#583 Oskar Trautmann und Michael Trautmann | Sonderfolge „Wir müssen über Führung reden“
Shownotes
Heute ist Donnerstag, also eigentlich kein Release-Tag. Trotzdem gibt es eine Sonderfolge: Michael Trautmann und sein ältester Sohn Oskar waren zu Gast bei „Unboxing New Work“. Diese Folge strahlen wir auch hier aus. Anlass ist ihr gemeinsames Buch „Wir müssen über Führung reden“, das heute bei GABAL erscheint. Vater und Sohn sprechen darüber, was gute Führung in einer Arbeitswelt bedeutet, die sich gerade stark verändert. Es geht um Selbstführung, Zusammenarbeit, Vertrauen, Klarheit und die Rolle von KI. Zwei Generationen schauen gemeinsam auf ein Thema, das alle betrifft, nicht nur Führungskräfte. Etwas untypisch für unser Format, aber wir hoffen, es ist auch für euch etwas dabei. Wenn euch die Folge gefällt: Kauft das Buch, verschenkt es und empfehlt es weiter.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Heute gibt es eine Sonderfolge.
00:00:02: Es ist heute Donnerstag, kein typischer Release-Tag von On The Way To New Work.
00:00:07: Oscar, mein ältester Sohn und ich waren zu Gast bei Unboxing New Work und wir haben beschlossen diese Folge auch hier auszustrahlen weil es um das neue Buch geht dass Oscar und ich heute veröffentlichen.
00:00:18: Das heißt wir müssen über Führung reden.
00:00:20: Ist bei Kabal erschienen und wir würden uns sehr freuen wenn ihr alle eifrig dieses Buch kauft, verschenkt und weiterempfehlt.
00:00:27: Aber vielleicht hört die ersten an diese Folge rein etwas untypisch aber ich hoffe wir haben etwas auch für euch dabei.
00:00:36: ganz liebe Grüße aus dem Urlaub!
00:00:37: Ich bin für eine Woche auf Mallorca und freue mich sehr mit Oscar dass wir dieses Buch heute veröffentlichen können.
00:01:02: Herzlich willkommen zu Unboxing New Work dein Podcast für besseres arbeiten.
00:01:07: Mein Name ist David Hilmer und ich will herausfinden, wie zeitgemäßes arbeiten Menschen glücklich und Unternehmen erfolgreich macht.
00:01:13: Bei Hello Edgy befähigen wir Menschen und Unternehmen auf der Weg zu New Work und einer besseren Zusammenarbeit.
00:01:19: Das Thema ist aber komplexer als man denkt und genau deshalb möchte ich es mir und euch in all seinen Dimensionen erschließen.
00:01:25: Heute müssen wir über Führung reden Genauer über das neue Buch von Oscar Trautmann und Michael Trautman.
00:01:32: Wir Müssen Über Führungen Reden und generationengerechte Zusammenarbeit die Zukunft der Arbeit verändert.
00:01:39: Oskar ist Director AI & Innovation bei Plan Net Group, Michael ist Co-Founder von New Work Master Skills und einer der wichtigsten Stimmen zu New Work in Deutschland.
00:01:49: Was rauskommt?
00:01:50: Wenn die beiden aufeinandertreffen – das kann man einmal an der Woche in ihrem Podcast Sumo Meets Boomer hören!
00:01:55: Wer noch tiefer gehen will, sollte sich ihr Buch «Wir müssen über Führung reden» zulegen oder hier reinhören In dieser Kooperationsfolge, die auch in den Podcasts On The Way To New Work und Suma Meets Boomer zu hören ist.
00:02:10: Und damit wünsche ich euch jetzt ganz viel Spaß!
00:02:14: Herzlich willkommen, Oskar und Michael.
00:02:16: Schön, dass ihr da seid.
00:02:18: Wir treffen uns des öfteren Sonntagsmorgens um unsere Uhrzeit, wie seit ihr den Tag gestartet?
00:02:27: Ich sitze hier in meinem Frotte-Schlafanzug der eigentliche Strandanzug ist Sagt mir Papi, jetzt kannst du schon tragen.
00:02:36: So lange bis du fünf Jahre alt bist.
00:02:38: und als er mich den Tag morgen geinnert habe ich gleich einen Eingeschenk gekriegt zu Recht.
00:02:43: Ja gut!
00:02:44: Das war halt nicht böse gemeint aber... Nein
00:02:47: alles gut!
00:02:49: Ich hab heute Morgen meine In-Borg Zero Strategie die eigentlich freitagsfällig sein sollte mal ab Sonntagmorgen geschoben weil ich das Wochenende ziemlich viel geschlafen habe.
00:02:58: Aber dementsprechend top motiviert.
00:03:01: Ja das bin ich auch ...
00:03:02: grad schon schön rundherum mit Kaffee durchgedrückt und äh... Guck
00:03:05: mal, Oskar ist schon richtig produktiv gewesen.
00:03:07: Und wir beide Michael haben bis zur letzten Widute für den Schlaf genossen.
00:03:12: Ich würde gerne starten mit einer Frage zu der ich hier noch kurz einleiten möchte.
00:03:18: Wir sprechen ja heute über euer Buch, wir müssen über Führung reden.
00:03:23: Und im Buch steht das Michael bei Oskars Geburt um eine Matratze im Kreisdahl gebeten hat, um sich von seiner Nachtschicht zu erholen.
00:03:31: Von dieser Matratze bis zu dem Mikrofon, vor denen wir sitzen war es ein weiter Weg und ich würde die Fragen aller Fragen gerne ein Stück weit ändern.
00:03:39: Michael wie ist Oskar der Sohn geworden?
00:03:42: Der er heute ist.
00:03:43: Nimm dir gern alle Zeit der Welt!
00:03:45: Oh wow
00:03:46: damit habe ich überhaupt nicht... Hab ich wirklich überhaupt nicht gerechnet.
00:03:49: Ich hab mit allem gerechnet Also Oskars in der Tat mit einer großen Kraft Entschrängung seiner Mutter zur Welt gekommen, die so ein bisschen auf sich allein gestellt hat weil ich am Morgen der Geburt ziemlich übernächtigt mit dem Flieger aus Berlin nach München ankam, Unternehmensberater in einem Projekt fast so achtzig neunzig teilweise hundert Stunden Wochen erforderte.
00:04:15: Keine Entschuldigung einfach nur eine Erklärung.
00:04:18: und Oscar ist quasi in meinen letzten Monaten die ich in der Unternehensberatung gearbeitet habe in unser Leben gekommen.
00:04:27: Caesar, seine Mutter hat irgendwann gesagt Michael du musst jetzt entscheiden.
00:04:30: Möchtest du Erzeuger bleiben oder auch Vater werden?
00:04:33: Das war ein einsteigender Satz und wir haben ihn dann.
00:04:37: also ich hab ihm dann meine Frau hatte es so wie Oscar erst mal geduldig ertragen auf eine ziemlich ODC mitgenommen ziemlich viele Ortswechsel von München nach Kronberg Von Kron berg nach London von London noch Hamburg.
00:04:53: der hatte irgendwie in den ersten Lebensjahren, mehr Wohnungswechsel als einige Menschen in ihrem Gas leben.
00:05:01: Das hat mit meiner beruflichen Suche zu der Zeit zu tun gehabt und er ist ein Kind gewesen was früh durch auch kluges Sprechen aufgefallen ist und auch durch eine ganze große Menge Energie und auch Wut.
00:05:21: Und das war ne spannende Reise für uns.
00:05:24: Der hat im Alter von drei Jahren anderen Kindern erklärt, wie die Nahrungskette ist.
00:05:29: Weil er in Hamburg dann im Zoo anhand der Grafiken, die bei den Tieren standen sich gemerkt hat wer was welches hier was frisst.
00:05:39: ich weiß noch immer noch in dem selben Alter.
00:05:41: da waren wir irgendwie aufs Sylt und er rannte in so einem Supermarkt zielgerichtet auch so ein Regal zu und griff sich So ein Tierbuch.
00:05:53: So will ich haben und das haben wir dann gekauft.
00:05:56: Und eine Woche später konnte er alle Tiere auswendig in beide Richtungen, also ich zeige drauf.
00:06:00: Er sagt... ...vieh hieß dieses Ding noch Schabracken-Tapir?
00:06:07: Also der konnte den Unterschied zwischen einem Tapir und einem Schabrakentapir.
00:06:11: Und eben auch andersherum.
00:06:12: Ich habe darauf gezeigt und er hat einen Schabraken-Tapi gesagt so.
00:06:16: Oscar war irgendwie schon mit anderthalb Jahren im weltweit ausgestrahlten Mercedes-Spot mit seiner Stimme zu hören.
00:06:24: In dem Spot ging es darum, was das Auto, das dritte Wort nach Mama und Papa ist.
00:06:31: Und dass das für Mercedes sehr viel bedeutet.
00:06:34: Ich war nicht mehr mit Oscar ins Studio gegangen... ...und als ich da vor dem Mikro stellte, dann so auto!
00:06:39: Da ist er gegangen.
00:06:40: Er hatte keine Lust, das noch mal zu sagen.
00:06:43: Wir hatten viele lustige Geschichten.
00:06:46: Er hat verschiedene Sachen anprobiert.
00:06:49: Passte nicht so richtig in sein Körper.
00:06:52: Und hat dann die Empfehlung bekommen, irgendwie ja was sehr Körperliches zu machen, Koordinatives zu machen und ist dann Schlachtzeuger- und Hockeytorwart geworden im ersten Anlauf.
00:07:06: Was sehr witzig war!
00:07:07: Und er hat in den ersten Jahren einen Vater gehabt der Arbeit zu sehr privatisiert hat und wir haben eigentlich bis zu seinen vierzehn Lebensjahren ... wie soll man sagen?
00:07:20: ... hin und her gerüstes Verhältnis gehabt.
00:07:22: Wir haben schon auch gute Momente gehabt, wir haben tolle Urlauberzehaben gehabt.
00:07:27: aber er hat irgendwann mal gesagt also bis zu seinen vierzehn Lebensjahr war es ein wesentlicher Hinterkopf der das Haus verließ den er mit mir verbindet... ...und durch eine wie soll man sagen eine große Schwierigkeit mit seinem Bruder.
00:07:44: die haben sich wirklich in den... ... großen Phasen nicht gut verstanden bis zu diesem Zeitpunkt.
00:07:51: Moritz, so zwei, dreiviertel Jahre jünger.
00:07:55: und dann hat er irgendwann auch weil er genug hatte von seinen Eltern sich eine Psychologin gesucht... ...und mit der gearbeitet und ich kann das noch so genau erinnern.
00:08:06: Er kam von der ersten Sitzung schon gut gelaunt zurück und ist da jedes Mal gut galaunt hingegangen und noch besser gelaunt wiedergekommen.
00:08:14: Nach fünf, sechs Sitzungen, so als meine Erinnerung hat er gesagt.
00:08:16: So Mami Papi, nächstes Mal seid ihr dabei?
00:08:19: Und dann hat diese Psychologin uns... ...gesagt ja Herr Trautmann, Frau Trautman sie wissen ja, Sie haben einen sehr besonderen Sohn und wir so Ja bist mir so!
00:08:32: Und das Problem ist die behandelt denen wie den vierzehnjährigen was ja auch naheliegend ist weil der vierzehnt ist aber sie müssen ihn eigentlich behandeln wie ein achtundzwanzigjährige.
00:08:42: Ich kann mich noch wirklich genau erinnern, wieso uns die Gesichtszüge entglitten.
00:08:45: Und sie sagt ja der ist einfach viel weiter am Kopf und empfindet das als Beleidigung was Sie mit ihm machen, dass sie ihn nicht richtig zuhören, dass er nicht durchkommt mit dem was er möchte und ich glaube erst soweit ,dass er sein Leben selber in die Hand nehmen kann.
00:09:02: Dann hat sie uns ein Experiment vorgeschlagen.
00:09:05: Der Junge entscheidet jetzt die nächsten vier Wochen alles für sich selber wann er nach Hause kommt abends ob er in die Schule geht Und die hat sich natürlich da sehr in einem sehr riskanten Raum bewegt, diese Psychologin.
00:09:17: Ich bin hier trotzdem bis heute und bis ans Ende meiner Tage
00:09:22: dankbar.".
00:09:23: Sie hat dann gesagt ja wenn sie möchten, dass er dann, wenn er abends länger weg ist, sich aber nochmal alle zwei Stunden meldet, dann macht er das.
00:09:33: Wenn der sagt, er kommt um elf nach Hause, dann kommt er um elf noch Hause.
00:09:38: Und wenn er diese wenigen Regeln, die sie ihm dann noch geben... Bericht, dann ist das Experiment zu Ende.
00:09:43: Und by the way ich habe ja auch gehört von Oscar dass es mit dem Bruder auch viel Stress gibt.
00:09:48: Das ist dann auch vorbei.
00:09:50: Ich kann auch erinnern Dass Caesar Vielleicht panisch wurde und dann eine extra stunde sich noch geholt hat bei dieser frau alleine und Dann wieder kam und sagt okay wir machen das und das experiment haben wir nicht abgerochen.
00:10:06: Danach jetzt ganz geht's ein bisschen schneller weiter hat oscar uns schon auch immer wieder ge-challenged, indem er eben sehr oft nicht in die Schule gegangen ist.
00:10:16: Wie oft nicht haben wir erst viele Jahre später erfahren?
00:10:20: Oft hat die Schule gewechselt.
00:10:22: Es ist aber immer gut begründen konnte und ich erinnere dass die Schwiegereltern und Eltern das eher so skeptisch beobachtet und sagt wir müssen den mal ein bisschen enger ran nehmen.
00:10:31: und wir haben gesagt nee der R hält sich an den Deal!
00:10:33: Wir halten uns auch an den.
00:10:35: Da war zum Beispiel dabei, dass er in den USA im Montana in einer High School war wo eigentlich ein Jahr bleiben wollte und nach einem halben Jahr sagte ich komm zurück das macht hier überhaupt keinen Sinn.
00:10:45: Ich bin hier in so einer etwas christlich verstrahlten was nicht hieß christlich ist an sich verstrahlt aber diese Familie... Du bist nicht dran?
00:10:58: Und die dann so quasi alle Religionen außer der Christlichen sind, alle anderen sind quasi vom Teufel.
00:11:07: Das war auch in der Schule das Thema.
00:11:09: Die hatten drei Meter Waffenschrank und Oskar hat gesagt, dass es hier nicht das richtige Umfeld ist.
00:11:13: Und haben wir das alles klar?
00:11:14: Kommt zurück!
00:11:15: Und hat dann für sich entschieden nach der Highschool oder nach dem Abitur dann nochmal ein halbes Jahr an einen anderen Ort, der auch mit M anfing aber Malibu aufhörte oder Alibu aufförte.
00:11:26: also ein ziemlicher Kontrast von Manhattan Montana zu Malibua LA.
00:11:33: Und dann gab es eine tolle, das wird auch noch ein sehr einschneidendes Erlebnis.
00:11:39: Sehr tolles Coaching bei Ranghild Struss du kennst ja auch David und dort hat Oscar dann das Feedback gekriegt Du hast einiges in dir wir sehen hier ziemlich viel Talent.
00:11:55: ... deckt sich aber nicht mit deinen Schulnoten.
00:11:58: Ich fand Oscar-Schulnoten gar nicht so schlecht, für den Aufwand in der Betrieb hat eine zwei Komma... ... Komma drei fand ich sensationell.
00:12:03: damit war er bei uns in der Familie der Beste also in unserer kleinen Familie ... ... Moritz und ich drei Null Cesar II V Oscar II III.
00:12:12: Und diese Rangeld sagte dann aber du wirst dich langweilen an den normalen Unis die dich nehmen und das ist jetzt die Wahl ein bisschen Demut mal aufzunehmen und dazu dich dann auch bei uns zu bewerben, wo du ein richtig langes Auswahlverfahren hast mit Essays und solchen Dingen.
00:12:30: Und wenn du dir da im Höhe gibst und da genommen bist, dann hast du eine ziemlich große Zukunft.
00:12:36: Eine der empfohlenen Universitäten war die Friedrichshafen in Zeppelin Uni.
00:12:41: Da waren noch Bokoni dabei und noch so ein paar andere... ...und Oscar hat mich gefragt, weil ich irre sagte, Papi ist es okay, wenn ich mich nur da bewerbe?
00:12:49: Ich habe gesagt ja, du hast deinen Gap hier!
00:12:52: Du hast jetzt entschieden halbes Jahr Malibu zu machen und wie du jetzt den Rest verbringst, ist deine Entscheidung.
00:12:59: Sag mal warum?
00:13:00: Und er sagt ja ich glaube das ist ziemlich aufwendig und ich will es auf jeden Fall schaffen... ...und dann hat der Sniper mäßig sich vorbereitet und diese Aufnahme Prüfung geschafft und dann ist er dort angekommen, hatten Jahr gebraucht um sich zu... ...aktomatisieren.
00:13:17: Also ein halbes Jahr und dann das zweite halbe Jahr war schon ganz gut.
00:13:20: Da gab es eine einschneide Begegnung mit einer Professorin, der Oscar offenbart.
00:13:25: Ich finde es wahnsinnig spannend was sie hier alles erzählen aber ich versteh's nicht.
00:13:28: Können Sie mir helfen?
00:13:29: Und da hat diese Professorin ihm zehn Bücher hingestellt unter anderem Hannah Arendt und nachdem Oscar die gelesen hatte wusste er irgendwie okay ich muss jetzt nur den Schalter umlegen Zum Beispiel auch entdeckt, was für ein Sprachtalent er hat.
00:13:42: Was schon mal als junger Mensch getestet wurde, dass er so eine Teil-Hochleistungsbegabung hatte und hat dann diese Studium vor allen Dingen mit wirklich herausragenden guten Hausarbeiten in einer Eins Komma Sechs gemacht und war dann auf einmal im Leben angekommen.
00:13:59: Tolle Praktika gemacht!
00:14:01: War sehr interessiert, differenziert.
00:14:03: Wir haben wild diskutiert zu verschiedenen Themen.
00:14:06: Haben wir am Buch erwähnt, da erinnere ich mich besonders an die Diskussion um einen Kandidaten für die US-Präsidentschaft von dem ich geglaubt habe dass der das in tausend Jahren nicht wird.
00:14:19: Sein Name Donald Trump.
00:14:20: Oskar wusste sofort als der sich anmeldete bei den Primaries, der wird der nächste Präsident und ich hab Oskars ausgelacht Und dann wurde es einfach immer besser sich in Kuppenhagen an der CBS beworben, ist dort genommen worden.
00:14:37: Hat dort sehr guten Abschluss gemacht und Promotionsangebot gekriegt hat dort Innovation Management Entrepreneurship studiert und ich merkte irgendwie wow da wächst ein junger Mann heran der wirklich was bewegen will, der Lust hat zu gestalten.
00:14:52: und erster Berufseinstieg bei einer Firma wo auch schon als Werkstudent gearbeitet hat Sinna Schrader die dann zu Accenture Song wurden.
00:15:03: Ja, und dann ist glaube ich Oscar der Mann geworden.
00:15:05: Der er ist durch auch durch also in den letzten Jahren durch Chat GPT weil Oscar sehr früh das ausprobiert hat und nach drei Wochen mich anrief und sagte Papi diese Maschine wird im neunzig Prozent meines Jobs ersetzen.
00:15:21: Ich glaub ich tauch da mal tiefer ein und dass hat dann zu dem Job geführt den er heute hat als AI Experte und Innovation Consulten auf Direktor Level bei der Service Plan Gruppe.
00:15:37: Mit dreißig Jahren und Oscar wäre aber nicht vollständig beschrieben, wenn ich nicht noch zwei weitere Dinge erwähnen würde seine unglaubliche Liebe zu Tieren aus gehabt eigentlich so alles was kreucht und fleuchten mal gehabt Gekos Salamander Schlangen Hitman und wie ist die Andere?
00:15:55: Oscar
00:15:55: Freddy
00:15:56: Freddy Königs Natta und Königs Pütung.
00:15:59: Die Königs natta War dann wirklich so freddy?
00:16:04: die hat sich.
00:16:05: die ist so rot weiß schwarz schönes muster.
00:16:07: also wenn die sieht sie sofort dass ich meine er hat sich denn immer so am.
00:16:11: Terrarium geschlängelt und und sich so gezeigt bei auska.
00:16:15: auska also früh ein.
00:16:17: Ein gefühl für tiere gehabt.
00:16:21: aller art werden auch noch katzen.
00:16:24: wir hatten verschiedene hunde und auska hat dann auch noch.
00:16:28: ... aus Malibu einen Hund mitgebracht.
00:16:31: Das war auch spannend.
00:16:33: Seine Gastmutter, obwohl er schon achtzehn war,... ... hat als Ervorschlug, dass er sich einen Hund kauft... ... gesagt, das fragst du aber erst mal zu Hause.
00:16:41: und dann hatte er angerufen... ... und seine Mutter hat dann zu ihm gesagt, du... ... fifty-fünfzig Prozent von mir sind dagegen,... ... dass du den Hund kaufst und forty-neinzig Prozent dafür.
00:16:51: Ich stand daneben und dachte okay,... ... alles klar der kommt mit dem Hund
00:16:54: wieder.".
00:16:55: Und dieser Hund hat eben auch das Studium mitgemacht.
00:16:59: Ich weiß noch, als Oscar seinen Zeugnis bekam in Friedrichshafen und er mit Hund an der Leine einem Shiba Inu wunderschönes Tier Kaya runter ging und dann mit dem Hund das Zeugnissen im Gegennamen johlte die Halle und Das war wirklich ein beeindruckendes Erlebnis.
00:17:21: ja und dann kommt hinzu dass ... Oscar eben sehr, sehr tiefe Freundschaften pflegt.
00:17:27: Er hat einen ganz, ganz tollen Freundeskreis.
00:17:31: Das hat mich auch immer beeindruckt wie sehr die zusammenhalten was sie alles zusammen machen und das Schöne eben ist... ...und dass es so ein bisschen der Circle zu diesem Thema sich mit seinem Bruder nicht verstanden zu haben.
00:17:45: Das ist ganz großartig in der Tat.
00:17:47: Wie die Psychologin vorausgesagt hatte, hat sich das in Wochen aufgelöst.
00:17:51: Die beiden haben dann irgendwie gesciped als Oscar in den USA war und wir saßen daneben und dachten, was machen sie ja?
00:18:00: Eine Stunde skypen.
00:18:02: Die mögen sich doch nicht!
00:18:03: Und heute sind die beiden wirklich ganz, ganz enge Freunde und ich könnte glücklicher nicht sein über diese beiden Söhne.
00:18:13: Wow!
00:18:14: Also hättest du das auf einer Konferenz erzählt, da würdest jetzt erst mal lange Applaus geben... Perfekter roter Faden, sehr gute Dramaturgie.
00:18:21: Aber Oskar fühlst du dich denn damit richtig getroffen?
00:18:25: Total!
00:18:25: Das ist ja meine Geschichte so ein bisschen.
00:18:27: Also hier und da ist es immer dann als Eltern was man behalten möchte oder wie man sich das vorstellt hat dann doch immer ein bisschen mehr Grautöne und Schatten.
00:18:41: Beziehungsweise aus der eigenen Perspektive ist immer sowieso was anderes, also aus der glaube ich älterlichen oder zuschahnen Perspektiven.
00:18:46: Aber das trifft es glaube ich sehr gut und ich glaube dass war über diesen gesamten Prozess ein Prozess des Loslassens.
00:18:56: Das hat Papa auch sehr schön geschrieben.
00:18:59: Das ist die große... Auch nicht nur Führungssang auf Aufgabe von Eltern!
00:19:04: Das ist ja auch das schöne unseren Podcast.
00:19:06: wenn Leute uns sagen sie hören's gerne entweder als Eltern oder als Führungskräfte als Menschen, die das werden wollen.
00:19:13: Da kommt ja ganz viel zusammen.
00:19:14: Also ich denke mal für dich David, da resoniert er es auch als Dad und wir können's nicht so richtig trennen.
00:19:22: So Leute wie wir, die halt doch ihre Arbeit leben also was ja auch total legitim sein kann.
00:19:30: Ich glaube in allen Bereichen funktioniert das besser zusammen wenn man im richtigen Moment loslässt nah dran ist Und dann auch die Menschen so nimmt, wie sie sind.
00:19:40: und ich probiere da irgendwie die eigenen Interessen stärken was auch immer darauf zu projizieren.
00:19:46: Das durfte ich zum Glück ja als sehr privilegiertes Kind erleben.
00:19:49: Auch mitkämpfen aber... Ja!
00:19:52: Ich glaube es hat gut getan
00:19:54: Und ihr habt ja einen Weg gefunden, wie ihr jetzt in eurem Erwachsenenalter noch den Draht zueinander haltet.
00:19:59: Nämlich euer Podcast Super Meets Boomer.
00:20:02: Ich habe lustigerweise vor ein paar Wochen das erste Mal weil mich mein Sohn der S-Fünf, der Hanno im Podcaststudio getroffen hat haben wir auch Podcast aufgenommen Der heißt Rambazamba glaube ich Und es ist sehr lustig, also mal sehen was daraus wird.
00:20:18: Aber ich würde ganz gerne nochmal bei dir Oscar bleiben denn du vermutes wahrscheinlich die Einstiegsfrage an dich wie is dein Vater der Vater geworden der er heute ist?
00:20:28: Nimm dir gerne so viel Zeit wie du haben möchtest.
00:20:30: Schöne Frage und ich glaube das knüpft ganz gut an an das was Papas erzählt hat und ich bin da ja auch relativ offen oder beider auf einem Podcast.
00:20:42: Nicht so Fans davon sind da nur die Erfolgsgeschichten zu erzählen oder nur, dass es alles so super ist.
00:20:47: Weil der Weg dahin ist ja eigentlich das Spannende und den musst du irgendwie gehen und auch jede Woche eigentlich wiedergehen.
00:20:52: Und ich glaube, da kann man mit mit vierzehn anfangen.
00:20:56: Ich mein klar wahnsinniges Privileg als Sohn eines Vaters groß zu werden in der Unternehmerisch so mutig war.
00:21:04: Obwohl er das jetzt von zu Hause nicht zwangslabig gelernt hat und dadurch immer ein Vorbild ohne das Werten zu meinen.
00:21:10: Das zeigt dir die Wissenschaft, die Chance ist relativ gering, dass man unternehmerisch so mutig wird wenn man es nicht irgendwo gelernt hat.
00:21:15: und da ist Papst auf jeden Fall ein absolutes Vorbild durch sein Mut und seinen Willen immer neue Sachen auszuprobieren.
00:21:21: und das fand ich immer schon auch als ich ganz klein war total spannend.
00:21:23: dann habe der auf dem Schulhof angegeben was mein Papst alles macht und wo er überall ist und das war immer für mich total beeindruckend und cool obwohl ich ja gar nicht so viel Referenz hatte ne?
00:21:33: Ich hab ja nicht gearbeitet in dem Alter aber ich fand das immer schon cool ... dann war es aber trotzdem natürlich so durch die ganzen Themen.
00:21:41: Haben wir nicht so richtig den Zugang zueinander gefunden, weil Papa ja sehr... ... Sport verliebt ist und sehr Arbeitsverliebt.
00:21:48: Und das jetzt nicht so unbedingt.
00:21:49: meine Themen waren in dem Alter.
00:21:51: Aber was Papst und ich immer geteilt haben, war diese Liebe zur Musik, Konzerte,... ... Kultur und zusammen auch einfach Sachen zu erleben.
00:22:00: Als ich angefangen habe mit der Musikbranche zu arbeiten, mit vierzehn, dann ja auch irgendwie als DJ oder so weiß ich, was ich da noch alles gemacht hab!
00:22:07: War Papst da so, dahinter mich auch zu supporten wie bei allem.
00:22:10: Aber es kommt natürlich noch mal anders an wenn's bei den Themen ist die man selber auch gerne möchte.
00:22:14: Papst hat mich genauso unterstützt beim Hockey und bei allen anderen Sachen, weil ich Hockey jetzt nie wirklich gern gemocht.
00:22:21: Das war dann eher die Pflicht was ja auch gutes Team Sport hilft.
00:22:25: aber das dann zu sehen.
00:22:26: okay mein Vater brennt für das was ich tue und unterstütze mich in dem was ich tu so gut er kann so vieler da is.
00:22:35: Das hat mich dann da in dem Alter sehr früh geprägt und uns sehr eng zusammengebracht.
00:22:40: Und das war am Anfang eben die Musik, dass wir beide ein tiefes auch politisches Interesse haben, hat dann immer wieder den Diskurs aufrecht gehalten über die Jahre danach.
00:22:55: Dann war es eigentlich tatsächlich so... Ich habe diese Geschichte oft genug erzählt sie ist im Buch der Aufhänger.
00:23:04: Aber ja, also wir haben über viele Sonntage, viele Jahre jeden Sonntag eigentlich telefoniert.
00:23:12: Schon im Studium, weil ich natürlich immer Ratschläge von Papst wollte und Papst mir tolle Ratschläge gegeben hat beruflich was hätte er in dem Alter gemacht aber auch differenziert?
00:23:22: Man hat auf jeden Fall auch gemerkt an irgendeinen Punkt als er den Hoffmann-Prozess gemacht hat und dann angefangen hat sich wirklich tief mit sich auseinanderzusetzen dass es eine andere Tiefe zwischen uns hatte Und dann eben auch mit Therapie und Co.
00:23:33: Ich glaube es ist auch wichtig, dass man darüber spricht.
00:23:35: Deswegen haben wir das im Buch ja auch gemacht.
00:23:37: Das hat uns beiden sehr geholfen... ...und dann hatten wir einfach eine ganz andere viel offenere, viel ehrlichere Beziehung.
00:23:44: weil ich ihm spiegeln konnte du Papst!
00:23:45: Ich glaub da gerade verrennst du dich ein bisschen und Papst eben hey Oscar, ich glaub da kannst du vielleicht auch nochmal anders anschauen, anders denken und dass wir von Anfang an da sehr... weil wir eben so interessiert einander sind, dass es uns ehrlich gut geht.
00:23:58: Kann nicht irgendwie bösekritisch sondern einfach ja so kritisch das wir wollen, dass der andere weiter weiter wächst.
00:24:06: und das ist eigentlich immer weiter entstanden und hat sich immer weiter entwickelt.
00:24:10: und unsere Sonntagsgespräche ging dann eben von wie schreibt man eine gute Hausarbeit?
00:24:15: Was sind irgendwie noch interessante Stationen die man zu machen sollte hinzu?
00:24:19: okay Ich muss jetzt irgendwie mich um meine Beförderung kümmern und Projekte kümmeren, ich leite Teams oder Mitarbeiter.
00:24:26: Was hättest du damals gemacht?
00:24:27: Habe ich natürlich aus einem Wissenschaftsgezogen den... Wenige so haben wie Papa.
00:24:33: Und das ist natürlich auch da ein Riesenprivileg gewesen, die Möglichkeit zu haben und immer mal zu Challengen immer wieder reinzuschauen.
00:24:40: Wie hast du das damals gemacht?
00:24:42: Das ist ja der Schöne an Papa, dass er nicht stehen bleibt.
00:24:45: Dass er sich immer wieder hinterfragt und sagt hey, wenn es anders heute besser ist ich hätte es heute so gemacht.
00:24:52: Damals war's für mich halt ebenso, damals hat die Welt sich so gedreht und da ich ja auch sehr großer Geschichten hat bin, war das für mich immer total spannend zu verstehen.
00:24:59: Wie war das denn damals in der Arbeitswelt?
00:25:02: Was wiederholt sich gerade vielleicht jetzt durch Wirtschaftskrisen, durch Stress und da hatten wir irgendwie so gut Gespräche dass wir dann irgendwann vor drei vier Jahren gesagt haben, ja lass mal ein Podcast machen.
00:25:12: Aber was uns eigentlich dahin gebracht hatte, war genau dieser Chatchi Pity Moment eine Autofahrt wo wir zusammen von München nach Hamburg oder andersrum gefahren sind Und ich eben schon durch Whisper Flow.
00:25:22: also wir hatten damals schon die Möglichkeit hinten rum und sozusagen Chatchipiti Vier Null zusammen zu stecken obwohl es erst Drei Fünf gab.
00:25:29: Und da habe ich eben schon durchgemerkt, wow okay es ist wahnsinnig was damit möglich ist.
00:25:34: und Papas hat das auch gesehen in diesen acht Stunden.
00:25:38: In der ja schon über verschiedene Output Formate input Formate Ich meine Arbeit anders gedacht habe Hat er gesagt Ja gut für meinen Job auch jetzt als selbständiger Als als Coach als als Trainer wäre das doch ein totaler Gamechanger wenn ich das zu mich nutzen könnte.
00:25:54: Und das ist eigentlich, was unsere Beziehung und in Ihnen ausmacht.
00:25:57: So dass er halt dann nicht sagt ja das doch bestimmt scheiße sondern boah wie geil zeig mal!
00:26:03: Und darüber zu sehen hey okay wir bringen beide so unterschiedliche Stärken in unserer Arbeit und unsere Bezierung.
00:26:11: solange wir die gegenseitig wertschätzen und voneinander lernen uns gemeinsam weiterentwickeln kann auch diese Beziehungen nur besser werden.
00:26:19: und sei es eine Arbeitsbeziehung oder sei es ne... Vater so ein Beziehung ist es bedingt sich dann also lang.
00:26:24: wir... ...vierzig, sechzig, achtzig Stunden die Woche arbeiten ist halt arbeiten großer Teil unseres Lebens und wir arbeiten beide total gerne.
00:26:30: Und deswegen haben wir dann super schön connect.
00:26:32: das ist für mich eben einen großen Privileg das zu haben immer noch von seinem Vater so viel zu lernen dass der so viel zuhört und sich auch so viel... sagen lässt und so lernwillig ist, dass das jetzt nach fast hundert Podcast-Folgen in einem Buch geendet ist.
00:26:49: Was immer mein großer Traum war ich wollte ja meine Bachelorarbeit schreiben meinen Prof... Mein Bachelorarbeit habe ich geschrieben!
00:26:55: Meine Doktorarbeit.
00:26:56: Mein Prof meinte in Wirtschaftsgeschichte wenn du nicht sehr reich heiratest würde ich es dir nicht empfehlen.
00:27:01: was habe ich dann in die Wirtschaft gegangen bin?
00:27:03: Ich hab dann doch für Liebe geheiratet.
00:27:05: Das ist vielleicht auch noch der Punkt dem Papa kurz vergessen hat.
00:27:08: Also ich glaube ohne meine Frau wäre auch nicht der Mann geworden oder der Mensch, der ich bin weil die mir auch so viel an Organisationstalent von sich abgegeben hat und ohne sie wäre ich auf jeden Fall nicht der, der Ich Bin.
00:27:20: aber es ist ja.
00:27:22: also ich glaube dass das irgendwie ein großes Geschenk ist was wirklich froh bin zu teilen.
00:27:31: Ich spreche nicht so unfassbar gerne eigentlich auf Bühnen, ich spreche auch, ich mag Social Media nicht, ich merke aber über diesen Podcast die Verbindungen, die wir darüber haben, über dieses Buch.
00:27:41: was das mir gibt, was es zum Teil auch wirklich anderen Leuten gibt berührt mich total und ich glaube wir alle in dieser schönen Dreierrunde haben den Willen Arbeit besser zu machen irgendwie etwas dazu lassen was alles ein bisschen besser macht eine doch sehr wilde Welt ohne dass jetzt dann auch zu hochtraben zu meinen.
00:28:01: Aber es hilft einfach darüber, zu sprechen und es hilft auch das dann einfach zu machen und es vorzuleben.
00:28:06: und da ist Papa mein absolutes Vorbild einfach mal machen und darf auch eine Rolle rückwärts geben, darf's auch ziehen geben aber solange man das Ziel nicht aus den Augen lässt gehts immer weiter und das ist alter egal.
00:28:18: Da sind ehrlich gesagt auch dass was man gelernt hat egal so lange man bereit will ich es immer weiter zu lernen immer weiter zudenken Dann ist der Rest egal dann kann man auch durch Jedes Problem durch jede Auseinandersetzung zusammen gut durchgehen.
00:28:32: Und ja, das hat mir ganz viel gegeben.
00:28:34: Das gibt mir immer noch sehr viel und deshalb darüber lerne ich so schöne Menschen wie dich kennen David über all das.
00:28:40: Deswegen bin ich einfach froh dass es das gibt und dass wir jetzt ein Buch darüber geschrieben haben macht mich umso stolzer glücklicher und danke für deine schönen Einstiegsfragen erstmal.
00:28:51: Danke dir!
00:28:53: Ich muss der Ordnung halber doch nochmal kurz sagen, wir hätten einen kleinen technischen.
00:28:57: Und in der ersten Variante habe ich ja sehr wohl erwähnt und dann hab ich irgendwann gesagt, wir müssen das noch mal aufnehmen und da war ich wahrscheinlich zu oft.
00:29:06: Wenn du erst hörst, du bist wirklich eine wundervolle Schwiegertochter.
00:29:10: Ich liebe dich und es weißt Du und
00:29:13: natürlich hast Du ein extrem
00:29:14: guten Einfluss auch auf das Selbstmanagement von Oscar.
00:29:19: Das sollte hier auch nochmal alle Öffentlichkeit gesagt werden.
00:29:23: Da haben wir doch schon mal einen sehr schönen, familiären Einstieg hier.
00:29:27: Und auch im Buch fühlt sich das ja fort mit dem... Also ihr redet viel über euch, über eure Familie und auch Michael.
00:29:34: Du hast dann eine ganz tolle Geschichte die du mit deinem Vater erlebt hast, die dich sehr geprägt hat.
00:29:39: Was würdest du sagen?
00:29:41: Was hast du von deinem Vater also noch ne Generation oben drüber über Arbeit gelernt und was hat dich geprägt?
00:29:48: Also ich bin Beamtenkind meine Mutter war Hauptschullehrerin in so einem Brennpunkt im Kilmettenhof.
00:29:56: Mein Vater war Marine-Offizier und bei meinem Vater habe ich gesehen, was es mit Menschen macht wenn man seiner Leidenschaft nicht folgt.
00:30:07: Mein Vater hat zwar auch eine Leidenschaft fürs Meer gehabt aber wäre eigentlich am liebsten Meeresbiologe geworden ist einer familiären Tradition gefolgt und ist Offizier geworden.
00:30:23: Eigentlich ein Pazifist, auch jemand der wirklich sehr glaubwürdig gesagt hat ich bin zur Marine gegangen damit nie wieder einen Krieg passiert.
00:30:32: also als wirklich dieses dieser Ursprungsgedanke der Wiederauffrüstung in Deutschland das zu verhindern so und Kriege zu verhindern?
00:30:43: Das hat er auch geglaubt.
00:30:45: aber er hat seit seines Lebens eben nicht seine wirklichen Themen, die er in sich hatte ausleben können.
00:30:53: Hat das dann später versucht?
00:30:54: Es hat sich früh pensionieren lassen mit Mitte fünfzig weil die Karriere nicht ganz so dann ging wie er wollte.
00:31:01: Er hatte eigentlich versprochen bekommen nochmal einen Schulschiff als Kommandant zu kriegen und dann auch noch Kapitän zur See zu werden.
00:31:06: also war Fregattenkapitän.
00:31:08: Und es dann eben hat so ein Früh-Pensionierungs-Ding angenommen ... sich so ein bisschen verzettelt mit ganz viele Studienfächer... ... noch mal angefangen, gemalt.
00:31:19: Also durchaus begabt gemalt und das ist der Aspekt wo ich wirklich das Gefühl hatte.
00:31:26: ne, kann ich jetzt erst formulieren aber ich glaube ich habe innerlich so einen Programm entwickelt.
00:31:31: Ich möchte wirklich auf die Suche gehen und nicht nie aufhören damit was mich wirklich näher im beruflichen.
00:31:39: ... im positiven Sinne habe ich bei ihm mitbekommen, wie er in schwierigen Situationen absolut die Ruhe bewahrt hat.
00:31:51: Ich hab das große Glück gehabt mal... oder ich bin häufiger mit ihm zum Segeln gewesen aber man hat ihn mal in einen Sturm gekommen zu sein bis einem Segelboot.
00:32:02: Oscar hat die Geschichte kurz erzählt im Buch ... wo die gesamte Besatzung, die restliche Besatzungen unter Deck war und zum Teil kotzend.
00:32:10: Und mein Vater hinten an der Pinne also im Steuer stand.
00:32:14: Ich war sein Ausguck festgekettet mit Gurt... ...und ich hatte die Aufgabe quasi zu schauen.
00:32:24: Wirklich zehn Elfinstärken.
00:32:27: Dann hat er als wir in den Flensburger Förder rein wollten ist er... Hat das nicht funktioniert, weil da irgendwie Wellen waren und dann sind wir quasi Richtung Kiel abgefallen sind.
00:32:40: Und dann nachts noch vier Stunden nur mit einem Vorsägel dahingesegelt.
00:32:44: Ich habe die ganze Zeit mich sicher gefühlt, weil mein Vater klare Kommandos gegeben hat.
00:32:51: Der war eigentlich kein Command-And-Control Typ aber der war dann eben sehr klar.
00:32:57: In der Nacht hatte ich so das Gefühl, dass er mir was über Führung Und Mut und Entschlossenheit gezeigt hat was ich sonst im Leben so nicht mit erlebster weil er auch viel weg war.
00:33:09: Ich hatte dann noch die die Chance auf einem Schiff, wo er... ...fünf Jahre bevor ich dahin kam.
00:33:16: also ich war auch bei der Marine zwei Jahre.
00:33:18: da war er Kommandant und ich kam fünf Jahre danach als er schon weg war und ich habe in den anderthalb Jahren auf diesem Schiff mehr über meinen Vater gelernt als ich selber erlebt habe weil ganz viele auf diesen Schiff unter ihm gefahren sind.
00:33:30: Unter anderem hat er so Dinge gemacht, also jedes Schiff hatte so eine Einlaufmelodie.
00:33:36: Und die Einlauf Melodie von Nintendo Nekka war Son of Jamaica und mein Vater hat das gesungen!
00:33:42: Das haben wir dann meine Leute auf dem Schiff erzählt und die waren sehr liebevoll mit ihm verbunden und ja...das war irgendwie schön.
00:33:50: aber er ist irgendwie unvollendet und unglücklich gestorben und das tut mir bis heute weh und ich habe es nicht geschafft ihm so viel zu geben, wie Oscar mehr gibt.
00:34:04: Das ist ein bisschen mein Fazit.
00:34:06: Ja
00:34:07: und würdest du sagen dass Klarheit irgendwie eine ganz ganz wichtige Eigenschaft ist wenn wir über Führung sprechen?
00:34:17: Also ich glaube das Klarheit Verlässlichkeit Intrigität Authentizität also all das war so Ich vielleicht mit so einer Wahrhaftigkeit also dass Menschen wirklich sehen Die Person, die hier vor mir ist... ...die ist wirklich die Person.
00:34:37: Die ist nicht Industrie Schauspieler und spielt irgendeine Rolle.
00:34:41: Spätestens in solchen Situationen fliegt das auf, nämlich wenn man eine Rolle spielt.
00:34:44: Ich glaube
00:34:45: auch!
00:34:46: Und man schafft es ohne autoritär zu wirken klar mit wenig Worten sozusagen zu führen?
00:34:53: Ist das nicht eine
00:34:53: Kunst?!
00:34:54: Ja, also es ist schon dann auch Autorität.
00:34:56: Ich habe ja selber eigentlich eher ein Autoritätsproblem gehabt aber das ist so einen Moment wo ich eben gesehen hab, nee da gibt es Momente wo dann auch autoritär entschieden werden muss und ich habe mein Vater auch anders erlebt.
00:35:09: wir hatten früher wenn wir segeln waren immer noch einen anderen Freund meines Vaters mitten erwachsenen und der hat sehr viele Dinge besprochen in den schwierigen Situationen und die haben das diskutiert und dann entschieden.
00:35:22: er ist kein typischer Autoritärer ... Führer gewesen, sondern einer der sehr gut kommuniziert hat.
00:35:28: Er hat gar nicht gut kommuniziert als Vater und Ehemann überhaupt nicht also sehr verschlossen wenig geredet... ...und aber auf dem Schiff und so in seinem Umfeld da ja also eine gute Mischung glaube ich auszuhören und selber sprechen.
00:35:48: Oskar lass uns mal über deine ... ... Ja, Führungs-Erfahrungen sprechen, du wurdest ja nun wahrscheinlich auch schon Das öfter geführt von unterschiedlichen Menschen.
00:35:58: Und gehörst ja auch eine andere Generation an, also ich kann mir vorstellen dass du andere Chefs hattest als zum Beispiel ich oder auch Michael.
00:36:05: Ich würde mal auf das Thema Autorität versus Servant Leadership.
00:36:08: Also sich als dienende Führungskraft verstehen Raufen.
00:36:14: was hast du da so erlebt?
00:36:15: Also ich habe immer gerne ausgeführt und gerne habe mich gerne führen lassen, wenn ich halt echte Expertise durch meine Führungskräfte erlebt habe.
00:36:24: Und ich merke jetzt natürlich auch selber als Führungskraft es ist so ein Spagat weil man natürlich eigentlich ab einem gewissen Level ist man halt orchestrierend so und man isst nicht mehr operativ so stark mit der Arbeit verbunden.
00:36:35: aber je stärker... operative Führungen also je stärkere die Leute wirklich in diesen Serb-Liederschiffmodus werden.
00:36:43: jetzt eine Präsentation durchgeballert werden muss sind die die ersten die noch bis elf zwölf mit wach sind und das Thema treiben.
00:36:50: Und eben ihre Verantwortung in diesem Prozess begreifen und ernst nehmen, und ich hatte das Privileg in meinem ersten Job einen wahnsinnig eng verbundenes Team zu erleben die nie in Hierarchien gedacht haben, die klar geführt haben auf jeden Fall und auch klar gesagt haben das sind deine aktuellen Aufgaben mich darüber hinaus aber auch mir immer viel Freiheit gegeben haben.
00:37:12: Aber es war immer A, diese starke Verbundenheit und B dieses Gefühl dafür.
00:37:19: Wenn shit hits die Fans sind sie Die ersten, die sich nach vorne stellen, die das aufnehmen.
00:37:23: Und auch der anderen Seite Auch wenn man selber richtig geile Arbeit gemacht hat niemals sagen würden Das war jetzt meine Arbeit.
00:37:27: Also in meinem exen Team War das wirklich immer so.
00:37:30: Ja das war Oskar's Idee Das hat Oskal gemacht.
00:37:32: cool dass ihr es gut findet Und so mache ich selber auch.
00:37:35: also Ich würde niemals sozusagen das was meine Mitarbeitenden selbst wenn ich da meine zwei Cent dazugegeben habe, wo wir das die geleistet haben mich darin zu stellen.
00:37:42: Das war alles mein Idee.
00:37:44: Das finde ich scheiße so und für mich war das der größte und eindrucksvollste Führungsstil den ich gerne natürlich auch probiere so weiterzuleben sich selbst in Dienst des Teams zu stellen.
00:38:01: Man verdient ja auch dementsprechend mehr Geld.
00:38:03: also klar bei mehr Verantwortung.
00:38:05: aber Bei Gott, man will die Leute erwachsen sehen.
00:38:08: Man hat Bock dass sich die Leute schnell weiterentwickeln wenn sie es wollen und das war bei mir was bei mir am meisten ausgelöst hat und am meisten hängen geblieben ist.
00:38:18: natürlich gibt's über die Strukturen und Sachen hinaus auch Leute die es gar nicht so machen.
00:38:22: das hilft einem dann auch zu sehen dass es nicht langfristig funktioniert.
00:38:26: meiner Meinung nach Und ja eben aber auch so eine Form von sich hatte sehr viele Chefinnen, die halt eine Klarheit vorgelebt haben.
00:38:35: Eine klare Feedback Kultur Struktur, die ich bei ihnen mehr gesehen habe und das jetzt irgendwie zu stark in Gender zu denken.
00:38:43: Die mir auch total geholfen hat meine Schwachstellen noch besser zu erkennen dass mich immer gerne der Sohn meines Vaters viele Themen nehme weil ich ein breites Interessensfeld habe gerne auch mal ein Thema zu viel, aber sicher früh damit auch auseinandersetzen.
00:39:00: Was bedeutet das?
00:39:01: Das bedeutet es für andere als A für das eigene Stresslevel und B aber auch für andere die mit denen man die Themen treibt und da jeden Tag bewusst reinzugehen und zu sagen ich schreibe mir alles hier immer händisch auf und dann am Morgen zu schauen ist das tragbar?
00:39:17: oder am Anfang Ende der Woche das genauso weiterzuleben, kann ich dass mein Team zumuten immer eine Klarheit über diese Themen.
00:39:24: Das habe ich wirklich in meiner Karriere früh zum Glück gelernt und das ist das was wir natürlich auch im Buch viel behandelt haben.
00:39:33: Ja lass uns kurz übers Buch sprechen oder vielleicht auch ein bisschen länger?
00:39:36: Wir müssen über Führung reden is der Titel und mein Eindruck vom Buch.
00:39:42: es geht natürlich um KI weil ja irgendwie auch der Auslöser von eurem Podcast, das Thema KI ist.
00:39:50: Darüber wird gesprochen aber natürlich auch ja man ließ sozusagen sowohl die Erfahrung eines Michael Trottmann der schon sehr lange Führungserfahrung hat als auch sozusagen deine Sicht Oskar.
00:40:01: Aber das Buch is nicht nur für Führungskräfte richtig?
00:40:05: Gar nicht!
00:40:06: Also wir alle müssen uns ja selbst führen.
00:40:09: so und also vor allen Dingen die sich selbst führen werden da gerade eine sehr gute Podcast-Folge.
00:40:13: die kommt in Dann zwei Wochen, wenn diese Folge zumindest bei uns bei so mal wie es boomer ausgestrahlt wird mit Marc Senges kann ich schon mal spoilern.
00:40:20: Da ging's genau darum.
00:40:21: du musst die Leute dazu befähigen sich selbst zu führen damit sie im Zeitalter von KI überhaupt ihren Wert multiplizieren können und... Früher ging es gut genug, dass der Staat dich geführt hat.
00:40:35: Dein Konzern, deine Führungskraft war so viele Sachen nach einem Schema AB abliefen... ...dass du einfach nur ausführendes Organ warst.
00:40:42: Genau so am Band wie eben auch am Laptop.
00:40:44: So ohne das Werte zu meinen für vielen Leute ist die Sicherheit ja total schön und sinnvoll.
00:40:49: Die Zeiten sind halt vorbei.
00:40:50: wenn ich sehe wie meine ein zwanzigjährigen Mitarbeitenden hier zum Teil auch schon im Podcast waren ... vier, fünf agentische Systeme in ihren Terminals gleichzeitig führen.
00:41:00: Währenddessen ein, zwei Projekte orchestrieren... ... erstarre ich jedes Mal in Erfurcht.
00:41:05: Weil mit einundzwanzig habe ich irgendwie schon... Ja dann vielleicht gute Hausarbeiten geschrieben und aber hauptsächlich vor allem das eine oder andere Bierchen getrunken und mir irgendwie... ...ne gute Zeit mit meinen Kommilitonen gemacht so.
00:41:18: Und wenn ich dann jetzt sehe, mit was für einem anderen... Ansatz junge Menschen in die Firmen kommen, müssen wir darüber sprechen wie bewerten wir auch diese Arbeit.
00:41:29: So und das ist ein Teil dieses Buches es gibt ja sehr viel um Selbstführung was für jeden essenziell ist.
00:41:35: Es geht sehr viel darum auch in diesem dritten Kapitel wovon du sprachst Thema KI.
00:41:39: Wie führen wir diese Systeme?
00:41:40: Wie bewerden wir neu?
00:41:42: Und auch wenn das Manager Magazin schön gesagt hat als keine Welt Neuheiten.
00:41:46: aber es ist halt wichtig darüber zu sprechen und es ist wichtig dass anzuerkennen und auch den Wert der Arbeit da anders zu bemessen.
00:41:54: Weil Arbeit hat sich in den letzten vier Jahren so stark gewandelt, wie sie es noch nie in diesem Tempo getan hat.
00:41:59: und wenn wir diese Diskussion nicht aufmachen schaffen wir jetzt auch gar nicht diesen Wert zu heben weil junge Menschen bringen eben einen Taten darin nicht nur junge Menschen natürlich alle aber die wir dies gelernt haben anders zu arbeiten.
00:42:11: Papa nochmal ganz anderes als David Du oder jetzt als ich.
00:42:15: Wir müssen uns Challengen lassen von jungen Menschen, die den Prozess sehen und sagen ja scheiße machen wir das denn so.
00:42:20: Also wir können auch hier das Transkript bei Teams einfach irgendwie in unseren Agenten füttern und dann können wir die Excel automatisch ausfüllen lassen.
00:42:25: warum müssen wir jetzt hier unsere Wochenplane noch händisch machen?
00:42:29: Fährer Punkt!
00:42:30: Bau doch einfach mach mal ne also... Das ist ja der Most Low Hanging Fruit und es geht ja noch viel weiter.
00:42:37: und in jeder Firma sehe ich eigentlich dass da das Potenzial da ist.
00:42:41: Deswegen genauso, dass junge Menschen vielleicht das Buch lesen und sagen okay cool.
00:42:44: Vielleicht habe ich jetzt ein besseres Argument bei meiner Führungskraft, dass ich immer ein bisschen mehr Freiraum hab' Und die lesende Führungskraft sagt oh!
00:42:51: Ich hab doch hier Lena, ich habe doch hier Sam... Ich könnte denen ja mal den Freiraumen geben hier einfach mal zu machen und mal gucken was passiert wird schon nicht schief gehen und deswegen eigentlich ist es für alle und deswegen müssen wir auch über Führungen reden.
00:43:09: Also ich glaube auch, weil ich das jetzt noch kurz meine fünf Cent dazugeben darf.
00:43:14: Ich glaube es ist auch für alle, weil selbst Menschen die gar nicht in solchen Berufen arbeiten wie wir ja immer im Beziehung stehen – in Beziehungen zu ihren Kindern und an anderen Menschen.
00:43:29: Und was man als große Botschaft mitnehmen kann aus dem ... Es macht einfach Sinn, in Beziehung mit einer Menschen zu gehen und auch besonders mit Menschen die anders sind.
00:43:40: Die jünger sind, die älter sind... ...die divers sind.
00:43:43: Wir können nur davon profitieren und wir können es aber auch nur machen wenn wir mit einem tiefen ehrlichen Interesse mit einer fragenden Haltung, eine Haltung die auch immer beinhaltet wie wäre es eigentlich wenn ich nach diesem Gespräch mit einer anderen Meinung rausgehe?
00:44:01: Mit einem besseren Eindruck und nicht Ich habe meinen verfestigt, also nicht indem ich das nur höre beim Fragen was ich hören will.
00:44:09: Was meine Meinung stürzt sondern mit einer Offenheit und deswegen ist dieses Buch eben eigentlich für Väter, für Mütter, für Töchter, für Söhne... Also für alle!
00:44:20: Ich finde es ganz ganz toll dass hier eine Lanze gebrochen wird für das Thema Selbstführung weil naja wenn ich die Führungskräfte weiterbildung suche da will ich ja Führungen lernen und dass dann viele bei der selbstführend Anfang erst mal irritierend.
00:44:34: Also in meiner Welt, in meinem Bild von Führungskräfte Ausbildung und Weiterbildung ist es etwas was das Produkt so ein bisschen abschwächt.
00:44:41: Aber sowohl wir bei Hello Agile machen das als auch ihr im New York Masterskills Programm dass ganz viel über Selbstführung über Reflektion der Einstieg geschaffen wird weil nur wenn ich mich selber kenne und weiß wie ich funktioniere wie ich mich selbst führe kann ich ja auch andere führen.
00:44:57: deswegen danke dafür.
00:45:01: würdet ihr denn sagen Alle Menschen, wenn sie sich denn selbst führen können auch Führungskräfte werden können.
00:45:08: Also ist es etwas was man einfach lernen kann und sein kann?
00:45:12: Ja hundertprozentig also jetzt sogar müssen solange du also sag ich mal ja wie nennt man's intellektuelle Fleißarbeit betreibst Wenn du kompetativ bleiben möchtest in deinem Job musst du agentische Systeme führen.
00:45:28: Autonom wie die mittlerweile arbeiten ist es genauso, wie Mitarbeiter führen.
00:45:31: Du musst ihnen halt die Zugänge digital vor allen Dingen geben.
00:45:34: Luxierweise aber auch in Blue Color egal wo wenn sich die Entwicklung so weiter fortzieht wird jeder von uns eher in diese orchestrierende Rolle gehen.
00:45:42: So natürlich muss man dann sein wert der Arbeit darin finden und das ist ja auch ein großer Teil der Führungsaufgabe Den ich jetzt auch gerade merke.
00:45:50: Du kommst eben raus aus einem sehr operativen, noch dieses Thema selber entwickeln und selber treiben hin zu.
00:45:55: okay du gibst anderen Leuten diese Aufgaben das zu tun.
00:45:59: Wie hältst du dein Wert?
00:46:01: Wie hältest du das auch aus dass du in einer anderen Rolle bist?
00:46:05: Und ich glaube es gibt eine eine eher introvertiertere Art zu führen.
00:46:09: Es gibt ne extravertierter Art zu fühlen die bewusster man sich ist wie man gut führt und was für Teams man gut führt.
00:46:15: kann ich glaube jeder eine Führungskraft werden.
00:46:17: Es gibt sicherlich Leute, die es überhaupt nicht für sich möchten und das ist auch legitim.
00:46:21: Aber darum herumzukommen seine Systeme jetzt zu führen, die agentischen Arbeitsweisen zu führen da wird keiner mehr dran vorbeikommen.
00:46:29: Und
00:46:29: deswegen muss auch jeder Delegieren lernen.
00:46:31: also man merkt der Führungskräfte die nicht gut delegieren tun sie sich auch schwer mit KI.
00:46:36: Einige Führerskräfte lernen über KI.
00:46:39: wie kann ich eigentlich besser delegieren?
00:46:43: Ihr habt ein wunderschönes vorwort von Raphael Giegen Trend Scout von Vitra.
00:46:47: Ein ganz ganz ganz toller Typ, der schreibt in eurem Vorwort wir automatisieren unsere eigenen Lehrjahre.
00:46:55: Oskar du begleitest Unternehmen beim Einsatz von Agenten hast gerade das schon erwähnt die genau solche Einstiegsaufgaben ja auch übernehmen.
00:47:04: ist es nicht Widerspruch?
00:47:07: Zu einem gewissen Grad Ja der Vorteil ist, wenn du mit Firmen arbeitest was ich zum Glück ja... Zum Teil darf man sich dann sogar aussuchen in dem Feld die den Menschen ins Zentrum rücken.
00:47:18: Da darf von Anfang an auch die Menschen mit Denken und Mitgestalten, die die Ausbildung mit begleiten.
00:47:25: Und das ist halt wichtig.
00:47:28: Das sagt Professor Peter Brineufsson vom Standford vom AI Lab.
00:47:33: Wenn KI ein Teil der Wertschöpfungskette ... auf einmal verändert, muss sich alles drumherum verändern.
00:47:39: Die Ziele die Ausbildung... Also alles Marketing Sales ist betrifft eben alles weil ja.. Aufgrund der transformativen Art wie KI dass das Unternehmen verändert muss sich alle verändern und ich glaube die Widersprüche muss man immer aushalten.
00:47:57: es wird in den nächsten Jahren ein durchgehender Widerspruch sein wie wir arbeiten und auch deswegen ist es wichtig darüber zu sprechen.
00:48:04: Klar fallen Einstiegsaufgaben, die früher händisch gemacht wurden weg.
00:48:09: Trotzdem gibt es aktuell nicht weniger Arbeit.
00:48:12: Also für mich ist das größte Privileg gerade das live zu beobachten meine jungen Mitarbeitenden, die vielleicht nicht so viel Ahnung von Politik haben was ja leider genauso wichtig ist im organisationalen Kontext wie tatsächlich die echte Arbeit.
00:48:26: ich kann die Politik vom Hals schaffen und kann ein bisschen die Fäden zusammenhalten und währenddessen können die Arbeit machen, die ich in deren Alter auch gerne gemacht hatte.
00:48:35: Aber ich hatte gar nicht die Möglichkeit dazu.
00:48:37: Ich wurde ja gar nicht dazu befähigt, in dem Sinne unter Projekte zu führen, Dinge neu zu denken.
00:48:44: aber dadurch dass sie so nativ mit KI arbeiten und so verstehen... Also klar muss man da auch noch diskutieren und differenzieren.
00:48:50: was wollen wir uns von der Maschine abnehmen lassen?
00:48:52: Was wollen wir jetzt nicht abnehmenlassen?
00:48:54: Aber auch das ist dieser Austausch, den man da jetzt gerade aushalten muss.
00:48:58: Schaffen wir uns gerade selber ab zum gewissen Grad schaffen wir die Arbeit ab ... über Jahrzehnte gelernt haben.
00:49:04: Auf jeden Fall!
00:49:05: Ist das immer schlimm?
00:49:06: Ich meine, ich habe gerade ein Buch darüber geschrieben... Warum müssen wir in den Raum gehen?
00:49:10: Warum müssen die Workshops machen?
00:49:11: Wann wollen wir rausgehen aus dieser scheiß Meeting-Kultur,... ...die uns so viel Geld weg frisst?
00:49:17: Dafür habt ihr auch einen Tour gebaut.
00:49:20: Wir müssen einfach Arbeit neu denken und ganz viele der Sachen, die eben aus der Newark Bewegung kommen,... ...aus dem was du vorantreibst David, was Papst vorantreibt,... ...kommt ja jetzt zusammen und hat noch viel mehr
00:49:30: Neaboden.".
00:49:32: Und dementsprechend muss man das aushalten, dass jetzt gerade es vielleicht keine Klarheit gibt und man sich auch mal selbst widerspricht.
00:49:43: Aber wenn wir grade nicht machen geraten wir einfach ins Hintertreffen und werden die internationalen kompetitiven Prozesse grade nicht gewinnen wenn wir das nicht einfach mal ausprobieren.
00:49:54: Und wir werden nochmal scheitern und es wird auch vielleicht die falsche Idee sein, weil wir werden fünf Jahren merken, boah, hätten wir das mal so gelassen?
00:50:00: Hätten wir immer die Leute weiter Hausarbeiten schreiben lassen, Bachelor arbeiten aber wissen wir in fünf Jahren gerade müssen wir halt einfach auch ausprobiert testen und die Sachen abreißen, die wir sowieso schon lange abreißend abreißen wollten.
00:50:13: jetzt haben wir die richtigen Argumente dafür.
00:50:17: Ja, ich glaube auch.
00:50:18: Es ist ja am Ende ganz normal und es ist ja diese schöpferische Zerstörung da werden halt Dinge zerstört und das wird ungewöhnlich dass es immer so wenn eine sprunghafte Innovation dazu kommt, dass Dinge unangenehm werden, dass Menschen ihren Job verlieren, dass das Schicksale hervorruft die natürlich nicht schön sind aber wir am ende und hoffen alle drauf besser rausgehen aus dieser Innovation.
00:50:43: Also was ganz spannend ist, ich hab gerade eine Podcast-Folge gehört von dem Zeitpodcast Okay America und der Gast ne Harvard Professorin.
00:50:55: Ich werd den Namen gleich nachliefern die hat gesagt dass sie sich eben auch in Harvard wahnsinnig viele Gedanken machen darüber wie eigentlich, wie geht eigentlich Lernen noch?
00:51:06: Und das eben KI gestütztes Lernen am Anfang war sich viel Vorteile hat Dass du dann aber auch relativ schnell merkst, dass dann Dinge fehlen.
00:51:16: Dieser Diskurs mit Menschen, das Menschen treffen und sie hat es dann so lustig gesagt ja wenn man zu Hause die ganze Zeit rum sitzt und das alles zuhause mit der KI macht tja dann treffst du halt nicht die Frau mit der du vielleicht hättest schlafen können und ein Kind kriegen könnt.
00:51:28: also... Man merkt irgendwie ist es überall gerade in allen Disziplinen wird gerade darum gerungen was noch das was uns menschlich ausmacht.
00:51:39: und deswegen haben wir in diesem Buch Nicht reden wir nicht nur über KI, sondern wir reden über Zuhören.
00:51:44: Wir reden über Kultur und auch darüber was das mit Karrieren macht.
00:51:49: Ich habe von Oscar den Begriff Portfolio-Karriere gelernt.
00:51:55: Und gemerkt, okay das hab ich eigentlich mein Leben lang so ein bisschen gemacht... ...und es geht eben wirklich darum zu gucken wie ist unsere Rolle in diesem Zeitalter, dass wir jetzt rein surfen?
00:52:10: Ich will mal was aus dem Buch vorlesen, was ich sehr treffen fand als ich's gelesen habe.
00:52:15: Also es ist zehn Uhr abends.
00:52:17: Morgen nehmen wir eine Podcastfolge auf mit einem Gast Auf den ich mich seit Wochen freue.
00:52:21: Ich hab angefangen sein buch zu lesen bin aber nicht so weit gekommen wie ich es vor hatte.
00:52:25: Zudem fehlt meine studie auf die ich vor ein paar wochen gestoßen bin Die ich nun aber nicht mehr finden kann.
00:52:32: ich habe den ganzen tag gearbeitet mein hauptjob hat mir alles abverlangt und jetzt merke ich dass sich Nicht alle schaffe Die Vorarbeit, dass Verdichten der wichtigsten Gedanken aus drei Hundert Seiten zu einem Gesprächsleit fahren.
00:52:45: Ich saß am Mittwochabend so also das war was ich vorlesen wollte.
00:52:48: Das hast du geschrieben Oscar.
00:52:50: So und jetzt ich saß da mittwoche Abend um einundzwanzig Uhr zu der mich gegen Null Uhr Zuhause ausspurten sollte und Wenn alles nach Plan lief, sollte ich dann um null oder zu Hause sein und mein Kalender voll bis oben hin.
00:53:05: Bist du unsere Podcast auf Nachhabe heute morgen?
00:53:08: Das war eins zu eins meine Situation die Du beschrieben hast, Oskar!
00:53:13: Und das kennen wir in unserer schnelllebigen Welt.
00:53:17: In diesem Kapitel gibt es eine Überschrift, die heißt Prompten ist die neue Form der Delegation was Du auch gerade eben kurz angesprochen hast und das unterschreibe ich vollkommen.
00:53:27: Und die Frage ist das gut oder schlecht?
00:53:29: Das hatten wir gerade schon so ein bisschen angesprochen.
00:53:31: Natürlich müssen wir über KI sprechen, wenn wir über Führung sprechen aber... Die Frage ist wie geht es weiter?
00:53:41: also wie wird das unsere Zukunft dominieren?
00:53:48: Ja, also super spannende Frage und das ist ja eigentlich die Essenz wie ich mit KI arbeite.
00:53:52: Ich bin immer wieder in diesen ganzen Trainings-Vorträgen und so weiter.
00:53:55: sind die Leute wenn sie mich dann fragen was hast du denn fürs Skills?
00:53:58: Was hast Du für Agenten?
00:54:00: Sind die überrascht dass ich eigentlich sehr wenig mit KI arbeite!
00:54:03: Ich entwickle KI aber für mich ist KI wenn mein Kopf dicht ist.
00:54:07: Das ist meistens so gegen um die Uhr geht da oben nicht mehr so viel.
00:54:11: Meistens ist es dann auch relativ viel zu tun Zum Beispiel für morgen Vortrag vorbereiten, wo es aber darum geht Talking Headlines anzupassen.
00:54:17: Noch mal ein zwei Slides raus zu nehmen so und dann habe ich meine Skills.
00:54:21: Ich werfe das einfach in Cloud for PowerPoints auch so mein Lieber.
00:54:24: Morgen hab' ich sechs tausend Leuten den ich diesen Vortrack hier halten muss.
00:54:27: bitte passt das nochmal so an dass die alle mitkommen.
00:54:30: Morgen habe ich zehn Leute.
00:54:31: Die sind alle technisch so versiert.
00:54:33: Bitte nimm das mit rein.
00:54:35: Das ist dann mein Prozess, wo ich sage okay das kann nicht loslassen.
00:54:38: Ich habe diesen Vortrag zwanzigmal gehalten.
00:54:41: Ich hab nicht das Gefühl verliere gerade was wenn die KI für mich die Arbeit macht und ich glaube so wird es weitergehen.
00:54:45: Für mich ist halt alles was nach einem Schema AB-Aplot was in meinem Job nicht so oft der Fall ist.
00:54:49: Ich baue das total gern für Menschen, die ich damit befähigen kann.
00:54:52: jetzt hatte ich letztens schon mal glaube ich im Podcast erzählt ein Design Team Die jetzt eben durch diese aktuellen EU Richtlinien gefühlt alle ihre Flyer anpassen müssen wegen dem Thema Nachhaltigkeit MCO.
00:55:05: Und dann war das Design Team, die alle aus tollen Designerinnen bestanden nur damit beschäftigt irgendwelche Flyer zu scannen um dann irgendwo das Wort Nachhaltigkeit zu finden.
00:55:13: Zu gucken kann man das irgendwie nochmal argumentieren und sie durften nicht mehr designen sondern Sie waren nur damit Beschäftigte nach einem Schema AB diese Dinger durchzuchecken das ans Liegeteam zu schicken Dann wieder zurück dann anpassen.
00:55:24: Das waren begabte Designerin Die sahen mega gut aus die Flyer.
00:55:27: So dass heißt wir haben da kurz mal was für gebaut Dass eben dieser gesamten Prozess zu Neunzig Prozent automatisiert abläuft.
00:55:33: Endlich haben sie wieder Zeit für Design.
00:55:35: Sie haben sich darüber mit Cloud-Design auseinandergesetzt, weil sie gemerkt haben wie cool was damit alles geht.
00:55:39: kann ich das auch?
00:55:40: geht es da weiter und diesen Prozess gerade zu begleiten ist ein totales Privileg, weil wir die Leute endlich wieder in ihre Arbeit bekommen.
00:55:47: Wie viele Leute fangen einen Design Job an?
00:55:49: In der Hoffnung dass sie wirklich sinnstiftende Dinge designen dürfen.
00:55:52: Wie viele von denen sind darin gefangen in Powerpoints irgendwelche Sätze umzustrukturieren oder irgendwelchen Sachen nach dem Schema AB zu machen Und das ist dann wiederum Führungsaufgabe, diesen Menschen auch diese Zeit die sie auf einmal haben.
00:56:05: Dann zu füllen und zu sagen hey damit können wir mehr Geschäft machen.
00:56:08: Damit können wir Wachstum hinbekommen.
00:56:09: Damit kann man Sachen neu denken.
00:56:11: Und diesen Kompromiss also ja ich benutze die KI um eben alles was ich nicht mehr machen möchte zum Machen.
00:56:17: aber Ich habe mehr Zeit für dass es mir wirklich Spaß macht.
00:56:20: in meinem Fall ist jetzt eben Führung Neugeschäft, Dinge anders denken.
00:56:27: Aber alles was ich eben nicht mehr so machen möchte dann das gebe ich an die Maschine ab und ich glaube da muss sich halt jeder damit auseinandersetzen.
00:56:34: es gibt Menschen die sagen du ich will alle meine E-Mails automatisieren, alle Input auf und meine Steuererklärung würde ich niemals machen.
00:56:40: Ich will doch einen Überblick haben was gerade bei mir stattfindet.
00:56:43: Nur weil Du's kannst heißt es nicht dass es dich schlauer macht finde ich für mich vielleicht andere Leute für dieses so ein Pain das händisch zu machen für dies ist ein guter Use Case.
00:56:52: Für mich ist es das aber nicht.
00:56:53: und dadurch finde ich, wenn du selbst in einem Ende wieder Zeit hast, händisch deine Mails zu beantworten.
00:56:58: Ein Buch zu schreiben.
00:56:59: Papst und ich haben auch gemerkt über das Buchschreiben so natürlich man verliert darüber ein bisschen seinen Sprachstil, wenn man sich die Nachrichten alle von der KI vorschreiben lässt muss man sich wieder ein bisschen zurückbesinnen mal gucken was hat man letztes wirklich noch komplett selber geschrieben um reinzukommen?
00:57:13: also was ist mein Stil?
00:57:14: Was ist das was mich ausmacht?
00:57:16: Wenn man das abgibt dann... Da haben wir die industrielle Revolution durchgespielt, das Gehirn ist auch noch abgegeben und dann können wir in diese Wally-Situation... Ich wollte
00:57:24: gerade sagen.
00:57:24: Können wir die Wally Raumschiffe einchecken?
00:57:26: Ja richtig!
00:57:26: Und dick nur noch süße Sächte trinken.
00:57:31: Das ist aber dieses Wie.
00:57:32: Wie mache ich das?
00:57:33: Solange man da wirklich holistisch rangeht und sich das ganzheitlich anschaut kann da gar nicht so viel passieren egal wie schlau die KI noch wird weil wir einfach so viele menschlichen Wert noch darin haben.
00:57:45: Ja, dass ich glaube das ist auch ganz wie gute Stiften kann.
00:57:48: Also ich glaube was wichtig ist, dass wir uns die analogen Dinge auch erhalten.
00:57:53: also ich lese die Zeit auf Papier Ich schreibe nicht nur jeden Tag in meinen Journal.
00:58:00: ich habe eines erfunden weil ich es so wichtig finde mit der Hand zu schreiben ein Buch in Buchform zu lesen und nicht alles auf dem Kindle diese Dinge die uns ausmachen sich mit Kultur zu beschäftigen, ins Theater zu gehen, Konzert zu gehen.
00:58:18: Also Begegnung ist ja ein ganz großer Gegentrend den wir sehen und ich glaube das wird die Kunst sein, dass eben immer wieder sich anzuschauen.
00:58:30: Ich habe genau wie ausgesagt wer bin ich eigentlich?
00:58:32: was macht mich aus?
00:58:35: Was will ich abgeben und was will ich mehr erhalten?
00:58:38: Das heißt die Aufgabe von Führung oder einer Führungskraft ist es auch in Zukunft so ein bisschen der Versuchung zu widerstehen, zu viel outsourcen an die KI und zu viel Denkarbeit abzugeben?
00:58:54: Das ist es auf jeden Fall.
00:58:55: Aber das ist eben auch... ...die Verantwortung auch über Qualität zu schauen.
00:59:03: wenn ich mir heute angucke.
00:59:06: Und ich mache mich selber nicht frei dass ich nicht auch schon mit LinkedIn auf LinkedIn KI formulierte Beiträge hatte.
00:59:15: Aber wenn man sich dann nicht mal die Mühe gibt, das so klingen zu lassen, dass man wirklich glaubt es kommt von einem Menschen und hat irgendwas mit dir zu tun sondern ist einfach nur wiedergekauter Scheiß Dann werden wir als Gesellschaft Probleme haben.
00:59:30: Ja am Ende ist doch so Qualität setzt sich durch.
00:59:32: Das ist so ein Leitsatz der müchtig lebten Treib.
00:59:34: wenn ich sehe Dass sich Leute immer wieder irgendwelche Abkürzungen gehen Da denke ich mir ja das klappt jetzt gerade.
00:59:41: Und jetzt funktioniert es vielleicht, dass das irgendwie deine KI-Beiträge oder da haben wir auch Blocks und so im Internet gesehen die dann auf einmal Google ranked sind ohne Ende aber dann wieder abgestürzt sind.
00:59:52: Weil ja man erkennt das doch schon relativ schnell und ist frustriert irgendwann wenn man nur noch diesen KI Slop sieht.
01:00:01: Aber Michael ich glaube wir sind uns eigentlich wir stehen gerade ziemlich am Anfang einer dieser großen Veränderungen.
01:00:09: Was würdest du sagen, was ist das Best Case Szenario?
01:00:12: Was dann am Ende rauskommt?
01:00:14: auch gerade Perspektive Führung.
01:00:17: Ja, das Best case Szenario, da müssen wir hart für kämpfen.
01:00:22: Wenn wir uns jetzt schon anschauen die Tech Bros vor ihren Börsengängen nochmal kurz die Panik machen und nach Regulierung schreien wenn wir uns wild gewordene agentische Systeme angucken in andere Plattformen eindringen, dort Dokumente erzeugen.
01:00:39: Also das Best-Case-Sinar ist nicht indem wir einfach uns da reinschmeißen und sagen ja es wird schon irgendwie funktionieren.
01:00:46: Das Best-case-sinar ist für mich dass wir es schaffen bildungstechnisch unsere Kinder zu ermächtigen und zu empowern dass sie in dieser Welt überleben.
01:01:00: Dass wir es nicht alles an die Maschine delegieren sondern dass wir wirklich sehr genaue Grenzen ziehen, dass wir in unseren Arbeitsweisen immer wieder diese Modelle auch ausschalten und uns miteinander beschäftigen.
01:01:14: Das was ihr in euren Buch Kill Meetings ja auch sagt die Auseinandersetzung von Menschen miteinander mit guten Frameworks um gute Dinge zu schaffen das glaube ich ist ein Best Case scenario als Menschen sehr, sehr aktiv mit begleiten.
01:01:34: Was machen diese Maschinen?
01:01:35: Wie entwickeln sie sich weiter?
01:01:37: und auch ja dafür aufstehen KI-Ethik solche Dinge auch ernst zu nehmen.
01:01:42: Ich weiß nicht ob Regulierung das richtige Instrument ist.
01:01:46: Ich bin eigentlich immer gegen Regulierungen gewesen aber ich habe jetzt erste Mal in meinem Berufsleben das Gefühl dass hier sehr wichtig ist, dass wir uns genau angucken was passiert da wenn man sich anhört Menschen die dort aus ihren Firmen aussteigen und davor warnen, was da gerade passiert ist.
01:02:05: Keiner mehr versteht wie die Modelle sich weiterentwickeln.
01:02:08: Ja, Asi-Beske-Sinal ist wach sein zusammengefasst.
01:02:11: Wach bleiben...
01:02:13: Wir müssen halt langfristig denken.
01:02:15: es gibt einen Grund warum China weiter ist als wir weil sie in zehn Jahreszügeln denken.
01:02:19: und wenn wir nur im nächsten Quartal denken und nur im Sinne der Schereholderoptimierung denken wird's nicht funktionieren.
01:02:26: Wenn jetzt NPAL als ein Beispiel, gibt genug schlechte Beispiele, sechstausend Mitarbeitende im Vertrieb rauswirft.
01:02:31: Dann werfen sie auch sechstausend potenzielle Leute heraus die sich irgendwann mal Solar aufs Dach klatschen.
01:02:37: also solange das Wirtschaftssystem so wie wir es haben weiter funktionieren soll muss es halt für alle eine Wertschöpfung geben die eben auch Wachstum ermöglicht hoffentlich in einer nachhaltigeren Form.
01:02:48: aber aktuell ist es eben so kurzfristig und ich habe noch nie einen KI Projekt gesehen dass funktioniert mit dem Ansatz, lass uns mal die Hälfte rauswerfen.
01:02:56: So natürlich müssen wir effizienter arbeiten aber du musst für diese Hälfe den Weg ebnen das die für mehr Wachstum sorgen können dass sie dich Unternehmen neu denken dürfen.
01:03:06: weil also was für einen unfassbaren Wissenschafts hast du an Mitarbeitenden die so lange bei dir waren wissen wie es auch nicht gut ist wenn du die befähigst besser zu machen und dann wachsen die Leute mit.
01:03:16: und auch wenn die in eine andere Firma geben könnt ihr das damit tragen und das alles was unser Wirtschaft zugutekommt.
01:03:21: Diese kurzfristigen Entscheidungen, diese Kurzschlussreaktionen die wir gerade haben helfen weder in China noch in den USA noch bei uns.
01:03:29: Du musst halt denken was ist in zwanzig Jahren?
01:03:30: Was ist in fünfzig Jahren?
01:03:31: natürlich können wir das jetzt technisch nicht sehen.
01:03:33: also wenn man sich anschaut was in den sechziger jahren Die leute für visionen hatten oder vierzigerjahren für das Jahr zwanzich zwanzicht dann ist es abwaschbare Möbel aus plastik damit die hausfrau mit einem Wasser spritzpistole weil sie dachten dass ist effizienz Frau ist immer noch zu Hause, muss das ausreinigen.
01:03:52: Das kann sie jetzt effizient haben, weil wir alles aus Plastik machen und da kann man sich schönere Sachen ausdenken.
01:03:56: Und wenn man schönere Sache sieht aus, dann kann man auch in die Richtung arbeiten.
01:03:59: Und gerade fehlt eben dieser Raum im Kleinen, im Team.
01:04:03: was es deine Rolle?
01:04:04: Wenn jetzt KI bei dir vierzig Prozent der Arbeit übernimmt oder achtzig Prozent und auch im großen gesellschaftlich.
01:04:09: Was ist also?
01:04:10: wo kommen wir als Gesellschaft grade hin?
01:04:12: so und da ist die Verantwortung bei den Politikerinnen.
01:04:15: Da ist sie bei der Gesellschaft bei den Lehrkräften.
01:04:19: Jeder ist da gerade in der Verantwortung und das ist auch für jeden Führung.
01:04:22: Ob man will oder nicht, ob es bei sich selbst nur ist oder ob's im größeren ist.
01:04:26: aber diesen Raum muss jetzt jeder aufmachen und füllen.
01:04:30: Ja sehr gut!
01:04:32: Ich möchte gegen Ende jetzt nochmal auf euer Buch zurückkommen und auf eine wunderbare Idee wie ich finde nämlich dieses Buch hat zwei Briefe ein Brief von Oskar Michael und einer umgekehrt.
01:04:42: Und die folgende Frage habe ich euch schon vorher geschickt.
01:04:48: Welcher Satz aus dem Brief von Oscar berührt dich am meisten?
01:04:54: Dein Mut, deine Überzeugung und deine Menschlichkeit haben mich geprägt.
01:04:58: Und das bis heute.
01:05:02: Schön.
01:05:03: Magst du auch sagen warum?
01:05:05: Ja also... Das ist ein größtanzunehmendes Kompliment was ich von einem Kind dass ich die ersten vierzehn Jahre lang einfach hart genervt und getriggert habe, bekommen kann.
01:05:23: Also das ist wirklich schön und berührt mich zutiefst weil ich das auch im Zusammensein immer wieder spüre dass daraus ein tiefes Interesse an Austausch entstanden ist und deswegen berührt Ja,
01:05:40: das ist immer mein leichtes Argument.
01:05:42: Wenn Leute sagen, bist du übrigens der Sohn von Michael Trautmann, dann sag ich ja absolut.
01:05:45: Da bin ich auch stolz drauf, weil er ist wenigstens ein guter Mensch.
01:05:47: Also es heißt wenigstends, der ist zum Glück ein gutter Mensch und das ist glaube ich das wichtigste Kanzenmorgendes Aufstehen zu sagen Ich bin heute kein Arschloch bewusst Dann geht's allen anderen um dich herum besser.
01:05:56: Und da bin ich stolz, dass du so jemand bist Papst trotz all dem Stress den Du hast.
01:06:01: Und... Ja,
01:06:03: dass
01:06:04: sie Schattert!
01:06:06: Oskar Welcher Satz aus dem Brief?
01:06:10: Von Michael, du wird dich am meisten.
01:06:12: Ja also einmal das Thema... dass ich am Anfang schon gesagt hatte manchmal besteht Führung darin loszulassen.
01:06:20: Also Führungen als Eltern, als Führungskraft hat es glaube ich unsere Geschichte so gut beschreibt.
01:06:26: oder haben wir jetzt genug drüber gesprochen?
01:06:29: Eigentlich der Abschlusssatz den Du geschrieben hast Papst.
01:06:33: also lass uns weiter streiten, weiter lachen lasst uns weiter hoffen.
01:06:36: zusammen Klingt ja in diesem Podcast auch manchmal so, als würden wir hier wirklich nur happy-clappy den ganzen Tag irgendwie an der Hand durch den Wald laufen.
01:06:43: Aber ist es auch nicht?
01:06:44: Wir werden uns weiter streiten und werden weitere Differenzen haben aber genauso auch weiter lachen und hoffentlich uns weiter gemeinsam entwickeln.
01:06:53: Nicht stehen bleiben und das gilt hoffentlich für alle die das hier hören.
01:06:59: Es hört mich auf Und wie können zusammen Brücken bauen?
01:07:02: Das hat mich berührt und genau so würde ich gern weitermachen.
01:07:06: Stark Ihr Lieben, es gibt noch eine letzte Frage.
01:07:09: Eine Abschlussfrage.
01:07:11: Wo wollt ihr noch hin als Papa und Sohn?
01:07:13: Was bringt die Zukunft?
01:07:19: Habs!
01:07:19: Wer möchte zuerst?
01:07:20: Ja also ich hoffe dass wir diesen Podcast noch ganz weiter machen.
01:07:23: ob den jetzt zehn Leute oder hundert Leute oder tausend Leute hören ist mir relativ wumpe weil sie uns einfach einen schönen ja eine schöne Zeit gibt wo wir aktiv zuhören wo wir nicht in unserem Arbeitswahnsinn gefangen sind sondern hoffentlich Lösungsräume aufmachen weil wir echt ein schön ... schön Zugang darüber gefunden hat.
01:07:41: Und hoffentlich ist das Buch der Anfang von etwas, was wir ausbauen... Wenn wir die Arbeitswelt ein kleines Stückchen besser machen,... dann ist es für mich ganz, ganz schön dass wir das machen dürfen.
01:07:53: und auch wenn's nur ein zwei Leuten hilft, ist es toll!
01:07:57: Ja lass uns da weitermachen.
01:07:58: mir macht sehr viel Spaß und ich freue mich auf alles was da noch entsteht.
01:08:02: Plus eins.
01:08:04: Sehr schön ihr Lieben.
01:08:07: also auf dem Körper von euer Buch steht Wie KI, New Work und Generation gerechtes Samarbeit die Zukunft der Arbeit verändern.
01:08:16: Das ist da auch drin.
01:08:17: ich empfehle dieses Buch für alle Die nicht nur Führungskräfte sind sondern bei der Selbstführung anfangen möchten.
01:08:24: Ganz toll was ihr der welt damit geschenkt habt.
01:08:26: viel lieben dank.
01:08:27: schön dass sie dabei warht Und ja wir sehen uns auf der einen oder anderen lesungen buchparty etc.
01:08:33: Bis dahin
01:08:34: freu mich Danke.
01:08:37: sollten mir noch kleiner nachklapper kleine Nachklappa PS.
01:08:41: Wollten wir nicht noch antiesen, dass wir eine Buchtour machen zusammen?
01:08:46: Wir können es ja mal kurz antießen.
01:08:47: Da wird's bestimmt schon nochmal eine Spezialfolge zu geben.
01:08:51: Aber ja, Anfang nächsten Jahres wirds losgehen ab Ende Februar sind wahrscheinlich und Tour zusammen mit Kill Meetings und mit ... Wir müssen über Führung reden.
01:09:03: Ja... Ich finde das was noch wert!
01:09:05: Das wird uns noch sagen!
01:09:07: Auf jeden Fall
01:09:08: Also mindestens sechs deutsche Städte, vielleicht noch ein zwei im deutschsprachigen Ausland dazu.
01:09:15: Und ja, freu mich sehr, dass wir das zusammen
01:09:17: machen.
01:09:19: Ich freue mich auch sehr!
01:09:19: Ihr werdet jetzt mitbekommen, liebe Hörerinnen und Hörern, wo und wann das stattfindet... bis dahin!
01:09:26: Ciao
01:09:27: ciao!
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