#585 Dr. Christian Poensgen | Co-Founder of Ultra Labs | Autor von Ultraproductive

Shownotes

Unser heutiger Gast hat an der Universität zu Köln Betriebswirtschaftslehre studiert, einen Teil davon an der Copenhagen Business School, und einen Master in International Management absolviert. An der Philipps-Universität Marburg promovierte er mit summa cum laude über den Zusammenhang zwischen Stress und Leistungsfähigkeit, ein Thema, das ihn bis heute begleitet. Danach gründete er Unternehmen in den Bereichen Digital Health und Wissenstransfer und war Senior Fellow in einem Thinktank zur Zukunft der Arbeit im Deutschen Bundestag. 2019 hat er das European Center for Digital Competitiveness an der ESCP Business School mitgegründet, das untersucht, wie Europa im digitalen Wettbewerb bestehen kann. Seit 2020 schreibt er außerdem für das World Economic Forum. Heute verbindet er Wissenschaft, Unternehmertum und seine Arbeit als Executive Coach. Gemeinsam mit Eric Partaker hat er Ultra Labs gegründet, das Führungskräfte und Unternehmer*innen dabei unterstützt, ihre Leistungsfähigkeit langfristig zu steigern. In ihrem gemeinsamen Buch Ultraproductive, das heute, am 2. November, in Deutschland erscheint, gehen sie der Frage nach, wie wir mehr erreichen, uns besser konzentrieren und gesünder schlafen können und dabei weniger Stress erleben. Gerade für Führungskräfte ist das hochrelevant, denn hohe Leistungsanforderungen, permanente Erreichbarkeit und das Tempo technologischer Veränderungen fordern uns alle heraus. Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Arbeit den Menschen stärkt, statt ihn zu schwächen. In mehr als 580 Folgen haben wir mit über 700 Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was sich weiter ändern muss. Wie können wir dauerhaft Höchstleistungen erbringen und dabei körperlich und mental gesund bleiben? Welche Gewohnheiten helfen uns im Alltag wirklich weiter? Und wie verändert künstliche Intelligenz unseren Umgang mit Produktivität, Führung und der eigenen Leistungsfähigkeit? Fest steht: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse. Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern, Erfahrungen, Tools und Ideen, die uns dem Kern von New Work näherbringen. Darüber hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage, ob wirklich alle Menschen das finden und leben können, was sie im Innersten wirklich, wirklich wollen. Ihr seid bei On the Way to New Work, heute mit Dr. Christian Poensgen.

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00:00:00: Unser heutiger Gast hat an der Universität zu Köln Betriebswirtschaftslehre studiert, einen Teil davon an der Kopenhagen Business School und ein Master in International Management absolviert.

00:00:10: An der Philips-Universität Marburg promovierte er mit Summa Cum Laude über den Zusammenhang zwischen Stress und Leistungsfähigkeit – ein Thema das ihn bis heute begleitet.

00:00:19: Danach gründete er Unternehmen in den Bereichen Digital Health und Wissenstransferer & Fascinier Fellow in einem Think Tank zur Zukunft der Arbeit im Deutschen Bundestag.

00:00:28: Zwei-tausend neunzehn hatte das European Center for Digital Competitiveness an der ISCP Business School mit gegründet.

00:00:35: Das untersucht, wie Europa im digitalen Wettbewerb bestehen kann.

00:00:39: Seit zwei Tausend zwanzig schreibt er außerdem für das World Economic Forum.

00:00:44: Heute verbindet er Wissenschaft und Unternehmer zu seiner Arbeit als Executive Coach.

00:00:47: Gemeinsam mit Eric Portega hat er UltraLefts gegrundet, dass Führungskräfte und Unternehmenden dabei unterstützt ihre Leistungsfähigkeit langfristig zu steigern.

00:00:57: In ihrem gemeinsamen Buch Altraproduktiv, das heute am zweiten November in Deutschland erscheint, gehen Sie der Frage nach wie wir mehr erreichen und besser konzentrieren und gesünder schlafen können und dabei weniger Stress erleben.

00:01:08: Gerade für Führungskräfte ist es hochrelevant denn hohe Leistungsanforderungen, permanente Erreichbarkeit und das Tempotechnologische Veränderungen fordern uns alle heraus.

00:01:17: Seit über neun Jahren beschäftigen wir uns mit der Frage Wie Arbeit den Menschen stärkst statt ihn zu schwächen?

00:01:22: In mehr als fünfhundertachzig Folgen haben wir mit über siebenhundert Persönlichkeiten darüber gesprochen, was sich bereits verändert hat und was ich weiter ändern muss.

00:01:30: Wie können wir dauerhaft Höchstleistung erbringen und dabei körperlich und mental gesund bleiben?

00:01:35: Welche Gewohnheiten helfen uns im Alltag wirklich weiter?

00:01:38: Und wie verändert künstliche Intelligenz unseren Umgang mit Produktivität Führung in der eigenen Leistungsfähigkeit?

00:01:44: Fest steht!

00:01:45: Für die Lösung unserer aktuellen Herausforderungen brauchen wir neue Impulse.

00:01:48: Deshalb suchen wir weiter nach Methoden, Vorbildern und Erfahrungen, Tools und Ideen die uns dem Kern von

00:01:53: New Work

00:01:54: näher bringen.

00:01:55: Dabei hinaus beschäftigt uns von Anfang an die Frage ob wirklich alle Menschen das finden und leben können was sie im Innersten wirklich wirklich wollen.

00:02:02: Ihr seid bei On The Way To

00:02:04: New Work

00:02:05: heute mit Dr.

00:02:06: Christian Pönsken.

00:02:25: Hallo lieber Christian!

00:02:27: Hallo Michael, hallo Christoph vielen Dank.

00:02:30: ich freue mich sehr auf das Gespräch.

00:02:32: Schön, dass du da bist.

00:02:32: Wir verdanken dir eine Menge!

00:02:34: Wir haben einen unserer Helden durch dich bekommen, Neil Eyerl.

00:02:37: Haben wir gerade im Vorgespräch noch mal diskutiert.

00:02:39: Wir teilen auch gewisse Helden.

00:02:42: Im Vorgespräch haben wir über Matthew Walker gesprochen ... über Karen Newport, also Menschen die auch die Arbeit von Christoph und mir sehr beeinflusst und geprägt haben.

00:02:52: Und heute mit dir zu sprechen ist eine große Freude und Ehre, so ein Circle Moment Und es gibt verschiedene Punkte, auch gerade im Bereich Politik das Thema.

00:03:04: Wir wollen heute versuchen natürlich einen Fokus auf deinem neuen Buch und deinen neuen Wirken zu haben aber vielleicht auch vorher noch mal über das Thema New Work ein bisschen breiter zu sprechen.

00:03:15: Du bekommst wie alle unsere Gäste gleich zum Anfang die schwierigste Frage und die stellte ihr Christoph.

00:03:22: Ich habe tausend andere Fragen, aber wir möchten wissen Christian Wie bist du der Mensch geworden, der du heute bist?

00:03:28: Das ist eine ganz tolle Frage und hier hängt die Antwort so ein bisschen natürlich davon ab, wie weit man hier zurückgeht.

00:03:35: Ich glaube für mich ist ein ganz wichtiger Teil der Antwort dass ich eigentlich immer versucht habe das was auch so das Motto Eurospodcastes ist nämlich Arbeit zu tun, wie man wirklich wirklich will.

00:03:45: Das hat bei mir schon recht früh begonnen.

00:03:47: also ich hab immer versucht beruflich das zu machen was mich auch privat fasziniert hat.

00:03:52: Ich habe noch in der Schule als Kind mich super stark für Psychologie interessiert.

00:03:57: Das war, als ich noch Weihnachten mal so ein Standardwerk gewünscht.

00:04:00: So ein richtiges Gebiebel, so einen Welser und hab das dann irgendwie unter dem Weihnachtsbruch Baum gelesen.

00:04:06: Es war schon sehr früh eine bisschen meine Faszination wie Menschen sozusagen

00:04:12: gut

00:04:12: leben und funktionieren und auch irgendwie arbeiten können.

00:04:16: Und habe dann im Nachgang an mein Schuljahr promoviert eben wie schon besprochen zum Zusammenhang von Stress und Leistung.

00:04:25: Es war super spannend, wir haben uns angeschaut in so einem ersten von mehreren Papers wie man Stress neurophysiologisch messen kann.

00:04:33: Also was man wirklich... und das war im Jahr zwei Tausend vierzehn.

00:04:37: Das ist lange her bei mir.

00:04:38: Was man tun kann um Stress physiologisch zu messen also nicht indem man Leute fragt sondern indem man wirklich misst wie gestresst die Leute sind.

00:04:47: Im zweiten Paper haben uns dann Unternehmensberater angeschaudet von Firmen wie McKinsey, BNBCG und haben mit denen so eine Simulation gespielt, so eine Harvard Business School Simulation.

00:04:58: Und sie haben uns angeschaut wie Stress deren Leistungsfähigkeit beeinflusst.

00:05:03: Wir hatten da so ziemlich coole Wearables also Armbänder vom MIT damals sindhaft teuer.

00:05:09: das war zwei fünfzehn als Aura und Woop die gängigen heutigen Anbieter noch in den Kinderschuhen steckten.

00:05:16: Wie also Stress die Leistungsfähigkeit beeinflusst und da ist das Bild wirklich sehr viel differenzierter, als man denkt.

00:05:22: Also es ist nicht einfach Stress ist schlecht sondern es hat einen sehr großen Facettenraum.

00:05:28: können wir vielleicht nachher drüber sprechen?

00:05:30: Und schließlich haben wir uns dann angeschaut wie man als Wissensarbeiter, als Wissenarbeiterin besser mit Stress umgehen kann.

00:05:35: also das war bisschen die Theorie Die Doktorarbeit.

00:05:40: ich habe dann auf der Grundlage dessen Als ersten Job einen Startup gegründet und da haben wir eine digitale Plattform mit App gebaut, die Unternehmen dabei helfen sollten ihren Mitarbeitenden ja quasi Wege zu geben Stress resistenter zu werden über so Dinge wie Schlaf Entspannung Ernährung Sport.

00:06:02: Und ich war damals überzeugt dass sie mit diesem Unternehmen dieser App mit dieser Plattform die Welt verändern Haben wir aber nicht.

00:06:09: Das Startup ging ziemlich schnell den Bach runter, wie das so oft passiert und das war für mich auch offen gestanden ziemlich hart.

00:06:15: Ich bin da selber an meine Belastungsgrenzen gekommen, achtzig Stunden gearbeitet Börnert war es nicht diagnostiziert, aber nah an diese Grenze.

00:06:24: Und habe mich dann in den Jahren danach, also seit dem Jahr zwei Tausend achtzehnt sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt.

00:06:30: Ich hab ein Jahr in einem Think Tank zur Zukunft der Arbeit im Deutschen Bundestag gearbeitet und das war super spannend.

00:06:35: Hab dann einen eigenen think tank gegründet an der ESCB Business School zum Thema digitaler Webbewerbsfähigkeit sowohl für Staaten und Unternehmen, aber auch das Thema wie man selber als Mensch heutigen Welt, also im ersten Jahrhundert.

00:06:50: Was halt voller Ableckung ist nachhaltig, leistungsfähig und auch gesund bleiben kann.

00:06:55: Und ich hab dann irgendwann angefangen, auf dem ich auch viel gelesen habe nicht nur Studien sondern auch die so eben von Michael genannten Bücher Deep Work von Karl Newport Why We Sleep von Matthew Walker, die kamen in diesen Jahren raus.

00:07:06: Zwei, sechs, zwei, siebzehn, zwei achtzehn haben mich tief beeinflusst und dann... ...hab' ich angefangen darüber online zu schreiben.

00:07:13: Ich habe zwanzig ein Essay auf LinkedIn geschrieben zu dem Thema, wo ist jetzt auch das Buch geworden ist sechs Jahre später.

00:07:20: Da ist unter anderem Nier Eyal der den ja auch schon hatte drauf aufmerksam geworden hat.

00:07:24: wenn dann einige Austausche also Calls gemacht.

00:07:26: er hat mich ermutigt daraus ein Buch zu machen immer heute noch mein Mentor und das habe ich dann gemacht hab zwei tausend-einundzwanzigem Newsletter gestartet wo ich online über das geschrieben habe was sich zum thema sowohl akademisch, als auch aus der Praxis gelernt hab.

00:07:41: Und seit ... seit ... Jahrzehntelundzwanzig posten sowohl ich als auch mein Co-Autor Eric Pateker fast täglich auf LinkedIn zu diesen Themen.

00:07:48: und daraus ist dann ... ähm ... viel entstanden auf das Buch was jetzt in acht Sprachen und achtzehn Ländern rauskommt im Herbst.

00:07:55: Ähm... und wenn ich zurückschaue gibt's aber einen Moment, der mehr erklärt als jede Situation oder jede Station im Lebenslauf.

00:08:02: Das ist eben dass sich ne ... Als dieses Start-up gescheitertes fast selbst in den Burnout gerutscht bin, obwohl ich alles wusste.

00:08:09: Also in der Theorie wusste ich was Stress macht wie man damit umgehen kann und soll und wie eben nicht Und mir ist es trotzdem passiert.

00:08:18: also ich bin trotzdem irgendwie in die Erschöpfung gegangen und das war ziemlich krass.

00:08:21: und deswegen lässt mich heute folgende Frage nicht lau los Wie kann man beruflich wirklich erfolgreich sein und tolle Arbeit machen?

00:08:29: ohne seine Gesundheit oder seine Beziehungen.

00:08:32: Dabei opfern sie ein bisschen, weil es ist ja oft noch so ein bisschen dieser alte Irrglaube, dass man sich entscheiden muss zwischen beruflichem Erfolg und irgendwie die Gesundheit und Beziehung.

00:08:41: Aber ich dachte dann irgendwann ... Und Eric hat mein Co-Auto ein ganz ähnliches Erlebnis, wo wir das auch noch sprechen können.

00:08:47: Es kann nicht sein, dass es da entweder Oda gibt.

00:08:51: Von da an war eben die Frage was sind die wichtigsten Hebel dafür?

00:08:54: Wie man sowohl wissenschaftlich fundiert als auch praktisch umsetzbar eben dieses Kunststück schaffen kann, super Arbeit zu machen.

00:09:01: Eine gute Karriere und einen guten Weg beruflich zu gehen ohne seine Gesundheit oder seine Beziehungen zur Opferen.

00:09:07: Und ich bin jetzt an das vielleicht noch der letzte Punkt seit ein paar Jahren Vater.

00:09:11: wir haben zwei Kinder eins um zwei Jahre und da spielen so Themen wie Schlaf, Erholung, Vereinbarkeiten eine ganz andere Rolle.

00:09:18: Das heißt es ist nach wie vor sehr akut für mich und Ich bin einfach in der glücklichen Lage dass sich da so ein bisschen meine Begeisterung und mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte.

00:09:28: Genau, das wäre jetzt meine recht sanfte Frage.

00:09:34: Wo kommst du als Vater in Momente wo du sagst?

00:09:39: Jetzt weiß ich alles in der Theorie und ich hab's trotzdem nicht hingekriegt den Stress rauszuhalten aus dem Elternalltag.

00:09:47: I've told you Christian Christoph kommt dann manchmal mit zu Dingen völlig.

00:09:52: Ja also steigen vielleicht einen.

00:09:54: jeden Tag komme ich dazu und es ist halt auch ein Lernprozess gewesen für mich.

00:09:59: wenn man irgendwie als Paar unterwegs ist ohne Kinder, dann hat man irgendwie ... Wenn man viel arbeitet so das Gefühl, okay, irgendwie als paar das hinzukriegen.

00:10:07: Ist schon eine Herausforderung.

00:10:09: Wenn da ein Kinder da sind, merkt man auf einmal, man kann gar nichts mehr kontrollieren.

00:10:13: und zwei Kinder, die?

00:10:16: das Erste schläft sehr gut, schliegt auch immer sehr gut.

00:10:19: Das Zweite leider überhaupt nicht.

00:10:21: Da um seine Frage zu beantworten, ist ein Thema.

00:10:23: tatsächlich nach einem stressigen Arbeitsalltag.

00:10:26: Und nach dem, bei dem Versuch dann das Kind irgendwann in den Schlaf zu bekommen.

00:10:30: Was dann oft dreißig-sechzig Minuten dauerte.

00:10:33: Ähm ... kam ich dann auf diese Gedankenspiralen rein.

00:10:36: Okay, es kann jetzt hier nicht passieren!

00:10:38: Ich muss gut schlafen und bis morgen wieder irgendwie meine Dinge so machen und erledigen.

00:10:45: So das Thema Kind zum Schlafen zu bringen und damit hergehend auch abends runterzukommen und abzuschalten war ein Riesenthema.

00:10:54: Anfang für mich und uns.

00:10:55: Die Nächte an sich natürlich auch, also wenn man von gutem Schlaf spricht ist es das eine dass einfach individuell oder als Paar hinzubekommen und dann noch mal ne ganz andere Frage so beim Thema Kinder.

00:11:08: Also Schlaf-Riesenthema und auch das Thema Fokus.

00:11:12: Ich bin ein großer Fan von Deep Work habe über Jahre seitdem ich das Buch aus den ersten Mal gelesen hab immer wirklich geschaut die erste Stunde des Tages für inhaltliche, anspruchsvolle Arbeit verwende und eben nicht für E-Mails und Meetings und Nachrichten.

00:11:31: Das wird dann natürlich schwieriger wenn deine Kinder um sechs oder sieben aufstehen und diese Zeit auf einmal genommen wird.

00:11:37: also ich musste sehr viel selber ändern, umkrempeln und durfte auch sehr viel selbst lernen und was ganz wichtig ist es zu verstehen.

00:11:45: all das aber dass wir heute sprechen werden diese ganze Frage von nachhaltiger Leistungsfähigkeit, das ist alles nie irgendwie so eine... Da gibt es keine Patentlösung.

00:11:55: Das ist für jede Person unterschiedlich und auch für jede Lebensphase unterschiedlich.

00:12:00: Ich dauert trotzdem, dass man sehr viel machen kann wenn man ein bisschen schaut was sind die größten Hebel?

00:12:05: Was sind so die Achtzigzwanzig Dinge, die ich tun kann um ja effektiver und glücklicher durch die Tage zu gehen.

00:12:13: Lass uns mal vielleicht von den ... vom eigentlichen Thema Stress mal starten.

00:12:23: Was macht Stress, was ist Stress?

00:12:24: Du hast den Vorgespräch mir auch schon mal erklärt im Detail eben auch dass dem Stress ja nicht so eindeutig schlecht oder gutes ist und es kommt auf den Stress an.

00:12:33: Dass wir uns vielleicht über das Thema Stress rein wagen und dann wirklich die unterschiedlichen Aspekte... ...die du bestimmt alle abgearbeitet hast.

00:12:41: Wir haben's Buch ja noch nicht in unseren Händen.

00:12:43: Es kommt in Deutschland glaube ich November jetzt irgendwann Dann über Schlaf, Ernährung Bewegungen und dann Arbeit mal drauf zu gucken.

00:12:52: Also du führst ein bisschen durch wir grätschen rein und Ich glaube ich spüre dass das buch was Du geschrieben hast eins ist Was ich mir gewünscht habe weil es genau das zusammenfasst was alle wir wissensarbeiter die auch Lust haben ein schönes Leben zu haben, die Familie und Kinder brauchen.

00:13:14: Von daher bin ich sehr gespannt auf den Jump in dein Buch.

00:13:20: Sehr gerne!

00:13:20: Und gerne können wir mit Thema Stress beginnen, weil das natürlich ein riesiges großes Thema ist und auch immer wichtigeres und drängenderes Thema.

00:13:28: Es gibt viele Studien dazu von Gallup, die haben viel dazu geforscht wie sich auch das Thema chronischer Stress-Erschöpfung Burnout über Zeit entwickelt hat.

00:13:37: In den letzten Jahren hat er es wirklich massiv zugenommen.

00:13:41: zwei, dreiundzwanzig erlitten drei von vier US-Amerikaner.

00:13:45: Zumindest zeitweise ein Burnout-Synto und es ist über die Jahre davor irgendwie stark gestiegen.

00:13:50: also das ist was was viele Menschen immer mehr Menschen beschäftigt.

00:13:54: und ich glaube erst mal muss man verstehen oder sollte man aus meiner Sicht verstehen dass Stress nichts per se schlechtes ist sondern im wesentlichen die Reaktion unseres Körpers oder die Art und Weise und Fähigkeit unseres körper beschreibt irgendwie mit Herausforderungen, mental und physisch umzugehen.

00:14:14: Und das ist erst mal eine Art und Weise unseres Körpers zu aktivieren, um ein Problem zu lösen.

00:14:19: Das ist erstmal Stress!

00:14:20: Ich finde es um das Thema Stress auch mal so vom großen erzedenken folgende Beobachtung sehr spannend.

00:14:26: Es stand von Kelly McGonagill, ist eine Stanford-Forscherin, die auch ein tolles Buch zum Thema geschrieben hat wie Upsider Stress was im Leben Bedeutung hat.

00:14:40: Eigentlich immer auch mit Stress verbunden ist und Dinge, die überhaupt keinen Stress mit sich bringen, auch in der Regel nicht besonders bedeutungsvoll sind.

00:14:48: Also beispielsweise wie Family oder Business Gründen.

00:14:51: also wo man sich fragt so warum hat die Natur das so eingerichtet?

00:14:54: Exakt!

00:14:55: Und da würde ich gerne euch und jeden der jetzt hier zuhört und jede Mal ermutigen mal zu überlegen... Was sind so die Sachen im Leben auf denen man am stolzesten isst?

00:15:06: auf die man heute zurückschaut und sich so überlegt, okay das ist wirklich... also darauf bin ich stolz.

00:15:10: Die waren wichtig, die waren bedeutungsvoll.

00:15:13: Und ob das jetzt irgendwie beruflich ist?

00:15:15: Ob es um den Anfang mit einer Ausbildung im Studium vielleicht, mit ersten Stationen oder auch mit dem späteren großen Meilensteinen ist?

00:15:24: Oder ob's in privaten liegt, ob es jetzt um das Thema Beziehung geht, Partnerschaft, Ehe vielleicht, Familie, Kinder All das, was im Leben wirklich bedeutungsvoll ist.

00:15:35: Alles, was man irgendwie haben möchte hat immer auch einen gewissen Grad oder sehr oft viel Stress.

00:15:43: von daher ist Stress nicht per se schlecht sondern bei all den Dingen die man eigentlich will.

00:15:46: im Leben ist Stress dabei und das finde ich erstmal eine sehr wichtige Beobachtung weil in der Retrospective die meisten Leute verstehen klar war das total stressig.

00:15:55: aber um nichts in der Welt möchte ich diese Erfahrung missen.

00:16:00: In der Gegenwart, während man da durchgeht fühlt es sich oft anders an.

00:16:04: Und das ist erst mal so.

00:16:06: eine wichtige Perspektive aus meiner Sicht die man auf Stress haben soll.

00:16:09: nichts im Leben was wirklich bedeutungsvoll ist kommt ohne Stress und die meisten Sachen die ohne Stress sind haben auch nicht wirklich Bedeutung.

00:16:17: Ja sehr starker Einstieg.

00:16:20: vielleicht kann man von da auch noch weitergehen.

00:16:21: dieses Thema was mich sehr beschäftigt also viele Menschen ... in anspruchsvollen beruflichen Kontexten arbeiten.

00:16:29: Seien es jetzt Unternehmerinnen, Unternehmer, Ärzte... Es gibt viele Bereiche.

00:16:35: die vergleichen sich dann auch selber häufig mit Hochleistungssportler und ich finde den Vergleich auch nicht falsch.

00:16:41: aber was die meisten glaube ich außer Acht setzen ist diese ist das Hochleistungssportler extrem viel ... in Amplituden sind.

00:16:50: Anspannung, Entspannungen und Entspannen.

00:16:52: Also in der Anspanne natürlich Stress, Muskelstress... Na wenn du in der Crunchtime im NVE-Finale eingesetzt wirst... Und den letzten Wurfmann ist das Stress aber... So ein LeBron James, der schläft eben auch zwölf Stunden am Tag.

00:17:05: Der macht extrem viel Recovery und die sind sehr sehr... Im Einklang mit sich, mit ihrem Körper, mit dem Geist, sie haben Mental Coaches und machen alles Mögliche!

00:17:16: Und wir Wirtschafts Leichtmatrosen oder Kapitäne gucken uns dann nur ab.

00:17:21: Ja, ja die geben ganz viel.

00:17:23: Die trainieren vierzig Stunden eine Woche also arbeiten wir halt siebzig.

00:17:27: Also ist das auch etwas was du in deiner Arbeit immer wieder triffst?

00:17:30: Dass Menschen wie wir das einfach unterschätzen dass nach Stress eben auch Entspannung kommen muss?

00:17:37: Ja hundertprozent!

00:17:38: Wir zitieren im Buch unter anderem Naval Ravikant.

00:17:41: Das ist ein sehr erfolgreicher amerikanischer Unternehmer Investor mit Investitioning-Firmen wie Uber und Twitter, jetzt X usw.

00:17:49: der auch sehr viel zu dem Thema auf Twitter und auch in einem Buch was ich sehr empfohlen kann geteilt hat.

00:17:55: und er sagt im Bezug auf Gründer und da kann man diskutieren ob das so ist aber es ist ja irgendwie auch so ein bisschen die olympischen Spiele des Unternehmestums wenn man das so sieht also so Starlappgründer der sagt dass die nicht quasi durch ihr Leben gehen, als wäre es ein Marathon.

00:18:14: Sondern dass das eigentlich eine Aneinanderreihung von Sprints ist die dann immer wieder auch durch entsprechende Erholungsphasen unterbrochen werden muss.

00:18:22: und das ist natürlich extrem machtvoll glaube ich.

00:18:24: dieses Bild wir sehen das genauso.

00:18:26: Wir sprechen den Buch davon, dass man nicht nur eine tolle Arbeitsethik braucht sondern eine ebenso gute Erholungsthetik.

00:18:32: also im englischen Rest Ethik und da glauben wir ganz fest dran weil genau so wie die besten Sportler Hochleister in verschiedenen anderen Disziplinen genauso die Anspannung, den Fokus brauchen.

00:18:46: Wie die Entspannungen und wie ja die Erholung genau sozusagen irgendwie im Business- und für alle Misswissensarbeiter eben auch.

00:18:54: Und das führt uns auch direkt zum Thema Stress.

00:18:57: chronischer Stress also dieser ununterbrochene Stress über Tage Wochen Monate vielleicht oft auch Jahre Das ist wirklich schlecht.

00:19:06: Da gibt es keine Diskussion und keine Frage, das führt irgendwann in die körperliche oder mentale Erschöpfung.

00:19:13: Und nichts daran ist gut!

00:19:14: Es macht uns krank, es schädigt unser Immunsystem, erhöht die Wahrscheinlichkeit für nahezu alle Krankheiten, die man unbedingt vermeiden will von Krebs bis zu Demenz.

00:19:24: Deswegen gilt es, chloronischen Stress zu vermeiden.

00:19:26: Den akuten kurzfristigen Stress aber, der uns... da gibt's viel Forschung zu, doppelt so fokussiert und produktiv macht Wenn er immer wieder unterbrochen wird entlang von verschiedenen Zeithorizonten, ist super.

00:19:40: Also der macht uns leistungsfähiger und so gewohl kognitiv als auch physischem Leistungsmäßiger.

00:19:46: Der macht unser Immunsystem stärker.

00:19:48: Das ist wirklich auch überraschend für viele Menschen.

00:19:50: also wir brauchen Stress gepaart mit Erholung um zu wachsen.

00:19:54: aber es darf halt nicht dieser chronische Stress sein.

00:19:57: quasi Spitzen-Sportler und Spitzenleister in vielen anderen Bereichen haben das sehr gut verstanden.

00:20:02: Und wir glauben, dass es höchste Zeit ist, dass das halt auch in der Wissensarbeitsbranche, wo wir alle irgendwie zugehören genauso viel mehr umgesetzt

00:20:11: wird.".

00:20:16: Und bevor es mit der aktuellen Folge von On the Way to New Work weitergeht, kurz eine Werbung in eigene Sache, erinnerst du dich an deinen ersten Tag als Führungskraft?

00:20:25: Plötzlich trägst Du Verantwortung für Menschen, für ihre Motivation, Ihre Entwicklung Ihre Zielerreichung, Verantwortung für ein ganzes Team.

00:20:33: Und kaum jemand hat dir vorher gezeigt wie das eigentlich geht!

00:20:37: Gallup sagt dass weltweit nur vierzig Prozent aller Führungskräfte irgendeine Form von Training dafür bekommen haben.

00:20:43: Genau dafür haben wir unser New Work Master Skills Leadership Programm entwickelt, das wir vom ersten bis dritten Dezember in Hamburg bereits zum sechsten Mal durchführen.

00:20:52: Drei Tage drei Säulen.

00:20:54: Wir beginnen bei dir selbst mit deinen Stärken, deinem Selbstmanagement und der Frage wie du auch unter Druck klar und gesund bleibst.

00:21:01: Am zweiten Tag geht es um die Menschen in deinem Team – um Wertschätzendes Feedback aber auch um kritische Feedbackgespräche und Coaching Skills mit denen du Micromanagement hinter dir lässt.

00:21:10: Und am dritten Tag schauen wir gemeinsam darauf, wie aus Individuen ein High Performance-Team entsteht indem sich alle Trauen offen zu sprechen und indem jede und jeder Verantwortung übernimmt und das Team gemeinsam hohe Ziele erreicht.

00:21:25: Weil echte Veränderungen aber im Alltag passiert, begleiten wir dich danach noch zwölf Wochen lang mit Working Out Loud vor Leaders.

00:21:31: Dieses Peer Coaching Format haben wir gemeinsam mit John Stepper entwickelt dem Erfinder der Methode Workout Loud.

00:21:37: Im Angebot enthalten ist außerdem der Giften Stranks-Vierundreißig Test ein umfangreiches Materialpaket und eine hoch relevante Toolbox.

00:21:45: Alle Infos findest du auf Newwork Master Skills oder schreibt mir einfach an hello at newworkmasterskills.com.

00:21:54: Wir freuen uns auf Dich.

00:21:56: und zurück geht's zu on the way to Newark.

00:22:04: Frage die ja viel diskutiert wird ist diese Aussage Michael das hat wir auch schon auf diesem Podcast, dass die Wälde der wir leben wie so ein Dauerbeschluss ist und Dauerstress mit Impression Social Media usw.. Ist das vergleichbar mit chronischem Stress?

00:22:19: Oder ist es ein bisschen zu wenig erforscht, um das so eins-zu-eins zu sagen.

00:22:24: Also ich rede jetzt wirklich von... also ich gehe jetzt nochmal nicht auf KI.

00:22:27: da will ich gleich mal gesondert rein, weil das halte ich für sehr, sehr spannend.

00:22:32: aber ist es im Bereich chronische Stress oder reagieren Menschen ja sehr unterschiedlich?

00:22:37: was ist da Stand der Wissenschaft?

00:22:40: Also erst einmal so dass dieses Umfeld in den letzten zwanzig Jahren deutlich anspruchsvoller geworden ist und natürlich gibt's Leute, die da besser oder weniger mit umgehen.

00:22:51: Natürlich aber es ist schon so das nicht mehr so ist wie früher.

00:22:57: Es gibt ja verschiedene Begriffe, die ich auch sehr spannend finde.

00:23:00: einerseits das Autonomie-Paradox.

00:23:02: Das sagt quasi aus dass wir zwar sehr viel flexibler sowohl zeitlich als auch örtlich arbeiten können uns das aber vor extreme Herausforderungen stellt weil wir halt vierzehn Stunden am Tag, sieben Tage die Woche von E-Mails und Nachrichten quasi gejagt werden.

00:23:19: Und es ist sehr wichtig da Grenzen zu ziehen.

00:23:22: Zum anderen in der Freizeit, das fand ich sehr spannend als ich mir das angeschaut habe.

00:23:27: Wir haben mehr Freizeiten als vor fünfzig Jahren nicht weniger aber weil diese Freizeite durch diese Technologie, die wir haben, die auch toll ist uns rund um die Uhr sozusagen... bombardiert.

00:23:42: Die kommt in der Folge in so kleinen Schnipseln bei uns an, wir kriegen also zum Beispiel eine Stunde Freizeit und dadurch dass wir dann zwischendurch ein E-Mail machen oder Social Media checken oder keine Ahnung irgendwie mal eine Nachricht beantworten, kommt diese Zeit im kleinen Schnipsel die Harvard Professorin Ashley Williams nennt das Time Confetti, also Zeitconfetti daraus etwas entstehen kann, was sie eine Zeit-Hungersnot nennt.

00:24:07: Und das ist so stressig für uns wie eine tatsächliche Hungersnot.

00:24:10: Also wir haben mehr Freizeit als vor fünfzig Jahren.

00:24:13: weil die aber in diesen kleinen Zeitschnipseln kommt fühlt es sich nicht an und das ist einfach sehr, sehr stressig.

00:24:19: also sowohl auf der Arbeit passt sehr viel auf uns ein durch verschiedenste Kanäle Tools und sozusagen Wege uns zu erreichen und auch in der Freizeitung zieht sich das durch.

00:24:30: Und deswegen ist es tatsächlich so, dass dieses Umfeld und dieser ganzen Kosmos in dem wir leben, deutlich schwieriger gemacht hat, effektiv und auch quasi gelassen durchs Leben zu gehen.

00:24:47: Das ist ein großer Befeuerer von chronischem

00:24:50: Stress.".

00:24:53: Du sagst ebenso, dass es mehr ist?

00:24:56: Ist der Eindruck von Menschen früher ... auch so gewesen.

00:25:01: Vor

00:25:02: ein paar Tagen saß ich im Flieger und hatte was über den Buchdruck gesehen, als guten Bergchen erfunden hat.

00:25:07: Da ging es darum... Der hat ja nicht nur irgendwie einen neuen Zinsbuchstab, sondern eben viel drum herum gemacht, aber ganz das System drumherum.

00:25:12: Und da war eben auch World Changing und es wird mehr gelesen

00:25:16: usw.,

00:25:17: also wieviel... Also was ich fragen will ist, wieviele mehr?

00:25:23: Wieviel krasser ist es jetzt im Vergleich zu dem wo wir jetzt gerade stehen.

00:25:27: Versus, wenn ich sage bei meinen Eltern Großeltern und Uros-Eltern war es für die auch verhältnismäßig viel Stress.

00:25:34: Oder war's wirklich so dass sie einfach anders sequenzieller gearbeitet haben eingeteilt haben?

00:25:38: Also haben wir selber selbst Schuld!

00:25:41: Es ist eine sehr gute Frage.

00:25:42: verschiedene Dimensionen zu.

00:25:44: am Ende des Tages haben wir alle irgendwie in der Hand wie wir durch die vierundzwanzig Stunden gehen, die wir jeden Tag haben von daher das System aber schon so deutlich schwieriger geworden ist, mit diesen Themen nachhaltig umzugehen.

00:25:58: Weil mein Vater ist in der zweiten Hälfte seiner Karriere kam dann irgendwann Handys und solche Themen auf.

00:26:07: Bevor das alles aufkam war irgendwann auch mal Schluss mit der Arbeit.

00:26:11: Am Abend am Wochenende im Urlaub es ging natürlich immer man hatte... Auch früher in den Achtzigern schon Mobiltelefonen, also man war erreichbar.

00:26:18: Aber es war nicht so dass jeder und jede das Büro wirklich in der eigenen Tasche mit sich herumgetragen hat was ja heute so ist sprich das Handy.

00:26:25: Also Es sind mehr Herausforderungen.

00:26:27: dann kann das natürlich super in den Griff bekommen.

00:26:30: aber die Anforderung Und Die Dichte und die Allgegenwärtigkeit von dieser Herausforderung und was auf uns einpasst Das ist Nicht vergleichbar mit dem was wir was ums die Generation vor uns hat Und ... bin gespannt, du hippst die Heiligkeit.

00:26:48: Nee, ich beschäftige mich mit der Frage, ob es einfache Erklärung dafür gibt bei ... Ich gebe dir jetzt mal ein Beispiel.

00:26:55: Ich hatte über einen Trip nach Hongkong in eine Unternehmerin getroffen, die auch im Unternehmerklub ist, wo Michael und ich Mitglied sind.

00:27:02: Die hat damals die Firma von ihrem Vater übernommen.

00:27:05: Ich glaubte

00:27:05: ja nicht

00:27:06: mehr so ein Metall hergestellt, der verbaut wird.

00:27:10: Ist auch nicht superwichtig, sondern ... Sie teilte, das muss aus den Wesen gewesen sein.

00:27:15: Damals sie sagte, sie hat eine Fluktuation, die mittlerweile bei vierzig bis fünfzig Prozent der Arbeiterschaft ist, die sie hat.

00:27:24: Ich sag,

00:27:24: was?

00:27:24: Vierzig bis Fünfzig Prozent jedes Jahr!

00:27:27: Dann sagt es ja ... Die haben beobachtet damals waren Smartphones natürlich Big Thing dass bei vielen, die quasi das als Dayjob gemacht haben dann die Beobachtung war hey ich sehe hier aber auf dem Telefon da sind ganz viele andere Wir haben Freizeit, die ist das so wie.

00:27:45: Und dadurch entstanden ist, dass mache ich jetzt auch mal was anderes.

00:27:48: Ist dieser Stress damit verbunden?

00:27:49: Dass wir selber das Gefühl haben, wir verpassen etwas.

00:27:51: Also Fomo, wir sehen einen Eindruck weil es ist ja ein Unterschied.

00:27:54: wenn ich jetzt abends sage hey du ich habe keinen Bock mehr die Headlines zu lesen dann lasse ich's halt bleiben und gucke mal was an worauf ich Lust habe oder mich erkennt mich auch lang genug zu wissen.

00:28:02: Ich hab kein Bock auf WhatsApp Gruppen, ich gehe da nicht rein, ich geh daraus Ich weiß nicht, wie viele Family-Gruppen es dann gibt.

00:28:08: Alles super cool!

00:28:09: Hab ich einfach keine Lust und guckte noch abends nicht rein weil's mich halt unfassbar stresst.

00:28:15: Also ist das eine Mischung aus?

00:28:17: Wir gucken und denken wir verpassen.

00:28:18: was Ist es wirklich mehr geworden?

00:28:20: Ich will jetzt einfach besser wirklich besser verstehen Weil die nächste Welle kommt ja gerade.

00:28:26: Ja absolut.

00:28:28: also es ist mehr geworden.

00:28:29: Es gibt da von Gloria Markt Aufmerksamkeitsvorschriften, auch viel Studien zu.

00:28:36: Die hat unsere anderen gesehen oder herausgefunden dass sich die Zeit, die wir auf eine Aufgabe verbringen jetzt im Arbeitsalltag in den letzten zwanzig Jahren massiv reduziert hat.

00:28:47: Das ist aktuell sind es noch vierzig Sekunden, das ist der Median also ungefähr vierzehnt Sekunden die wir schaffen ob bei einer Sache zu bleiben bis wir zur nächsten wechseln und wenn man sich das überlegt das sind neunzig Wechsel pro Stunde was verrückt ist.

00:29:00: Also innerhalb einer Stunde wechseln wir neunzigmal die Aufmerksamkeit und das hat sich auch rausgefunden, macht uns nicht nur deutlich weniger irgendwie effektiv weil wir nie so richtig reinkommen sondern erzeugt doch extrem Stress und begünstigt sogar Depressionen und Angststörungen.

00:29:17: also es ist etwas was man einfach sehen kann.

00:29:20: Im Jahr zwei tausend sieben kam das iPhone raus und ich bin ein großer Fan von Technologie.

00:29:24: nur wenn man das wirklich... ...null bewusst und gezielt irgendwie nutzt, scheint es da schon sehr viel zu machen.

00:29:34: Kann einen das wirklich rund um die Uhr stressen?

00:29:38: Weil für unseren Kopf ist es egal ob wir am PC sitzen und arbeiten oder in Meetings oder abends am Handy rumtiggern... Arbeit für unseren Kopf geht auch weiter, wenn wir dann irgendwie aufs Handy schauen und mit unseren Augen auf so einen kleinen Bildschirm schauen.

00:29:55: Was eben Anstrengungen erfordert und ständig irgendwelche Entscheidungen treffen müssen.

00:30:00: Was wir jetzt im nächsten machen, welchen News-Artikel wir lesen?

00:30:03: Ob wir ein Beitrag liken oder nicht ... Das ist alles Arbeit für den Kopf!

00:30:06: Und wenn man das wirklich rund um ihr macht wird es auf jeden Fall stressbegünstigend.

00:30:13: Vielleicht zum Hintergrund, warum fällt uns das so schwer?

00:30:17: Unsere Gehirne sind ja nicht für die moderne Welt gemacht, nicht fürs Jahrhundert.

00:30:21: Sondern im Wesentlichen für das Paleolytikum also die Allsteinzeit.

00:30:25: und da war es eben so, dass man in der Welt von relativer Knappheit auch eine gefährlichen Welt gelebt hat.

00:30:33: Und da war's ebenso, dass jemand, der vielleicht irgendwie fokussiert sein wollte, sprich einen Feuer anstocherte und dann irgendwie eine Gefahr aufkam.

00:30:42: Sprich irgendwie der Tiger oder irgendeine andere Gefahr.

00:30:45: Die Person, nicht ablenkbar war und weitergemacht hat, wurde gefressen.

00:30:49: Und die Leute, die ablenkebar waren und weggelaufen sind und dann quasi das nächste Feuer anmachen konnten, haben es überlebt.

00:30:58: Deswegen sind wir alle heute noch ablenktbar.

00:31:01: Deswegen fällt es uns so schwer bei einer Sache zu bleiben und uns quasi nicht ständig von diesen Themen, die reinkommen, ablenken zu lassen.

00:31:09: Dazu gehört natürlich auch, dass wir sehr soziale Wesen sind.

00:31:12: in der Steinzeit.

00:31:13: War das quasi ein Todesortal, wenn wir ... sozial zurückgelassen wurden, als wir einen Ausschluss aus der Gruppe bekommen haben.

00:31:20: Deswegen sind wir noch heute sehr stark dafür prädestiniert einfach jede E-Mail schnell zu checken, jede Nachricht schnell zu beantworten diese offenen Schleifen zu schließen weil man eben unterbewusst Angst hat vor Vorausschloss aus der gruppe.

00:31:33: also es ist quasi so ein aufeinandertreffen von einem steinzeitlichen Betriebssystem und quasi in der modernen Welt was einfach zu großen Herausforderungen für die meisten Menschen führt.

00:31:45: Und gibt's denn Belege dafür, weil du ja auch sagtest diese Punkte an Stress die brauchst?

00:31:51: Aber eben im richtigen Maß gibt es Belege für das es bestimmte Menschen gibt.

00:31:54: Die erfolgreich sind im Job in der Familie und ganz vielen anderen Themen eine gewisse Dynamik mitbringen dass die dieses bessere Mars gefunden haben auch in dieser neuen Welt?

00:32:04: Ja absolut und das schauen wir.

00:32:06: uns haben wir sehr genau angeschaut und wir haben ihm gefunden dass die meisten menschen irgendwie wirklich tolle Sachen schaffen auf der Arbeit, wie auch immer das definiert ist.

00:32:18: Und die das für Jahre und Jahrzehnte schaffen und nicht vier Monate oder ein paar Wochen oder Jahre.

00:32:22: Dass sie eben, wie gesagt, eine gute Arbeitsethik haben sondern auch eine gute Erholungsethik also das Thema Erholung insbesondere Schlaf eine große Rolle spielt und auch beim Thema Stress nicht davon ausgehen dass es irgendwie schlecht ist, sondern das sieht dem eine gewisse... Bedeutung zu weisen und ihn auch sozusagen für sich nutzen können, also sich da reinlehnen können.

00:32:42: Aber gleichzeitig auch immer wieder rauskommen aus der Stressreaktion.

00:32:47: Und ja das ist das was wir versuchen mit diesen buchenleuten nachzubringen.

00:32:53: Ich würde gerne einmal noch mal... Christoph das hat mir auch schonmal dieses Thema ... Was das mit unseren Hirn macht?

00:33:00: Also erstmal die Zahlen.

00:33:01: es gibt ja so ja Untersuchungen wo verglichen wurde was hat ein Mensch vor hundert Jahren in seiner gesamten Lifespan für Informationen aufgenommen, versus was nehmen wir heute in einer Woche auf?

00:33:12: Ungefähr das ist das Identische.

00:33:14: Wir kriegen heute in eine Woche so viel Information wie früher jemand in seinem ganzen Leben.

00:33:18: Correct me if I'm wrong die Zahlen sind vielleicht nicht genau richtig aber das ist der Grundprinzip.

00:33:22: Dann haben wir natürlich auch diese unmittelbare Nähe zu allen möglichen Katastrophen schlimmen Dingen, die wir durch die schnellen Medien bekommen heißt auf uns prasselt extrem viel mehr ein.

00:33:34: und dass was auf uns einprasselt, macht mit unser Gehirn das was Menschen früher im Krieg erlebt haben an Stress.

00:33:41: Und je mehr ich mich eben diesen Dauerfeuer aussetze also nach einem anstrengenden Arbeitstag noch hier schnell News-Junkie alles sehen alle Headlines immer alles first dann auch beim Sport unbedingt push push push also eben immer Also nie aus dem Stress rauszukommen.

00:33:56: Ich glaube dass ist ein ganz ganz großer Faktor und es gibt ihm Leute sagen ja als Mensch, der eben so einen Pensum hat wie wir das haben alle zwei Wochen mal drei Stunden in Wald auf eine Bank setzen.

00:34:10: Nichts

00:34:10: tun auch nicht Podcast dabei hören sondern einfach auch nichts tun.

00:34:14: dass ist mein Anfang.

00:34:15: Aber Christian lass uns mal rein jumpen was die Themen sind die ihr so abarbeitet.

00:34:21: vielleicht machst du es an Beispiel von paar Hex.

00:34:23: also ich glaube wir sind alle jetzt alert aware we have to do something und Es kann besser werden.

00:34:30: sehr gerne Wollen wir mit dem Thema Stress beginnen?

00:34:33: Ja, mach mal.

00:34:33: Mach du mal für uns Wärmen genau.

00:34:35: Super!

00:34:36: Beim Thema Stress haben wir schon ein bisschen besprochen dass es darum geht Stress nicht zu verteufeln sondern ihn für sich zu nutzen aber gleichzeitig dafür zu sorgen das er nicht chronisch wird und das beginnt eben schon quasi Untertags.

00:34:49: Unser Buch heißt ja Altschaft Redaktiv.

00:34:51: ich weiß der Titel klingt ein bisschen bold Aber im Wesentlichen... geht das Buch und die Methode sehr auf die sogenannte Ultradiane-Rhythmik zurück, die wie wir seit den Fünfzigern wissen beeinflusst, wie wir durch verschiedene Schlafphasen in der Nacht gehen.

00:35:04: Tiefschlaf, Traumschlaf, Leichtschlaf und dann wieder wieder dasselbe.

00:35:08: Und seit den Sechzigern, wissen wir, dass das aber auch beeinflußt, wie wird durch den Tag gehen?

00:35:13: Also in der Regel können wir bis zu neunzig Minuten irgendwie leisten und fokussiert sein... ...und dann brauchen wir eine Pause.

00:35:20: also folgt so eine Ultralianer Hochphase auf eine ultraliane quasi T-Phase.

00:35:26: Und selbst beim Thema Stress ist es nicht ganz so gut erforscht, aber selbst da ist es so dass das Hinweise darauf gibt, dass es Stress Gutes aber eben nicht für Stunden über Stunden über Stunden sondern dass man ungefähr alle neunzig Minuten während des Tages in Einklang mit dieser Rhythmik meine kurze Pause machen sollte.

00:35:45: Was sind Pausen?

00:35:47: Wie macht man das?

00:35:48: Ich kann dich mal vorweg nehmen wenn ich meiner Kaffeepause, Mittagspause oder vielleicht irgendwie in der Pause nachmittag weiter an meinem Handy dabbelt.

00:35:57: Ist das für das Gehirn und für das Nervensystem das Gleiche als würde ich arbeiten?

00:36:00: Ein Fokus hat ganz viel mit dem Sehsinn zu tun.

00:36:04: wenn ich weiter mit den Augen fokussiert bleibe die nicht entspanne und auch weiter Entscheidungen treffe ist es für das gehören dass genau gleich wie ein Bildschirm zu erarbeiten.

00:36:13: Das heißt so ein bisschen bewusster im Tag zu werden.

00:36:20: Anspruch oder dem Ziel auch von der Anspannung immer mal wieder in die Entspannungen zu kommen, ist extrem wichtig.

00:36:26: Und gerade wenn dann auf den Stress dazu kommt also man irgendwie aus einem sehr stressigen Meeting oder so kommt oder grade einfach vieles hilft es oft nicht sich da irgendwie rauszudenken sondern beim Körper anzusetzen ist für die meisten Menschen recht viel effektiver.

00:36:44: Ich bin ein großer Fan von ihm.

00:36:46: Ihr hattet ihn auch schon hier, Glückwunsch dazu übrigens.

00:36:50: Sprich davon, dass es viel einfacher ist den Geist mit dem Körper zu kontrollieren als mit dem Geist.

00:36:57: Also sich rauszudenken aus einer stressigen Phase während des Tages ist schwierig.

00:37:02: Es gibt verschiedene Dinge die jeder tun kann um wirklich schnell aus dem Stressmodus herauszukommen und eben den Stress akut bleiben zu lassen und nicht über Tag schon in diesen chronischen Stressmoduss zu kommen oder darin zu bleiben.

00:37:15: Das eine ist der Sehsinn, wenn wir gestresst sind oder intensiv an was arbeiten.

00:37:21: Es ist das sogenannte Fokale-Sehen und es macht uns wach.

00:37:27: Wenn wir den Blick auf ein Bildschirm oder für längere Zeit richten, sind wir aktiviert, konzentriert.

00:37:34: Wichtig ist aber auch, dass wenn so einen Sprint mal vorbei ist ... aus diesem Fokus rausgehen.

00:37:41: Die Augen entspannen und mal vielleicht kurz einen Gang durch das Büro machen, wenn es geht sogar vielleicht raus.

00:37:47: So ein Spaziergang ist ein ganz effektiver Weg um von dem fukralen Sehen in das panoramische Sehen zu kommen weil ... dieses Fortbewegen im Raum.

00:37:57: Die Amigdala, das ist so eine Hirnregion die mit quasi Bedrohungssdirektionen und Angst zu tun hat.

00:38:04: Die wird ausgeschaltet und deswegen reicht schon ein kurzer fünf bis zehn Minuten Gang idealerweise draußen um den Stressmodus auszustellen in den Erholungsmodus zu schalten dann für die nächste Arbeitsphase das nächste Meeting vielleicht sogar die nächste Deep Work Session wieder Kraft zu tanken.

00:38:22: Also das ist so ein bisschen das eine, was man machen kann.

00:38:25: Ein paar Mal am Tag mindestens alle neunzig Minuten wenn wir das können aus dem Stressmodus in den Holungsmodus zu schalten und wenn es dann wirklich mal richtig gestresst ist der schnellste Weg um wirklich schnell runterzufahren die eigene Atmen zu nutzen etwas, das auch von Hübertmann sehr stark propagiert wurde in den letzten Jahren.

00:38:49: Man glaubt nicht wie effektiv das ist aber wenn man es mal versucht, merkt man das sehr schnell.

00:38:54: Es ist ganz einfach.

00:38:56: Wenn man mehr einatmet als ausatmet... Ist das wie beim Hyperventilieren eher mit der Stressreaktion verbunden?

00:39:02: Da haben wir mehr Ausatmen als Einatment, aber dann aktiviert das den Entspannungsmodus, den sogenannten Parasympathikus.

00:39:08: Das heißt immer dann ... jeder Hörer und jede Hörerin vielleicht auch mal versuchen, jetzt gerade wird es keinen großen Effekt haben weil man vermutlich irgendwie schon entspannt ist.

00:39:18: Wenn man in einer stressigen Situation daran denkt ein zweimal am Tag voll auszuatmen verlangen das unseren Herzschlag in Echtzeit und kann uns wirklich sehr schnell aus dem Sympathikus also aus dem Stressmodus in den Parasympathicus bringen.

00:39:32: und wenn man das ein paar Mal pro Tag macht wird unser Gehirn da gut darin.

00:39:36: besser dann das automatisch zu machen so dass wir quasi dann mit Zeit, Mitübung automatisch aus dem Stressmodus durch die entsprechende Atmung raus manövieren können.

00:39:45: Und das erhöht übrigens auch so eine Kennzahl, die mittlerweile sehr modisch ist.

00:39:50: Herzratenvariabilität HRV ist eigentlich nur ne Zahl, die zeigt wie gut wir in der Lage sind unser Nervensystem vom Stress in den Erholungsmodus zu bekommen.

00:39:58: Das wird dadurch erhöht.

00:40:00: und um es jetzt kurz auf einen Punkt zu bringen wer dafür sorgen möchte ebenster Alltag Untertag weniger Stress zu haben, sollte versuchen echte Pausen einzubauen.

00:40:11: Insbesondere durch den Seesinn also quasi weg vom Schreibtisch ein bisschen in Bewegung kommen oder und die Atmung insbesondere Ausatmungen zu bemühen.

00:40:23: bei dir Michael sieht das schon sehr profimäßig aus.

00:40:27: dann sieht man eine schöne ein schönes hoch- und runter der ... das Stresslebnis und der HRV.

00:40:34: Du hast da anscheinend auch schon viel zu gemacht.

00:40:37: Ja, also ich kann das nur bestätigen... Also dieses Atemthema gibt es ja dieses ganz einfache Vier-Acht-Vier-Protokolle, ne?

00:40:44: Vier mal, also vier Sekunden ein, acht aus.

00:40:47: Das viermal, das mache ich per Wecker dreimal.

00:40:50: Ich werde jetzt alle neunzig Minuten machen so dass ich's mache.

00:40:53: Und bin da mittlerweile bei vier Sekunde einen atmen und ja zwanzig Sekunden aushatmen Wenn man das noch mit so bionalen, ich weiß nicht wie der heißt.

00:41:01: Also unterschiedliche Frequenzen auf den Ohren macht und da hab' ich für mir schon dazingekriegt in drei Minuten zehn Kohlschläge runterkommen.

00:41:09: Wow!

00:41:09: Ja, meinst du, die Bironur Beats?

00:41:12: Was der Gehör sind ist auch sehr powerful.

00:41:14: aber ja, achten ist schon sehr gut.

00:41:16: Genau.

00:41:18: Wahnsinn.

00:41:18: Ja schön also ich fühl'n dass nochmal bestätigt zu kommen, dieses echte Pause machen.

00:41:24: Ich fand es sehr schön von den Fokalen sehen, wie heißt das andere Panno Panoramische Szenen, dass das einfach in dem Spazieren sofort funktioniert.

00:41:33: Selbst wenn du durch Droger bist?

00:41:34: Ja

00:41:35: da habe ich.

00:41:36: als Andrew damals hier in Hamburg war hat er einen Vortrag und dann hab' ich den nach angequatscht... Und wir haben glaube ich sofort an den Podcast aufgenommen.

00:41:42: Da hatte er keinen.

00:41:45: Und da hat er das Erzählung geteilt.

00:41:48: Das fand ich super faszinierend!

00:41:50: Was es damals so noch nicht gab und jetzt hole ich euch ein bisschen aus der romantischen Realität in die Zukunft höll darüber wollen wir reden, ist der Stress den ich habe wenn ich über Distanz Aufgaben erledige.

00:42:06: Bei Kindern hab' ich das eh, Eltern werden's kennen die sagen was machen sie heute?

00:42:11: auch Eltern von Tieren von mir aus und so weiter die sagen oder pflegebedürftige Eltern zu Hause wo immer ein Kontext im Hintergrund mitläuft und mehr als sieben gleichzeitig kümmern nicht jonglieren.

00:42:22: Jetzt kommt es dazu dass wir einen Top noch Agents bekommen die sich eigentlich kümmern und an die Sachen erledigen.

00:42:29: Aber viele Menschen haben Angst, dass sie alle durchdrehen oder sonst was machen.

00:42:31: Und es berichten viele Menschen, die in den letzten zehn Monaten sehr intensiv mit KI gearbeitet haben ... Ich rede jetzt nicht von.

00:42:38: ich hab mal LGBT-Was gefragt.

00:42:39: Ich rede davon, ich habe wirklich etwas damit gebaut und wirklich viel Geld ausgegeben auch damit da Sachen laufen.

00:42:44: Die sagen, ich bin nach drei Stunden so fertig wie nach acht.

00:42:50: Warum ist das?

00:42:52: Was können wir tun und wird sich das in Zukunft drehen?

00:42:54: Ich hab eine Idee, eine Meinung aber keine wissenschaftlichen Belege.

00:42:58: Da würde ich gerne mal reinschauen, denn das wird kommen und zwar schneller als wir gucken können.

00:43:05: Ich gehe davon aus dass ein großer Teil dieser Erfahrung ist, dass man irgendwie dann da sitzt.

00:43:10: Man gibt Claude Cowork oder wem auch was man auch immer nutzt eine Aufgabe.

00:43:14: Man wartet dann kurz bis der das Programm die entsprechende Berechtigung einfordert oder wartet immer wieder in den Pausen oder in den Zeitpunkt, wo man warten muss bis das Nächste zu tun ist.

00:43:28: Macht man irgendwie was anderes?

00:43:29: Ist das so das, was die Menschen mit denen du gesprochen hast beobachten?

00:43:32: Oder was finden sie so... Was macht sie so müde und...?

00:43:34: Also

00:43:35: ich bohbe achte selber bei mir und auch bei unseren Leuten, die wirklich auf einem Level sind, wo du merkst der Outcome ist wirklich signifikant höher.

00:43:42: Ich hitt jetzt für Leute, die wissen pass auf!

00:43:46: Ich gebe eine Aufgabe los.

00:43:48: Ich hab gestern im YouTube Livestream was gezeigt.

00:43:50: Da hat meine Tochter ein Bild gemalt und ich habe gesagt, pass auf wir machen da aus einer Drehfigur unten Spiel.

00:43:55: Sie hat den Intent reingegeben und ich hab die Agents loslaufen lassen.

00:43:58: Da liefen dann mit einem Ultra Fast-Modell das relativ teuer ist zugebende Maßen, da liefen glaube ich acht oder neun Agents Los... ...die sich organisiert haben.

00:44:06: Und ich hab eigentlich nur geguckt, gedrifften die irgendwo in der Richtung immer mal wieder rein geschaut.

00:44:11: Und auch gemerkt mit Stuttgart Tuckern jetzt hier, da livet denn die Euros laufen dann so durch wo man merkt, okay krass so und das im klein ist ja dann gepaart im arbeitstag ganz andere.

00:44:21: Und ich glaube die meisten Menschen können sie nicht vorstellen dass wenn durchgehend etwas läuft also durchgehende etwas läuft, dass das was wird uns machen wird wie smartphone was halt durchgehen da ist und erreichbar ist ne?

00:44:30: Also du hast es gerade beschrieben von dem vater wie sich das Arbeitsleben geändert hat.

00:44:33: das ändert sich dramatisch.

00:44:36: Das ist wie so ein Brain-Freeze, wo man merkt, das zieht so richtig intensive Attention.

00:44:42: Weil wir halt auch ständig Entscheidungen treffen müssen.

00:44:45: Es gibt immer wieder Stopps, wo eine Agent sagt links rum oder rechtsrum?

00:44:48: Soll ich so oder soll ich so?

00:44:50: und dann so, Michael da hast du ja recht!

00:44:51: Und ach Christoph, das wäre doch ne tolle Idee so.

00:44:53: Stell dir mal vor Michael in meinen Agenten diskutieren darüber hier im Podcast organisieren.

00:44:58: Das meine ich.

00:45:00: Ja, das ist in der Tat eine große Herausforderung, weil man, wie du sagst ... Denkt über eine Fragestellung nach, dann kommt der Agent zurück.

00:45:10: Stellt einem ne Neufrage und muss ständig Entscheidungen treffen in verschiedenen Kontexten.

00:45:15: Vielleicht switcht man dann wenn man gerade wartet nochmal zu einer anderen Aufgabe macht vielleicht mal eine E-Mail oder macht irgendwas anderes.

00:45:21: also man hat da sehr viel multitasking Anführungszeichen aus meiner Sicht.

00:45:25: das ist meine Beobachtung.

00:45:27: und das Problem ist des menschliche Gehirn Das, also Multitasking gar nicht kann.

00:45:32: Was man kann ist ein sehr schnelles Hin- und Herwechseln von einer Aufgabe zu anderen.

00:45:38: Nicht falsch verstehen.

00:45:39: wir können natürlich gleichzeitig spazieren gehen und telefonieren oder eine quasi nicht kognitive Aufgabe mit einer kognitiven Aufgabe paaren das geht.

00:45:48: aber wenn es um kognitiere Aufgaben geht gibt es keinen multitasking sondern nur ein sehr Schnelles hin und her wechseln.

00:45:53: Und was du beschreibst und was ich selber auch kenne von meinen Klienten und mir ist einfach diese Herausforderung dass man dann sich irgendwie versucht auf eine Aufgabe zu konzentrieren, aber dass die dann aufgebrochen wird in ganz viele kleine Teilaufgaben mit sehr verschiedenen Kontexten.

00:46:09: Man weiß auch nie so genau wann muss ich jetzt wieder reinschauen und macht dann vielleicht was anderes?

00:46:14: Also es führt dazu, dass man dazu verlockt wird dieses anfangszeichen Multitasking also Aufgabenwechsel einfach... in einem absolut schnellen und beschleunigten Maß zu tun.

00:46:28: Und wenn man das über Stunden tut, also es ist gerade eben von mehreren Stunden gesprochen, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das extrem ermühend ist und da wäre eine Beobachtung oder Einschipp, dass man wirklich auch da so ein bisschen in sich rein spürt und nach einer neunzig Minuten Arbeitssession mit KI zumindest mal Pause einlegt, zumindest mal kurz aufsteht, mal kurz rausgeht und dann weitermacht.

00:46:52: weil wir sind einfach nicht dazu gemacht Multi-Tasking zu machen und schon gar nicht über Stunden, also da wird Erholung noch wichtiger.

00:46:59: Und ich will jetzt keinem empfehlen dann in den Phasen wo man auf eine Antwort wartet, nicht irgendwie nochmal was anderes zu machen weil es vermutlich sehr schwer ist und sich ja auch irgendwie effektiv anfühlt.

00:47:11: aber auch da muss das dem Nervensystem so einfach wie möglich machen sequenziell zur Arbeit und dann nichts extrem parallel unterwegs zu sein auch wenn sich das produktiv anfühlt einfach extrem zährend für unser Gehirn und wird auch über Zeit weniger produktiv sein, als jetzt irgendwie das Möglichstequenzielle mit Pausen gepaart.

00:47:35: Was ist denn wenn... Also höre ich sehe ich kann nicht verstehen, kann nicht rational einordnen.

00:47:41: Smartphones haben wir aber nicht kommen sehen.

00:47:43: also wir haben telefoniert waren immer erreichbar da war schon eine Diskussion ah bist du mal erreichba mr.

00:47:47: wichtig und so.

00:47:47: so waren die ersten Telefone Ein Smartphone, ein iPhone ist ein ganz anderes Beast als ein Feature Phone damals.

00:47:55: Was ist denn wenn wir jetzt hier in dieser ersten Phase sind und gerade sind mit?

00:47:58: Ja das ist alles nett mit KI und wir denken das ist schon the end of it aber jetzt arbeiten diese Agents mal Faktor zwanzig schneller und autonom.

00:48:07: während wir drei hier den Podcast aufnehmen rödeln bei uns jeweils sechs Agents und die machen es alleine.

00:48:11: also du musst gar nichts machen auch nicht entscheiden.

00:48:14: mein Bauchgefühl sagt mir dass wird uns trotzdem stressen weil wir ja verantwortlich dafür sind.

00:48:20: Das heißt, da wird eine neue Welle an Responsibility kommen.

00:48:26: Wie früher.

00:48:27: stell dir vor, du hast Tausend Hamagotschi's, die in der Schule betreust?

00:48:30: Er wirst ja blöd bei!

00:48:30: Ich kenne hier noch die Dinger, wo immer er sich hier erhungert und drauf drücken... So jetzt pflegen sie sich selber und helfen sich gegenseitig.

00:48:37: Du bist für diese ganze Family verantwortlich, wie so ein Tribe den du betreust.

00:48:42: Die auch selber sich organisieren und machen aber du hast immer Stress.

00:48:45: also So stell ich mir das vor, wie so ein Häuptling der Frau überlegen musste.

00:48:50: Wie komme ich in meine Ruhe?

00:48:52: Wie komme die Mitte?

00:48:53: Während mein ganzer Stamm sich ständig was ausdenkt.

00:48:57: Das sehe ich at the horizon auf uns zukommen und zwar an hoher Geschwindigkeit.

00:49:01: Ja.

00:49:01: Ich glaub, bevor du irgendwo aus Christian eine Ergänzung ... Wir dürfen aber weiterhin davon ausgehen, dass wir immer noch ne andertaler Hirne haben.

00:49:11: Wir haben den letzten

00:49:12: zwanzig Jahren Smartphone oder neunzehn Jahre Smartphone uns ja nicht adaptiert, sondern wir sind immer noch Fight Flight Freeze.

00:49:18: Wir haben all diese Dinge noch.

00:49:21: Der Marc Benioff hat ja mal gesagt okay das er ist die letzte Generation CEO's der nur Menschen führt geführt hat, die nächsten führen eine Mischung aus Agenten und Menschen.

00:49:31: klar es wird ein großes Führungsthema.

00:49:33: also das wird ein Führungsthema und das Führungen fängt bei Selbstführung an.

00:49:36: also ich glaube dass sie antworten werden einfach nur noch höher.

00:49:40: aber ihr könnt eben die sagen wir mal die Naturgesetze nicht aushäbeln wie Dinge sequenziell machen, funktioniert besser als gleichzeitig.

00:49:49: Weil wir immer hin und her springen.

00:49:51: Diese vierzig Sekunden hat mich auch noch mal geschockt.

00:49:54: Es gibt ja auch Leute sagen die Aufmerksamkeit ist spannend.

00:49:56: bei uns ist so irgendwie beim Goldfisch sieben Sekunden dich schon.

00:50:01: Bill Clinton hat bei seiner Kampagne die Botschaften auf unter fünf Sekunden gebracht.

00:50:06: jetzt die Economy Stupid das war seine Kampagne.

00:50:09: Und wenn du Social Media Werbung siehst da kommt Botschaft in der ersten Sekunde, sonst wird geswipet.

00:50:18: Ja ich bin voll bei euch.

00:50:20: Also Christoph vielleicht noch zu dem Punkt oder auch zu eurem Punkt?

00:50:24: Es ist natürlich eine riesige Herausforderung und ihr mit Blackboard Christoph seid ja auch Vorreiter wenn es jetzt um das Smartphone geht und diese neuen Kommunikationsform nicht nur E-Mail sondern auch Slack Teams aber auch so... so Can Bandbos wie Trello und so, die kann man ja alle sehr gut und effektiv nutzen oder auch sehr schlecht.

00:50:45: Wir besprechen in einem Buch den Gründer von Basecamp.

00:50:50: Die haben eine Vorgänger-Software von Slack gemacht und der empfiehlt ... Und die machen das Software, so wie Slack seit zwanzig Jahren, der empfehlt Slack zu nutzen wie ne Sauna.

00:51:01: Man geht mal kurz rein, guckt was da ist und geht auch schnell wieder raus und hängt nicht den ganzen Tag darin rum.

00:51:05: Also genau wie wir da glaube ich, eine ganz bewusste Steuerung und einen Umgang dafür brauchen.

00:51:12: Welche Kanäle man für was benutzt – wofür E-Mail?

00:51:15: Wofür Slack?

00:51:16: Und wofür andere Programme sind wir gerade an so einem Horizont, wo man einfach sieht okay diese neuen Tools sind da die kommen und wir müssen einfach gute nachhaltige Wege finden um damit unzugehen und die wenigsten haben das bisher glaube ich geschafft.

00:51:29: Ich liebe das.

00:51:30: Slack wie eine Sauna, Christoph keine,

00:51:32: auch vier Gänge.

00:51:33: Du darfst vier mal fünfzehn Minuten.

00:51:35: Jason Street ist natürlich auch wirklich gut.

00:51:37: Das ist der Gründer von Base Game einer der beiden.

00:51:39: Der ist auch wirklich da drin, dass in Worte zu fassen sein Co-Foundert am Anfang der Chef-Entwickler und Designer war.

00:51:45: David Heinemar Hansen genannt.

00:51:48: DHH hat gerade eine der schnellsten Linux-Betriebssysteme gebaut.

00:51:54: Umarchi habe ich mit den Kindern installiert, mussten rausfinden was das ist können einige Erwachsene nicht erklären und das Ding funktioniert ausschließlich über Hotkeys und die HH ist ... Der war absoluter AI Coding.

00:52:06: Gegner ist jetzt völlig AI Pyrrth also erst dann wiederum das Gegenteil da drin.

00:52:11: aber was sie beiden von Anfang an gemacht haben einer lebt in Kopenhagen, einer in Chicago das heißt er war immer Asynchrone Arbeit angesagt das heißt die waren schon sehr gut da drinnen Aufträge zu geben per Mail.

00:52:21: Wenn du das per Mail gut konntest, konntes es später auch!

00:52:24: Wenn du es allerdings gewohnt warst, dreißig Jahre lang die Arbeit auszudenken weil du halt Workaround the work betreibst dann wirst du dass mit Agents auf einem Scale bekommen der Beyond Bullshit geht.

00:52:36: also das ist so overwhelming und ich glaube wenn du nicht in der Lage bist dein Intent und die Richtung gut zu formulieren und das ein Stück weit auch aushalten kannst, dass du es dann abgibst an dein intelligentes System.

00:52:51: Dann kriegst du ein Riesenproblem.

00:52:52: Wenn du kontrollativ bist mit ich will die Tabellen haben und ich muss es checken und checkbox'n in Project Work, dann drehst Du durch!

00:52:58: Das wird nochmal eine ganz neue Qualität an Burnout geben.

00:53:02: Sag ich jetzt Quote me on that.

00:53:03: wenn wir hier zehn Jahre wieder vollhaben mit On the Way to New Work, da hol mir das raus.

00:53:06: Ich sage, wenn wir das nicht angucken, das ist eine riesige Chance jetzt gerade rauf zu schauen... ...das ist nochmal ne ganz andere Qualität, ich habe ein Smartphone wo ich immer noch gefühlt linear durchswipe kann.

00:53:16: Das hat eine Parallelität, die es vorher nicht gab.

00:53:21: Ich finde das super, dass wir diesen Blick nach vorne haben.

00:53:23: aber wir wollen uns gerne noch mal mit deinem Buch und deinen Tipps beschäftigen weil wenn wir die befolgen dann sind wir glaube ich für diese Zeit besser ausgerüstet.

00:53:32: also wenn du jetzt nochmal so sagst du wirst jetzt in der Küche sitzen bei einer Party Was steht an deinem Buch drin?

00:53:40: Was wären so die fünf Hacks, die du uns mitgeben würdest damit wir den Einstieg ins Alterproduktiv-Zeitalter schaffen.

00:53:51: Sehr gerne!

00:53:52: Der Untertitel des Buchs ist die Neunzig Minuten Methode für mehr Fokus besser und Schlaf und weniger Stress.

00:53:58: Wir haben schon ein bisschen gesprochen über das Thema Stress.

00:54:00: also da nochmal kurz immer mal wieder unter Tag in die Erholung kommen durch Augen entspannen und ausatmen, wenn man sich daran erinnert.

00:54:10: Wenn wir jetzt auf die nächste Zeitachse geht ist ganz wichtig das Thema Schlaf.

00:54:18: Nachhaltige Leistungsfähigkeit, Gesundheit in jeder Domäne beginnt mit ausreichend gutem Schlaf Und durch Matthew Walker's Buch gab es ja in den letzten zehn Jahren da wirklich eine kulturelle Veränderung also ein großes Umdenken irgendwie weg von diesem das man schlafen kann, wenn man tot ist.

00:54:38: Dass das Schlaf wichtig ist und dass man genug schlaven sollte, haben jetzt wirklich auch die meisten Menschen verstanden.

00:54:45: Was aber aus meiner Sicht genauso wichtig ist wie ... Wie Schlaf-Quantität ist Qualität?

00:54:51: Und auch da, ich hab's eben gesagt, kommen diese neunzig Minuten zum Tragen.

00:54:55: Es ist nicht nur so, dass man durch verschiedene Schlafphasen geht während der Nacht.

00:54:59: Leicht schlaft, tief schlafft, traumschlaft alle neunzeig Minuten, dann wiederholt sich das.

00:55:02: Sondern es ist auch so, dass beim Thema Schlafqualität nicht nur aber vor allem um die beiden Makronährstoffe Tiefschlaf und Traumschlaf geht.

00:55:14: Teamschlaf hat viele Funktionen, am Wesentlichen ist das die körperliche Erholung, Traumschlaf auch viele Functionen haben am wesentlichen emotionaler Erholungen.

00:55:21: Und man muss einfach verstehen, dass um genug von beidem zu haben – auch wieder in neunzig Minuten interessanterweise – die allermeisten Menschen siebeneinhalb Stunden oder mehr schlafen!

00:55:33: müssen.

00:55:33: Deswegen, es geht nicht nur um Schlafquantität aber für die allermeisten Menschen müssen sieben, sieben halb Stunden plus sein, um genug Tiefschlaf zu bekommen.

00:55:43: der kommt in erster Nacht Hälfte und genug Traumschlaf, der kommt an der zweiten.

00:55:46: Wenn man das schafft kriegt man leicht Schlaf quasi mit dazu.

00:55:52: Und hier ist es wirklich wichtig einfach Nicht auf die Quantitätszugucken sondern auf die Qualität wie man das machen kann sehr sehr unterschiedlich.

00:55:59: Es gibt so ein paar Dinge, die ich früher sehr falsch gemacht habe.

00:56:03: Die ich auch bei Coaching-Clienten immer wieder sehe.

00:56:05: da können wir gleich drüber sprechen.

00:56:06: aber wirklich auf diese Daten oder beziehungsweise auf diese Kennzahl zu schauen man muss nicht trecken wenn man trägt auch die Bitte nicht verrückt mit dem Lassen von irgendwelchen Scores.

00:56:17: Ich hab selber verschiedene Tracker weil wir das auch im Coaching machen und ich hab oft Nächte auch mit den Kids Absolut horror Scores bekommen, die wirklich nicht gut sind.

00:56:27: Wenn ich mal tiefer reinschaue und auf Traum- und Tiefschlaf gucke ... Und es da dann trotzdem Richtung sechzig bis neunzig Minuten geht?

00:56:35: Dann ist das vollkommen okay.

00:56:36: also von den Scores darf man sich verabschieden eher auf diese beiden Makronährstoffe wie wir die nennen tief und traum schlaft zu schauen.

00:56:44: Da gibt's wie gesagt verschiedene Dinge für die allermeisten Menschen oft gerade beim Tiefslaf zum Problem werden.

00:56:53: Willst du mal zurückspielen?

00:56:54: Habt ihr da auch mit Erfahrungen, oder wie seht ihr das Thema Schlaf.

00:56:58: Ja auf jeden Fall.

00:56:58: also ich hab jetzt extrem umgestellt weil ich mich super schwer tue mit Schlaf.

00:57:04: Das hat jetzt elf Jahre Vater sein auch nicht dem schlafsame positiv geholfen aber mittlerweile so selbst wenn die Kinder gut schlafen tu ich mich schwer.

00:57:12: das heißt Ich habe alle Termine am Morgen versucht wegzunehmen und Wenn wir jetzt nicht irgendwie Schule oder sowas anstehen haben zu schauen ich wach auf.

00:57:22: Das hat Andrew auch mal in seinem Podcast gesagt, das ist normal.

00:57:25: Ich tue mich dann schwer damit, in diesem Auffachfenster wieder einzuschlafen und seine komischen Augenübungen, so haben wir alle nichts gebracht.

00:57:32: Auf jeden Fall brauche ich eine gewisse Zeit.

00:57:34: Und ich habe mittlerweile akzeptiert, dass es manchmal eine bis anderthalb Stunden ist.

00:57:38: heißt wenn ich dann um vier aufwache wach bin und sagen wir bis um fünf Dann brauchte ich diesen Timeframe noch einmal bis um viertel nach sieben halb acht und das ist selten bei mir zu schlafen Um dann auf diese Gesamtschlafzeit zu kommen.

00:57:50: Ähm, pünktlich dann ins Bett zu gehen.

00:57:54: Also ich penn um zehn und wie gesagt Michael kennt mich da.

00:57:57: Ich guck auch um sieben nicht mehr in WhatsApp Nachrichten.

00:58:00: also wenn du mich erreichen willst abends musst du wirklich einen guten Grund haben.

00:58:02: zwei mal anrufen dann ja das sind so Sachen die ich da mache.

00:58:05: aber mein größtes Entwicklungsfeld ist schlaf safe.

00:58:10: Also bei mir hat in der Tat geholfen dass ich äh tracken.

00:58:15: also ich hab den Aura-Ring jetzt seit fünf Jahren und ich habe vorher schon gut geschlafen.

00:58:21: Ich hab aber dadurch eine ganz andere auch selbst Reflexion bekommen, ich habe zum Beispiel zwei Jahre aufgehört Alkohol zu trinken weil ich gemerkt habe mit Alkohl geht der Herzschlacht drei bis fünf Schläge hoch.

00:58:30: Ich habe die Art zu trainieren geändert da hat sich die Herzfrequenzverabilität verbessert und ich merke einfach wenn ich berufsbedingt bin weiter entfernt von Perfektion mehrere Nächte einfach unter einer Stunde Tiefschlaf und Traumenschlafe bekomme.

00:58:47: Das ist dann wirklich aktiv, dann gucke das ich es besser mache und die ganzen Hygienetipps mit abends nicht so spät essen ruhig kühl kein licht.

00:58:58: all das mache ich und ich habe einen guten schlaf nochmal trotzdem deutlich verbessern können.

00:59:05: und ja seh's genau so ist eine ganz ganz große hebel.

00:59:08: was noch was haben wir noch außer schlaf?

00:59:11: Genau, also wir hätten ja schon über Stress gesprochen und die Bedeutung von Erholungen auch über den Tag.

00:59:16: Dann ist Schlaf so die nächste Zeitachse.

00:59:19: Und dann auch so über längere Zeit Horizonte wenn man auf das Jahr schaut zu schauen dass man nicht immer nur Busy Season hat weil wenn irgendwie diese geschäftige sehr volle intensive Zeit nie ein Ende hat es ist keine Season Es ist halt ein Leben.

00:59:37: Von daher auch über das Jahr gerechnet wirklich zu schauen, nicht nur zwischen den Jahren mal ein bisschen rüberzumachen sondern nach Möglichkeit gibt es auch Forschung zu.

00:59:46: So versuchen einmal im Quartal zumindest vier bis sieben Tage jetzt nicht komplett Urlaub zu machen, sondern ein bisschen kürzer zu treten weil das ist auch so ein Rhythmus, den der Körper sehr gern mag und braucht.

00:59:59: Für das Thema Arbeit im Urlaub empfehle ich immer wenn das sein muss.

01:00:02: Ist das okay?

01:00:04: Urlaub kann trotzdem sehr erholsam sein.

01:00:05: Ich würde dann wirklich auf eine Eine Arbeitssession nach Möglichkeit in meisten Fällen am Morgen begrenzen, wo man einfach die E-Mails schenkt und wirklich das tut was zu tun ist.

01:00:15: Und so bleiben dann trotzdem noch irgendwie zwanzig Stunden oder so.

01:00:19: für Urlaub also Erholung auch über verschiedene Zeithorizonte im Tag, Tag Nacht, also Schlaf und auch über das Jahr hinweg mitzudenken ist wichtig.

01:00:30: Vielleicht als letztes großes Thema Fokus, entsprechend von Fokus-Optimierung.

01:00:34: Ich bin selber wie gesagt ein großer Fan von Deep Work was für mich früher irgendwie so bisschen die Herausforderung war das auch einzubauen in einem stressigen Arbeitsalltag.

01:00:43: Seht ihr es auch bei meinen Klienten viel?

01:00:45: Die meisten Leute sind von neun bis fünf Meetings und was da wirklich helfen kann ist so einen Blocker in seinen Kanal zu setzen für Deep Work für inhaltliches Arbeiten.

01:00:55: Für die meisten Menschen geht das am besten vor neun oder nach fünf, also nicht in den Kernarbeitszeiten.

01:01:00: Und es gibt auch Studien, die zeigen, dass es so drei Zeitpunkte am Tag gibt, wo man das am Besten machen kann und das ist ungefähr dreißig Minuten nach dem Aufstehen, drei Stunden nach dem aufstehen oder elf Stunden nachdem aufstehenden.

01:01:12: Das nennen wir die Dreißig-Drei-Elf-Regel.

01:01:15: Und das heißt jetzt nicht, dass man das nur an diesen Zeitpunkten kann.

01:01:18: aber als erste Orientierung sind so die drei biologischen ... Hochphasen über den Tag hinweg, wo wir sowohl gut mental arbeiten können als auch physisch.

01:01:27: Also wenn man jetzt irgendwie mehr Fokus, mehr Deep Work in seinen Tag einbauen möchte um zum Beispiel mehr über KI zu lernen, um irgendwie die Steuererklärung zu machen oder um an der Präsentation und der Strategie an all dem zu arbeiten was sonst oft abends oder am Wochenende irgendwie noch erledigt werden muss würde ich wirklich schauen okay?

01:01:45: Wo kann ich mir Zeit blocken entlang dieser drei Zeiten auch vereinbar mit dem eigenen Kalender und der eigenen Arbeits- und Lebensrealität.

01:01:53: Und für achtzig Prozent der Menschen, die keine Nachtäulen sind funktioniert das besser morgens also vor neun, dreißig Minuten oder drei Stunden nach dem Ausstehen.

01:02:02: Das heißt da ein bisschen Zeit zu blocken in den Kalender um ja KI zu lernen wenn man das möchte um die wichtigen Aufgaben die anfordernden Aufgaben zu erledigen und quasi proaktiv vor reaktiv zu sein ist glaube ich ein riesiger Punkt des

01:02:21: für mich auch der größte Hebel, das ist eben mit diesem Kinderrhythmus einfach die Hölle.

01:02:26: Also muss man sagen so morgens diese Schulpflicht acht Uhr alle raus und so weiter.

01:02:29: also ich habe so hart an Eigenständigkeit bei den Kindern gearbeitet dass sie das ganz ganz ganz früh und jetzt bekommen die es alle sehr früh hin.

01:02:35: also ich mache das schon lange nicht mehr.

01:02:36: jetzt irgendwelches Coaching wer hierhin kommt.

01:02:40: Ich hab ein Gedanken aber jetzt gerade die die Stunde hier voll machen.

01:02:44: ich würde mir wünschen wenn du Bock hast dieses Thema, weil du gerade sagtest DeepWork, FocusWork und so weiter.

01:02:53: Ich hätte gerne von dir einen Expertenblick auf Agent Work also die Studienlage was es da gibt.

01:03:04: wie baut man sich die ein?

01:03:06: ich sag's nochmal auch wenn michael recht hat ich muss in der Gegenwart bleiben.

01:03:09: ich glaube das wird ein großes Thema.

01:03:10: wir haben jetzt die Chance das zu prägen.

01:03:12: Wie sieht agent work aus?

01:03:14: nicht die romantisch geschönte die uns sam oldman und co bauen sondern Was beobachten wir?

01:03:21: Ich teile dir gerne alles, was ich weiß und tue.

01:03:24: Ich glaube, ich bin ziemlich a freak mit drei Ultra-Accounts bei Open AI von diesem Superfast Mode.

01:03:29: die ganze Firma läuft auf Premium.

01:03:31: Wir haben hoch fünfstellige Tokenverbrauche.

01:03:34: also wir wissen, was wir da tun.

01:03:36: Ich beobachte aber es passiert etwas anderes auch mit meinen Leuten Bei Agent Work als bei Peoplework als bei Focus work.

01:03:44: Also wir haben auch dieses Social Work bei uns, die wir sehr klar orchestrieren.

01:03:48: Und ich glaube, die Diskussion wird falsch geführt nach Kosten.

01:03:51: Wer soll ins Büro wegen Arbeit?

01:03:53: Wer macht dies und so weiter?

01:03:55: Das ist für mich wie der Switch von.

01:03:58: es gab kein Computer hinzu, es gibt ein Computer oder es gab einen Computer hin zu.

01:04:02: jeder hat ein Computer.

01:04:03: das ist der Switch.

01:04:04: nicht jeder platziert Internet sondern Welt ohne Computer Welt mit Computer.

01:04:10: So Ich glaub da gibts noch nichts.

01:04:12: und dann sehe hier Die zweite Runde auf how to Agent, Deep Work.

01:04:20: The work!

01:04:24: Christian wir freuen uns sehr dass du dir die Zeit genommen hast.

01:04:28: Wir machen jetzt nochmal Shout out fürs Buch.

01:04:31: Ich habe es schon vorgestellt.

01:04:32: ich bin happy das wir uns jetzt mal so kennengelernt haben.

01:04:37: Es wird auf jeden Fall eine zweite und dritte Folge Wenn du dir diese Zeit nimmst.

01:04:39: Du bist viel beschäftigt Du hast ne große Follower schafft.

01:04:43: Also für alle die ihnen noch nicht auf LinkedIn folgen Ihr würdet nicht zur ersten Viertelmillion gehören, sondern der erste oder zweiten.

01:04:52: Mir hat es viel Spaß gemacht!

01:04:53: Wir entlassen dich mit der Frage die wir allen gestern mal gehen wo willst du selber noch hin?

01:04:59: Wow vielen Dank.

01:05:00: erstmal das ist eine sehr gute Frage.

01:05:03: Wo will ich selber hin?

01:05:05: Ich gehe eigentlich so mit dem Ziel durchs Leben mein Alltag irgendwie so zu gestalten also wie... Wie sieht der typische Dienstag nachmittags aus?

01:05:16: Und ich hab jetzt gar nicht so ein wirkliches Ziel, wo ich irgendwie mit der Firma oder irgendwelchen Büchern oder sowas hin will.

01:05:23: Sondern ich schau eher darauf wie sieht mein typischer Dienstag-Nachmittag aus?

01:05:27: und wie kann ich es schaffen einfach Dinge zu tun beruflich für die ich mich interessiere, die auch anderen Menschen helfen.

01:05:33: Und gleichzeitig eben genug Zeit für meine Familie, für Freunde und für alle Themen zu haben, die wir heute besprochen haben insbesondere auch Gesundheit usw.

01:05:41: Von daher... Ich will einfach weiter daran arbeiten, in dieser sehr spannenden und sich sehr dynamisch verändernen Welt irgendwie gut zu arbeiten und gleichzeitig gut zu leben.

01:05:52: Und ich glaube da nicht auf irgendwelchen Zielen rumzuarbeiten oder irgendwelche Ziele herzulaufen sondern zu schauen... Nicht noch diesen Kalenderspruch der Weg ist das Ziel, sondern wie möchte ich meine Alltage bestreiten?

01:06:04: Das ist für mich so der Weg den ich gehen möchte.

01:06:15: Wow, what a ride!

01:06:19: Lass uns mal zusammenfassen was wirklich die Essenz ist.

01:06:23: Christian hat es vor allen Dingen daran erinnert dass Stress erstmal etwas Gutes ist.

01:06:28: Fast alles was in unserem Leben wirklich Bedeutung für uns hat ist auch mit Stress verbunden.

01:06:33: Für eine Familie gründen ein Unternehmen aufbauen Verantwortung für Themen Budgets oder Menschen übernehmen.

01:06:41: Entscheidend ist, dass auf jede Phase der Anspannung auch eine Phase der Entspannungen folgt.

01:06:46: Mir gefällt in diesem Zusammenhang seinen Begriff der Erholungsethik.

01:06:50: Über Arbeitsethik sprechen wir ständig über Disziplin Leistung Durchhaltevermögen aber wie konsequent kümmern wir uns eigentlich um unsere Erholung?

01:06:57: Christian hat uns dafür ganz konkrete Antworten mitgegeben alle neunzig Minuten eine echte Pause machen aus dem Bildschirm keine digitalen Medien und rein in die Bewegung bewusst atmen dem Schlaf die Bedeutung geben, die er verdient und die anspruchsvollsten Aufgaben möglichst dann erledigen wenn unser Gehirn am leistungsfähigsten ist.

01:07:16: Das klingt alles nicht wirklich kompliziert aber hand aufs Herz!

01:07:20: Wie konsequent machst du das?

01:07:22: Machen wir das!

01:07:24: Spannend fand ich auch Christians Blick auf die Künstliche Intelligenz.

01:07:27: Wenn wir künftig mit immer mehr autonomen Agenten arbeiten steigt unsere Produktivität möglicherweise dramatisch.

01:07:34: doch was passiert dabei mit unserem Stresslevel wenn wir ständig Entscheidungen treffen zwischen Aufgaben hin und her springen?

01:07:40: Ich bin überzeugt davon, dass Selbstführung in einer Welt voller KI noch wichtiger wird als sie es heute schon ist.

01:07:47: Und dann war da noch Christian's Antwort auf unsere letzte Frage – wo möchtest du nach hin?

01:07:52: Christian misst sein Erfolg daran wie ein ganz normaler Dienstag Nachmittag aussieht!

01:07:56: Wie viel Zeit bleibt für Familie, Freunde, Gesundheit und all die Dinge, denen wirklich wichtig

01:08:00: sind?!

01:08:02: Was für ein schöner Gedanke!

01:08:03: Vielleicht sollten wir uns alle häufiger fragen, wie unser idealer Dienstag aussieht bevor wir dem nächsten großen Ziel hinterherlaufen….

01:08:11: Lieber Christian, ganz herzlichen Dank für dieses inspirierte Gespräch.

01:08:14: Christoph und ich freuen uns schon sehr auf die Fortsetzung.

01:08:18: Und wenn euch die Fragen rund um KI selbst führen und die Zukunft der Arbeit genauso beschäftigen wie wir uns dann möchte ich euch jetzt ganz am Ende noch unser neues Buch ans Herz legen.

01:08:27: Mein Sohn Oscar, der ja auch schon ab und zu aufgetreten ist und ich haben gemeinsam das Buch Wir müssen über Führung reden geschrieben.

01:08:34: Darin geht es um KI, um New Work und darum wie unterschiedliche Nationen die Arbeitswelt von morgen gemeinsam gestalten können.

01:08:41: Alle Informationen findet ihr auf www.wirmüssenüberführungreden.com.

01:08:46: und die Üs wirklich mit Ü-Punkten.

01:08:49: Natürlich könnt Ihr auch direkt zum Buch Händler aus Vertrauens gehen oder bei Amazon oder einem anderen digitalen Unternehmen bestellen.

01:08:57: Auf unserer Seite findet Ihr links zu Amazon Talia & Hugendubel.

01:09:01: Wir werden dafür nicht bezahlt!

01:09:03: Wir würden uns sehr, sehr freuen wenn Ihr das Buch kauft, weitere Empfehle oder verschenkt Und euch allen da draußen wünschen wir, Christoph und ich eine produktive Woche mit ausreichend Schlaf echten Pausen.

01:09:13: Und hoffentlich vielen guten Dienstag nach bedanken!

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