00:29:37: Also,

00:29:38: der Kaffeemaschine.

00:29:39: Bekomme ich irgendwie nicht in dem Meeting mit, dass jetzt irgendwie Digitalstadt gefunden hätte?

00:29:43: Sondern das sind ja die Zwischenuancen und die spüre ich nicht so ... wenn ich nicht da bin!

00:29:49: Das ist einfach so.

00:29:50: Ja.

00:29:51: Das sind so eure Erfahrungen.

00:29:52: was habt ihr da?

00:29:54: Ich würde tatsächlich noch mal ein bisschen eher weil ich ja aus einer anderen Brille draufschaue.

00:30:01: Genau

00:30:02: auf die Metaebene nochmal zu holen.

00:30:04: also ich bin auch Dabei zu sagen, dass Führungskräfte generell egal ob Start-up oder nicht essenziell darauf einwirken.

00:30:13: Auch auf die gesundheit und auch auf die mentale gesundheit.

00:30:16: ihre Mitarbeitenden witzigerweise glaube ich das Unsere Gesundheitsexperten, mit denen wir auch ganz eng zusammenarbeiten würden das wahrscheinlich noch mal ein bisschen besser beleuchten können jetzt als ich das kann.

00:30:30: Aber eben auch Präsenz oder nicht da reinzuschauen aber eben auch diese Studienlage zu sagen dass man wenn man also selbst wirksam wie hast du das vorhin eingangs formuliert?

00:30:52: Also ich für mich selber hab nach meinem Burnout, über den wir auch noch sprechen können.

00:30:59: Wenn ihr Lust habt.

00:31:01: Selbst wahrnehme und selbst Fürsorge.

00:31:03: Ja genau also Führungskräfte die selbst darauf achten... Und haben dann natürlich auch ein gesunderes Team, so hast du es glaube ich.

00:31:14: Das ist auf jeden Fall ein Punkt und ich glaube deshalb ist es ebenso essenziell.

00:31:18: deswegen arbeiten wir in unserer Arbeit ganz viel mit Führungskräften.

00:31:22: Wir sagen einen Unternehmen kann nur gesund sein wenn's bei den Führungskräften anfängt.

00:31:30: Andererseits muss man natürlich auch so ein bisschen darauf schauen, machen Führungskräfte nur gute Miene zum bösen Spiel.

00:31:36: Da gibt es so eine Sache wie Präsentismus – das sind ja auch Geschichten!

00:31:40: Nur weil die da sind und in die Kamera lächeln heißt das noch lange nicht dass sich das auch aufs Team überträgt usw.

00:31:46: Also da spielen ganz viele Faktoren eine Rolle.

00:31:50: aber grundsätzlich glaube darüber sind wir uns alle einig ist ein gesundes Unternehmen nur so gesund wie ihre Führungskräfte an dem Thema mitarbeiten.

00:31:58: Also wir haben in unseren, ich mache mittlerweile Leadership Ausbildung ist mein Hauptthema aus Weiterbildung und wir legen einen extrem hohen Wert auf Selbstführungen.

00:32:10: da gucken ganz viele ja Ich dachte ich bin hier um zu lernen wie ich andere führen soll.

00:32:14: besser ist wenn du erstmal bei der selber anfängst.

00:32:16: und da es eben neben einem Dem trainieren auch der eigenen Selbstreflektionskräfte, Selbstmanagement.

00:32:26: Auch dem Entwickeln einer eigenen Führungsvision ist eben dieses Thema Resilienz eins wo wir sagen wenn du das gut im Griff hast und auch vorlebst dann hast du eine hohe Chance dass allein schon über deine gute Selbstführung Du ausstrahlst.

00:32:40: Das ist ein ordneres.

00:32:42: es gibt gibt gerade eine Studie, ne neue von Gallop die so untersucht haben was so die Hauptwünsche sind.

00:32:52: Die sich die Mitarbeitenden von ihren Führungskräften eigentlich wünschen.

00:32:56: und da steht auf Platz eins das weltweit in allen Ländern Hoffnung.

00:33:01: Das ist das was Menschen von ihren führungsskräften wollen und dazu gehört glaube ich auch eine.

00:33:08: also der Base Level ist Sicherheit Stabilität.

00:33:12: Das zweite habe ich vergessen, das dritte ist Vertrauen.

00:33:14: Und was ganz oben steht und den höchsten Wert hat, ist in der Tat Hoffnung.

00:33:20: Ich kann Vertrauen, Hoffnung und Sicherheit nur ausstrahlen, wenn ich selber eine riesige Maß an Resilienz habe.

00:33:25: Was nicht heißt, dass keine Führungskraft auch krank sein darf?

00:33:30: Da ist dann so etwas wie Offenheit, Transparenz darüber reden können... Ganz elementabel!

00:33:36: ...die

00:33:37: gibt dann auch wieder Sicherheit und Hoffnung.

00:33:42: Lass uns noch mal auf die Social-Pizza gucken.

00:33:48: Was genau steckt dahinter und warum habt ihr das gewundert oder gemacht?

00:33:51: Warum heißt die Plattform so, ich finde es irgendwie ein lustiger Name aber erzählen wir ganz kurz was dazu.

00:33:56: Also den Namen hat es daher da sich schlaue Köpfe in der Thika überlegt haben wie funktioniert so ein Startup eigentlich?

00:34:06: Und ich lasse mal die Vorrede weg.

00:34:07: Aber man stellt sich vor, dass Startups natürlich zusammensitzen über ihre Idee brüten und was essen sie dabei?

00:34:16: Total gesund, natürlich Pizza.

00:34:17: Also das war so der ursprüngliche Gedanke und man hat es weitergeführt mit alle Phasen der Gründung also von der Gründen Idee über die Planung, über das Ausgründen usw.

00:34:32: in die Wachstumsphase.

00:34:33: Das sind alles Phasend Und die stellen wir ins Slices da in den Pizzaslices und genau da setzt die Beratungen auch an wie ich es vorhin schon gesagt habe.

00:34:42: Wir versuchen so früh wie möglich dort anzusetzen zu sagen, also ab der Idee der Gründung mit den ersten Fragen die aufkommen.

00:34:49: Okay was ändert sich eigentlich für mich in meiner eigenen Versicherung?

00:34:52: So Fragen über Fragen, mit denen man sich ja nicht wirklich beschäftigt.

00:34:57: wenn man an einer Idee arbeitet und auch gar nicht beschäftigen möchte sind die ganz, ganz weit weg.

00:35:03: Unter Umständen sind das aber Sachen, die am hinten raus schon auch teuer werden können und genau deshalb wollen wir da von Anfang an ansetzen.

00:35:10: Führen wir dann weiter mit?

00:35:11: Ich habe ausgegründet was muss ich denn beachten wenn ich jetzt meinen ersten Mitarbeitenden einstelle so eine fragen zum Beispiel und da bieten wir eben dieses kostenlose Beratungstool an.

00:35:21: Ja

00:35:22: nette dass du sagst also mal ich hätte gefreut es wäre kostenlos.

00:35:25: Ihr sagt keine Berater sich bezahlen lassen und ihr lebt quasi davon Hoffentlich Leute, ihre Mitarbeiterin auch bei euch versichern lassen.

00:35:32: Also

00:35:32: das ist natürlich der endliche Wunschgedanke daran!

00:35:36: Aber wir machen das ja unabhängig von einer TK-Versicherung oder oder oder sondern wir stellen diesen Service wirklich kostenfrei zur Verfügung weil man aber einfach auch in Deutschland schon viele Tendenzen gesehen hat.

00:35:49: also Startups die gegründet wurden waren dann auch relativ schnell nicht mehr da.

00:35:53: solche Sachen und sowas wollen wir eigentlich vorbeugen uns sagen Wir möchten am Anfang da sein, mit der Beratung da sein kostenfrei unabhängig von einer TK-Versicherung.

00:36:04: Jeder kann sich dort bei.

00:36:05: diesem Team ist tatsächlich auch ein extra Fachteam dafür gegründet worden die sich ausschließlich mit diesen Fragen beschäftigen.

00:36:12: Kann man dort sich einen Termin buchen oder dort anrufen oder zurückgerufen werden.

00:36:17: das ist der Punkt und wir wollen natürlich am Ende Das einzige, was wir damit erreichen wollen ist natürlich irgendwann noch mehr Mitglieder zuwachsen haben und natürlich aber auch unser Branding unserer Marke natürlich auch bei den Start-ups zu etablieren.

00:36:33: Ja das ist irgendwie ganz schlau.

00:36:35: ich finde wenn man würde es ja vielleicht also ich jetzt ehemaliger Marketing Mensch äh bis das da im Prinzip eine Art von Content Marketing wo man sagt was sind eigentlich Inhalte die gut zu uns passen?

00:36:48: Ich glaube Nehmen euch auch ab und so hab ich euren neuen CEO verstanden, als der bei uns zu Gast war.

00:36:55: Dass da eine hohe intrinsische Motivation ist.

00:36:57: So wie ich das bei dir ja auch spüre, dass du dieses Leuten besser gehen kann aufeinander achten, dass wir das irgendwie in deiner DNA hast.

00:37:04: Ich find das gemerkt man aber insgesamt bei der TK also auch, dass ihr bei der OMR seid und so was sich kennt keine Krankenkasse die so coole Marketing-Aktivitäten vor allem für, ich sag jetzt mal, die jüngere Zielgruppe macht Das Marketing-Sicht wirklich schappur.

00:37:17: Meine beiden Söhne sind auch bei euch versichert, ich bin heute leider privat versicherte ... Ich hab echt schon mal überlegt, weil wir damals in meiner Agentur viele hatten, die bei der Technikerkrankenkasse waren und alle immer zufrieden waren.

00:37:30: Hab ich gesagt, oh, ich wechsle mal dahin, nein!

00:37:33: Es geht nicht, dann müsste ich einmal persönlich insolvent werden oder irgendwas.

00:37:36: Ich habe keine Ahnung.

00:37:37: Oder ein Gehaltsuntergang ist aber egal.

00:37:42: Wirklich gut.

00:37:43: Erzähl doch mal, wie ihr beide zusammengekommen seid.

00:37:45: Vielleicht können wir das einschieben?

00:37:46: Wie habt ihr euch kennengelernt?

00:37:49: Wir haben uns kennengelernet, weil wir auf der OMR auch über Gesundheit und Start-ups gesprochen haben mit Kathi Ernst noch ... Ah wow!

00:37:57: Und hatten einen coolen Talk am Stand von der TK.

00:38:01: Ja sehr cool.

00:38:03: Lass mal vielleicht gehen wir nochmal in deine Gründungsgeschichte rein.

00:38:06: Aber du hast drei Mal gegründet Und ich hab ein bisschen auf eurer Seite mal rumgeguckt.

00:38:14: Ich war schwer beeindruckt, was ihr macht.

00:38:16: Also sehr mutige, coole Marke finde ich ganz toll.

00:38:22: Sehr modern und sehr spannend.

00:38:25: aber das ist heute nicht unser Thema leider.

00:38:27: vielleicht machen wir noch eine extra Folge dazu.

00:38:30: Mich würde man interessieren wenn du diese Zeit von der ersten Gründe bis jetzt siehst ... Was waren so Themen die Bereich vielleicht Gesundheit aber überhaupt?

00:38:40: Gründungsprozess, die du gerne vorher gewusst hättest.

00:38:43: Also wo du sagst, da hätte ich mir ein paar Dinge abkürzen können.

00:38:47: Da ist ja so das man beim Gründen alles zum ersten Mal dann irgendwie macht und selbst wenn er zum zweiten oder dritten mal macht, denkt man manchmal schon wieder zum ersten mal, weil man es vergessen hat.

00:38:54: Was waren so Dinge, wo du gerne früher vielleicht Rat gehabt hättet?

00:39:00: Ich muss sagen... Ich fand's genau toll, so wie es war.

00:39:04: Also ich hab da gar nicht ... Ich bin da

00:39:06: immer sehr

00:39:07: positiv zurückschauend.

00:39:08: Ich liebe das, was ich tue und mich lieb auch die letzten sieben Jahre.

00:39:11: Auch wenn die ersten zwei Jahre irgendwie gescheitert waren, hatten wir einmal am Pop-up-Store, am Stachus bei Corona, haben wir den umsonst bekommen.

00:39:18: Und also als ich habe so viele coole Sachen erlebt.

00:39:21: Ich mein klar gibt es ein paar Themen jetzt.

00:39:23: Buchhalt hier.

00:39:24: Zum Beispiel haben wir unsere ersten Sensesanteile beide nicht mit einer Holding.

00:39:31: damals gegründet oder sozusagen die Anteile bekommen.

00:39:35: So würde ich heute noch mal anders machen, aber das sind halt so kleine strukturelle Themen sag' ich mal.

00:39:41: Der hatte ich mir damals ... Obwohl ich damals schon das Wissen hatte, hatte ich für die zwei Startups da vorne Holding gegründen und hab nur Geld gezahlt, sie nicht gebraucht.

00:39:48: Drei Monate davor liquidiert.

00:39:50: und dann dachte ich mir so ne jetzt mach ich den Scheiß nicht schon wieder!

00:39:52: Und sowas ist halt sehr kurzfristig gedacht.

00:39:54: Das sind aber solche Dinge jetzt wirklich für die Gründung selbst.

00:39:58: Glaub ich einfach, dass es auch ganz viel Magie hat durch diese ganzen Learnings selbst durchzugehen?

00:40:02: Weil ich glaube sonst kommen die auch gar nicht so in deinem Gehirn an wie du das in dem Moment brauchst.

00:40:08: Weißt du, ich mein

00:40:09: ... Ja, gut, finde ich spannend!

00:40:10: Ich hab einen einzigen Punkt, den ich anders machen würde.

00:40:14: Also ich bin ... Ich hab auch dreimal gegründet, über eine längere Zeitspanne und viel später als du.

00:40:22: Also ich habe in der ersten Firma mit neunundreißig gegründe ... Hast

00:40:25: du eigentlich Kinder?

00:40:26: Ja!

00:40:26: Zwei Söhne, dreißig und fast achtundzwanzig genau... Und ich habe die ersten Gründung einer Agentur mit einem Partner zusammengegründete und wir hätten nicht unterschiedlicher sein können.

00:40:41: Wir haben den großen Fehler gemacht, das wissen wir heute beide.

00:40:44: Heute sind wir auch beide fein miteinander uns immer an den Schwächen das anderen abzuarbeiten.

00:40:49: Und haben uns die Welt gegenseitig erklärt, weil jeder Mensch hat ja bestimmte Filter durch die er wahrnimmt und ... Das hat dazu geführt dass wir nach sieben Jahren quasi aufgegeben haben miteinander, obwohl die Firma ... ... zwei Hundertfünfzig Menschen beschäftigt hat.

00:41:04: im ersten Jahr Newcomer-Agentur des Jahres in Deutschland war nach fünf Jahren Global Newcomers also als beste neue Agentur der Welt ausgezeichnet hatten Audi, hatten irgendwie die tollsten Marken, Mediamarkt und hatten Riesenerfolg.

00:41:18: Aber wir haben uns so aneinander

00:41:19: abgearbeitet.".

00:41:20: Und dann habe ich ... hat er gesagt, komm, such dir neue Partner oder wir verkaufen?

00:41:25: Dann habe ich neue Partner gesucht und fünf Jahre später kamen die neuen Partner und sagten zu mir, Micha, wir können es eigentlich vorstellen, die Firma besser ohne dich weiterzuführen.

00:41:35: Das war eigentlich wieder derselbe Punkt.

00:41:36: Drei neue Partner, die vorher bei Jungvarmat zusammengearbeiteten, die sehr fast immer einer Meinung waren Und wir haben uns wieder an den Schwächen abgearbeitet.

00:41:48: Das hat bei mir irgendwann dazu geführt, dass ich mal geguckt hab was kann ich eigentlich richtig und wo ich nicht gut bin?

00:41:53: Ich habe für mich selber gemerkt das Stärkenorientierung ... das Wichtigste ist was mit so einem Grundeustiemen eigentlich der angucken solltest.

00:42:02: Also wer bringt was mit?

00:42:04: und hinter jeder Stärke steckt ja auch in meiner Schattenseite, wenn du sie übermäßig benutzt.

00:42:09: also der Höchstleister Maximizer wird dann eben auch zum Perfektionist bei unwichtigen Dingen und läuft dann immer heiß.

00:42:18: Bei mir ich habe viele Stärken so im Bereich Vorstellungskraft-Ideen, Strategie bin nicht der stärkste langfristige Umsetzer.

00:42:27: Meine größte Umsetzungsstärke ist Tatkraft.

00:42:31: Es ist offiziell keine Umsetzungstärke, aber es nennt sich Beeinflussungsstärke.

00:42:35: Aber ich lege los... ...ins

00:42:36: Rollenbring!

00:42:37: Ich

00:42:37: bin Arrangeur und nenn das eine Umsetzungsstärke.

00:42:39: Das heißt, ich kann sehr gut Teamsprozesse organisieren.

00:42:42: Und ich habe eine hohe Leistungsorientierung.

00:42:43: Diese drei Dinge heißen auf Englisch Activator Achiever Arranger, heißen immer BAM sofort los.

00:42:49: Aber nicht diszipliniert oder fokussiert.

00:42:53: Seit ich das weiß, das hab' ich eben in der... zweiten Gründung glaube ich intuitiv besser gemacht, weil ich gesehen habe meine beiden Co-Founder bringen alles mit was man braucht dafür.

00:43:03: Das ist High Rocks und ich hab eigentlich keine richtige Rolle außer dass es die beiden zusammengebracht hat und habe dann sehr früh gesagt okay ich mache das dann lieber.

00:43:10: also aus so einer Seitenlinien Chairmanrolle und der dritten gründung jetzt mit der Svantje Almas dieses Thema Leadership Training

00:43:19: usw.,

00:43:20: da machen wir komplett stärken orientieren.

00:43:22: Wir sind total kompatibel, aber man ist ja nur kompatible wenn man das andere feiert.

00:43:29: Wenn man sagt, dass Andere es auch gut und nicht sich am anderen abarbeitet.

00:43:34: Und da würde ich jetzt auch gerne mal die Frage an euch ... Wie seht ihr dieses Thema Gründerteam?

00:43:43: Ich glaube, da passieren die größten Fehler.

00:43:46: Ist ja belegt.

00:43:47: Also studienmäßig belegt, dass die meisten Start-ups scheitern am Anfang wegen Unstimmigkeiten im Gründerteam.

00:43:54: Das

00:43:54: ist so!

00:43:55: Soll

00:43:56: ich das nun mal als Pitchline nehmen

00:43:57: für

00:43:58: meine Trainingsprogramm?

00:43:59: Ja, aber wie war es jetzt bei dir wenn du deine drei Start-ups anguckst.

00:44:03: Kann ich vieler zu sagen!

00:44:06: Ja bin auch ganz großer Belieber davon also auch beim ersten zwei Start-Ups wo's nicht funktioniert also vor allem beim ersten war.

00:44:12: auch der ist das Thema.

00:44:13: da waren wir zu dritt Und da war ich eigentlich so ein bisschen, ich sag mal aus dem Vorhaber.

00:44:18: Die anderen zwei waren einfach sehr oft aneinander geraten weil sie sich nicht an der Meinung waren und das war wahnsinnig schwer als Team, wenn man nicht einen richtigen Team Gedanken hatte.

00:44:29: Das hat mich auch wirklich nachhaltig geprägt und was ich da auch so ein bißchen gelernt hab ist jeder muss das wirklich auch schon lieben, was er tut.

00:44:36: also auch Teams wo ganz viel gründen ja zusammen haben dass gleich studiert und gründen dann Das macht gar keinen Sinn.

00:44:43: Ihr könnt genau das gleiche, ihr habt in Zweifel genau die gleichen Stärke.

00:44:47: Wer soll denn dann mal am Ende das machen was ihr nicht so gut könnt?

00:44:51: Ich glaube auch, das ist der größte Erfolgsfaktor von SanCest.

00:44:55: Das Vivien und ich sind wirklich komplett unterschiedlich was unsere Stärken angehen.

00:44:59: Also Vivian is super visuell die hat ne krasse Weizsicht dass Brand angeht.

00:45:03: Die kann jede Marke die neu kommt oder jeden Creator sich anschauen und sagen okay wird was, der wird nix.

00:45:09: Und ich bin halt eher die, die da irgendwie die Zahlen im Griff hat, die das analytisch zusammenhält, Strukturen aufbaut so irgendwie.

00:45:18: Wir wissen aber genau Was wir können und was der andere kann und schätzen das aber auch extrem wert.

00:45:24: Und, und dass ist aber auch wichtig sind uns eigentlich immer einig was große Themen angeht.

00:45:28: also wir wissen beide genau die gleiche Vorstellung wohin soll die Marke gehen wie soll Sensors aussehen?

00:45:34: Was wollen wir damit erreichen?

00:45:36: und entscheiden dann aber in unseren Unterfunktionen sozusagen in diese Richtung.

00:45:40: Das macht es halt wahnsinnig einfach.

00:45:42: Wir haben halt super selten Konflikte.

00:45:45: Und dann drehen wir sie aus, aber sozusagen konstruktiv.

00:45:49: Aber ganz selten ... Also ich kann mich effektisch an keinem Moment erinnern, wo wir uns die wirklich mal richtig gestritten

00:45:55: haben.

00:45:55: Krass!

00:45:56: Was ist so mit deiner Erfahrung und deinem Blick?

00:45:59: Wie schaust du auf dieses Thema Gründerteams?

00:46:04: Ich hab witzigerweise ja keinen inneren Blick dazu.

00:46:07: Ich gucke von außen drauf.

00:46:09: Aber tatsächlich sind das auch... In unserer täglichen Arbeit, also wirklich der Hauptgrund, der uns begegnet tatsächlich auch wenn es um Scheitern.

00:46:19: geht.

00:46:20: Also wenn es darum geht, dass ein Start-up nicht weitergehen kann sind Konflikte in den Gründungsteams.

00:46:28: das sie eben genau was du von dir und Vivien sagst, dass das eben nicht funktioniert, dass man nicht bei den großen Themen eine gemeinsame Sicht drauf hat sondern auch aus unterschiedlichen.

00:46:39: wir begleiten ja zum Beispiel auch ganz viel universitäre Ausgründungen Also, wo wir auch Versuche von Anfang an mit Rat und Tat.

00:46:47: Und das sind da die größten Themen.

00:46:49: Erst mal wie finde ich mein vernünftigen Co-Founder?

00:46:54: Mit dem ich zusammen in Gründung gehen kann... ...und dann das Thema Konflikte!

00:46:59: Auch da haben wir – und auch das wissen ganz viele nicht– ein Thema der Stressbewältigung, der mentalen Gesundheit.

00:47:07: Auch das können wir mit Experten belegen und hier für Hilfe und Ausgleichsaugen.

00:47:14: Ich habe dazu noch eine große These.

00:47:17: Ich glaube nämlich, dass mentale Gesundheit also vor allem bei gründer Teams auch ganz viel eher mit Menschen als mit Arbeit zu tun hat.

00:47:24: Also ich glaube das ist das viel mehr mit irgendwie menschlichen Konflikten oder private Umfeld, also wir haben jetzt auch ein großes Netzwerk.

00:47:33: Und immer wenn ich Freunde von mir strengen sehe dann hat das immer ganz viel damit zu tun.

00:47:37: in der Beziehung läuft es gerade zum Beispiel nicht und dann kommt er... Also du kannst diesen Work-Stress den... Damit kannst du umgehen solange dein Konstrukt außen rum funktioniert.

00:47:46: aber sobald ein anderer Fehler sozusagen umkippt wird's schwierig und wenn da noch einer dazu kommt dann wirds nach schwieriger.

00:47:53: Ich glaube das ist einfach immer ein großes Konstrukt und hat gar nicht mal nur was mit Arbeit an sich zu tun

00:47:59: kann ich so hundert Prozent bestätigen, aber anders hab' ich schon ganz oft so auch gehört erlebt.

00:48:06: Wir hatten in Folge seventy-fünf, wir hatten ja Dr.

00:48:10: Miriam Priess ne Psychatorin zu Gast, die viel über Burnout geschrieben hat.

00:48:15: Der hat so ein Käfermodell und sagt, wir sind wie so ein Käfer, wir haben so sechs Beine.

00:48:19: das eine ist Job, dass eine ist Familie, Freunde.

00:48:22: dann ist es irgendwie Spiritualität also... Der Käfer kann mal auf fünf Beinen gehen, vielleicht auch mal auf vier.

00:48:29: Aber irgendwann wird es schwierig so.

00:48:31: und die hat gesagt, sie hat noch ein anderes schönes Bild.

00:48:34: Sie hat gesagt Dorn-Out ist fast immer ein Beziehungsproblem und am allerhäufigsten in der Beziehung zu sich selbst, die man verliert fand ich ganz stark.

00:48:44: Lass uns nochmal wir sind aufs Ziel geraden das ist echt die Zeit.

00:48:47: rasch schade aber vielleicht machen wir eine zweite Folge.

00:48:51: Mal so auf das Thema gucken.

00:48:52: Startups vielleicht als Labor für Zukunft der Arbeit.

00:48:55: Unser Podcast heißt ja New Work und Start-ups arbeiten anders, du weißt es?

00:49:01: Ich weiß es!

00:49:02: Du weißt das auch.

00:49:04: Neunundachtzig Prozent der Befragten eurer Studie sehen Eigenverantwortung.

00:49:08: Gestaltungsmöglichkeiten ist besonderen Motivationsfaktor.

00:49:11: dort zu arbeiten wird dir auch immer in dem Ursprungs New Work Idee gesehen als Thema.

00:49:18: Vierundachtzlich Prozent nennen die offene Fehler Kultur.

00:49:21: Gleichzeitig entstehen natürlich dadurch neue Anforderungen an Selbstführung, Verantwortung.

00:49:26: Und ja die Frage ist sind Start-ups ein Labor wie wir zukünftig arbeiten werden?

00:49:32: Was können vielleicht etablierte Unternehmen von Start ups lernen?

00:49:35: Lass uns da vielleicht nochmal reingucken!

00:49:39: Sind sie ein Labor?

00:49:40: Boah würde ich jetzt nicht pauschal mit Ja beantworten weil ich glaube schon dass das ein Nährboden ist für eine ganz bestimmte Sorte am Menschen.

00:49:47: also ich glaube nicht dass jemand der jetzt gern bei BMW arbeitet, jetzt gerne bei uns arbeiten wollen würde.

00:49:53: Weil das glaube ich ganz andere Werte, Kulturen und Sachen fördert.

00:50:00: Aber du hast natürlich trotzdem dadurch ... Menschen sind, die sich viel selber mit dem Thema auseinandersatzmentale Gesundheit an der im Leadership sind.

00:50:12: Hast natürlich sehr viele Gestaltungsmöglichkeiten und kannst viel testen.

00:50:16: Und ich glaube da wird es dann schon zum Labor weil du einfach in einer kleinen Grundmenge ja Leadership-Prinzipien testen kannst ohne dass du jetzt einen fünfhundert Personen laden umschmeißen musst und wahrscheinlich schwierig wird das danach wieder umzudrehen.

00:50:31: Wie siehst Du das?

00:50:33: Ich lehne mich mal aus dem Fenster!

00:50:37: ohne jetzt die TK-Brille dabei aufzuhaben.

00:50:40: Ich finde tatsächlich, dass es auch kein Labor ist also davon würde ich auch weggehen sogar das es beide Sichten oder beide Arten der Arbeit in der Arbeitsweise geben kann und geben soll.

00:50:57: Ich mir aber wünschen würde, dass sich beide ob die etablierte Wirtschaft, die ja schon noch mehr Instrukturen hängt bisschen mehr mit den Start-ups annähern.

00:51:08: Das wäre so ein bisschen mein Wunsch, ne?

00:51:10: Also ich glaube dass das eigentlich unsere Zukunft sein sollte also gar nicht das als Labor zu sehen oder nur das eine oder das andere.

00:51:18: Ich glaube dass die Bischform beide Arbeitsweisen unserer Zukunft sein sollte einfach auch auf diesen Mitblick auf Selbstwirksamkeit und so weiter.

00:51:28: alles was damit unnatürlich am Ende der mentalen Gesundheit alles was da dran hängt.

00:51:34: Ich würde gern noch ein Thema anschnallen, bevor wir alle allerletzten Themen kommen.

00:51:39: Und nochmal eine Frage die den Anschluss ist an die Folge mit mit eurem CEO Jens Baas.

00:51:46: Nämlich das Thema was geht eigentlich gerade ab durch Technologie?

00:51:51: AI Robotics Quantum ist noch nicht so spürbar aber die großen Technologietrends die auf uns zu rollen.

00:51:59: der Friedhof Bergmann, der die New Work Idee in den Achtzigerjahren des letzten Jahrhunderts formuliert hat.

00:52:05: Der hat ja das schon so vorhergesehen und gesagt Technologie wird sich so verändern, dass wir die Chance haben Arbeit dramatisch zu verändern.

00:52:12: Er hat die These aufgestellt, dass Menschen in Zukunft nur noch ein Drittel ihrer Zeit für Lohn- oder Gehaltarbeiten eine dritte ihrer Zeit Dinge selber machen und ein Drittel ihrer Zeit so Purpose Arbeit machen.

00:52:25: Es geht nicht ganz auf bisher.

00:52:27: Für mich persönlich bei mir ist es so ähnlich so aber Wir hören jetzt eher so Leute wie Dario Amodai von Entropic, der sagt die Hälfte Alleinstichs-Jobs fallen weg.

00:52:40: Dann gibt es andere Leute, die dann beruhigen, der CEO von NVIDA sagt ne, nee.

00:52:45: also die Arbeit wird sich nur verändern.

00:52:48: aber wir sehen eine große Verunsicherung bei jungen Menschen, die in die Arbeitswelt einsteigen.

00:52:54: Wie seht ihr dieses Thema Technologie?

00:53:00: Gibt das nochmal so einen extra Druck auf die Jungen und nicht nur Jungen, sondern auch auf die Menschen überhaupt bei der Arbeit?

00:53:07: Ich glaube auch da kommt es oft eine Persönlichkeitsstruktur ein bisschen an.

00:53:11: Also ich muss sagen mich macht das gerade zu einer besseren Liederin weil in kürzester Zeit Wahnsinnspräsentationen, Wahnsinsstrukturierungen und einfach mich.

00:53:24: Ich bin eh schon auch eine sehr hohe Tatkraft.

00:53:27: Meine Tatkraft ungefähr noch mal exponentiell gesteigert wird.

00:53:29: Und ich dadurch viel mehr schaffe und auch viel mehr kommunizieren kann was ich davor ja nicht die Zeit genommen habe.

00:53:34: also und ich glaube auch in unserem Team sind alle sehr lieben ist mit all zu arbeiten und machen auch wirklich selber Weiterbildungen am Wochenende und fuchsen sich da wirklich rein.

00:53:47: das heißt sie haben natürlich Angst, in dem Sinne weil sie das eher als Tour sehen.

00:53:52: Aber ich seh schon auch bei ganz vielen Freunden von mir die wirklich alle krass ausgebildet sind wo es jetzt einfach große Kündigungswellen gibt, die's einfach sauhart haben den Job zu bekommen und das sind Top-Leute.

00:54:05: wenn ich dir denke so was geht eigentlich gerade ab?

00:54:08: Ja

00:54:08: ja also

00:54:12: Auch hier gucke ich wieder mit einer anderen Brille drauf.

00:54:15: Ich würde sagen, dass es schon aktueller Stand in der Gesellschaft eher ein Unsicherheitsfaktor ist?

00:54:23: Man muss sich sehr mit dem Thema AI Technologien beschäftigen um zu sehen welchen Vorteil wir daraus ziehen können.

00:54:32: Das ist das was ich aktuell sehe und glaube aber auch, dass kein Thema ist was uns Angst machen muss sondern ... sollten einfach auch hier wieder im Rahmen der mentalen Gesundheit alle einen vernünftigen Umgang damit finden.

00:54:46: Also, ich gebe noch mal meine fünf Cent dazu ... Ich hab eine ganz große Hoffnung, dass wir ne wirklich neue Gründungswelle sehen, dass viele dieser top-ausgebilded Menschen und ich möchte auch extrem da zu ermutigen.

00:55:01: Bei meiner ersten Gründung war ich in den Neununddreißig.

00:55:03: Als wir es umgegründet haben, war ich irgendwie ... Als wir High Rocks gegründet haben und mit zwanzig zusammen war ich sechsundfünfzig.

00:55:15: Ich, Ray Crock der McDonald's gegründe hat, war auch glaube ich Ende fünfzig.

00:55:19: also für all die älteren die hier sitzen und über das Thema wie geht es eigentlich weiter nachdenken?

00:55:24: Startup heißt nicht man muss dreinzwanzig sein

00:55:28: Sondern ist übrigens auch unerfolgbar.

00:55:30: ja je ältermannes

00:55:31: Wow, danke für die Zahl.

00:55:33: Aber auch die jungen Leute, die dann vielleicht hundert Bewerbung schreiben und nichts bekommen, dann attackiert doch die Firmen, die euch nicht nehmen mit einer guten Geschäftsidee.

00:55:41: Susanne ihr werdet helfen dabei!

00:55:44: Wir geben alles

00:55:44: zu.

00:55:45: Letzter Sektion, kleiner Anschluss zur Folge mit eurem CEO.

00:55:51: da haben wir oder Christoph sich auch mit ihm darüber unterhalten wie das Gesundheitssystem eigentlich generell ändern muss und welche Rolle so Prävention dabei spielt.

00:56:01: Also was, wie siehst du das Thema Prävenzion?

00:56:06: Ist es das, was uns weiterbringt, wo wir wirklich Fortschritt im Gesundheitswesen machen oder wollen wir weiter End of the Pipe arbeiten und...

00:56:15: Genau!

00:56:15: Das ist der Punkt.

00:56:16: ich glaube wenn Wir und wir arbeiten glaub ich schon Jahrzehnten an dieser Thematik, einfach so ein Wandel auch hinzubekommen.

00:56:24: Einfach das Thema Prävention und die Arbeit mithilfe aber auch selbst gesteuerte präventiver Arbeit glaube ich ganz viel wetten machen kann und auch ganz ganz viele von den Problemen und Themen, die wir im Gesundheitswesen wettenmachen können, glaub ich.

00:56:44: Hab ich noch irgendwas vergessen?

00:56:46: Irgendwas, was ihr gerne noch unseren Hörerinnen und Hörern mitgeben wollt.

00:56:52: Ne, aber ich wollte nochmal sagen, ich könnte auch noch weitersprechen.

00:56:54: Also total,

00:56:57: total.

00:56:57: Eine letzte Frage die ich allen Gäste stelle ja wo wollt ihr noch hin Larissa du mit einer Company oder persönlich?

00:57:05: was ist so?

00:57:06: wovon träumst du noch in deinem Leben?

00:57:09: Also, noch ganz viel.

00:57:10: Natürlich bin ich jetzt zahlter als ein Dreißig.

00:57:12: Ähm ... Ich hab schon richtig Bock, Sensas.

00:57:17: Wir haben ja angefangen auch in den USA zu starten und Europa.

00:57:21: Und ich hab schon wirklich Bock, sensas auf eine richtig große internationale Marke zu bringen.

00:57:27: Unterwärtsche Marke also das?

00:57:29: Und natürlich oft an der Seite Familie.

00:57:31: Also, bin jetzt dann auch in meinen Dreißkern.

00:57:34: Das war schon immer ein großer Traum deswegen.

00:57:37: Ja, und das

00:57:38: ist ... Harate nächstes Jahr.

00:57:39: Wow!

00:57:40: Sehr schön.

00:57:42: Alles gut dafür und es ist ja auch schön zu sehen, dass man beides machen kann.

00:57:46: Absolut.

00:57:47: Also muss ich dann noch sehen?

00:57:49: Aber bestimmt.

00:57:52: Wo möchte ich noch hin?

00:57:53: Witzig.

00:57:53: Wenn ich euch beide sprechen, höre über das Thema Gründung ... Aber nein so weit komme ich glaube nicht!

00:57:59: Aber witzigerweise ein bisschen flammtes Garde auch die Ermutigung dazu dass es natürlich auch je äter man wird und seine Ideen vorantreiben kann.

00:58:09: aber nein ich glaube ich werde kein Gründungsmensch weil ich muss tatsächlich sagen Ich bin ganz zufrieden in meinem Tun und in meinem Wirken.

00:58:18: Deshalb hab ich jetzt keinen großen Wunsch, wo ich noch hin möchte.

00:58:21: Also weiterkehr!

00:58:22: Ja,

00:58:22: ganz genau.

00:58:24: Ihr Lieben, Larissa Susanne, vielen Dank für diese gute Stunde die wir hier zusammen verbracht haben und ich wünsche euch auf euren Wegen alles Gute und hoffe dass wir uns in der einen oder anderen Konstellation wieder treffen.

00:58:34: Vielen Dank.

00:58:35: Danke dir!

00:58:35: Vielen

00:58:36: Dank!

00:58:40: Das war eine besondere Folge nicht aus jedem Gespräch nur ein Fazit.

00:58:45: mitnehme Dann vor allem dieses.

00:58:47: Gesundheit und Ambitionen gehören zusammen, gerade in Start-ups.

00:58:51: Die Zahlen zeigen wie groß die Herausforderungen sind.

00:58:53: Siebenundsiebzig Prozent der Gründerinnen und Gründersagen dass Gesundheit im Unternehmen eine wichtige Rolle spielt aber gleichzeitig erleben eben achtundsechzig Prozent einer Arbeitstichte bei der genau diese Gesundheit schnell zu kurz kommen kann.

00:59:05: Larissa hat sehr anschaulich beschrieben was das im Alter einer Unternehmerin bedeutet.

00:59:08: es gibt Phasen mit enormem Druck und entscheidet ist die eigenen Warnsignale zu kennen oder Routine zu entwickeln die einen langfristig leistungsfähig halten Und natürlich dann auch zu gucken, was macht das mit dem Team?

00:59:19: Denn mit dem Wachstum des Unternehmens verändert sich die Verantwortung.

00:59:22: Als Grundung kriegst du durch dein eigenes Verhalten auch die Kultur deines Teams und das finde ich extrem wichtig mal wieder zu bedenken.

00:59:29: Wie du mit Stress, Pausenschlaf oder anderen Überforderungen umgehst, dass sendet Signal an andere.

00:59:35: Susanne hat deutlich gemacht, dass man mit Gesundheitsförderung sehr früh anfangen kann und dafür braucht es kein großes Unternehmen und keine ausgefallten Programme.

00:59:42: Und genau hier setzt die Techniker-Krankenkasse mit Angeboten wie Social Pizza an und unterstützt Gründerinnen und Gründe schon in frühen Phasen.

00:59:50: Für mich bleibt eine zentrale Frage – Wie schaffen wir einer Arbeitswelt in der Menschen ambitioniert sein viel erreichen und dabei langfristig gesund bleiben können?

00:59:59: Vielen Dank an die beiden, an unsere Gäste und an die Technikerkrankenkatze, die diese Folge als Partner ermöglicht hat.

01:00:05: Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann liebt uns gern fünf Sterne, schreibt mal ein paar Kommentare wieder auf die Podcast-Plattform und kommt gut durch die Woche!

01:00:14: Vielen Dank.

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